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Verónica Boquete wechselt zu Paris Saint-Germain

Von am 8. Juli 2016 – 10.54 Uhr 7 Kommentare

Die spanische Nationalspielerin Verónica Boquete wird den Deutschen Meister FC Bayern München mit sofortiger Wirkung verlassen und wechselt nach Frankreich zu Paris Saint-Germain.
Die 29-jährige Mittelfeldspielerin, deren Vertrag in München noch bis zum 30. Juni 2017 datiert war, hatte zuletzt bereits öffentlich über einen möglichen Wechsel spekuliert.

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„Wir bedanken uns bei Vero für ihr Engagement und wünschen ihr sportlich, aber auch persönlich bei ihrem neuen Klub alles Gute“, so Bayern Münchens Frauenfußball-Managerin Karin Danner.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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7 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Heult hier etwa jemand oder tanzt gar auf’m Tisch? 😀
    Sie hatte ja vor dem Engagement beim FCB bereits ihren Ruf weg, und den hat sie lediglich erneut bestätigt.
    Andere Nachrichten in Bezug auf PSG wären für mich da deutlich interessanter.
    Fakt ist, auch mit ihr wird man OL nicht knacken!

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  • Herr Schulze sagt:

    „Ihren Ruf weg“. Was für einen Ruf? Den eines Profis doch, oder?
    Veronica Boquete verhält sich nicht anders als etwa Simone Laudehr, Verena Faißtl oder Dzenifer Maroszan. In München hat sie sich, warum auch immer, nicht durchsetzen können. Ich kann mir, nachdem ich sie in Frankfurt gesehen habe, nicht vorstellen, dass das an ihren fußballerischen Limits lag. PSG wurde gerade von OL leergekauft und braucht dringend neue Kräfte. Nach zwei Jahren Deutschland ist Paris doch eine Visite für diesen wunderbaren Wandervogel wert.
    Glaubst du denn, irgendjemend würde in Wolfsburg spielen, weil diese Stadt so toll ist?

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  • FFFan sagt:

    Dass ‚Vero‘ den FC Bayern nach nur einer Saison wieder verlässt, ist nachvollziehbar. Die Spanierin hat sich beim Deutschen Meister nie durchsetzen können, kam über die Rolle einer Ergänzungsspielerin nicht hinaus. Zu wenig für ihre eigenen Ansprüche. Schwer zu sagen, warum es in München nicht funktioniert hat: kam sie nach ihrer Verletzung zu Beginn der Saison zu spät in Tritt und fand dann keinen Platz mehr in einer Mannschaft, die sich ‚gefunden‘ hatte? Oder lag es daran, dass die Spielweise des Teams nicht zu ihren Fähigkeiten und ihrem ‚Spielstil‘ passt?

    Kein großer Verlust also für Bayern München, aber möglicherweise dennoch ein großer Gewinn für Paris St.Germain! Wenn die 29-jährige dort an ihre früheren Weltklasseleistungen anknüpfen kann, die sie bei Tyresö FF und auch beim 1.FFC Frankfurt gezeigt hat, kann sie beim französischen Vizemeister, der zahlreiche Abgänge zu verzeichnen hat, in der kommenden Saison eine bedeutende Rolle spielen.

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  • vikkybummsy sagt:

    und zum weiteren geht es Ihr sicher nicht darum OL zu knacken, sondern die Geldbörse besser zu bestücken. Und wenn mann dafür auch noch eine der schöneren Städte Europas oben drauf bekommt. Ich hab sie in Frankfurt als tolle Spielerin erleben dürfen. Was ist daran so verwerflich ein paar mehr Euronen mit ins Rentenkonto zu nehmen. Es geht ja nicht um Traumgehälter wie bei den männlichen Kollegen. Und wenn sie mit ihrem Fußballspiel zeitlich begrenzt Geld verdienen kann ist alles besser als seinem Staat später auf der Tasche zu liegen. Es ist doch schön wenn einem Menschen die Welt offen steht. Ich sehe darin nichts verwerfliches und bin sogar ein bisschen neidisch. Und wenn sie übernächstes Jahr nach Australien, Amerika oder sonstwohin zieht…so what. Auch für Vero bleibt es ein Spaß auf (immer weniger) Zeit. Ich wünsch Ihr alles Gute auf Ihrer Reise.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Vero ist eine FF-Nomadin deutlicher Prägung, und sie mit Laudehr, Faißt und Maro auf eine Stufe zu stellen, hat die Tendenz zum Rufmord! Habe da offensichtlich, aber ungewollt einen wunden Punkt bei Herrn Schulze getroffen.
    Bloss wie kann man bei einigermassen FF-Sachverstand einen solchen Vergleich raushauen und eigene N11-Spielerinen diskreditieren?
    „Wunderbarer Wandervogel“, ich lach‘ mir doch den Allerwertesten ab! Hast Du noch mehr davon auf Lager?

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  • Altwolf sagt:

    Als bekannt wurde, daß Vero vom 1.FFC zu Bayern wechselt, war ich davon ausgegangen, daß man dort mehr spielerische Qualität haben wollte um mit Vero dann auch ein Spiel eher mal offensiv gestalten zu können.
    Dies hätte das Bayern-Spiel auch für Zuschauer deutlich attraktiver machen können.
    Offenbar sind diese Vorstellungen jedoch im Verlauf der Saison nicht zum Tragen gekommen und man hat den alten defensiven Stil beibehalten, zumal ja auch der Erfolg, zumindest in der AFBL, dies zu rechtfertigen scheint.
    Vielleicht ist eine offensivere Ausrichtung sowieso nicht T.Wörles Vorstellung vom Fußball, aber dann hätte man sie auch gar nicht erst verpflichten sollen, denn ihr Art Fußball zu spielen war ja hinreichend bekannt.
    Eigentlich schade, denn mit den bisherigen Neuverpflichtungen bei den Münchnerinnen ist eine entsprechende Wandlung im Spielsystem insbes. mit mehr spielerischen Momenten nicht zu erkennen.

    @Herr Schulze.
    Im Profi-Fußball, ob Männer oder Frauen, wird niemand nur dort spielen, wo die Stadt, Ort oder Landschaft attraktiv oder schön ist. Immer sind die finanziell/sportlichen Rahmenbedingungen ausschlaggebend und höchstens bei gleichwertigen Angeboten kann solch ein Grund den Ausschlag geben.

    P.S.
    Die meisten Kommentare zu WOB geben überwiegend die ab, die WOB gar nicht kennen und oft nur vorgefasste Meinungen oder Kommentare aus den Medien übernehmen.

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  • O. Christ sagt:

    Sch… Fut… hat insofern recht, als dass die genannten Spielerinnen ihren Vereinen zumeist über lange Jahre treu waren, während Vero ihre Clubs häufiger wechselt als mancher (männliche) Poster hier seine Unterhosen. Scheint eben ihr Ding zu sein, diese moderne Form der Zeitarbeit. So kann sie jede Liga mal bereichern, was in ihrer deutschen Zeit jedenfalls in der Frankfurter Saison durchaus der Fall war.

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