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Frauen-Bundesliga: Topspiel zwischen Bayern und Wolfsburg

Von am 23. September 2016 – 10.15 Uhr 8 Kommentare

Bereits am dritten Spieltag der Frauenfußball Bundesliga kommt es zum Topspiel zwischen Meister FC Bayern München und Vizemeister VfL Wolfsburg.

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Die Münchnerinnen, nach zwei Spieltag auf Tabellenplatz 5, wollen mit einem Sieg gegen die Wolfsburgerinnen in der Tabelle Boden gut machen. Doch auch der Gast aus Niedersachsen hat als Tabellenvierter keine Punkte zu verschenken. Sport1 überträgt am Sonntag, 25. September, live ab 13.55 Uhr.

Härtetest für den 1. FFC Frankfurt

Den 1. FFC Frankfurt erwartet gegen den mit zwei Siegen gestarteten Tabellenzweiten SGS Essen ein echter Prüfstein. FFC-Trainer Matt Ross meint: „Das Heimspiel gegen die SGS Essen ist ein Gradmesser für den Entwicklungsstand unserer Mannschaft, schließlich treffen wir auf einen Gegner, der seine ersten beiden Partien gewonnen hat und mit entsprechendem Selbstvertrauen agieren wird.“

Hoffenheim braucht dringend Punkte

Für die TSG 1899 Hoffenheim steht nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt im badischen Derby schon einiges auf dem Spiel. „Im Training fordern wir volle Konzentration und wir wollen gegen Freiburg endlich die ersten Punkte einfahren“, so Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann. Er muss allerdings weiterhin auf Sharon Beck und Selina Häfele verzichten, auch der Einsatz von Stephanie Breitner (Platzwunde am Spann) und Tabea Waßmuth (Nervenquetschung am Unterarm) ist fraglich.

Ramona Bachmann (re.) und Lara Dickenmann

Ramona Bachmann (re.) und Lara Dickenmann hoffen auf einen Erfolg in München © Mirko Kappes / girlsplay.de

Freiburg aus Vorsaison gewarnt

Freiburgs Trainer Jens Scheuer ist sich dennoch der Schwere der Aufgabe bewusst: „Wir haben in der letzten Saison in zwei Spielen gegen die TSG nur einen Punkt geholt, wir wissen was uns erwartet.“ Zwar sind Kim Fellhauer nach monatelanger Zwangspause und auch Chelsea Stewart wieder im Training, doch sie werden in Hoffenheim genauso wenig zur Verfügung stehen, wie Sylvia Arnold, Anja-Maike Hegenauer und Lisa Karl.

Sand muss Startelf umbauen

Der SC Sand muss im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen nicht nur die verletzungsbedingten Ausfälle von Jovana Damnjanovic und Laura Vetterlein verkraften, sondern zum auf Silvana Chojnowski verzichten, die sich beim Spiel in Mönchengladbach eine Gelb-Rote Karte eingefangen hatte. „Daran sieht man, wie schnell es geht und für uns ist es bitter, dass die beiden Verletzten für Monate fehlen werden“, so Sands Trainer Colin Bell, dessen Team mit einem Erfolg weiteres Selbstvertrauen tanken möchte.

In zwei weiteren Partien empfängt Aufsteiger Borussia Mönchengladbach den 1. FFC Turbine Potsdam, der MSV Duisburg hat den FF USV Jena zu Gast.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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8 Kommentare »

  • OrbisJack sagt:

    Eigentlich schade dass diese Gipfel Spiel so früh kommt(auch in Rückrunde). Später wäre besser fur Spannung.

    Frankfurt-Essen ist aber auch eine wichtige Spiel, Essen will noch 100%ig bleiben wobei Frankfurt wirklich zeigen muss wie sie das letzte Spiel verdaut haben.

    Interessant auch ob Freiburg ihre guten Start weiter ausbauen kann, gegen Hoffe heim sollten die das Ziel 3 punkte haben wenn sie diese 3. Platz für sich machen will.

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  • Detlef sagt:

    Neben dem „Kampf der Giganten“ interessiert mich besonders das Spiel der SGS in Mainhatten!!!
    Hat sich der Gastgeber vom Schock aus dem KARLI erholt, oder kann auch Essen die Punkte mit an die Ardelhütte nehmen???
    Frankfurt hat ohne Islacker in der Offensive ein großes Problem!!!
    In Potsdam mußte LISA SCHMITZ keinen einzigen Ball parieren!!!
    Auch das Mittelfeld ist nur noch ein Schatten vergangener Tage!!!
    Da ist keine Kreativität, kein Spielwitz mehr vorhanden!!!
    Die Defensive ist viel zu langsam!!!
    Hartmann, Schüller und Dallmann werden sich die Aufzeichnung aus Potsdam genau angesehen haben!!! 😉
    Und womöglich bleibt die SGS auch dieses Mal ohne Gegentor???

    Auch das Spiel in Duisburg wird interessant!!!
    Können die Zebras dem USV die ersten Punkte klauen, oder behaupten sich am Ende doch die Paradiesmädels???
    Kann sich Jena (zumindest sportlich) vom Abgrund weiter absetzen, oder rutschen sie schon früh in den Abstiegskampf???

    Ich werde natürlich in Gladbach sein, und meinen TURBINEN den rücken stärken!!! 🙂
    Auf dem Papier ist das eine ganz klare Sache, Erster gegen Letzter!!!
    Aber die Gastgeberinnen werden uns sicher nicht den Gefallen tun und mitspielen wollen!!!
    Das ging im ersten Spiel furchtbar schief, und die Fohlen-Elf mußte sofort Lehrgeld bezahlen!!!
    Gegen Sand fuhr man wohl eher die Defensivstrategie, und da sah man schon deutlich besser aus!!!
    Also erwarte ich auch Sonntag diese Taktik!!!

    Und damit tat sich Potsdam schon oft schwer, wenn die Räume eng sind, und der Gegner eigentlich nur Schadensbegrenzung betreibt!!!
    Für beide Teams kann am Ende der Saison auch die Torbilanz von großer Bedeutung sein!!!
    Gegen Frankfurt haben wir trotz der drei Treffer leider auch viele sehr gute Chancen nicht nutzen können!!!
    Hier müssen wir uns noch weiter verbessern!!!

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  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    Hinweis: Sie haben in der Tabelle hinter Ihrem Vorbericht aus Versehen bereits die Spiele des 4. Spieltags (und nicht des aktuellen 3. Spieltags) aufgeführt.

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  • enthusio sagt:

    In Duisburg wird es möglicherweise ein Wiedersehen mit gleich 5 ehemaligen Spielerinnen geben, die jetzt in Jena spielen: Kathrin Längert, Patricia Hanebeck, Dolores Silva, Lucie Vonkova und Laura Luis. Leider gibt es weder auf Duisburgs noch Jenas Homepage einen Vorbericht zum Spiel. So bleibt unklar, ob Kathrin Längert wieder einsatzfähig ist. Gespannt darf man auch auf die Torwartleistung der Ex-Kölnerin Lena Nuding sein, die bei Duisburg die langzeitverletzte Meike Kämper im Tor ersetzen wird. Außerdem wird Torjägerin Sofia Nati wohl jetzt nach zwei Niederlagen endlich von Beginn an spielen dürfen.

    Aus Essen gibt es leider wie üblich auch keine Vereinsinfos vor dem Spiel. Lea Schüller soll sich über die Woche mit Knieproblemen herumgeplagt, aber aber zuletzt doch Einsatzfähigkeit signalisiert haben.

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  • FFFan sagt:

    T.Wörle und R.Kellermann schieben sich wieder mal gegenseitig die Favoritenrolle zu… (Gähn)

    http://www.dfb.de/news/detail/kellermann-europaeische-spitzenklasse-auf-beiden-seiten-154441/

    Statt ein neues Doppel-Interview zu führen, hätte dfb.de auch den Text vom vergangenen Jahr erneut ‚abdrucken‘ können.

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  • Detlef sagt:

    Es war kein Glanzstück, was TURBINE heute im Grenzlandstadion zu Mönchengladbach dargeboten hat!!!
    Es war eher wieder so eine schwere Geburt, die uns nach den zwei tollen Spielen gegen die TSG Hoffenheim und den FFC Frankfurt in die Realität zurückgeholt hat!!!

    Der frühe Rückstand verunsicherte die komplette Mannschaft, bis weit in die zweite Hälfte hinein!!!
    Selbst die beiden Treffer in Hälfte Eins brachten keine Sicherheit, und keine Ruhe in die Aktionen!!!
    Wo war die Spielfreude hin, die man zuletzt in allen Mannschaftsteilen spüren konnte, und die sogar bis auf die Zuschauerränge rüberschwappte???

    Stattdessen wieder Hektik in allen Teilen der Mannschaft, Gegurke und Gebolze, statt schöner Kombinationen!!!
    Alles blieb irgendwie im Ansatz stecken, Fehlpässe zuhauf, keine Kommunikation auf dem Platz, mangelnde Ballbehandlung!!!

    Dabei machten es uns die Fohlen eigentlich einfach, indem sie Räume anboten!!!
    Unerwartet fur alle, spielten sie nämlich mit, anstatt sich hinten zu verschanzen!!!
    Aber uns gelang es nur selten, diese Räume mal in Chancen umzumünzen!!!

    Die Flügelspielerinnen wurden kaum eingesetzt, stattdessen ging wieder viel durch die Mitte!!!
    Selbst in Überzahl wurde immer dorthin gespielt, wo sich möglichst viele gegnerische Abwehrspielerinnen befanden!!!
    Anstatt die auseinanderzuziehen, klumpte sich alles in der Mitte zusammen!!!

    Zum Glück gelangen uns dann aber trotzdem die drei Tore, und so nahmen wir die drei Punkte mit nach Potsdam!!!
    Gegen Sand muß sich das Team aber wieder enorm steigern, sonst droht der erste Punktverlust der Saison!!!

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  • enthusio sagt:

    In Duisburg übernahm vor den Augen Markus Högners Jena zunächst das Kommando, hatte mehr Ballbesitz und kontrollierte das Spiel, ohne sich jedoch nennenswerte Torchancen zu erspielen. Was auf’s Tor kam wurde eine sichere Beute von Lena Nuding, die die langzeitverletzte Meike Kämper gut und fehlerlos vertrat.
    Inka Grings hatte ihre Defensive umgestellt und Linda Bresonik neben Kiwic in der IV aufgeboten, Kirchberger spielte dafür linke AV. Im Angriff agierte wie erwartet Sofia Nati als Stoßstürmerin.

    Nach 13 Minuten kam Duisburg zur ersten Torchance des Spiels, doch Sofia Nati schoss über das Tor.
    Etwas überraschend fiel dann das 1:0, das Linda Bresonik mit einem perfekt verwandelten 18m-Freistoß erzielte. Unmittelbar danach wäre beinahe das 2:0 gefallen, doch nach einem langen Ball aus der Abwehr konnte Kathrin Längert vor der heranstürmenden Lee Falkon klären.
    Und in der 31. Minute war es Kirchberger, die mit einem Traumtor aus gut 25m in den Winkel ihre Mannschaft mit 2:0 in Führung brachte. Doch auch Jena hatte im Anschluss eine gute Torchance, aber Melhado zielte knapp vorbei.

    Auch in der 2. Halbzeit gelang es Jena zunächst nicht, die Duisburger Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Im Gegenteil, nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen vollendete Nati mit einem Flachschuss zum 3:0 gegen die bei allen Gegentoren machtlose Längert. Mit einem schönen Heber, der sich auf das Tornetz senkte, hätte Nati beinahe sogar ihr zweites Tor erzielt. Mit der Einwechslung von Lara Hess brachte Inka Grings eine schnelle und trickreiche Spielerin, die auf dem linken Flügel mit ihren schnellen Vorstößen wiederholt für Gefahr sorgte.

    Doch als Amber Hearn in der 75. Minute das Anschlusstor gelang, wackelte die Duisburger Defensive einige Male bedenklich. Das Anrennen Jenas, das bis zum Schluss nicht aufgab, wurde aber nicht mehr mit einem Tor belohnt. Lara Hess stattdessen hätte kurz vor Schluss alles klar machen können, scheiterte aber nach ihrem schnellen Vorstoss im Strafraum an der gut reagierenden Längert.

    Mit diesem Auftritt ihrer Mannschaft konnte Inka Grings sehr zufrieden sein, es waren drei ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg.

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  • Aldur sagt:

    Der MSV Duisburg fährt verdient den ersten Saisonsieg ein. In den ersten 20 Minuten zeigte Jena die reifere Spielanlage, allerdings ohne nennenswerte Torgefahr. Mit der Duisburger Führung, durch einen aus halblinker Position über die Mauer gezirkelten Freistoß von Bresonik ging die Jenaer Spielkontrolle aber verloren. Mehr noch nachdem zunächst Kirchberger mit einem Traumtor auf 2:0 erhöht hatte und dann auch noch Rudelic früh vom Platz musste. Julia Arnold, die im Verbund mit Silva zuvor in der Mittelfeldzentrale gut funktioniert hatte, rückte daraufhin auf deren Position auf der linken Seite, was dem Jenaer Spiel nicht unbedingt gut tat.

    Nach der Pause wurde dieser Umstand durch die Hereinnahme von Sedlackova korrigiert, die wieder mehr Ruhe ins Jenaer Spiel brachte. Im Grunde ergab sich dann ein Spiegelbild der ersten Halbzeit – Jena mit leichten Vorteilen, ohne zwingend zu werden, Duisburg mit dem schön herausgespielten Treffer zum 3:0 durch Nati. Erst dann wurde Jena zwingender und kam durch Hearn zum inzwischen verdienten Anschlußtreffer.

    In der hektischen Schlußphase ließ der MSV dann überraschend viel zu. Wenn es ganz dumm läuft, fangen sie sich da noch zwei Stück ein. Die Chance dazu waren plötzlich da für Jena. Der MSV hatte dagegen noch zwei Kontersituationen, bei denen die eingewechselte Hess mit erstaunlicher Endgeschwindigkeit jeweils die gesamte Jenaer Defensive überlief, aber auch mangels Unterstützung der eigenen Kolleginnen kein Kapital daraus schlagen konnte.

    Am Ende geht der Duisburger Sieg für mich in Ordnung. Kämper-Ersatz Nuding im Tor war da, wenn sie gefordert wurde. Da muss man sich beim MSV wohl trotz des langfristigen Ausfalls der Stammkeeperin wenig Gedanken machen.

    Linda Bresonik als Innenverteidigerin tut dem Team offenkundig sehr gut, weil sie für defensive Stabilität sorgt und auch immer wieder das Spiel mit klugen Bällen von hinten heraus ankurbelt. Außerdem ist mir zum wiederholten Male die quirlige Danica Wu auf der Sechs positiv aufgefallen, die neben Laufstärke, eine angesichts Ihrer Statur nicht unbedingt zu erwartende Körperlichkeit auf diese Position bringt. Insgesamt ein durchaus unterhaltsames Spiel zweier Mannschaften, für die es aber trotzdem wohl bis zum Ende gegen den Abstieg gehen wird. Den Klassenerhalt traue ich aber beiden zu.

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