Simone Laudehr wechselt zum FC Bayern München

Von am 5. Mai 2016 – 10.10 Uhr 38 Kommentare

Welt- und Europameisterin Simone Laudehr wechselt vom 1. FFC Frankfurt zum FC Bayern München. Die 29-jährige erhält einen Drei-Jahres-Vertrag bis 30. Juni 2019.

Die Regensburgerin trug bereits in der Saison 2003/04 das Trikot des FC Bayern München, ehe sie mit dem FCR 2001 Duisburg (2004-2012) und dem 1. FFC Frankfurt (2012-2015) zahlreiche nationale und internationale Erfolge feiern konnte, darunter die Champions League (2015) und den UEFA Women’s Cup (2009).

Ein wichtiger Baustein
„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Simone eine erfahrene Spielerin verpflichten konnten, die uns helfen wird unsere Ziele zu erreichen. Simone weiß, wie man Titel gewinnen kann, auch die Champions League. Diese Neuverpflichtung ist für uns ein weiterer wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Zukunft“, so Karin Danner, Managerin der Abteilung Frauenfußball.

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Simone Laudehr

Simone Laudehr kehrt nach München zurück. © Nora Kruse

Eine komplette und erfahrene Spielerin
„Ich freue mich natürlich sehr auf die neue Herausforderung beim FC Bayern München. Die Mannschaft hat mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft in den letzten beiden Jahren bewiesen, welches Potential in ihr steckt. Dies zeigt die hervorragende Arbeit aller Verantwortlichen. Natürlich war es für mich zudem eine Herzensangelegenheit als gebürtige Bayerin, wieder in meine Heimat zurückzukehren und für den Verein zu spielen, bei dem ich damals den Sprung in die Bundesliga geschafft habe. Nun möchte ich dem Team mit meiner Erfahrung helfen, die großartige Erfolgsgeschichte auch international in der Champions League fortzusetzen,“ sagt Simone Laudehr und ihr künftiger Trainer fügt an: „Simone ist eine ziemlich komplette, sehr erfahrene und willensstarke Spielerin. Ich freue mich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit ihr beim FC Bayern München. Sie wird unsere Mannschaft mit ihren fußballerischen Qualitäten sowie ihrer Siegermentalität definitiv verstärken.“

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38 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    @holly.
    Eine Hypothese, die genauso viel Erfolgsausichten hat, wie die erneute Meisterschaft nicht zu gewinnen.

    @Aldur.
    Sehr mutige Prognose, das mit Hilfe von S.Laudehr gleich die beiden nächsten Meisterschaftsansprüche schon für Bayern zementiert werden. Die stellen sie auch ohne diese Verpflichtung.

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  • F.B. sagt:

    @holly: Wer hat denn so etwas gesagt? Da hast du anscheinend auf die falsche Meinung gehört. Melanie Behringer war in der Saison 2013/14 eine der konstantesten Spielerinnen bei Frankfurt, defensiv enorm wichtig. Bei Bayern hat sie dann eine wichtige Lücke geschlossen, indem sie die Rolle der Ballverteilerin eingenommen hat. Sara Däbritz hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich immer besser entwickelt, auch ihre Verpflichtung war eine gute Entscheidung, um für mehr Dynamik und Kreativität auf der linken Seite zu sorgen. Beides waren absolut nachvollziehbare Verpflichtungen. Bei beiden Spielerinnen schien man sehr genau zu wissen, welche Rolle sie einnehmen sollen und genau das ist mir bei Simone Laudehr nicht klar.

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  • Detlef sagt:

    Früher gab es die Vorherrschaft von Frankfurt und Potsdam!!!
    Diese wurde nun ersetzt von Bayern und Wolfsburg!!!

    Früher mischte noch Duisburg etwas mit!!!
    Jetzt muß man abwarten, wer diese Rolle eventuell übernehmen kann!!!

    Es gibt also keine wirkliche „stärkste Liga“ mehr, weder in Deutschland noch in Schweden, England oder in Frankreich!!! 🙁

    Ob Simon sich mit diesem Wechsel einen Gefallen getan hat, darf sicher bezweifelt werden!!!
    Auch ich erwarte eine „Flucht“ aus München, wie wir es zT schon bei WOB gesehen haben!!!

    Hoffentlich führt das dann dazu, daß der „Rest“ der Liga ab und zu mal für eine Überraschung sorgen kann!!! 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Es wird wohl eher die Zahl der Teams, die gegen den Abstieg spielen, größer als die Zahl derer, die Titelambitionen stellen!

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  • Wolle sagt:

    Ich finde es witzig, wie sich einige darüber freuen, dass beim FFC scheinbar die Lichter aus gehen. Ich war nie ein Freund von SiDi und habe mich auch darüber aufgeregt, wie er eine N11-Spielerin nach der anderen gekauft hat, oft ohne Sinn und Verstand. Eines muss man Ihm aber lassen, er hat nur das Geld ausgegeben, was er selber erarbeitet hat. Ich würde mir gerne mehr dieser Manager für die Frauenvereine wie in Essen, Jena, Duisburg, TP oder sonst wo wünschen, um endlich selber einmal die Ernte einfahren zu können.
    Ullis Girls in München müssen weiterhin hoffen, dass Sie der Ulli trotz des miserablen Zuschauerzuspruch auch in Zukunft bezuschusst. Und beim Werksclub in Wob beten Sie, dass durch den Abgasskandal auch zukünftig das Geld locker in der Tasche liegt. Mit dem Geld anderer lässt sich es jedenfalls gut und bequem wirtschaften.

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  • Aldur sagt:

    @Altwolf:

    Das war natürlich keine ernst gemeinte Prognose, wie ich durch den Smiley deutlich zu machen hoffte. Lediglich der augenzwinkernde Hinweis darauf, dass Bayern schon einmal eine gestandene Spielerin verpflichtet hat, der die deutsche Meisterschaft noch in der Titelsammlung fehlte, und anschließend zweimal in Folge Meister wurde.

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  • FFFan sagt:

    @ F.B.:
    „Sara Däbritz hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich immer besser entwickelt, auch ihre Verpflichtung war eine gute Entscheidung, um für mehr Dynamik und Kreativität auf der linken Seite zu sorgen.“

    Im Rückblick ist das sicher richtig. Vor einem Jahr gab es jedoch nicht wenige (auch hier im Kommentarbereich von ‚Womensoccer‘), die bezweifelten, dass S.Däbritz eine Verstärkung für den FC Bayern sein kann.

    Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen von Bayern München sehr genaue Vorstellungen haben, welche Rolle S.Laudehr im Team einnehmen soll. Sie verraten sie uns nur noch nicht! 😉

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  • Herr Schulze sagt:

    Laudehr ist eine Spielerin mit großen Fähigkeiten, die in Frankfurt leider nur sehr selten voll zur Wirkung kamen.
    Thomas Wörle scheint mir jedenfalls das Format zu haben, die Neigung zur Selbstüberschätzung, die in Laudehrs sehr eigenwilligem und oft wenig mannschaftsdienlichen Stil zum Ausdruck kommt, trotz ihres fortgeschrittenen Alters therapieren zu können. Er ist einer, auf den auch eine Simone Laudehr hören wird. Also Glückwunsch München aus Frankfurt mit einer Treäne im Auge.

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