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FFC Frankfurt verlängert vorzeitig mit Crnogorcevic

Von am 10. Mai 2016 – 10.09 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat den Vertrag mit seiner Schweizer Nationalspielerin Ana-Maria Crnogorcevic vorzeitig verlängert.

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Nachdem der 2015 geschlossene Vertrag noch bis zum 30. Juni 2017 lief, wurde mit der aktuellen Vereinbarung eine Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2018 fixiert.

Zweite Heimat Frankfurt

Crnogorcevic meint: „In den letzten fünf Jahren sind der 1. FFC Frankfurt ebenso wie die Stadt Frankfurt, in der ich mich sehr wohl fühle, zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich musste daher auch nicht lange überlegen, meinen Vertrag mit dem FFC vorzeitig bis 2018 zu verlängern, schließlich habe ich hier die Möglichkeit, auf hohem Niveau in der Bundesliga zu spielen. Mein Ziel ist es, dem FFC auch künftig beim Erreichen seiner Ziele zu helfen und in der Schweizer Nationalmannschaft im Hinblick auf die EM 2017 eine gute Rolle zu spielen.“

Wichtige Spielerin

FFC-Trainer Matt Ross meint: „Ihre große internationale Erfahrung, ihre Flexibilität auf verschiedenen Positionen und vor allem ihre Siegermentalität machen Ana zu einer wichtigen Spielerin für uns. Ich freue mich über die vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2018 und bin mir sicher, dass sie auch mit ihren Führungsqualitäten  bei unserem Zukunftsteam eine Rolle spielen wird.“

Ana-Maria Crnogorcevic jubelt

Ana-Maria Crnogorcevic jubelt über den Champions-League-Sieg 2015 © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Leistungsträgerin im Zukunftsteam

FFC-Manager Siegfried Dietrich ergänzt: „Es ist klasse, Ana auch in den beiden kommenden Spielzeiten im FFC-Boot zu haben. Im Zuge unseres Umbruchs gehört sie zu den Akteurinnen, die durch ihre sportlichen Qualitäten, ihre Erfahrung, aber auch mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Ausstrahlung zu den Leistungsträgerinnen unseres Zukunftsteams zählen wird.“

Seit 2011 in Frankfurt

Crnogorcevic wechselte  2011 vom Hamburger SV zum 1. FFC Frankfurt, für den sie seitdem 87 Mal in der Frauen-Bundesliga, 13 Mal im DFB-Pokal und 24 Mal in der Champions  League zum Einsatz kam. Größte Erfolge in dieser Zeit waren der Champions-League-Sieg 2015 sowie der Gewinn des DFB-Pokals 2014. Mit der Schweizer Nationalmannschaft nahm die 25-Jährige, die neben der schweizerischen auch die kroatische Staatsbürgerschaft besitzt, an der WM 2015 in Kanada teil. Mit 81 Einsätzen in der „Nati“ belegt Crnogorcevic den vierten Platz in der ewigen Rangliste ihres Landes.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Sara sagt:

    […]

    Meiner Meinung nach ist die Verlängerung aber ne gute Sache. Sie ist vor allem neben dem Platz eine Leaderin und wird jetzt auch auf dem Spielfeld mehr Verantwortung übernehmen müssen/ dürfen.

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

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  • Sokrates sagt:

    Ana-Maria ist bekanntlich ein Liebling vieler Frankfurter Fans und insbesondere des FFC Fanclubs, aber einer solcher Spielerin „Führungsqualitäten” und sogar eine „Siegermentalität” (Matt Ross) zuzuschreiben, ist geradezu grotesk. Ihre einzige Stärke ist ihre Schnelligkeit. Ihre zahhlreichen Defizite in der Technik, im Zweikampfverhalten, im Passspiel, in ihrer Spielintelligenz, im Kopfballspiel, ihre erschreckende Ungefährlichkeit vor dem gegnerischen Tor und ihre mentale Schwäche werden in den nächsten zwei Jahren noch auffälliger werden, wenn sie nicht mehr von echten Leistungsträgerinnen mit durchgeschleppt wird. Für mich ist sie eine Alibi-Fußballerin und die vorzeitige Vertragsverlängerung ein schwerer Fehler und eine Hypothek für das „Zukunftsteam” (Siggi Dietrich) des FFC.

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  • Herr Schulze sagt:

    @sokrates: Man ist geneigt, danach zu suchen, ob Sie nicht etwas vegessen haben in ihrer vernichtenden Mängelliste. Die oft übertriebene Härte vielleicht?
    Ich habe mich aus ähnlichen Überlegungen stets gewundert, weshalb Crnogorcevic bei Bell gesetzt war, muss aber zugeben, ich sehe ihrem engagierten Spiel immer wieder gerne zu – und das tun wohl auch die Fans. Bei Ross sitzt sie öfter und gewiss richtigerweise auch mal auf der Bank, was ihre Bedeutung für die Mannschaft aber nicht zu schmälern scheint.
    Kurzum: Ihr Bild hat ein paar Schockfarben zu viel und stimmt darum nicht ganz. Ich finde es gut, dass, dass sie bleibt. Trotzdem gilt: Wie die Weiterverpflichtungen von Störzel, Schumann und Prießen, so ist auch die von Ana-Maria Crnogrocevic keine Personalie, um die der FFC von Wolfburg, den Bayern oder auch Potsdam beneidet würde. Auf sowas warte ich noch. Oder zittert man insgeheim, dass Köln in Wolfsburg einen Punkt holt?

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