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EM-Quali: DFB-Frauen siegen in Russland

Von am 16. September 2016 – 20.34 Uhr 21 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat Bundestrainerin Steffi Jones bei ihrem Debüt einen Einstand nach Maß bereitet. Bereits in der ersten Halbzeit sorgten die DFB-Frauen für klare Verhältnisse.

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Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat ihr vorletztes Qualifikationspiel zur Europameisterschaft 2017 in den Niederlande in Khimki gegen Russland mit 4:0 (3:0) gewonnen.

Ksenia Tsybutovich (7. Eigentor), Leonie Maier (14.), Kathy Hendrich (26.) und die eingewechselte Lena Petermann (78.) erzielten die Treffer im ersten Länderspiel unter der Leitung von Bundestrainerin Steffi Jones.

Dabei feierte Linda Dallmann von der SGS Essen ihr Debüt in der Frauenfußball Nationalmannschaft. Kathy Hendrich vom 1. FFC Frankfurt gelang ihr erster Treffer in der A-Nationalelf.

Somit blieb die deutsche Mannschaft im 18. Vergleich mit Russland zum 16. Mal siegreich bei nur zwei Remis. Zum Abschluss geht es nun am Dienstag, 20. September, 16 Uhr (ZDF live) nach Ungarn. Ihre Teilnahme an der EM-Endrunde in den Niederlanden hatte die DFB-Elf bereits vorzeitig sichergestellt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die DFB-Elf gewinnt ihr vorletztes EM-Qualifikationsspiel in Russland mit 4:0 (3:0).
  • Ksenia Tsybutovich (7. Eigentor), Leonie Maier (14.), Kathy Hendrich (26.) und die eingewechselte Lena Petermann (78.) treffen.
  • Linda Dallmann feierte ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft.
  • Kathy Hendrich erzielte ihr erste Nationalmannschaftstor.
  • Die DFB-Elf agierte in einem taktischen 4-4-2-System.
  • Am Dienstag (16 Uhr, ZDF live) bestreiten die DFB-Frauen das letzte EM-Qualifikationsspiel in Ungarn.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

21 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    Pflichtaufgabe erfolgreich erfüllt, und für so einen „zusammengewürfelten Haufen“ auch ziemlich souverän gespielt!!!

    Rußland in Hälfte Eins mit unverständlichem Betonfußball, ohne echten Zug zum Tor!!!
    In Hälfte Zwei wurde dann aber auch sichtbar, warum sie Platz Zwei belegen!!!

    Wäre interessant gewesen, wenn die Formina-Schützlinge gleich zu Beginn so gespielt hätten!!!
    Hier wurden doch einige Mängel in der deutschen Defensive sichtbar, die gegen stärkere Teams zum Problem werden könnten!!!
    Aber auch gegen die Magyarinnen wird es kaum schwieriger, die weiße Weste zu behalten!!!

    Glückwunsch an Steffi, Verena und Markus, das war ein gelungener Einstand!!! 🙂
    Jetzt heißt es lernen, testen, weiter lernen und erneut probieren!!!
    Und es fehlen ja noch etliche Spielerinnen, die alle irgendwie eingegliedert werden müssen!!!

    Erfreulich, daß sich niemand verletzt hat!!! 🙂
    Hoffentlich bleibt das auch gegen Ungarn so!!!

    (16)
  • FFFan sagt:

    Trotz des deutlichen Ergebnisses war das fußballerisch ziemlich ‚harte Kost‘, was den Fans da von der deutschen Nationalmannschaft serviert wurde. Etwas anderes war aber von dieser ‚zusammengewürfelten‘ Elf, die zudem in einem ungewohnten taktischen System agierte, eigentlich auch nicht zu erwarten. Da können die Abläufe noch nicht eingespielt sein, das Verständnis untereinander muss sich erst noch entwickeln.

    Erfreulich war das Bemühen um schnelles Kombinationsspiel mit einem oder zwei Kontakten. Das ging für den vor allem in der ersten Halbzeit überforderten Gegner mitunter zu schnell. Einer der schönsten Spielzüge führte dann auch zum 4-0 durch L.Petermann.

    Russland war letztlich aber kein ‚Prüfstein‘, der nächste Gegner Ungarn wird es vermutlich auch nicht sein. Aber im Herbst und im nächsten Frühjahr stehen interessante Testspiele an; bis dahin werden hoffentlich auch einige Leistungsträgerinnen ins Team zurückkehren.

    Steffi Jones hat den Gewinn des Europameistertitels als Ziel ausgegeben. Daran wird sie sich messen lassen müssen.

    (14)
  • Tedesco68 sagt:

    Wenn man aus dem Spiel Erkenntnisse ziehen will, kann man es kurz machen.
    1.Es wird zumindest taktisch experimentiert.
    2.Die Zeit von Henning und Mittag sollte endgültig vorbei sein. Die beiden haben es geschafft, als erfahrene Spielerinnen in einer neu formierten Mannschaft die mit Abstand schlechtesten zu sein. Es darf doch zukünftig nicht sein, dass z.B. Dallmann bei Rückkehr der anderen „Etablierten“ wieder aus dem Kader fliegt, nur weil Mittag ihren freiwilligen Rücktritt verpasst hat.

    Ich hoffe, da beweist Jones ihren Mut. Im Oktober werden wir es sehen!

    (25)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ein Rückspiel, das vom Ergebnis her deutlicher ausfiel als die Heimpartie. Bin in der Spieleinschätzung auf Steffis Seite, die wegen der zwei recht unterschiedlichen Halbzeitleistungen eher gemischten Gefühls war.
    In der Einzelkritik muss ich Anja Mittag einen Totalausfall attestieren! Sie spielte auch nicht das, was man lt. 4-4-2 erwarten mußte und ihre Abspiele erreichten seltenst die Mitspielerin. Josy Henning zeigte, weshalb sie in Rio kaum Einsatzzeit bekam, auch sie war ein Ausfall. Und die Dritte im Bunde war leider in Analogie zu Henning Isy Kerschowski, die nahtlos an ihre mäßigen Olympialeistungen anknüpfte.
    Mir fällt es schwer als Entschuldigung, die Erstmaligkeit als Team so fungiert zu haben, zu nennen, denn die Fehler, die auch häufig im techn. Bereich lagen, sprechen eher dagegen.
    Ich freute mich über die Einwechslung von Margerita Chernomyrdina, die ja im Sommer 2015 bei Turbine vorspielte und zu meinem absoluten Unverständnis und riesigen Enttäuschung nicht verpflichtet wurde. Gestern war sie sofort ein Faktor im russ. Spiel und veranlasste den Kommentator zur Frage, weshalb Fomina sie nicht in die Start11 stellte!
    Ja, Detlef, Fomina und nicht Formina und auch nicht Formiga! 😉

    (11)
  • Andi sagt:

    So, nun also das erste Spiel unter Steffi Jones.

    Meine Einschätzung ist folgendermaßen:

    Man darf dieses Spiel auch, als auch den Gegner nicht überschätzen. Dennoch habe ich für mich einige sehr positive Dinge gesehen. Steffi Jones scheut sich nicht auch in einem Pflichtspiel mal mit einer jungen und nicht eingespielten Mannschaft anzutreten. Etwas das in den letzten Jahren zumindest in meiner Erinnerung, in keinem noch so unbedeutenden Pflichtspiel unter Silvia Neid der Fall. Finde ich klasse, denn nur so kann man lernen.

    Weiter, Steffi Jones kennt mehr als ein taktisches System und versucht dieses auch nicht auf Biegen und Brechen durch zuziehen, besonders wenn sie sieht, es bringt nix. Auch ein frischer Wind, der oft in den letzten Jahren gefehlt hat.

    Noch eines… Steffi Jones scheut sich auch nicht im Interview die zweite Halbzeit als das zu klassifizieren, was sie war, nämlich schlecht. Keine Schönrederei. Finde ich gut.

    Was diese Dinge betrifft, hoffe ich das Steffi Jones wirklich so weitermacht.

    Gefallen hat mir auch der Versuch in der ersten Halbzeit wirklich schnell zu spielen. Wenn dies entsprechend umgesetzt wird, ich glaube das könnte wirklich Spaß machen.

    Geht es eigentlich auch noch jemanden so wie mir? Irgendwie habe ich mit Lisa Weiß im Tor ein wesentlich besseres Gefühl als mit Schult. Für mich strahlt sie einfach eine größere Sicherheit aus. Wobei ich hier den Fähigkeiten von Almuth Schult nichts abtun möchte.

    Enttäuschungen des gestrigen Spiels waren für Hennig, Kerchowski und vor allem Mittag. Allen drei schien ein schnelles Spiel mit kurzen Ballkontakten ein Fremdkörper zu sein. Schade… da wurden oft Laufwege nicht antizipiert und dadurch gute Möglichkeiten verschenkt. Mittag schien überhaupt nicht zu wissen was um sie herum passiert und Kerchowski startete grundsätzlich zu spät in ihre Laufwege. Das muß besser werden…

    So, nun schauen wir mal was gegen Ungarn passiert…

    (21)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Muss 2 Fehler korrigieren!
    Das Vorspielen von Margarita (unten links) erfolgte im Sommer 2014!
    http://www.maz-online.de/var/storage/images/media/maz/mediapool/turbine3/119845208-2-ger-DE/Turbine3_imagelarge.jpg

    (4)
  • FFFan sagt:

    Nach der Abreise von L.Maier, L.Goeßling und I.Kerschowski stehen Steffi Jones nur noch 16 Spielerinnen zur Verfügung. So könnte die Mannschaftsaufstellung gegen Ungarn aussehen:

    Schult – Klasen, Demann, Peter, Kemme – Hendrich – Blässe, Dallmann, Faißt – Mittag, Huth (Bank: Weiß; Henning, Petermann, Kayikci, Doorsoun).

    Die Olympiasiegerinnen A.Schult und T.Kemme, die gegen Russland noch geschont wurden, werden sicherlich von Anfang an spielen.
    Von den Positionen her kann das natürlich auch anders aussehen. So könnte bspw. K.Hendrich auch hinten links spielen und dafür T.Kemme im Mittelfeld.
    L.Petermann wird wieder als ‚Joker‘ ins Spiel kommen und neben J.Klasen sollte auch H.Kayikci zumindest als Einwechselspielerin ihr Debüt feiern dürfen. Für S.Doorsoun, die gegen Russland nicht zum Kader gehörte, ist ebenfalls ein Kurzeinsatz denkbar.

    Taktisch könnte außerdem im Verlauf des Spiels auf ein 3-4-3 umgestellt werden, um auch diese Variante mal auszuprobieren; z.B. könnte die 2.Halbzeit so angegangen werden (nach Einwechslung von H.Kayikci für J.Klasen und L.Petermann für A.Mittag) [btw: wer ist eigentlich momentan stellv. Spielführerin? B.Peter?]:

    Schult – Demann, Peter, Hendrich – Blässe, Dallmann, Kemme, Faißt – Huth, Petermann, Kayikci.

    (4)
  • waiiy sagt:

    Ich bin in meiner Analyse genau bei Andi, habe genau die Dinge positiv und negativ gesehen wie er. Und ich hoffe, dass Jones genau diesen Weg weitergehen wird. Ich finde es auch gut, dass immer mal wieder Spielerinnen geschont werden, was zu mehr körperlicher als auch mentaler Frische führen wird.

    (14)
  • Doc sagt:

    J. Henning sah ich mit Tempo- und Antrittsdefiziten. 5 Kilo weniger täten da vielleicht gut. Das meine ich nicht despektierlich.

    (15)
  • FF-Fuchs sagt:

    FFFan: Mit der möglichen Aufstellung bin ich einig mit Dir, außer der Torhüterin. Da wird wohl L. Weiß im Tor stehen. Herr Högner wird wohl seinen Einfluß einbringen. Bin selbst gespannt ob ich richtig liege!

    (3)
  • vikkybummsy sagt:

    Um was geht es. Das Q hinter Deutschland gibt hervorragende Möglichkeiten neue Spielerinnen ans Team heranzuführen bzw. zu testen.
    Was sich in diesem Zusammenhang SJ bei Mittag gedacht hat bleibt wohl Ihr Geheimnis. So verzögert man einen längst fälligen Rücktritt. J. Henning kommt mir auch ein wenig „untrainiert“ daher, sollte aber weiter beobachtet werden (war ja keine schlechte bevor sie ins Ausland ging)

    Vom Spiel gegen Ungarn erwarte ich nicht mal einen Sieg (wird aber einer), mir würde es gefallen wenn Frau am Projekt Jugend festhält, auch dann wenn iwann mal S. Laudehr wieder fit werden sollte. Obwohl..mit 31 geht vlt. doch noch was…Auch eine Maroszan sollte vehement um den Platz im Team kämpfen müssen (Die Joggingrunden auf’m Platz müssen der Vergangenheit angehören). Ich freu mich auf morgen. Das Q steht. Mehr Mut Misses Jones :-)Den mutigen gehört die Zukunft

    (11)
  • F.B. sagt:

    FF-Fuchs: „Mit der möglichen Aufstellung bin ich einig mit Dir, außer der Torhüterin. Da wird wohl L. Weiß im Tor stehen. Herr Högner wird wohl seinen Einfluß einbringen. Bin selbst gespannt ob ich richtig liege!“

    Das halte ich für ausgeschlossen. Ein Einsatz für die aktuelle Nr.3 sollte genug sein, auch wenn der aktuelle Co.-Trainer sie letzte Saison noch trainiert hat.

    Anja Mittag wird morgen (leider) wieder von Beginn an spielen, da sie ja für die aktuellen beiden Länderspiele zur provisorischen Kapitänin bestimmt wurde.

    (1)
  • enthusio sagt:

    Im Tor wird gegen Ungarn Lisa Weiß stehen.
    So ist es jedenfalls bei dfb.de im Interview mit Kathrin Hendrich zu lesen.

    „DFB.de: Fürs Toreverhindern ist Ihre Zimmerpartnerin Lisa Weiß zuständig, die ja – so war es abgesprochen – beide Spiele bestreiten soll.“

    (5)
  • Andreas sagt:

    Lisa Weiss wird im Tor stehen. In einem Interview mit Kathrin Hendrich auf dfb.de steht, dass dies für beide Spiele so abgesprochen war.

    (5)
  • Ludwig sagt:

    @FF-Fuchs: ich verstehe nicht, was ein Einsatz von Lisa Weiß jetzt unbedingt mit Högners Einfluss zu tun haben muss. Wenn ich mich recht erinnere, gehört sie seit längerem zum Kader. Und wernn Steffi Jones auch den anderen Torhüterinnen Einsatzmöglichkeiten gibt, dann tut sie etwas, was Silvia Neid nach meiner Ansicht grob fahrlässig vermieden hat. Da kam zu jedem Kirchweihfest Angerer quer über den Globus und die anderen Torhüterinnen durften weiterhin das Gefühl haben, dass sie nach dem Essen das Geschirr wegräumen dürfen. Und was ist, wenn die Nr. 1 bei einem Turnier fehlt? Ich finde es sehr sinnvoll, dass Steffi Jones dann auf Torhüterinnen zurückgreifen kann, die schon bei internationalen Anlässen gespielt haben. Und wieso soll Högner keinen Einfluss nehmen? Dafür ist er doch Co-Trainer. Genau dafür hat Frau Jones ihn doch engagiert. Wenn sie nicht auf die Ratschläge ihres Teams hören will, sind alle drei fehl am Platz. Und solange sachliche Gründe für seine Einflussnahme sprechen, gibt es auch keinen Grund, sowas wie Cliquenwirtschaft auch nur anzudeuten.

    (12)
  • Detlef sagt:

    @Ludwig,
    Sehr richtig!!!
    Wer damals behauptet hatte, es würde unter Steffi Jones alles so weiter gehen wie im Göttinnenrat, der sieht sich bereits nach noch nicht einmal zwei Spielen im Irrtum!!! 🙂

    Da durfte selbst Laura Benkart nur höchst selten einmal ran, wenn die Nummer Eins nicht gerade verletzt war!!!
    Die Nummer Drei wurde überhaupt nie berücksichtigt!!!
    Von dem her, alles gut Steffi!!! 🙂

    Also

    (1)
  • Andreas sagt:

    Jedenfalls kann man ihr nicht nachsagen, dass sie nicht neue Spielerinnen testet. Klasen, Demann, Doorsoun und Kayikci in der Startelf. Finde ich gut. Das hätte es bei SN nicht gegeben. Dazu noch Blässe und Petermann.

    (9)
  • FF-Fuchs sagt:

    @Ludwig @Detlef
    Was die Einsatzzeiten betrifft bin ich voll eurer Meinung. Und wer meine früheren Kommentare gelesen hat, wird feststellen, daß ich das auch immer moniert habe. Bei meinem letzten Kommentar habe ich dafür plädiert, daß L. Weiß und L. Benkarth je ein Spiel bei der Quali machen und A. Schult dafür geschont werden sollte. Auch die aktuelle Nr. 2 die Benkarth ja momentan ist, hat nämlich genauso wenig Erfahrung bei Länderspielen wie L. Weiß. Wenn Benkarth nun schon mehrere Länderspiele absolviert hätte würde mich das auch nicht so stören. Für mich hat dies deshalb schon einen faden Beigeschmack da der Co-Trainer aus Essen und die Co-Trainerin aus Duisburg kommt. Bei L. Weiß verstehe ich ja die Nominierung bei M. Kämper jedenfalls nicht. Da hätte ich lieber L. Schmitz gesehen. Außerdem wäre Kämper, auch wenn sie sich nicht verletzt hätte, nicht eingesetzt worden. Das heißt doch, dass die dritte Torhüterin wieder keine Einsatzzeiten bekommen hätte. Fazit: Die aktuelle Nr. 2 und Nr. 3 haben gleich wenig Erfahrung in ihren Einsatzzeiten. Die Nr. 2 wird erst gar nicht nominiert, die Nr 3 darf zwei Spiele machen. Da wünsche ich mir auch bei den Torhüterinnen mehr Ausgewogenheit wenn Frau Jones testen möchte. Aber warten wir mal ab, was im Oktober geschieht. Ob dann auch getestet wird.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @FF-Fuchs,
    LISA SCHMITZ muß (ähnlich wie JOJO ELSIG und INKA WESELY) erst einmal eine längere Zeit ohne Verletzungspause bleiben!!! 🙁
    Das hat sie lange Zeit daran gehindert, überhaupt in den Fokus der Nationalmannschaft zu kommen!!!
    Sie ist eine gute Keeperin, daß sehe ich auch so, und daß konnte sie zB gegen Wob eindrucksvoll zeigen!!! 🙂

    Aber ihr fehlt noch die Konstanz in ihren Leistungen, um sich für Steffi Jones ins Gespräch zu bringen!!!

    Für mich ist hier zB Kathrin Längert viel eher ein Thema!!!
    Das war sie schon damals, als Almuth Schult noch in Bad Neuenahr spielte, und bis heute immer noch die selben Kapriolen schlägt!!!

    Aber hier hatte sich der Göttinnenrat ja relativ schnell festgelegt, und echte Alternativen nie wirklich zugelassen!!!

    (1)
  • Aldur sagt:

    Detlef sagt:
    „Für mich ist hier zB Kathrin Längert viel eher ein Thema!!!“

    Interessant. Längert hat eine Saison quasi überhaupt nicht gespielt und jetzt, nach einem Einsatz am 1.Spieltag, im zweiten Ligaspiel schon wieder verletzt gefehlt. Die muss Deiner Meinung nach aber nicht „erst einmal eine längere Zeit ohne Verletzungspause bleiben“, um sich neu für die Natio zu empfehlen?

    (1)
  • Ludwig sagt:

    @FF-Fuchs: Mehr Ausgewogenheit bei der Aufstellung der Torhüterinnen wäre sicher wünschenswert. Da sind wir wohl einig. Dass Meike Kämper nominiert worden ist, ist aber jetzt auch keine Entscheidung, die aus dem absoluten Nichts kommt. Sie hat durchaus auf sich als vielversprechende Torhüterin aufmerksam gemacht. Und Steffi Jones macht jetzt etwas, was ich durchaus sinnvoll finde. Sie verschafft sich Optionen und zwar, wie es scheint, nicht nur für die nächste EM, sondern längerfristig. Wenn ich das aus den Äußerungen, die bisher von ihr zu hören waren, richtig interpretiere, hat sie gleich zu Anfang ein paar Sachen klar gestellt. Dass sie erstens die ist, welche die Verantwortung trägt und dass deshalb sie diejenige ist, die letzendlich Entscheidungen trifft. Und dass sie aber diese Entscheidungen nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg fällen will, sondern auch ihnen gegenüber sachlich begründen. Sie hat Almuth Schult als Nr. 1 bestätigt, aber gleichzeitig signalisiert, dass das nicht unbedingt eine Entscheidung für die Ewigkeit sein muss. Deswegen kann ich mir durchaus auch vorstellen, dass sie gegenüber Laura Benkarth begründet hat, warum jetzt Lisa Weiß spielt, und warum Meike Kämper als dritte mitgefahren ist. Ob das jetzt Gründe sind, die ich für denkbar halte oder nicht, ist ziemlich egal. Aber es ist natürlich auch denkbar, dass ich da zu viel interpretiere oder für möglich halte.
    Dass Meike Kämper in den zwei Spielen so oder so nicht zum Einsatz gekommen wäre, finde ich in gewisser Weise auch nachvollziehbar. Eine Nominierung kann auch erstmal dazu genutzt werden, unerfahrene Spielerinnen an den Kreis der N11 zu gewöhnen. Und in diesem konkreten Fall stand in der 2. Halbzeit gegen Ungarn mit Babette Peter eine einzige Spielerin mit langjähriger Erfahrung auf dem Platz. Da finde ich das nicht grundverkehrt, dass mit Lisa Weiß eine Spielerin im Tor stand, die zwar noch nicht viele Länderspiele absolviert hat, aber trotzdem in der Lage ist, Ruhe auszustrahlen. Alles gleichzeitig kann Steffi Jones nicht erledigen. Vielleicht spinne ich mir ja nur was zusammen, aber ich denke, man sollte ihr und ihrem Team zunächst mal einen gewissen Vertrauensvorschuss geben und davon ausgehen, dass sie sich etwas denken bei dem, was sie tun.

    (9)

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