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Olympia Frauenfußball: DFB-Elf im Halbfinale gegen Kanada

Von am 13. August 2016 – 7.56 Uhr 61 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat durch einen knappen Sieg gegen China das Halbfinale beim Olympischen Frauenfußball Turnier erreicht. Dort geht es nun erneut gegen Kanada. Überraschend ausgeschieden sind hingegen die USA und Frankreich.

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Melanie Behringer wahrte beim 1:0 (0:0)-Sieg gegen China in Salvador die Medaillenträume ihres Teams mit einem 20-Meter-Schuss (77.) gegen seit der 57. Minute in Unterzahl spielende Chinesinnen.

Trotz der Gelb-Roten Karte gegen Wang Shanshan wären die Chinesinnen fast noch einmal in die Partie zurückgekommen, doch Wang Shuang setzte einen von Leonie Maier verursachten Foulelfmeter an den Pfosten (83.).

Wiedersehen mit Kanada

Am Dienstag geht es in Belo Horizonte (21 Uhr) im Halbfinale nun gegen Kanada, das Team, gegen das die DFB-Elf in der Vorrunde mit 1:2 verloren hatte. Die Kanadierinnen gewannen gegen Frankreich mit 1:0 (0:0), Sophie Schmidt erzielte den einzigen Treffer der Partie (56.).

Melanie Behringer

Melanie Behringer erlöste die DFB-Elf gegen China © Mirko Kappes / girlsplay.de

Schweden wirft USA aus dem Turnier

Für die Überraschung des Tages sorgte Schweden, das Weltmeister USA durch einen 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen aus dem Turnier warf. Lisa Dahlkvist verwandelte den entscheidenden Elfmeter, zuvor hatten Alex Morgan, Christen Press und Linda Sembrant ihre Strafstöße nicht verwandeln können. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es nach den Treffern von Stina Blackstenius (61.) und Alex Morgan (77.) 1:1 gestanden.

Brasilien gewinnt dramatisches Elfmeterschießen

Auch im zweiten Halbfinale kommt es am Dienstag in Rio de Janeiro (18 Uhr) nun zu einem Wiedersehen aus der Vorrunde, denn Schweden wird es dort erneut mit Gastgeber Brasilien zu tun bekommen, das Team, gegen das die Schwedinnen in der Vorrunde mit 1:5 unter die Räder kamen. Die Brasilianerinnen benötigten gegen Australien ebenfalls das Elfmeterschießen, um sich durchzusetzen.

Nach torlosen 120 Minuten setzte sich Brasilien mit 7:6 durch. Zunächst vergab Marta auf Seiten der Brasilianerinnen, doch Brasiliens Torhüterin Barbara hielt ihr Team im Rennen und wurde danach zur Heldin, als sie den Versuch von Alanna Kennedy stoppte.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

61 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    So schön das auch klingen mag – Halbfinale erreicht- gegen ein so spielerisch limitiertes chinesisches Team sich so abzumühen ist schon ein Armutszeugnis.

    Nun schon zum 3.Male hintereinander gegen sehr defensiv eingestellte Gegnerinnen so zu spielen hat schon etwas mit fehlender Lernfähigkeit und Spielintelligenz zu tun.

    Offenbar ist es dem Trainerteam auch nicht möglich darauf Einfluß zu nehmen.

    Bei guter Balleroberung immer wieder schnelle Verluste durch ungenaue Zuspiele und lange Pässe, wo hauptsächlich Rotgekleidete den Ball in Empfang nahmen.

    Statt konsequent über die Flügel zu spielen, das Spiel auseinanderzuziehen, spätestens als man in Überzahl war, unverändert wieder das Spiel durch die Mitte, wo genügend Chinesinnen warteten.

    Wenn man so dominant mit Ballbesitz spielt, sollte man doch irgendwas an Spielidee entwickeln können, statt immer wieder nach gleichem Muster erfolglos zu sein.

    Überraschenderweise war nicht A.Krahn die markante Schwachstelle, sondern bei gefühlt den meisten Ballkontakten und den deutlich besseren Pässen im Spielaufbau die auffälligste Defensivspielerin.

    A.Popp für mich die einzige deutsche Spielerin mit Anzeichen von Spielverständnis, sonst schaffte es immer eine Spielerin schnelle Ballpassagen abzubrechen und Tempo zu verhindern.

    (4)
  • Königin sagt:

    Gratulation = Halbfinale erreicht… Ich hatte vor dem Spiel doch große Zweifel.. Auch wenn gegen so defensive Chinesinnen die spielerische Leichtigkeit noch nicht zu 100 % da war, aber der Kampf und Wille haben mich überzeugt… :)Jetzt noch mal gegen Kanada … Da drücke ich auf jeden Fall die Daumen… Schon alleine wegen Silvia N. und Ulrike B. und auch dem Torwart-Trainer = die nach Olympia good-bye sagen… Also Ladies jetzt müsst ihr mehr als 100 % zeigen …

    (-6)
  • BirgitsStiefsohn sagt:

    Ich war wirklich erschrocken über die Ideenlosigkeit, Fahrigkeit und Ungenauigkeit im deutschen Spiel. Der Ausgleich durch den Elfmeter war den Chinesinnen wirklich zu gönnen. Erschütternd dieser Auftritt.

    (2)
  • Andi sagt:

    Ich habe mich für diese olympischen Spiele nun für einen positiven Ansatz entschieden.

    Die deutschen Frauen haben eine gute Chance auf eine Medaille. Würde mich für die Mädels freuen, für das Trainerteam und den DFB weniger, weil dann keine Reformen gemacht werden.

    Wir können hier so viel lamentieren wie wir möchten, wir bekommen weder eine nigelnagelneue und funkelnde Offensive, noch bekommen wir eine unüberwindbare Abwehr und eine geniale Torhüter. Außerdem wird unser „Neidmare“ seine Taktik auch nicht umstellen.

    Ist halt so…

    Aber hey, die Chance auf die Medaille ist da, etwas das die USA, Frankreich nicht mehr erreichen können. Auch Brasilien wäre beinahe draußen gewesen. Überall ist Licht und Schatten…

    In meinen (Alp)Träumen sehen wir ein Finale Deutschland vs. Schweden und Deutschland macht einen auf Portugal.

    (14)
  • OrbisJack sagt:

    Fast unglaublich zu sagen dass Deutschland im Halbfinale steht…wobei die USA und Frankreich schon weg sind.

    70 minuten lang war das schwer anzuschauen wie Deutschland zwar Ballbesitz domineirt aber einfach nichts (aber gar nichts) daraus machen konnte. Da China wirklich nichts vorne machte, sah es vielleicht besser in der Abwehr…aber gegen Kanada wird das nicht so leicht.

    Es agb auf individuelle basis gute Leistungen aber nicht als Mannschaft. Nur als Huth rein kam gab es etwas neues oder unerwartetes…kleine schnelle dribblings und ein paar gut gezielten vorwärts pässe…Huth gelang es dort mit dem Ball aufzutauchen wo keine andere Erfolg hatte…sah so aus als China sie als einzige nicht da mit gerechnet hatten.

    Mögliche Joker Rolle gegen Kanada würde ich auch vorschlagen.

    Aber das durchbruch kam nicht von sie oder gute Spiel sondrrn ein weitschuss (eine gute, zweifellos), und Kanada und (vermutlich) Brasilien könnte das sehr schwer werden.

    (9)
  • never-rest sagt:

    Zu dem Spiel unserer Mannschaft fällt mir nicht viel ein. Mit Schablonen-Fußball in Überzahl gegen die Chinesische Mauer eine Runde weiter. Dafür Glückwunsch. Ansonsten: Kein Spielewitz, Torchancen, die man an einer Hand abzählen kann, Fehlpässe am laufenden Band, umher flippernde Bälle und Flanken auf gut Glück, also alles wie gehabt. Das Zuschauen eine Qual.

    Aber der FF gibt bei Olympia insgesamt kein gutes Bild ab, soweit ich die Spiele verfolgen konnte. Immerhin geht es in der KO Runde wild zu: Kanada zieht weiter durch und schmeißt Frankreich raus, die Schweden schaffen es sogar die US-Ladies nach Hause zu kicken. Wer hätte das gedacht. Am Ende rumpelt unsere N11 noch zu Gold.

    (10)
  • holly sagt:

    @never-rest, das traurige ist das viele der deutschen Spielerinnen schon lange in der N11 dabei waren/sind und schon viel besseren Fussball früher gespielt haben. Das hätte ich nie erwartet das man dieses bei regelmässiger Ausübung wieder verlernen kann. Seinen wir mal ehrlich viele BL Spiele sind mittlerweile auch nur noch Krampf und Kampf.

    (10)
  • vikkybummsy sagt:

    Man stelle sich vor dieses Gebolze reicht für ’ne Goldmedaille. Mir graust davor…..
    Es würde völlig falsche Signale senden.

    Von 2 schlechten Mannschaften war Deutschland gestern die glücklichere.

    Einzig Hüthchen konnte einigermaßen überzeugen…Ist aber auch nicht so schwer bei dem Niveau der restlichen Truppe.

    Aber Hey, wir motzen hier gerade über das erreichen des Halbfinals..

    (11)
  • Blaumann sagt:

    es ist schon alles gesagt zum Spiel und zur Situation. Fußball ist halt Ergebnissport….

    Man kennt das Dilemma bei Ballbesitzfußball auch bei den Männern. Da will nix gehen, keine Chancen, nichts.

    Wenn man sieht wie Behringer das jetzt schon so oft gezeigt hat… warum nicht mehr aus der Dsitanz durch sie? Warum ist das kein Ansatz? Viele Teams haben wackelige Torfrauen, die oft mit harten Distanzschüssen wie sie Mel drauf hat nicht umgehen können.

    Oder über die Flügel mal reinziehen und Fouls und Freistoßsituationen kreieren. Da geht deutlich mehr als was da getan wird dafür. Wenn aus dem Spiel nix geht, gehen Standards. Da sind wir stark. Das müsste die Trainerin aber auch geziehlt spielen lassen.

    (14)
  • Fuxi sagt:

    Man muss es schon so sagen: Dass der Gegner China war, war ein Geschenk. Die einzige Mannschaft, bei der der Qualitätsverlust in den letzten Jahren noch offensichtlicher ist als beim DFB (und das bei dem Regime!). Und dennoch kam so ein unsouveräner Auftritt heraus.

    Wobei ich konstatieren muss, dass einige wohl auch zu ambitioniert und geradezu verkrampft waren. Das beste Beispiel war wohl Tabea Kemme, zumindest ist es mir bei ihr am deutlichsten aufgefallen, dass sie auf der linken Seite immer versucht hat, den Ball in den Strafraum zu bringen, selbst in den Situationen, in denen der einfache Ball eine gebotene Spielverlagerung hätte einleiten müssen. So eine Holzhammerpenetration ist natürlich recht einfach zu verteidigen, auch zu zehnt.

    Das Schlimme ist: Dass Kanada die Neid-Elf wieder schlägt, ist keinesfalls sicher. Ich sage nur: Ungarn ’54…

    (2)
  • Aldur sagt:

    Inzwischen muss man der deutschen Mannschaft ungeachtet der überschaubaren Form und fast greifbaren Verunsicherung wohl eine Nummer ähnlich Portugals Männern bei der jüngsten Euro zutrauen: Dürftige Vorrunde, geringfügige Steigerung in den k.o.-Spielen und am Ende doch der große Wurf, auch weil die vermeintlich stärksten Gegner von anderen eliminiert werden? Mal schauen, was das zweite Duell mit Kanada bringt.

    Frankreichs goldene Generation hat es wohl endgültig versäumt, sich mit einem Titel zu belohnen. Auf Vereinsebene haben die meisten Spielerinnen alles gewonnen. Der Titel mit der Natio will einfach nicht gelingen. Das gestrige Ausscheiden gegen Kanada war in meinen Augen aber verdient. Speziell in der zweiten Halbzeit war ich doch enttäuscht vom einfallslosen Offensivspiel der Französinnen mit vielen langen Bällen. Da saß nach kanadischen Führung, kurz nach der Pause, wohl schon die Angst vor einem abermaligen frühen Scheitern in den Knochen. Natürlich werden die Französinnen im kommenden Jahr bei der Euro wieder zu den Favoriten gehören, aber einige der großen Namen (Cadamuro?) werden dann wohl schon fehlen. Allerdings ist es um Frankreichs Nachwuch ja nicht so schlecht bestellt, wie die jüngsten Ergebnisse zeigen.

    Tja und Brasilien – auf jeden Fall ein episches Match gestern Nacht. Nach den bisherigen Vorstellungen dürften die Brasilianerinnen jetzt leicht favorisiert sein. Vor einem Jahr bei der WM dachte ich noch: Wenn Marta und Cristiane mal die Schuhe an den Nagel hängen, fällt die brasilianische Natio auf einen Schlag von der erweiterten Weltspitze ins Mittelmaß des Weltfrauenfussballs zurück. In der aktuellen Truppe verstehen es aber doch auch einige andere Akteurinnen, auf sich aufmerksam zu machen.

    Was ich von Schweden halten soll, weiß ich noch nicht, da ich noch kein Spiel von denen gesehen habe. Vielleicht gilt da dasselbe wie für Deutschland, denn die Substanz sollte ja auf jeden Fall da sein, auch wenn die Form überhaupt nicht passt.

    (6)
  • Ludwig sagt:

    Dass sie das Halbfinale erreicht haben, finde ich nicht tragisch. Aber es geht um das Wie. Als Zuschauer möchte ich schon was sehen. Wenn es nur um das Ergebnis geht, kann ich das auch irgendwann irgendwelchen Medien entnehmen. Aber dafür sehe ich mir eben kein Spiel an. Es ist dieselbe fussballerische Misere wie vor einem Jahr. Wenn sowas einmal vorkommt, kann man es ja noch als Ereignis hinnehmen, wie es nicht passieren sollte, aber eben mal passieren kann. Als Dauerzustand hat das was von konstanter Boshaftigkeit. Und da hat man als Zuschauer einfach mal den Punkt erreicht, an dem man nicht mehr wohlwollend sein will. Ich mag keine Gehässigkeiten, aber gestern Abend habe ich feststellen müssen, dass ich gedacht habe, dass es doch schön wäre, wenn sie im Finale gegen Brasilien spielen und Brasilien gewinnt 7:0.
    Ich weiss nicht, ob im Team Leute sind, welche die Übertragungen im Fernsehen verfolgen. Aber mir ist aufgefallen, dass sowohl Schmelzer als auch Neumann offenbar Schwierigkeiten hatten, die Leistungen nicht allzu negativ zu kommentieren bzw. lieber mit dem Mantel des Schweigens zu bedecken. Neumann hat sogar während des Spiels Kanada – Frankreich immer mal wieder auf die weite Luft nach oben im deutschen Spiel hingewiesen. Kriegt das da wirklich niemand mit?

    (2)
  • Altwolf sagt:

    Wenn man den bisherigen Turnierverlauf mal Revue passieren läßt, fällt doch auf, dass es bei den erfolgreichen Teams zwei unterschiedliche Spielformen gibt.
    Die aus e. kompakten Defensive spielenden Teams, wie Kanada, Australien u. teils auch Schweden u. die mit dominierenden Ballbesitz spielenden wie USA,Frankreich u.Deutschland.

    Während die auf schnelles Umschalten setzenden Teams Kompaktheit durch Disziplin u. viel Laufarbeit erzielen müssen, haben sie in d.Offensive mit schnellem Umschalten rel. wenig Probleme, hierbei einfache Abläufe einzuüben. Sie benötigen nur Spielerinnen mit sicherem Passspiel im MF oder auf Aussen.

    Die das Spiel machenden Teams haben das Problem gegen ihre Gegnerinnen sehr viel komplexere Abläufe entwickeln zu müssen und dabei sind sie von Spielerinnen abhängig, die ihr Team führen, die strategisch auch bei veränderten Spielverläufen die Abläufe ändern können, in diesem Sinne auch Spielintelligenz zeigen.

    Auch die USA und Frankreich haben offenbar derzeit keine solche Spielerinnen, zumindest nicht mit d. Konstanz bzw. nicht in entscheidenden Spielen.

    Brasilien passt nicht so recht in dieses Schema. Sie haben schon immer technisch überdurchschnittliche Spielerinnen gehabt, jedoch sind sie in d. Vergangenheit fast nie erfolgreich gewesen, da sie nicht als Team aufgetreten sind.
    Jetzt im eigenen Land, auch mit der entsprechenden Euphorie der Zuschauer im Rücken, haben sie dieses Manko offenbar ablegen können.

    Bemerkenswert auch, daß Teams, die in Turnieren rel. souverän die Vorrunde durchlaufen haben, doch oft in d. Entscheidungsspielen gegen stärkere Gegner, sich dann nicht mehr steigern konnten.
    So auch, daß die Teams, die hier im Viertelfinale auf sich aufmerksam machten, wie Kanada, Australien u. wir, aus einer Vorrundengruppe kommen.

    Da in der AFBL eigentlich nur WOB u. bisher der 1.FFC diesen Ballbesitzfußball pflegen, sieht man auch unserem Team an, das nicht alle Spielerinnen diese Spielform verinnerlicht haben.

    (9)
  • Wolle sagt:

    @Altwolf
    Überraschenderweise war nicht A.Krahn die markante Schwachstelle, sondern bei gefühlt den meisten Ballkontakten und den deutlich besseren Pässen im Spielaufbau die auffälligste Defensivspielerin.

    Also dann habe ich ein anderes Spiel gesehen. Alleine schon Ihre Ballannahme ist ’ne Katastrophe. Von gescheitem Spielaufbau kann keine Rede sein. Bei Bartusiak ist das auch nicht viel besser, und China hat eigentlich ohne Sturm gespielt. Daher müssen sich unsere 6er die Bälle am eigenen 16er holen, wie willst du da Überzahl im MF schaffen?

    Der Einsatz aller Spielerinnen ist ja OK, aber das ganze Spiel ist ideenlos, planlos, ängstlich, und gegen Kanada so chancenlos. Im ganzen Spiel erinnere ich mich an keine zwingende herausgespielte Torchance. Ein Sonntagsschuß von Behringer hat uns ins HF geschossen.
    Popp würde ich mal ein Tor gönnen, Sie ist die einzige mit annähernd Normalform. Auch die eingewechselte Huth hat mir gut gefallen, Sie hat direkt ins Spiel gefunden und selbstbewusst aufgespielt.
    Aber wenn selbst Maro der Ball verspringt und nur Sicherheitspässe spielt, fragt man sich schon was da in der Vorbereitung passiert ist.
    Sorry, aber ich habe keinen selbstbewussten Auftritt wie Herr Schmelzer gesehen.

    P.S. Portugal hatte Ronaldo, und wir?

    (8)
  • Jan sagt:

    @Andi
    Als Gruppendritter kann aber nur Schweden einen auf Portugal machen, nicht hingegen Deutschland.

    Bei USA-SWE u. BRA-AUS konnte man aufgrund der engen Duelle bei den letzten großen Turnieren keinen Sieger vorhersagen.

    Als einzige haben die Kanadierinnen bisher jedes ihrer Spiele gewonnen – Respekt! Gegen Deutschland lagen sie in der Gruppenphase aber auch zum einzigen Mal zurück, was Mut machen sollte.

    GER-CHN war wirklich über den Kampf versuchen zum Spiel zu finden. Und es hat geklappt, wenn auch einiges noch nicht so funktioniert wie erwünscht.

    (2)
  • Altwolf sagt:

    @Wolle.
    Erstens habe ich ein „Herz“ für die bisher am meisten Gescholtenen und damit gebietet es die Fairness gerade A.Krahn mal nicht als die Schwachstelle in der Defensive zu bezeichnen.
    Ich habe sie in diesem Spiel besser als S.Bartusiak gesehen, da sie sich auch immer wieder aufgerafft hatte das Spiel nach vorn zu treiben.
    T.Kemme sehr bemüht, aber auch zu oft mit dem Kopf durch die Wand und L.Meier zwar besser auf ihrer rechten Seite, jedoch auch immer noch ohne wirkliche Form.

    „Das sich unsere 6-er den Ball am eigenen 16er holen mußten“, kann nur bedeuten,das Du nur Ausschnitte gesehen hattest, denn die deutsche Defensive stand sehr hoch, eigentlich an der Mittellinie und das Ausweichen bis in den eigenen 16er war wohl dem Bedürfnis geschuldet, mal mehr Platz beim Aufbau zu haben.

    Konstruktives war im MF kaum zu sehen u. M.Behringers Berechtigung für die Startaufstellung ergeben sich hauptsächlich aus der Fähigkeit einen ordentlichen Torschuß abzugeben, was sie deutlich von D.Maroszan unterscheidet, die normalerweise nicht mehr auf dem Platz stehen dürfte u. zumindest versuchsweise mal durch L.Magull ersetzt werdern sollte, denn viel weniger für das Team kann man nicht einbringen.
    Stand sie früher für ein gutes Ballführen u. Ballbehaupten, steht sie völlig neben sich und verliert zu oft bei gegnerischen Attacken Bälle in der Vorwärtsbewegung, was wiederum nicht nur einmal die Gefahr gefährlicher Gegenangriffe erhöht hatte.

    Da darf man dann auch mal darauf hinweisen, dass sich auch die AV mehr ins Spiel nach vorne einbinden lassen und sich insbes. immer wieder auch anbieten müssen.

    Da ja bei Unsicherheiten oder Fehlabwürfen/-pässen von A.Schult hier gerne von „Riesenböcken“ (z.B.@Detlef)gesprochen wird, vermisse ich zu der Fehlleistung von L.Meier im 16er von eben diesen Usern einen entsprechenden Kommentar.

    Dem Rest Deines Kommentares kann ich mich zustimmend anschließen.

    (5)
  • Detlef sagt:

    Ohje, was soll man jetzt noch schreiben???

    Ich hatte die Chinesinnen eigentlich wesentlich offensiver erwartet, da die deutsche Abwehrschwäche und deren Langsamkeit mittlerweile sogar in Fernost bekannt sein dürfte!!!

    Aber sie entschieden sich für die Defensivstrategie, also wurde viel Beton angerührt!!!
    So waren Meier und KEMME fast ausnahmslos in der chinesischen Hälfte anzutreffen, und hatten beide viel Zeit fürs Offensivspiel!!!

    Doch anstatt die gegnerische Abwehr über die Flügel auseinanderzuziehen, zogen beide immer wieder nach innen, oft schon weit vor der 16er-Linie!!!

    Hier war es sowieso schon eng genug, und so war immer wieder ein chinesisches Bein, oder Rücken im Weg!!!
    Warum kam hier kein Veto von der Bank!!!
    Wieso ging da niemand mal bis zur Grundlinie durch, und paßte anständig nach innen???
    Und wenn dann mal eine Flanke reinflog, war keine Staffelung da!!!
    Und so landete der Ball irgendwo, zumindest nicht bei einer Deutschen!!!
    Sowas muß doch trainiert werden, oder???

    Claudia Neumann beklagte das oft zu stereotypenhafte, was sie „Fußball auf dem Reißbrett“ bezeichnete, der keinen Raum für individuelle Kreativität ließ!!!
    Für mich sah da nichts konstruiert oder gar ausgedacht aus, sondern da war sehr viel Zufall mit im Spiel!!!

    Der völlige Verzicht auf Offensive bei China, ließ die DFB-Elf wesentlich besser und „kämpferischer“ aussehen, als in den zwei Partien zuvor!!!
    Sogar Annike Krahn konnte einige gute Akzente setzen, was kein Kunststück ist, wenn man keinen Druck vom Gegner verspürt!!!
    Doch das immer wiederkehrende Scheitern in der Offensive, vor allem an sich selbst, das nicht lernen wollen aus den immer gleichen Fehlern, läßt einen nur den Kopf schütteln!!!

    Und dann kommen die Chinesinnen doch tatsächlich einmal in 90 min vor das deutsche Tor, und wir können nur auf Kosten eines Elfers retten!!!
    Das dieser Ball nur am Pfosten landete, ist mit Glück eigentlich kaum noch zu beschreiben!!!

    Glück schon gegen Autralien, daß uns die Matildas nicht frühzeitig den Hintern versohlten, und außgerechnet Bartusiak kurz vor Schluß noch den Ausgleich reinstolpert!!!
    Glück auch nach dem dritten Vorrundenspiel, daß die Matildas gegen Simbabwe ein Tor zu wenig schießen, und uns somit Brasilien als VF-Gegner erspart bleibt!!!
    Und jetzt schon wieder Glück gegen schwache Chinesinnen, die zudem über eine halbe Stunde in Unterzahl waren!!!
    Jetzt dürfte eigentlich alles Glück aufgebraucht sein!!!

    Parallelen zur letzten EM , als wir uns durch das Turnier in Schweden rumpelten, und im Finale auf ein ebenso rumpelndes Norwegen trafen!!!

    Was wird jetzt gegen Kanada???
    In der Vorrunde haben sie schon mal eine ordentliche Duftmarke gesetzt!!!
    Und da haben sie ihr 21-jähriges „Wunderkind“ Beckie noch geschont!!!
    Sie waren gestern gegen Frankreich absolut gleichwertig, und konten durchaus beeindrucken!!!

    Der größte Schwachpunkt der Ahornblätter scheint mir ihre Torfrau zu sein!!!
    Sie wirkt nicht sehr souverän, gerade beim herauslaufen!!!
    Aber ihre Abwehr nimmt ihr vieles ab, und hatte nur am Anfang etwas Probleme mit Le Sommer!!!

    Das den Französinnen der klare Elfer nicht zugesprochen wurde, können zumindest die Kanadierinnen unter „ausgleichende Gerechtigkeit“ verbuchen!!!
    Ich erinnere mich noch ziemlich gut an das letzte olympische Turnier, als die Ahornblätter gegen ihren Nachbarn USA, auch
    Dank sehr großzügiger Unterstützung der Schiris rausflogen!!!

    Das alles hilft den Französinnen natürlich nicht!!!
    Aber sie hatten ihre Möglichkeiten, und wie wir sie kennen, natürlich nicht genutzt!!!

    (8)
  • sonic sagt:

    SWE – USA

    Schweden war taktisch sehr gut eingestellt. Sie haben gespielt was sie bei ihrem Spielerinnenpotential spielen können, also sehr defensiv (4-5-1) und sobald sie den Ball hatten, gab es den langen Schlag nach vorn auf Schelin oder Jakobsson. 9 von 10 kamen nicht an, aber solange sie hinten die Null halten, reicht ihnen ja auch ein erfolgreicher Konter (den dann auch Blackstenius sauber verwandelt). Extrem starke kämpferische und läuferische Leistung insbesondere von Schelin und Jakobsson. Ein-, zweimal von Schelin zu spät gespielt, sonst hätten sie den Sack eher zumachen können.

    Die USA insgesamt dominant, fußballerisch besser, aber sie taten sich schwer mit der kompakten schwedischen Defensive. Aus dem Mittelfeld kam zu wenig. Lloyd und Morgan mit einigen guten Chancen, auch Heath gut, vom Rest kam zu wenig. Insgesamt zu einfallslos. Das Tor eher glücklich – eine Schwedin bekommt den Ball an den Kopf und von dort landet er vor den Füßen von Morgan, die nur noch einschieben muß. Solo wechselt vor dem letzten schwedischen Elfmeter die Handschuhe – unsportlich hoch drei. Eine Trainerin mit Anstand würde sie für die Aktion einige Spiele auf die Bank verbannen!

    Katastrophale Schiedsrichterinnenleistung, mehrere zweifelhafte Abseits- und Foulentscheidungen. Die gröbste hätte Schweden das 2:1 durch Schelin beschert.

    GER – CHN

    Mit der Umstellung auf 4-2-3-1 ist das deutsche Spiel wieder extrem langsam und statisch geworden. In den ersten beiden Spielen hatten sie ja teilweise ziemlich flott kombiniert. Alles geht durch die Mitte fast nichts über außen. Leupolz kann und will sich offenbar nicht durchsetzen. Krahn wieder mit mehreren Pässen in die Füße der Gegnerinnen, Behringer ebenso. Alle drei zentralen Mittelfeldspielerinnen halten den Ball zu lange. Ein 6-Kontakt-Fußball kann es doch nicht sein! Auch von einem schnellen Umschaltspiel (bei den seltenen Gelegenheiten) ist rein gar nichts zu sehen gewesen. Das war auch schon bedeutend besser. Die Einwechsler Huth und Islacker (gegen Kanada) haben mir besser gefallen als die Stammkräfte Mittag und Leupolz. Defensiv wurde besser abgesichert, Kemme und Maier eher hinten, teilweise ist auch Popp weit zurückgeeilt.

    CHN zu ängstlich, haben sich CAN zum Vorbild genommen, hätten aber AUS nehmen sollen. Nach dem deutschen 1:0 offensiver und sofort kam die deutsche Abwehr ins Wanken. Haben einfach zu wenig gemacht und hätten den Einzug ins Halbfinale noch weniger verdient als die Deutschen.

    Der Kommentar war wieder unterirdisch: „Ja hohes Bein hier von Annike Krahn, handelt sich dort die gelbe Karte ein.“ „Und jetzt gibt’s Gelb-Rot … und zwar … für Wang“. Zur Strafe haben sie diese Glanzleistung in der Zusammenfassung drinne gelassen.

    Hier fand ich die Schiedsrichterin gut. Monzul zeigt immer wieder, daß sie zu den besseren gehört. Ich hoffe für sie, daß sie im Finale ran darf.

    FRA – CAN

    Hab nur die erste Hälfte gesehen. Ziemlich ausgeglichen. FRA mit den besseren Chancen und insgesamt bei weitem nicht mehr so dominant wie noch vor ein bis zwei Jahren. Cadamuro draußen zu lassen bzw. auf die linke Seite zu beschränken hat dem frz. Spiel nicht gut getan. FRA offensiv viel statischer und damit leichter auszurechnen als vor Bergeroo. Majri und Le Sommer stark.

    Schwachpunkt der Kanadierinnen bleibt die Abwehr, die teilweise zu langsam ist oder zu Fouls neigt. Nur Dank einer weiteren schwachen Schiedsrichterin blieb ihnen der Rückstand durch einen frz. Elfer erspart.

    BRA – AUS

    Leider keine Bilder gesehen, nur das Elfmeterschießen. Weshalb bekommen die öffentlich-rechtlichen nichtmal eine gescheite Zusammenfassung zustande?
    Mir ist da nur aufgefallen, daß Barbara bei fast allen Elfmetern nicht auf der Linie geblieben ist, sondern einen Meter ins Feld ging, um den Winkel zu verkürzen. Die Schiedsrichterin fand es nicht nötig, dagegen vorzugehen.

    (10)
  • Ulf sagt:

    Hinter verhohlener Hand wird kolportiert, daß die Regisseure von „This is Spinal Tap“ sowie „Neidmare on Elm Street“ sich um die Verfilmung von „LaLeLu Mannschaft knabbert am Zuckerhut“ bemühen.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Zu USA-Schweden:

    Niemand hatte wohl im Vorfeld auf Schweden gesetzt, aber die Amerikanerinnen haben es in 120 Minuten offensichtlich nicht geschafft, den schwedischen Abwehrriegel zu knacken.
    Im Elfmeterschießen hatte dann Schweden das nötige Glück und Geschick, nur einen Elfmeter zu verschießen – und das immerhin gegen eine Weltklassetorhüterin wie Hope Solo.
    Leider konnte ich dieses Spiel nicht sehen. Es hätte mich doch sehr interessiert, warum die USA an Brasiliens brilliante Leistung gegen Schweden nicht anknüpfen konnte.
    Aber egal, schön, dass auch die US-Girls keine Übermannschaft sind. Immerhin gab es auch im letzten Vorrundenspiel gegen Kolumbien nur ein Unentschieden. Auch für die USA gilt die bekannte Weisheit: „Grau is alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz.“

    Zu China-Deutschland:
    China war die destruktivste Mannschaft, die ich bis jetzt bei diesem Turnier spielen sah. Allein deshalb schon ist der deutsche Sieg mit seinen zaghaften Offensivbemühungen verdient gewesen. Nicht auszudenken, wenn man sich dieses „Gerumpel“ beider Mannschaften noch weitere 30 Minuten hätte ansehen müssen. Allerdings: so ein Tor wie Behringer können nicht viele schießen.

    Zu Kanada-Frankreich:
    Kanada hat zunächst großes Glück gehabt, denn Frankreich hätte in der 1. Halbzeit (mindestens) einen Elfmeter nach Foulspiel an der quirligen Le Sommer erhalten müssen. Interessant, dass auf Delie im Angriff komplett verzichtet wurde und auch Cadamuro (Necib) erst zur 2. Halbzeit kam. Nach anfänglicher deutlicher Überlegenheit Frankreichs stellte Kanada sich im weiteren Spielverlauf besser auf den Gegner ein und hielt gut dagegen. Das Führungstor durch Sophie Schmidt war in Vorbereitung und Abschluss absolut sehenswert. Frankreich hatte danach nur wenig Zwingendes zu bieten, die größte Chance war ein Fast-Eigentor von Christine Sinclair, die per Hinterkopf die eigene Querlatte traf. Frankreich fiel nichts mehr ein, bot eine insgesamt enttäuschende Leistung und zeigte deutlich weniger, als man erwarten konnte.

    Zu Brasilien-Australien:
    ich habe das Spiel in der 1. Halbzeit als wildes und ungestümes Anrennen der Brasilianerinnen auf das australische Tor erlebt. Nennenswerte Torchancen waren nicht zu verzeichnen, Australien kam kein einziges mal gefährlich vor das gegnerische Tor.
    Mich hat diese 1. Halbzeit sehr gelangweilt und daher habe ich auf den Rest des Spiels lieber verzichtet. Im Nachhinein wegen des dürftigen 0:0 nach 120 Minuten wohl eine richtige Entscheidung.
    Interessant allerdings, dass ausgerechnet Marta als einzige brasilianische Spielerin im Elfmeterschießen versagte.

    Fazit: 2x Elfmeterschießen, und nur vier Tore in vier Spielen im Halbfinale. Da regt sich doch der Verdacht, dass nicht nur Deutschland Schwierigkeiten hat, eine gut formierte Abwehr zu überwinden. Jedenfalls haben es die anderen Turnierfavoriten keinen Deut besser gemacht, immerhin sind USA und Frankreich raus und bei Brasilien fehlte auch nicht allzu viel.

    Souverän hat bislang allein Kanada in diesem Turnier agiert. Brasilien (2x 0:0 gegen Südafrika und Australien) hat auch phasenweise Sturmprobleme gehabt. Über Deutschland und Schweden braucht man nichts mehr zu sagen.

    Trotzdem ist auch Kanada keine Übermannschaft und ich bleibe dabei, dass Brasilien und Kanada noch lange nicht im Finale stehen.

    Noch was:
    Für einen Link zum Spiel USA-Schweden wäre ich sehr dankbar.

    (9)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef,@Sonic,@enthusio

    Danke für die lesenswerten Kommentare, insbes. da ich nicht alle Spiele gesehen habe.
    Es bestätigt auch meinen Eindruck, dass immer weniger Teams ein dominantes Kombinationsspiel aufziehen können u. sich immer mehr auf den „Betonfußball“ reduzieren und ihre Chancen im Zufall oder Fehlern d. Gegenerinnen suchen.

    Leider keine positive Entwicklung für den Frauenfußball.

    (6)
  • Volker sagt:

    Holly: das unsere erfahrenden Spielerinnen früher einen besseren Fußball gespielt haben kann ich so nicht unterschreiben, es ist viel schlimmer, sie spielen immer noch den gleichen Fussball wie vor 2011. Der deutsche Frauenfussball stagniert und das seit Jahren. Sehen wir mal auf die Trainer der einst führenden Mannschaften. Colin Bell, trotz des einst stärksten Kaders in der Liga hat er es nie geschafft eine Mannschaft zu formen. 1 oder 2 gute Spiele im Jahr reichten aber um sich zu behaupten. Kellermann, der seinen Aufstieg wohl einer Nadin Keßler und der finanzstärke seines Vereins zu verdanken hat. Und der nur noch mit dem zukauf von neuen Spielerinnen seine Hilflosigkeit kaschiert. Beide Trainer haben sich durch die Qualität ihrer Spielerinnen behaupten können nicht aber durch eigene Leistung oder können. Im Gegensatz dazu stehen ein A.Fischinger und ein M.Högner der eine führt einen Dorfverein ins Endspiel des DFB Pokals der andere macht aus Freizeit Kickerinnen eine Liga Mannschaft. Wie geht das ?
    Die wenig schmeichelhaften Attribute für einen Kellermann oder Bell gelten ganz besonders für eine S.Neid. Die zudem auf die freundliche Unterstützung des DFB zurück greifen kann. Die Jubelstimmung aus dem Jahr 2011 ist wohl zur nüchternen Erkenntnis geworden. Der Frauen-Fussball wird in Deutschland zwar geduldet aber in keinerlei Hinsicht gefördert oder unterstützt. Ausser auf kleinster Ebene im Vereins Fussball.

    (4)
  • Volker sagt:

    Trotz meiner düsteren Prognosen setzte ich grosse Hoffnung in Steffy Jones. Die zwar nie eigenständig eine Mannschaft trainiert hat und kurz vor ihrer Einberufung einen Trainerschein gemacht hat, aber durch die Wahl des Co Trainers ihren ersten Plus Punkt gesetzt hat. Was Sie braucht ist eine Menge Mut und Standfestigkeit. Es kann lange Zeit brauchen aus dem Schatten einer S.Neid zu treten und anfängliche Misserfolge werden ihr zugerechnet. Das erschleichen einer Medaille bei Olympia sehe ich deswegen mit gemischten Gefühlen.

    (5)
  • Ralligen sagt:

    …. sich immer mehr auf den „Betonfußball“ reduzieren und ihre Chancen im Zufall oder Fehlern d. Gegenerinnen suchen.“
    Mich wundert diese Aussage nicht,da man das Brot isst,dessen Lied man singt.
    Hier einmal einige Worte für das Herdman-Kanada(Team): Ein defensiv äußerst geschicktes und offensiv extrem variables Team, das individuell – obwohl die meisten in der starken NWSL spielen – nicht absolute Weltklasse darstellt, aber unangenehm zu spielen und ein harter Gegner für jeden sein kann. Nur ein paar wunderliche Weitschuss-Tore retteten die Deutschen auch nicht immer und ein Torwartfehler ist immer mal drin.
    Sowie halte ich es auch für eine Gerücht das Steph Lappe im Spiel gg Frankreich unsicher gewesen sein solle-Wunschgedanke des Users
    Manche sollten die Spiele sich anschauen und nicht nur Kommentare von den Medien übernehmen.
    Mein Endspielwunsch:Canada-Schweden

    (-7)
  • Altwolf sagt:

    @Volker.
    Das ist aber doch eine sehr „schlichte“ Denkweise und Beurteilung von R.Kellermann.
    Du reduzierst die Entwicklung des VFL u. die Leistung des Trainerteams u.d. Management allein auf „Zukauf“ ?

    Wo ist die Wertschätzung einer Entwicklung, die 2008 nach d. Abstieg begonnen hatte ?
    Da gab es nicht die finanziellen Möglichkeiten, die es heute durch Sponsoren aufgrund der Erfolge gibt.

    Dieser Trainer hat ein Team über Jahre entwickelt, die passenden Spielerinnen dazugeholt, ihnen eine Spielausrichtung gegeben und mit besseren Leistungen in d. Liga, dann auch immer leistungsstärkere Spielerinnen eingefügt.

    N.Kessler hatte aufgrund ihrer Verletzung keine Spielpraxis und hatte auch hier in WOB eine lange Anlaufzeit, bis sie dann auch zur Stammkraft in d. N-11 wurde, da S.Neid nicht mehr an ihr vorbeikam.

    In dieser zurückliegenden Zeit hat sich aus einer eher defensiven Spielweise ein dominant auf Ballbesitz spielendes Team entwickelt und ist zu einem europäischen Top-Team geworden.

    Durch die übliche Fluktuation von Spielerinnen bedarf es erheblicher Anstrengungen das Erreichte zu bestätigen.

    Ich finde Deine Beurteilung über R.Kellermann und damit d. VFL ziemlich unqualifiziert u. despektierlich.

    Auch ein Trainer Fischinger benötigte gute Spielerinnen,die dazugekauft wurden u. er hat es mit viel Engagement u. Motivation auch hervorragend gemacht, aber wieviele Jahre hat er dieses Niveau in Sand bewahren können ?

    Auch M.Högner ist ein kompetenter Trainer, der aus den Möglichkeiten in Essen das sicherlich Beste herausgeholt hat, jedoch deshalb e. R.Kellermann abzuqualifizieren ist schon ziemlich „daneben“.

    (0)
  • Andi sagt:

    Zum Spiel der USA würde ich auch gerne noch etwas sagen. Die Niederlage ist für mich auch eine grandiose Fehlleistung von Jill Ellis. Die Einwechslung einer Rapinoe hätte auch von Neid sein können. Verletzte Spielerinnen bringen halt einfach nichts. Dies hatte dann zur Folge das Heath in die Defensive musste und so mit ihrer Kreativität vorne fehlte. Dann Rapinoe nach knapp 27 Minuten wieder auswechseln. Klasse Aktion. Somit musste Heath hinten bleiben. Warum beispielsweise Krieger auf der Bank blieb, das bleibt wohl Ellis Geheimnis.

    (14)
  • Volker sagt:

    Altdorf: Sicher war es nicht meine Absicht deine Gefühle für den VFL zu verletzten! Und was die Vergangenheit angeht gebe ich dir recht. Aber auch ein Kellermann ist auf einem Level stehen geblieben. Denk mal an die Spiele des VFL in den letzten 2Jahren,es wird deutlich das die Häufigkeit von einfachen technischen Fehlern zunimmt. Die Pass Genauigkeit abnimmt und die Taktische Ausrichtung wie eingefroren scheint. Selbst die Moral und Spielfreude die den VFL so ausgezeichnet haben sind kaum noch spürbar. Auch wenn deutliche Parallelen sichtbar sind ist Herr Kellermann nicht verantwortlich für den Zustand der Natio. Mannschaft. Es bewegt sich nichts im deutschen Frauenfussball und wir sind auf dem Weg International überholt zu werden.

    (5)
  • Altwolf sagt:

    @Volker.

    Nein, ich bin zwar Anhänger des VFL u. insbes. d. Wölfinnen, aber Gefühle hast Du nicht verletzt. So bedeutend ist das nun auch nicht.

    Mir geht es allein um einen fairen Umgang mit Personen in diesem Metier, was Du auch an meinen Statements für A.Schult u. auch A.Krahn erkennen kannst.

    Zu Recht kritisierst du den Mangel an technischen Fertigkeiten und im einfachsten Fall einen sauberenen Pass zu spielen.

    Dieses Manko zeigen die Spielerinnen kaum im Training, aber im Spiel passiert es leider zu oft.
    Natürlich haben die Trainer daran zu arbeiten, aber das ist nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal des Trainers R.Kellermann.

    Wie ich schon an anderer Stelle ausgeführt habe, sind über Ballbesitz spielende Teams sehr viel mehr gefordert technisch sauber zu spielen, da sie viel komplexere Abläufe trainieren müssen, aber man muß auch konstatieren, dass immer weniger Spielerinnen diese Qualität auch auf den Rasen bringen.

    Schau Dir d. N-11 an, wieviele WOB-Spielerinnen sind denn in der Startelf ? Bis auf A.Popp u. mit Kurzeinsätzen nur L.Gößling (nicht ausreichend fit), I.Kerschowski u. B.Peter, sonst trainieren die meisten bei Bayern München bzw. bei anderen Clubs.

    Technisch anspruchsvollen u. kreativen Fußball kann man nur mit entsprechenden Spielerinnen, insbes. mit Spielintelligenz ausgestattet, umsetzen. Spielsituationen lesen können und entsprechend erfolgreiche Lösungen finden, statt immer wieder nach gleichem Muster zu spielen.
    Wie oft hat man sich als Zuschauer in Spielsituationen gefragt, warum das offensichtlich sinnvolle Zuspiel nicht und stattdessen eine völlig unverständliche Aktion erfolgt. Diese so wichtigen Spielerinnen sind derzeit aber nicht in der nötigen Qualität zu entdecken.

    Was die Stimmung bei den Wölfinnen betrifft, so ist die gut, natürlich nicht vergleichbar mt dem euphoriebeladenden Spirit der Erfolgsjahre 2012/13 u. 2013/2014, da inzwischen auch andere Spielerinnen mit anderen Charakteren eingefügt werden mußten und man nun nicht mehr die Erfolgsleiter nach oben klettern kann, sondern jetzt heißt es diese Leistung aus der Vergangenheit zu bestätigen, was schwer genug ist.

    (6)
  • Detlef sagt:

    Volker schrieb :
    „Es bewegt sich nichts im deutschen Frauenfussball und wir sind auf dem Weg International überholt zu werden.“

    Das gilt aber nur für die Natio!!!
    Im Vereinsfußball ist Deutschland immer noch führend!!!
    In den letzten Jahren war immer eine deutsche Mannschaft im CL-Finale, und oft genug haben deutsche Klubs diesen Wettbewerb gewonnen!!!
    Mit Frankfurt, Potsdam und Wolfsburg waren es gleich drei Vereine!!!
    Welche andere Nation kann das vorweisen??? 😉

    Für mich ist das ein deutlicher Beweis dafür, wie stark unsere Liga ist!!!

    Die Stagnation, ja sogar Rückwärtsentwicklung der DFB-Elf, geht einzig und allein auf das Konto der Bundesgöttin, und mittlerweile auch von Maren Meinert !!!

    Das prinzipielle Ausschalten des Leistungsprinzips, zugunsten von persönlichen Lieblingen, ist schon seit Jahren zu beobachten!!!

    Hoffentlich macht Steffi Jones dies endlich wieder rückgängig, und macht aus dieser Mannschaft wieder ein Leistungssport-Team!!!

    (9)
  • Mäddi sagt:

    Hallo,

    hat jemand nen Link zu BRA-AUS ?

    Viele Grüße und Danke
    Mäddi

    (0)
  • never-rest sagt:

    Ich meine, neue Impulse für den FF müssten zu aller erst aus den Vereinen kommen. Auf DFB Ebene erwarte ich keine großen Innovationen, auch nicht unter der neuen BT Jones und ihren Assistenten.

    (2)
  • Altwolf sagt:

    @Volker.

    Das sehe ich bezüglich der für mich „relativen“ Stagnation im FF genauso wie @Detlef, denn im Clubfussball haben die anderen noch den spieltechnischen Nachholbedarf (OL mal ausgenommen).

    Ich denke es ist ja nicht so, daß die früheren „Größen“ des FF deutlich bessere Fußballerinnen waren, sondern das Leistungsgefälle innerhalb der Teams war deutlich größer als heutzutage.

    Die mit Ballbesitz spielenden Teams haben inzwischen deutlich mehr Probleme ihr Spiel erfolgreich zu gestalten, da die durchschnittliche Physis der Spielerinnen aller Teams und das kompaktere Defensivverhalten deutlich zugenommen haben.

    Waren die konditionellen Fähigkeiten doch früher nur meist für 60-70 min da, so halten fast alle Teams in d. AFBL 90 min. mit, was natürlich auch das Herrausspielen von Torchancen u. auch Torerfolgen erschwert.
    Das sieht dann für uns Zuschauer lange nicht mehr so souverän aus, wie es noch in den Jahren zuvor die Regel war.

    Das bedeutet, daß sich die sogg. Top-Teams weiter in ihrer Leistung steigern müssen und damit dann auch den FF wieder ein Stück weiter bringen.

    Auf die Nationalteams bezogen, bedeutet dies, das sich USA,Frankreich u. wir wieder von den jetzt in der Defensive erstarkten und schwerer zu bespielenden Teams , wie Kanada u. Australien durch mehr Spielvariabilität u. perfektere Spielanlage absetzen müssen.

    (8)
  • Volker sagt:

    Detlef: Lese mal bitte den letzten Satz in meinem ersten Kommentar. Ich habe auf den Leistungs-abfall der einst führenden Mannschaften in der Liga hingewiesen der Parallelen zum zu den Leistungen der Natio deutlich macht.Das ich dabei „heilige Kühe“ geschlachtet habe war provokant aber Absicht. Fakt, auch die deutsche Nationalmannschaft hat immer noch einen führenden Platz in der Welt, ist Dauer Europameister und 4ter bei der WM. Aber der Trend ist Rückläufig. Ich bin sicher kein Anhänger von S.Neid aber es ist mir zu Einfach Erfolge der Natio an der Liga Fest zu machen und Misserfolge an der Trainerin. In der Männermannschaft hätte der DFB so einen dramatischen Leistungs-Abfall hinterfragt. Und Konsequenzen folgen lassen. Es ist auch kaum vorstellbar einen mehr oder weniger „Lehrling“ zum Nachfolger des Bundestrainers der Männer zu machen.

    (0)
  • never-rest sagt:

    @Volker: „Es ist auch kaum vorstellbar einen mehr oder weniger „Lehrling“ zum Nachfolger des Bundestrainers der Männer zu machen.“

    Da liegst du leider völlig falsch: Sowohl Völler als auch Klinsmann waren meines Wissens sogar ohne Trainerschein, als sie den Job als BT antraten, Erfahrung als Trainer hatten sie demnach auch keine, dafür umso mehr Meriten als Spieler. Beide Versuche sind mehr oder weniger nach kurzer Zeit gescheitert.

    Mal abwarten, wie es S. Jones ergeht. Eine Chance hat sie auf jeden Fall verdient. Wichtig ist, dass sich überhaupt etwas in der FF N11 verändert und frischer Wind rein kommt.

    (5)
  • Detlef sagt:

    Volker schrieb ;
    „Lese mal bitte den letzten Satz in meinem ersten Kommentar. Ich habe auf den Leistungs-abfall der einst führenden Mannschaften in der Liga hingewiesen der Parallelen zum zu den Leistungen der Natio deutlich macht.“

    Das würde also bedeuten, daß die Stagnation der Natio daran liegt, daß Frankfurt und Potsdam die Liga nicht mehr dominieren???

    Das wäre Unsinn, denn nun stehen halt Bayern und Wolfsburg an der Spitze, und stellen (nicht erst seit gestern) das Gros der Nationalspielerinnen!!!

    Oder wolltest Du (mal wieder) dezent darauf hinweisen, daß die anderen Nationen inzwischen aufgeholt haben???

    Ja, natürlich haben die anderen aufgeholt!!!
    Die Frage lautet halt, warum konnten sie den Rückstand auf die „alten Topnationen“ aufholen??? 😉

    Und die weit interessantere Frage lautet, was haben die Topmanmschaften dagegen getan, daß sie ihren Vorsprung verlieren??? 😉

    Oder waren wir etwa schon soooo perfekt, daß wir uns gar nicht mehr weiterentwickeln konnten??? 😉

    Wer ist jetzt für diese Stagnation/Rückwärtsentwicklung verantwortlich???
    Sind es wirklich die Vereine, wie uns dies die Bundesgöttin nach der letzten WM weismachen wollte ??? 😉

    Warum nominiert sie Spielerinnen, von denen sie nach dem verpatzten Turnier sagt, sie wären in einem schlechten Zustand gewesen??? 😉

    (4)
  • Jennifer sagt:

    @Mäddi: Hast du denn schon die einschlägigen Portale durchgesucht? Youtube? Downloadseiten?

    Hier das Elfmeter-Schiessen:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2810848/Brasilien-nach-Elfer-Krimi-im-Halbfinale

    (3)
  • Ludwig sagt:

    Damit Beckenbauer Trainer ohne Trainerschein werden konnte, wurde eigens der Posten des Teamchefs geschaffen.
    Ich sehe es auch so, dass im Prinzip schwierig zu entscheiden ist, ob auf der einen Seite ein Leistungsabfall oder auf der anderen Seite eine -steigerung vorliegt. Dass Teams nur noch 60 – 70 Minuten mithalten können, ist nicht nur national, sondern auch international mittlerweile eher ungewöhnlich. Das liegt aber sicher nicht daran, dass traditionell stärkere Mannschaften konditionell schwächer geworden sind. Die anderen haben aufgeholt.
    Das ist aber nur die eine Seite. Wenn es z. B. stimmt, dass Pauline Bremer sich in Lyon innerhalb von nur 4 Wochen technisch stark verbessert hat, ist in den Jahren davor gewaltig was schief gelaufen. Technik und Taktik sind Grundlagen. Dafür sind schon die Vereine zuständig. Insofern muss ich Volker zustimmen, dass es zu einfach ist, ausschließlich bei Neid und Co. die Ursachen zu suchen, wenn es um das Auftreten der N11 geht. Wenn da ständig grobe Fehler bei der Ballannahme passieren und am laufenden Band Fehlpässe gespielt werden, die in der Form schon beinahe den Charakter von Kunstschüssen haben, ist das nichts, was man in einem Trainingslager abstellen kann. Das ist Tagesgeschäft wie Fingerübungen bei einem Pianisten.

    (6)
  • Mayville sagt:

    @Detlef,

    „nur der DFB ist schuld“ ist mir genauso zu einfach, wie die Aussage „die Vereine sind an allem schuld“.

    Es ist -wie so oft im Leben- weder schwarz noch weiß sondern grau, auch wenn es sich immer einfacher „undifferenziert“ argumentieren lässt. Noch dazu, wenn man sich eines Feindbildes bedienen kann. Und verstehe mich nicht falsch – aber Deine Kommentare in den letzten Jahren lassen stark vermuten, dass Du mit dem DFB ein Feindbild hast

    Es wurde hier schon mehrfach angesprochen. Vieles sollte unter die Lupe genommen werden. DFB Trainerinnen, Spielerinnenentwicklung im Verein und in den Auswahlmannschaften, Jugendarbeit, etc. Jeweils nur einen Sündenbock dafür zu definieren ist nicht zielführend

    (15)
  • Fan sagt:

    @Ludwig,
    für die Kathastrophalen Leistungen der N11 kann nur Frau Neid verantwortlich gemacht werden. Den Vereinen hier eine Mitschuld zu geben ist gelinde gesagt hanebüchen!Die Vereine bilden die Spielerinnen für ihre eigenen Bedürfnisse aus, Frau Neid kann sich daraus die geeignesten Spielerinnen für die N11 aussuchen.
    Wenn eine Bundestrainerin permanent die Spielerinnen auf Positionen ( z. B. Leonie Maier bzw. Kerschowski ) spielen lässt welche sie im Verein so gut wie gar nicht spielen, wenn sie unfähig ist eine Taktik zu entwickeln um sehr defensiv Spiele Mannschaften auszuspielen und wenn sie Spielerinnen zu WM und Olympia mit nimmt welche nicht fit oder ihren Leistungszenit schon überschritten haben, dann ist hier nur eine Dame Schuld, nämlich Frau Neid!Wenn in der Vorbereitung keine starke Mannschaften gefunden werden dann ist das ein Armutszeugnis für den DFB mit seinen unfähigen Damen Fitschen und Co.!Andere N11 haben auch gegen starke Mannschaften getestet.

    (6)
  • Detlef sagt:

    @Mayville,
    Ich gebe Dir ja Recht, und ich habe es ja auch geschrieben, daß man dem Göttinnenrat nicht alleine die Schuld geben darf!!!
    Wie geschrieben, da stehen nicht wenige erfahrene Kickerinnen auf dem Rasen, die sowohl in der Bundesliga, als auch in der CL auf hohem Niveau spielen, bzw gespielt haben!!!

    Die Ausbildung der Spielerinnen obliegt natürlich den Vereinen, hier vor allem die Technik und Athletik!!!
    Die Taktik ist ja immer abhängig vom Spielsystem, und den zur Verfügung stehenden Spielerinnen!!!

    Das weicht ja zT sehr von der Spielwiese in den Vereinen ab, und muß so in der Nationalmannschaft angepaßt werden!!!

    (2)
  • Ludwig sagt:

    @Fan
    Ich will da gar nichts beschönigen. Was die Nominierung, die Aufstellung und die Taktik angeht, ist das auch für mich – ich sag es mal neutral – nicht nachvollziehbar. Das ändert aber nichts daran, dass offenbar Grundlagen fehlen oder irgendwo irgendwie abhanden gekommen sind. Und das ändert sich auch nicht, wenn nur die Führung der N11 ausgewechselt wird. Deswegen auch mein Beispiel mit Frau Bremer. Das ist etwas, was mir auch bei Übertragungen aus der BuLi aufgefallen ist. Da sollten die Vereine eigentlich ein eigenes Interesse haben, und zwar beginnend bei der Nachwuchsarbeit. Fussballspielen beginnt mit der Ballannahme, nicht mit 10 Runden um den Platz, um es überspitzt auszudrücken. Das ist doch das, was bei den Männern erfolgreich nach der WM 2002 geschehen ist. Aber das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

    (3)
  • tpfn sagt:

    @Ludwig
    „Wenn es z. B. stimmt, dass Pauline Bremer sich in Lyon innerhalb von nur 4 Wochen technisch stark verbessert hat…“

    Pauli hat sich bestimmt schon bei Vertragsunterzeichnung technisch, taktisch und konditionell stark verbessert! Das ist doch alles Quark, da musste einfach nur ein Grund her warum sie bei der Natio reinschnuppern durfte. Pauli hat bei TP und in der U20 Natio genauso toll gespielt, ich konnte jedenfalls nach ihrem Wechsel zu Lyon noch keine Veränderungen feststellen.

    (4)
  • OrbisJack sagt:

    Verein schuld oder Neid?

    Naja Neid kann nur damit arbeiten was sie hat, was von der Vereinsfussball durchkommt.

    Und die Vereine können nur das was die Mittel erlaubt. Sicherlich bei Wolfsburg und Bayern ist das spitzen Niveau im Trainung (mit die wichtige Internationale fussball erfahrung auch) also werden die den grossteils die zukunftige Kaders prägen.

    Darunter kann man ein bisschen von eine Freiburg auch erwarten (vielleicht auch Hoffenheim ein bisschen),aber der Rest sind meine Meinung nach einfach nicht in der Lage sowas anzubieten.

    Eine echte dritte oder gar vierte Gross mannschaft braucht diese Liga drigend. Vielliecht durch RB Leipzig wird das bald der Fall sein. Sonst wird es noch schwerer in Zukunft sein die absoluten Spitzen Niveau zu erreichen.

    (-10)
  • Karl sagt:

    Die Diskussion um die DFB Trainer finde ich schon etwas merkwuerdig. Klar, fehlerfrei sind auch die nicht , aber rueckblickend muss man sehn dass Neid in ihrer Amtszeit 8 grosse Turniere hatte wobei sie nur bei einem im Viertelfinale gegen den spaeteren Weltmeister rausflog und dadurch den naechsten verpasste , bei allen anderen Turnieren erreichte sie mindestens das Halbfinale und sie hat mindestens 3 Turniere gewonnen, eins
    steht noch aus. Ziemlich erfolgreich finde ich. Den groessten Teil der Spielerinnen die in der Zeit in der Nationalmannschaft spielten haette ich wohl auch ausgewaehlt.
    Bei Meinert sieht das aehnlich aus:
    U-20-Weltmeisterin: 2010, 2014
    U-19-Europameisterin: 2006, 2007, 2011
    3. Platz bei der U20 WM 2008
    2. Platz bei der U20 WM 1012
    Auch ziemlich erfolgreich finde ich.

    Die einzige Zeit in der die DFB Elf wirklich ueberlegen spielte war um die WM 2003 und das war sicherlich zum Grossteil der Tatsache geschuldet dass mindestens 3
    Schluesselspielerinnen , Prinz, Meinert und Wiegmann damals in den USA spielten
    und dort andere Trainingsbedingungen hatten.
    Den Rest der Zeit, so habe ich es zumindest in Erinnerung war das auch ein ziemliches Gekicke, aehnlich wie heute eben und mit sehr grosser Sicherheit wurde die Mannschaft von 1996 bis 1999 gegen
    die heutige Mannschaft haushoch verlieren wenn so ein Vergleich moeglich waere.

    Alles auf die Vereine schieben kann man auch nicht , aber es faellt schon auf dass
    sich viele Vereine sehr stark mit fertigen auslaendischen Spielerinnen eindecken
    und die eigene Jugend schmort auf der Bank. Vor wenigen Jahren noch hatten sogar die damaligen Spitzenmannschaften Potsdam und Frankfurt Stammspielerinnen zur U20 WM
    abgestellt , das waere heute wohl undenkbar. Das ist auch nicht die Schuld der Vereine, das ist einfach eine Entwicklung die man nicht aufhalten kann egal ob man sie gut findet oder nicht.
    Dass das US Team meist ueberlegen ist liegt an der extrem ueberlegenen Physis und daran dass die eingespielter sind als alle anderen weil selten Spielerinnen aussortiert werden und weil sie viel mehr Spiele im Jahr absolvieren wie die anderen weil sie auf die Liga keine Ruecksicht nehmen muessen, aber selbst die koennen mal verlieren …
    Ansonsten stimme ich Mayville und Ludwig zu.

    (4)
  • Ludwig sagt:

    @tpfn
    Versteh ich nicht. Sie war bereits zu Potsdamer Zeiten in der N11. Soweit ich mich erinnere wurde das mit der Verbesserung bei ihrem ersten Länderspiel nach dem Wechsel zu Lyon von dem Kommentator als ihre eigene Äußerung kommuniziert. Das kann also nicht der Grund gewesen sein, dass sie berufen wurde und ihr erstes Länderspiel bei ihrem 18. Geburtstag bestritten hat. Dass sie auch in Potsdam und den U-Mannschaften schon toll gespielt hat, bestreitet doch niemand.

    (1)
  • Altwolf sagt:

    Was P.Brehmer betrifft, so ist das doch nicht realistisch, das sie sich in 4 Wochen technisch deutlich stark verbessert haben soll.

    Woraus resultiert das denn ? Doch vornehmlich durch die Wahrnehmung ihrer Spielweise in einem völlig anders spielenden Team, wo sie durch ihre Mitspielerinnen mehr Räume erhält und so einfach auch ihre Fähigkeiten besser einsetzen kann, wie man es auch beim CL-Finale sehen konnte.

    Zu der Problematik der N-11 gegenüber dem kleiner gewordenden Leistungabstand spielt natürlich in erster Linie das gewählte Spielsystem e. Rolle.
    S.Neid hat insbes. aus ihren Anfangsjahren heraus immer auf das Frankfurter Spielsystem gesetzt, wobei Spielerinnen aus Potsdam oder aus WOB nur ergänzt wurden.
    Dieses Spiel in der Offensive über das Zentrum ist mit zunehmender Kompaktheit der gegnerischen Teams nicht mehr erfolgreich und dies ist für mich auch der Grund, warum wir uns spielerisch so schwer tun.
    WOB spielt überwiegend über die Flügel und hat deshalb auch entsprechende Spielerinnen verpflichtet.
    Bayern München spielt mit ehemaligen Frankfurt/Freiburg Spielerinnen, die ebenfalls e. schnelles Flügelspiel nicht bevorzugen.
    Es ist doch jedem aufgefallen, das kaum bis auf die Grundlinie gespielt wird, sondern fast alle Spielerinnen in Höhe des 16ers immer wieder in die Mitte ziehen, um offenbar dort e. Abschluss-Chance zu suchen.

    Das Ganze sieht gegen die Teams wie Australien u. Kanada hilflos aus, da S.Neid zu wenig Spielerinnen hat, bzw. nominierte (siehe P.Brehmer), die ein solches Flügelspiel in ihrem Club auch spielen.
    Während N.Keßler dieses Flügelspiel auch oft in die N-11 zu übertragen suchte indem sie immer auch die Möglichkeit nach Aussen zu spielen suchte, findet das jetzt kaum noch statt, bzw. es positioniert sich kaum eine Spielerin noch auf der Aussenbahn soweit vorn wie nur irgend möglich, denn die Zuspiele gehen zu oft ins Zentrum u. dadurch werden die Wege bei Ballverlust im Zentrum immer weiter.

    Auch die hier schon beklagten Einsätze von Spielerinnen auf Positionen, die sie so gut wie nie in ihren Clubs spielen, fördert sicherlich nicht das Spielverständnis und sichere Abläufe.

    Hier sehe ich schon die maßgebliche Verantwortung des Trainerteams.

    Wir haben schon einen guten Nachwuchs in den Buli-Clubs, soweit ich das hier beim VFL sehen kann und es ist ein Vorurteil, das die hier nicht gefördert werden.
    Allein 4 16-jährige sind mit im Trainingslager in Österreich u.auch die beiden Spielerinnen vom U20-Lehrgang, so auch J.Sehan kommen dazu und wurden auch bei Testspielen wie gegen Twente (1:0) u. Pölten (4:3) über mindestens 45 min eingesetzt.

    Ich glaube auch das Spielsystem bei M.Meinert ist der Neid-schen Spielweise sehr angeglichen und auch da werden entsprechend die Spielerinnen nominiert.

    Entscheidend für die Zukunft unserer N-11 wird das gewählte Spielsystem unter S.Jones sein.

    (13)
  • tpfn sagt:

    @Ludwig
    Die gute Frau N. hatte das auf einer PK rausgehauen, auf die Frage warum sie Pauli in die Natio beorderte, das waren nur wenige Wochen nach Paulis Wechsel und der TV-Kommentator hat das dann wohl nachgeplappert. Pauli hätte solch einen Käse bestimmt nicht von sich gegeben, realistischer ist es, dass Pauli eher einige Wochen gebraucht hat um sich zurechtzufinden Stichwort: neuer Verein, neue Leute, anderes Land, andere Sprache etc. Dennoch durfte sie schon nach kurzer Zeit für Lyon auflaufen und das bei dem Kader, spricht wohl eher für die Topausbildung beim vorherigen Verein.

    (6)
  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „S.Neid hat insbes. aus ihren Anfangsjahren heraus immer auf das Frankfurter Spielsystem gesetzt…“

    Historisch war es eher so, dass Frankfurt das Spielsystem der Nationalmannschaft übernommen hat!

    (4)
  • Ludwig sagt:

    @tpfn: Gut, dann habe ich mich geirrt.

    (2)
  • Detlef sagt:

    Ich denke, Altwolf hat es ziemlich auf den Punkt gebracht!!!
    Die Krux an unser Natio ist das Spielsystem, welches nicht mehr zeitgemäß ist!!!

    Dies war immer auf Schnelligkeit und Athletik ausgerichtet, zumindest in der Offensive!!!
    Brachiale Gewalt statt Spielwitz, war lange die Devise!!!
    Deshalb war eine Birgit Prinz auch ebenso lang das Idealbild einer deutschen Stürmerin!!!

    Kim Kulig und Celia Sasič kamen danach, und kopierten oft diese Spielweise, mehr oder minder erfolgreich!!!

    Aber diese Zeit ist lange vorbei, denn längst haben sich die anderen Nationen darauf eingestellt!!!

    Heute braucht es eben mehr Spielwitz, auch mal Improvisation, um beim Gegner weniger Anpassung zu ermöglichen!!!

    Däbritz, Marozsan, HUTH, Islacker, Popp auch Leupolz sind solche Spielerinnen, die auch mal etwas Unvorhersehbares aus dem Zylinder zaubern könnten!!!

    Es fragt sich halt, wie frei sind die Spielerinnen in diesem Reißbrett-System, wie es Claudia Neumann nannte???

    Schon LIRA hatte damit wohl so ihre Probleme!!!
    Im Verein hatte sie immer die!Freiheiten, die sie für ihr Spiel brauchte!!!

    Was jetzt den Nachwuchs angeht, so habe ich ein gutes Gefühl!!!
    Wenn ich mir in Potsdam eine WIBKE MEISTER, eine FELI RAUCH, oder auch TORI SCHWALM anschaue, die sind vor allem technisch viel besser ausgebildet, als noch die Generation davor wie TABBI KEMME, JENNY CRAMER oder BIANCA SCHMIDT!!!

    Damals waren halt andere Prioritäten wichtiger, nicht nur bei TURBINE, sondern auch für den DFB, sonst wären diese Spielerinnen nie in die U-Natios, oder später sogar in die A-Natio gekommen!!!

    Also auch da kann man die Verantwortung nicht nur den Vereinen zuschieben!!!
    Wie schon richtig angemerkt wurde, bilden die ja hauptsächlich für die eigene Spielweise aus, und haben eher nicht den DFB im Auge!!!

    Die Nachwuchsscouts des DFB sondieren schon sehr zeitig aus, wer ihrer Meinung nach am Besten zu diesem Reißbrett-System paßt!!! 😉

    (5)
  • Giorgio sagt:

    @ Detlef,

    wer sich die letzten Spiele unserer U20 angesehen hat, sollte besser kein „gutes Gefühl“ haben.

    (0)
  • Volker sagt:

    Mal was aktuelles zu dem Spiel heute abend. http://rio.sportschau.de/rio2016/nachrichten/Fussballerinnen-wappnen-sich-gegen-Pfiffe,frauenfussball272.html Ich möchte oder will dazu keinen Kommentar abgeben!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Giorgio,
    Du meinst sicher die U19, die bei der EM in der Slowakei schon in der Vorrunde rausgeflogen ist!!!

    Das ist in der Tat ein Tiefpunkt des deutschen FF, und darf mM nach nicht ohne Konsequenzen bleiben!!!
    Ich hoffe, daß Maren Meinert und Bettina Wiegmann dafür die volle Verantwortung übernehmen, und geschlossen ihren Rücktritt erklären!!!

    Es muß einE neuer TrainerIn her, die einen modernen Fußball interprätieren!!!
    Mein Wunsch wäre Achim Feifel mit Co-Trainerin NADINE KESSLER und/oder NATZE ANGERER!!! 🙂

    Es gibt viele junge- und sehr junge Talente in Deutschland!!! 🙂
    Man muß einfach nur die richtigen zusammensuchen!!! 😉

    Für die U20 WM in Papua Neuguinea dürften PAULINE BREMER und FELI RAUCH schon fest gebucht sein!!!
    Dazu sollte unbedingt auch VICKY KRUG für die Abwehr gehören, und im Tor VANESSA FISCHER!!! 🙂

    Und es gibt sicher in jedem Verein ein paar Spielerinnen, die das Zeug für so eine WM haben!!!

    Ich habe deswegen so ein gutes Gefühl für die Zukunft, weil ich gerade bei TURBINE die nächste und übernächste Generation heranreifen sehe!!!
    Und ehrlich, da geht einem echt das Herz auf, wenn man die jungen Wilden auf dem Platz sieht!!!

    Da steht eine GINA CHMIELINSKI in unsere Ersten, gerade erst 16 Jahre alt geworden, und kämpft und wuselt, und bietet sich immer wieder an!!!
    Dieses Mädel wird es einmal sehr weit bringen, daß steht für mich schon heute fest!!! 🙂

    Und wir spielten mit unser U17-Meistermannschaft gegen den Nachwuchs von Hoffenheim und Werder Bremen!!!
    Auch dort waren einige starke Mädel im Kader, die es einmal bis in die A-Natio schaffen können!!! 🙂

    Oh nein, mir ist ganz gewiß nicht bange, wenn ich an unseren Nachwuchs denke!!!

    Es müssen aber die richtigen Weichen beim DFB gestellt werden, damit so eine Kumpelinenwirtschaft wie momentan in Zukunft keine Chance mehr hat!!!

    (-3)
  • karl sagt:

    Finale Deutschland-Schweden. Feiertag fuer die UEFA!

    (1)
  • Fuxi sagt:

    Ich hab’s gewusst. Wie 1954…

    (0)
  • Mäddi sagt:

    Grande Malheur!!!
    Ich hab beide Halbfinale verpasst. Von Deutschland – Kanada hab ich noch 6 Minuten gehabt. So, ein Mist. Ich könnt mir in den…

    Ich hatte letztens mal bei der ARD nachgefragt, wieso sie nicht einfach die unkommentierten streams in die mediathek stellen. Antwort: man habe nur Rechte für 24h und dafür lohne sich der Aufwand nicht um es dann nach 24h wieder rauszunehmen.
    Was so aufwendig daran ist, einfach Start und Endpunkt zu setzen und dann abzuspeichern und in die mediathek hochladen so aufwendig ist, haben sie mir nicht beantwortet.

    Leider stelle ich auch öfter fest, dass man manchmal durch die 5min Zusammenfassung einen anderen Eindruck vom Spiel bekommt als es tatsächlich war.

    (2)
  • Mäddi sagt:

    @Jennifer

    Auf YouTube sind nur brasilianische radiokommentare des Brasilien – Australien Spiels zu finden. Google habe ich nichts gefunden. Portale kenne ich keine.

    Ich hab mich extra in einem US und Brasilianischen Forum angemeldet, um dort jemand zu finden, der es vielleicht aufgenommen hat. Warte aber noch auf Freischaltung.

    (1)
  • enthusio sagt:

    @Mäddi:

    Beim Spiel Brasilien-Schweden hast Du nichts verpasst. Es spielte „Hilflos“ gegen „Harmlos“. Schweden stellte sich nur hinten rein und drosch die Bälle aus der Gefahrenzone. Brasilien stürmte ständig ungestüm aufs Tor, ohne aber irgendwelche nennenswerten Torchancen herauszuspielen. Von Martas Extraklasse war nichts zu sehen. Mit dieser destruktiven Leistung kam Schweden tatsächlich ins Finale. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob Brasiliens Torfrau vor dem Elfmeterschießen überhaupt einen Ball zu halten bekam.
    Spielerisch war das das schlechteste Spiel, das ich beim olympischen Turnier gesehen habe.

    Deutschland hat gegen Kanada ein ordentliches Spiel gemacht, auch wenn Kanada einige hochkarätige Torchancen hatte. Almuth Schult hat in einer Eins-zu-Eins-Situation ganz stark gehalten, Tabea Kemme einmal auf der Linie gerettet. Insgesamt aber hatten unsere Mädels das Spiel gut im Griff und ihre Chance genutzt. Verdienter Sieg ! Jetzt winkt Gold. Hoffentlich bringt unsere Mannschaft im Finale ihre beste Turnierleistung. Dann wäre es zumindest ein versöhnlicher Abschluss einer insgesamt schwachen Turnierleistung.

    (2)
  • Detlef sagt:

    Andi schrieb;
    „In meinen (Alp)Träumen sehen wir ein Finale Deutschland vs. Schweden und Deutschland macht einen auf Portugal.“

    Tja, jetzt ist es tatsächlich passiert!!!
    Not spielt mit Elend um die olympische Goldmedaille!!! 🙁

    Anders als in der Vorrunde, konnte Kanada seine sehr guten Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen!!!
    Dazu kam noch das völlig unnötige Foul im 16-er in der Anfangsphase, was so an das ähnlich dumme Foul von Leo Meier gegen China erinnerte!!!

    Deutschland war wirklich verbessert, ohne aber zu überzeugen!!!
    Das Tor von Däbritz war eine schöne Einzelleistung!!!

    Und bevor ein gewisser Jemand es einfordert, Almuth Schult hat gestern einen guten Tag erwischt!!!
    Von dem einen Mißverständnis mit Bartusiak mal abgesehen, blieb sie Fehlerfrei, und entschärfte einige Großchancen der Ahornblätter!!!

    Wenn Meier und KEMME in die Offensive gehen, muß hinten besser abgesichert werden!!!
    Da war immer wieder Gefahr im Verzug, wenn die Herdmann-Truppe schnell umschaltete und über die Flügel kam!!!
    So schnell können die beiden dann auch nicht zurück sein, vor allem nicht, wenn sie wirklich mal bis zur Grundlinie gehen!!!

    Gegen China war das kein Problem, da die Asiatinnen ja kaum offensiv wurden!!!
    Gegen so schnelle Teams wie Kanada muß man aber anders absichern!!!

    Krahn tat dies einige Male auf der Meier-Seite!!!
    Aber wenn sie überlaufen wird, ist die Abwehr entblößt!!! 🙁

    Jetzt geht’s also gegen die Schwedinnen!!!
    Eigentlich steht der Sieger schon vorher fest, denn Deutschland ist der Angstgegner schlechthin von Gelb/Blau!!!

    Bei ihrer letzten Heim-EM spielten die Trekronors einen begeisternden Hurra-Fußball bis, ja bis die Deutschen kamen, und schon war die Angst wieder größer als das Selbstvertrauen!!!

    Jetzt haben sie den Serientitelaspiranten USA geschlagen, und auch die Gastgeber rausgekegelt!!!
    An Selbstvertrauen dürfte also eigentlich kein Mangel sein bei Schweden!!!

    Mal abwarten, ob sie ihr großes Trauma
    diesmal überwinden können, oder ob Deutschland erneut als Sieger vom Platz geht!!! 😉

    (2)
  • Mäddi sagt:

    DANKE!!! @ enthusio

    für die Zusammenfassung!

    und detlef für die Ergänzungen.

    ——-
    Ich habe das letzte EM-Spiel Schweden – Deutschland so in Erinnerung, dass da mächtig Betrieb auf beiden Seiten war und es hin und her ging (mit etwas größeren Offensivanteilen Deutschlands), mit dem was ich in der Vorrunde von Olympia und der letzten WM von Schweden gesehen habe, verglichen war das bedeutet besser (in meiner Erinnerung). Ich erinnere mich auch noch an eine sehr starke Laudehr bei diesem EM-Spiel, schade, dass sie nicht mitmischen kann.
    Ich glaube, mir schien das SWE-GER EM-Spiel auch unterhaltsamer als das Finale gegen NOR.

    (2)

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