Patricia Hanebeck verlässt Turbine Potsdam

Von am 3. Juni 2016 – 15.44 Uhr 22 Kommentare

Frauenfußball Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam wird in Zukunft nicht mehr auf die Dienste von Patricia Hanebeck bauen können. Der Verein löste den Vertrag mit seiner Mittelfeldspielerin in beiderseitigem Einvernehmen auf.

Turbine Potsdam bedankt sich bei der 30-Jährigen für ihren Einsatz in der abgelaufenen -Bundesligasaison und wünscht ihr auf ihrem weiteren Lebensweg – sowohl sportlich als auch privat alles Gute.

Keine Erfolgsgeschichte

Hanebeck war im Sommer 2015 vom SC Sand an den Luftschiffhafen gewechselt. Sie kam in 12 Erstligaspielen zum Einsatz und erzielte dabei drei Tore.

Schon von 2011 bis 2013 spielte die Mittelfeldspielerin für die Turbinen und feierte mit ihnen 2012 die Deutsche Meisterschaft. Nach ihrem Wadenbeinbruch, den Hanebeck sich im Pokalviertelfinale gegen die TSG 1899 Hoffenheim zugezogen hatte, konnte die Spielmacherin nach der Winterpause ihr Comeback auf dem Platz feiern. Ab März fehlte sie dem Team erneut verletzungsbedingt.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

22 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    @ CK7:
    „dass LISA eigentlich LIESA heisst…“

    …ist erstens richtig und zweitens auch gar nicht so schwer sich zu merken: „Liesa aus Riesa“, nur mal so als ‚Eselsbrücke‘! 😉

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  • Detlef sagt:

    @CK7,
    Wenn einem die Argumente ausgehen, muß man sich halt an Kleinigkeiten aufhalten!!! 😉

    @Orbis-Jack,
    Geld allein ist nicht alles!!!
    Potsdam hat schon immer viel weniger Penunse gehabt als seine Mitbewerber!!!
    Deshalb sind früher viele TURBINEN zu Frankfurt gewechselt, und trotzdem haben wir sie immer wieder besiegt, und standen am Ende oft vor ihnen!!!

    Auch Lyon haben wir einige Male geschlagen, obwohl das finanzielle Verhältnis ungleicher nicht sein konnte!!!

    Selbst Wolfsburg mußte letzte Saison zweimal feststellen, daß selbst eine stark geschwächte Potsdamer Mannschaft nicht im Vorbeigehen zu besiegen ist!!!

    Wenn der Kader ohne große Verletzungen bleibt, ist TURBINE wieder oben mit dabei!!! 🙂

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Selbst Wolfsburg mußte letzte Saison zweimal feststellen, daß selbst eine stark geschwächte Potsdamer Mannschaft nicht im Vorbeigehen zu besiegen ist!!!“

    Und Potsdam wiederum verlor zweimal gegen den Konkurrenten aus Jena, der nochmal viel weniger ‚Kohle‘ hat!

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  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Autsch, immer aufs Schlimme!!! 😉

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  • FrankE sagt:

    In der vergangenenen Saison gab es sehr viele Spiele mit „überraschendem Ausgang“. Meiner Meinung nach liegt es daran, dass auch die Teams die man früher als „die Kleinen“ bezeichnet hat, speziell in den Bereichen aufgeholt haben, für die man eben keine dicke Brieftasche braucht. In Sachen Taktik, Kondition etc. hat sich das Niveau deutlich angeglichen. Noch vor wenigen Jahren konnte man sich darauf verlassen, dass der Gegner ab der 70. Minute einbrechen wird. (So dominiert Lyon bis heute viele seiner Ligaspiele)Das das nicht mehr so ist finde ich nur gut.

    Zum Glück haben nicht alle Vereine und Teams die Einstellung von Orbis. Dann würden nämlich alle nur noch fertige Stars kaufen, keiner bildet mehr aus und es würde über kurz oder lang keine Nachwuchsspielerinnen mehr geben. Auch wenn es ihm nicht klar ist, es gibt auch andere Wege an gute Spielerinnen zu kommen, man kann sie sich nämlich selber machen! Das TP das macht und WOB nicht, stellt TP nach meiner Meinung sportlich um Welten höher als WOB!

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  • OrbisJack sagt:

    @detlef @FrankE

    Es bringt nichts das weiterzudiskutieren, wir sind andere Meinungen über diese Verein und ehrlich gesagt, da will ich nicht mehr streiten.

    Viel spaß in der kommende Jahren.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Yeah, yeah, yeah, Laura Lindner hat um weitere 2 Jahre bei den Torbienen verlängert! Ich traue ihr noch so einiges zu, bei dem Potenzial, was sie hat!
    Und dann gibt’s ja noch einige Andere, denen man Gleiches nachsagen kann. 🙂

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