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Aufsteiger Borussia Mönchengladbach: „Wir wollen die großen Mannschaften ärgern“

Von am 27. Juli 2016 – 12.13 Uhr 23 Kommentare

Borussia Mönchengladbach ist einer der zwei Aufsteiger der neuen Saison. Ab September hat die Mannschaft die Chance, Bundesliga-Luft zu schnuppern. Das Trainergespann René Krienen und Mike Schmalenberg freuen sich auf die neue Herausforderung und arbeiten mit ihrem Team bereits intensiv auf den Saisonstart hin. Wir werfen einen Blick auf den Neuling aus NRW.

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Borussia Mönchengladbach hat einen echten Durchmarsch hingelegt und damit etwas erreicht, was keiner Mannschaft bisher gelungen ist.

Im Eiltempo von der Regionalliga in die Erste Liga

Von der Regionalliga an steigerte sich die Mannschaft konsequent von Saison zu Saison und schaffte innerhalb einer Spielzeit gar den Aufstieg von der Zweiten in die Erste Bundesliga – das Ergebnis „großartiger Arbeit der gesamten Frauen- und Mädchenabteilung“, so Mike Schmalenberg.

Nun gilt es, sich Top-Teams wie dem Vfl Wolfsburg oder FFC Frankfurt zu stellen. Das primäre Ziel: Der Klassenanhalt. Schmalenberg betreut die Mannschaft seit 2014. Er führte das Team zum bis dato größten Erfolg der Vereinsgeschichte im Mädchen- und Frauenfußball. Zuvor war er bereits beim einstigen FCR 2001 Duisburg im Jugendbereich tätig und bildete junge Talente im Fußball aus und weiter. 2012 folgte der Wechsel zur Borussia. Ab der neuen Saison an der Seite von Borussias Koordinator Frauen- und Mädchenfußball René Krienen. Krienen ist studierter Sportwissenschaftler und arbeitet bereits seit 2009 für den Verein. Künftig wird er den Posten des Cheftrainers übernehmen. Zusammen bilden Schmalenberg und Krienen ein eingespieltes Team.

Jubel bei Borussia Mönchengladbach

Nach dem Aufstieg wollen die Spielerinnen von Borussia Mönchengladbach auch in der Frauen-Bundesliga eine Duftmarke setzen © Marion Kehren / girlsplay.de

„Wir wollen den großen Mannschaften in jedem Spiel alles abverlangen“

„Der direkte Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga ist natürlich nicht planbar gewesen. Wir wollen nun als Aufsteiger die großen Mannschaften ärgern und ihnen in jedem Spiel alles abverlangen“, sagt Krienen. Dazu bereiten sich Trainer und Mannschaft bereits akribisch vor. Die Vorbereitung ist in zwei Phasen eingeteilt, unterbrochen von einer einwöchigen Pause, in der die Spielerinnen individuell trainieren. Im Mannschaftstraining steht weniger die Taktik als der Teamgedanke und die spielerischen Grundlagen im Fokus.

„Wir wollen in jedem Training unsere Spielphilosophie widerspiegeln und diesbezüglich Reize setzen, denen es den Spielerinnen ermöglicht, jeweilige Situationen im Spiel schneller und einfacher zu lösen“, so Schmalenberg. Mit dabei sind die Neuzugänge Christina Bellinghoven von Bayer 04 Leverkusen, Kerstin Bogenschütz, ehemals VfL Sindelfingen, Ex-Bremerin Mona Lohmann, Liv Aerts aus Gent, U20-Nationalspielerin Madeline Gier und die kanadische Nationalspielerin Tiffany Cameron. Sie sollen die Motivation jeder einzelnen Spielerin zusätzlich anheizen und dazu animieren, sich zu zeigen und zu empfehlen.

Primäres Ziel: Der Klassenerhalt

Mit Blick auf die Statistik weiß das Trainerteam, dass der Klassenerhalt kein leichtes Unterfangen sein wird. Erst die zurückliegende Saison zeigt, dass es für die Aufsteiger ein hartes Stück Arbeit ist, sich in der höchsten Liga zu beweisen. Werder Bremen und dem 1. FC Köln gelang es nicht. Sie stiegen prompt wieder ab. „ Der Kampf um den Klassenerhalt ergibt sich aus der Tatsache, dass wir Aufsteiger sind“, so Krienen. „Man darf auch nicht vergessen, dass wir keine Profispielerinnen im Kader haben“. Dennoch glauben sie an das Ziel. Das Selbstbewusstsein, das das Team insbesondere in der vergangenen Saison gewonnen haben dürfte, könnte ihnen den nötigen Rückenwind geben, es in die Tat umzusetzen.

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23 Kommentare »

  • Schelle sagt:

    Ich befürchte, dass das eine der schlechtesten Mannschaften seit Jahren in der Bundesliga sein wird

    Man war letztes Jahr schon schlechter als die 2. Mannschaft von Hoffenheim und hat sich meiner Meinung nach nicht angemessen für die Bundesliga verstärkt.

    (6)
  • wisser sagt:

    BMG ist für mich der erste Absteiger.Keine Verstärkungen geholt. Was will man z.B. mit CHR.B.? Wandervogel, Pendlerin M.G., hat sich weder in Essen noch in DU durchgesetzt.Warum geht Anna O-L- nach LEV, wo sie keine Chance hat? Tausend Fragen, keine Antworten.
    Warum steht der ges. Verein so ablehnend dem Frauenfußball gegenüber?

    (2)
  • holly sagt:

    naja noch ist ja fast ein Monat Zeit um Spielerinnen zu verpflichten.
    Denke das weiss man auch in Möchengladbach, das man den Kader noch ergänzen muss.

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  • bale sagt:

    schade schade dachte lira alushi würde kommen

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Mit so einer „Kampfansage“ zeigt man wie amateurhaft bei BMG gedacht wird und Support von den MF-Profis scheint es ebenfalls nicht zu geben.
    Die Top-Teams mit einer „tollen“ Leistung zu ärgern, ihnen nach engagiertem Einsatz bis zur Leistungsgrenze ein für sich gutes Ergebnis, vielleich sogar einen Punktgewinn, abgetrotzt zu haben, hat noch nie den Klassenerhalt ermöglicht, sondern immer die Punktgewinne gegen die Konkurenz in der unmittelbaren Tabellennachbarschaft.

    Es hätte besser gelautet, wir wollen uns die nötigen Punkte zum Klassenerhalt von den Teams holen, die mit uns gegen den Abstieg kämpfen.

    (10)
  • Hottgenroth sagt:

    Abwarten und Tee trinken……Ihr werdet schon sehen was die bmg Damen drauf haben…wir schaffen das schon…👍

    (1)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Ich gebe Dir zwar Recht, daß Teams wie BMG vor allem gegen die Tabellenkinder/-nachbarn punkten müssen!!!
    Aber trotzdem können sie sich doch wünschen, die Spitzenteams zu ärgern, und ihnen womöglich Punkte abzuknöpfen!!! 😉

    So etwas kann auch gut für die eigene Psyche sein, siehe der SC Sand (für viele ein klarer Abstiegsaspirant) in der letzten Saison!!!

    @bale,
    Warum sollte LIRA weg von HH???
    Ihr Mann ist dort bei Pauli angestellt, und wahrscheinlich wird auch bald ein viertes Familienmitglied folgen!!! 😉

    (-1)
  • speedy75 sagt:

    Ich würde auch mal abwarten mit den Mädels von BMG. Die haben noch Zeit weitere Neuzugänge zu holen.

    Enis Alushi spielt übrigens kommende Saison in Nürnberg,
    da wir Lira dann wohl mit ins „Frankenland“ ziehen nehm ich an.

    (2)
  • Ohai sagt:

    5:1 gegen Bremen im Testspiel..Wow. Ich bin wirklich gespannt auf das erste Spiel gegen einen Ligakonkurrent.
    Hätte die 2te von Bayern durchgezogen hätte es passieren können das der 3te (!!!) der 2 Bundesliga aufsteigt.
    Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen…

    (2)
  • Horst Schlämmer sagt:

    Ja da darf man auf Gladbach gespannt sein. Sehr unterschiedliche Testspielergebnisse.

    Und im ersten Spiel geht es direkt zum FFC Frankfurt, die in diesem Spiel haushoher Favorit sind.

    Allerdings hat sich der FFC Frankfurt in seinem ersten Testspiel gegen die U21 Mannschaft vom VfL Wolfsburg sehr schwer getan.

    Die jungen Wolfsburgerinnen haben die erste Halbzeit klar bestimmt und verdient mit 2:0 geführt. Es hätte sogar 3:0 oder 4:0 für Wolfsburg stehen können. Keine einzige Frankfurter Torchance in der ersten Halbzeit. Wolfsburg aus 2 Meter über das leere Tor (wäre das 3:0 gewesen) und nochmal alleine vor dem Tor vergeben.

    Frankfurt in der zweiten Halbzeit wenigstens leicht verbessert, hat allerdings 2 Elfmeter für den Ausgleich benötigt und kurz vor Schluß fast noch das 2:3 kassiert.

    Also da darf man auf die Rolle des FFC in dieser Saison gespannt sein. Wenn das U21 Team aus Wolfsburg die Frankfurterinnen in solche Schwierigkeiten bringt……

    Bei Frankfurt Nagasawa und Crnogorcevic mit vernünftiger Leistung. Auch die junge Pawollek in der Innenverteidigung ganz gut. Eine Spielidee konnte ich bei Frankfurt nicht erkennen. Sollte Islacker mal ausfallen, ist vorne wenig zu erwarten.

    Bei Wolfsburg interessante junge Spielerinnen u.a. Stolze und Schöppl als 2000er Jahrgang. Das sah bei Wolfsburg schon sehr gut aus. Taktisch gefühlt zwei bis drei Klassen stärker und kompakter – defensiv kaum Torchancen zugelassen und vorne immer wieder gefährlich.

    Bei Frankfurt muss noch viel passieren – klar ist noch Zeit, aber man sieht einen Qualitätsverlust. Wenn es Verletzungen von Schlüsselspielerinnen geben sollte, wird es sehr eng in Frankfurt. Eine Nagasawa auf der 10 hat mir sehr gut gefallen.

    War noch jmd in Kalbach vor Ort und kann seine Eindrücke schildern?

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  • Detlef sagt:

    @Horst Schlämmer,
    YUKI heißt nach ihrer Scheidung jetzt wieder NAGASATO!!! 😉

    Tja, quo vadis FFC Frankfurt???
    Auch ich bin gespannt!!!

    (-2)
  • sangokaku sagt:

    Der Vollständigkeit halber – die (FFC)Aufstellung?
    Dankeschön!

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  • Horst Schlämmer sagt:

    Oh sorry……ich hatte nicht mehr nachgesehen. Für die Zukunft habe ich es mir gemerkt. Vielen Dank.

    Vielleicht können die Frankfurter User etwas zum Testspiel und generell zum FFC sagen. AdiPreissler etc. vielleicht war ja jmd vor Ort in Kalbach.

    (-3)
  • OrbisJack sagt:

    Naja wenn der dritte Mannschaft aus der vergangene Saison schon gegen die U21 Mannschaft von der Verein der letztes Jahr zweite wurde schon solche Ergebnisse erziehlt, kann man sehen wie die Kluft sich vergrössert hat.

    Es war aber abzusehen.

    (-5)
  • Horst Schlämmer sagt:

    Aufstellung:

    Kremer und Schumann im Tor.

    Pawollek, Karich, Crnogorcevic, Munk, Nagasato, Matheis, Groenen, Matuschewski, Julie Karn, Limani, Anstatt, Emmerling

    Bis auf Karich und Limani zählen alle Spieler zum Kader der ersten Mannschaft. Limani letzte Saison häufiger im Kader der ersten Mannschaft.

    Gefehlt haben Islacker, Bartusiak, Kuznik, Prießen, Störzel, Schmidt

    Man sieht das der Kader vom FFC sehr eng bestückt ist. Ausfälle werden schwer zu kompensieren sein. Offensiv fand ich es sehr dürftig…..alleine Islacker hat offensiv gefehlt. Bartusiak Kuznik Störzel Prießen Schmidt sind alles keine Offensivspieler.

    Im ersten Spiel gegen Gladbach wird man sehen, wie der Rio Trip verkraftet wird und ob auf einen vollständigen Kader zurückgegriffen werden kann. Gladbach offensiv mit Sicherheit nicht ganz schlecht, allerdings einige junge Spielerinnen. Sollte der FFC eigentlich klar gewinnen.

    Der erste Aufgalopp lässt eine nicht einfache Saison erkennen. Ein Stück weit war ich schon überrascht.

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  • F.B. sagt:

    Na ja, man sollte solche Testspiele in der Vorbereitung nicht überbewerten. Man ist erst kurz im Trainingsbetrieb und der Gegner meistens schon deutlich länger. Der VfL Wolfsburg verlor das erste Testspiel mit 0:1 gegen den polnischen Meister Medyk Konin, obwohl die Mannschaft mit Blässe, Wedemeyer, Bernauer, Jakabfi, Dickenmann, Gunnarsdottir, Hansen, Bachmann und Wullaert ziemlich hochkarätig besetzt war. Gunnarsdottir führte sich dabei gleich mal so ein, wie man sie kennt – mit einer Gelb-Roten Karte. Auch der zweite Test gegen Slavia Prag ging nur 2:2 aus (Elfmeter durch Hansen und Distanzschuss Bernauer). Ist also auch noch viel Luft nach oben.
    Augrund der späten Rückkehr der Olympia-Fahrerinnen, die vor dem Liga-Beginn nur eine Woche im Training sein werden, wird sich der ein oder andere Außenseiter sicher freuen, in einen der ersten Spiele gegen Bayern, Wolfsburg und Frankfurt zu spielen. Die Möglichkeiten für Überraschungen sehe ich auf jeden Fall.

    (5)
  • sangokaku sagt:

    Herr Schlämmer, nochmals danke.
    Uneingespielt, und davon ausgehend, dass 7(!) Stammspieler gefehlt haben (Kathy Hendrich fehlte in ihrer Aufzählung) kann man wohl schlecht von einer 1.Mannschaft sprechen – von daher ist wohl noch etwas Luft nach oben. (Obwohl ihre Skepsis durchaus verständlich scheint.)

    (2)
  • Horst Schlämmer sagt:

    Man muss sehen, dass es trotzdem der Kader der Ersten gewesen ist. Bei 2-3 Ausfällen, die in einer normalen Saison durchaus mal drin sind, spielen einige dieser Spielerinnen von Anfang an.

    Die Offensive vom FFC empfand ich als harmlos. Da hat nur Islacker gefehlt in der Offensive. Da hatte ich (auch wenn es das erste Testspiel gewesen ist) etwa mehr erwartet.

    Die Spielerinnen anscheinend auch, denn nach dem Schlusspfiff gab es doch den ein oder anderen Ungläubigen Blick und Gespräch untereinander. Glücklich sah Herr Dietrich nicht aus – ebenso die Trainer Ross und Rennich.

    Letztlich ist es richtig, dass man dieses Spiel nicht auf die Goldwaage legen soll, aber es gibt noch viel zu tun.

    Ich prophezeie hinter den beiden Teams aus München und Wolfsburg einen engen Kampf zwischen Freiburg, Sand, Potsdam, Frankfurt, Essen, vll auch Hoffenheim Jena und Duisburg. Einzig Gladbach und Leverkusen schätze ich etwas schwächer ein.

    (4)
  • adipreissler sagt:

    Also genau genommen haben gefehlt:

    Islacker, Bartusiak, Hendrich, Schmidt (Olympia)
    Nietgen/Kuznig, Prießen, Störzel, Panfil, Möller, Bösl und nach 15 Minuten auch Matuschewski (verletzt), bei 17 Feldspielerinnen im Kader.

    Nagasato wurde erst für die verletzte Matuschewski eingewechselt, ist also vielleicht auch angeschlagen.

    Karich und Emmerling gehören zu den 12 (!) Spielerinnen vom Jahrgang 1999 (Ebert 2000), die man von der U17 in die zweite Mannschaft hochgezogen bzw. von Nürnberg und Bayern geholt hat.

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  • adipreissler sagt:

    In der Abwehr spielten Anstatt (Sturm), Matheis (Mittelfeld), Pawollek (Mittelfeld), Crnogorcevic (Sturm, auch wenn sie die Frankfurter Scherzbolde unter Abwehr listen).
    Entsprechend wacklig war die Abwehr. Beste Verteidigerin in HZ 1 Celine Karich, die aber gar nicht in der Abwehr gespielt hat…
    In HZ 2 übernahm dann wohl Karich (Sturm) tatsächlich den Abwehrjob von Crnogorcevic, die in den Sturm ging.
    Munk wurde von Mittelstürmerin zur Innenverteidigerin für Matheis. Also recht abenteuerlich. Die Abwehr war aber sicherer, vermutlich konnte Munk den Wolfsburger Nachwuchs mehr erschrecken.
    Im Sturm in HZ 1 mit Munk im Zentrum null Torgefahr, in HZ 2 immerhin etwas, jetzt mit Crnogorcevic, die ein paarmal vor dem Tor auftauchte. Limani hatte neben fruchtlosen Dribblings immerhin einen Lattenschuß. Die Elfer unnötig aber korrekt, jedenfalls kann Nagasato Elfer.

    Auch wenn man das Spiel nicht überbewerten sollte, sehe ich es wie Schlämmer, der Kader ist extrem dünn besetzt, der Sturm, schon im Vorjahr nach dem Sasic-Abgang nicht so toll, jetzt ohne Garefrekes, Maro, Laudehr wohl nur ein laufwarmer Luftzug. Was im Mittelfeld stattfinden soll, ist noch ein Rätsel.
    Es spielte noch eine kanadische Gastspielerin (Julie Karn), die hat aber auch nix Dolles gezeigt.
    Freiburg, Essen, Potsdam würde ich im Moment etwas stärker vermuten, mit den anderen wird man sich messen können (Wolfsburg und Bayern außer Konkurrenz).

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  • never-rest sagt:

    MG ist für mich 1. Anwärter auf den sofortigen Wiederabstieg. Genau wie Werder Bremen und Köln in der letzten Saison, sehe ich in Gladbach nicht die notwendige Unterstützung durch den Verein, um in der AFBL zu bestehen.

    Dem 1FFC steht eine schwere Saison nach dem personellen Aderlass bevor. Siehe Turbine in der letzten Saison, nachdem dort fast der komplette Angriff weg war. Es wird wohl zwischen Platz 3 und Platz 11 äußerst eng und umkämpft werden. Überraschungen nach oben und unten nicht ausgeschlossen.

    Um den Titel erwarte ich diesmal ein spannenderes Rennen zwischen den FCB und WOB. In Wolfsburg hat es diesmal ja keinen großen Umbruch gegeben. Wenn Kellermann seinen Job macht, sollte das Team jetzt endlich richtig eingespielt sein. Interessant für mich, ob der FCB noch einmal mit seiner Defensivtaktik „hinten muss die Null stehen“ so problemlos durch die Saison kommt.

    Der Rest der Liga wird wohl einen ordentlichen Punkteabstand zu diesen beiden Top-Teams halten.

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  • F.B. sagt:

    @never-rest: „Wenn Kellermann seinen Job macht, sollte das Team jetzt endlich richtig eingespielt sein.“

    Es fragt sich nur, wann das Einspielen statt finden soll. Legt man die Startelf des CL-Finales zugrunde, sind davon sieben Spielerinnen bei Olympia und haben bis zum Liga-Start eine ganze Woche Vorbereitung. Keine Zeit also, um irgendetwas neues einzustudieren. Die Frage wird sein, ob Kellermann aus den Fehlern der letzten Saison lernt und mit den ständigen taktischen Veränderungen und dem Einsatz der Spielerinnen auf den falschen Positionen Schluss ist. Falls er so lernresistent ist, wie er sich in der letzten Saison präsentiert hat, können die Bayern mit der „hinten muss die Null stehen“-Taktik wieder durchkommen.

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  • Detlef sagt:

    Ich sehe den Unterschied zwischen WOB + Bayern und dem Rest nicht so riesig!!!
    Wenn Freiburg,Sand,Potsdam,Hoffenheim und Essen sich diesmal etwas cleverer anstellen, werden die beiden Tabellenoberen auch mehr Punkte liegenlassen!!!

    Ob Frankfurt da mitmischen kann bleibt abzuwarten!!!
    Der Unterschied zu TURBINE ist sogar noch größer!!!
    Denn was passiert am Main, wenn dort zu den Abgängen noch eine ähnliche Seuche umgeht wie letzte Saison in Potsdam???

    Für MG dürfte die erste Liga wohl mehr als zu groß sein!!!
    Auch bei Duisburg muß man erst mal abwarten, ob sie sich gleich wieder festsetzen können!!!

    (2)

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