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Bayern München verpflichtet Anna Gerhardt

Von am 20. Mai 2016 – 10.26 Uhr 17 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat Anna Gerhardd von Absteiger 1. FC Köln verpflichtet. Die 18-jährige Mittelfeldspielerin erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2018.

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Gerhardt erklärt: „Für mich ist der Wechsel zum FC Bayern eine große sportliche und persönliche Herausforderung. Ich möchte hier in München den nächsten Schritt machen und freue mich sehr, künftig ein Teil dieser erfolgreichen Mannschaft zu sein.“

Anna Gerhardt verstärkt das Mittelfeld von Bayern München © Marion Kehren / girlsplay.de

Anna Gerhardt verstärkt das Mittelfeld von Bayern München © Marion Kehren / girlsplay.de

Großes Entwicklungspotenzial

Bayern-Trainer Thomas Wörle meint: „Anna ist eine junge, sehr talentierte Außenbahnspielerin, die beidfüßig, torgefährlich und dynamisch ist. Ich sehe großes Entwicklungspotential in ihr und bin davon überzeugt, dass sie bei uns den nächsten Schritt in ihrer Karriere machen wird. Anna hat sich ganz bewusst für die Herausforderung beim FC Bayern München entschieden und ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit ab Sommer.“

Romert bleibt

Neben der Neuverpflichtung konnte auch noch eine weitere Personalie für die kommende Saison geklärt werden. Mittelfeldspielerin Sarah Romert verlängert ihren Vertrag um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2017. Die 21-jährige Allgäuerin, die in der Vergangenheit durch einige Verletzungen zurückgeworfen wurde, spielt seit dem Jahr 2011 für den FC Bayern und möchte in der kommenden Saison zu alter Stärke zurückfinden.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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17 Kommentare »

  • Hallo123 sagt:

    Sie kann Bundesliga spielen, deshalb ist ein Wechsel verständlich, aber warum zu Bayern? Dort wird sie, wenn überhaupt, nur auf der Bank sitzen oder sogar in der zweiten Mannschaft spielen. Ich denke ein Wechsel zu Frankfurt, Essen oder Potsdam wäre sinnvoller gewesen

    (19)
  • Detlef sagt:

    @Hallo 123,
    Sehe ich genauso!!!
    Da hätte sie auch mit Köln wieder in Liga 2 spielen können!!!

    Wenn man bedenkt, wie oft zB eine LISA EVANS letzte Saison nur zweite Wahl war, oder eine Eunice Beckmann, oder eine international erfahrene Nicole Rolser, dann wird Anna kaum „ihren nächsten Schritt“ machen können!!!

    Dafür muß sie Spielpraxis sammeln, und da ist Bayern definitiv das falsche Team!!!

    Sehr schade, wieder wurde ein großes Talent sehr schlecht beraten!!! 🙁

    (14)
  • Arizona sagt:

    Da muss ich mich anschließen.
    WO ist in dem Kader denn Platz für sie ?
    Insbesondere wenn dann mal alle wieder einsatzbereit sind, schon jetzt ist die Bank gerne mal mit gestandenen Spielerinnen besetzt.
    Das wird wohl eher ein Rückschritt.

    (15)
  • OrbisJack sagt:

    Lachhaft.

    Also das stellenwert diese Liga sinkt Tag für Tag. Hauptsache die richtige Vereinsname hinter dein Spielerinname haben…ob man je das Spielfeld sieht…ist egal.

    Schritt für schritt nehmen die grossen 2 mehr und mehr von die aufregenste Spieler einfach aus dem Gefecht, und was übrig bleibt wird zermurmelt.

    Im Ernst jetzt, wie viele von die besten Spielerinnen werden jeden Spieltag fehlen? Über 20 schon.

    Warum weiter gucken?

    (-2)
  • holly sagt:

    hm kann eure aufregung nicht verstehen. Nun soll sie schon eine der besten Spielerinnen sein?
    Sie ist eine talentierte Spielerin ohne Frage, aber eine der besten da würde ich ihre Entwicklung erstmal abwarten.
    Wo war eure Entrüstung als Frankfurt und Potsdam die Liga bestimmt haben, und den anderen Vereinen die Talente weg geholt haben. Achne da war es ja Turbine da ist es dann in Ordnung.
    Übrigends traue ich Anna es durch aus zu in München sich in die erste Elf zu spielen.
    Kann mich noch gut daran erinnern wie letzes Jahr viele aufgeschriehen haben, was wollen die mit Däbritz und siehe sie hat eine tolle Saison gespielt.

    (1)
  • Halvar sagt:

    Als Schnaderbeck, Lotzen, Leupolz, Däbritz, Wenninger nach München gekommen sind, waren sie auch sehr jung. Geschadet hat ihnen der Wechsel nicht.

    Natürlich wird sie nicht alle Spiele machen und sich im ersten Jahr erst einmal an die Intensitätssteigerungen vor allem im Training gewöhnen müssen.

    Aber wenn sie das richtige Talent hat, muss der Wechsel kein Fehler sein.

    Ich stelle mir auch die Frage, ob die Reaktion zu der Zeit als Turbine mit Frankfurt die führende Mannschaft gewesen ist ähnlich war, wenn damals eine junge, talentierte Spielerin nach Potsdam gegangen ist (gerne auch aus dem Ausland). ich vermute, damals wurden sowohl Turbine als auch die Spielerin gelobt…

    (3)
  • never-rest sagt:

    Ein Zwischenschritt wie Freiburg, Essen, Potsdam o.ä. wäre für die so junge Spielerin sportlich sinnvoller. Jetzt wird es für A. Gerhardt beim FCB erst einmal 2 Jahre lang hauptsächlich die Bank drücken heißen. Dabei ist Spielepraxis gerade für ganz junge Talente besser als jedes Training.

    Denjenigen die jetzt wieder ganz allgemein den Untergang des FF in der Liga beschreien, sei gesagt, es bleiben genug Talente auch für die anderen Clubs übrig. Dort müssen sie aber auch behutsam gefördert und regelmäßig eingesetzt werden.

    (12)
  • OrbisJack sagt:

    @holly

    Keine will dass Potsdam/Frankfurt wieder die Liga bestimmt. Hätte ich die Frauen Bundesliga damals enteckt, wäre ich nicht geblieben. Jetzt aber haben wir das wieder nur mit zwei anderen die besitzen mehr (und sichere) Geld als Potsdam/Frankfurt je geträumt haben.

    Du hast von ‚verbitterten‘ Potsdam fans in der andere Gespräch gesprochen. Kann ich auch verstehen dass es schmerzt 45 Jahre harte arbeit so leicht auseinander fällt…aber es ist nicht nur Potsdam fans die die entwicklung kritisch sehen (ich war fan von eine Verein, jetzt werde ich das nie).

    Also, lassen wir diese zwei Auslaufmodelle raus (nur eine Frage der Zeit becor sie nicht mehr 1.Liga sind) und befassen wir mit den Frage:Wann ist es genug?

    Ich hab das verdacht dass du immer alles gut bei Wolfsburg/Bayern fidnet (und bei die Frauenverein alles kritischsiehst). Also sollte eine diese 2 grossen in diesem Sommer Schelin, Morgan, Marta, Mittag, Thomis, Jodi Taylor, Huth, Linden, Und auch Cristen Press verpflichten(und dass ohne ihre existierende Stürmer verlassen)….wird es immer noch okay bei dir?

    Wann haben die genug? Wichtig zu fragen, weil mMn diese begriff versteht weder Wolfsburg/VW oder Bayern gar nicht.

    (-9)
  • holly sagt:

    @ Orbis Jack, auf keinen Fall. Die SG Essen ist immer noch mein Paradebeispiel das man mit wenig Geld viel erreichen kann. Auch Jena hat sich gut entwickelt mit wenig Geld.
    Es werden nie die reinen FF Vereine aus der Liga verschwinden, da bei den MF Vereinen die wenigsten Geld haben. Die verbraten ihr Geld lieber beim MF.
    Alle haben sich gewünscht das es mehr Wettbewerb/MF Vereine gibt die Geld in den FF stecken. Besonders Sigi Dietrich hat das gefordert. Ich glaube manche Fans(egal von welchem Verein) sehen das alles zu kritisch. Alle wollten eine Entwicklung im FF, nun ist sie da, nun gefällt es aber auch nicht.
    Da ich kein Fan von einem Verein bin fällt es mir leicht auf die Seite der Bayern oder Wob zu sein. Ich finde die Entwicklung gut und glaube auch das selbst die ehemaligen Topteams es immer noch als herausforderung sehen mitzuhalten.

    (5)
  • holly sagt:

    @Orbis Jack, will mal kurz noch auf die Namen eingehen die du genannt hast. Schelin aus Altersgründen leider ein Auslaufmodell, aber immer noch eine meiner Lieblingsspielrinnen.
    Morgan, Thomis und Press nicht realistisch meiner Meinung nach da nur von französichen Vereinen zu bezahlen da können Bayern und Wob nicht mithalten.
    Marta bleibt defenitiv in Schweden, da sie die schwedische Staatsbürgerschaft erlangen möchte.
    Huth und Linden sicher gute Spielerinnen, glaube aber nicht das in Wob oder Bayern auf dem Zettel stehen.
    Kann man für 3 Wettbewerbe wenn man weit kommt einen zu großen Kader haben? Siehe die Verletztenliste der Vereine über die Saison

    (2)
  • OrbisJack sagt:

    Muss kurz ein korektur zur meine letzte Post schreiben:

    Ich wollte sagen „ich war fan von KEINE Verein“.

    (-1)
  • OrbisJack sagt:

    @holly

    Also Holly du hast nur die Frage ausgewichen und (leider typisch Deutsch) sich an die Details geklammert. Es war natürlich eine Absurde beispiel…also mache ich das ganz leicht(ohne Name zu nennen).

    Gibt es ein Punkt wo sogar DU sagen muss…die haben genug, ab jetzt ist nur noch blödsinn die die Liga schadet? Ein Kader von 40 A-Internationale Spielrein z.B. oder mehr? Wäre 50 okay?

    Übrigends…Essen geht nirgendwo. Ein Punkt mehr als letzte Saison. Kein zeichen dass die je nach vorne angreifen. Jena velor einige Spielerin, und da ist aucb Sorgen über Geld gross.

    Sand…naja, mal abwarten.

    Oh, und…ja, Verletzungen. Die gibts nur bei die Grossen 2, ja? Deshalb müssen die alle haben. Also, stimmt, nur bei Wolfsburg und Bayern gibts verletzten. Also, bitte nimm so viel wie ihr möchtet.

    (-4)
  • holly sagt:

    @ Orbis Jack, 40 oder 50 A-Internationale haben nicht mal die Marktführer (Gehalt) PSG und Lyon unter Vertrag. Daher stellt sich diese Frage doch garnicht.
    Ich denke wenn man in drei Wettbewerben weit kommen will sollte man schon so 25-28 Spielerinnen zur Verfügung haben.
    Sicher hat Essen nur ein Punkt mehr. Aber sie spielen seit Jahren mit einem niedrigen Etat oben mit und lassen regelmässig Vereine hinter sich die einen höheren Etat haben.
    Was bei einem zu kleinen Kader passiert hat man diese Saison in Potsdam lange genug gesehen.

    (4)
  • Detlef sagt:

    @Halvar,
    Schnaderbeck, Lotzen und Wenninger sind schlechte Beispiele!!!
    Sie kamen wie auch Baunach, MIRLACH, SIMIC, Rudelic, Schöne, Feiersinger und Romert in einer Zeit zu Bayern, als die noch hauptsächlich von ihrem Nachwuchs zehrten!!!

    Leupolz und Däbritz (auch Maier) kann man mit Gerhardt ebenfalls nicht vergleichen, da beide in Freiburg schon den Weg zur A-Natio gefunden hatten, wovon die Ex-Kölnerin noch weit entfernt sein dürfte!!!

    @holly & Halvar,
    Frankfurt holte damals nur in Ausnahmefällen junge Talente in ihre Mannschaft!!!
    Mir fällt da vor allem Bartusiak ein, die relativ jung vom Stadtrivalen FSV kam, und natürlich Marozsan, die sehr jung von Saarbrücken verpflichtet wurde!!!

    Meistens warteten sie ab, bis sich die Talente irgendwo entwickelt haben, und holten sie erst als fertige Spielerinnen!!! (Smisek, KG, Kulig, POHLERS, HINGST, ANGERER, Holl, Behringer, Rottenberg, Laudehr, SCHMIDT, PETER, KUZNIK, Islacker usw)!!!

    Dies tat in den meisten Fällen auch TURBINE!!!
    KESSI und JOSI waren zwar auch noch jung, aber eigentlich keine Talente mehr!!!
    Petra WIMBERSKI, NADZE ANGERER, INKEN BECHER, ARI HINGST, LIRA BAJRAMAJ, BRITTA CARLSON, SONJA FUSS, COCO SCHRÖDER, SVENJA HUTH waren alle fertig ausgebildet!!!

    Junge Talente holte Potsdam meist aus tieferen Ligen, wie BIANCA SCHMIDT aus Gera (3. Liga), oder die KERSCHOWSKI-Twinns aus Berlin (4. Liga), BABBS PETER und JANA BÖHME aus Leipzig (2. Liga), ULLA DRAWS und VIOLA ODEBRECHT aus Neubrandenburg (2. Liga) usw!!!

    Mir fällt jetzt kein junges Talent ein, das Potsdam von einem Erstligisten geholt hätte!!!
    Eventuell INKA WESELY und SARA DORSOON aus Essen???

    (-4)
  • alejandro sagt:

    jeder ist seines Glückes Schmied. Soll G doch in B glücklich werden Fraankfurt und Potsdam haben auch gerne gekauft. Nun ist das Geld nicht mehr da!. Es müssen kleinere Brötchen gebacken werden. Wörle mußte auch mit Kleingeld auskommen. Solange Rummenigge das SAGEN wird es mit den Frauen in M. aufwärts gehen und Wörle kann agieren.. Mit Hoeneß nicht. Kellermann wäre in Essen gescheitert. Beckmann war schon in Duisburg überflüssig. Total überschätzt.

    (-4)
  • FFFan sagt:

    Sehr ambitionierter Wechsel…

    Die Gefahr ist groß, dass wieder mal ein Talent auf der Ersatzbank (oder gar in der 2.Mannschaft) ‚versauert‘.

    Aber wenn die Bayern ‚an die Tür klopfen‘, sollte man diese auch aufmachen. Denn die fragen vielleicht kein zweites Mal an. 😉

    (3)
  • Halvar sagt:

    @ Detlef,

    das heißt dann Deiner Meinung nach im Unkehrschluss, dass es für junge Spielerinnen, die unterhalb der 1. Liga spielen gut ist zu führenden Bundesligisten zu gehen (Bianca Schmidt wurde bei Turbine Potsdam Nationalspielerin), wohingegen der Schritt für junge Spielerinnen, die schon ein Jahr Bundesliga gespielt haben, zu groß ist?

    Ich vermute, ihr habt damals alle Bianca Schmidt geraten, erst einmal in der 2. Liga zu spielen und es dann erst mal bei einem kleineren Bundesligisten zu versuchen….

    Es gibt Fälle, in denen ein Wechsel einer sehr jungen Spielerin (oder auch Spieler) zu einem großen Verein funktioniert und es gibt Fälle, bei denen es nicht funktioniert

    Warten wir es doch einfach einmal ab

    Meine Beispiele mit Schnaderbeck, Lotzen, etc sollten auch eher illustrieren, dass Herr Wörle durchaus in der Lage ist, junge Spielerinnen langfristig einzubauen (ich kann mich entsinnen, wie oft er für das Festhalten an der damals sehr jungen Schnaderbeck kritisiert worden ist)

    Viel Glück Anna

    (4)

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