Home » DFB-Frauen, Olympia 2016

Olympia Frauenfußball: DFB-Elf verliert gegen Kanada

Von am 10. August 2016 – 8.50 Uhr 60 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat trotz einer Niederlage gegen Kanada als Gruppenzweiter das Viertelfinale des Olympischen Frauenfußball Turniers erreicht. Dort geht es nun am Freitag in Salvador gegen China.

Anzeige

Nach dem bereits enttäuschenden Remis gegen Australien setzte die DFB-Elf ihren Negativtrend durch eine 1:2-(1:1)-Niederlage gegen Kanada nahtlos fort. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz verteidigte die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid Platz zwei vor Australien, das ebenfalls vier Punkte auf dem Konto hat.

Tancredi sorgt für historischen Sieg

Melanie Behringer hatte ihr auf fünf Positionen verändertes Team zwar durch einen verwandelten Foulelfmeter in Führung gebracht (13.), doch Melissa Tancredi (26., 60.) sorgte dafür, dass Kanada im 13. Duell mit Deutschland erstmals als Sieger vom Platz ging.

Australien stellt das Toreschießen ein

Im zweiten Spiel der Gruppe F gewann aus Australien mit 6:1 (3:0) gegen Simbabwe und zog somit als Gruppendritter ins Viertelfinale ein. Lisa de Vanna (2.), Clare Polkinghorne (15.), Alanna Kennedy (37.), Kyah Simon (50.) und Michelle Heyman (55., 66.) sorgten für eine zwischenzeitliche 6:0-Führung und schon ein weiterer Treffer hätte bedeutet, dass Australien vor Deutschland Gruppenzweiter geworden wäre. Doch der einzige weitere Treffer fiel auf afrikanischer Seite, Emmaculate Msipa (91.) erzielte den Ehrentreffer.

Melanie Behringer

Ihr verwandelter Foulelfmeter war nicht genug: Melanie Behringer © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

DFB-Frauen nun gegen China

Im Viertelfinale treffen die DFB-Frauen nun auf China, das durch ein 0:0 gegen Schweden den zweiten Platz in Gruppe E sicherte. Australien trifft auf Gastgeber Brasilien, der zum Abschluss der Gruppenphase sich mit einem 0:0 gegen Südafrika begnügte.

Achtungserfolg für Kolumbien

Die USA und Kolumbien trennten sich 2:2 (1:1). Catalina Usme (26.) brachte die Südamerikanerinnen in Führung, Crystal Dunn glich aus (41.). Mallory Pugh brachte die USA in Führung (60.), doch in der Schlussminute sorgte Usme mit ihrem zweiten Treffer (90.) für einen Achtungserfolg der Kolumbianerinnen.

Frankreich souverän

Frankreich gewann gegen Neuseeland souverän mit 3:0 (1:0). Eugénie Le Sommer (38.) und Louisa Cadamuro (63., 91. Elfmeter) erzielten die Treffer für die Französinnen, die nun gegen Kanada antreten müssen.

Olympisches Frauenfußball Turnier, Viertelfinale

Freitag, 12. August

18.00 Uhr: USA – Schweden (Brasilia)
21.00 Uhr: China – Deutschland (Salvador)
00.00 Uhr: Kanada – Frankreich (Sao Paulo)
03.00 Uhr: Brasilien – Australien (Belo Horizonte)

Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

60 Kommentare »

  • Karl sagt:

    Punktlandung

    (7)
  • bale sagt:

    manno mann spielen alle schon gegen Neid–keine SPIELFREUDE UND LOCKERHEIT WIE BEI DEN KANADIERINNEN WAS IST LOS?HAT JEMAND ERKLÄRUNGEN

    (16)
  • Detlef sagt:

    So, die Peinlichkeit geht weiter!!!
    Eine Niederlage gegen eine kanadische
    B-Elf, die offensiv kaum stattfand, aber dabei extrem effizient war!!!

    Einige gute Torchancen hat man sich zwar erarbeitet, aber mehr als ein Strafstoßtor kam nicht dabei heraus!!!

    Sogar die Kommentatorin fand nichts positives mehr, und auch ihre Erwartung fiel eher ernüchternd aus!!!

    Ein absoluter Tiefpunkt für eine deutsche FF-Nationalmannschaft!!!
    Wann mußte man je in einer Vorrunde darum bibbern, daß man noch Rang Zwei belegt???

    Das nächste Spiel dürfte wohl das letzte sein!!!
    Damit übergibt die Bundesgöttin einen Scherbenhaufen an ihre Nachfolgerin!!!

    Armes Deutschland!!!
    Wohin haben uns Arroganz und Realitätsferne nur gebracht??? 🙁

    (36)
  • Jennifer sagt:

    Die Frauen spielen derzeit so schlecht, dass noch nicht mal mehr Womensoccer zeitnaher über die Spiele berichtet. Die sind auch alle im Schock! 😉

    (13)
  • Ralligen sagt:

    @Womensoccer
    Olympisches Frauenfußball Turnier, Viertelfinale:
    Freitag, 12. August
    01.00 Uhr: Kanada – Frankreich (Sao Paulo)
    04.00 Uhr: Brasilien – Australien (Belo Horizonte)
    Laut FIFA.com folgende Anstoßzeiten:
    00.00 Uhr: Kanada – Frankreich (Sao Paulo)
    03.00 Uhr: Brasilien – Australien (Belo Horizonte)

    (4)
  • Markus Juchem sagt:

    @Ralligen: Danke, ist korrigiert.

    (5)
  • Königin sagt:

    Tja was soll ich sagen…Bin doch auch sehr ratlos … Die Gesamtleistung war wirklich sehr sehr „fragwürdig“… ???Germany was ist los.. Ihr seid bei Olympia – wo ist der Spielwitz und die Freude ??? Was mich am meistens enttäuscht = es steht kein TEAM auf dem Platz… Jede kämpft nur mit sich selbst – ich dachte, dass die Mädels den Trainerinnen einen tollen Abschied machen wollten…? Selbst gegen China habe ich doch meine großen Zweifel… Jetzt müssen sich die Spielerinnen selbst da rausholen…

    (10)
  • FrankE sagt:

    Deutschland wird für diese Leistung belohnt, geht Frankreich und Brasilien aus dem Weg. Wenn man sich so oder ähnlich durch das Viertelfinale murmelt kann man als deutscher Fan zukünftig nur noch mit einer Papiertüte auf dem Kopf in´s Stadion gehen.

    DAS IST PEINLICH!

    (26)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Maroszan ist eindeutige Verursacherin des kanadischen Siegtreffers und „krönt“ damit eine negative persönliche und Gesamtteam-Leistung! Absolut zum Abwinken das Ganze, wen wundert’s dann noch, dass man nicht konsequent 90 min. live zeigt, sondern muntern schaltet – die Zeiten sind vorbei…
    Symptomatisch der Umfaller von Goeßling als Sinnbild für die gesamte N11!

    (11)
  • never-rest sagt:

    Schlimmer geht`s immer. Ich erwarte von der N11 nix mehr.

    (16)
  • Beobachter sagt:

    Welche Spielerinnen haben die Aufgabe, das Spiel im Mittelfeld aufzubauen und die kreativen Impulse zu geben?
    Welche Spielerin ist dazu in der Lage?
    Welche Spielerinnen haben im Moment den unbedingten Willen?
    Das deutsche Spiel gibt darauf im Moment keine wirklichen Antworten.

    (10)
  • vikkybummsy sagt:

    Man sollte mal drüber nachdenken einen zusätzlichen Abwehrriegel hinter Krahn und Bartusiak aufzustellen, dann wirds vlt. doch noch was. Es ist für die generischen Trainer ein leichtes Taktiken gegen Neids Rumpeltrupp zu entwicklen. Lasst die Deutschen vorne ruhig machen und kontert sie dann aus. Die Mannschaft sollte sich mal ohne Trainer zusammensetzen um zu klären was da schief läuft. Wie tief muss der Frust über SN in den Spielerinnen sitzen. Es sieht so aus als wollten die Neid’schen Lieblinge Ihrer Mentorin eine schallende Ohrfeige verpassen.

    (30)
  • Fuxi sagt:

    Ich hab das Spiel nicht gesehen, sehe nur jetzt das Youtube-Video mit den Treffern.

    Täuscht der Eindruck, oder wirkt das Verhalten von Marozsan und Behringer im Zentrum beim frühen Pressing der Kanadierinnen vor dem 1:1 arg bocklos? Ich mein, beim Rückpass sucht Bartusiak ziemlich verzweifelt eine Anspielstation, weder Marozsan noch Behringer vermitteln irgendwie den Eindruck, den Ball haben zu wollen, und dann kommt so ein viertelgarer Pass auf Goeßling heraus, den die Kanadierinnen leicht abfangen können. Sowas sieht man normalerweise allenfalls im DFB-Pokal, wenn ein Regionalligist von einem Zweitligisten unter Druck gesetzt wird… und ob einer Spielerin von Arsenal würdig ist, wie leicht Tancredi dann mit einem angetäuschten Schüsschen eine 31-fache Nationalspielerin Henning ins Leere laufen lässt, habe ich so meine Zweifel. Zumal die gebückte Körperhaltung nach dem Schuss fast vermuten ließe, dass sie gerade einen Sack Kaffee von einer Ecke eines Kontors in eine andere schleppen würde…

    Über das Zweikampfverhalten beim 1:2, vor allem in Bezug auf den Freistoß, der gefühlte drei Minuten lang in der Luft war, sowie den Umstand, dass da vier Deutsche gegen zwei Kanadierinnen standen (was das Problem beschreibt – sie standen), hüllen wir lieber peinlich betretenes Schweigen.

    Kann man sagen, dass die einzige Gewinnerin dieser Vorrunde Laura Benkarth ist? Die dürfte sich ja als einzige bislang nicht disqualifiziert haben. Gut, außer Laudehr…

    (16)
  • Detlef sagt:

    @Fuxi,
    Eigentlich sind alle Spielerinnen Gewinner, die dieses Debakel nicht verantworten müssen, incl. der Standby- und Zuhause gebliebenen!!!

    Ich bin schon sehr gespannt, wen die Bundesgöttin uns diesmal als Schuldigen präsentieren wird, bzw welche Umstände höherer Gewalt sie als Ausrede findet!!! 😉

    (14)
  • jochen-or sagt:

    Seit nunmehr 5 Jahren spielt die Mannschaft unter Neid mehr oder minder unattraktiven Fußball und erreicht ungeachtet dessen in vielen Spielen als schlechtere Mannschaft immer noch einigermaßen gute Ergebnisse.
    Selbst hier hat sich dies gegen Australien gezeigt.
    Im Grunde genommen wäre es nur gerecht, wenn die Mannschaft mal frühzeitig scheitert, so dass mal dokumentiert ist, dass die Zeit unter Neid eben keine dauerhafte Erfolgszeit war.
    Allein der Verzicht auf eine schnelle Bremer bei einer insbesondere hinten so langsamen Truppe lässt einen nur den Kopf schütteln.
    Ich bin schon gespannt, wer da im Viertelfinale hinten aufläuft.

    Eigentlich undenkbar, dass hier eine Medaille rauskommt. Aber der Weg dahin ist jetzt einfacher, so ungerecht dies auch wäre.
    Eigentlich sollte man sich wünschen, dass quirligen Chinesinnen die Mannschaft mal endgültig entzaubern.
    Aber dann hält man ja doch wieder zur eigenen Truppe – dieses mal aber nur, wenn sie wirklich besser als der Gegner spielen.

    (28)
  • OrbisJack sagt:

    Wie leicht war das für Herdmann und Stajic? Man weiss (seit Jahren) genau wie die Deutschen spielen, und auch welche Schwäche die einzelne Spielerin haben. Man musste nur ein Spielplan gut üben…und das wars.

    Ist das wirklich die best möglichen Kader (wie einige behaupten)? Ist es wirklich wahr dass keine andere etwas extra mitgebracht hätten? Ist Schult-Benkarth die einzige Wahl (Schmitz?). Ist Krahn-Bartusiak wirklich alles was man bieten kann? Warum hat Deutschland nur ein echte Aussenverteidiger dabei?

    Jahrelang nicht mit anderen probiert, obwohl dutzende Quali Spiele hätte man nutzen können. Man bekommt der Eindruck dass selbst bei ein 18 Kader hat Neid einige mitgebracht nur um die 18 plätze zu füllen. Die Vier Ersatz spielerinnen wurden dann nur berufen falls sie nicht 11 gesunder Spielerinnen hätte.

    Sie traut keine was ausser die Kerngruppe die seit mitte der letzte Jahrzehnt was geleistet haben.

    Ich hätte lieber mit eine neue junge Generation verloren (und erfahren gewonnen und viel gelernt) als dass anzuschauen.

    (17)
  • FrankE sagt:

    @vikkybummsy
    Deine Idee klingt gut, ich hätte da aber einen Verbesserungsvorschlag:

    Den Riegel nicht hinter Krahn/Bartusiak, sondern hinter Schult.
    Material: YTON Steine
    Maß: gemäß DIN 7900 / EN748: 7,32m x 2,44m

    Sonst wüsste ich nicht was man tun könnte um diese Abwehr sicher zu bekommen.

    (13)
  • SM sagt:

    In den bisherigen Kommentaren wurde bereits alles gesagt. Jämmerlicher Fußball bisher der DFB-Elf. Nur gut, dass keine Mann-/Frauschaft bisher restlos überzeugt hat. Normalerweise muss in zwei Spielen gegen Australien und Kanada mehr als 1 Pünktchen rausspringen…
    Das Beste wird wohl sein, wenn Neid endlich abtritt…
    Tippe, dass die USA es wieder machen, obwohl ich es fad finde, schon wieder einen Olympiasieger USA sehen zu müssen…Also, außer USA und China würde es mich für alle freuen…Egal, ich bin eh erstmal weg…

    (8)
  • Altwolf sagt:

    Wenn man mal von der „unfreiwilligen“ taktischen Genialität, nämlich sportlich sauber Gruppenzweiter zu werden, absieht,dann ist doch die zuvor offene Frage, nach dem hohen Sieg gegen Ghana, klar geworden, welche spielerische Klasse unsere N-11 hat.

    Da steht absolut kein „eingeschworenes“ Team auf dem Platz, sondern eher eine hilflos agierende Truppe, denen offensichtlich das „Konzept“ des erfahrenen Trainerteams nicht deutlich geworden ist und insbes. nicht, wie man das gegen defensiv tiefstehende Gegnerinnen hinbekommen kann.

    Auch auf das dabei doch zu erwartende Konterspiel der Gegnerinnen, schon gegen Australien wurde dazu ein Vorgeschmack erhalten, hatte man sich durch geschickte Staffelung der weniger schnellen Spielerinnen taktisch vorbereitet.

    Was benötigt man denn gegen so tief stehende Teams, sicherlich nicht die läuferische Schnelligkeit e. I.Kerschowski, denn die benötigt dafür freie Räume, sondern Spielerinnen, die im 1:1 von Aussen in den 16er eindringen, durch Binden von Gegnerinnen für Mitspielerinnen Räume schaffen o. zumindest den Ball behaupten können.
    Das war gegen Kanada zumindest bei M.Leupolz, M.Islacker u.A.Popp zu erkennen, jedoch kam bei fehlender Unterstützung aus dem MF, die hatten mit dem Verhindern von Kontern genug mit sich selbst zu tun, zu selten was Gefährliches heraus

    Wenn beim nächsten Spiel nicht zumindest L.Gößling u. M.Leupolz d. 6er-Positionen besetzen, habe ich nicht viel Hoffnung auf ein irgendwie konstruktives Spiel.
    Mir wäre ein 3-er Sturm m. A.Popp, S.Däbritz u. M.Islacker (statt A.Mittag)lieber, da ich den Eindruck habe, da könnte noch ein gewisses Maß an Spielverständnis bestehen.
    Schade, daß offenbar L.Magull keine Chance haben wird, aber gegen quirrlige Chinesinnen wäre sie für mich die bessere Option gegenüber D.Maroszan, die mir physisch u. mental neben sich zu stehen scheint u. die derzeit d. Spiel nicht gut tut.

    Gegen solche Teams wie Kanada o.Ausstralien muß das MF in Verbindung von DM u. OM mit schnellen kurzen Pässen und wenig Ballhalten den Zugriff u.d. Positionierung d. Gegenerinnen erschweren, wobei sich die Stürmerinnen mit d. OM auch durch reichlich Laufarbeit den Gegenerinnen entziehen u. ihre Defensivorganisation stören müssen u. jede sich bietende Möglichkeit, durch entsprechende Zuspiele in die Tiefe, zum Abschluss nutzen.

    Nur haben wir das alles im MF ?? – nicht.
    In der Offensive wird sich nur bewegt,wenn eine Chance auch auf das Zuspiel besteht und da das meist nicht o. oft nur ungenau passiert – ist das auch frustran.

    Doch vielleicht werden wir beim nächsten Spiel mal wieder überrascht.

    (12)
  • vikkybummsy sagt:

    Sollter das im VF schiefgehen, wäre es ein „würdiger“ Abschied von SN und eine Steilvorlage für Steffi Jones endlich mal was zu ändern.

    Weiter so wäre fatal und würde der Entwicklung des FF in Deutschland erheblichen Schaden zufügen.

    Wie Mann beim DFB auf die Idee kommt SN könne Nachwuchs scouten bleibt deren großes Geheimnis. Mehr Dummfug kann Mann nicht produzieren. Bleibt die Hoffnung das S. Jones sich nicht reinreden lassen muss.

    (15)
  • Rainer sagt:

    Das ist doch alles gut für Steffi Jones. Sie wird nicht mit übergroßen Erwartungen konfrontiert und kann den notwendigen Neuaufbau vorantreiben. Ausländische Kommentatoren schreiben sich seit Jahren die Finger wund und benennen die deutsche Innenverteidigung als Achillesferse, weil sowohl Annike Krahn wie auch Saskia Bartusiak nicht nur in die Jahre gekommen sind und es an Schnelligkeit mangeln lassen, sondern auch weil sie das Fußballspielen halt nicht erfunden haben. Das reicht nun mal leider nicht mehr auf internationaler Ebene. Lisa DeVannas Tunnel gegen Krahn war da sehr symbolisch im Spiel gegen Australien, da hätte auch ein Medizinball durchgepasst.
    Mir scheint auch, dass die Veränderungen im modernen Fußball weitestgehend am Trainerteam vorbeigegangen sind. Das Problem dabei ist möglicherweise, dass die internationale Konkurrenz bislang nicht so stark war, Europaneister wird man im Abonnement, dass es dann auf der Weltebene seit acht Jahren eben nicht mehr reicht, wird anderen Faktoren zugeschrieben. Ich habe mich vor zwei Jahren mit dem amerikanischen Assistenztrainer Tony Gustafsson länger unterhalten dürfen und Tony sagte, dass die USA begriffen hätten, dass es langfristig nicht geht, so weiterzumachen wie bisher. Man werde sich Teile des französischen und japanischen Spiels aneignen und weiterentwickeln.
    Nur so geht es, Entwicklung ist dringend notwendig, in Deutschland glaubt man bislang, dass es auch ohne geht. Schon gegen Frankreich bei der WM gewann man gegen eine bessere Mannschaft (aus Europa). Um das EM-Titel-Abo nicht zu verlieren, hat Steffi nun allerhand Arbeit vor sich. Ich hoffe, dass sie die teils verkrusteten Strukturen in Frankfurt entschlossen aufbricht.
    Was bei den Männern möglich ist, sich vom Lauf- und Kampfmaschinenfußball der unsöglichen 80er Jahre zu einem spielerisch erstklassigen Team zu wandeln, das sollte auch den Frauen möglich sein.
    Leider kann dieser Rumpelfußball bis zu einer Medaille reichen, denn China ist natürlich in hohem Maße schlagbar. Aber Kanada/Frankreich wohl eher nicht. Dem deutschen Fußball würde es eher nutzen, wenn es jetzt ein böses Erwachen am Samstag geben würde als wenn wir eine Medaille holen.

    (19)
  • Dr. Robert sagt:

    @vikkybummsy

    Du meinst wohl

    Wie FRAU beim DFB auf die Idee kommt SN könne Nachwuchs scouten bleibt ihr großes Geheimnis. Mehr Dummfug kann FRAU nicht produzieren.

    Verantwortlich beim DFB für den Bereich Frauen- und Mädchenfußball ist Hannelore Ratzeburg

    FRAU Jones wird genauso wenig ändern wie FRAU Neid. Das ist das Problem der 100% Frauenquote im Frauenbereich des DFB

    (14)
  • Dr. Robert sagt:

    @Rainer,

    viele haben erkannt, dass die deutsche Innenverteidigung unsere Achillessehne ist. Aber was sollte da Steffi Jones besser machen? Es ist ja nicht so, dass wir eine Vielzahl von technisch guten und dazu noch sehr schnellen Innenverteidigerinnen haben.

    Wen hätte denn Frau Neid außer Bartusiak, Krahn, Peter und Henning mitnehmen sollen? Da sehe ich – insbesondere im Bereich Schnelligkeit – niemanden (und das über sehr viele Jahrgänge bis herunter zur U17 – Krahn/Bartusiak müssen wohl durchhalten bis sie 55 sind…)

    Aber ich gebe Dir recht – Alles sollte ENDLICH mal auf den Prüfstand gestellt werden.

    Wir haben technische Probleme aber auch – insbesondere im Bereich Schnelligkeit und Durchsetzungsfähigkeit.

    Marozsan zum Beispiel hat eine großartige Technik. Wenn sie dann aber auf internationalem Niveau auf kampfstarke und schnelle Gegnerinnen trifft, ist sie mit „ihrem Latein“ oftmals am Ende.

    (12)
  • OrbisJack sagt:

    @rainer

    Ich stimme dir in fast alles zu…ausser diese EM-Abo. Ich wurde schon sagen mir wäre lieber dass diese Siebte-mal-in-folge Titel eher zweiträngig als diese Umbruch (generation und auch taktik/stil). Sonst ist die Verlockung da, nochmal gegen neue (unerfahrene) Spielerinnen zu entscheiden damit mann mit die guten alten die maximale Chance hat den Pott zu holen.

    Schön wenn eine neue junge Mannschaft das tatsächlich schafft…aber nicht so dass man diese Umbruch opfert nur um an die Titel zu kommen.

    Mir wäre auch ein weitgehend und gut durchdachte Reform die erste Liga auch ein Wünsch…aber da könnte ich auch irgendwelche Super Power wünschen. Daraus wird nix.

    (5)
  • adipreissler sagt:

    Also wirklich, was hier wieder kommentiert wird…

    Hier kommt die Wahrheit aus Expertinnenmund:

    Veraltetes Spielsystem?
    „Wir waren als deutsches Nationalteam schon immer Trendsetter“

    Neue Spielerinnen?
    „Wir haben in den vergangenen Jahren schon den Umbruch durchgeführt.“

    DFB Versorgungsstation für Ex-Natiospielerinnen?
    Ja, aber nicht für genügend!
    „Ich finde es schade, dass man nicht einfach alle Nationalspielerinnen an den Fußball binden kann.“

    Probleme mit Bundesligatrainern?
    „Wir haben aber auch Super-Männer in der Bundesliga.“

    „http://www.faz.net/aktuell/sport/olympia/deutsches-team/silvia-neid-will-nach-olympia-mal-verrueckte-gedanken-entwickeln-14368956.html

    (14)
  • Ralligen sagt:

    Wir haben aber auch Super-Mannschaften in Europa: England,Frankreich,Holland,Schweiz,Island,Spanien und mit Abstrichen Österreich,Norwegen und Belgien vielleicht bald noch Portugal.Auf diese EM freue ich mich jetzt schon.

    (2)
  • Bernd Zeller sagt:

    Im deutschen Frauenfussball hat schlicht und ergreifend keine Entwicklung mehr stattgefunden. Anstatt Nachwuchs in der eigenen Jugend auszubilden und an den Leistungssport heranzuführen, macht sich bei den Vereinen im Breitensport Resignation breit. Wie in Frankreich bilden sich zwei Topclubs heraus, die sich ihr Team auf dem internationalen Transfermarkt zusammenkaufen, das war’s. Wen wundert noch die Müdigkeit und Überalterung des Nationalteams? Seit 2011 keine Entwicklung aufgrund der Unflexibilität und Kreativlosigkeit des Trainerteams.

    Mittlerweile ist das Team zu alt, zu langsam und zu schwach in einem überholten Spielsystem, das den internationalen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Das ist die Verantwortung der Trainerin, nicht der Spielerinnen.

    Selbst eine zusammengestolperte Bronzemedaille würde daran nichts mehr ändern.

    (23)
  • sonic sagt:

    Mir scheint die Annahme, daß eine der beiden Mannschaften das Spiel gewinnen wollte völlig falsch.

    Ich habe mir das Spiel unter zwei Prämissen angesehen:

    1. die deutsche Mannschaft will keinesfalls gewinnen und hätte am liebsten ein Unentschieden
    2. Kanada ist das Ergebnis bestenfalls egal, am liebsten hätten sie verloren

    Es ging doch nur darum den zweiten Platz in der Gruppe zu erreichen und gegen einen weit schwächeren Gegner die Chancen auf das Halbfinale und eine Medaille erheblich zu steigern.

    Die Frau Neid habe ich völlig unterschätzt. Sie hatte einen Plan nicht nur für das Spiel, sondern für das gesamte Turnier – 2. in der Gruppe werden, die starken Mannschaften vermeiden und dann um die Medaillen spielen. Und sie hat es geschafft die dafür nötigen taktischen und personellen Maßnahmen zu treffen und sie auch noch den Spielerinnen so zu vermitteln, daß sie sie auf dem Platz umsetzen.

    Unter diesen Prämissen hat dann alles was auf dem Platz passiert ist, für mich richtig viel Sinn gemacht.
    Es war amüsant die Mannschaftsaufstellungen zu sehen. Beide haben ihre besten Offensivkräfte rausgenommen und Neid bietet Henning als Außenverteidigerin auf. Wenn eine der Mannschaften den Sieg hätte erringen wollen, hätte sie das nicht gemacht.

    Dazu die Taktik:
    Beide haben mit viel weniger Tempo gespielt als in den ersten beiden Partien. Deutschland hat auf Ballbesitz ohne Zug zum Tor gespielt und nur hinten die Bälle hin- und hergeschoben. Kanada hat sich eingeigelt, hat nicht gepreßt, keinen Druck aufgebaut, sondern bereitwillig den Deutschen den Ball überlassen – sie wollten ihn ja gar nicht. Zur Halbzeit geht Neid noch auf Nummer sicher und bringt Krahn, Peter war in der Innenverteidigung noch zu stark. Spielt man so, wenn man gewinnen will? Sicher nicht!

    Mich hat das Ganze an ein klassisches Theaterstück erinnert, wie es sich Shakespeare nicht besser hätte ausdenken können. Ein Fußballspiel bei dem keiner gewinnen will und alle (die Trainer, die Spieler, die Schiedsrichter, die Funktionäre von IOC und FIFA, die Kommentatoren und die aufmerksamen Zuschauer) es wissen, aber gleichzeitig in dem Dilemma stecken, den Schein waren zu müssen. Schließlich kann man sich neben Doping- und Bestechungsskandalen nicht auch noch ein Gijon leisten.

    1. Akt – Exposition: Vorstellung der Protagonisten (Mannschaftsaufstellung) und ihrer Absichten (Mannschaftsaufstellung, Tabellensituation, mögliche Viertelfinalgegner und Spielweise)
    2. Akt: Vorstellung des Dilemmas indem versucht wird die wahren Absichten mit Geschrei und etwas Rauch zu verschleiern (ein paar kleinere Chancen und die ersten beiden Tore)
    3. Akt: die Handlung auf dem Höhepunkt – es besteht die Gefahr, daß der Schein nicht mehr gewahrt werden kann und die wahren Absichten der Beteiligten aufgedeckt werden (Einwechslung von Krahn, die Deutschen stellen die Offensivbemühungen ein und schieben nur noch den Ball hin und her, die Kanadierinnen sind so passiv und haben sich soweit zurückgezogen, daß die Gefahr besteht, daß sie sich auf die Tribüne hinter das Tor setzen)
    4. Akt: die Katastrophe der Aufdeckung wird nochmal abgewendet (Australien führt 6:0 und das Tor von Tancredi. Deutschland wollte den Sieg absolut nicht und die kanadische Situation ändert sich durch einen Sieg auch nicht, also können sie das Spiel auch gewinnen. Die Deutschen werden zum Handeln gezwungen (Einwechslung von Popp und Leupolz)).
    5. Akt: Lysis/Katastrophe – der Schein wurde gewahrt. Kanada jubelt pflichtbewußt über den Pyrrhussieg. Die Deutschen jubeln insgeheim über den zweiten Platz in der Gruppe.

    Auf einer tieferen Ebene kann es auch eine Katastrophe geben. Wenn der neidsche Plan aufgeht und sie mit diesem schändlichen Spiel völlig unverdient ins Halbfinale kommt oder gar eine Medaille erringt, wird sie dafür auch noch als Erfolgstrainerin gefeiert werden. Eine Katastrophe für Sportsgeist und olympischen Geist. Aber wer glaubt denn heutzutage noch an Geister?

    (14)
  • sangokaku sagt:

    adipreissler, und dann noch die Drohung „Man soll nie Nie! sagen“.
    Da läuft’s einem wirklich eiskalt den Rücken runter …

    (8)
  • enthusio sagt:

    So, hier nun das „Wort zum Donnerstag“:

    Nachdem auch Australien (wie schon Deutschland und Kanada) nicht in der Lage war, Zimbabwe zweistellig zu besiegen und (wie schon Deutschland und Kanada) gegen diese Überraschungsmannschaft peinlicherweise ein Gegentor hinnehmen mußte, muß es nun die Suppe auslöffeln, die ihm Zimbabwe eingebrockt hat.
    Das Haar in der Suppe heißt Brasilien und ich kann mir vorstellen, dass den Mathildas ein Duell gegen China besser geschmeckt hätte. Aber: keine Sorge, Mathildas, Ihr packt das !

    Kanadas heroische Leistung, ohne Punktverlust durch ihre Gruppe zu marschieren, hat ihnen zur Belohnung mit Frankreich die z.Zt. beste europäische Mannschaft als kommenden Gegner beschert. Kanadas Mannschaft hat dabei den Vorteil, die Kommunikation von Les Bleus auf dem Platz dank nicht vorhandener Sprachprobleme ausgezeichnet zu verstehen. Die Frage bleibt allerdings, ob sie es auch verstehen, das französische Passspiel zu unterbinden und die Französinnen von ihrem Tor fernzuhalten. Bleibt abzuwarten, ob sich Kanada an dem schwer verdaulichen Happen nicht verschluckt. Aber: Keine Sorge, Kanada, Ihr packt das !

    Und so kommen wir zu Deutschland. Nach drei sehr aussagekräftigen Spielen in der Vorrunde, bleibt festzustellen, dass im Viertelfinale alles wieder bei 0 losgeht. Die Mannschaft kann befreit aufspielen, denn sie kann ja nur noch gewinnen. Niemand erwartet mehr, dass sie Gold holt, niemand setzt mehr auf den Halbfinaleinzug. Im Gegenteil, die schnellen Chinesinnen werden mit unserer Hintermannschaft Katz und Maus spielen und neben Neid und Ballweg auch Krahn und Bartusiak in den vorzeitigen Ruhestand schicken.
    Doch die deutsche Mannschaft ist ja schlau und wird nach einigem Nachdenken zu demselben Schluss gekommen sein wie ich. Es muß doch einen Sinn gehabt haben, dass sich Zimbabwe bei dem Turnier so gut präsentiert hat. Es muß doch einen Sinn gehabt haben, dass die voreiligen deutschen Viertelfinalgegnerprognosen Frankreich oder USA sich in Luft aufgelöst haben. Also lautet die wegweisende Erkenntnis: die ersten vier Spiele sind Testspiele. Silvia Neid hat vier Spiele Zeit, sich auf die wirklich entscheidenden Spiele gegen Kanada (im Halbfinale) und Australien (im Finale) vorzubereiten. Als einziges Ergebnis in der Vorrunde zählte: weiterkommen ! Im Viertelfinale: gewinnen, egal wie !
    Und dann wird Kanada, das ja das schwere Spiel gegen Frankreich in den Knochen hatte, sich im Halbfinale fragen, ob bei ihnen wirklich alles richtig gelaufen ist. Vielleicht hätte man ja auch im Halbfinale lieber mit der B-Mannschaft …

    Stattdessen also Deutschland im Finale gegen die glorreichen Mathildas, die erst gegen Brasilien und dann gegen die USA ihr Meisterstück abgeliefert haben.
    Aber wie konnten sie auch ahnen, dass Silvia Neid ausgerechnet im Finale einen Joker aus dem Ärmel ziehen würde: Svenja Huth. Frisch und völlig unbelastet von den vorausgegangenen Testspielen gibt sie der australischen Mannschaft Rätsel auf, die diese nicht lösen kann.
    Und so kommt es, wie es niemals kommen durfte: Deutschland holt Gold.
    Und das alles nur wegen Zimbabwe !

    (P.S.: Ich hätte es Simone Laudehr so sehr gewünscht, im Finale dabei gewesen zu sein.)

    (13)
  • FrankE sagt:

    Herr Zeller, ich denke nicht, dass Vereine wie Sand. Freiburg, Jena, Potsdam etc resigniert haben. Trainer wie Herr Fischinger und viele andere beweisen Woche für Wiche wie lebendig Frauenfussball ist. Es gibt keinen Nachwuchs? Machen wir doch bitte aus einem Tief der Frauenfussballnationalmannschaft keine Tief des Frauenfussballs.

    (14)
  • Jan sagt:

    Das Phrasenschwein meint:
    Der dt. FF-Karren steckt im Dreck fest, in Brasilien. Doch Totgesagte leben länger. Sie müssen sich da, wie Münchhausen, am eigenen Schopf herausziehen.

    Einer ziemlich verunsicherten dt. Truppe jetzt althergebrachte Lektionen erteilen zu wollen, würde wohl nicht weit führen. Um sie wieder aufzubauen, wäre ja vllt. ein Rezept, mal dem Gegner vllt. 1 Std. lang das Spiel zu überlassen – aber nur, um diesen ständig und heftig zu attackieren, ihm so den Schneid abkaufen, vor allem aber, um dessen taktische Vorbereitung auf die dt. Elf ab adsurdum zu führen, sodass auch die gegnerischen Trainer in der kurzen Zeit kein Gegenmittel finden, geschweige es ihrem Team sagen oder gar beibringen könnten – bis die dt. Mannschaft wieder in den Rhythmus findet. Über den Kampf zum Spiel also.

    Jedenfalls empfiehlt in meinem Anekdotenbuch ein antiker griech. Philosoph einem unsicheren jungen Mann, Hahnenkämpfe zu besuchen. Evtl. haben die dt. Kickerinnen ja Zeit, was kämpferisches aggressives in Brasilien zu besuchen, Capoeira o.ä.

    (3)
  • bale sagt:

    ja ich find Silvia N ist so konservativ und nicht innovativ finde sie verglichen mit sampson oder herdmann die glauben an ihre Mädels der funken springt rüber teamspirit bei uns Schlaftablette alle zb.pressesprecherin,co Trainerin gähn kann sie alle nicht mehr sehen.ja ich sehe schnöder sehr kritisch,aber seine Meinung zu Neid 100% Zustimmung

    (10)
  • Wolle sagt:

    Für mich ist erschreckend, dass da keine Mannschaft auf dem Platz steht. Vor allem von den sogenannten Etablierten bin ich total enttäuscht. Krahn, Peter, Bartusiak, Gößling, Behringer, wo waren Sie? Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, keine Spielidee, kein Selbstvertrauen. Es fehlt eine Spielerin die die Mannschaft auf dem Platz führt, Teamplayer wie zuletzt Sasic oder Angerer.
    Bin auch mal gespannt wenn Fr Neid jetzt verantwortlich macht, Sie ist anscheinend die einzige die genügend Selbstvertrauen besitzt und jegliche Schuld von sich weist. Ich tippe mal auf Maro.
    Die derzeitige Situation im dt. FF erinnert mich stark an die Situation 2004 bei den Männern. Da verlor R. Völlers N11 sang- und klanglos gegen eine qualifizierte B-11 Portugals und schied vorzeitig aus. Danach folgten umfangreiche Änderungen im Nachwuchsbereich, die Früchte erntete man 2014 bei der WM.
    Eigentlich wäre dieser Umbruch oder Neustart im FF 2011 schon notwendig gewesen. Bei der verkorksten Heim-WM war der Teampsychologe schuld, 2015 war die Vorbereitung zu kurz. Und jedesmal die gleichen Phrasen: die anderen haben aufgeholt, wir haben unsere Fehler analysiert, usw. usw. Das unsere N11 seit 5 Jahren auf der Stelle tritt wird ausgeblendet.
    Dann kam auch noch 2013 totz vieler Verletzten ein glücklicher EM-Titel dazwischen der viele Defizite im dt. System übermalte. Die Quittung bekommen wir gerade.
    Natürlich habe ich mich auch gefreut, das Simbabwe in letzter Sekunde noch ein Tor geschossen hat und unsere N11 weiterkommt. Für den dt. FF wäre es vielleicht besser gewesen einfach auzuscheiden, am Ende wird das Rumpelgebolze noch mit einer Medaille belohnt.
    Bei S. Jones habe ich meine Zweifel, dass Sie einen Neustart hinbekommt. Zumal Fr Neid Ihr als Jugendscout weiterhin im Nacken sitzt. Im Prinzip muss das gesamte Gebilde FF im DFB übderdacht werden. M.M.n. geht das nur mit neuen Köpfen, neuen Ideen. Chefkritiker Schröder ist ja in Rente gegangen. Fr. Ratzeburg & Co, wie wäre es denn wenn Sie Ihm folgen?

    (29)
  • Detlef sagt:

    @Dr. Robert,
    Wenn Bartusiak und Krahn das Beste ist was wir haben, na dann gute Nacht!!!
    Die beste IV, die wir in Deutschland im Moment haben, ist für mich BABBS PETER!!!

    Und über kurz oder lang führt kein Weg an JOJO ELSIG vorbei, wenn sie endlich mal wieder eine Saison unverletzt durchspielen kann!!!

    Und da gibt es noch zwei Abwehrspielerinnen, die im Moment gerade in der Aufbauphase sind!!!
    BIANCA SCHMIDT und JENNY CRAMER, wären normalerweise die Alternativen für Meier und KEMME gewesen!!!

    Und auch für die Zukunft haben wir sicher etliche Talente in diesem Land!!!

    In Potsdam hat mit VICKY KRUG schon eins den Sprung in die Erste geschafft!!!
    In Wolfsburg gab/gibt es auch eine junge gute Abwehrspielerin, deren Namen ich gerade vergessen habe!!!

    Wenn man die üblichen Verdächtigen Klubs durchforstet, findet man sicher noch einige mehr!!! 🙂

    Das Problem ist nicht das Angebot, das Problem war bis jetzt oft die Auswahl daraus!!! 🙁

    (0)
  • Manuel sagt:

    @adipreissler:

    Das Interview mit Neid könnte aus dem Postillon sein.

    (11)
  • Detlef sagt:

    @sonic,
    Ich liebe ja Verschwörungstheorien!!!
    Aber, gesetz den Fall, Du hättest doch Recht, dann wäre das „Antidoping“, also eine gezielte Leistungsschwächung!!! 😉
    Das ist dann auch unsportlich, und müßte ähnlich streng bestraft werden wie das Gegenstück!!!

    (3)
  • Ludwig sagt:

    @Detlef: Ja, das müsste bestraft werden. Aber wie soll man Hypnose im Blut nachweisen?

    (5)
  • Neutral77 sagt:

    @ Detlef

    sie heißt Joelle Wedemeyer und hat sich letzte Saison zu einer sehr guten Stammspielerin entwickelt 😉

    (4)
  • Dr. Robert sagt:

    @ Detlef,

    ich denke trotzdem, dass wir im Innenverteidigerbereich seit Jahren ein Nachwuchsproblem haben. Babett Peter ist ja nominiert. Und außerdem ist sie ja auch schon lange dabei.

    Wer ist denn zur Zeit besser (und dann auch schneller) als die 4 Innenverteidigerinnen, die nun im Kader sind. Und diese Frage musste man sich die letzten Jahre immer stellen. Unsere Innenverteidigung ist schon seit Jahren (zurecht) in der Kritik.

    Aber richtige Alternativen konnte dann trotzdem auch keine nennen. Teilweise wurde dann Prießen genannt. Mein Urteil ist dann allerdings – zu langsam für das internationale Top Niveau.

    Den gleichen Eindruck habe ich leider auch von Nachwuchspielerinnen wie Knaak (Leverkusen). Krug sollte sich in Potsdam erst einmal im Bundesligakader etablieren. Zudem habe ich auch bei ihr das Gefühl, dass es im Bereich Geschwindigkeit nicht für höhere Aufgaben langen wird. Joelle Wedemeyer mag ich noch nicht richtig einschätzen. Wensing und Elsig laborierten leider zu oft an Verletzungen herum. Aber auch hier muss man sich die Frage stellen, ob das internationale Topniveau zu erreichen ist.

    Und auch wenn es keine Innenverteidigerin ist – aber da Du sie erwähnt hast – für mich würde es auch für Jenny Cramer nicht in der Nationalmannschaft langen. Auch sie ist leider zu langsam

    Ich weiß, dass klingt alles sehr hart. Aber wie viele andere hier auch geschrieben haben. Man sollte alles auf den Prüfstand stellen.

    Und dazu gehört
    – Auswahl des Kaders (wieso ist Bremer nicht dabei – die Erkältungsstory ist für mich hanebüchen)
    – Taktik, mentale Stärke, Flexibilität und Siegeswille – alles Komponenten, die der Mannschaft bei internationalen Turnieren scheinbar abgehen
    – aber auch der Nachwuchsbereich. Dort herrscht bei Leibe nicht eitel Sonnenschein. Wir sollten uns nicht mit „wir haben schon genug Talente“ aufhalten und zufrieden geben.

    (8)
  • #EssenFan sagt:

    @Detlef @Neutral77 Das mag sein. Aber gerade in der IV würde ich mir nicht eine junge 18-jährige wünschen. Die haben einfach noch zu wenig Erfahrung. Siehe Anna-lena Breitenbach. Die macht auch einen tollen Job in Jena, patzt aber leider auch häufig.

    Wünschenswert wäre jemand a la Peggy Nietgen oder Caro Schiewe. Die beiden bringen Leaderqualitäten mit sich. Sind in den besten Fußballerjahren und haben viel Erfahrung. Warum nicht einmal eine Chance geben? Klingt für mich sinnvoller.

    (2)
  • Andi sagt:

    Wenn ich die Kommentare zu den letzten beiden Spielen lese, dann kann ich fast schon von Glück sprechen, das ich keine Gelegenheit hatte die Spiele zu sehen und das auch nicht nachholen werde.

    Schauen wir nach vorne… bin gespannt, ob sich irgendwie durchgeduselt wird oder nicht.

    Was ich davon abgesehen sehr interessant fand, die Ergebnisse des letzten Spieltages sind von der Papierform her fast durch die Bank seltsam. Vielleicht sollte über mal über Modus nachgedacht werden.

    (5)
  • Detlef sagt:

    @Neutral77,
    Genau, die meinte ich!!! 🙂

    (2)
  • Karl sagt:

    @sonic: Volle Zustimmung zu deiner Spielanalyse. Genau so hab ich das auch gesehn. Ich fand es besonders lustig wie Neid mit sorgenvoller Miene Popp und Leupolz eingewchselt hat nach dem Australischen 6:0 …..
    @enthusio: Schoener Ausblick auf den Turnierausgang. Hoffe du behaeltst recht 🙂
    Im uebrigen glaube ich es ist voellig egal ob die deutsche Mannschaft Gold gewinnt oder rausfliegt , in beiden Faellen wird Neid eine Erfolgstrainerin bleiben, auch wenn das manchen nicht gefaellt und in beiden Faellen wird sich die Mannschaft veraendern denn ich denke es werden einige Spielerinnen sowieso aufhoeren.
    Ich glaube auch fest daran dass die den Rest des Turniers viel bessere Spiele abliefern werden , denn seit nach dem Canada-Spiel hat das Trainerteam bestimmt den Spielerinnen ihre Biere und Margaritas weggenommen und verboten 🙂

    (-8)
  • fisch sagt:

    Nachdem SN schon 2011 auf weitere Vollversorgung bis 2016 durch den DFB gesetzt wurde, folgt nun die Fortsetzung als sog. Scout.
    Wie lange denn? Das alles meine ich, wenn ich vom Frankfurter DFB-Klüngel schreibe.

    (8)
  • Detlef sagt:

    @Dr. Robert und EssenFan,
    KRUG, Wedemeyer und vielleicht auch Breitenbach sind Spielerinnen für die Zukunft!!! 🙂

    Im Moment fehlt ihnen natürlich noch die Erfahrung, und sie werden noch einige Fehler machen, aus denen sie lernen und sich weiter verbessern werden!!!

    VICKY KRUG ist nicht wirklich langsam!!!
    Sie hat für Ihre Jugend schon ein erstaunlich gutes Stellungsspiel, und sie hat eine „Arschruhe“!!! 😉
    Hektik ist für sie ein absolutes Fremdwort!!!
    Wenn sie von großen Verletzungen verschont bleibt, kann eine richtig große Abwehrspielerin aus ihr werden!!!

    Sie erinnert mich sehr stark an die sehr junge BABBS PETER, als sie damals aus Leipzig an die Havel kam!!!

    Eine ähnlich erfolgreiche Karriere blieb zB einer INKA WESELY leider verwährt, da sie durch ihre vielen Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde!!! 🙁

    Der Zug für CARO SCHIEWE dürfte leider abgefahren sein!!!
    Ihre DFB-Zeit ist sehr lange her, und wer da aus deren Blickfeld verschwunden ist, kommt nur durch ein Wunder wieder zurück!!!

    Da fällt mir eigentlich nur VIOLA ODEBRECHT ein, die nach langer Natio-Abstinenz unerwartet wieder berufen wurde!!!

    (1)
  • Tedesco68 sagt:

    Welche Eigenschaften braucht ein Innenverteidiger, um mangelnde Sprinterqualitäten auszugleichen? Siehe Mats Hummels:Stellungsspiel, Handlungsschnelligkeit, Spielverständnis und Technik. Eine passende Mannschaftstaktik würde zusätzlich auch noch helfen.
    Wenn dann als weitere Anforderungen Spielaufbau und Zweikampfstärke gefragt sind, fällt mir beim Durchsehen der Kader Kristin Demann auf.Sie hat sich in Hoffenheim zu einer echten Führungsspielerin entwickelt, was man bei den Gastspielen in Potsdam deutlich verfolgen konnte.
    Ich würde mich freuen, wenn sie bei St.Jones eine Chance bekommt und vielleicht auch nochmal nach Potsdam zurückkäme.

    (6)
  • #EssenFan sagt:

    @Detlef: Bezüglich Krug stimme ich mit dir überein. Potenzial ist da. Sie wird allerdings Spielpraxis in Potsdam brauchen. Ob sie die bekommt, bleibt abzuwarten.

    Auch wenn Schiewe’s Zeit beim DFB schon lang rum ist, denke ich, dass sie trotzdem einen bessere Leistung abliefen würde als es Bartusiak und vor allem Krahn tun. Warum nicht einfach mal etwas ausprobieren und eine Chance geben? Genauso auch mit Kristin Demann….

    (3)
  • Dr. Robert sagt:

    @ Tedesco68

    bei Tempomessungen während der WM 2014 kam übrigens heraus, dass Boateng, Hummels und Mustafi zum Kreis der vier schnellsten deutschen Spielern gehörten (der vierte war Özil).

    So mangelhaft sind also auch bei Hummels die Sprintqualitäten nicht. Wie man aus den 3 aus 4 Beispiel sieht, ist Tempo für Innenverteidiger(innen) unerlässlich. Dazu gesellen sich dann wie von Dir richtig erwähnt Stellungsspiel, Handlungsschnelligkeit, Spielverständnis und Technik (wohl auch Kopfballstärke)

    Bei Demann stimme ich Dir auch vollkommen zu. Sie ist eine bei der man durchaus fragen kann, wieso sie es nicht in den Kader geschafft hat. Ist sie wirklich schlechter als Henning? Sie war ja schon im DFB Kader. Hier wäre es in der Tat interessant zu verstehen, weshalb sie es nicht geschafft hat

    (6)
  • Detlef sagt:

    @#EssenFan,
    VICKY KRUG ist bereits gut in die Mannschaft integriert!!!
    Sie bekommt viel Spielpraxis, und schlägt sich wirklich gut!!!
    Es wird bei TURBINE zudem eine Stelle mehr vergeben in der Abwehr, denn Matthias Rudolph ist ein großer Verfechter der Viererkette!!!

    Bezüglich CARO SCHIEWE muß man mal abwarten!!!
    Steffi Jones hat mit der Ernennung von Markus Högner bereits zwei Tabus gebrochen!!!
    Erstens, er ist der erste Mann (seit Gero Bisanz), der in den erlauchten Kreis der FF-Nationaltrainer vorstößt!!!
    OK, der Herr Fuchs war/ist zumindest offiziell Torwarttrainer gewesen!!!
    Aber ich vermute stark, daß Rottenberg da immer das letzte Wort hatte!!!

    Zweitens;
    Högner kommt nicht aus dem Dunstkreis des DFB, und ist somit nicht negativ vorbelastet mit Spielsystemen aus der Steinzeit!!!

    Es ist also nicht völlig undenkbar, daß Steffi weitere ungeschriebene DFB-Gesetze umstößt!!! 😉

    Meine Hoffnung wäre die, daß man schon zu Beginn die Marschroute ausgibt;
    „Wir pfeiffen auf den nächsten EM-Titel, und fahren dort mit einer jungen-, frischen- und hungrigen Truppe hin, nicht um zu gewinnen, sondern um zu lernen!!!“

    Wenn dabei (wider erwarten und absolut ohne Druck) trotzdem eine Medaille rausspringt, um so besser!!! 🙂
    Hauptzielsetzung muß es sein, endlich wieder außerhalb von Europa die Loorbeeren zu ernten!!!

    (9)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Die Diskussion um die Innenverteidigung und deren Schnelligkeit ist recht einseitig und eher wenig zielführend, weil die moderne Spielweise auch im FF generell nach antrittsschnellen Spielerinnen und zwar in allen Mannschaftsteilen, sogar bei der Torhüterin, voraussetzt. Im US-Team, bei den Japanerinnen sowieso, finde ich diese athletischen Vorteil bestens vertreten, kompensiert er doch gerade bei Letzteren teilweise die fehlende Köpergröße.
    Mir war während der letzten Spiele leider auch die mangelnde Geschwindigkeit von Leonie Maier auffällig geworden, die bei Laufduellen mit den Aussenstürmerinnen zu häufig das Nachsehen hatten, weil die mit Ball schneller waren als sie ohne Ball und dann das Gezerre an deren Trikots wieder einsetzte!

    (9)
  • labersack sagt:

    Na endlich Huth für Laudehr nachnominiert. Besser keine Medaille für Eine statt möglicherweise für Alle.

    (5)
  • FFFan sagt:

    @ sonic:
    „2. Kanada ist das Ergebnis bestenfalls egal, am liebsten hätten sie verloren.“

    Kann ich mir nicht vorstellen. Glaub‘ bloß nicht, die Kanadierinnen hätten Angst vor Frankreich! Müssen sie auch nicht haben. Sie haben vor ein paar Wochen ein Testspiel gegen die ‚Equipe Tricolore‘ zwar knapp verloren, dabei aber auch gesehen, dass sie mit dem Gegner auf ‚Augenhöhe‘ sind.
    Nach dem Sieg gegen Deutschland geht das Team von J.Herdman jetzt mit viel Selbstvertrauen ins Viertelfinale!

    @ Wolle:
    „Die derzeitige Situation im dt. FF erinnert mich stark an die Situation 2004 bei den Männern. Da verlor R. Völlers N11 sang- und klanglos gegen eine qualifizierte B-11 Portugals und schied vorzeitig aus. Danach folgten umfangreiche Änderungen im Nachwuchsbereich, die Früchte erntete man 2014 bei der WM.“

    Das ist eine ‚Heldensaga‘, die gern erzählt wird, aber hinten und vorne nicht stimmt! Erstens war es nicht Portugal, sondern Tschechien, und zweitens wurden die Reformen (Nachwuchsleistungszentren etc.) bereits 2001 eingeleitet, die Pläne dafür lagen sogar schon seit den 90er-Jahren in der Schublade. Nachzulesen ist dies alles in dem Buch „Der vierte Stern“ von R.Honigstein!
    Und große Parallelen zur derzeitigen Situation im Frauenfußball sehe ich da ehrlich gesagt auch nicht.

    @ Detlef:
    „Sie [Victoria Krug] erinnert mich sehr stark an die sehr junge BABBS PETER, als sie damals aus Leipzig an die Havel kam!!!“

    –> Das ist aber ein sehr ‚gewagter‘ Vergleich! V.Krug ist 18 Jahre alt und hat es zuletzt nicht in den Kader der U19-Natio geschafft. B.Peter war in dem Alter schon A-Nationalspielerin…
    Und auch wenn der neue Trainer ein Verfechter der Viererkette ist – mehr als zwei Plätze sind in der Innenverteidigung nicht zu vergeben. Angesichts der starken Konkurrenz (S.Draws, I.Wesely, J.Elsig, J.Siwinska) sehe ich für Krug nur geringe Chancen auf Einsatzzeit in der 1.Mannschaft.

    „Da fällt mir eigentlich nur VIOLA ODEBRECHT ein, die nach langer Natio-Abstinenz unerwartet wieder berufen wurde!!!“

    –> Mir fiele da noch Isabel Kerschowski ein.

    „OK, der Herr Fuchs war/ist zumindest offiziell Torwarttrainer gewesen!!! Aber ich vermute stark, daß Rottenberg da immer das letzte Wort hatte!!!“

    –> Bestimmt nicht. Silke Rottenberg gehört nicht mal dem Trainerstab der A-Natio an. Und ich glaube auch nicht, dass ‚Natze‘ sich von ihr etwas hätte sagen lassen! 😉

    (2)
  • Ralligen sagt:

    @Holly und andere
    Image00002

    Stelle hier mal Bilder vom FS Belgien-D U23 rein,vielleicht kannst du mir ja einen Spielbericht linken.Wenn es den gibt.
    Mal wieder keine Info auf der DFB-Seite,mich würde die Aufstellung interessieren.

    (1)
  • Wolle sagt:

    @FFan
    Das ist eine ‚Heldensaga‘, die gern erzählt wird, aber hinten und vorne nicht stimmt! Erstens war es nicht Portugal, sondern Tschechien, und zweitens wurden die Reformen (Nachwuchsleistungszentren etc.) bereits 2001 eingeleitet, die Pläne dafür lagen sogar schon seit den 90er-Jahren in der Schublade. Nachzulesen ist dies alles in dem Buch „Der vierte Stern“ von R.Honigstein!
    Und große Parallelen zur derzeitigen Situation im Frauenfußball sehe ich da ehrlich gesagt auch nicht.

    Da magst Du vielleicht sogar Recht haben, so genau habe ich es dann nicht recherchiert.
    Fakt ist aber, das mit dem Amtsantritt von Klinsmann kein Stein mehr auf dem anderen geblieben ist. Alles wurde hinterfragt, Trainingsmethoden neu überdacht. Vieles wurde damals belächelt, was heute zum Trainingsaltag gehört. Die meisten Trainerstellen bis in den Jugendbereich wurden neu besetzt. Und das wurde von der damaligen DFB-Spitze auch unterstüzt.
    Genau das vermisse ich im FF. Seit 2011 werden nur Phrasen rausgehauen. Wir haben analysiert, wir haben verstanden …..
    Letztendlich hat sich wenig getan. Das gleiche Trainerteam, mehr oder weniger die gleichen Spieler, das gleiche System. Experimentiert wird kaum, weder taktisch noch personell. Bei der Quali zur EM wäre dazu reichlich Zeit gewesen. Wieviel Spieler hat Jogi in seiner Amtszeit getestet und wieviel Fr. Neid? Ich weiß es nicht aber gefühlt liegen dazwischen Welten.
    Jogis Jungs haben mehrere taktische Varianten eingespielt, Fr. Neid spielt seit 2007 im 4-2-3-1. Jetzt kurz vor Olympia hat Sie ein 4-3-3 versucht. Mittlerweile wissen die Gegner, wie sie sich am Besten gegen unsere N11 verhalten müssen. Das Ergebnis bekamen wir schon bei der letzten WM zu spüren. Mit Glück gegen Fra weiter, chancenlos gegen die USA, selbst für ENG reichte es nicht mehr.

    (5)
  • Detlef sagt:

    FFFan schrieb ;
    “ Das ist aber ein sehr ‚gewagter‘ Vergleich! V.Krug ist 18 Jahre alt und hat es zuletzt nicht in den Kader der U19-Natio geschafft.“

    BABBS ist erst in Potsdam zur Nationalspielerin gereift!!!

    Das VICKY nicht zur U19 EM nominiert wurde, wundert mich gar nicht!!!
    Man hat gesehen, wohin die Personalpolitik von Maren Meinert geführt hat!!!
    Wenn sie Trainerin bleibt, und die Bundesgöttin ihr zukünftig zuarbeitet, dann geht das Flaggschiff des DFB-FF bald unter!!! 🙁

    FFFan schrieb ;
    „Und auch wenn der neue Trainer ein Verfechter der Viererkette ist – mehr als zwei Plätze sind in der Innenverteidigung nicht zu vergeben. Angesichts der starken Konkurrenz (S.Draws, I.Wesely, J.Elsig, J.Siwinska) sehe ich für Krug nur geringe Chancen auf Einsatzzeit in der 1.Mannschaft.“

    Eben, es sind jetzt zwei Plätze in der IV, früher war es nur einer!!!
    VICKY kommt aber auch oft außen zum Einsatz!!!

    JOLA SIWINSKA kannst Du streichen, denn sie wird unter Rudolph hauptsächlich im MF eingesetzt!!!
    Und auch ULLA DRAWS kehrt wohl wieder dahin zurück, wo sie einst bei TURBINE angefangen hat!!!
    Das hängt natürlich auch davon ab, ob die Knie von JOJO ELSIG heil bleiben!!!

    Ich sehe daher gute bis sehr gute Chancen auf viel Einsatzzeit bei VICKY !!! 🙂
    Man darf ja nicht vergessen, daß sie noch vor einem Jahr U17 gespielt hat!!!

    FFFan schrieb ;
    „Mir fiele da noch Isabel Kerschowski ein.“

    Ja, ISY kann man auch nennen!!!
    Obwohl ich von ihr etwas enttäuscht bin!!!
    Nach den guten Leistungen bei Wob, und auch in der Natio, hatte ich mehr erwartet von ihr!!!

    Es kann ja jeder mal überlegen, welche Spielerin enttäuscht hat, und welche die Leistungen gezeigt hat, die man erwarten konnte /mußte!!!

    Wie schon 2011, sollte man nicht alle Schuld auf den Göttinnenrat abwälzen!!!
    Es standen/stehen auch diesmal viele erfahrene Spielerinnen auf dem Platz!!!

    FFFan schrieb ;
    „–> Bestimmt nicht. Silke Rottenberg gehört nicht mal dem Trainerstab der A-Natio an. Und ich glaube auch nicht, dass ‚Natze‘ sich von ihr etwas hätte sagen lassen! 😉“

    Naja, sie hockte oft genug mit dabei, und war (wie auch Meinert) Teil der alten Gilde!!!
    Und NATZE ist ein schlechtes Beispiel!!!
    Denn sie hat sich nie wirklich etwas sagen lassen, nicht mal von Schröder und Heinrichs!!!
    Es kam oft vor, daß einer (oder alle beide) am Spielfeldrand die Hände über dem Kopf zusammenschlugen, nach dem Motto „um Gotteswillen, was treibt sie denn jetzt schon wieder“, aber der Erfolg gab ihr meistens Recht!!!
    NATZE hat immer ihr eigenes Ding gemacht!!! 😉

    (3)
  • holly sagt:

    @ Rallingen, leider kenne ich noch nicht mal das Ergebnis. also folglich auch nicht die Aufstellung

    (0)
  • Karl sagt:

    Zu der Innenverteidigung hab ich die Tage irgendwo gelesen dass einer vorgeschlagen hat Popp zur Innenverteidigerin zu machen weil die alle erforderlichen Eigenschaften mitbringt, klang plausibel. Aber dazu hab ich noch eine Frage weil ihr hier soviel wisst wie schnell oder langsam die alle sind. Gibt es da irgendwo eine Tabelle im Netz wie schnell die Spielerinnen auf 25/50 oder 100m sind , oder welche Beschleunigung die haben? oder beruhen eure Beurteilungen von deren Schnelligkeit auf Vermutungen(Augenschein) ?

    (1)
  • holly sagt:

    @ Karl, in ihrer Duisburger Zeit hat Alex Popp auch oft in der Verteidigung gespielt. Erst beim DFB hat man aus ihr eine Stürmerin gemacht. So hab ich es zumindest in Erinnerung

    (0)
  • Karl sagt:

    @holly: Daran erinnere ich mich auch. Bei Duisburg spielte sie immer Aussenverteidigerin.

    (1)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar