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VfL Wolfsburg verliert Champions-League-Finale

Von am 27. Mai 2016 – 2.05 Uhr 87 Kommentare

Der VfL Wolfsburg musste sich im Finale der UEFA Women´s Champions League nach aufopferungsvollem Kampf erst im Elfmeterschießen gegen Olympique Lyon geschlagen geben.

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Alex Popp hatte mit ihrem späten Ausgleichstreffer (88.) ihr Team nach dem frühen Rückstand durch Ada Hegerberg (12.) gegen ein dominantes Lyon mit einem 1:1 in die Verlängerung gerettet.

Fischer und Bussaglia vergeben Elfmeter

Dort gestaltete Wolfsburg das Spiel offener als während der regulären Spielzeit. Im anschließenden Elfmeterschießen vergab nur Hegerberg auf Seiten der Französinnen, Saki Kumagai verwandelte den entscheidenden Elfmeter zum 4:3 für die Französinnen. Auf Seiten Wolfsburgs scheiterten Nilla Fischer und Élise Bussaglia mit ihren Versuchen.

Traurige Spielerinnen des VfL Wolfsburg

Hart gekämpft, aber am Ende doch verloren © Sportsfile


Am Ende ohne Saft und Kraft

Popp meinte nach dem Spiel: „Glückwunsch an Lyon, das gemessen an den Torchancen vielleicht verdient gewonnen hat. Im Elfmeterschießen ist es immer eine 50:50-Sache. Nach der Umstellung auf zwei Spitzen und dem Ausgleich waren wir in der zweiten Halbzeit wieder mental auf der Höhe. Am Ende hat man gemerkt, dass wir eine lange Saison mit vielen englischen Wochen hinter uns haben. Wir haben alles reingeschmissen in dieses eine Spiel.“

Niederlage tut weh

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte: „Es ist hart, ein Spiel wie dieses im Elfmeterschießen zu verlieren, aber wir können trotzdem alle stolz sein. Wir haben das Spiel dank unserer Mentalität bis zum Ende offen gehalten, wir haben alles gegeben, was wir hatten, um auf dem Rasen dieses Team mit solch großartigen Qualitäten zu bekämpfen. Wir sind stolz auf unsere Leistung, aber natürlich tut das momentan ganz schön weh.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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87 Kommentare »

  • Königin sagt:

    Gratulation an Lyon = sind verdienter Sieger – auch wenn ein Elfmeter-Duell immer oft Glückssache ist … bis zur 80. Minute war ich doch von diesem Endspiel enttäuscht… Wolfsburg war (bis auf die ersten 10 Minuten in der 1. Hz) so ängstlich und schwach… Und Lyon, die haben nach dem 1 : 0 irgendwie gedacht, das würden sie locker über die Runden bringen… Erst in der Verlängerung war es ein wirklich gutes Spiel – dann hat auch Wolfsburg gezeigt, dass sie gewinnen wollen … Pauline Brehmer hat mir sehr gut gefallen, sie hat Frau Kerschowski doch ziemlich oft schwindelig gespielt…

    (23)
  • never-rest sagt:

    Schade, am Ende hat es dann doch nicht gereicht. Wäre des Guten auch ein bischen viel gewesen. WOB hat entgegen meinen Befürchtungen gegen die aktuelle wohl beste FF-Vereinsmannschaft aber keine Packung bekommen, sondern nach berfälligen Wechseln und taktischen Umstellungen durch Kellermann gegen Ende des Spiels und in der Verlängerung gut mitgehalten. Die Abwehr der Wölfinnen war stabil wie lange nicht mehr, so dass OL notgedrungen oft nur Fernschüsse abfeuern konnte. Auch Schult hielt endlich wieder sicher. Nach vorne ging aber bei WOB während der gesamten regulären Spielzeit so gut wie gar nichts und im MF dominierte OL.

    Bussaglia gegen ihre alten Mannschaftskameradin im OL-Tor einen Elfmeter schießen zu lassen, war vielleicht nicht die beste Idee. Nilla Fischer ist für mich die tragische Figur. Nach einem Superspiel von ihr war sie sichtbar mit ihren Kräften beim entscheidenen Elfmeter am Ende.

    Kopf hoch WOB. OL hat dieses Jahr den Titel verdient gewonnen. Die leidenschaftlich kämpfenden Wölfinnen waren ein würdiger Finalgegner. Kellermann und seine Wölfinnen werden wissen, woran sie zu arbeiten müssen, damit es in der nächsten Saison noch besser läuft. Dann ist hoffentlich auch C. Hansen dabei.

    (1)
  • Bernd Zeller sagt:

    Es soll ja Spiele geben, in denen man den Gegner „schwindlig“ spielt. Gestern Abend war es wohl eher so, dass der VfL das Team aus Lyon, mangels eigener Fähigkeiten, mehr oder weniger „gelangweilt“ hat.

    Von Wolfsburg kam erschreckenderweise absolut nichts bis zur 88. Minute.

    Aufgrund keiner sportlichen Leistung ein Finale zu gewinnen wäre ein sehr schlechter Scherz gewesen.

    Deshalb faire und berechtigte Glückwünsche nach Frankreich!

    (33)
  • Sandy sagt:

    Ich bin von dem gestrigen Champions League Finale schwer enttäuscht. Dem Namen des Spiels zufolge und in Anbetracht dessen, dass die derzeit besten Teams Europas gegeneinander spielten war ein tolles, hochklassiges Fußballspiel zu erwarten. Dem war allerdings nicht so. Der Großteil des Spiels war langsam, langweilig und nicht schön anzuschauen.

    Besonders die ersten 85 Minuten waren katastrophal. Was mit Wolfsburg los war ist mir ein absolutes Rätsel. Ich weiß nicht ob sie von der wirklich tollen Kulisse oder dem Namen des Gegners eingeschüchtert waren. Laut Eurosporte haben die Wolfsburgerinnen bis zur 85 Minute nur einmal aufs Tor und einmal in die Richtung des Tores geschossen. Im Wolfsburger Spiel war keinerlei Kampfgeist, Motivation und Wille zu sehen. Der Auftritt grenzte schon an Arbeitsverweigerung!

    Leider ist er Auftritt Lyons nicht viel besser zu bewerten. Nach dem frühen Führungstreffer wurde die Führung nur noch verwaltet und die seltener werdenden Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt und beste Chancen vergeben. Wie der Moderator immer wieder betonte „sprang Lyon nur so hoch wie es musste“ und gegen solch schwache Wolfsburgerinnen reichten gefühlte 50%. Dieses Verhalten finde ich sehr schade, da Lyon bei 100%igem Einsatz sicher noch ein paar Tore schießen und das Spiel damit ansehlicher machen hätte können. Einzig Bremer und Hegerberg haben mich mit ihrer Leistung überzeugt.

    Kurz vor Schluss dann der überraschende, nicht unbedingt verdiente Ausgleich, den Lyon mit seinem 50%igen Leistungseinsatz geradezu herausgefordert hat.

    Im Elfmeterschießen konnte sich dann mit Glück der letztendlich verdiente Sieger durchsetzen.

    Alles in allem fand ich das Spiel und das Auftreten beider Mannschaften sehr enttäuschend. Das war definitiv keine Werbung für den Frauenfußball!

    (34)
  • F.B. sagt:

    Für den neutralen Zuschauer war es gewiss keine sehr ansehnliche Partie, als Wölfinnen-Fan war es aber nicht so schlecht, dass Lyon nach 30 Minuten keine Lust mehr hatte.
    Die Startaufstellung und die defensive Ausrichtung fand ich dieses Mal gut. Isabel Kerschowski auf der linken Seite gegen Pauline Bremer spielen zu lassen war grundsätzlich eine gute Idee, jede andere Spielerin hätte da noch mehr Mühe gehabt. Endlich konnte sich Kellermann dazu durchringen Ramona Bachmann auf der Bank zu lassen, Anna Blässe machte eines ihrer besten Spiele in dieser Saison und sorgte mit Lara Dickenmann dafür, dass Lyon auf der linken Seite so gut wie nie durchkam. Mit den drei Sechserinnen im Mittelfeld gelang es zudem gut, Lyon die Dominanz im Mittelfeld zu nehmen, C. Abily nahm man praktisch komplett aus dem Spiel und E. Henry ließ sich immer wieder in die Abwehr zurückfallen, um von dort aus hohe Bälle zu schlagen. Der ein oder andere mag den Auftritt von Wolfsburg als zu defensiv und zu ängstlich einstufen (wie übrigens auch Julia Simic in der Halbzeit – ich frage mich was Kellermann von einer solchen Kritik hält), in meinen Augen war das aber die einzige Möglichkeit, um sich der Offensivmacht zu erwehren. Lyon spielte ab der 30. Minute fast nur noch hohe Bälle oder über die rechte Seite, das Mittelfeld war praktisch dicht. Das einzige, was ich nicht ganz optimal fand, war die etwas zu offensive Ausrichtung von Lena Gößling. So konnte sie zwar immer wieder durch ihr Anlaufen die Abwehrspielerinnen unter Druck setzen, fehlte aber weiter hinten beim Spielaufbau, womit die auch dieses Mal wieder sichtlich überforderte Elise Bussaglia nicht klar kam.

    Was natürlich deutlich wurde, war die Tatsache, dass Lyon um etliches besser eingespielt war als Wolfsburg. Man sah, dass die Mannschaft seit Jahren zusammenspielt, die Laufwege stimmten und die Pässe kamen an. Bei Wolfsburg erkannte man hingegen deutlich, dass das ständige Änderen der taktischen Formation und das hin- und hergeschiebe von Spielerinnen dazu führt, dass kein Spielfluss aufkommt. Auch wenn gestern mit Ramona Bachmann und Julia Simic die beiden größten Fremdkörper nicht auf dem Platz standen (bzw. nicht in der Startformation waren), muss man konstatieren, dass es dem Trainerteam in dieser Saison nicht gelungen war, eine Mannschaft mit Automatismen zu formen. Das und die – gestern bereits praktizierte – Rückkehr zum Leistungsprinzip sind die beiden wichtigsten Dinge, die man sich für die nächste Saison vornehmen muss.

    Mit der Hereinnahme von Tessa Wullaert und dem Umstellen von der Triple- zur Doppel-Sechs kam in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit mehr Schwung herein. In meinen Augen kam die Umstellung aber nicht zu spät, da sich Lyon ansonsten die größeren Freiräume im Mittelfeld und das Fehlen der sehr robusten Vanessa Bernauer zu nutzen gemacht hätte. Sicher war der Ausgleich dann überraschend, da Lyon aber nach 70 Minuten die Offensivbemühungen fast komplett einstellte und nur noch die Uhr herunterspielen wollte, wurde ihre Selbstgefälligkeit zurecht bestraft.

    In der Verlängerung hatte dann Alex Popp die große Chance zum 2:1. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass Lyon, nachdem sie einige Minuten gebraucht haben, um wieder ins Spiel zu kommen, zweimal die Möglichkeit zum Siegtreffer hatten. Almuth Schult gestern mit einem wirklich glänzenden Tag. Dass es am Ende dann doch nicht gereicht hat, ist natürlich bitter. An der Aufstellung der Elfmeterschützinnen ist auch nichts zu kritisieren, Elise Bussglia ist in der Regel eine sehr sichere Elfmeterschützin. Vier der fünf Schützinnen hatte ich auch selbst auf dem Zettel, einzig Isabel Kerschowski war eine Überraschung.

    So ist es natürlich eine Enttäuschung, dass es letztlich doch nicht mit dem dritten CL-Sieg geklappt hat. Was die Mannschaft aber in die Sommerpause mitnehmen sollte, ist die wiederentdeckte Moral, die sie ab der 75. Minute mal wieder gezeigt hat und mit der sie ein Spiel, bei dem sich der Gegner schon als sicherer Sieger betrachtete noch einmal enorm spannend machte.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @never-rest,
    Du mußt ein anderes Spiel gesehen haben als ich!!!
    Wo bitte stand die Abwehr von Wob sicher???
    PAULI spielte mit ISY einumsanderemal Katz und Maus!!!
    Warum OL dies nicht mehr nutzte, konnte ich nicht begreifen!!!

    Nilla Fischer hatte alles, aber bestimmt keinen guten Tag!!!
    Auch Dickenmann hatte öfters das Nachsehen!!!

    Das Lyon ständig mit Fernschüssen ihr Glück versuchte, konnte ich nicht verstehen!!!
    Besonders Le Sommer und Abily waren mir da viel zu Eigensinnig!!!
    Lediglich die Versuche von Necib waren gefährlich!!!

    Bei ihrer Klasse, und der desolaten Vorstellung von Wob, hätten sie ihre Chancen besser ausgespielt!!!
    Doch oft genug versuchten sie es gar nicht erst, und spielten den Ball wieder bis zu Buhaddi zurück!!!

    Insgesamt war es ein schwaches Spiel, das lediglich in der Extratime gefallen konnte!!!

    Wob konnte am Ende froh sein, daß sie überhaupt die Verlängerung erreicht hatten!!!

    Lyon hätte sich heute bestimmt in den Hintern gebissen, wenn sie dieses Spiel noch vergeigt hätten!!!

    (14)
  • Marcel sagt:

    Ich denke am Ende ein verdienter Sieger mit Lyon; trotzdem muss man sagen das was die Französinnen an Geld reinstecken in ihr Team und das was man dann auf den Platz sieht unterscheidet sich um Welten.Guter Fussball sieht für mich anders aus und das obwohl ihnen Wolfsburg alle Gefallen getan hat die man machen kann.

    (10)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Marcel
    Deine Aussage trifft nahtlos auf beide Teams zu, brauchst also diesbezüglich OL nicht explizit hervorheben!

    Wie man 11er richtig tritt und nicht zu laschen Rückgaben auf die Torhüterin werden läßt, sollten sich die beiden Altinternationalen aus Schweden und Frankreich mal bei unserer Giulia Gwinn und Caroline Siems abgucken, die damit eine EM-Finale gewannen!
    Wie kann man bloss eine Ex-OL-Spielerin einen 11er in so einem Spiel treten lassen? Beide Fehlschützinnen hätten bei mir nicht auf der Liste gestanden!

    (-1)
  • F.B. sagt:

    @Schenschtschina Futbolista:
    Wer wäre denn bei dir noch in der Verlosungstrommel gewesen? Du musst ja auch bedenken, dass einige mit Krämpfen, muskulären Problemen, etc. kämpften. Lena Gößling als normalerweise Elfmeterschützin Nr.1 konnte man das schon in den letzten Minuten der Verlängerung anmerken, das war wohl der Grund, warum sie nicht geschossen hat. Bei Lara Dickenmann gäbe es dieselbe Konstellation wie bei Bussaglia. Tessa Wullaert ist noch sehr jung und unerfahren, hätte ich jetzt auch nicht schießen lassen. Bachmann? Um Gottes Willen! Bliebe nur noch Stefanie Bunte, die hatten aber wohl die wenigsten auf der Liste.

    (-1)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    So weit muß man bei Wob gar nicht gucken!!!
    Die Elfer von Popp, ISY KERSCHOWSKI und BABBS PETER waren lehrbuchhaft verwandelt!!!

    @F.B.,
    Auch Nilla Fischer hatte ja Krämpfe zum Schluß!!!
    Da wären eine Bunte oder Wullert sicher besser geeignet gewesen!!!

    Die junge Belgierin hatte schon auf dem Feld gezeigt, daß ihr die großen Namen bei OL piepegal waren!!!

    (17)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @F.B.
    Ariane Hingst und Britta Carlson ganz sicher nicht, aber eine Wullaert hätte allemale das Zeug dazu, auch Almut selbst hätte auf die Liste gehört.

    (2)
  • OrbisJack sagt:

    Also, man kann Elfmeter 20 stunden am Tag üben, 1000 von 1000 treffen…und das hilft dir absolut nix wenn es in solch ein Spiel wirklich zählt. Kopf, erschöpfung, alle kleine details spielen eine Rolle.

    Denk mal navh welche riesen Spieler (Männerfussball) die in dem entschiedne Moment eine Elfer verpasst bei ein Shootout. Roberto Baggio, Trezugeut, Shevchenko…das sind nur drei die ich im Kopf habe.

    Es ist nicht ein Total Lotterie, aber es ist unheimlich wie selbst die aller besten Spieler(innen) unter die Bedingungen einfach es nicht schafft.

    (6)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Ja und, Detlef, aber gereicht hat es eben nicht!
    Daher verstehe ich Deinen Einwand(?) o. Hinweis nicht wirklich.

    Ausserdem sehe ich keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen eventuellen Krämpfen und mies getretenen Elfern. Wenn das 11m-Schiessen gewonnen worden wäre, wären die gleichen Spielerinnen sowas von flink auf den Beinen im Innenraum rumgetollt als gäb’s kein Morgen – jede Wette!
    Habe auch keine Spielerin gesehen, die die Stufen zur Siegertribüne hochgetragen werden mußte… Das schaffte sogar Simic, und die hatte glaube ich ihre Gehhilfen dabei.

    (-3)
  • F.B. sagt:

    Es ist in der Regel so, dass der Trainer die Spielerinnen fragt und wer sich gut fühlt, der schießt. Wenn sich Nilla also von sich aus gemeldet hat, gehe ich davon aus, dass alles okay war. Auch bei einer Spielerin, die während dem Spiel keine Angst vor großen Namen hat, kann es anders aussehen, wenn es zum Elfmeterschießen geht – was man ja auch an dem schwach geschossenen Elfmeter von Ada Hegerberg gesehen hat. Es ist aber wirklich müßig danach darüber zu diskutieren, wer welchen Elfmeter schwach geschossen hat und wer stattdessen hätte schießen sollen…

    (6)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @OrbisJack
    Da hast sicher Recht, aber eben nur zum Teil!
    Unsere U17-Mädels haben vor dem EM-Finale extra keine 11m geübt, weil sie das Spiel in der regulären Spielzeit für sich entscheiden wollten, die Spanierinnen allerdings haben diese geübt.
    Und obwohl diese Vorzeichen genau konträr waren, entschieden ungeübte Deutsche gegen geübte Spanerinnen das Finale für sich, weil letztendlich nicht die Physis, sondern die Nervenstärke die Oberhand behielt. Was fehlte den beiden Wölfinnen?
    Ich bleibe dabei, an Kellermanns Stelle hätte ich Bussaglia gar nicht erst gefragt!

    @F.B.
    Innerhalb weniger Minuten ein nicht nachvollziehbarer Sinneswandel über’s 11m-Schiessen!
    Erst mitdiskutieren und dann den Sinn + Zweck dieser Diskussion urplötzlich in Frage stellen. 😀

    (-8)
  • Ralligen sagt:

    Hmpf. Seit wann gewinnen Französinnen im Elfmeterschießen?
    Diese nicht ganz ernst gemeinte Frage hat schon was ironisches.
    Erst die Engländer nun die Franzosen,es gibt Dinge was Sie bestimmt besser können.Siehe WM 2015(Claire Lavogez) man hätte es ja wissen können oder müssen.
    Ein Schelm der böses dabei denkt.Nur gut das Bayern keine Französin in ihrer Mannschaft hat,wobei Abbe kommt ja aus dem französischen Teil der Schweiz.
    Gell,wer den Schaden hat muss für den Spott nicht sorgen.

    (0)
  • Ralligen sagt:

    Hätte es mir gleich denken können aus USA,England,Schweden und Frankreich kann nichts gutes kommen.Unser allzeit bekannter User … hat immer gewarnt vor diesen Ländern und siehe auf einmal! wie er doch recht hat,hätte ich doch auf ihn gehört.

    (2)
  • Marcel sagt:

    @Schenschtschina Futbolista

    Und ob man OL rausheben kann ,Wolfsburg mag in Deutschland TOP sein was das Budget angeht aber gegen Paris und OL kann man nicht anstinken.
    Nicht umsonst gehören die Französischen Nationalspielerinnen zu den bestbezahltesten Fussballerinnen was aber in keinem Verhältniss steht zu dem was sie erreicht haben bis jetzt.Das kann man denk ich schonmal kritisch anmerken vor allem wenn man das mit unseren deutschen Spielerinnen vergleicht.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @OrbisJack,
    Ganz so ist es auch nicht!!!
    Jede Spielerin weiß ganz genau, wo der Ball hinmuß, damit auch die beste Torhüterin der Welt nicht rankommen kann!!! 😉

    Der Rest ist Training,Training und nochmals Training, damit das in jeder Situation, auch Nachts um halb drei, oder eben in einem CL-Finale funktioniert!!! 😉

    Den coolsten Elfer hat Wendie Renard reingemacht!!!
    In dieser Situation, Chapeau Madame, da mußt Du Nerven wie Drahtseile haben!!!

    Für die schwach getretenen Elfer sind dann die Torfrauen zuständig!!!
    Und selbst dann ist auch viel Bauchgefühl und Glück dabei!!! 😉

    Wären Schult und Buhaddi jeweils in die andere Seite gegangen, wären auch die schwachen Elfer von HEGERBERG, Fischer und Bussaglia reingegangen!!!

    @Frau Fußball,
    Wenn Du von Krämpfen geplagt wirst, sind Deine Bewegungen nicht mehr so flüssig, und es fehlt außerdem am nötigen Bums!!!

    Und so kann eine gute Torhüterin unter Umständen Dein Ziel vorhersehen, an der Art wie Du Dich bewegst!!!
    Fehlt zudem der notwendige Druck auf den Ball, reicht die Zeit für eine entsprechende Reaktion!!!

    (2)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Marcel
    Wenn Du denkst, Du verfügst über die notwendigen Voraussetzungen, sprich Zahlen, die einen Vergleich zulassen, dann bleibe ruhig bei Deiner Meinung!
    Könntest aber genauso gut uns diese vergleichenden Fakten hier nennen und uns damit an Deinem Wissen teilhaben lassen.
    Kannst Dich der Einfachheit halber gern auf die beiden WCL-Finalteams beschränken und ggf. den FCB und den FCR mit einbeziehen!
    Bin gespannt, was dabei rumkommt, ausser Ausflüchte!

    (-1)
  • bale sagt:

    gratuliere das team von lyon verdient gewonnen.so richtig Weltklasse finde ich eigentlich keine wölfin wie renard,necib,le Sommer etc.das ist irgendwie kein team sehe dickenden nicht in der Abwehr!!dan lieber lulle und wullaert hätte früher reingehört.mal sehen wer nächstes jahr im finale steht bin gespannt

    (-2)
  • Herr Schulze sagt:

    Hallo Marcel,
    der Hyperlativ heißt bestetestbezahltetesten, obwohl das im Männervergleich auch in Lyon lächerlich sein dürfte. Letzteres ist wohl auch der Grund, wenn Frauen wie Sasic oder nun Necib im Zenit ihrer Möglichkeiten aussteigen, weil das, was es für sie materiell noch zu erreichen gäbe, niemamden vom Hocker reißt. Die im im Männerfußball obligate Gier nach mehr hat bei den Frauen noch kein Fiundament.
    Aber es liegt gewiss nicht an der Bezahlung, wenn die Französinnen besser mit dem Ball umzugehen verstehen. Ich glaube aber auch, dass es so etwas wie eine Goldene Generation in Frankreich gibt, besser: gegeben hat, weil sie nun mit Necib und Henry ihren Abschied einläutet. Deren Fußstapfen sind derzeit für Lavogez noch um einiges zu groß. Auch Dzsenifer Maroszan, deren Verpflichtung natürlich Sinn macht, muss da erst noch hineinwachsen.

    (9)
  • FFFan sagt:

    Es war wohl eines der langweiligsten und schlechtesten Endspiele der letzten Jahre. Wolfsburg konnte offenbar nicht besser, und Lyon wollte anscheinend nicht aufs 2-0 spielen. Der französische Meister war spielerisch klar überlegen und sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus, tat aber zu wenig, um das Spiel rechtzeitig zu entscheiden und musste dann kurz vor Schluss überraschend den Ausgleich hinnehmen. Geschieht ihnen recht! So mussten die Lyonnais noch Verlängerung und Elfmeterschießen überstehen, bevor sie verdientermaßen den ‚Pott‘ in die Höhe stemmen durften (ein Triumph der ‚Wölfinnen‘ wäre angesichts der gezeigten Leistungen wirklich „zu viel des Guten“ gewesen).

    Beste Spielerinnen: die nimmermüde Pauline Bremer auf Seiten von ‚OL‘ (ihre Auswechslung war nicht nachvollziehbar und hätte sich beinahe gerächt); und beim VfL die spät, aber nicht zu spät eingewechselte Tessa Wullaert, die sofort Schwung ins Wolfsburger Offensivspiel brachte und neben dem Ausgleichstreffer durch Popp noch einige weitere Chancen vorbereitete.

    @ F.B.:

    Über die Auswahl der Elfmeterschützinnen oder deren Reihenfolge zu diskutieren ist in der Tat müßig!

    (11)
  • dummkopf/ football-women.com sagt:

    Immer mal wieder ein hoffnungsvoller Kommentar für unsere Freunde von der minderdenkenden Mehrheit: Interessant, nicht? Was Leute dazu veranlasst öffentlich über Dinge zu schreiben, von denen sie keine Ahnung haben. zB von den Gehältern. Lassen sich auch nicht davon abhalten, dass man offensichtlich mit einfachster Logik fragen könnte, woher denn das jemand wissen will, wer wieviel mehr bezahlt – ausser durch den eigenen Glauben.
    Aber da braucht man ja noch nicht aufhören zu denken. Unlängst fand es jemand umgekehrt sexy und war stolz darauf, wenn Spitzenclubs es sich leisten, einen Haufen Kohle für nicht(s) viel raushauen zu können. Ala Bayern und Boquete oder Wolfsburg und Bachmann. Wobei man das ja auch nicht weiss – vielleicht waren das ja Schnäppchen.
    Der Mehrzahl erscheint aber doch wohl der wirtschaftliche Geldumgang eher mit dem eigenen Glaubensbild vereinbar.

    (-3)
  • adipreissler sagt:

    Mit den Etats ist es natürlich schwierig, insbesondere da es sich bei Wolfsburg (wie bei Leverkusen) nicht um einen Verein im engeren Sinne, sondern mehr um eine Werbeabteilung eines Konzerns handelt. Die Etats sind bei diesen Konstrukten sogar bei den Männern geheim.

    In den Medien (FAZ) finden sich folgende Zahlen:
    Etat Lyon: 7 Millionen
    Etat Wolfsburg: 3.5 Millionen
    Bei beiden zuzüglich Infrastruktur Männerverein.
    Bei Wolfsburg zuzüglich berufliche Infrastruktur VW.

    (7)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Gäääähn! Ich weiß, es war gestern abend schon spät als Du Deine wissens- und lesenwerte Abhandlung 😀 zum Zusammenhang von Krämpfen und 11m schriebst! Allerdings ist dabei absolut nichts Neues rumgekommen, also vielleicht dann das nächste Mal wieder. Fast hätte ich doch mein halbleeres Glas umgeschüttet…

    (-2)
  • jochen-or sagt:

    Vor Ort war für mich das Spiel insgesamt x-mal besser als das letzte Finale in Berlin.
    Tolles Stadion, tolle Atmosphäre, ernsthafte Bemühungen um einen festlichen Rahmen mit Formationsflug übers Stadion, ein.bisschen amateurhafte Eröffnungsfeier, aber eine nette traditionelle Kapelle in der Pause.
    Lyon war sehr gut. Klar strukturiertes Spiel. Die Außen hielten ihre Position und wurden auch gut, z.T. mit schwierigen langen Zuspielen eingesetzt. Allerdings waren sie nach dem überraschenden Ausgleich spürbar beeindruckt. Die bekannte französische Schwäche?
    Auch wenn ich eigentlich für Wolfsburg war, muss ich gestehen, dass ich deren Sieg für vollkommen unverdient erachtet hätte
    Mit Wullaert kam ein wenig Schwung. Vorher quasi nichts.
    Die Noten in der italienischen Presse um eine Note besser als für die Wolfsburgerinnen.
    Eher eine milde Beurteilung von den Leistungen des VfL .
    Wer den Fußball liebt, könnte sich dennoch am gepflegten Spiel von Lyon erfreuen.
    Für mich kein Langeweiler.

    (2)
  • Altwolf sagt:

    Da ich erst jetzt aus Italien zurückgekehrt bin, wundere ich mich doch über einige Eindrücke und Kommentare.
    Was die Rahmenbedingungen des Finales betrifft, kann ich @jochen-or nur beipflichten – die überwiegend anwesenden Italiener waren gute Gastgeber und ließen sich auch stimmungsmäßig auf diesen besonderen Anlaß ein. Die „Überraschung“ sicherlich der 3-fache Überflug der Jet-Staffel mit der italienischen Farb-Tricolore.

    Nach den ersten 3 Minuten wurde schnell kalr, daß die technisch besseren OL-Spielerinnen das Kommando übernahmen u. den Wölfinnen merkte man an, das sie nicht ins Spiel fanden u.ihre Probleme d.letzten Wochen weiterhin präsent waren und so eroberte Bälle durch Stockfehler en masse,fahrige Zuspiele u. immer wieder falsche Spielentscheidungen an OL gingen. Das war für den Zuschauer schon enttäuschend

    Die waren am Ball einfach sicherer und souveräner, jedoch so richtig zwingend waren auch nicht so viele Aktionen.
    Da sich P.Brehmer dann sowohl gegen A.Blässe und I.Kerschowski, beide agierten dabei gemeinsam recht ungeschickt, gut durchsetzte, gelang das sicherlich verdiente 1:0.

    Während sich die Defensivreihe WOBs noch einigermaßen stabil zeigte, einige Situationen konnten dann glücklicherweise im Durcheinander geklärt werden, war vom eigenen MF nicht viel zu sehen, da man sich überwiegend mit dem Verhindern von Aktionen Necibs u. Abilys beschäftigen mußte.

    Wenn dann mal etwas Brauchbares nach vorn gelang, wurden die Zuspiele nicht sauber angenommen oder waren nicht erreichbar.

    Ich hätte mir eigentlich A.Popp überwiegend in d.Sturmmitte gewünscht u. Z.Jakabfi mehr ü.d.Außenbahn kommen lassen.

    OL bevorzugt im Ballbesitz nach Möglichkeit „schön“ zu spielen, wenn man insbes. Necib Raum läßt und sie warten, so in ihrer Liga üblich, das die Gegnerinnen nach 60 min. des Hinterherrennens dann die Gegenwehr einstellen und sie dann zu ihrer „Torflut“ kommen.Dies erwarteten sie gegen WOB sicherlich nicht , hätten aber bei den sich bietenden Chance effektiver sein müssen.
    „Klasse“ ist auch diese Chancen zu verwerten. Das haben sie trotz „Superstürmerinnen“ gegen ein nicht wirklich gutes WOB, mit deutlich fehlenden Kräften, allen voran L.Gößling,jedoch nicht zustande gebracht.

    Was ist das für ein „Senf“ zu meinen, die OL-Spielerinnen hätten keine Lust mehr Tore zu erzielen. Sie mußten trotz WOBs Schwäche deutlich mehr Aufwand betreiben, als sie es sonst gewohnt sind.
    Und auch das Wissen um die „kämpferischen“ und „physischen“ Qualitäten deutscher Teams, ließ ein Larifari-Spiel auf Seiten OLs nicht zu und gewinnen wollten sie nach den letzten CL-Jahren um jeden Preis.

    Auch wenn sie noch in der 2.HZ ihre bessere Spielanlage zeigen konnten, so waren die Offensivaktionen im weiteren Verlauf immer dürftiger und letztlich waren die Weitschüsse Necibs, nur einer war wirklich gefährlich, auch Ausdruck des nicht mehr so richtig Könnens, denn bei 29° Temperatur, nahmen auch OLs-Kräfte erkennbar ab und so zeigte auch Abily zunehmend Fehlpässe. So wurden mit der Hereinnahme v. Thomis versuchsweise lange Bälle gespielt, die jedoch oft gut von von WOB blockiert werden konnten.

    Mit der Hereinnahme von T.Wullaert war endlich vorne eine Spielerin, die den Ball halten u.auch sinnvoll spielen konnte und nicht von ungefähr setzte sie sich durch und konnte Alex das Kopfballtor ermöglichen.
    Auch m.R.Bachmann hätte man noch mehr Druck nach vorn erzeugen können, doch ihre Schnelligkeit im Antritt gehrt verloren, wenn sie z.B. von Lena keine Pässe in den Raum bekommt. Da das nicht funktionierte, hatte ihre Einwechselung nicht viel
    Effekt.
    Da sich WOB in der 2.HZ richtig in die Partie hineingekämpft hatte und auch inzwischen besseren Fußball spielte u. auch bei OL das ein oder andere Mal für Konfusion im 16er sorgte, hatten sie sich die Verlängerung auch verdient.

    Die Verlängerung fand auf besserem Niveau dann auch auf Augenhöhe statt. Um noch mehr technische Fähigkeit in den eigenen Reihen zu haben, hätte ich mir statt St.Bunte lieber E.Pajor gewünscht, da sie sicherlich für mehr Allarm im 16er OLs gesorgt hätte.

    Ich finde es schon eigentümlich zu glauben OL hätte mit weniger als 100% gespielt, was erwartet man denn von OL ? Spiele vom anderen Stern ?

    Die Spielerinnen sind genauso wie die WOB-Spielerinnen an ihre Grenzen gegangen und mehr kann dann auch nicht bei dieser Konstellation herauskommen.

    Ich habe auf jeden Fall Respekt vor dieser Leistung, auch wenn fußballerisch Vieles auf der Strecke blieb.
    So kann man sicherlich über das gesamte Spiel gesehen auch den Sieg von OL als verdient ansehen, obwohl eine Japanerin es für OL richten mußte.

    (4)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Sorry, aber Deine Einschätzung klingt sehr nach Wunschvorstellung!!!
    Wob war mindestens eine Klasse schlechter als Lyon!!!

    Das sie diese Überlegenheit nicht ausnutzten, und nach der Führung sofort den Deckel draufgemacht haben, daß muß man ihnen anlasten!!!

    Ihnen mußte doch klar sein, daß sie bei diesen Temperaturen hinten heraus Probleme bekommen werden, gerade gegen ein kämpferisches deutsches Team!!!
    Sie haben Wob unterschätzt, und sind dafür fast bestraft worden!!!

    Natürlich wollten sie gewinnen, aber mit möglichst wenig Aufwand!!!
    Und so tanzten sie bis zu dieser 88. min auf dem Vulkan, bis er schließlich explodierte!!!

    Wo war „der Wachturm“ in Lyons Abwehr, wo war Renard, als Popp zum Kopfball hochstieg???
    Hat der achso professionelle Superklub etwa keine Videostudien gemacht, woraus klar zu erkennen sein mußte, daß Popp sehr kopfballstark ist???

    War der klare Torwartfehler von Buhaddi schon ein Ausdruck von Selbstzufriedenheit???

    Oh nein, so verhält sich kein professioneller Verein, der unbedingt gewinnen will!!!
    Ich kann dieses Verhalten nur mit lustlos, ja arrogant bezeichnen!!!

    OL ist ein toller Verein, mit tollen Spielerinnen, die einen richtig tollen Fußball spielen!!!
    Aber dieses divenhafte Verhalten hat sie bestimmt sehr viel Sympathie gekostet!!!

    Sie mußten dann schlußendlich doch über die volle Distanz gehen, und gerieten so auch an ihre körperlichen Grenzen!!!
    Eine Erfahrung, die sie sich hätten ersparen können, wenn sie Wob schon in Hälfte Eins konzentriert bekämpft hätten!!!

    Vielleicht war die Strafe hart genug, und in der Zukunft geht man konzentriert zu Werke!!!

    (1)
  • Maskal69 sagt:

    Ich fand das Endspiel auch sehr interessant und klasse, es war halt von Taktik geprägt, Auf alle fälle besser wie das aus dem letzten Jahr. Ich kann den Beiträgen von Altwolf und jochen-or zustimmen.

    (2)
  • Ralligen sagt:

    „Das sie diese Überlegenheit nicht ausnutzten, und nach der Führung sofort den Deckel draufgemacht haben, daß muß man ihnen anlasten!!!“
    Das ist kein OL spezifisches Problem,sondern der ganzen französischen Natio.Denke wer dieses lösen kann ist ein gemachter Mann.Mittlerweile gibt es mehr als ein Dutzend Beispiele und es ist nicht mehr lustig.
    Vielleicht liegt es ja wirklich am Liganiveau in Fr ? Vielleicht auch an der französischen Stümerin LeSommer?
    Lege meine ganze Hoffnung in die Neuzugänge(Morgan?),weil sowas lässt mich ganz ehrlich verzweifeln.Da ich Fan dieser großartigen Mannschaft bin.
    Jedes Jahr grüsst das Mrmeltier(WOB,Potsdam,Paris und wieder WOB).
    Nur wo @Altwolf in Halbzeit 2 ausser dem Tor noch Chancen für WOB gesehen hat wird sein Geheimnis bleiben.Bis zur 88.min schickte WOB vielleicht mal ne Postkarte in Richtung Bouhaddi.
    Wie gesagt neue Saison neue Hoffnung.

    (2)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.
    Wenn man im Stadion sitzt, die Schwächen und Stärken der Teams wahrnimmt, dann ist das keine „Wunschvorstellung“ sondern ein ziemlich realer Eindruck. Ich bin kein „verklärter“ Fan dieser Teams.

    Nur weil du glaubst, OL könnte besser und effizienter spielen, sprichst du ihnen die Ernsthaftigkeit des Siegenwollens ab und unterstellst ihnen bei „geringem Aufwand“ Lustlosigkeit und Arroganz.
    Ich denke das du eher einem „Wunschdenken“ unterliegst, da du ein „anderes Bild“ von der Spielfähigkeit OLs hast.
    Die „Schönspielerei“ gefällt Fußballästheten, das ist gar keine Frage, jedoch dieses Spiel auch gegen stärkere Teams durchzusetzen, das sind 2 Paar Schuhe. Da erinnere dich doch mal an OLs Ausscheiden vor gar nicht langer Zeit gegen Turbine.

    Unterschätzt haben sie WOB mit Sicherheit nicht, auch wenn sie spieltechnisch die Klasse besser waren, die du selbst anführst.

    Aber sich Chancen zu erspielen und diese dann auch gegen ein zumindest kämpferisch untadeliges Team zu nutzen oder dieses vielleicht entscheidende 2. Tor zu erzwingen, das müssen auch diese Top-Stürmerinnen erst einmal hinbekommen.

    Sie wollten, aber sie konnten nicht. Le Somer ging für Schelin, auch die schaffte es genauso wenig wie A.Hegerberg.

    Die, die sonst Tore am Fließband schießen, zeigten bei einer intensiven Gegenwehr auch, das sie zwar technisch den meisten Wölfinnen überlegen sind, sie aber im Abschluß dadurch verunsichert waren und dann auch zum Schluß merkten wie ihnen die Konzentration u. Sicherheit abhanden kamen. Während sie zuletzt das 1:0 über die Zeit retten wollten, ging ihnen die Zuordnung verloren, was dann ja auch zum 1:1 führte.

    Wenn man die OL-Spielerinnen auf dem Platz beobachtete, dann war da jede fokussiert und Lustlosigkeit u. Arroganz absolut nicht zu erkennen. Die sind gelaufen und versuchten selbst mit Hineingrätschen, die Bälle zu erobern bis sie es nicht mehr konnten.

    @FFFan.
    Bitte erzähle mir nicht, das Spiel 1.FFC gegen PSG wäre wirklich besser gewesen.
    Ich habe es mir in Berlin live angesehen.

    (1)
  • Altwolf sagt:

    @Ralligen.
    Die Hoffnung auf die nächste Saison will dir niemand nehmen.
    Aber du solltest schon genau lesen. Ich habe von Konfusion im 16er OLs gesprochen, die in der 2.Hz wiederholt zustande kam. Von Chancen zum Tor habe ich nichts formuliert.
    Die Chancen auf einen Abschluß waren schon da, wurden aber nicht entsprechend ausgeführt.

    (1)
  • dummkopf/football-women.com sagt:

    Die Zahlen sind geheim – aber die FAZ war natürlich live für sie dabei. Den Werbespruch gabs doch schon mal von seriöseren Glaubensblättern? Komme grad bloss nicht auf den Namen.
    Auf jeden Fall war es nicht der Wachturm und die Mohammed Times aus der Islamhochburg Birmingham.

    (-14)
  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „Bitte erzähle mir nicht, das Spiel 1.FFC gegen PSG wäre wirklich besser gewesen.“

    Ich fand es zumindest unterhaltsamer als das diesjährige Finale!

    (3)
  • Altwolf sagt:

    @FFFan.
    Das ist sicherlich verständlich, denn als Anhänger eines der teilnehmenden Teams ist man doch emotional mehr engagiert.

    Mir hat das Spiel der Wölfinnen auch nicht gefallen, da ihnen viel zu viele Fehler unterliefen und sie große Probleme im Spielaufbau hatten.Auffällig auch die mangelnde Ballsicherheit der offensiven Spielerinnen, wie I.Kerschowski o. Z.Jakabfi. Erst die Umstellung auf ein 4-4-2 mit der Hereinnahme von T.Wullaert (sie war die Einzige, die den Ball behaupten konnte)änderte sich der Spielfluß in Richtung OL-16er.

    Für mich auch entscheidend, die fehlende Fitness von L.Gößling und das Fehlen e. C.Hansen.

    OL hat unbestritten das spielerisch beste Team, zumindest in Europa. WOB gehört zu den Besten Teams in Europa, kann aber auch jedes Team in Europa schlagen.

    Das galt bis zum heutigen Tage, jetzt wird es bei OL einen Umbruch geben und man wird sehen, ob Henry, Necib und Schelin durch Maro, Seeger u. Andere spielerisch gleichwertig zu ersetzen sind.

    (0)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf:
    Von einer mangelnden Fitness habe ich bei Lena Gößling nichts gesehen, im Gegenteil. Sie ist auch in der Verlängerung noch sehr viel gelaufen und hat viele Löcher gestopft. Das hat viel besser ausgesehen als noch im Pokalfinale. Bis zur Umstellung in der 75. Minute war sie nach Zsanett Jakabfi die offensivste Spielerin und hatte vor allem auch die Aufgabe, die Abwehr von Lyon unter Druck zu setzen, was auch oft gut funktioniert hat. Für mich hat sie auch etwas zu offensiv gespielt, so dass sie nicht richtig in die Spieleröffnung eingreifen konnte. Das kannst du ihr aber nicht zum Vorwurf machen, weil es eine taktische Vorgabe seitens des Trainerteams war. Ich stimme mit dir überein, dass der Spielaufbau nicht gut war, es war definitiv eine Fehlentscheidung, das alleine Elise Bussaglia zu überlassen.
    Auch die Kritik an Zsanett Jakabfi finde ich nicht ganz fair. Sie war vorne meistens völlig alleine und hatte so kaum eine Chance sich durchzusetzen. Es hat meist lange gedauert, bis die anderen Spielerinnen nachrücken konnten. Aber auch das waren taktische Vorgaben. Ich denke, wenn Tessa Wulaert von Beginn an gespielt hätte, hätte sie dieselben Probleme gehabt. Ich fand die Umstellung ab der 75. Minute auch gut, zu diesem Zeitpunkt haben die Bestrebungen von Lyon aber schon stark nachgelassen, so dass man dann von Wolfsburger Seite offensiver agigieren konnte. Man hätte sicher Tessa Wullaert schon anstelle von Ramona Bachmann einwechseln sollen, ansonsten fand ich die taktischen Entscheidungen in der 2. Halbzeit richtig.

    (6)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Ich meine schon, mir ein Bild von OL machen zu können!!!
    Von ihren ersten Einsätzen im UEFA-Womenscup gegen Duisburg, über ihre Finalteilnahmen gegen TURBINE, Frankfurt und Wob, als auch bei den Wasserballfestspielen von Lyon, oder im VF gegen Potsdam!!!

    Immer hat Lyon offensiv versucht die Entscheidung zu suchen, und nie habe ich solch ein Catenaccio bei Ihnen gesehen!!!
    Selbst als sie noch Underdog waren, oder vom Gegner in die eigene Hälfte gedrückt wurden, haben sie niemals so eine Mauertaktik angewendet!!!

    Und jetzt kommt Ihr mit so einer Räuberpistole, daß Wob gut in der Abwehr gestanden hätte!!!

    Ich bleibe dabei, daß OL es nur halbherzig versucht-, und viele Versuche vorzeitig abgebrochen hat!!!
    Ihre Defensivtaktik hat die Wölfinnen überhaupt erst ins Spiel gebracht!!!

    Wie Ralligen richtig feststellte, ist die Chancenverwertung schon lange ein Problem von OL, und nochmehr der Equipe Tricolore!!!
    Wer über 100 Tore in der Liga schießt, der sollte eigentlich auch international wissen wie es geht!!!
    Aber anscheinend ist die französische Liga wirklich so schwach!!!

    Wehe dem Tag, an dem die Frauen mit dem Hahn auf der Brust lernen, wie man Tore auch auf internationalem Parkett (oder besser Rasen) schießt!!! 😉

    (-2)
  • Fan sagt:

    Hi Detlef, mich würde interessieren warum Lyon nur wie du schreibst „es nur halbherzig versucht hat und viele Versuche vorzeitig abgebrochen hat“?
    Kann es auch sein dass Sie es nicht besser können?!

    (6)
  • Altwolf sagt:

    @F.B.
    Lena hat schon die letzten Spiele insbes. ab dem Rückspiel gegen d.FFC deutlich unkonzentrierter gespielt, viele Fehlpässe, auch im Dribbling nicht die sonst bei ihr bestehende Dynamik erkennen lassen; auch das Nachsetzen wurde bei Ballverlusten immer seltener; für mich Zeichen eines deutlichen, auch nachvollziehbaren, Kraftverlustes.

    Es ist kein Vorwurf an Zsanett, sondern an diesem Tag eine Feststellung, wobei auch die Zuspiele für sie als einzige Spitze oft miserabel waren.

    @Detlef.
    Wenn Ol sich in der Defensive auf eine 5er-Kette zurückzieht, ist das sicher eine taktische Vorgabe des Trainerteams um sich nicht auskontern zu lassen und Spiele gegen TP u.WOB haben sie das schon erleben lassen.Dadurch wurde andererseits ein Teil der Offensivstärke genommen, jedoch von einem bewußten, nachlässigem Zurücknehmen der Torbemühungen ist nicht auszugehen.

    Wie du selbst bemerkst, hat das offensivstärkste Team sich nicht um Tore bemühen wollen?
    Nein sie konnten ihre spieltechnischen Stärken nicht in Tore umsetzen und zwar, weil sei es nicht konnten. Erinnere dich bei den Spielen gegen Turbine,auch da haben sie es nicht hinbekommen.

    (5)
  • GG sagt:

    Ganz überwiegend stimme ich den Darlegungen und Schlußfolgerungen von @altwolf zu.
    Auch ich war vor Ort in Reggio Nell´Emilia und war von der Darbietung von Lena Goeßling überhaupt nicht angetan. Aufgrund der nunmehr mehrjährigen Begleitung der Wölfinnen denke ich schon behaupten zu dürfen, dass sie mehr kann und man(n) auch mehr von ihr verlangen darf.
    Die Startaufstellung war überraschend, aber letztlich hat sich das Trainergespann endlich einmal dazu durchringen können, dem Leistungs- und Erfahrungsprinzip zu folgen (leider die Leidtragende: Jo Wedemeyer – aber sie wird es verschmerzen können).
    Die Einwechselung von R. Bachmann war zwar nachvollziehbar (internationale Erfahrung) – und doch hätte ich mir an ihrer Stelle Tessa Wullaert gewünscht gehabt. Und später dann die Unbekümmertheit von Ewa Pajor.
    Das Lena Goeßling nicht zum Elfmeterschießen angetreten ist – die richtige Entscheidung, wenngleich ich glaube, dass sie auf entsprechende Frage hin selbst einen Rückzieher gemacht hat. Nach dem Ausfall von Nadine Kessler hat es das Trainergespann bis heute nicht verstanden, sie zu einer Führungspersönlichkeit weiterzuentwickeln. Ein/e ähnlich entscheidende/r Fehler/Unzulänglichkeit wie das Verheizen von Caro Hansen am 03.04.2016 – ein Ausfall, der nmM den UWCL-Titel gekostet hat.
    Zugegeben, als Elfmeterschützinnen hatte ich Nilla und Elise auch auf meinem Zettel, ebenso wie Poppi und Babs. Die Überraschung war Isy, die aber ein deutliches/beeindruckendes Zeichen ihrer Kompromisslosigkeit und Zielorientierung abgegeben hat. Allen erfolgreichen Schützinnen gemein die Tatsachen „mit Power“ und „links“. Schade, dass diese Vorlagen von Nilla und Elise nicht aufgenommen worden sind.

    Mein Saisonfazit:
    Insgesamt zu wenig. Julia Simic und Ramona Bachmann durchweg ohne wirklichen substanziellen Beitrag. Die nahezu ständigen taktischen Umstellungen von Spiel zu Spiel kontraproduktiv. Dazu einige Konzentrationsmängel am Beginn der Saison haben frühzeitig die Chancen auf den Meistertitel dahinschwinden lassen. Gewinnerinnen aus meiner Sicht Isy Kerschowski – vor allem aufgrund ihrer Power und der Flexibilität Olympia-Fahrerin -, Jo Wedemeyer – atemberaubend ihre Abgeklärtheit und Übersicht -, dazu die Neuverpflichtungen Tessa und Ewa. Das Potential für eine noch erfolgreichere nächste Saison ist da – nach den Abgängen der beiden langjährigen Torwarttrainer und v.a. der Fitneßtrainerin Steffi Spohner besteht jedoch die noch größere Gefahr, dass man(n) auf die Erfolge dieser Saison verweist …. und einfach so weitermacht. Mit einem z.T. ausgewachsenen Gegurke ab BuLi-Spieltag 2 jedoch sehe ich dunkel.

    (3)
  • Ludwig sagt:

    Ich kann beim besten Willen nicht begreifen, wie man auf den absurden Gedanken kommen kann, dass Sportler/innen ein Jahr lang auf einen der sportliche Höhepunkte der Saison hinarbeiten sollen, und wenn es soweit ist,sagen sie „Och nee, heute ist mir nicht danach.“?

    Wenn ich mich richtig erinnere, haben französiche Teams in den letzten Jahren zwei Spiele gegen deutsche Teams gewonnen, ein Testländerspiel und ein CL-Spiel von Lyon gegen Turbine im Hinspiel, wobei sie im Rückspiel aus dem Wettbewerb geschossen wurden. Unterschätzt hat Lyon die Wölfinnen garantiert nicht. Ich kann es natürlich nicht beweisen, aber ich habe den Eindruck, dass eher das Umgekehrte der Fall war. Sie haben in den letzten Jahren ständig erfahren müssen, dass sie sich nicht den geringsten Fehler erlauben dürfen und mit ihrer üblichen Spielweise nicht zum Erfolg kommen. Und dann bewegen sie sich auf ungewohntem Terrain. Ich kann mir vorstellen, dass sie aus dem Gefühl heraus, die Wölfinnnen auf keinen Fall unterschätzen zu dürfen, sie überschätzt haben, denn eine souveräne Leistung hat Wolfsburg nicht abgeliefert. Und das schlägt sich natürlich bremsend auf die Spielweise nieder. Das richtige Mass zu finden, ist ein ziemlicher Eiertanz und der kann nach hinten losgehen, wie es beinahe auch passiert wäre. Sowas Ähnliches ist der deutschen U20 in Japan im Endspiel gegen die USA passiert. Das war für mich keine Frage von Leistungsfähigkeit oder -willen, sondern eine reine Kopfsache.

    (7)
  • Detlef sagt:

    @Fan,
    Ich weiß jetzt nicht, ob Deine Frage wirklich ernst gemeint war???

    Wie ich schon beschrieben habe, kenne ich diese Mannschaft schon seit einigen Jahren, und da konnten sie es meistens besser!!!

    Schon die (für ihre Verhältnisse) wenigen Torchancen haben dies auch bewiesen!!!
    Aber sie wurden eben nicht konsequent genug ausgespielt!!!
    Als ob sie gegen einen nationalen Ligagegner spielen würden, wo es ja trotzdem immer irgendwie funktioniert!!!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Ludwig,
    Also ich kann mich allein an drei Siege nur gegen TURBINE erinnern!!!
    Unter anderem das Finalspiel 2011 in London, und das bereits erwähnte Wasserballspiel von Lyon!!!

    Ich halte Deine Analyse zwar für interessant, bleibe aber trotzdem skeptisch!!!
    Wob war klar und deutlich unterlegen, und nach vorn lief so gut wie gar nichts!!!

    Ein erfahrenes Team kann so etwas spüren, quasi den Angstschweiß des Gegners riechen, wie ein Bluthund!!!

    In all den Begegnungen mit TURBINE haben sie immer ihren Weg beibehalten, sogar als Potsdam sie im KARLI 45 min beinahe vorgeführt hatte!!!
    Aber wir konnten kein Tor erzielen, und so übernahm OL in Hälfte Zwei immer mehr das Zepter, und schoß das 1:0!!!

    Gerade in Hälfte Eins hatte OL ganz deutliche Vorteile gegen Wob!!!
    Warum fuhren sie dann nach der Führung ihre Offensivbemühungen immer weiter zurück???

    Weil sie Angst vor Kontern hatten???
    Als es noch 0:0 stand, war davon komischerweise nix zu sehen!!!

    (-1)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Es stimmt, in den meisten Begegnungen mit TURBINE konnte OL seine Offensivkraft nicht sehr effektiv in Tore umsetzen!!!
    Das gelang lediglich bei besagtem Heimspiel auf völlig durchtränktem Rasen, wo wir eine 1:5 Klatsche bekamen!!!

    Aber in all diesen Spielen waren die Französinnen nie so passiv wie im letzten CL-Finale!!!

    Sie kreierten viele Torchancen, von denen sie GsD viele nicht nutzen konnten!!!
    Aber der Versuch war zumindest dagewesen, und somit auch ein echtes Bemühen ersichtlich!!!

    Dieses Bemühen war nur bis zum Führungstreffer deutlich ersichtlich!!!
    Danach fehlte mir der unbedingte Wille, dieses Spiel zu entscheiden!!!
    In einem CL-Finale sollte man dies aber nicht nur erwarten, sondern auch sehen können!!!

    (2)
  • Fan sagt:

    Hallo Detlef,
    meine Frage war durchaus ernst gemeint. Ich kenne OL wahrscheinlich nicht so gut wie du, aber die internationalen Spiele von OL und der französischen Natio, wo ja nicht wenige Spielerinnen von OL mitspielen, welche ich gesehen habe, da haben Sie gegen deutsche Mannschaften und gegen die deutsche Natio schon mehrmals schlechte Erfahrungen gemacht obwohl Sie das spielerisch bessere Team waren. Es hat in diesen Spielen daran gemangelt dass Sie zwar wie im CL-Finale gegen die Wölfinnen Torchancen herausgespielt haben aber Sie nicht verwerten konnten. Auch das 1:0 war imEndeffekt keine französische sondern eine deutsch-norwegische „Produktion“.

    (2)
  • F.B. sagt:

    Die Eindrücke von Detlef teile ich völlig. Ich würde sagen, dass Lyon noch ein paar Minuten nach dem 1:0 weitergspielt hat und auch versuchte das zweite Tor zu machen, dann aber plötzlich komplett das Tempo aus dem Spiel nahm. Der Ball wurde spätestens ab der 30. Minute auffällig lässig in der Abwehr hin- und hergeschoben und insbesondere die Torhüterin hielt teilweise lange den Ball und hatte es überhaupt nicht eilig. Man hatte als Zuschauer wirklich das Gefühl, sie wollten die Uhr runterspielen. In der zweiten Halbzeit ging es ja so weiter und wurde noch extremer. Das hat dann Wolfsburg überhaupt erst die Möglichkeit gegeben, wieder ins Spiel zurückzukommen. Für mich ist das Einstellen der Offensivbemühungen unerklärlich gewesen, hätte man doch mit einem zweiten Tor vor der Halbzeit den Deckel draufmachen können. Möglicherweise war dies aber auch eine taktische Entscheidung seitens des Trainerteams, d.h. die Vorgabe war, 30 Minuten richtig viel Druck zu machen und danach etwas mit den Kräften hauszuhalten. Dann kann man immerhin nicht die Spielerinnen dafür verantwortlich machen. Jedenfalls war es definitiv schwer nachvollziehbar, warum Lyon so wenig auf das zweite Tor gehen wollte.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @Fan,
    die schon in der Vergangenheit oft schwache Chancenverwertung war gar nicht mal Ziel meiner Kritik!!!
    Es ging einzig um das Einstellen ihrer Offensivbemühungen kurz nach der Führung!!!
    Wenn ich so zeitig schon auf „Uhr runterspielen“ schalte, obwohl ich das klar dominierende Team bin, dann ist das für mich unerklärlich!!!
    Sie hätten ja weiterhin aus einer sicheren Abwehr heraus nach vorn spielen können, so wie sie es vor dem 1:0 taten!!!

    Dieses fleckmatische Spiel war meine Hauptkritik an Lyon!!!

    (-1)
  • holly sagt:

    so ist das nunmal wenn man in einer operettenliga spielt und dort das klar dominierende Team ist und kaum gefordert wird.
    Wenn man im Schnitt jedes Spiel(also auch das gegen die „anderen“ Topteams“) 5:0 gewinnt. Dann spielt man eben immer mit angezogener handbremse. Das lässt sich dann nicht so einfach abstellen.

    (3)
  • Fan sagt:

    @Detlef,
    für mich war diese Taktik von OL auch nicht ganz verständlich. Ich hatte den Eindruck dass sie nach dem schnellen Tor kein taktisches Mittel mehr gefunden haben die Abwehr der Wölfinnen zu überwinden.Darum auch die z.T. kläglichen Versuche mit Weitschüssen.
    Wenn es wirklich die Taktik von OL war ab diesen frühen Zeitpunkt schon auf Zeit und Runterspielen des Ergebnisses war, kann ich Dies nur als Dummheit wenn nicht sogar als Blödheit von OL bezeichnen. Der Grund ist dass eine solche Taktik aller meistens nicht aufgeht was ja dann auch eingetreten ist.

    (1)
  • Fränkie.1970 sagt:

    Ich pack’s mal hierhin: Rainer meldet auf seinem FF-Schweden-Blog: „Schelin bleibt bis November 2018 in Malmö“

    https://ffschweden.wordpress.com/2016/06/08/schelin-bleibt-bis-november-2018-in-malmoe/

    (1)
  • holly sagt:

    das war ab zusehen das sie in Schweden eine neue sportliche Heimat findet.
    Hätte sie zwar gerne in der BL gesehen, aber ihre Zeit für ein deutsches Topteam ist leider vorbei.
    Hoffe das sie in Malmö dann nochmal dem Verein helfen kann und eine großartige Karriere nicht auf der Ersatzbank endet.

    (2)
  • F.B. sagt:

    Ich poste das einfach mal hier: Auf der Wölfinnen-Homepage gibt es ein zweiteiliges Interview mit Ralf Kellermann, ein Resümé der Saison. Erschreckend dabei das Fehlen jeglicher Selbstkritik und Selbstreflexion. Die schwache Hinrunde wird ausschließlich auf „individuelle Fehler“ der Spielerinnen zurückgeführt, die wiederum der WM und der kurzen Vorbereitung geschuldet sein sollen. Von Kellermann kein Wort der Selbstkritik, kein Wort zu den vielen taktischen Fehlentscheidungen und kein Wort zu der Frage, warum kein einziger der sogenannten Star-Einkäufe wirklich das gehalten hat, was man sich versprochen hat. Stattdessen hanebüchene Ausreden, das Trainerteam scheint keinen einzigen Fehler gemacht zu haben. Wer die Hoffnung hat, dass sich in der nächsten Saison etwas ändert, dass Lehren aus den vielen schwachen Auftritten gezogen werden, der wird schon zu diesem Zeitpunkt enttäuscht werden. Man kann es nur immer wiederholen: Es war ein Fehler, sich in der Winterpause nicht von Kellermann getrennt zu haben.

    (3)
  • OrbisJack sagt:

    @FB

    Ein bisschen übertreiben, ne?

    Immerhin hat Wolfsburg den Pokal geholt, sich nochmal für den CL qualifiziert, und zwang Lyon zum Elfmeterschiessen. Nur einmal in der Rückrunde verloren…UND fast die komplette Kader hat sich (mit Kellermann) langfristig an den Verein gebunden.

    Es wird einige Top neuverpflichtungen geben (einige junge Talente sind auch dort von U17 und U19) und es gibt zu Hause in der Liga nur ein Konkurrent (und nur 2 in der CL).

    Ist es jetzt so dass Wolfsburg jedes Jahr das Triple holten muss oder von eine verkorksten Saison sprechen?

    (3)
  • holly sagt:

    @Orbis Jack, mal wieder nicht wahr was du schreibst. neben der schon verpflichteteten Isländerin wird wenn überhaupt nur noch eine Spielerin verpflichtet.
    Von Topspielerinnen die verpflichtet werden sollen in der Transferzeit hat niemand geredet.
    Vielleicht hast du ja davon geträumt?

    (-1)
  • F.B. sagt:

    @Orbis Jack:
    Die Gefahr ist genau, dass man sich auf den Erfolgen in dieser Saison ausruht und sagt: Hey, wir haben doch alle Ziele erreicht, die wir uns gesetzt haben, es ist doch alles gut, dann können wir ja einfach so weitermachen. GG hat das in seinem obigen Vortrag treffend auf den Punkt gebracht, wenn er schreibt, es „besteht jedoch die noch größere Gefahr, dass man(n) auf die Erfolge dieser Saison verweist …. und einfach so weitermacht. Mit einem z.T. ausgewachsenen Gegurke ab BuLi-Spieltag 2 jedoch sehe ich dunkel.“ In der vorherigen Saison hat man ja objektiv weniger erreicht als in dieser, trotzdem würde wohl kaum ein Anhänger sagen, dass man in dieser Saison besser gespielt hat. Insbesondere die Leistung in der Liga war mehr als durchwachsen, der 2. Platz war wesentlich mehr den Problemen des 1.FFC und der Turbinen geschuldet als der eigenen Stärke. Auch was Pokal- und CL-Finale betrifft, muss man so ehrlich sein und konstanieren, dass man in beiden Spielen alles andere als eine überzeugende Leistung abgerufen hat. Im Pokalfinale war Sand nach 70 Minuten einfach platt, im CL-Finale wollte Lyon nach 30 Minuten nicht mehr auf das zweite Tor gehen und man war 75 Minuten klar unterlegen.
    Was mir bei Kellermann einfach fehlt, ist die Einsicht, selbst Fehler gemacht zu haben. Da würde ich mir mal einen Satz wünschen wie: „Wir haben zwar in dieser Saison alle unsere Ziele erreicht, dennoch müssen wir uns in der nächsten Saison deutlich steigen und Dinge verändern. Unser Anspruch muss sein, besser zu spielen“. Viele taktische Entscheidungen in dieser Saison waren einfach unsinnig und die Transferpolitik ist komplett aus dem Ruder gelaufen. Man hat ja vor allem gegen Lyon (aber auch in vielen anderen Spielen zuvor) gesehen, dass die Mannschaft nicht richtig funktioniert, die Laufwege nicht stimmen, etc. Was wir wieder mehr brauchen, ist Homogenität, man muss aufhören auf Einzelleistungen zu setzen. Diese Probleme müssen erkannt werden, sonst ist es durchaus nicht unrealistisch, dass Bayern in der nächsten Saison wieder einsam seine Kreise zieht und man auch auf Platz drei oder vier abrutscht.

    (5)
  • Altwolf sagt:

    @F.B.
    Das ist schon ein wenig „besonders“ von dir argumentiert.
    Er hat deutlich gemacht, daß die zurückliegende Saison weiterhin noch aufgearbeitet wird und dabei sicherlich auch „Fehler“ analysiert werden.
    Auch hat er nachvollziehbar darauf hingewiesen, daß der Umbruch schon in der zurückliegenden Saison eingeleitet wurde, da Olympia für die Teilnehmer keine ausreichende Vorbereitung zuläßt.
    Auch wenn mit den Neuverpflichtungen nicht alles gelang und diese noch Zeit benötigen, ist an der Kompetenz des Trainerteams nicht groß zu rütteln. Auch wenn Fehler gemacht wurden, so muß man das ja nun nicht der Öffentlichkeit detailiert darlegen, nur um sog. Fans, wie dich, in deinem negativen Eindruck zu bestätigen.

    Das Du kein Kellermann-Freund bist, hast Du schon mehrfach dargelegt, jedoch kann ich deinen Wunsch nach Entlassung schon zur Winterpause, weiterhin nicht nachvollziehen, denn es gibt derzeit, aus meiner Sicht, keine(n) Trainer/Trainerin, der/die den bisherigen Erfolg auch in Zukunft auf diesem Niveau garantieren könnte und dabei auch noch „fehlerfrei“ sein sollte.

    (3)
  • OrbisJack sagt:

    @F.B.

    „der 2.Platz war wesentlich mehr des Problems der 1.FFC hnd Turbine geschuldet“…

    „Platz drei oder vier abrutscht“

    Wie bitte? Was?!?

    Komm, jetzt, bitte. Dass Frankfurt überhaupt in der Nähe des 2. Platzes ist NUR an Wolfsburgs miserable Hinrunde zustandegekommen. Beide diese Vereine sind nicht mehr dabei als Top Mannschaft.

    Und kein BL Mannschaft wird Wolfsburg von MINDESTENS 2. Platz holen.

    @holly

    Die Sommer ist noch lang, die haben viel Geld, die können noch handeln, wenn sie Bock haben. Und wenn nicht, die haben s hon ein sehr sehr hervorragende Kader, besser als alle da ausser (vielleicht) Bayern.

    (-1)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf:
    Ich habe beim Pokalfinale in Köln mit einigen Leuten gesprochen, die in der kommenden Saison sehr gerne Britta Carlson auf dem Cheftrainerposten sehen würden. Sog. Fans wie dir scheint es wohl primär um das Wohl und die Jobsicherheit von Kellermann zu gehen als um die Perspektive der Mannschaft.

    Das mit dem Umbruch ist ein Märchen, das Kellermann in der Winterpause erfunden hat, um die schwache Hinrunde zu rechtfertigen. Eine einzige Stammspielerin hat die Mannschaft verlassen, das war Martina Müller. Einen wirklichen Plan schien man im letzten Sommer auch nicht zu haben, das zeigen die immer wieder vollzogenen taktischen Umstellungen und Wechsel. Ich denke vielmehr, dass ein größerer Umbruch noch bevorsteht. Die zurzeit größte Lücke, eine zweite spielstarke zentrale Mittelfeldspielerin neben Lena Gößling zu installieren, wurde versäumt. Nilla Fischer wird – aller Voraussicht nach – noch eine Saison spielen, Lara Dickenmann und Elise Bussaglia werden dieses Jahr 31, die werden wohl auch nur noch eine Saison in Wolfsburg bleiben. Ramona Bachmann und Julia Simic, die im Zuge dieses „Umbruchs“ verpflichtet wurden, haben sich als Fremdkörper erwiesen, die der Mannschaft überhaupt nicht helfen konnten. Wenn Kellernmann im letzten Sommer tatsächlich einen Umbruch vollzogen haben will, dann ist der ziemlich gescheitert, da sich keine einzige Spielerin, die dabei eine Hauptrolle spielen sollte, wirklich funktioniert hat.

    @Orbis Jack:
    Freilich hat der 1.FFC von der Schwäche der Wolfsburgerinnen profitiert, jedoch hatten sie am Ende eine Riesenchance zur CL-Qualifikation und habane sie durch die Niederlage gegen Freiburg weggeschmissen. Ich denke, dass sowohl der 1.FFC als auch Turbine Potsdam in der nächsten Saison nicht mehr so viele Punkte gegen schwächere Mannschaften abgeben werden und die in dieser Saison von Wolfsburg erzielte Punktzahl nicht mehr zur CL-Qualifikation reicht. Beide Mannschaften können sich auch wesentlich konzentrierter auf die neue Saison vorbereiten, da sie lange nicht so viele Spielerinnen für Olympia abstellen müssen, wie das bei Wolfsburg der Fall ist.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @F.B.,
    Ich kann Dir absolut zustimmen!!!
    Auch in Potsdam lautete das Saisonfazit;“Es war noch nie so einfach wie letzte Saison, sich für die CL zu qualifizieren“!!!

    Wolfsburg enttäuschte hier auf der ganzen Linie!!!

    Auch Frankfurt hätte eigentlich überzeugender auftreten müssen!!!

    Selbst meine TURBINEN hätten zumindest lange in diesem Kampf mitmischen können, wenn sie ihre Hausaufgaben gegen die Underdogs besser erfüllt hätten!!!
    Erst gegen Ende wäre uns dann wahrscheinlich die dünne Personaldecke zum Verhängnis geworden!!!

    Ja sogar Mannschaften wie Freiburg, Essen oder Sand hätten bei etwas konstanterer Spielweise einen Drei-, oder sogar Vierkampf daraus machen können!!! 😉

    Wob war in dieser Saison weit weg von seiner Form vergangener Spielzeiten!!!
    Abgänge wie NADINE KESSLER, CONNY POHLERS, VIOLA ODEBRECHT und vor allem Martina Müller, konnten nicht ausgeglichen werden!!!
    Dazu nicht genug, erwiesen sich viele Stareinkäufe als völliger Flop!!!

    Hinzu kamen unprofessionelle Einstellungen einiger Wölfinnen, was besonders in den Begegnungen gegen TURBINE zu sehen war!!!
    Das waren nicht nur knappe Niederlagen, die mal passieren können!!!
    Das waren zwei derbe Klatschen gegen ein personell stark geschwächtes Team!!!

    Die Aussicht auf die neue Saison sehe ich ähnlich wie Du!!!
    Nur hinter Frankfurt muß man wohl erst mal ein dickes Fragezeichen machen!!!

    Dort befürchte ich ein ähnliches Abschneiden wie diese Saison von Potsdam, und das auch ohne die apokalyptische Verletzungsseuche!!!
    Naja, mal abwarten!!!

    (4)
  • holly sagt:

    @F.B. warum ist der VFL bei deiner Meinung nach so vielen total Ausfällen 2ter geworden und war im CL Finale?
    Komm mir jetzt nicht die damit die BL ist zu schwach. Mal schreibt ihr es ist toll das daß Niveau gestiegen ist. Wenn ihr aber mal ein anderes Argument braucht dann sucht ihr euch das.
    Manche widersprechen sich andauernd, kann so eine schlechte Wahrnehmung nicht nach vollziehen

    (0)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Nunja, in der Spitze waren die Teams dann doch zu unkonstant, um die Schwäche von Wob ausnutzen zu können!!!

    Zu schwach ist die Buli definitiv nicht, sonst hätten die Wölfinnen ja nicht so viele Punkte liegenlassen!!!

    Den Unterschied zu einem echten Topteam sieht man an den Bayern-Ladies, die sich diesen Lapsus halt nicht geleistet haben!!!

    Hier kann ich den Unmut einiger Wob-Fans absolut verstehen, daß bei gleichen (oder sogar besseren) Vorraussetzungen am Ende der Abstand so groß gewesen ist!!!

    Wären die Leistungen von Frankfurt, Essen oder Freiburg noch konstanter gewesen, wäre Wob nächste Saison international nicht dabei!!!

    Daher ist die Kritik von GG und F.B. durchaus berechtigt!!! 😉

    (-1)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef,@F.B.

    Da habt ihr ja eine tolle Methode entwickelt die Leistungen zu bewerten.
    Bei WOB geht ihr von der „Realität“ aus mit einer schwachen Hinrunde aber einer untadeligen Rückrunde mit dem noch erreichten Ziel des Platz 2.
    Bei den anderen Clubs wird dann von „hätte“, „könnte“ und „wenn,dann..“ prognostiziert um WOB noch vom CL -Platz zu verdrängen. Haben sie aber nun mal nicht, also was soll diese Abwerterei.

    @F.B.
    Mir ist die persönliche Jobsicherung von den Trainern insbes. von R.Kellermann eher unwichtig.
    Wichtig ist mir die Kontinuität beim Trainer und seinem Team, denn nur dann kann man langfristig ein Top-Team formen.

    Ob B.Carlson schon das Format hat ein solches TOP-Team zu führen und zu formen kann ich nicht beurteilen, aber noch hat sie diese Fähigkeiten nicht unter Beweis stellen können.
    Und ich vermute mal, daß Du einer der ersten Kritiker wärst, der bei holperigem Verlauf und nicht entsprechenden Erfolgen ihre Ablöse fordert.

    @Detlef.
    Der FC Bayern hat sicherlich eine konstant gute Meisterschaftssaison gespielt und auch die hatten einige Schwächen während der Saison, jedoch haben sie immer noch die Ergebnisse erzielt, die bei schlechteren Spielen nicht punktlos ausgingen.

    Wenn man sowohl im Pokal, als auch insbes. international schon im Vorfeld aussteigen muß, kann man doch wohl nicht von einem Top-Team sprechen.

    Der FC Bayern muß erst einmal beweisen wie gut sie tatsächlich sind, wenn sie auch bis zum Schluß auf 3 Hochzeiten tanzen müssen.

    Die kommende Saison wird somit eher interessanter im Kampf um die Plätze werden.

    @F.B.
    Es war nicht von einem bereits „vollzogenen“ Umbruch, sondern von einem „eingeleiteten“ Umbruch die Rede.
    Für mich war R.Bachmann auch mit den gezeigten Leistungen enttäuschend, hoffe aber, das ihre Stärken in der neuen Saison auch besser ins Spiel gebracht werden, denn so richtig hat sie nicht ins derzeitige System hineingepasst.
    E.Bussaglia war solide ohne große Momente, jedoch fand ich die Leistung v. L.Dickenmann durchaus positiv, zweifellos die Beste der 3 Neuverpflichtungen.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Lyon hat vor zwei Jahren relativ zeitig gegen PSG in der CL verloren!!!
    Auch gegen TURBINE war schon mal im VF Feierabend!!!
    Ist Lyon deshalb jetzt keine Topmanmschaft mehr??? 😉

    Das war der einzige Lapsus, den sich die Bayern-Ladies in dieser Saison geleistet haben!!!

    Selbst die Niederlage gegen Sand im Pokalhalbfinale war eng, und kann in einem KO-Spiel schon mal passieren!!!

    Natürlich haben sie auch viel Dusel gehabt in dieser Saison, aber auch das gehört zu einem Spitzenteam!!!

    Und so „untadelig“ war die Rückrunde dann eben auch nicht!!!
    Wenn ich mich richtig erinnere, habt Ihr gegen Jena verloren oder unentschieden gespielt, und dann eben die Klatsche in Potsdam!!!

    Unterm Strich ist die abgelaufene Saison eher entäuschend für die Wölfinnen ausgegangen!!!
    Es blieb mal wieder nur der „Trostpreis“ übrig, was für diese Mannschaft, mit diesem finanziellen Aufwand, zu wenig ist!!!

    (1)
  • Ralligen sagt:

    „Auch gegen TURBINE war schon mal im VF Feierabend!!!“
    @Detlef du schreibst immer VF,es war aber das Achtelfinale im NOV.13 (0:1,1:2).VF spielte Turbine gg. Torres Calcio im Frühling 14.

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Ralligen,
    OK, kann sein, ist ja schon lange her!!! 😉
    Um so ärgerlicher und schlimmer für OL!!!

    (0)
  • holly sagt:

    @Detlef, B.S. hätte sicher diesen Trostpreis(platz 2) zu sein seinem Abschied gehabt.

    (1)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.
    „Den Unterschied zu einem echten Topteam sieht man an den Bayern-Ladies“ diese Aussage deinerseits hat mich zu dieser Bemerkung veranlaßt, denn du implizierst damit, das für dich nur die Meisterschaft als Kriterium für ein Top-Team gilt.

    Den Pokal so abzuqualifizieren ist schon etwas überheblich, denn es kommt nur das Team zum Pokalgewinn, was 6 Siege in Folge erreicht und von der CL mal ganz zu schweigen.

    Warum wird an WOB ein Anspruch gestellt, der z. B. an OL nicht gestellt wird, obwohl die noch mehr Möglichkeiten haben ?

    Kritik ok, wenn sie sachlich und auch im Vergleich der entsprechenden Teams fair ist.Darum kann man sich durchaus bemühen.

    (8)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Für Bernd Schröder wäre nach dieser Seuchensaison schon die Finalteilnahme ein versöhnliches Abschiedsgeschenk gewesen!!! 🙂

    Bitte überlege erst, bevor Du Kirschen mit Melonen vergleichst!!!

    @Altwolf,
    An OL stelle ich die gleichen Anforderungen wie an Wob!!!
    Aber sie sind Meister geworden, und CL-Sieger!!!
    Die größten Titel, national und europäisch, die eine Vereinsmannschaft gewinnen kann!!!
    Französischer Pokalsieger sind sie wahrscheinlich auch, das weiß ich aber nicht so genau!!!

    Die Meisterschaft ist für mich immer der beste Gradmesser, welche Klasse eine Mannschaft hat!!!
    Wer nach 22 Spielen, mit großem Vorsprung die Tabelle anführt, der hat sehr viel richtig gemacht, und ja der ist für mich eine Topmanmschaft!!!

    Wob ist natürlich weiterhin eine Topmanmschaft, da sie in den beiden wichtigsten Turnieren jeweils Zweiter geworden sind!!!

    Aber; „The Winner Takes It All“!!! 😉

    Pokal ist für mich lediglich ein Topping, und hat bei den Frauen ohnehin nur ein Prestigecharakter!!!

    (-6)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Dann solltest du es etwas gescheiter formulieren, denn wenn du OL auch in der Phase, als sie 2 Jahre lang nicht im CL-Endspiel vertreten waren und in einer doch schwächeren Liga Dauer-Meister werden, weiterhin als TOP-Team bezeichnest, dann solltest du dies ohne Einschränkungen auch WOB zugestehen.

    Wenn du die letzten 4 Jahre mal die europäische Rangliste der Vereins-Teams betrachtest, dann wirst du feststellen, daß sich WOB da als erfolgreichstes Team präsentiert und in dieser Zeit zu OL aufgeschlossen hat. Dazu ist die Leistung WOBs in der Zusammenschau aller 3 Wettbewerbe sicher nicht geringer zu bewerten.

    Diese Saison war sicherlich die schwierigste und schwächste Saison der letzten 4 Jahre, trotzdem kann man sie als erfolgreich bewerten.

    Deine Einstellung zum Pokal teile ich nicht, denn gerade auch die Pokalspiele erfordern auch immer englische Wochen im Spielplan, gerade auch in der wichtigen Entscheidungsphase der 3 Wettbewerbe.

    (5)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf:
    Kontinuität ist ja schön gut, aber nicht bloß um der Kontinuität willen. Bestes (Negativ-)Beispiel die Nationalmannschaft, wo nach der WM auch den letzten klar war, dass ein Trainerwechsel schon früher hätte vollzogen werden müssen. Da hat der Sieg bei der WM die Probleme der Mannschaft (starres taktisches Konzept, Ausrechenbarkeit) und die Sturheit von Neid nur verstellt. Auch wenn freilich die Kandidatinnen nicht Schlange gestanden haben – manchmal ist es einfach Zeit für eine Veränderung.
    Ich denke der Großteil der VfL-Fans würde Britta Carlson eine faire Chance einräumen und nicht nach ein paar Spielen den Stab über sie brechen.

    Was die Rückrunde betrifft, so war der größte Unterschied zur Vorrunde, dass viele Mannschaften meistens nach 60 oder 70 Minuten nachgelassen haben und man so die Siege noch einfahren konnte. Es standen zwar „nur“ zwei Niederlagen zu Buche, aber auch viele schwache Auftritte, etwa gegen Essen und Hoffenheim, wo der Gegner schon in der ersten Halbzeit (zum Teil deutlich) hätte führen müssen und natürlich auch dass Pokalfinale gegen Sand. Unter dem Strich hat man seit dem CL-Hinspiel kein überzeugendes Spiel mehr gemacht und das kann einfach nicht der Anspruch sein. So ist für mich die Leistung in der Rückrunde weit von „untadelig“ entfernt.

    Was deine Einschätzung zu Lara Dickenmann betrifft, bin ich bei dir. Sie hat sich in der Rückrunde klar gesteigert und ordentliche Spiele in der Abwehr bestritten. Dennoch hoffe ich, dass Luisa Wensing wieder zurückkommt, da sie aufgrund ihrer kämpferischen Einstellung und ihrer Offensivstärke noch eine andere Qualität einbringen kann.
    Bei Ramona Bachmann habe ich keine große Hoffnung auf eine Leistungssteigerung. Sie hat auf jeder Position, die sie bekleiden kann, gespielt und jedesmal enttäuscht. Ich glaube auch nicht, dass es zur neuen Saison einen Systemwechsel geben wird, da schlicht die Zeit fehlt, um das einzuspielen. Mit Alex Popp, Zsanett Jakabfi, Isabel Kerschowski, Tessa Wullaert und einer hoffentlich bald wieder genesenen Caro Hansen hat man fünf Topspielerinnen in der Offensive, die alle mehr Fähigkeiten und Teamtauglichkeit als Ramona Bachmann haben, so dass man auf letztere nicht angewiesen ist.
    Elise Bussaglia hat mir einfach zu oft zu unauffällig gespielt und selbst gegen schwächere Mannschaften offensiv kaum Akzente gesetzt. Mit Vanessa Bernauer und Sara Gunnarsdóttir hat man zwei Spielerinnen auf der Sechs, die deutlich mehr Torgefahr mitbringen und die beide auch (hoffentlich) die komplette Vorbereitung bestreiten können, so dass Elise in der kommenden Saison wohl nicht mehr viel Spielzeit haben wird.

    (2)
  • holly sagt:

    @Detlef, keine Ahnung wie darauf kommst das ich kirschen mit Melonen vergleiche.
    Neben den Spielerinnen hat B.S. auch als Ziel für seine letzte Saison ausgegeben den zweiten Platz zu erreichen wollen in der FF BL. An solchen Aussagen wird man dann natürlich auch gemessen. Also nichts mit dem Vergleich manche hier sind eben sehr vergesslich wenn es um den eigenen Verein geht. Hauptsache man hat bei den Konkurenten was zu nörgeln.
    Aber über die eigenen Probleme bloß nicht reden wollen bzw es immer klein reden wollen

    (0)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Wie hätte Bernd Schröder denn vor der Saison wissen sollen/können, daß uns so eine Seuchensaison bevorsteht???
    Er hatte natürlich damit gerechnet, daß ihm der Großteil des Kaders über die Spielzeit zur Verfügung stehen wird!!!
    Zur Erinnerung, da saß zeitweise eine komplette Elf PLUS Auswechselkräfte auf der Verletztenliste!!!
    Und da waren viele Führungskräfte dabei!!! 🙁

    Wie viele Langzeitverletzte hatte denn Wob in der abgelaufenen Saison???

    Und Du vergleichst jetzt Potsdam mit Wolfsburg, also Kirschen mit Melonen!!!

    (-7)
  • holly sagt:

    das hat er z.b. nach dem Pokalspiel in Kiel bei der Pk immer noch gesagt und das Turbine hervorragend aufgestellt ist.
    Zu der Zeit waren die meisten Stammspielerinnen schon verletzt

    Naja zumindest wissen wir jetzt das du kirschen und melonen magst.
    Selbstkritik mal wieder fehlanzeige

    (7)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Er [B.Schröder] hatte natürlich damit gerechnet, daß ihm der Großteil des Kaders über die Spielzeit zur Verfügung stehen wird!!!“

    Ich fürchte, das hätte nicht viel geändert. Gerade einige der später Langzeitverletzten (B.Schmidt, I.Wesely, P.Hanebeck, I.Mauro) zählten am Anfang der Saison zu den größten Enttäuschungen!
    Vielleicht wäre Turbine mit komplettem Kader Vierter geworden, aber auf jeden Fall mit großem Abstand zu den ersten Drei.

    In gewisser Weise hatte die ‚Verletzungsseuche‘ sogar (auch) einen positiven Effekt: junge, bislang unterschätzte Spielerinnen (W.Meister, F.Rauch, V.Schwalm, V.Krug) bekamen Einsatzzeit und konnten zumindest partiell zeigen, dass sie echte Alternativen zu den etablierten Kräften sein können.

    (8)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Das Pokalspiel in Kiel war noch ganz am Anfang der Saison!!!
    Da war die Hoffnung immer noch sehr groß, daß die Niederlage in München nur ein Ausrutscher gewesen war!!!

    Das Spiel gegen den Titelverteidiger fand ich sogar als gutes Zeichen, daß wir mit so einer starken Mannschaft nicht nur mithalten, sondern sie sogar hätten schlagen können, ja müssen!!!

    Mit Ausnahme von JOJO ELSIG waren da auch noch alle Topkräfte an Bord, wenngleich auch noch nicht in Top-Form!!!
    Hier sahen wir noch großes Steigerungspotenzial!!!

    Erst die Schlappen gegen Sand und in Leverkusen machten deutlich, daß diese Saison eine sehr schwere werden wird!!! 🙁

    Was Du mit fehlender Selbstkritik meinst, verstehe ich nicht!!!
    Ich habe eigentlich immer alle schwachen-, und schlechten Spiele sehr kritisch aufgearbeitet!!!

    (-2)
  • Detlef sagt:

    FFFan schrieb;
    „Gerade einige der später Langzeitverletzten (B.Schmidt, I.Wesely, P.Hanebeck, I.Mauro) zählten am Anfang der Saison zu den größten Enttäuschungen!“

    Hier stimme ich Dir leider zu!!!
    Aber das konnte man vor der Saison ja noch nicht wissen!!!
    Und die Hoffnung auf eine Steigerung war selbst nach der knappen Niederlage gegen Jena immer noch da!!!
    Rückwirkend kann man natürlich immer den „Schlaumeier“ geben!!!

    FFFan schrieb;
    „ch fürchte, das hätte nicht viel geändert.
    Vielleicht wäre Turbine mit komplettem Kader Vierter geworden, aber auf jeden Fall mit großem Abstand zu den ersten Drei.“

    Hier bin ich völlig anderer Meinung!!!
    Uns haben am Ende nur zwei Punkte auf Rang Vier gefehlt!!!

    Eine JOJO ELSIG, BIANCA SCHMIDT, INKA WESELY, JENNY CRAMER, ASANO NAGASATO und PATTI HANEBECK in Bestform, hätten viele Punkte mehr auf der Habenseite ausgemacht!!!

    Selbst die verbliebenen TURBINEN verkauften sich oft weit unter Wert, und hätten noch einige Punkte mehr einfahren können, ja müssen!!!

    Gerade durch die Schwäche der Wölfinnen, wäre ein Kampf um den zweiten Platz durchaus im Bereich des Möglichen und Machbaren gelegen!!!

    Aber naja, „hätte, wenn und aber“, es bleibt alles Spekulatius!!!
    Wir werden es hoffentlich in dieser Saison erleben, was ein (einigermaßen) kompletter Kader ausrichten kann!!! 😉

    Deinem letzten Absatz kann ich voll und ganz zustimmen!!!
    Ein Resümee vieler TURBINE-Fans, wenn sie auf die abgelaufene Saison zurückblicken!!!
    Wie es so schön heißt; „wer weiß wozu es gut war“!!! 😉

    (-7)
  • holly sagt:

    @Detlef, das Spiel war nach dem 4 Spieltag. Turbine hatte zu dem Zeitpunkt 3 Punkte. Da davon zu sprechen, das der Verein prima aufgestellt ist. Finde ich dann doch sehr gewagt.
    Die schlappe gegen Sand war am Wochenende vor dem Pokalspiel in Kiel. Also wusste du da ja schon das es eine schwierige Saison wird. Wie es oben von dir geschrieben wurde. Was denn nun. War es da schon klar oder doch nicht?
    Auch wenn man da schon Bayern und den FFC als Gegner hatte.
    Du lässt aber keine Kritik am Verein und Trainerteam zu, die haben bei dir einen Heiligenstatus.
    In dem Punkt solltest du dich schon hinterfragen. vor allem die letzten zwei Jahre ist vieles bei Turbine falsch gelaufen.

    (2)
  • Detlef sagt:

    holly schrieb;
    „Die schlappe gegen Sand war am Wochenende vor dem Pokalspiel in Kiel.“

    Das stimmt nicht!!!
    Ich bin mir absolut sicher, daß die Niederlage gegen Sand erst nach dem Pokalsieger gegen Kiel war!!!

    Ich erinnere mich deshalb so genau, weil ich an diesem Tag ausdrücklich davor gewarnt habe, Sand mit Kiel gleichzusetzen!!!
    Viele TURBINE-Fans hatten da den SC noch als Beinaheabsteiger der Vorsaison im Kopf, und nannten mich einen Schwarzmaler!!!

    Und in der Tat spielten die TURBINEN gegen Sand genauso, als ob sie gegen einen Zweitligisten abgetreten wären!!!
    Das rächte sich bitter!!!

    Also schau nochmal genau nach!!! 😉

    holly schrieb;
    „Du lässt aber keine Kritik am Verein und Trainerteam zu, die haben bei dir einen Heiligenstatus.
    In dem Punkt solltest du dich schon hinterfragen. vor allem die letzten zwei Jahre ist vieles bei Turbine falsch gelaufen.“

    Sorry, aber das ist totaler Blödsinn!!!
    Du darfst nochmal die Berichte von mir nachlesen!!!
    Da werden sowohl Spielerinnen als auch Trainer kritisiert!!!
    Das habe ich übrigens auch auf der Hauptversammlung getan!!!

    Aber ich hatte immer die Hoffnung, daß die Mannschaft mal ihr wirkliches Können präsentieren wird!!!
    Das geschah leider viel zu selten in der letzten Saison, und darum landeten wir halt nur auf Platz 7!!! 🙁

    Und ja, es ist Einiges falsch gelaufen in meinem Verein!!!
    Dort arbeiten eben auch nur Menschen, die halt auch Fehler machen!!!

    (-2)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Hier die genauen Daten!!!

    27.09.15
    Kiel gegen TURBINE

    04.10.15
    TURBINE gegen Sand

    Es war gerade der dritte Spieltag vorbei!!!
    Natürlich hatte man mit zwei Niederlagen einen „Fehlstart“ hingelegt!!!
    Aber deshalb muß man doch so früh in der Saison noch nicht sein Konzept über Bord werfen!!!

    (0)
  • holly sagt:

    @ Detlef, du hast natürlich recht. da hatte ich extra nochmal nach gesehen und hab mich dann trotzdem im Datum vertan. Peinlich.
    sicher kritisierst du die mannschaft, aber auf den Verein und die Verantwortlichen lässt du nix kommen. Schön das du es auf der Mitgliederversammlung gemacht hast. Das konnte ich natürlich nicht mit bekommen

    (-2)
  • Detlef sagt:

    holly schrieb;
    „…..aber auf den Verein und die Verantwortlichen lässt du nix kommen.“

    Auch das ist falsch!!!
    Bitte lese noch einmal die Beiträge durch!!!

    Auf meinen Verein lasse ich sowieso nix kommen!!! 🙂
    Man kann aber die dort handelnden Personen durchaus kritisch beleuchten!!! 😉

    Nach dem Spiel in Frankfurt kritisierte ich die Grundausrichtung der Mannschaft!!!
    Kein Pressing wie gegen Bayern, und viel zu große Räume!!!
    All das bescherte Mainhattan 100%-ige Chancen fast im Minutentakt!!!
    Aber es gab keine Änderungen oder Eingriffe von der Bank!!!

    Nach den Spielen in Essen und vor allem in Jena, kritisierte ich die stoische Ruhe auf der TURBINE-Bank!!!
    Früher explodierte Schröder wegen jeder Lapalie an der Seitenlinie!!!
    Aber hier war absolute Stille, von allen drei Übungsleitern!!!

    Und die Verpflichtung von MARUSCHKA WALDUS habe ich ebenfalls kritisch hinterfragt, die wohl einer genaueren Prüfung nicht standgehalten hätte!!!

    Es gab auch eine längere Zeit fehlender-, oder langsamer Kommunikation, was auch ich kritisiert hatte!!!

    Das alles kannst Du nachlesen!!! 😉

    (-3)
  • holly sagt:

    @Detlef, da hast du die Mannschaft bzw das Trainerteam kritisiert.
    Der Verein sind für mich die dort handelnden Personen und ihre Entscheidungen die vor allem in den letzten zwei Jahren selten nach zu vollziehen sind waren.
    Wie sagt man immer so schön, der Fisch fängt am Kopf an zu stinken.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    TURBINE POTSDAM, daß war bis diese Saison zu 90% Bernd Schröder!!!
    Es gab faktisch nichts, wo er nicht das letzte Wort hatte!!!
    Ihn zu kritisieren heißt also „die dort handelnden Personen“ zu kritisieren!!! 😉

    Das deren/seine Entscheidungen nur selten nachzuvollziehen waren, daß ist jetzt Deine persönliche Meinung!!!

    Es gab sie!!!
    Auch für die größten Schröder-Befürworter ist das unstrittig!!!
    Aber das war schon immer so!!!

    Selbst in den Jahren, als wir Serienmeister waren, CL-Sieger und Pokalsieger, daß oft in Kombination!!!
    Auch da gab es nicht selten Entscheidungen, die zu dem Zeitpunkt, oder auch später keinen Sinn ergaben!!!
    Es ist also nichts neues!!!

    Nur jetzt, wo der Erfolg ausbleibt, da wird nachgetreten und nochmals draufgehaun!!! 🙁

    Der Altmeister ist der Vater des Erfolges in Potsdam!!!
    Aber er hat auch selbst an seinem Denkmal gesägt!!!

    Am Ende bleibt sowieso nur das Positive in den Köpfen!!!
    Das Negative wird verdrängt!!! 😉

    (-2)
  • holly sagt:

    @detlef, also sind die Medienleute, Präsident, medizinische Abteilung, Scouting alle nur da um dem großen Meister zu Füssen zu liegen. glaubst wirklich das ernsthaft was du schreibst?
    So blauäugig kann selbst der fanatischste TP Fan nicht sein.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Deine Auslegung meiner Beschreibung ist extrem überspitzt!!! 😉

    „Zu Füßen gelegen“, naja, im übertragenen Sinne vielleicht schon!!!

    holly schrieb,
    „glaubst wirklich das ernsthaft was du schreibst?
    So blauäugig kann selbst der fanatischste TP Fan nicht sein.“

    Ich bin seit 2002 Fan dieses Vereins, seit 2004 sogar ziemlich aktiv!!!
    Zudem bin ich Mitglied, und spreche so nicht zu Unrecht auch von meinem Verein!!! 🙂
    Ich fahre 600km zu meinen Heimspielen, und zu fast allen Auswärtsspielen!!!

    In dieser langen Zeit bekommt man sehr viel mit, was hinter den Kulissen passiert!!!

    Aber das alles ist jetzt Geschichte!!!
    Nun bricht eine neue Ära in Potsdam an, in vielerlei Hinsicht!!! 🙂

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wie kann jemand oder was, den bzw. das es gar nicht gibt, dem „großen Meiser“ zu Füssen liegen, holly?
    Tipp: Die medizinische Abteilung ist es nicht! 😀

    (1)

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