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Olympia Frauenfußball: Schmeichelhaftes Remis für DFB-Elf

Von am 7. August 2016 – 10.00 Uhr 74 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat in ihrem zweiten Spiel des Olympischen Frauenfußball Turniers gegen Australien nur mit Mühe eine Niederlage abgewendet. Die USA gewannen das Topspiel gegen Frankreich und Schweden kam gegen Brasilien mächtig unter die Räder.

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In der Arena Corinthians von Sao Paolo kam die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand zumindest noch zu einem 2:2 (1:2).

Bartusiak verhindert Niederlage
Samantha Kerr (6.) und Caitlin Foord (45.) brachten die über weite Strecken überzeugenderen Australierinnen in Führung, Sara Däbritz gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem schönen Schlenzer fast postwendend nach dem zweiten australischen Tor der Anschlusstreffer (47.). Es dauerte dann dennoch bis kurz vor Spielende, ehe Saskia Bartusiak nach einem Freistoß von Melanie Behringer den Ball zum Ausgleich ins australische Tor bugsierte (88.) und der DFB-Elf einen schmeichelhaften Punktgewinn bescherte.

Eklatante Schwächen
Die DFB-Elf, die mit Melanie Leupolz für die verletzte Simone Laudehr und Tabea Kemme für Isabel Kerschowski startete, offenbarte in der gesamten Partie eklatante Schwächen im Defensivverhalten und wird sich im Turnierverlauf gewaltig steigern müssen, um den Traum von einer Medaille zu realisieren.

Kanada im Viertefinale
Im zweiten Spiel der Gruppe F machte Kanada mit einem 3:1 (3:0)-Sieg gegen Simbabwe vorzeitig die Viertelfinalteilnahme perfekt. Janie Beckie (7., 35.) und Christine Sinclair (19. Elfmeter) trafen für die Kanadierinnen, für die Afrikanerinnen war Mavis Chirandu erfolgreich (86.). Simbabwe trat dabei ohne Abwehrspielerin Lynett Mutokuto an, die nach ihrem Foul an Simone Laudehr im Spiel gegen Deutschland von der FIFA-Disziplinarkommission nachträglich überraschend für ein Spiel gesperrt worden war.

Saskia Bartusiak

Saskia Bartusiak bewahrte die DFB-Elf vor einer Niederlage © Herbert Heid / girlsplay.de

USA ringen Frankreich nieder, Hearn sorgt für Neuseeland-Sieg
Im Topspiel des Tages kam Weltmeister USA zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Frankreich. Weltfußballerin Carli Lloyd erzielte in der hochklassigen Partie den einzigen Treffer (63.). Für die Französinnen hatte Wendie Renard in der ersten Halbzeit mit einem Kopfball gegen die Latte die beste Chance, doch US-Torhüterin Hope Solo blieb in ihrem 200. Länderspiel ohne Gegentreffer. Im zweiten Spiel der Gruppe G gewann Neuseeland dank eines Treffers von Amber Hearn (31.) mit 1:0 (1:0) gegen Kolumbien.

Brasilien überrollt Schweden
Gastgeber Brasilien feierte gegen Schweden einen unerwartet hohen 5:1 (3:0)-Erfolg und steht damit vorzeitig im Viertelfinale. Beatriz (21., 86.), Cristiane (24.) und Marta (44. Elfmeter, 80.) sorgten für Jubelstürme im Publikum, Lotta Schelin gelang der Ehrentreffer (89.). China kam gegen Südafrika zu einem 2:0 (0:0)-Erfolg, die Treffer erzielten Gu Yasha (46.) und Tan Ruyin (87.).

Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

74 Kommentare »

  • F.B. sagt:

    Bitte sofort in den Flieger setzen: Annike Krahn, Josephine Henning, Melanie Behringer und – so leid mir das tut – Almuth Schult. Sie ist leider zurzeit maßlos mit ihrer Rolle als deutscher Nr. 1 überfordert und steht völlig neben sich. Wenn man noch den Hauch einer Chance auf ein halbwegs gelungenes Turnier haben will, muss im nächsten Spiel Laura Benkarth zwischen den Pfosten stehen.
    Altwolf schrieb: „Wer ist bei den inzwischen üblichen Rückpässen zu den Torhüterinnen eindeutig fußballerisch besser bzw. bringt vernünftige Abschläge zustande ?“
    Selten wurde ein Satz derart Lügen gestraft.

    (32)
  • Sandy sagt:

    Also, dass das Spiel mit mehr Glück als Können noch gerettet wurde, darüber brauchen wir uns glaube ich nicht zu unterhalten. Hätte Australien etwas konzentrierter und kaltschnäutziger vor dem Tor gespielt hätte das Spiel auch 5:0 ausgehen können! Das deutsche Spiel war vollig ideenlos und ich dachte ein paar Mal, dass jetzt eine spritzige, unberechenbare Pauline Bremer dem Spiel sehr gut getan hätte.
    Almuth Schult war wieder einmal eine totale Katastrophe! Und wenn man ehrlich ist, leistet sie sich in letzter Zeit enorm viele Patzer (vor allem in der Liga). Das hat für mich nichts mehr mit Weltklasseniveau zu tun. Die Trainer wären gut beraten sich mal nach einer Alternative umzugucken und sich nicht immer an altbewährtem festzuklammern.

    (27)
  • enthusio sagt:

    Gegen Zimbabwe kann man mal (nicht verlieren, aber) ein Tor kassieren. 🙂
    Diese Erfahrung hat jetzt auch Kanada gemacht und erneut war es ein schön herausgespieltes Tor nach einem krassen Abwehrfehler der kanadischen Torhüterin. In der Nachspielzeit hätte Zimbabwe beinahe sogar das 2:3 erzielt, doch ein Flachschuss ging knapp am Tor vorbei. Kanada hatte das Spiel in der 1. Halbzeit voll im Griff, konnte dann aber erstaunlicherweise nicht mehr nachlegen.
    Ein ziemlich dürftiges Ergebnis gegen den krassen Außenseiter.

    Zu Frankreich-USA:
    Frankreich hatte gegen die USA zunächst die besseren Torchancen, doch ein wuchtiger Kopfball Wendie Renards knallte gegen die Latte, wobei Hope Solo wohl noch die Fingerspitzen dran hatte.
    Anschließend ließ „Chancentod“ Delie zwei gute Chancen aus, wobei erneut Solo jeweils gut parierte.
    Die USA spielte solide und unaufgeregt, aber wenig spektakulär. Nach einem Pfostenschuss Tobin Heaths drückte Carli Lloyd den Abpraller zum Siegtor ins Netz. Viel mehr gute Torchancen waren auf amerikanischer Seite aber auch nicht zu verzeichnen.
    In der 2. Halbzeit verflachte das Spiel nach der amerikanischen Führung, Frankreich agierte hektisch und Hope Solo verlebte – abgesehen von den ständigen Pfiffen gegen sie – einen ruhigen Nachmittag.
    Bei Frankreich fehlte allerdings Le Sommer wegen einer Oberschenkelverletzung.

    Brasilien hat Schweden nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen.
    http://rio.sportschau.de/rio2016/videos_audios/Brasilien-laesst-Schweden-keine-Chance,olympia4764.html

    (11)
  • never-rest sagt:

    Das Neidsch´e FF-Konstrukt wankte, fiel aber noch nicht. Immerhin hatte sie mit der armen A. Krahn zur Halbzeit ein Einsehen. Ich hoffe, wir haben auch noch eine Ersatztorhüterin mit. Der Rest der Abwehr war ebenfalls von der latenten Überforderung und Unsicherheit auf diesen Schlüsselpositionen infiziert. Nach vorne sah es nicht viel besser aus. Däbritz will ich von der Kritik ausdrücklich ausnehmen, nicht nur wegen ihres wunderschönen Schlenzers in`s Tor. Sie schwingt sich immer mehr zum Mittelfeldmotor der N11 auf. Dagegen stagniert bei M. Leupolz wie bei einigen Anderen leider die fußballerische Entwicklung.

    Was ich überhaupt nicht verstehe, warum auf einmal L. Goeßling nicht mehr in der Startelf ist. Ist sie verletzt oder außer Form ? Ansonsten gehört sie unbedingt in die N11, und zwar auf ihre Stammposition im zentralen defensiven MF. SN will einfach nicht begreifen, dass Behringer und Maroszan nicht als Stabilitätsanker vor der Abwehr geeignet sind. Beiden fehlt z.B. die Grundschnelligkeit, Maroszan darüber hinaus auch die Zweikampfhärte für diesen Job. Als Alternative käme Leupolz in Betracht, die aber spielt auch nicht auf ihrer angestammte Position neben Behringer als Abräumerin im MF, sondern sonstwo als Halbrechte Stürmerin. Ohne Goeßling auf dieser entscheidenden Position, fehlt der Mannschaft jegliche Stabilität.

    Über das Positionsgeschiebe in der N11 kann ich nur noch den Kopf schütteln. Nächstes Beispiel wäre das rätselhafte Hin- und Her geschiebe von Kerschowski, aber dazu habe ich keine Lust mehr

    Aber die Sturheit oder ist es Ignoranz der BT ist ja schon legendär. Ich tippe mal msximal noch 2 Spiele bei Olympia, dann ist das Kapitel endgültig vorbei.

    (31)
  • adipreissler sagt:

    Seit wann kann die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters nachträglich geändert werden? Die Szene mit Laudehr/Mutokuto war doch nicht unbeobachtet nicht hinter dem Rücken des Schiedsgerichts.

    (5)
  • CK7 sagt:

    Es wird allerhöchste Zeit, diese totale Katastrophe Neid in Rente zu schicken. Es war mal nur peinlich, mittlerweile ist es beschämend, was da in schwarz/weiss über den Platz stolpert. Gewinner dieser Spiele sind bisher nur die, die Neid zu Hause gelassen hat. Mittlerweile scheint es ein Kompliment zu sein, nicht von dieser fürchterlich inkompetenten und sturen Tante nominiert zu werden. Was für ein Graus… Schult, Krahn, Henning, Bartusiak, Behringer und die völlig überschätzte Maroszan, die einfach NIE Leistung auf den Rasen zaubert, wenn es nötig ist. Ewiges Talent, mehr war sie nie und mehr wird sie nie sein. Ach nee, sie ist ja eine überragende Technikerin… Ich kann es nicht mehr hören und sehen. Verdient hat die DFB Delegation nur eins: Schluss nach der Vorrunde! Und bitte nie mehr ein Länderspiel mit Krahn und Schult im Tor. Da soll es wirklich in diesem Land nix besseres geben???

    Die Frage sei allerdings erlaubt: wird sich mit Jones überhaupt was ändern können???

    (36)
  • Altwolf sagt:

    Die Matildas haben das deutsche Team mit ihrer aggressiven, kompakten und läuferisch sehr starken Spielweise völlig überrascht und sie insbes. nach dem schnellen 0:1 auch sehr verunsichert.Diese Unsicherheit merkte man eigentlich allen deutschen Spielerinnen an.

    Das Bemühen irgendwie zu einem Spielrhythmus zu kommen, war zwar erkennbar, jedoch fehlten die Mittel und gerade hier wird klar erkennbar, es fehlt ein „Kopf“ des Teams, der die Ordnung bestimmt.
    Derzeit ist keine deutsche Spielerin in der Lage diese Rolle zu übernehmen, die gerade in solch schwierigem Spielverlauf d. Fähigkeiten einer Kessi benötigen würde.

    Die erforderliche Kompaktheit kam so nicht zustande, da weder M.Behringer, M.Leupolz noch D.Maroszan die Abstände zwischen Defensive u. Offensive verringerten und so den einfach schneller denkenden u. laufenden Ausies immer wieder die Balleroberung ermöglichten u. fast jeder nach vorn geschlagene Ball von ihnen erlaufen werden konnte.
    Bei so weiten Räumen für d. Gegnerinnen ist es natürlich kein Wunder, das d. läuferischen Defizite e. A.Krahn zur Achillesferse wurde.

    Sie ist in ihrem Spiel dann solide, wenn sie in einer kompakten Defensive spielen kann und da fehlte heute nicht nur d. Unterstützung des DM, sondern auch d. beiden AV-innen zeigten da mangelndes Laufvermögen u. mangelndes Erfassen d. Spielsituation, wie auch beim 2. Tor L.Meier d. einlaufenden Foord nur hinterher schaute. Die Rückwärtsbewegung b. Ballverlusten war im Vergleich zu der der Matildas mangelhaft.

    L.Meier ist derzeit nicht in d. Form, d. wir aus d.Vergangenheit kennen u.d. liegt nicht nur an d. eigentlich „falschen“ Seite auf d. sie spielt.

    In der Offensive zeigen auch derzeit nur A.Popp u.S.Däbritz eine Art Spielverständnis und ansonsten kommen nur meist „kopflose“ Einzelaktionen zustande oder wenn dann mal etwas klappte, dann waren Zuspiele o.Abschlüsse untauglich erfolgreich zu sein.

    Positiv dennoch die kämpferische Einstellung, um hier immerhin die Niederlage zu vermeiden. Aber wirklich als Team habe ich unsere Frauen nicht empfunden, da jede Einzelne mehr mit sich selbst beschäftigt war.

    Heute haben wir sicherlich mehr Aufschluß über die „wahre“ Spielstärke unseres Teams erfahren und deshalb sollte sich unser Anspruch an den Maximalerfolg auch relativieren.

    @F.B.
    Auch wenn A.Schult einige Unsicherheiten b. d. Abwürfen o. Zuspielen fabrizierte, so hat sie doch in e. ziemlich unsortierten Defensive keine wirklich groben Fehler gemacht u. uns in einigen Situationen auch vor größerem Rückstand bewahrt.
    Mit dieser Abwehr mußt du als Torfrau schon „Neuer-sche“ Fähigkeiten haben um einigermaßen gut auszusehen.

    Ich erwarte jedoch auch von den IV bzw. AV, das sie bei den von Alumuth zugeworfenen Bällen auch d. Blickkontakt halten u. bereit sind sich auch entsprechend zu bewegen.
    Da waren die Matildas eindeutig besser motiviert.

    Der „Kommentator“ hat sich diesmal deutlich „emotionaler“ gezeigt und sich von dem ewigen “ hat sich durch den Wechsel enorm weiterentwickelt“ oder „ist in einer Topform“ gelöst, wobei er sich insbes. über A.Schult aufgeregt hat, jedoch weniger über die Spielerinnen, die durch Fehlpässe u. Ballverluste wiederholt auffielen.

    (-6)
  • hopkins sagt:

    Tja. Nach Olympia kommt hoffentlich eine Neuanfang.
    Manche Spielerinnen haben ihren Zenit überschritten, andere sind völlig überschätzt und die Einstellung stimmt nicht. Olympia ist mit dieser Spielweise bald vorbei.

    Zukunft: Steffi Jones hat sehr viel zu tun!!!

    (23)
  • OrbisJack sagt:

    Am Ende das hat mich gar nicht so überrascht dass Deutschland so schlecht abschneidet. Da gibts sehr viele Gründe die schon seit Jahren sich entwickelt, und nicht mal anerkannt sind.

    Warum hat Deutschland ein Ersatz Torwart die praktisch NIE gespielt hat?

    Warum Krahn?

    Warum ist Laudehr (aussenbandriss wird NIE so schnell heil) nicht von Magull oder Huth erstezt worden? (Lieber mit ein kaputter probieren als eine andere die Chance geben?)

    Warum spricht man von ‚variablität‘ wenn das system NIE ändert, und schon von der gegner längst bekannt ist, damit sie gut darauf reagieren könnte?

    Deutschland ist ein Geisel seine eigene falschen Annahmen. Es braucht drigend ein Kurswechsel…im NT und in der Liga.

    (35)
  • Doktor Robert sagt:

    Mit dem Gerüst Krahn, Behringer und Mittag wird das nichts. Marozsan muss auf der Mittag Position spielen. Behringer ist für das internationale Niveau viel zu langsam und behäbig. Unglaublich, ich weiß nicht was Neid und viele Berichterstatter an Ihr sehen. Sie ist schon 2011 ohne Grund Bajramaj vorgezogen worden. Nur wegen ruhenden Bällen? Das können Goessling und Marozsan auch. Wieso Goessling nicht spielt bleibt ein Rätsel. Und Bremer wegen einer längst überstandenen Erkältung zu Hause zu lassen ist einfach nur lächerlich. Auf dem Level brauchen wir Schnelligkeit. Das geht uns im Vergleich zu anderen Top Mannschaften komplett ab – Bremer hätte sie gehabt (auch 2015).

    Am ehesten kann ich noch den Einsatz von Krahn verstehen. Wir haben seit Jahren keine nachkommenden Innenverteidigerinnen (evt Demann?-wäre diese schnell genug). Wenn man sich unsere Nachwuchs Mannschaften anschaut, kommt da auch nicht viel nach.

    (8)
  • Altwolf sagt:

    @never-rest.
    Bezüglich L.Gößling könnte der Grund für ihre Kurzeinsätze sein, das sie offenbar angeschlagen (wohl muskuläre Probleme) und einen familiären Todesfall zu beklagen hat.

    Ich fühle mich nicht als „Anwalt“ von A.Schult, bewerte ihre Situation offenbar sehr viel anders als die meisten User hier, wobei mir zu sehr auf das Ende von Spielsituationen, nämlich dem Verhalten o.d.Reaktion d.Torhüterin abgehoben wird, nicht jedoch das ursächliche Verhalten der Beteiligten in d. Fehlerkette zur Kenntnis genommen wird.
    Sicherlich hatte sie auch Fehler in ihrem Spiel und viele Situationen kann man besser lösen.
    Wenn jedoch von ihr der Abwurf auf T.Kemme erfolgt, die jedoch nach kurzem Blickkontakt wieder wegschaut u. dann erst merkt, das sie den Ball zugeworfen bekommt, dann fehlt nicht nur bei ihr in Phasen dieses Spieles die Bereitschaft sich für die Eröffnung anzubieten. Angekreidet wird dies jedoch d. Torhüterin.

    Ich denke jedoch bei der derzeitigen Konstellation würde man auch e. L.Benkarth keinen großen Gefallen tun.

    Auch personell alles umzuschmeißen würde keinen Sinn machen, das müssen die, die es verbockt haben auch wieder korrigieren und sich endlich als Team beweisen. Diese Konfusität nun einzelnen Spielerinnen anzulasten ist kein konstruktiver Weg um eine Besserung herbeizuführen.

    (-8)
  • F.B. sagt:

    @never-rest: „Was ich überhaupt nicht verstehe, warum auf einmal L. Goeßling nicht mehr in der Startelf ist. Ist sie verletzt oder außer Form ?“

    Anscheinend kämpft Lena immer noch mit den Nachwirkungen ihrer Oberschenkelprobleme und dem dadurch bedingten Trainingsausfall. Man bekommt dazu ja leider äußerst wenig Informationen und kein Reporter fragt auch mal nach, in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen Simbabwe zitierte Bernd Schmelzer aber Neid (ich gebe das jetzt aus dem Kopf wider) mit den Worten: „Sie wird von Training zu Training besser, aber zurzeit reicht es noch nicht für 90 Minuten.“ Ich hätte dennoch damit gerechnet, dass sie etwas mehr Spielzeit bekommt; gegen Simbabwe wurde sie in der 65. Minute eingewechselt, jetzt in der 70. Zu einem solch späten Zeitpunkt und in Anbetracht des Zustands des deutschen Mittelfelds, kann sie natürlich nicht mehr viel beeinflussen. Aber vielleicht reicht es im Moment wirklich nicht zu mehr Einsatzzeit. In diesem Fall werden es dann wohl wirklich nur noch zwei Spiele sein, denn ohne sie ist das deutsche Mittelfeld nicht mal die Hälfte wert.

    Was gestern auch verwundern musste, war die Tatsache, dass Josefine Henning und nicht Babett Peter eingewechselt wurde. Was hat die zurzeit beste deutsche Innenverteidigerin eigentlich verbrochen, dass selbst Henning, die seit zwei Jahren kaum spielt und Lichtjahre von ihrer Form in Wolfsburg entfernt ist, vorgezogen wird?
    Ein Rätsel ist auch, warum man nicht Svenja Huth oder Lina Magull für Simone Laudehr nachrücken lässt. Worauf wartet man, dass Laudehr vielleicht für’s Finale fit wird?

    Unter dem Strich muss man sagen, dass gestern nur Sara Däbritz und Alex Popp ihre Leistung brachten, alle anderen Spielerinnen sind weit von ihren eigenen Ansprüchen entfernt.

    @Altwolf:
    Es ist nachvollziehbar, dass du Almuth als Stammtorhüterin der Wölfinnen verteidigst, aber ich fürchte, im Moment ist sie einfach nicht zu verteidigen. Auch wenn ich es völlig ungerechtfertigt finde, ihr grundsätzlich die Klasse abzusprechen, bringt sie zurzeit einfach nicht ihre Leistung auf den Platz. Zwei ihrer Aussetzer hätten gestern leicht zu Gegentoren führen können, wenn man gegen eine Mannschaft spielt, die offensiv noch ein wenig zielstrebiger ist als die Australierinnen. Wenn man einen Pass direkt in die Beine der Gegenspielerin spielt, ist das nun mal ein „grober Fehler“, der auch nicht durch die schwimmende deutsche Abwehr zu entschuldigen ist. So schlimm das für Almuth ist, aber ein Torwartwechsel scheint unumgehbar.

    (22)
  • Beobachter sagt:

    Es sieht in Bezug auf die DFB-Natio nicht danach aus, dass sich viel ändern wird. Silvia Neid wird in der Zukunft sich ums Scouten für den DFB kümmern, ein Indiz, dass in der Grundausrichtung kaum große Veränderungen zu erwarten sind. Manchmal aber braucht es nur kleine Veränderungen, die dann große Wirkung haben – wir werden sehen.
    Zum Turnier, an dem die Natio noch teilnimmt: es wäre doch ein Wunder, könnte Laudehr noch eingesetzt werden. Huth und andere sind doch mit in Brasilien, das verstehe, wer will, dass die Alternativen nicht spielen „dürfen“.

    (29)
  • Herr Schulze sagt:

    Hallö enthusio, verrate mir doch noch einmal, wo und ob man auch die Spiele frei streamen kann, die das deutshe Fernsehen nicht zeigt: wie Frankreich – USA gestern.

    ich habe das deutsche Spiel über den Live-Stream der Sportschau verfolgt und ein Kommentatorin erlebt, die ihre männlichen Kollegen in punkto Komeptenz deutlich übertrifft.

    (14)
  • enthusio sagt:

    @Herr Schulze:

    Meist wird man bei sportcategory.com/ fündig.

    (6)
  • enthusio sagt:

    „Sie ist in ihrem Spiel dann solide, wenn sie in einer kompakten Defensive spielen kann und da fehlte heute nicht nur d. Unterstützung des DM, sondern auch d. beiden AV-innen zeigten da mangelndes Laufvermögen u. mangelndes Erfassen d. Spielsituation, wie auch beim 2. Tor L.Meier d. einlaufenden Foord nur hinterher schaute. Die Rückwärtsbewegung b. Ballverlusten war im Vergleich zu der der Matildas mangelhaft.“

    Vollkommen richtig, was Altwolf schreibt, denn auch beim 0:1 war etwa Tabea Kemme meilenweit von ihrer Gegenspielerin entfernt.

    (11)
  • Ralligen sagt:

    @Herr Schulze
    Ich hoffe das ich Sie richtig verstanden habe,stelle hier mal einen Link mit einer Seite rein wo man jedes Fussballspiel schauen kann.
    Da ich lieber alles auf dem Fernseher schauen möchte läuft bei mir zu Zeit viel France 4(gestern 5 Livespiele,D-2.Halbzeit) und natürlch BBC(auch 5 Livespiele).
    http://livetv.sx/en/

    (2)
  • never-rest sagt:

    Danke für die Hintergrundinfos zu Lena Goeßling. Durch den DFB oder die BT wird ja so gut wie nichts kommuniziert. Bleibe dabei, normal gehört sie auf die 6/8. Alternativ Leupolz als Absicherung neben Behringer. Andere Kostellationen auf dieser Schlüsselposition sehe ich nicht.

    @Altwolf: Habe großen Respekt für deinen Standpunkt, Spielerinnen zu verteidigen, wenn sie mal einen schlechten Tag haben und Fehler machen. Anders ist es aber, wenn Spielerinnen erkennbar in einer (längeren) Formkrise, über ihren Zenit hinaus sind oder es besssere Alternativen gibt. Auf Krahn treffen alle 3 Kriterien zu.

    Letztlich geht es um Leistungssport. Dann gehört es im Interesse des gemeinsam angestrebten Erfolgs auch dazu, konsequent zu handeln und nach Leistung aufzustellen. Nur weil A. Schuldt einmal als Nachfolgerin für Angerer ausgeguckt wurde, ist sie nicht unantastbar. Auch sie muss sich dem Wettbewerb mit ihren Konkurrentinnen stellen. Mir sind die unerklärlichen „Böcke“ und „Unsicherheiten“ für eine N11 Auswahlspielerin in letzter Zeit einfach zu viel. Schuldt bräuchte dringend einmal eine Pause. Wozu hat SN eine Ersatztorhüterin im Team. Ich denke, Benkrath hat deshalb ein Chance verdient. Sie könnte wieder etwas mehr Ruhe und Sicherheit im Tor aussstrahlen.

    Noch krasser ist für mich die Personalie B. Peters. Warum die beste und zuverlässigste deutsche Innenverteidigerin auf der Bank versauert, ist nicht zu entschuldigen.

    (25)
  • sangokaku sagt:

    Na ja Herr Schulze, ob nun Schmelzer oder Neumann (oder SN):
    OHNE Ton ist eindeutig die schmerzfreiere Variante.

    (13)
  • Altwolf sagt:

    Da stehe ich wohl allein auf weiter Flur allein mit meiner Ansicht u. Bewertung, um so gespannter bin ich auf des Spiel gegen Kanada, den Verlauf und mit welcher Startelf wir beginnen werden.

    Besonders gespannt bin ich dann auf die Bewertung der User hier, insbes. bezüglich der Torhüterinleistung.

    (2)
  • Hallo123 sagt:

    Jetzt sollten hier alle verstanden haben, dass wir eine andere Torfrau brauchen, die Leistung von Schuldt war unterirdisch. Krahn hat so gespielt wie immer, bei einem Gegner wie Australien ist sie überfordert. Selbst gegen Simbabwe war sie nicht immer sicher. Mit dieser Leistung ist im Viertelfinale Schluss.

    (14)
  • Altwolf sagt:

    @Never-rest.
    Ich habe kein Problem damit statt A.Schult e. andere Torhüterin ins Tor d. N-11 zu stellen.

    Doch jeder sollte sich einmal fragen, ob das Spiel durch A.Schult verloren wurde, in diesem Fall zwar noch remis ausgegangen bzw. war sie dezidiert an den beiden Toren schuld ?

    Ich finde es einfach unfair diese schwache Vorstellung d. Teams nur an einzelnen Spielerinnen wie A.Krahn u. A.Schult festzumachen und über all die anderen mangelnden Leistungen der Mitspielerinnen mehr oder weniger hinwegzugehen.

    Die Aufstellung des Teams verantwortet das Trainerteam und die Mitspielerinnen verantworten A.Krahn mit ihrem Problem alleingelassen zu haben.

    Der Ärger über die Mannschaft fokussiert sich fast ausschließlich auf diese beiden Spielerinnen bzw. die Torhüterin.

    Setzt L.Benkarth ein, sie könnte mehr Ruhe ausstrahlen, aber wenn sich die Leistung des Teams gegen Kanada nicht wesentlich verbessert, wird sie bei einer Niederlage oder einigen Unsicherheiten genauso verantwortlich bewertet werden.

    (2)
  • OrbisJack sagt:

    @Altwolf

    Ich stimme dir zu, ALLE schuld auf die eine Spielrin oder auch eine kleine Gruppe ist auch nicht fair. Keine von die wollten dass es so passiert.

    Es ist eher ein kollektiven Geschichte von falschen Prioritäten, Vernachlässigkeit und auch Selsbtzufriedenheit. Dass man mit viele Spielerin aus dem goldene Jahren von 2007-08 immer noch in 2016 unterwegs ist besorgniserregend.

    Ich glaube es muss eine Periode jetzt kommen wo die N11, die Liga und den Vereine ernsthaft denken muss ob es an der Zeit ist lngerfristig über entwicklung (und dass das Breiter und nachhaltiger sein muss) als einfach nur noch an das Jährliche Champions League Sieg, oder die nächste automatische Europameisterschaft denkt (weil ich sehe dass das viellleicht sowieso bald zu Ende ist).

    Das heisst mehr und echte konkurrenz in der Liga, dass sich junge Spielerinnen nicht Jahrelang im Reserven oder U-Mannschaften verotten, sondern in gut und Professionelle Vereine spielen gegen sehr gute Spielerinnen mt dem sie in Zukunft eine N11 bilden die nochmal diese Titeln holen könnte.

    Das könnte bedeuten ein ganz grossen und umfangreichen Reform der Bundesliga, das Abschied von Vereine die einfach nicht mithalten kann (wir wissen welche ich meine), und eine Echte engagemnet von die Vereine die dann die 1. Liga lizenz kriegen, im Punkto finanzieren, fordern und auch an die Öffentlichkeit.

    Da muss vielleicht der eine oder andere Verein ihre ‚automatische Erfolgsrecht‘ opfern, wobei einige FF-fans muss die Ende ihre lieblings Vereine akzeptieren.

    Aber das wird nicht passieren, und dass wird weiter fern von der Weltspitze enden.

    Naja, aber die Englische Liga wird jetzt zur Winter-modus kommen, die Vereine dort haben geld, also da sehe ich die kommende Europäische Macht im Anmarsch.

    (-1)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf:
    Du hast schon recht, man sollte sich nicht nur auf ein oder zwei Spielerinnen konzentrieren. Es sind ja auch Namen wie Josefine Henning, Melanie Behringer und D. Marozsan gefallen, die ebenfalls eine ganz schwache Vorstellung abgegeben haben. Insgesamt kann man bezüglich Kritik von allen eingesetzten 14 Spielerinnen nur Sara Däbritz, Alex Popp und Lena Gößling ausnehmen.

    @never-rest:
    Ich denke Neids Plan war, Lena Gößling wieder langsam an die erste Elf heranzuführen, so dass es ab der K.O.-Runde für einen Startelfeinsatz reicht. In Anbetracht der aktuellen Verfassung der Mannschaft, wäre ich aber auch dafür, sie gegen Kanada bereits in die Startelf zu nehmen, selbst, wenn sie nur Sprit für 45 Minuten haben sollte (immer vorausgesetzt, es gibt keine medizinischen Bedenken gegen einen Einsatz über 30 Minuten). Meine Startelf würde dann wie folgt aussehen:

    Benkarth – Maier, Peter, Bartusiak, Kerschowski – Gößling – Leupolz, Däbritz – Mittag, Popp, Huth

    (4)
  • Karl sagt:

    @Altwolf: „Da stehe ich wohl allein auf weiter Flur allein mit meiner Ansicht u. Bewertung“
    Nicht ganz , ich teile deine Ansicht und vor allem deine Bewertung und habe offensichtlich das selbe Spiel gesehen wie du. Keine Ahnung was die anderen da sehen. Im Viertelfinale ist die Mannschaft im Prinzip schon , keiner traut ihr mehr was zu, umso besser wenn es dann doch mehr wird.

    (2)
  • Ludwig sagt:

    @Altwolf: Nein. Ganz alleine bist du da nicht. Schult ist von der Abwehr und dem defensiven Mittelfeld sträflich allein gelassen worden. Da sehen alle Torhüter alt aus. Aber wirklich alle. Ein Torwartwechsel nützt da gar nichts, wenn sich das nicht ändert. Der einzige grobe Patzer war der, als sie Henning den Ball zuwerfen wollte und diese sich weggedreht hat. Das war, als Schmelzer fragte, was denn da hinten los sei, ob sie nicht miteinander kommunizieren. Und auch diesen Patzer hat sie eigentlich gar nicht fabriziert. Was die Verantwortung des Trainerteams bezüglich der Aufstellng angeht, möchte ich das eigentlich noch erweitern. Nicht nur die Aufstellung, sondern vor allem die Einstellung zu den Australierinnen fand ich mangelhaft. Die haben im Prinzip keine besseren Fussballerinnen, aber das Trainerteam hat in der Vorbereitung auf das Spiel scheinbar seine Hausaufgaben besser erledigt als das deutsche.

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso bei orbisjack negative Daumen zu sehen sind. Was hat er denn großartig falsches geschrieben?

    Im Unterschied zu anderen fand ich allerdings, dass Kemme ein vergleichsweise gutes Spiel gemacht hat, aber auch ziemlich allein auf weiter Flur war.

    Ich finde es schon sehr bemerkenswert, dass jeder, der nicht bedingungslos in das laute Geheul über die enttäuschende Leistung einstimmt, hier sein Fett weg kriegt und sei es auch nur über unkommentierte „Daumen runter“.

    (6)
  • Ulf sagt:

    Olympia geht den Bach runter, das wissen wir ja, aber jetzt ein weiterer Offenbarungsneid nach der 1. Halbzeit gegen Frankreich bei der WM in Kanada, die als beleghafter Lee(h)rfilm für Frauenfußballverächter vollkommen ausreichend gewesen wäre.

    Kommentatoren: ein kompetenter ist für mich jemand, wo ich die Augen zumachen kann und dem Spiel lausche; ein gutes Beispiel war m.E. das erste Spiel der Schwedinnen, wo überraschenderweise ein Steffen Simon einfach ein Fußballspiel kommentierte, und nicht ein Frauenfußballspiel, mit all den belanglosen Informationen, die beim nächsten Spielzug vergessen sind. Wobei: das Wort „Kindchen!“ zu Behringer nach dem Elfmeter im 1.Spiel blieb dann doch hängen.

    Im Testspiel vor Rio wollte man also das Spiel von/gegen ach so starke Afrikanerinnen simulieren. Gab es keinen Testspielgegner vergleichbar mit der Spielweise von Australien ? Mit einer solchen Erkenntnis möge man vielleicht ein Einsehen mit sich selbst gehabt haben, die Anreisekosten ersparen können und den Spielerinnen stattdessen einen Krugerrand übergeben. So hätte jede ein bißchen Gold auf sicher und nicht nur als verblendetes Prinzip surrealer Hoffnung. Keinen Macht den Doven.

    (3)
  • Schelle sagt:

    Da wir ohne Bremer und Laudehr keine richtigen Außenstürmerinnen mehr haben (ich zähle Kerschowski nicht dazu – technisch einfach zu schlecht) würde ich es einfach mal mit einem 4-4-2 versuchen.

    Schult – Maier, Peter, Bartusiak, Kemme – Gößling, Leupolz, Däbritz, Maroszan – Popp, Huth

    Krahn, Behringer und Mittag würde ich auch draußen lassen. Den Generationswechsel hätte man auch schon früher einleiten können.

    Peter finde ich besser, weil beweglicher als Henning. Islacker ist mir zu langsam

    (13)
  • Detlef sagt:

    Eine Niederlage, die zu erwarten war!!!
    Schon gegen die Afrikanerinnen wurde sichtbar, daß wir sowohl vorne, aber vor allem hinten ein riesiges Problem haben!!!
    Ich fand nur Däbritz einigermaßen auf der Höhe der Aufgabe, alle anderen waren sehr weit davon entfernt!!!

    Ich will hier nicht einzelne Spielerinnen herauspicken, da sie ja immer eine Gemeinschaft bilden sollten!!!

    Aber die bereits ausführlich Genannten sind für ein Team, daß sich ja zu höheren Aufgaben berufen fühlt, einfach nicht mehr tragbar!!!

    @Altwolf,
    Die beiden Riesenböcke von Schuldt als „keine gravierenden Fehler“ zu verharmlosen, zeugt schon von einer sehr rosaroten Fanbrille!!!
    Für mich ist es jetzt Zeit, für eine große Schippe voll Asche auf Dein Haupt!!! 😉

    Auch wenn ich sowohl Leo Maier, als auch TABBI KEMME keine gute Leistung bescheinige, so trägt allein Almuth Schuldt die Verantwortung!!!
    Einer Rotti oder NATZE wäre das nie passiert, daß sich andere wegdrehen, die hätten sich schon bemerkbar gemacht!!!

    Auch ANJA MITTAG hat schon bessere Tage gesehen!!!
    Sie ist wie Behringer, Krahn und Bartusiack nur noch ein Schatten ihrer Selbst!!!
    Bessere und Jüngere sitzen auf der Bank, sind auf standby, oder gar nicht erst mit nach Rio gereist!!!

    Ich hoffe, diese Seilschaften enden endlich mit dem Abtreten des Göttinnenrates!!!

    Für dieses Turnier ist es äh zu spät!!!
    Spätestens nach dem ersten KO-Spiel ist es aus!!!

    (11)
  • bale sagt:

    also danke für die links,aber leute die spielfreude wo ist sie geblieben deutsche Mädels Brasilien Kanada usa matildas euch macht es spass ich so lockere freudige gesichter und unsere Mädels verkrampft kein wunder bei diesen steifen Frauen wie neid und ballweh inklusive fitschen da würde ich auch so was von verkrampfen die sind so unkreativ und ernst und diese dämliche sorry brille lachhaft

    (9)
  • Fuxi sagt:

    Hat eigentlich mal jemand nachgezählt, was in den letzten 12 Monaten bei Anja Mittag häufiger passiert ist, ein N11-Torerfolg oder ein neues Tattoo?

    Okay, die Frage ist böse. Aber wenn eine Offensivspielerin von 30 Qualitoren nur drei erzielt, und zwei davon waren unter den 13 Toren in den zwei Türkei-Spielen, dann sagt das eine Menge aus.

    Für Marozsan kommt Olympia wahrscheinlich ein Jahr zu früh. Oder der Wechsel nach Lyon ein Jahr zu spät. Ich hoffe zumindest, dass sie da mal aus der Komfortzone des Gesetztseins rausgerissen wird und das Ausruhen auf ihrem Talent mit Bankplatz bestraft wird. Dass sie mal sehen muss, dass sie jederzeit hart arbeiten muss, um das, was sie in sich drin hat, konstant auf den Platz zu kriegen.

    Und so geht es mir mit vielen in der Mannschaft. Entweder haben einige ihren Zenit derart überschritten, dass man ihnen einsetzende Familienplanung geradezu wünschen würde, oder andere laufen dauerhaft mit 80 Prozent ihrer Fähigkeiten. (Letzteres lässt sich auch locker von Silvia Neid behaupten…)

    Insofern habe ich keine Hoffnung, dass nach dem Viertelfinale irgendwas kommt. Außer Kopfschmerzen. Verlieren sie gegen Kanada, heißt der Gegner womöglich Brasilien oder USA, bei Platz zwei entweder China oder Schweden. Selbst als Gruppensieger stünde wohl Frankreich bevor, wenn kein neuseeländisches Wunder passiert. Außer Neuseeland sehe ich unter diesen Möglichkeiten kein Team, das die deutsche Mannschaft in dieser Verfassung schlagen kann.

    (14)
  • FFFan sagt:

    @ adipreissler:
    „Seit wann kann die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters nachträglich geändert werden? Die Szene mit Laudehr/Mutokuto war doch nicht unbeobachtet nicht hinter dem Rücken des Schiedsgerichts.“

    Das ist eine gute Frage! Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob in dieser Szene auf Freistoß entschieden wurde oder das Spiel einfach weiterlief. Im letzteren Fall könnte man argumentieren, dass die Schiedsrichterin die Szene überhaupt nicht gesehen und deshalb auch nicht bewertet hat.

    (2)
  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    Die Schiedsrichterin hat das Spiel weiterlaufen lassen.

    (3)
  • Karl sagt:

    Zur Schultfrage moechte ich nur noch anfuegen dass auch Angerer nicht unfehlbar war und hier nur nachtraeglich verklaert wird. Ich denke da zum Beispiel an das 0:1 gegen Japan.
    Ich sehe natuerlich auch dass ausser Daebritz und Popp noch keine so richtig in Form ist. Den Pessimismus bezueglich des weiteren Turnierverlaufs teile ich so nicht, ich hatte mir mal in der sauren Gurkenzeit Spiele der Maenner EM angesehen und falls das jemand von euch auch getan hat solltet ihr mal ueberlegen wer nach der Vorrunde auch nur einen Rattenpelz auf Portugal gesetzt haette?
    Um AM zu zitieren; Die schaffen das.

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Karl,
    Natürlich hatten auch NATZE und Rotti ihre Böcke!!!
    Aber das war dann wirklich eine Ausnahme, wo man dann halt nur „Shit happens“ sagen konnte!!!
    Auch eine Laura Benkart habe ich bei Freiburg schon am Ball vorbeifliegen sehen,und auch die von mir sehr verehrte Kathrin Längert hat ihre Böcke schon geschossen!!!
    Dafür sind es alles nur Menschen!!!
    Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um Leistung!!!

    Aber bei Schuldt ist es halt die Häufung, gerade in jüngster Zeit!!!
    Das ist für eine Nationaltorhüterin mM zu viel!!!
    Hier muß der Konkurrenzkampf entscheiden!!!
    Und wie bei den Feldspielerinnen, gilt auch im Kasten nur die Nasenregel der Bundesgöttin!!!

    Denn sonst müßte man ja zugeben, daß man sich geirrt hat!!!
    Und das wäre für eine Göttin einfach unmöglich, dies zuzugeben!!! 😉

    (19)
  • Karl sagt:

    @Detlef: Es sind ja nur noch 2 bis 4 Spiele dann wird alles inclucive Nasenfaktor neu gemischt, wobei ich von der Domination des Nasenfaktors aus rein logischen Gruenden nicht so ueberzeugt bin. Die Goettin will ja auch gewinnen und Erfolg haben , da sollte der Nasenfaktor zweitrangig sein und allenfalls zum Tragen kommen wenn man 2 in etwa gleichwertige beurteilen muss.
    Ich bin wirklich mal gespannt ob es noch 2 Spiele werden oder 4

    (1)
  • holly sagt:

    irgendwie kommt mir hier viel zu kurz das die australischen Frauen ein tolles Spiel gemacht haben. Gegen den Gegner kann man schonmal schlecht aussehen. Ich will jetzt nicht irgendwelche deutsche Spielerinnen nochmal beurteilen. das wurde ja schon zur Genüge gemacht.
    Australien hat das gespielt was ich von einem Team erwarte das auf dem 5 Ranglisten Platz steht. Das der australische FF einen guten Weg geht konnte man schon 2011 und 2014 bei der WM sehen.
    Es war ein sehr untehaltsames Spiel für den neutralen Zuschauer.
    Gegen Kanada sollte man aber wieder gewinnen. Sie sind auch nicht gerade das spielstärkste Team. Da muss man kämpfen und „beissen“.

    (10)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich geb hier auch mal meinen Senf dazu:
    Ich hab mir des nächtens auf dem ARD-Stream Brasilien – Schweden angeschaut und war erstaunt, wie die canarinhas Schweden nass machten. Normalerweise müsste ja so ein Turnier und dann noch vor voller Hütte die Spielerinnen lähmen, aber die haben aus der Last eine Lust gemacht und ich fand es toll, wie die jungen unter der Führung von Marta, Cristiane und Formiga aufblühen. Ich denke da an Beatriz oder die Spielerinnen aus der NWSL.

    Was die unsrigen angeht: Übelster Rumpelfußball.
    Und ich warte auf den Tag, an dem „die liebe Silv“ das Zepter übergibt und sich in ihre neu geschaffene Comfort-Zone begibt, wo sie stromlinienförmige brave Mädchen in ihrem Geiste und dem von Merkel, Friede Springer und Liz Mohn aussucht.

    Es gibt aber Trainerinnen-Alternativen, deren Namen natürlich in der DFB-Cousinenwirtschaft nicht genannt werden dürfen. 😉
    Ich denke da vor allem an MVT. Aber auch Doreen Meier wäre eine Alternative. Da ich finde, dass es keine mehr aus dem Umfeld von Neid / Meinert / Bernhard werden darf, schlage ich Ausländerinnen vor. Z. B. eine Laura Harvey oder auch eine April Heinrichs.

    (9)
  • Jan sagt:

    Alles halb so wild, Leute. Jogis / Silvias geniale Erfolgs-Strategie in Brasilien 2014 / 2016 ist ganz klar erkennbar:

    1. (Gruppen)Spiel: hoher Sieg
    2. (Gruppen)Spiel: geschickter später 2:2-Ausgleich nach Standard
    3. (Gruppen)Spiel: knapper Sieg gegen Nordamerikaner/innen
    4. Spiel: Zitter-Sieg gegen irgendeinen Außenseiter ; völlig egal, danach erstmal ab in die Eistonne
    5. Spiel: knapper Sieg über Frankreich
    6. Spiel: Kantersieg gegen total überschätzte Brasilianer/innen

    Man sieht also: Der dt. […] Olympiasieg im Prinzip nur noch Formsache.

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (1)
  • OrbisJack sagt:

    @holly

    Ich stimme dir zu, Australien waren die klar bessere Mannschaft, und ist schon viel weiter als 2011 oder 2015. Taktisch sehr diszipliniert und geduldig mit ein sehr schnelle Tempo wechseln als die chancen zum Konter da waren. DaVanna und Foord hat mich beeindruckt. Nur an die berüchtigte Chancenverwertung hat es bemangelt.

    Man kann aber auch sagen dass ihre Taktische variablität, ein Plan die auf der gegner zugeschnitten wurde macht ein deutliche Kontrast zu ein Deutsche Mannschaft die nur das eine Plan kennt, undeinfach nicht in der Lage ist zu reagieren wenn Plan A nicht läuft.

    Das heisst nicht das die Australier nicht sowieso eine gute Ergebnis gekriegt hätten, aber es war schon frustrieremd wie eindimensional Deutschland spielte. Wenn man dann an gegner wie Frankreich oder die USA denken…oh dear.

    (14)
  • Detlef sagt:

    @Karl,
    Die Bundesgöttin lebt halt seit Jahren in ihrer eigenen kleinen Erlebniswelt, wie es ihr Chefkritiker Bernd Schröder Desöfteten zu sagen pflegte!!!

    In dieser Welt, die sich immer noch weit in der Vergangenheit befindet, sind ihre Lieblinge halt alle noch Topspielerinnen!!!
    Wenn sie heute, also in der Jetztzeit gewinnen wollte, hätte sie andere Spielerinnen nominiert, und in die Startelf berufen!!!

    Wenn man sich nur etwas für die Buli interessieren würde, wäre eine SVENJA HUTH im Stammkader, und eine TABBI KEMME auf standby!!!
    Für TURBINE-Fans sind die Leistungen unserer angehenden Kommissarin keine Überraschung!!!
    Man hätte es wissen können, wenn man richtig hingesehen hätte!!! 😉

    (5)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Ja,Australien hat eine starke Leistung gezeigt, aber nix anderes habe ich von Ihnen erwartet!!!
    Von Gesprächen mit KAYKAY wußte ich, wie heiß die Matildas auf dieses Turnier waren, und so haben sie auch gegen Deutschland gespielt!!!

    Doch sie müssen sich dann auch ankreiden lassen, daß sie die vielen Geschenke von Bartusiack, Krahn und Schuldt nicht in eine höhere Führung ummünzen konnten, und so am Ende nur ein Pünktchen holten!!!

    Aber die Entwicklung der Matildas bleibt weiter beeindruckend, und ihnen traue ich mehr zu als der DFB-Elf!!!

    (7)
  • bale sagt:

    zaunreifer du hast mir aus der Seele gesprochen 100% ige Zustimmung–ja und es ist eine Frechheit,das neid weiter beim dfb ist auch noch scouting die armen Mädels .spiessertruppe dann liebe bunte Vögel mit spass wie austalien.auf geht es matildas und vielleicht mal heymann und de vanna bringen..solche Spielerinnen dürften für Deutschland gar nicht spielen-zu unangepasst.und ja ich freue mich riesig für die Brasilianerinnen und formiga 38 wow ,da hätten wir doch linda und Inka bringen können

    (5)
  • holly sagt:

    @Detlef, jedes Team wird heiss sein auf das olympische Turnier. Nur was soll man machen wenn man keine besseren Spielerinnnen hat.
    Die von dir aufgeführten Torbienen sind auch keine Spielmacherinnen und darum glaube ich das es nix ändern würde wenn sie dabei wären eingesetzt würden.
    Wenn i ch mich recht erinner fehlt den australicschen Frauen eine ganz wichtige Stürmerin. Leider fällt mir ihr name im moment nicht ein.

    Brasilien würde bisher defensiv nicht wirklich gefordert. die abwehr sehe ich dort als großes problem.

    (0)
  • holly sagt:

    @bale, frau neid ist die leiterin dann. So zu sagen die Reprästentatin. Die ausbildung der Spielerinnen übernehmen andere.
    Ob das nun besser oder schlechter ist sei mal dahin gestellt.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @bale,
    Es hat diese „Paradiesvögel“ ja auch in Deutschland gegeben!!!
    Da waren eine CONNY POHLERS, INKEN BECHER, Inka Grings, Martina Voss, Linda Bresonik, VIOLA ODEBRECHT, Sandra Smisek und auch LIRA BAJRAMAJ/Alushi!!!
    Die waren alles, aber niemals angepaßt und bequem!!!
    Das haben sie dann auch oft in ihrer Karriere zu spüren bekommen, vor allem in der Natio!!!

    (3)
  • Fuxi sagt:

    @holly

    Was man machen soll, wenn man keine besseren Spielerinnen hat?
    Man könnte zunächst mal versuchen, aus denen, die man hat, das Maximum rauszuholen. Notfalls indem man seine eigene Philosophie über Bord schmeißt, wenn die nicht passt.

    Kleiner Ausflug in den Männerfußball: 1997 übernahm beim HSV Frank Pagelsdorf das Traineramt. Nach 22 Spieltagen war der HSV Letzter, abgestürzt mit einem 3-2-3-2.
    Dann stellte er um. Setzte auf Defensive, teils mit 3-4-2-1, holte Punkte, stellte wieder auf 3-2-3-2, wurde Neunter.
    Zu Beginn der zweiten Saison ging es stark los, dann folgte der Absturz in zweistellige Tabellenränge. Es ging um seinen Job. Dann griff er in die Trickkiste: Umstellung auf 3-4-3 mit Raute. Und mit diesem System führte er den HSV wieder auf Rang 7 und ein Jahr später auf Platz 3, in die Champions League, zum Jahrhundertspiel gegen Juve, das 4:4 endete, und zum eigentlich viel beachtlicheren 3:1 in Turin, bei dem erst Zidane nach Tätlichkeit gegen Jochen Kientz die Rote Karte sah und später dann auch noch Edgar Davids wegen wiederholten Foulspiels vom Feld flog.

    Es ist eine Sache, an ein System zu glauben. Es ist eine andere, ein sinkendes Schiff nicht zu evakuieren, weil man es unbedingt in den Hafen führen will.

    (6)
  • Detlef sagt:

    holly schrieb,
    „Nur was soll man machen wenn man keine besseren Spielerinnnen hat.“

    Ich hoffe sehr, daß meinst Du nicht wirklich ernst???
    Eine Spielmacherin vom Format einer KESSI haben wir in der Tat zur Zeit nicht!!!
    Am dichtesten ist da noch Lena Goeßling dran, aber die scheint momentan nicht topfit zu sein!!!

    Dann muß man halt mal ohne Spielmacherin auskommen!!!
    Der Ausfall von KESSI ist lang genug her!!!
    WARUM hat man nicht längst eine junge, talentierte Spielerin dazu ausgebildet???
    Was ist mit dem „ewigen Talent“ Marozsan???
    Sie geht jetzt zu Lyon, und soll dort in die sehr großen Fußstapfen einer Louisa Necib treten!!!

    Oder was ist mit Leupolz???
    Seit sie Nationalspielerin im A-Team ist, sind ihre Leistungen teils stagniert, teils schlechter geworden!!!
    Was soll sie bitteschön da draußen auf dem Flügel veranstalten???
    Warum stellt man sie nicht gleich ins Tor, damit sie noch viel flexibler wird??? 😉
    Womöglich ist Almuth Schuldt die gesuchte Spielmacherin, oder zumindest eine bessere Flügelflitzerin als Leupolz??? 😉

    Jeder hat im CL-Finale gesehen, wer da auf den rechten deutschen Flügel gehört!!! 🙂
    Und wenn man auch nur etwas Menschenkenntnis hat, stellt man ihre beste Kumpeline (seit alten Tagen in der Niedersachsenauswahl) auf den linken Flügel!!!
    Und in der Mitte könnten dann Popp und Huth darum wetteifern, wer die meisten mustergültigen Topflanken einlochen kann!!! 😉

    Aber nein, die gehören ja alle (außer Popp) nicht zur göttlichen Seilschaft!!!

    Und so haben wir keine besseren Spielerinnen,…..leider!!! 😉

    (8)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.
    Ich möchte dieses Thema eigentlich nicht „todreiten“, aber deine Formulierung „Die beiden Riesenböcke von Schuldt“ veranlaßt mich doch nochmal zu einer Nachfrage und du solltest dann doch dies einmal näher erläutern.
    Definiere „Riesenbock“ doch einmal anhand der Fehlleistung von A.Schult, denn ich habe nicht gesehen, das aus ihrer Fehlleistung ein Gegentor gefallen ist, dann wäre es auch für mich ein „Riesenbock“.
    Der Ballverlust von D.Maroszan in der Vorwärtsbewegung allerdings schon und das Hinterherschauen von L.Meier beim Vorlaufen von Foord ebenfalls.

    Die gute Parade gegen die freistehende „Mathilda“ zum möglichen 3:0 und das riskante Herrauslaufen mit Kopfballklärung auf der 16 m-Linie sind „selbstverständlich“ und zählen wohl deshalb nicht bei der Gesamtwertung.

    (0)
  • F.B. sagt:

    Es ist in der Tat ein Witz zu behaupten, dass es in Deutschland nicht genug gute Spielerinnen gibt. Insbesondere in Mittelfeld und Angriff hat man eine Fülle (auch junger) Topspielerinnen zur Verfügung, da kommen selbst die USA nicht ran, die hier weniger Nachwuchs haben.

    Aber gute Spielerinnen allein reichen nun mal nicht, wenn es keinen gibt, der sie richtig in Szene zu setzen vermag. Es wird gerne vergessen, dass Nadine Kessler eine ziemlich durchwachsene EM gespielt hat, weil ihre Fähigkeiten in dem praktizierten System nicht richtig zur Geltung kamen.

    (7)
  • FFFan sagt:

    @ Zaunreiter:
    „Normalerweise müsste ja so ein Turnier und dann noch vor voller Hütte die Spielerinnen lähmen…“

    Wieso denn das?? Volle Stadien und ein begeistertes Publikum sollten doch eine Mannschaft eher ‚beflügeln‘ – und tun es ja auch, wie man an den Brasilianerinnen sieht!

    (5)
  • sonic sagt:

    Will ich doch auch mal meinen Senf dazugeben 🙂

    Vorneweg: Meine Beurteilung der Leistung der deutschen Mannschaft richtet sich danach was zu erwarten war, wenn ich die Leistungen aus den letzten Monaten zu grunde legt.

    Das Spiel gegen Simbabwe fand ich gar nicht so schlecht. Die Mannschaft tat sich anfangs etwas schwer, was zu Beginn eines Turniers nichts ungewöhnliches ist, hat sich dann aber eine ganze Reihe an Torchancen erspielt. Diese im Gegensatz zum Ghanaspiel aber nicht genutzt. Simbabwe schien mir auch etwas stärker zu sein als Ghana. Sie haben defensiv besser gestanden und den Deutschen weniger Räume geboten als die Ghanaerinnen. Bei gleicher Effizienz wie gegen Ghana wäre aber auch dieses Spiel zweistellig geworden. Auf die Weltranglistenplatzierung ist in diesen Bereichen (20+) nicht viel zu geben. Was aber beim Gegentor schon zu erkennen war, war die erwartete Schwäche in der Innenverteidigung – ein klarer Stellungsfehler von Krahn und die unerwartete Schwäche von Schult. Bei Schult war ich da noch der Meinung, daß es ein Fehler war, wie er halt passieren kann, wenn man am Spiel praktisch nicht teilnehmen darf, weil der Gegner zu schwach ist. Maier würde ich keinen großen Vorwurf machen, sie steht und die Gegnerin kommt aus der Bewegung in ihrem Rücken, da hat man kaum Chancen rechtzeitig zu reagieren.

    Auch das Spiel gegen Australien fand ich in den ersten 30 Minuten nicht so schlecht. Sie haben das Tempo hochgehalten, sich bewegt, kombiniert und sind zum Abschluß gekommen. Vom Gegentor haben sie sich eher unbeeindruckt gezeigt. Die Australierinnen standen da unter Druck. Daß sie sich reihenweise 100%ige herausarbeiten würden, habe ich nicht erwartet, dazu ist Australien mittlerweile zu gut. Nach der ersten halben Stunde konnten sie dieses Tempo einfach nicht mehr halten. Die Australierinnen hatten da ja noch nicht viele Chancen, aber das Tor gemacht und dabei schon die Achillesferse der deutschen Mannschaft aufgedeckt. Wenn die deutsche Mannschaft (insbesondere die Außenverteidigerinnen) so hoch stehen, ist ein Ballverlust und schnelles Umschaltspiel der Gegnerinnen gegen die langsame und steife deutsche Innenverteidigung tödlich.

    Die Kommentatorin und einige hier haben Kemme vorgeworfen zu spät an Kerr dran gewesen zu sein. Aus meiner Sicht hat sie keinen großen Fehler gemacht. De Vanna läuft aufs Tor zu und ist schon halb an Krahn vorbei. Kemme orientiert sich richtig an der Ballführenden, bleibt in der Mitte und versucht den Weg zum Tor zu zumachen. Hätte sie sich eher auf Kerr konzentriert, wäre De Vanna zum Abschluß gekommen. Die einzige Chance, die sie hatte, wäre gewesen, nicht abzuwarten und rückwärts zu laufen, sondern auf De Vanna rauszurücken und Kerr ins Abseits zu stellen.
    Beim 2:0 trifft sie dann aber größere Schuld. Nach dem Ballverlust läuft sie nicht 100% zurück, sondern wartet was passiert und läßt Krahn allein. Erst als De Vanna Krahn tunnelt, beschleunigt sie und versucht noch einzugreifen. Abgesehen davon habe auch ich sie in dem Spiel neben Däbritz und Popp als eine der besseren deutschen Spielerinnen gesehen.

    In der 2. Hälfte haben die Australierinnen genüsslich in der deutschen Wunde gebohrt. Der australische Trainer hat in der Halbzeit offensichtlich die richtigen Anweisungen erteilt. Die Matildas standen viel enger an den deutschen Frauen, haben sie sofort unter Druck gesetzt, zu Fehlern gezwungen (Das hat mich an die Irlandspiele erinnert.) und mit ihren schnellen Spitzen immerwieder die deutsche Innenverteidigung überlaufen. Die Außenverteidigerinnen und das defensive Mittelfeld standen zu hoch und konnten auch nur hinterherhecheln. Das ist aber mehr Systemfehler als persönliche Schwäche der Spielerinnen.

    Die deutschen Frauen haben jedwede Kontrolle über das Spiel verloren und waren völlig verunsichert, was zu noch mehr Fehlern geführt hat. Statt auf den Ball zu treten und erstmal Ruhe reinzubringen, um dann über systematisches Passspiel wieder etwas Sicherheit zu gewinnen, sind sie in Hektik und Panik ausgebrochen. Die Angriffsbemühungen bestanden nur noch aus einfallslos hereingeschlagene Flanken aus dem Halbfeld (das hat mich an das Japanspiel 2011 erinnert.) Wenn man defensiv immerwieder überlaufen wird, sollte man dann nicht irgendwann als Konsequenz etwas tiefer stehen und besser absichern? Stattdessen wurde weiterhin auf die einzige Taktik gesetzt, die die Fr. Neid kennt und die sich längst als nicht mehr tauglich erwiesen hat – powern bis der Gegner zusammenbricht. Doch diese Taktik funktioniert nicht mehr, die Gegner lassen sich nicht mehr auspowern, im Gegenteil mittlerweile hängen die Deutschen eher erschöpft in den Seilen, Opfer ihrer eigenen Taktik. Immerwieder erschreckend, daß weder die Trainerin, noch irgendeine Spielerin fähig ist, situativ zu reagieren und auf dem Platz die nötigen Anweisungen zu geben. Stattdessen wird bis zum bitteren Ende der alte Stiefel runtergespielt.
    Das 2:2 macht nun einen 2. Platz in der Gruppe nicht unwahrscheinlich, was (leider?) einen Einzug ins Halbfinale möglich macht.

    Konsequenzen wären für mich, daß Schult draußen bleibt, da sie so unsicher wirkte, daß ich sie im nächsten Spiel nicht wieder auf dem Platz sehen möchte und es auch unfair gegenüber Benkarth wäre, sie trotz Schults Fehlern nicht aufzustellen. Ebenso muß Krahn draußen bleiben, die zwar ihre Stärken hat, aber aufgrund ihrer eklatanten Schwächen ersetzt werden muß. Da Henning sich absolut nicht als Ersatz empfehlen konnte, bleibt vorerst nur noch Peter, die aber bei mir auch nicht mehr die Souveränität vermittelt, wie noch vor ein paar Jahren. Auch wenn es in Deutschland sicherlich noch ein paar gute Innenverteidigerinnen gibt, die hier ja auch schon genannt wurden, so muß man wohl feststellen, daß Deutschland momentan einfach keine Weltklasseinnenverteidigerinnen hat, wie Renard oder Sauerbrunn. Da gebe ich holly Recht, da fehlt einfach auch das Spielerinnenmaterial.

    Wenn man aber die Qualität nicht hat, muß man es über die Quantität lösen, um die Abwehr zu stabilisieren. Eine Dreierkette statt der momentanen Zweierkette bei eigenem Ballbesitz könnte für mehr Sicherheit sorgen. Vielleicht ja mit der Fr. Gößling.
    Ein Positionswechsel der Außenverteidigerinnen wäre auch zu bedenken, das würde Maier stärken. Andererseits gefällt mir Kemme auch besser über rechts als über links, sprich so ein Wechsel bringt vielleicht gar nix.

    Offensiv fällt mir ehrlich geschrieben auch nicht viel ein. Außenstürmer hat man keine mehr, Islacker hätte ich gar nicht nominiert. Bliebe nur noch Huth/Magull für Mittag. Däbritz und Popp sollten bleiben. Ob man dann noch Leupolz, Gößling, Behringer oder Maroszan ins Mittelfeld stellt, macht für mich keinen großen Unterschied.

    Wenn sie 2. in der Gruppe werden, kann das Turnier noch glimpflich verlaufen. Ob das gut oder schlecht wäre, fällt mir schwer zu sagen.

    Danach bleibt nur der Schimmer Hoffnung, daß es mit Frau Jones tatsächlich einen Neuanfang gibt, mal tabula rasa gemacht wird und alles auf den Prüfstand kommt. Vom Spielsystem, über Taktik, Nachwuchsarbeit bis zu den Auswahlkriterien. Vielleicht sollte sie als erstes mal durch die gesamten Bundesligavereine tingeln, sich da in ihrer neuen Funktion vorstellen, bei den Trainingseinheiten hospitieren, ein wenig mit den Verantwortlichen brainstormen und unvoreingenommen Spielerinnen sichten.

    (20)
  • Wolle sagt:

    Also das Fr Neid bei Ihrem letzten Turnier keine Experimente mehr wagt und lieber mit Ihren bewährten Kräften ihren Abschluss feiert ist doch verständlich. Frische Junge Spielerinnen stören da nur. Bartusiak, Krahn und Behringer würden auch noch mit 50 bei Fr Neid`s N11 spielen.
    Die Talente sind m.M.n. auch nicht mehr so dick gestreut wie früher. Man schaue sich einfach nur mal die Ergebnisse der U17 + U19 Turniere der letzten Jahre an. Und die wenigen die es gibt, versauern in den 2. Mannschaften der Spitzenvereine, z.B. das sogenannte Jahrhunderttalent Sehan beim VW-Club. Ich bin richtig froh, das Magul noch in Frei spielt. Wenn wir es nicht mehr schaffen, das U19-Spielerinnen regelmäßig in der Buli spielen, wird die Talfahrt der N11 weitergehen.
    Außerdem muss der DFB sein Trainersystem überdenken. Geschlecht vor Qualität hat mangels guter weiblicher Trainer keine Zukunft. Das ausgerechnet Fr Neid in der Nachwuchsförderung zukünftig arbeitet ist natürlich schon der Brüller. Demnächst fährt SN über die Dörfer und scoutet Talente? Da bin ich ja mal gespannt.

    (18)
  • Detlef sagt:

    Altwolf schrieb:
    „Definiere „Riesenbock“ doch einmal anhand der Fehlleistung von A.Schult, denn ich habe nicht gesehen, das aus ihrer Fehlleistung ein Gegentor gefallen ist, dann wäre es auch für mich ein „Riesenbock“.“

    Ich bitte Dich, ein Fehler bleibt ein Fehler, auch wenn er unbestraft blieb!!!
    Schult konnte sich wirklich bei den Matildas bedanken, daß sie ihre Angebote so kläglich versemmelt haben!!!
    Das macht ihre Böcke nicht kleiner, denn ein stärkerer Gegner nutzt diese Situation wahrscheinlich besser!!!

    Ich denke, ihr größtes Problem könnte in der Tat aus ihren Vorderleuten bestehen!!!
    Bei WOB hat sie das Privileg, eine starke Abwehr vor sich zu wissen!!!
    Nilla Fischer und BABBS PETER sind eigentlich eine sichere Bank vor ihr!!!

    Dagegen sind Annike Krahn und Sassi Bartusiack ein ständiges Unsicherheitsrisiko!!!
    Und leider sind auch die ansonsten so sichere Leo Meier, und die von ihrer Bestform weit entfernte TABBI KEMME weitere Gefahrenquellen über außen!!!

    Das alles mag auch bei Almuth Schult zu ihren Unsicherheitsanfällen beitragen!!!
    In WOB hat sie einfach weniger Gelegenheiten zu solchen Eskapaden, denn ihre Abwehr hällt ihr dort meistens die Bälle vom Leib!!!

    Altwolf schrieb:
    „Der Ballverlust von D.Maroszan in der Vorwärtsbewegung allerdings schon und das Hinterherschauen von L.Meier beim Vorlaufen von Foord ebenfalls.“

    Ja natürlich, auch das waren alles Aussetzer, die dann halt bestraft wurden!!!
    Diese Tatsache macht ihre Fehler aber nicht größer, und die von Frau Schult auch nicht kleiner, nur weil die Matildas da das leere Tor nicht getroffen haben!!!

    Für die guten Paraden steht sie im Tor, das ist ihr Job!!!
    Wenn ihre Böcke nicht gewesen wären, hätte man ihr so auch eine gute Leistung bescheinigen können!!!

    Ich will Almuth Schult jetzt auch nicht schlechter machen als sie ist, aber sie bleibt eben, wie ihre Vorderleute eben leider auch ein Risikofaktor!!!

    Und eine zweite Torhüterin hat man mM nach nicht nur für den Verletzungsfall mit dabei, sondern auch um der Stammtorhüterin zu zeigen,…..hey, da ist jemand, der auf seine Chance wartet!!! 😉

    (10)
  • tavalisk sagt:

    @Detlef, never-rest, Hallo123

    Ist das eigentlich irgendeine Art von Running Gag, dass ihr Almuth Schult konsequent ein ‚d‘ in ihren Nachnamen schmuggelt?

    (1)
  • CK7 sagt:

    Detlef schmuggelt ja auch ein „c“ in den Nachnamen von Frau Bartusiak 🙂 Mit klein geschriebenen Namen hat er es nicht so 😉

    (4)
  • Detlef sagt:

    @tavalisk,
    Nee, eher Gewohnheit, denn ich habe einen Bekannten, der so geschrieben wird! 😉

    (-3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Detlefs Schreibspezifik, die i.d.R. seinem Mobilteil geschuldet ist, fällt nunmehr nur noch WS-Seltenschreibern wie eben tavalisk u.ä. auf!
    Daran kann man sehr gut Spreu vom Weizen trennen…

    Und damit ich nochwas zu Almut schreibe:
    Wir haben keine Bessere in unserem Land und solange sie gegenüber dem Rest des Teams nicht abfällt, sondern sich lediglich durch Ansteckung bedingt nahtlos einordnet, habe ich im Gegensatz zu vielen Anderen hier, kein Problem! Wie gesagt, auch Natze hatte immer mal wieder den einen o. anderen Fehler im Spiel drauf, der dann ähnliche Reaktionen auslöste – also alles gut!

    (-4)
  • Wolle sagt:

    Da sich ja offenbar alle auf A. Schult eingeschossen haben, will ich auch noch meinen Senf dazugeben.
    Ich glaube eine Bessere haben wir z. Zt. nicht. Almut bring eigentlich alles mit, was eine gute Torhüterin haben muss. Einzig Ihr Nerfenkostüm scheint nicht zum Besten zu sein. Oder anders ausgedrückt, Sie lässt sich zu sehr durch die Querschläger und Unsicherheiten Ihrer Vorderleute anstecken und macht dann selber Fehler. Kann ich teilweise aber auch nachvollziehen, wenn Neid`s Stammkräfte wie Krahn oder Bartusiak in Ballnähe sind, werde ich beim Zuschauen auch schon nervös. Da muss Sie selbstbewußter auftreten. Benkrat ist da glaube ich auch nicht besser, Sie ist halt auch noch jung.
    Die einzige Alternative wäre für mich L. Weiß. Erfahrung hat Sie und wirkt auch souverän, ist halt ein bischen kleiner wie Schult.

    (-3)
  • Detlef sagt:

    Frau Fußball schrieb;
    „Wir haben keine Bessere in unserem Land…“

    Und genau das bezweifle ich!!!
    Man hat uns das immer wieder erzählt, daß es zu Schult keine Alternative gibt!!!

    Aber dem ist nicht so, und vielleicht wird diese Personalie unter Steffi Jones endlich mal auf den Prüfstand gestellt!!!

    Zumindest sollte man jetzt der Alternative die mit in Rio ist die Chance geben, sich für die Zukunft auch als eine Solche zu präsentieren!!!

    (3)
  • Karl sagt:

    Ich bin mal gespannt ob im Spiel heute Abend die Leistungstraeger oder Stammkraefte geschont werden. Ich zum Beispiel wuerde zumindest Popp, Daebritz und Marozsan auf die Bank setzen, befuerchte aber Neid macht das nicht und Canada schont seine Stammkraefte. Deutschland gewinnt dann 4:1 und hat dann Frankreich an der Backe, danach , wenns nach Verlaengerung gut gehen sollte die USA. Da erscheint mir der weitere Weg als Gruppenzweiter eher machbar.

    (3)
  • holly sagt:

    @Detlef, wer soll den deiner Meinung nach die Spielmacherin sein. Leupolz, Däbritz usw sollte man noch ein zwei Jahre Zeit geben die sind noch zu jung. Die brauchen mehr Erfahrung.
    Eine Ausnahmekönnerin wie N.K. ist nicht so einfach zu ersetzen. Ich sehe momentan niemand in Deutschland der diese entscheidenden Pässe spielen kann und das Spiel ordnen kann.
    Popp und Huth haben in der BL auch keine Bäume ausgerissen, was die Anzahl der Tore angeht.
    Warum sollte das in der N11 besser werden/sein.
    Wenn ich mich richtig erinner ist Mandy Islacker mit blamablen 15 Toren Torschützenköngin geworden. Auch wenn das Niveau in der BL besser geworden ist, ist es für meinen Geschmack viel zu wenig was von den deutschen Stürmerinnen kommt.
    Zumal Deutschland immer von seinen Topstürmerinnen gelebt hat.
    Zur Zeit ist der Angriff nur noch ein Trauerspiel

    (1)
  • Ralligen sagt:

    @holly
    „Leupolz, Däbritz usw sollte man noch ein zwei Jahre Zeit geben die sind noch zu jung.“
    Genau diesen Satz ist der grosse Fehler im deutschen Leistungssportdenken.Wenn wie im Biathlon vor zwei Jahren die Not nicht so groß gewesen wäre,würde Dahlmeier und Preuss heute noch im B-Kader sein,nein wenn Spieler eine gewisse Leistung abrufen können dann sollte man Sie auch spielen lassen.
    Australien hat eine 15 jährige dabei und diese wird auch nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag geschont.Vielleicht wird man noch von ihr hören.
    Wie gesagt vielleicht kommen bei uns noch Zustände wie im Frauen-Biathlon vor zwei Jahren und dann gibt es keine Schonfrist mehr.

    (5)
  • Markus Juchem sagt:

    Fünf Veränderungen in der deutschen Startelf: Schult – Henning, Peter, Bartusiak, Kemme – Goeßling, Behringer – Kerschowski, Marozsan, Islacker – Mittag.

    (1)
  • sonic sagt:

    Tatsächlich schont Neid Popp, Däbritz, Leupolz und Maier und schielt doch allzu offensichtlich auf den 2. Platz 😀

    @holly

    Islacker hatte 17 Tore letzte Saison und Huth 13. Sasic hatte die beiden Jahre vorher 20 und 21, davor war Ogimi Torschützenkönigin mit 18. Das es keine 25+ oder gar 30+ sind, liegt einfach an der Ausgeglichenheit der Liga und daran, daß es nicht mehr 2 Mannschaften gibt, die die Gegner regelmäßig mit 5 Toren vom Platz fegen. Auch Mohr, Grings, Prinz oder Pohlers hätten bei einer solch ausgeglichenen Liga wie im letzten Jahr Mühe gehabt an die 20-Tore-Marke ranzukommen.

    Mal zum Vergleich die Torschützenköniginnen aus der NWSL (auch 22 Spieltage in der regulären Saison):
    2013 Lauren Holiday 12 Tore
    2014 Kim Little 16
    2015 Crystal Dunn 15 (Christen Press mit der besten Quote: 11 Toren in 10 Spielen).

    „Zumal Deutschland immer von seinen Topstürmerinnen gelebt hat.“

    Das System war aber immer auch auf die eine Stoßstürmerin Prinz/Sasic ausgelegt. Eine solche haben wir nicht mehr. Popp, Mittag und Islacker sind andere Spielertypen, also müßte die deutsche Mannschaft auch anders spielen, tut sie aber nicht und DA liegt das Problem.

    Das primäre personelle Problem liegt momentan in der Abwehr besonders der Innenverteidigung. Da kommt leider auch nicht viel nach. In den U-Mannschaften wurden daher auch öfter „ungelernte“ in die Innenverteidigung gesteckt.

    Im Mittelfeld und im Angriff gibt es ausreichend sehr gute Spielerinnen. Da sehe ich die Probleme nicht im Personal.

    (8)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.
    Du must die Argumentation jetzt nicht umdrehen.

    Ich habe mich dagegen verwahrt bei den Fehlern von A.Schult von „Riesenböcken“ zu sprechen, die als Konsequenz zu ihrer Ablösung führen sollte und du, die tatsächlich zu Gegentoren geführten Aktionen anderer Spielerinnen, als „Aussetzer“ bewertest, ihren Austausch jedoch nicht forderst.
    Also doch eher nicht gleiches Maß der Bewertung der Spielerinnen.

    Wieviel Fehlpässe oder Ballverluste von Spielerinnen im MF oder wieviele vergebenen sogg. 100%ige Chancen darf sich denn nach deiner Maßgabe e. Feldspielerin leisten, bevor du deren Ablösung forderst?

    Vielleicht überdenkst du doch mal die Tatsache, das keine weitere deutsche Torhüterin bei einem europäischen Top-Team im Tor steht.

    Es muß doch auch einen Grund dafür gegeben haben, warum A.Schult, nach der Ablehnung durch die Turbine-Fans ( da hat sich wohl nicht viel geändert), der gerade in Torwartfragen doch kompetent erscheinende R.Kellermann, sie verpflichtete, obwohl er eine gute Torfrau schon im Team hatte.

    Bei dieser instabilen Abwehr könnte in solch einem wichtigen Turnier L.Benkrath „verbrannt“ werden, deshalb nur im Verletzungsfall und Einsätze in späteren, nacholympischen Länderspielen.

    (-2)
  • bale sagt:

    na ja eine grins oder Prinz waren supertalente haben wir gerade nicht oder so tormaschinen wie abby wambach irgendwann gibt es wieder goalgetterinnen,oh hah vergass,das neid scout ist………….

    (3)
  • Karl sagt:

    Wow, ich bin angenehm ueberrascht, haette jetzt nicht wirklich erwartet dass sie Spielerinnen fuer die KO Runde schont. Vielleicht wirds ja noch was 🙂

    (0)
  • CK7 sagt:

    Wenn Deutschland schon ohne Abwehr spielen will, warum nimmt man dann nicht wenigstens alle Offensiven mit auf den Platz? und die Annike hat schon wieder eine Flanke unterlaufen 😀 😀

    Was das nicht die mit dem überragenden Stellungsspiel früher (1980 etwa)

    Mann, sind die schlecht… Und die allergrößte Katastrohe sind mit der blonden Föhnfrisur an der Seitenlinie… Peinlich…

    Peinlichkeit und Schlecht und Bleiheit für das Deutsche Vaterland, danach lässt die Silvia streben, schwesterlich mit Nerz am Strand…

    (12)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Als ehemaliger Torwart und Abwehrspieler kenne ich natürlich immer diese Vergleiche zwischen Offensive und Defensive!!!

    Natürlich sind Fehler im Sturm weniger kritisch, als Fehler im defensiven Mittelfeld, der Abwehr, oder gar bei den Torleuten!!!
    Man versucht es halt einfach nochmal, und nochmals, und nochmals!!!

    Ein Abwehrfehler führt meistens zu Gegentoren, und die kann man selbst durch bessere Abwehrarbeit nicht mehr gutmachen!!!

    Ich sehe übrigens keinen großen Unterschied zwischen Aussetzern und Riesenböcken!!!

    Wenn Du meine Beiträge aufmerksam gelesen hast, sollte Dir eigentlich aufgefallen sein, daß ich einige Spielerinnen nicht im Kader, und schon gar nicht in die Startformation nominiert hätte!!!
    Ferner zeigte ich klare Alternativen zum derzeitigen Personal auf!!!
    Somit erübrigt sich wohl auch jeder Kommentar zu Austauschaktionen!!!

    Warum Almuth Schult in Wob nur selten in die Bedrängnis kommt, hatte ich ebenfalls erläutert!!!

    Vielleicht hilft ihr ja tatsächlich eine komplette Umstrukturierung der Abwehr nach Olympia???
    Wenn die dann ebenfalls den Ball möglichst oft und weit von ihrem Tor fetnhält, kann sie den Rest entschärfen!!!

    (2)
  • FFFan sagt:

    @ wolle:
    „Das ausgerechnet Fr Neid in der Nachwuchsförderung zukünftig arbeitet ist natürlich schon der Brüller. Demnächst fährt SN über die Dörfer und scoutet Talente? Da bin ich ja mal gespannt.“

    Offensichtlich hast du völlig falsche Vorstellungen vom künftigen Aufgabengebiet von Frau Neid. Als Leiterin der neuen Scoutingabteilung Frauen- und Mädchenfußball wird sie ganz sicher nicht „über die Dörfer fahren“ und auf Bolzplätzen nach unerkannten Talenten Ausschau halten!

    Ziel dieser Abteilung, die in die ebenfalls neue DFB-Akademie eingegliedert werden soll, ist es vielmehr, neue Entwicklungen im globalen Frauenfußball – seien es taktische Trends oder innovative Trainingsmethoden – frühzeitig zu erkennen und das Wissen darüber den DFB-Auswahltrainern der Frauen und Juniorinnen zur Verfügung zu stellen. Frau Neid und ihre Mitstreiter sollen also für Steffi Jones & Co. eine Serviceleistung erbringen.

    (2)
  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Das ist ja wirklich der Knaller!!!
    Ausgerechnet die Frau, die heute noch mindestens 10 Jahre in der Vergangenheit lebt, und nur ein Spielsystem kennt, und nie einen Plan B in der Tasche hat, ausgerechnet die soll neueste Trends und Methoden aufspüren???

    Das ist der Witz des Jahres!!!

    (9)
  • Ludwig sagt:

    @FFFan: Arme Steffi!

    (5)
  • holly sagt:

    @Rallingen, Fussball ist ein Mannschaftsport beim Biahtlon nur die Staffel. Um eine Mannschaft zu führen, muss man Erfahrung haben. Wenn ich mich recht erinner war beim Biahtlon mindestens immer eine Aktive dabei die schon länger dabei war.
    Eine Martha, Lotta Schelin, Mia Hamm usw waren mit auch nicht mit 20 schon Superstars. Man hat in dem Alter zwar gesehen das sie Talent haben. Trotzdem mussten sie sich erst zu diesen Führungsspielerinnen im Laufe der Zeit entwickeln.

    @Sonic, wenn ich ein bestimmtes System spielen möchte, dann muss ich in den Nachwuchs N11 Mannschaften die Spielerinnen für das System bei den Frauen ausbilden.
    Wer sollte dann deiner Meinung nach die Spielerin sein, die Ruhe ins Spiel bringt und gute Pässe spielt die ankommen?
    Selbst aus Standardsituationen bekommt die N11 nix mehr hin.

    @ Detlef, die Stellenbeschreibung von FFFan, ist soweit zutreffend. Meiner Meinung nach ist sie dann nur eine Repräsentantin, wie etwa Steffi Jones bevor sie zur N11 Trainerin gemacht wurde bzw H.Ratzeburg. sie wird durch die Welt tingeln und bei allen Turnieren auftauchen. Aber auch diesen Job wird sie nicht allein erledigen können. Das ist nunmal so beim DFB das „verdiente“ Leute nicht im Regen stehen gelassen werden und wenn man dafür einen neuen Job erfinden muss.

    (-1)

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