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VfL Wolfsburg gewinnt DFB-Pokal

Von am 21. Mai 2016 – 17.35 Uhr 36 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat nach 2013 und 2015 zum dritten Mal den DFB-Pokal gewonnen. In einem spannenden Pokalfight setzte sich der Favorit erst spät gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden SC Sand durch, der mit etwas mehr Glück als Sieger hätte vom Platz gehen können.

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Die Wolfsburgerinnen gewannen vor 16 542 Zuschauern im RheinEnergie Stadion von Köln mit 2:1 (1:1) gegen den SC Sand. Zsanett Jakabfi erzielte beide Wolfsburger Treffer (7., 80.), für Sand war die Ex-Wolfsburgerin Jovana Damnjanovic zum zwischenzeitlichen Ausgleich (27.) erfolgreich.

Führung durch Jakabfi, Ausgleich durch Damnjanovic

Zu Beginn war dem Außenseiter aus Sand die Nervosität anzumerken, der VfL Wolfsburg ging nach schöner Einzelleistung von Zsanett Jakabfi früh in Führung (7.). Doch die Sanderinnen kamen nach einer Viertelstunde besser ins Spiel. Kapitänin Chioma Igwe eroberte im Mittelfeld den Ball von Alex Popp, legte mustergültig in den Lauf von Jovana Damnjanovic, die eiskalt zum Ausgleich verwertete (27.).

Sand am Drücker

Der Favorit tat sich weiter schwer, auch wenn Alex Popp die Chance zum zweiten Wolfsburger Treffer hatte (38.). Wolfsburg hatte kurz vor der Pause Glück, dass Schiedsrichterin Angelika Söder nach einem Foul von Lara Dickenmann an Damnjanovic nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (42.). Auch anfangs der zweiten Halbzeit blieb Sand am Drücker, Damnjanovics von der eigenen Mitspielerin abgelenkte Schuss ging nur knapp über die Latte (51.).

Zsanett Jakabfi erzielt das 1:0 im DFB-Pokalfinale

Trotz des frühen Tores von Zsanett Jakabfi (Mi.) musste der VfL Wolfsburg lange zittern © foto2press / Michael Täger

Damnjanovic muss verletzt raus

Die Serbin musste jedoch verletzungsbedingt vom Feld und ab diesem Zeitpunkt fehlte den Angriffen des SC Sand die Durchschlagskraft, Wolfsburg kämpfte sich zurück in die Partie und gewann nach und nach wieder Oberhand. Einem Kopfballtreffer von Popp verweigerte Söder wegen eines vermeintlichen Fouls die Anerkennung.

Doch Popp stand erneut im Mittelpunkt, als sie am linken Flügel geschickt Isabel Kerschowski einsetzte, die das Auge für Jakabfi hatte, die den Ball durch die Beine von Sands Torhüterin Kristina Kober zum Erfolg einschob (81.).

Kellermann: „Das ganze Spiel gezittert“

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann meinte nach der Partie: „Ich habe das ganze Spiel über gezittert, außer in den ersten 15 Minuten. Bis zur 65. Minute war Sand präsenter, wir haben das nicht gut gemacht. Erst in den letzten 25 Minuten haben wir uns den Sieg verdient. Einige Spielerinnen waren heute vielleicht mit dem Kopf nicht ganz da. Riesenkompliment an den SC Sand, das war ein sehr starker Gegner.“

Fischinger: „Viel Herzblut gezeigt“

Sands Trainer Alexander Fischinger erklärte: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wir haben ein tolles Spiel mit viel Herzblut gezeigt. Ich bin traurig, dass es nicht zu mehr gereicht hat. In der ersten Halbzeit hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen, dann wäre das Spiel sicherlich anders verlaufen.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • Michele Bauer sagt:

    Herzlichen Glückwunsch; Sc Sand! Ihr habt gewonnen, nicht der VFL! Almuth, ist unsere Nummer 1 bei Olympia! Da gewinnen wir mit Sicherheit Gold!!!!!!!!!!!!!!!!

    (2)
  • Maskal69 sagt:

    Glückwunsch VFL Wolfsburg, ein verdienter Pokalsieg!!

    (-25)
  • Michele Bauer sagt:

    Hier haben alle keine Ahnung von Fussball! Ich lache mich einfach nur kaputt! Feiert nur eure Wolfsburger! Die haben ja verdient gewonnen! HAHAHA!

    (-1)
  • Michele Bauer sagt:

    Wenn man Ahnung vom Fussball hat, ist man hier definitiv falsch! Schade!!!!!!!!!!!!!

    (-15)
  • BirgitsStiefsohn sagt:

    Herzlichen Glückwunsch, SC Sand! Damjanowic große Klasse!

    (30)
  • never-rest sagt:

    Die Moderatoren bei der ARD haben wohl etwas geraucht, anders kann ich mir nicht erklären, dass sie z.B. eines der „besten Pokal-Endspiele in den letzten 10 Jahren“, „Werbung für den Frauenfußball“ etc gesehen haben. Davon war das Spiel leider weit entfernt.

    Der SC Sand hat aufopferungsvoll mit allen Haken und Ösen gekämpft und nach dem Ausgleichstreffer auch gut gespielt. Da lag sogar eine kleine Sensation in der Luft. Nachdem van Bonn sich kaum noch bewegen konnte und aussah wie nach einem Verkehrsunfall, der 1FrauSturm Damjanovic verletzt raus musste, ging auch dem Rest der tapferen Sand-Frauen die Luft aus.

    Glückwunsch an WOB. Aber ! Der große Favorit aus Wolfsburg tat sich einmal wieder schwerer als von mir erwartet. Spielerisch läuft bei den Wölfinnen derzeit nicht (mehr) viel. Die Anzahl der Querschläger, Luftnummern, Abspielfehler und anderer Unzulänglichkeiten bei WOB waren kaum zu ertragen. Anstatt Ball und Gegner laufen zu lassen, wird der Ball viel zu oft über den Platz gebolzt. Höhepunkt mal wieder A. Schuldt mit zwei Slapstick-Einlagen, dazu verkneife ich mir mal lieber einen Kommentar. Mit Abstand beste Wölfin Jakabfi, mit Abstrichen habe ich auch noch Dickenmann und Peter halbwegs in Form gesehen. In dieser Verfassung sehe ich für WOB im UWCL-Finale am Donnerstag allerdings schwarz.

    (39)
  • Detlef sagt:

    Mit viel Glück haben sich die Wölfinnen zur erneuten Titelverteidigung gestolpert!!!
    Ähnlich wie in Potsdam, waren auch heute einige Wölfinnen nicht voll konzentriert, und zeigten deutlich ihre flatternden Nerven!!!
    Und das, obwohl sie früh in Führung gingen!!!

    Sand brauchte etwas Zeit, um ins Spiel zu kommen, und lag so gleich in Rückstand!!!
    Aber dann fingen sie sich, und konnten ausgleichen!!!
    Was wäre gewesen, wenn sie den klaren Elfer zugesprochen und verwandelt hätten???

    Wären die Wölfinnen noch nervöser und anfälliger geworden???
    Das Problem der Ortenauerinnen war, daß außer Damnjanovic keine andere Stürmerin heute Torgefahr ausstrahlte!!!
    Weder Burger, noch die beiden Slovakinnen fanden heute zu ihrer Form vom HF!!!

    So reichte am Ende ein zweiter Treffer der besten Wölfin auf dem Platz!!!

    Zur Schiri kann man nur sagen; Peinlich, sehr peinlich was der DFB da im Pokalfinale aufzubieten hatte!!!
    Neben dem klaren Elfer für Sand, hätte es mM auch noch vorher einen für Wob geben müssen, als Jakabfi im Sander Strafraum von den Beinen geholt wurde!!!
    Hinzu kamen einige Abseitsentscheidungen die falsch, oder zumindest fragwürdig waren!!!

    Das Tor von Popp war aber auch für mich ein klares Foul an Kober, daß nicht zählen durfte!!!

    Ich hoffe, die Enttäuschung der Willstädterinnen hält sich in Grenzen!!!
    Sie haben heute gut gegengehalten und ihr Gesicht nicht verloren!!!
    Ich bin sehr gespannt, wie sie sich nächste Saison präsentieren können!!!

    Die Wölfinnen werden es am Donnerstag sehr schwer haben, wenn sie so unkonzentriert zu Werke gehen!!!
    Denn natürlich ist Lyon ein viel härterer Brocken, der solche Aussetzer wie die von Schult gnadenlos bestraft!!!
    Aber es ist natürlich auch ein anderes Spiel, wo man sich wieder anders motivieren kann!!!

    (8)
  • fisch sagt:

    Glückwunsch an das VfL-Team zum glücklichen Cup-Gewinn. Das Gelbe vom Ei war’s dennoch nicht.
    Wenn der klare Elfmeter kurz vor der Pause gegeben worden wäre, hätte das Spiel evtl. einen anderen Verlauf genommen. Bei einer VfL-Spielerin wäre eine solche Situation vermutlich anders entschieden worden. So langt es gegen OL sicher nicht. In Bezug auf Olympia bereitet mir unsere 1.Torfrau große Sorgen. Erst vor 2 Wochen das „Kullertor“ gegen Turbine und heute schon wieder 2 dicke Böcke im Kreisklassenniveau von A. Schuldt. Da sollte SN evtl. doch noch mal darüber nachdenken.

    (11)
  • Altwolf sagt:

    Trotz eines sehr mühsamen Sieges gegen ein phasenweise besseres Team des SC Sand, zunächst erst einml e.Glückwunsch zur Titelverteidigung an die Wölfinnen.

    Nach anfänglich ordentlichem Spiel und auch der schnellen verdienten Führung haben die Wölfinnen den Faden verloren, zeigten, wie schon zu oft in den letzten Spielen unkonzentriertes Paßspiel, unkluges Verhaltern in den Zweikämpfen und wenig sinnvolle Ideen für die Spielanlage.
    Dies machte den SC unnötig stark und die witterten Morgenluft, insbes, konnten sie den unnötigen Ballverlust der Wölfinnen durch schnelles Umschaltspiel und einer sehr gut agierenden J.Damjanovic etwas überraschend ausgleichen.

    Danach spielten sie mit einfachem, gradlinigem Fußball und guten Pässen deutlich besser und brachten auch die sonst gute Defensive der Wölfinnen immer wieder in Bedrängnis ohne jedoch selbst wirklich zwingende Torchancen zu kreieren,dafür sorgten die etwas konfus agierenden Wölfinnen selbst.

    Während man wieder erkennen konnte, wie einigen VFLerinnen die Kraft fehlte. Dadurch kamen sie auch immer e. Schritt zu spät, bemühten sich kaum um Laufwege und konnten erst in den letzten 20 Minuten das Spiel wieder mehr bestimmen, da auch dem SC Sand die Kräfte schwanden.

    Leistungsschwach heute insbes. L.Gößling und R.Bachmann mit wenig guten Aktionen und vielen Ballverlusten u.Fehlpässen. Das MF sowohl mit V.Bernauer, als auch mit E.Bussaglia nicht sehr präsent.

    Z.Jakabfi, A.Popp und L.Dickenmann noch die Auffälligsten bei WOB, die anderen eher mit schwacher Durchschnittsleistung.

    Ich denke die Elfmeter-Situationen auf beiden Seiten entweder beide pfeiffen oder keine bestrafen, also nicht verkehrt.

    Wenn man kurz vor Schluß im Spiel führt, dann gibt es keine Spielerinnen o. Spieler der Teams im Fußball, die das Zeitschinden nicht praktizieren, also nicht so tun als ob allein die Spielerinnen bei WOB so etwas handhaben. Im umgekehrten Falle hätten dies auch die Sandianerinnen gemacht.

    Das Spiel lebte von der Spanung, aber fußballerisch gut war es nicht, wenn man mal von den Toren und einigen Phasen beim SC Sand absieht.

    (2)
  • Altwolf sagt:

    @Michele Bauer.
    Deine Beteiligung hier und deine Kommentare lassen nur einen Schluß zu – Du bestätigst dir selbst keine Ahnung vom Fußball zu haben.

    (5)
  • enthusio sagt:

    Zum Spiel hat Altwolf schon alles völlig richtig geschrieben. Wolfsburg hat tatsächlich nach starkem Beginn erst in den letzten 20-30 Minuten das Spiel dominiert und insgesamt nicht überzeugen können.
    Ergänzen möchte ich noch, dass Popps Kopfballtor regulär war und aus mir völlig unverständlichen Gründen annulliert wurde.

    Unterm Strich hat Wolfsburg aber seine Erfolgsserie fortgesetzt und in vier Jahren dreimal den Pokal geholt. Das ist eine ganz starke Leistung.

    Jetzt hoffe ich, dass die Mannschaft auch in der Champions League zum dritten Mal in vier Jahren den Pott gewinnt.

    @fisch:
    „Wenn der klare Elfmeter kurz vor der Pause gegeben worden wäre, hätte das Spiel evtl. einen anderen Verlauf genommen. Bei einer VfL-Spielerin wäre eine solche Situation vermutlich anders entschieden worden.“

    Dazu nur ein Satz:
    „Wir leben nicht im Konjunktiv.“ (Zitat Bernd Schröder)

    (-11)
  • enthusio sagt:

    Zur – wie in der letzten Zeit in einem Frauenspiel so oft – schwachen Schiedsrichterinnenleistung hat sich auch die FAZ kritisch geäußert:

    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/dfb-pokalfinale-der-frauen-vfl-wolfsburg-besiegt-sc-sand-14245742.html

    Ich plädiere nach den Erlebnissen etlicher katastrophaler Spielleitungen auch dafür, wieder männliche Schiedsrichterteams im Frauenfussball zuzulassen.

    (12)
  • Königin sagt:

    Erst einmal Gratulation an Wolfsburg zum Pokalsieg… Aber der SC Sand hat wirklich bis zum Schluss toll dagegen gehalten… Davon können sie sich nix kaufen – aber ich war live im Stadion und hatte doch ein enges umkämpftes Spiel gesehen… Wolfsburg muss sich natürlich extrem steigern gegen Lyon … Aber es war bestimmt nicht einfach, die Gedanken an die ChampionsLeague auszuschalten – deswegen Kompliment an Wolfsburg und alles Gute für Donnerstag .. 🙂

    (6)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @enthusio
    Du weißt nicht, weshalb Popp’s Kopfballtor anulliert wurde?
    Das war für mein Verständnis eine Konzessionsentscheidung in Folge des verweigerten Strafstoßes an Damjanovic. Immerhin hatte man in der HZ-Pause die Möglichkeit, diesen Fehler im Schiri-Team zu erörtern bzw. sich umzuhören, was die TV-Kameras zeigten.
    Lieber mit einem 2. bewußten Fehler, den ersten ausgleichen und damit einen Reset auszuführen. Eine menschliche und für mich nachvollziehbare Handlungsweise von Frau Söder. Und, zugeben wird sie das vermutlich nie.

    @Detlef
    Das nicht gegebene Kopfballtor von Popp entsprang keinem Foul von ihr an Kober, das war absolut regelkonform! Nur wissen die Meisten und du eben auch nicht, dass der sog. besondere Schutz der Torhüter im 5m-Raum nicht mehr Bestandteil des Regelwerkes ist. Auch ist Popp eher am Ball und dieser in Richtung Tor unterwegs und danach erst kommt es zu unvermeidbaren Körperkontakt zwischen Beiden, infolgedessen Kober zu Boden geht. Das aber ist absolut marginal!

    (1)
  • F.B. sagt:

    Das meiste ist zum Spiel gesagt worden. Auch für mich ist unerklärlich, warum die Mannschaft nach einem so starken Beginn nach 15-20 Minuten komplett den Faden verliert. Mit Ausnahme von Zsanett Jakabfi beteiligten sich in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit alle an dem Fehlpass-Festival, dazu immer wieder Aussetzer in der Abwehr, inklusive den Einlagen von Almuth Schult. Auffällig für mich auch, dass gestern oftmals die Laufwege nicht stimmten, auch zwischen Spielerinnen, die eigentlich gut eingespielt sind.

    Bei Alex Popps Kopfballtor habe ich auch kein Foulspiel gesehen, das war ein ganz normaler Zweikampf mit der Torhüterin. Einen Schutzraum für Torhüterinnen gibt es nicht mehr, zumal die Szene auch noch außerhalb des Fünfmeterraums war. Glück hatte der VfL jedoch, dass man noch mit elf Spielerinnen auf dem Platz stand, das Foul von Vanessa Bernauer war aus meiner Perspektive im Stadion eine Rote Karte.

    Die Lebensversicherung, die wir im Moment haben, heißt Zsanett Jakabfi. Sie ließ sich von den Unsicherheiten drumherum nicht anstecken und lieferte erneut eine überragende Vorstellung ab. Besonders sehenswert natürlich ihr Solo-Lauf beim 1:0. Um am Donnerstag gegen Lyon bestehen zu können, brauchen wir elf Jakabfis.

    (13)
  • dummkopf/ football-women.com sagt:

    Man hilft ja Leuten durch betretenes Schweigen leider auch nicht ihre Grenzen im Kopf zu beseitigen.
    Die „beiden Slowakinnen“ haben auch Namen und heissen DOMINIKA (Škorvánková) und JANA (Vojteková)
    Ausserdem sind es zwei unterschiedliche Wesen und Spielerinnen, die man bei eigenem vollem Kopfeinsatz auch nicht unbedingt in eine Schublade stecken muss, weil sie einen Pass desselben Landes besitzen. Leider muss JANA noch ein wenig mehr trainieren, um zur absoluten Bundesliga-Topklasse zu gehören.

    (1)
  • Ralligen sagt:

    „Leider muss JANA noch ein wenig mehr trainieren, um zur absoluten Bundesliga-Topklasse zu gehören.“
    Dazu fällt mir ein anderes Thema ein,das Gewicht von einigen Spielerinnen in der AFBL ist sehr grenzwertig was mir beim Spiel WOB-Köln auffiel.

    (2)
  • F.B. sagt:

    @dummkopf:
    Bei diesen beiden Zungenbrecher-Namen hätte ich wahrscheinlich auch die „Abkürzung“ gewählt;-) Es hat sie auch keiner in einen Topf geschmissen, sondern galt nur auf die Gemeinsamkeit hinzuweisen, dass beide im Halbfinale gut gespielt haben und gestern nicht. Kein Grund ausfällig zu werden.

    (6)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Für mich war es trotzdem ein klares Foul!!!
    Ich weiß natürlich, daß der besondere Schutz der Torhüterin abgeschafft wurde, aber Foul bleibt Foul!!!

    Im Feld wird so eine Situation auch als Foul gewertet, selbst wenn die Foulende zuerst den Ball berührt und erst dann die Gegnerin umhaut!!!
    Hat es auch in diesem Spiel gegeben!!!

    @Altwolf,
    Beide nicht gegebene Elfer waren mM keine Kann-, sondern Mußentscheidungen!!!
    Vor allem die Attacke gegen Damnjanovic war so deutlich, da brauchte man keine Zeitlupe!!!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Achso, da fällt mir noch ein anderes Beispiel ein!!!
    Denke bitte mal zurück, an ein Pokalfinale an gleicher Stelle, TURBINE gegen Frankfurt!!!
    Damals wurde auf Foul entschieden, als NATZE in BABETT reinrauschte, weit vor dem 5m-Raum!!!
    Das wäre der Siegtreffer für Potsdam gewesen!!! 😉

    (-1)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    O.k., dann bleibt es eben bei unserer konträren Auffassung – kein Problem! Zumindest nicht solange wie Popp durch Elsig und Kober durch Kemper ersetzt werden… 🙂 Denn dann möchte ich Deine Meinung erneut hören wollen, die dann sicher konsequent bei einem Foul bleibt!? 😉

    (3)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Aber natürlich doch!!!
    Ich denke schon, daß ich da zu den TURBINE-Fans gehöre, die auch gegen die eigenen Spielerinnen entscheiden würden!!!

    Ich erinnere hier an die Auswertung des Jena-Spieles, als ich die Dunkel-Gelbe-Karte für WIBKE MEISTER forderte, als sie mit beiden Beinen in die USV-Spielerin hineinsprang, die Schiri aber auf „Ball gespielt“ entschied!!!

    (0)
  • wisser sagt:

    warum hält der dfb am austragungsort köln fest? beim ersten ESP Duisburg vs Jena waren 26.000 Zuschauer zugegen. Von dort an gings mit den Zahlen bergab!! Ich weiß nicht, kanns aber ahnen wie viel Freikarten verteilt wurden um die Hütte einigermaßen zu füllen. Aber der DFB hat, wie in vielen anderen Dingen auch , seine eigene Philosophie. Die muß man verstehen !!

    (5)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @wisser
    Nö, muss man nicht verstehen, weil das mitunter schlichtweg unmöglich und auch ein Beispiel dafür ist, wie groß die Distanz zwischen uns als FF-Basis und den DFB-Oberen ist!
    Man muss lediglich in den sauren Apfel beissen und die Situation so akzeptieren wie die Bosse dort es handhaben. Auf Wahlen haben wir Null Einfluss, wie auch auf die Entscheidungsfindung – basta! 🙁

    @Detlef
    Genau! So soll(t)e es sein, und nicht anders kenne ich Dich eigentlich (und Du mich auch)!

    (5)
  • Detlef sagt:

    @wisser,
    Nee, muß man nicht!!! 🙁

    Im Gegenteil, man muß den Versuch, ein eigenständiges FF-Pokalfinale zu etablieren als gescheitert erklären!!!
    Ich vermute nämlich auch, daß selbst die TV-Quote von Jahr zu Jahr weiter sinkt!!!

    Köln ist zudem keine FF – Hochburg!!!
    Vielleicht sollte man es mal in Essen oder Duisburg versuchen??? 😉

    (4)
  • holly sagt:

    ich würde gerne mal wissen wo denn das jährliche FF Pokalendspiel stattfinden sollte?

    (0)
  • Altfan sagt:

    Der Versuch eines eigenständigen Austragungsortes für das Pokalfinale der Frauen ist absolut nicht gescheitert. Wer zurück möchte zur „Vorspielsituation“ in Berlin mit meist nicht mehr als 5.000 Zuschauern im weitern Stadionrund hat die richtige Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit im Frauenfußball verpennt. Worüber man allerdings evtl. nachdenken sollte wäre ein Stadion mit kleinerem Fassungsvermögen.

    (16)
  • Königin sagt:

    @ wisser
    Köln ist in meinen Augen der beste Ort für das Frauen-Pokal-Finale, weil es für die vielen tollen Aktionen vor dem Endspiel einfach ideal ist… Die Stimmung ist vorher immer genial und der Platz vor dem Stadion ist wirklich super geeignet … Natürlich ist das Stadion selbst ein wenig zu groß für ca. 16.000 Zuschauer – aber die kleineren Stadion (wie z.B. Essen) haben halt nicht genügend Außenflächen…

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Königin,
    Die Außenflächen vor dem Stadion in Essen sind groß genug für den ganzen „Ringelpiez“!!!
    Das Rahmenprogramm ist jedes Jahr das selbe, und wird auf die Dauer auch langweilig!!!

    Meine Hoffnung liegt darin, daß ein neuer Gastgeber auch neue Ideen in die Waagschale werfen könnte!!!
    Das Kölner Publikum ist mittlerweile pappsatt!!!
    So viele Zuschauer wie dort nötig wären, bringen nicht einmal ansatzweise die beiden FF-Zuschauermagneten Frankfurt und Potsdam zusammen!!!

    Und Deutschland ist eben nicht China oder Nordkorea, wo man zigtausende von Menschen dazu zwingen/delegieren kann ins Stadion zu gehen!!! 😉

    @Altfan,
    Zu Beginn des Frauenfinals waren es vielleicht nur knapp 5000 Zuschauer, aber schon in der zweiten Halbzeit füllte sich das Olympiastadion bis auf über 40.000 und mehr!!!
    Natürlich feuerte da kaum jemand die Frauenteams an, aber die Gänsehaut ist noch heute bei allen Spielerinnen da, die diese Athmosphäre aufsaugen konnten!!! 😉

    Man muß die Abwärtsentwicklung endlich erkennen, und zumindest versuchen gegenzusteuern!!!
    In Köln wird das Zuschauerinteresse immer weiter sinken, soviel steht fest!!!

    (-3)
  • GG sagt:

    Zunächst meine Empfindungen zum Spiel … leider hatte ich einen Platz an der Außenlinie, insoweit fehlte mir sozusagen der „Hubschrauberblick“. Aber hatte auch seinen besonderen Reiz …
    1) Almuth Schult: Was muss eigentlich noch passieren, dass sie endlich einmal die Konzentration über 90 Minuten konsequent hochhält. Unfassbare – wie schon zum Ausdruck gebracht – Slapstick-Einlagen. Aber vielleicht liegt es auch nur an der …
    2) Abwehr: Es wäre so schön erleben zu dürfen, dass die Aufstellung in diesem Mannschaftteil nach dem Motte „Und ewig grüßt das Murmeltier“ erfolgt. Nilla – gesetzt auf rechte IV. Jo – mit ihren (noch) 19 Jahren eine ausgeprägte Abgeklärtheit und Souveränität – als linke IV. Was die Wölfinnen in der letzten Saison auszeichnete war das Duo Nilla/Babs in der IV. Babs am Samstag: Rechte Verteidigerin. Häh ?? Und umgekehrt Lara auf links – was ja im Saisonabschlußspiel gegen Köln schon einmal probiert worden war. Wenn schon ständige Rotation, dann hätte in diesem Spiel eine Zuordnung von Babs zu Jovana erfolgen müssen. Die sehr zierliche Jo hat sich mehr als achtbar in den Zweikämpfen aus der Affäre gezogen, auch bisweilen selbst ausgeteilt. Und doch, von vornherein ein ungleiches Duell. Im BuLi-Spiel in Sand gab es die Zuordnung von Lena zu Jovana – mit einer klaren Siegerin; das Trainerteam hat Nichts dazugelernt. Ich denke, dennoch hat Jo diesen Titelgewinn erst ermöglicht.
    3) Mittelfeld: Von Lena kann und muss man mehr erwarten dürfen. Mitunter ansprechende Aktionen, dann aber auch wieder unsagbar schlechtes Abspiel- bzw. Zweikampfverhalten. Und sich anschließend lamentierend hinstellen. Nilla hat sie als „our princess“ tituliert – sehr treffend. Mitunter erweckt sie den Eindruck, als wolle sie auch nicht mehr; eine Eigenschaft, die sie bislang ausgezeichnet hat. Offenkundig fehlt es dem Trainergespann an der richtigen Ansprache sie – als Führungsspielerin – auch in die Pflicht zu nehmen.
    4) Angriff: Alex Popp hat sich im Laufe dieser Saison einen zweifelhaften Ruf erarbeitet. Niemand fällt so schnell wie sie zu Boden. Ihr Zweikampfverhalten gegen Chioma Igwe unmittelbar vor dem Ausgleichstreffer war einfach lächerlich. Hier trägt sie zu einem großen Teil Mitschuld. Und vor dem Tor: Die Großchance vor dem Halbzeitpause darf sie nicht vergeben. Auch ihr gehören klare Worte geäußert – aber wer im Trainerteam sollte dazu in der Lage sein ?

    Jay hat sich phänomenal entwickelt. Sehr aktiv, einsatzstark, torgefährlich.
    Ein weiterer Aktivposten: Isy. Die Vorbereitung zum Siegtreffer bilderbuchmäßig. Ich wünsche mir, sie würde die gefühlt auferlegten taktischen Zwänge häufiger ignorieren und auch selbst den Abschluß suchen.
    Und zu Ramona Bachmann ist kein Begriff zu zutreffend wie „Fremdkörper“. Und dieses bereits seit BuLi-Spieltag 2.

    Die Aussichten für Donnerstag: Den bisherigen Erfahrungen in dieser Saison gemäß … sehr schlecht. Andererseits, wenn die Mannschaft sich zu emanzipieren getraut und sich eine Spielerin findet die zu einer ähnlich klaren Ansage bereit ist wie Kessi und Metti in der Halbzeitpause des UWCL-Finals 2014, könnte sich die einmalige Serie fortsetzen: Pokalfinale = Wölfinnen-Zeit.

    Abschließend zum Spielort Köln:
    Der letztlich entscheidende Vorteil ist die Möglichkeit ein umfangreiches Rahmenprogramm aufzuziehen. Für einen Großteil der Teilnehmer auch mit einer ansprechenden Attraktivität. Was jedoch fehlt ist die in meinen Augen fehlende Bereitschaft des DFB, sich für ein wirklich großes Familienfest einzusetzen. Ich vermute, das Ruhrgebiet böte hierfür durchaus Potential: SGS Essen, Bayer 04 Leverkusen, jetzt neu Borussia Mönchengladbach und MSV Duisburg. Autogrammstunden wurden jedoch lediglich von wenigen Spielerinnen aus Leverkusen und vom 1.FC Köln angeboten. Hier sehe ich Chancen, die auch zu mehr Zuschauerbeteiligung führen könnten/würden.

    (14)
  • Königin sagt:

    @ Detlef
    Ich (Essenerin) bin für Veränderungen immer offen 🙂 Aber „Ringelpiez“ würde ich die vielen Aktionen vor dem Endspiel nicht nennen… Ich war eigentlich schon zig mal in Kölle und ich finde diese Mischung aus „Volksfest“ und Endspiel eigentlich optimal … Aber ich glaube auch, dass die maximale Zuschauerzahl erreicht ist… Egal, ob der Ort oder das Konzept geändert wird… Aber wie gesagt, immer her mit guten Vorschlägen 🙂

    (8)
  • bale sagt:

    ich war auch in Köln undwar stocksauer dauerte ewig um reinzukommen,weil 5 männliche ordnet rumstanden und 1 Ordnerin alle weiblichen gäste kontrollieren musste manno man es waren überwiegend frauen da!!!!!!!!!!!wer organisiert sowas und das Rahmenprogramm total langweilig und ja man soll mal woanders spielen grne im Osten zb.red bull Leipzig Stadion und leute kommen genug bei Köln haben wir nächstes jahr dann 10.000 manno man

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Königin,
    Ich war (aus Neugier) beim ersten Finale in Köln dabei, da fand ich das alles noch witzig und durchaus gut gemeint!!!

    Danach weitere 3x als TURBINE im Ring stand!!!
    Das Rahmenprogramm war immer das Gleiche, sogar jede Freßbude steht immer am selben Fleck!!!
    Die Nachwuchsturniere sind noch das Interessanteste an diesem ganzen Schmierentheater!!!

    Eigentlich geht es ja dabei auch gar nicht um den FF oder das Finale an sich!!!
    Der DFB und seine Sponsoren, aber vor allem die Stadt Köln feiern sich hier selber!!!
    Hier ist man das ganze Jahr in Karnevalsstimmung, aber mit Fußball hat das wenig zu tun!!!

    Wenn wir FF-Fans ins Stadion gegangen sind, hat sich die große Mehrzahl der Kölner wieder auf den Weg nach Hause gemacht!!!
    Und mit jedem Mal wurde diese Zahl größer!!!

    Es waren jetzt ziemlich genau 10.000 Zuschauer weniger als bei der Premiere vor sechs Jahren!!!
    Das nennt Altfan dann „die richtige Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit im Frauenfußball“!!!
    Die Frage, wer hier jetzt was „verpennt“ hat, ergibt sich beim nüchternen Blick auf die nackten Zahlen!!!

    (0)
  • holly sagt:

    bisher hat noch niemand von den Leuten die den Standort Köln geändert haben möchten einen Vorschlag gemacht. Ok Leipzig aber dann ist doch das Geschrei groß wenn der Zuschlag an das RB Stadion gehen würde. Dann würden doch gleich wieder die Verschwörungstheorethiker kommen, der DFB will RB den FF schmackhaft machen usw.
    Also bleibt es wie meist hier hauptsache was schlecht reden, aber keinen alternative haben.
    Achso ja Essen viel auch noch als Name. Würde ich auch gut finden.
    Glaube aber leider würden da noch weniger Zuschauer kommen.
    Ich weiss man kann es nicht vergleichen, aber als vor zwei Jahren das Final Four der B-Mädchen in Essen ausgespielt wurde, waren da gerade mal die Eltern der vier teilnehmenden Mannschaften und ein paar andere Fans.
    Am Finaltag war es dann ganz schlimm da die SG schon ausgeschieden war.

    (-1)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Stimmt, kann man nicht vergleichen!!!

    Zwischen dem Finale der B-Juniorinnen und dem Pokalfinale der Großen gibt’s einen „kleinen“ Unterschied!!! 😉

    Außer Essen hatte ich noch Duisburg vorgeschlagen!!!
    Ich war damals beim UEFA-WOMENSCUP Finale FCR gegen Perm dort, und da war die Hütte richtig voll!!! 🙂

    Man könnte auch wieder nach Berlin zurück, und dort ein kleineres Stadion nehmen!!!
    Aber dann liefe es wohl wieder auf den Jahnsportpark hinaus, und damit hätte ich ein richtig großes Problem!!!
    An einen Naziklub möchte ich keine Stadionmiete bezahlen!!!

    Wenn Berlin, dann lieber bei den Eisernen, aber dort gibt es außerhalb der Haupttribüne fast nur Stehplätze!!!
    Und das mag der DFB nicht!!!

    (-2)
  • sonic sagt:

    Man muss ja auch keinen festen Standort haben. Ich fände einen ständigen Wechsel sowieso besser. Der Zuschauerzuspruch hängt auch nicht unbedingt mit einer Frauenfußballtradition oder einer Erstligamannschaft zusammen. Wenn ich z.B. an die U20 WM 2010 denke, kamen in Dresden auch zu Spielen ohne deutsche Beteiligung erstaunlich viele Zuschauer, obwohl (oder weil?) es keine höherklassige Mannschaft in der Region gibt. Wenn der Standort öfter wechselt, ist der Eventcharakter für die einheimische Bevölkerung höher, da es etwas neues und damit erstmal auch interessantes ist. Die Fans reisen sowieso an.

    (5)

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