Lina Magull bleibt beim SC Freiburg

Von am 17. Mai 2016 – 11.12 Uhr 47 Kommentare

Vizemeister VfL Wolfsburg leiht die deutsche Nationalspielerin Lina Magull eine weitere Saison an den SC Freiburg aus.

Die 21 Jahre alte Mittelfeldspielerin spielt seit 2012 beim VfL Wolfsburg und hatte im Sommer 2015 ihren Vertrag bei den Niedersachsen bis 2018 verlängert.

Ursprünglich war Rückkehr geplant

Als Stammspielerin mit Verantwortung soll Magull beim SC Freiburg den nächsten Entwicklungsschritt gehen, um nach ihrer Rückkehr zum VfL ihr Potential ausschöpfen zu können. „Eigentlich hatten wir für die kommende Saison fest mit Lina geplant“, so Ralf Kellermann, Cheftrainer und sportlicher Leiter der VfL-Frauen.

Anzeige

Freiburg zahlt Leihgebühr

„Doch Lina hat in mehreren Gesprächen den Wunsch geäußert, ein weiteres Jahr in Freiburg spielen zu wollen. Daher haben wir gemeinsam mit dem SC Freiburg intensiv nach einer Lösung gesucht, dem Wunsch der Spielerin nachzukommen.“ Der VfL Wolfsburg und der Sport Club einigten sich nun auf eine Leihgebühr und so wird die 21-Jährige auch in der Spielzeit 2016/2017 im Breisgau ihre Fußballschuhe schnüren.

Lina Magull am Ball

Lina Magull (Mi.) bleibt ein weiteres Jahr in Freiburg © Karsten Lauer / girlsplay.de

Weiterentwicklung

„Ich freue mich sehr, dass der VfL und der SC sich einigen konnten und ich ein weiteres Jahr beim SC bleiben kann. Ich fühle mich hier im Breisgau sehr wohl und habe mich in meinem ersten Jahr sowohl sportlich als auch menschlich deutlich weiterentwickelt und möchte diesen Weg mit dem Sport-Club weitergehen,“ so Lina Magull.

Tolle Sache für beide Seiten

Freiburgs Trainer Jens Scheuer zeigt sich ebenfalls hocherfreut: „Dass Lina weiter für uns Fußball spielen wird, stimmt mich einfach froh, das ist eine tolle Sache für beide Seiten. Lina verkörpert viel von dem, was unser Spiel ausmacht, sie ist ein fester Bestandteil unseres Teams. Wir werden alles tun, um gemeinsam weitere Schritte nach vorne zu kommen und uns zu entwickeln.“

Tags: , ,

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

47 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Altwolf
    Meine letzte Anmerkung:Die Höhe ist mir gleichgültig! Meine Portokassen-Aussage zeigt wohl eher einen Trend zu einem niedrigeren Betrag.
    Mir geht es nur ums Prinzip, weil bisher ein Novum im dt. FF, und man läßt sich hier die „Verbesserung“ einer Spielerin auch noch vergüten.
    Vielleicht können wie unsere Auffassung bereits im einem Jahr erneut abgleichend diskutieren, wenn die Ausleihe (endgültig?) zuende ist…

    (-2)
  • Eric sagt:

    @holly
    Ich bin seit mehr als 20 Jahren Fan, Sponsor und Mitglied diese Vereins und kann mir damit aus nächster Nähe ein Urteil erlauben und gerade aus diesem Grund habe ich deine Behauptungen in Frage gestellt.
    Das wir uns derzeit nicht mit Wob und Bayern auf Augenhöhe sehen hat zum Teil finanzielle Gründe, lag aber auch an einigen unglücklichen Entscheidungen im Verein. Leider kam dann dieses Jahr noch enormes Verlechtzungspech dazu, was leider nicht kompensiert werden konnte.
    In Potsdam wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel gewirtschaftet, so dass der Focus auf der Entwicklung junger Talente liegt, denn in irgendwelchen Vereinen müssen diese zukünftigen Nationalspielerinnen entwickelt werden. Dies wird nicht in Wob oder München passieren, sondern eher in Essen, Freiburg, Leverkusen, Potsdam usw.. Das es diese Spielerinnen dann zu den Finanzstärkeren Clubs zieht ist diesen “ Ausbildungsvereinen“ durchaus bewusst.

    (3)