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Saskia Bartusiak erklärt Rücktritt aus Nationalelf

Von am 22. August 2016 – 14.58 Uhr 17 Kommentare

Abwehrspielerin und Kapitänin Saskia Bartusiak beendet direkt nach dem Olympiasieg in Rio de Janeiro ihre Karriere in der Frauenfußball Nationalelf.

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Bartusiak erklärt: “Der Entschluss ist über die vergangenen Monate in mir gereift. Silvia Neid, Ulrike Ballweg, Michael Fuchs und natürlich auch die neue Bundestrainerin Steffi Jones habe ich darüber schon vor dem Start der Olympischen Spiele informiert. Es war klar, dass das mein letztes Turnier werden sollte. Mit der Goldmedaille meine Laufbahn in der Nationalmannschaft zu beenden, im legendären Maracanã-Stadion mein letztes Spiel im Trikot der Nationalmannschaft bestritten zu haben, ist natürlich ein perfekter Schlusspunkt.”

Saskia Bartusiak

Saskia Bartusiak bewahrte die DFB-Elf vor einer Niederlage © Herbert Heid / girlsplay.de

101 Länderspiele

Die 33-Jährige debütierte am 12. April 2007 gegen die Niederlande in der Frauenfußball Nationalelf und absolvierte insgesamt 101 Länderspiele. Sie wurde einmal Welt- und zweimal Europameisterin. Nach der WM 2015 wurde sie Nachfolgerin von Nadine Angerer als Spielführerin der DFB-Frauen. Bartusiak wird ihre Vereinskarriere beim 1. FFC Frankfurt fortführen.

Führungspersönlichkeit und Kämpfernatur

Bundestrainerin Silvia Neid sagt: “Saskia war für mich immer eine sehr wichtige Spielerin, zuverlässig, total diszipliniert, eine Führungspersönlichkeit und Kämpfernatur. Wie sie nach ihrer schweren Verletzung wieder zurückgekommen ist, war schon sehr beeindruckend. Sie ist ein Typ, der nie aufgibt. Ihre Entscheidung kann ich total nachvollziehen und wünsche ihr für ihre Zukunft alles nur erdenklich Gute.”

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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17 Kommentare »

  • Phil sagt:

    Ein Schelm, wer erwartet, dass beim DFB demnächst eine neue Funktion geschaffen und prominent besetzt wird. Sorry, musste sein.

    (8)
  • Stonie sagt:

    @ Phil
    Es liegt doch auf der Hand …

    (-1)
  • Jennifer sagt:

    Nur Sassi?

    (13)
  • Digger Dunn sagt:

    Das war eigentlich absehbar. Jetzt fehlt nur noch Annikes Rücktritt und Steffi kann sich langsam schon mal Gedanken über die Verteidigerpositionen machen. Der Termin für das nächste Pflichtspiel in Russland ist nämlich gar nicht mehr so weit hin.

    (-1)
  • Stonie sagt:

    @ Digger Dunn,
    z. B. JoJo Elsig wird sich aufdrängen.

    (5)
  • Ralligen sagt:

    Respekt ! Richtige Entscheidung.
    Manchmal besser man teilt seine Gedanken und Gefühle bei diesem Thema nicht mit sonst …….

    (-2)
  • labersack sagt:

    Jetzt werden überall die Vereinsbrillen ausgepackt!

    (0)
  • vikkybummsy sagt:

    „Nur Sassi?“

    Geduld…wer nicht freiwillig geht, wird gegangen. Ich glaube nicht das in der Planung für die Zukunft beim neuen Trainerstab die „altgedienten“ noch eine Rolle spielen (dürfen). Von daher glaub ich das Saskia nicht die letzte war die die Zeichen der Zeit erkannt hat. Als Olympiasieger abtreten hat schon was…

    (14)
  • Speedy sagt:

    @Stonie,

    in Sachen „JoJo“ Essig bin ich bei dir, allerdings befürchte ich, das ihre Verletzungsanfälligkeit ihr dabei im Wege stehen könnte? Ansonsten wünsche ich „Sassi“ für ihre weitere Karriere in der BL alles Gute!

    (8)
  • Königin sagt:

    Viele Dank liebe Saskia, für die vielen tollen Spiele, die Du in der Natio gezeigt hast… Immer Vorbild auf und neben dem Platz … Ist nie als „Lautsprecher“ aufgetreten – das machte sie doch sehr sympathisch .. Alles Gute Sassi 🙂

    (18)
  • FFFan sagt:

    Nachvollziehbare Entscheidung. S.Bartusiak wird bald 34 und hat in der Nationalmannschaft alles erreicht: über 100 Länderspiele, 2x Europameister, 1x Weltmeister und jetzt noch olympisches Gold! Mehr geht nicht.

    In diesem Sinne: Danke, ‚Sassi‘!

    Steffi Jones braucht jetzt eine neue Kapitänin. Eine Kandidatin dafür könnte M.Behringer sein (falls sie nicht ebenfalls aufhört).

    @ Ralligen:
    „Manchmal besser man teilt seine Gedanken und Gefühle bei diesem Thema nicht mit sonst ……“

    Sonst???

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Speedy,
    JOJO hat „versprochen“, daß ab jetzt alles heil bleibt!!! 😉
    Von Krankenhäusern, Ärzten und Reha hat sie die Nase sicher gestrichen voll!!! 🙁
    Sie haut sich schon jetzt in jeden Zweikampf so rein, als hätte sie noch nie eine Verletzung gehabt!!! 🙂

    Hier freue ich mich auch sehr für ISY KERSCHOWSKI, die ja früher eine ähnliche Leidensgeschichte erzählen konnte!!!
    Nun scheint aber alles paletti bei ihr zu sein!!! 🙂

    (4)
  • cosinus sagt:

    Schade, daß sie aufhört, denn sie ist und war stets ein „Fels“ in der Abwehr. Sie ist absolut ein Vorbild für alle jungen Spielerinnen.Obwohl ich ein Turbinefan bin, aber sie habe ich sehr gern bewundert.
    Alles Gute S.B. weiterhin.

    (13)
  • Detlef sagt:

    @cosinus,
    Dieser „Fels“ bröckelte in den letzten Jahren immer mehr!!!

    Ihre Zeit ist lange vorbei, von daher absolut richtige Entscheidung!!!
    Eine tiefe Verbeugung hätte ich vor ihr gemacht, wenn sie (wie Steffi Jones) vor dem großen Turnier diesen Schritt getan hätte!!!

    Auch Steffi wußte damals, daß die Bundesgöttin sie nominieren würde, egal ob sie fit, oder noch gut genug gewesen wäre!!!

    Deshalb auch heute noch immer eine tiefe Verbeugung vor der neuen Bundestrainerin!!! 🙂
    Sie hat schon damals das Leistungsprinzip richtig verstanden, auch wenn sie dafür ein persönliches Opfer bringen mußte!!! 🙂

    (-2)
  • Andreas sagt:

    So Annike Krahn und Melanie Behringer sind jetzt auch zurückgetreten.

    Vielen Dank an Beide für das langjährige Engagement in der N11.

    Bei Behringer bin ich persönlich tatsächlich froh. Ich war nie ein Freund ihrer behäbigen Spielweise und der vielen Fehlpässe, die sie produziert hat. Auf der anderen Seite wären wir ohne die 5 Tore in Rio nicht Olympiasieger geworden. Dafür meine Hochachtung.
    Mit dem Rücktritt von Annike Krahn ist nun die gesamte Innenverteidigung auf einen Schlag abhanden gekommen. Da bin ich mal gespannt. Krahn war eigentlich ein Phänomen. Trotz ihrer Unbeweglichkeit, war sie meistens eine Bank in der IV. Das muss man erst mal hinbekommen. Tolles Stellungsspiel in der Regel von ihr.

    (16)
  • Fan sagt:

    Auf Framba steht dass Behringer und Krahn auch ihren Rücktritt aus der N11 erklärt haben und das ist gut so. Ich hätte die Beiden schon gar nicht mit nach Rio genommen.

    (-9)
  • Zaunreiter sagt:

    @ Frau Königin:

    Was verstehst du denn unter „Lautsprecher“? Ist der Begriff für dich negativ besetzt?

    (-3)

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