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Colin Bell wird Trainer beim SC Sand

Von am 12. Juli 2016 – 13.36 Uhr 23 Kommentare

Das Intermezzo von Trainer Colin Bell in Norwegen war nur von kurzer Dauer. In der kommenden Saison wird der ehemalige Trainer des 1. FFC Frankfurt wieder in der Bundesliga an der Seitenlinie stehen. beim SC Sand.

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Bell kommt vom norwegischen Erstligisten und Tabellenzweiten Avaldsnes IL zurück nach Deutschland und tritt die Nachfolge von Alexander Fischinger an. Bell erhält einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019.

Erfahren und erfolgreich

„Wir sind froh, dass wir einen so erfolgreichen und erfahren Trainer wie Colin Bell für uns gewinnen konnten. Er wird frischen Wind und neue Energie in die Mannschaft bringen“, so Sand-Manager Gerald Jungmann. „Das tut uns gut, um den erfolgreichen Weg des SC Sand weiter zu gehen. Wir freuen uns mit Ihm auf die kommende Saison und die bevorstehenden Aufgaben.“

Colin Bell

Trainer Colin Bell kehrt nach Deutschland zurück © Volker Nagraszus / girlsplay.de

Überzeugendes Konzept

Bell erklärt: „Ich freue mich, die kommenden drei Jahre die gute Arbeit des jungen Bundesligavereins SC Sand langfristig zu begleiten. Das Konzept des SC Sand und von Manager Gerald Jungmann hat mich völlig überzeugt. Es freut mich, wieder in der Bundesliga zu arbeiten und ich werde alles daran setzen, die tolle Entwicklung des Vereins weiter auszubauen, um neue und weitere stabile Ziele zu erreichen.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

23 Kommentare »

  • OrbisJack sagt:

    Hat SC Sand Bell anglockt mit Versprechungen über Finanzielle unterstützung?

    Vor ein Jahr CL-sieger, da hat er dann Frankfurt verlassen für ein UWCL anstrebende und Finanziel starke Verein…und jetzt nach Sand?

    Bin gespannt ob dort irgendeine Welle von Verpflichtungen jetzt kommen.

    (3)
  • Hallo123 sagt:

    Großer Fehler! Nachdem einige Stars den FFC verlassen haben, hat man in Frankfurt nur noch Kick and Rush gesehen. Bei Rückständen gab es nie einen Plan B. Mit Bell wird der SC Sand seine positive Entwicklung nicht fortsetzen können.

    (9)
  • Jennifer sagt:

    Oh nein, der Bell! Ich war eigentlich froh, dass wir ihn nicht mehr am Spielfeldrand rumhopsen und rumschreien sehen müssen … Frauenfussball-Fans müssen immer stark sein 🙂

    (15)
  • Detlef sagt:

    @Jennifer,
    Dann paßt er doch ausgezeichnet nach Sand!!!
    Fischinger ist ja auch immer wie ein Rumpelstilzchen an der Seitenlinie rumgehopst!!! 😉

    (0)
  • Kayleigh sagt:

    Ich als bekennender SC Sand Fan bin auch skeptisch. Vor allen Dingen frage ich mich wie Collin Bell mit den Verhältnissen auf „dem Dorf“ zurecht kommt. Sicher ist, jeder hätte es schwer in Fischingers Fußstapfen zu treten, aber Collin Bell ist ja ein völlig anderer Charakter. Sand „lebt“ auch vom „Dorfimage“ und dem engen Kontakt Mannschaft, Trainer und Fans. Da darf es kein Tabu sein, nach dem Spiel im Clubhaus mit dem Anhang zusammen ein Bierchen zu schlürfen. Eine weitere Frage, die sich für mich stellt, wer bezahlt diesen Trainer, ich glaube kaum das Bell unter 4500 Euro im Monat trainiert. Außerdem wird er nochmal zusätzliche Spielerinnen fordern, denn mit dem vorhandenen Kader ist keine Weiterentwicklung zu erwarten. Es fehlen mindestens noch 2 Innenverteidigerinnen und ein Back-up für Jovana Damnjanovic.

    (11)
  • Herr Schulze sagt:

    Die Überraschung ist fraglos gelungen. Es würde mich doch sehr interessieren, wie dieser Weggang in Schweden diskutiert und begründet wird. Blieben erwartete Erfolge denn aus? Gab es Probleme? Oder ist Schweden einfach zu kalt?
    Bell war vor Frankfurt ja in ähnlichen Verhältnissen, er sollte also „in Klein“ machen können. Seine Ambitionben aber, die soweit ich erinnere, auch eine Männerzukunft nicht ausschlossen, scheinen erstmal aus Eis.

    (-3)
  • tavalisk sagt:

    @Herr Schulze

    Warum sollte man ausgerechnet in Schweden großartig über diesen Wechsel diskutieren?

    (5)
  • adipreissler sagt:

    Schweden, Norwegen, egal – Hauptsache Asien!

    (31)
  • Jennifer sagt:

    @Detlef: Fischinger ist am Spielfeldrand rumgelaufen, das stimmt. Aber er hat seine Spielerinnen nie während des Spiels beleidigt oder später bei Interviews fertig gemacht – jedenfalls ist mir davon in der Öffentlichkeit nichts bekannt. Fischinger war ein sympathischer Rumhopser, aber Bell, na ja, du weisst ja, …

    (14)
  • Detlef sagt:

    @Jennifer,
    Ich weiß was Du meinst!!! 😉

    (-3)
  • bale sagt:

    oh wie ärgerlich-wenn ich dieses Geschwafel höre vom trainer und vom neuen verein.finde ihn sehr unsympathisch ein Choleriker schlechter unfähiger trainer keine sozialen Kompetenzen und der ex trainer war warmherzig ehrlich die arme sanderinnen.gibt ja leider viel zu wenig Trainerinnen.das müsste dfb Frau Ratzeburg und co. mal als chefwache angehen.manno mann egal mann oder Frau oder ein 2 gespann mitMENSCHLICHEN FÜHRUNGSQUALITÄTEN!!!!!!!!!!! kann mir schon denken.das sie in Norwegen froh sind ihn loszuwerden.mich nervt auch tierisch sein religiöses Geschwafel ist in der midlife crisis irgendwie stecken geblieben

    (7)
  • Beobachter sagt:

    Erstaunlich. Colin Bell wusste vorher, dass es ein wenig weit ist bis Norwegen. Das hat er doch wohl bedacht, als er dorthin ging. Nun treibt es ihn zurück und sogleich hat der Vertrag bei seinem neuen Verein eine Laufzeit von drei (!) Jahren. Was macht ihn so optimistisch, dass es dort „passt“? Oder meinte der Verein SC Sand, wenn dann bitte mit Perpektive und nicht als Interimstrainer für ein Jahr?

    (9)
  • FFFan sagt:

    Da hat es aber jemand nicht lange in Norwegen ausgehalten…

    Mal sehen, was Bell beim SC Sand bewirken kann. Die Zusammensetzung der Mannschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum geändert; nun liegt es am neuen Trainer, genauso erfolgreich zu sein wie sein Vorgänger und dem Team eine eigene ‚Handschrift‘ zu verpassen!

    (6)
  • Oskar Walter sagt:

    Sand hatte wohl das Problem, dass außer einem sehr guten Trainer, der aber nicht nach Sand gepaßt hätte, der Markt recht bescheiden war. Allerdings sind 3 Jahre m.E. mindestens 2 zu viel. Es war von vorherein klar, dass es mehr als schwer werden würde, A.Fischinger zu ersetzen; der hatte Führungsqualitäten, war ein sehr guter Trainer und Taktiker und konnte Spielerinnen entwickeln ohne mit ihnen in Konflikt zu geraten. Ich frage mich schon, ob die plötzliche Rückkehr von C.B. nach Deutschland ganz freiwillig erfolgt ist.

    (9)
  • vikkybummsy sagt:

    Toll, mein alter „Freund Rumpelstielz“ aus Frankfurter Tagen is back. Ich wetz schon mal….die Tastatur :-).

    Er hats in Frankfurt mit nahezu NM-Kader nicht geschafft, was will er in Sand ? Burgen bauen ? Prognose keine 2 Jahre, dann hat Sand es auch kapiert. Schade eigentlich, der FC war mir sehr sympathisch..

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  • Herr Schulze sagt:

    @adi. Jetzt haben Sie das aber sehr hochsterilisiert!

    (3)
  • jochen-or sagt:

    Laut norwegischen Medien wollte seine Familie, die wohl hier geblieben ist, dass er zurück kommt.
    Der Klub bedankt sich und niemand gibt ihm Schlechtes mit auf den Weg, auch wenn Avaldnes sicherlich gehofft hat, ganz oben zu stehen. Sie sind wohl die Finanzstärksten im Frauenfußball in Norwegen.

    Also kein Wort darüber, dass er dort gescheitert sei.

    (3)
  • holly sagt:

    naja die pressemitteilungen sind ja mittlerweile nur noch so wischi waschi ausgelegt.
    Das kann man genauso deuten wie seine Bitte um Freigabe in Frankfurt.

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  • adipreissler sagt:

    @Schulze Den Klassiker muß man immer bringen, wenn es sich anbietet.

    (7)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich kann mich ja noch daran erinnern, wo der feine Herr Bell beim „Dorfverein“ SC 07 Bad Neuenahr in der Coachingzone lautstark herumtobte. Das hat mir ja damals schon nicht gefallen. Noch weniger gefallen hatte mir allerdings der Catenaccio Bell’scher Prägung, den er spielen ließ. Das fand ich grausam.

    In Frankfurt hat er sich ja leider nicht weiterentwickelt, wenn man bedenkt, welches „Spielermaterial“ er da zur Verfügung hatte.
    Es wohl aber einen Grund gegeben haben, warum eine Sasic oder eine Kuznik ihm damals gefolgt sind.

    (3)
  • Altwolf sagt:

    Für mich ist die Rückkehr von C.Bell in die AFBL eher keine Bereicherung für die Liga.
    Das plötzliches Abrücken aus Frankfurt mit stereotyp „üblicher“ Begründung und dann eine solch „umgehende“ Rückkehr lassen doch kaum Konstanz, geschweige denn eine Fähigkeit zum Aufbau eines Teams erkennen.
    Nach meinen Eindrücken ist er ein verhinderter „Männnerfußball-Trainer“ den die Not zum Frauenfußball führte, denn die „spezifischen“ Unterschiede des FF sind von ihm aus nicht erkennbar und so agiert er insbes. an der Seitenlinie als „Rumpelstielzchen“.

    Im Gegensatz zu einem A.Fischinger,vermittelt er dabei keine positiv motivierende Einflussnahme, sondern zeigt meist durch Gestik, Mimik, Geschrei und Körpersprache, wie wenig er vom Auftritt seiner Spielerinnen hält.

    Auch ist wenig taktische Variabilität in seinem Spiel zu erkennen, wenn es mal nicht so gut lief, wie ich auch nicht den Eindruck hatte, daß sich Spielerinnen erkennbar unter seiner Aegide weiterentwickelt haben.

    Im Nachhinein, denke ich, sind ihm C.Sasic u. P.Kuznik gefolgt, da sie seine Art zu spielen kannten u. sicherlich auch davon ausgehen konnten, viel Einsatzzeiten zu bekommen. Insbes. f.
    Celia könnte der Grund gewesen sein unter ihm so spielen zu können, wie sie es aus BN gewohnt war – hinten dicht u. sie vorne mit allen Freiheiten und oft reichlich Platz für Torchancen.

    Der CL-Sieg war sicherlich nicht durch seine taktisch-spielerische Kunst erzielt worden, sondern eher den individuellen Fähigkeiten des Teams – bzw. den Spielerinnen geschuldet und einigen „glücklichen“ Umständen.

    (7)
  • labersack sagt:

    Aus den auf Markt verfügbaren Trainern hat der SC Sand den einzigen Trump gezogen.

    (2)
  • Kayleigh sagt:

    Ursprünglich sollte ja Pilipovic der neue Trainer werden, diese Verpflichtung ist im letzten Moment geplatzt. Meiner Meinung nach hätte der besser gepasst. Wenn C.B. zu laut und bedleidigend gegenüber den Spielerinnen wird, muss er aufpassen das es keine Prügel von den Zuschauern gibt. Da gibt es keinen Zaun der ihn schützt und nach dem Spiel findet die PK im Clubhaus statt, wo die Fans noch ihr Bierchen trinken. Das gibt einen dornigen Weg für Herrn Bell!

    (4)

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