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Simone Laudehr wechselt zum FC Bayern München

Von am 5. Mai 2016 – 10.10 Uhr 38 Kommentare

Welt- und Europameisterin Simone Laudehr wechselt vom 1. FFC Frankfurt zum FC Bayern München. Die 29-jährige erhält einen Drei-Jahres-Vertrag bis 30. Juni 2019.

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Die Regensburgerin trug bereits in der Saison 2003/04 das Trikot des FC Bayern München, ehe sie mit dem FCR 2001 Duisburg (2004-2012) und dem 1. FFC Frankfurt (2012-2015) zahlreiche nationale und internationale Erfolge feiern konnte, darunter die Champions League (2015) und den UEFA Women’s Cup (2009).

Ein wichtiger Baustein
„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Simone eine erfahrene Spielerin verpflichten konnten, die uns helfen wird unsere Ziele zu erreichen. Simone weiß, wie man Titel gewinnen kann, auch die Champions League. Diese Neuverpflichtung ist für uns ein weiterer wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Zukunft“, so Karin Danner, Managerin der Abteilung Frauenfußball.

Simone Laudehr

Simone Laudehr kehrt nach München zurück. © Nora Kruse

Eine komplette und erfahrene Spielerin
„Ich freue mich natürlich sehr auf die neue Herausforderung beim FC Bayern München. Die Mannschaft hat mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft in den letzten beiden Jahren bewiesen, welches Potential in ihr steckt. Dies zeigt die hervorragende Arbeit aller Verantwortlichen. Natürlich war es für mich zudem eine Herzensangelegenheit als gebürtige Bayerin, wieder in meine Heimat zurückzukehren und für den Verein zu spielen, bei dem ich damals den Sprung in die Bundesliga geschafft habe. Nun möchte ich dem Team mit meiner Erfahrung helfen, die großartige Erfolgsgeschichte auch international in der Champions League fortzusetzen,“ sagt Simone Laudehr und ihr künftiger Trainer fügt an: „Simone ist eine ziemlich komplette, sehr erfahrene und willensstarke Spielerin. Ich freue mich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit ihr beim FC Bayern München. Sie wird unsere Mannschaft mit ihren fußballerischen Qualitäten sowie ihrer Siegermentalität definitiv verstärken.“

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38 Kommentare »

  • OrbisJack sagt:

    Mit jedem vorhersehbaren Wechsel wird die Bundesliga nur noch eine Kopie der Französische Modell. Vor zwei Jahren der beste Liga der Welt (meiner Meinung), und jetzt?

    Naja, muss man nicht gucken.

    (5)
  • Ludwig sagt:

    Wenn ich richtig informiert bin, fehlt Laudehr noch der Meistertitel. Bedeutet das jetzt, dass Bayern den in der nächsten Saison auf keinen Fall holen kann?

    (18)
  • sangokaku sagt:

    In Anbetracht ihrer Gemütslage bei ihrer letzten FFC-Pressekonferenz dürfte sie wohl schon zu diesem Zeitpunkt von dieser ‚Neuigkeit‘ informiert gewesen sein.

    „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.“ (Nicht bös gemeint!)
    Jetzt darf SiDi verkosten, wie es sich anfühlt, die Rosinen aus seinem (eigenen) Kuchen herausgepickt zu bekommen.

    Für einen ehemaligen (notorischen) Rosinenpicker eine harte Kost …
    (Dabei kommt er jetzt einfach nur in den Genuss das zu ernten, was er einst gesät hat. 😉 )

    (32)
  • Altwolf sagt:

    Ich hätte S.Laudehr eher im Ausland insbes. in den USA gesehen.
    Bei Bayern wird sie wahrscheinlich wieder keine feste Position spielen, eine Folge ihrer Vielseitigkeit, jedoch aber auch ihr Problem, da sie keine Position, MF oder Flügel, wirklich hervorragend spielt.
    Bayern fehlt damit neben Vero weiterhin im MF e. Spielerin mit spieltechnischen Fähigkeiten (leider gibt es davon zu wenige), so daß sich der rubuste Stil der Bayerinnen aufgrund der bisherigen Verpflichtungen fortsetzen wird.

    (8)
  • vikkybummsy sagt:

    Jetzt muss SiDi beweisen ob er wirklich der gute Manager ist, den er der Allgemeinheit immer vorgeplappert hat. Anderen Vereinen fertige Spielerinnen wegzukaufen und unfähigen Trainern in die Mannschaft zu quatschen ist jetzt jedenfalls nicht mehr. Bin mal gespannt wie er das jetzt managt.

    (15)
  • Rainer sagt:

    Zwei Tage nach Marozsan nun auch Laudehr. Ist Frankfurts Zeit abgelaufen oder kommen demnächst spektakuläre Neuverpflichtungen? Die Konentration auf Olympique, Wolfsburg, PSG und Bayern als europäische Spitze scheint sich fortzusetzen.

    (6)
  • Gakra sagt:

    Es hatte sich ja angedeutet. Simone Laudehr lechzt nach dem deutschen Meistertitel und hat wohl festgestellt, dass dieser mit dem FFC Frankfurt in absehbarer Zeit nicht zu holen ist. Der nächste bittere Abgang für den FFC und ich „fürchte“, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist. Ich bin sehr gespannt, wen der FFC im Sommer verpflichtet. Vielleicht kommen einige Münchner Spielerinnen (Manieri, Wenninger, Feiersinger) nach den Verpflichtungen von Faißt und Laudehr ja auch ins Grübeln und gehen den umgekehrten Weg von München nach Frankfurt!?

    (10)
  • Gerd karl sagt:

    Orbisjack, deine englische liga ist ja nur zum einschlafen zu gebrauchen.
    Und wenn sie die saison nicht so spielen wie in Deutschland und Frankreich werden die englischen clubs die cl nicht mehr gewinnen.
    Haben sand, freiburg, jena und hoffenheim nicht gezeigt das man die grossen schlagen kann.

    (-9)
  • never-rest sagt:

    Langsam wird`s eng im Münchener All-Star-Kader (wie bei WOB). Da tauchen jetzt schon selbst Spielerinnnen wie Vero beinahe unter. Mal sehen, ob Wöhrle seine Startruppe auch noch in der nächsten Saison so gut dirigieren kann. Einige N11-Spielerinnen könnten sich öfter auf der Bank wieder finden als ihnen lieb ist. Bin gespannt, ob das gut geht.

    Kellermann hatte in WOB bekanntlich seine liebe Mühe und Not renomierte Spielerinnen wie Bachmann, Bussaglia, Dickenmann etc. zu integrieren. Daür wird wohl auch in München die ein oder andere Spielerin den glorreichen FCB verlassen (müsssen), Also aufgepasst in Frankfurt, Potsdam und anderswo.

    (14)
  • Digger Dunn sagt:

    Die Bayern wollen vermutlich in der nächsten Saison nicht schon wieder Meister werden. Anders macht die Verpflichtung von Simone Laudehr keinen Sinn. Denn Simone Laudehr ist sowas, wie der personifizierte Meisterschaftsfluch. Bis auf die Deutsche Meisterschaft, hat sie ja schon alles abgeräumt. Auch mit den Bayern wird ihr das Pech an den Füßen kleben und nächstes Jahr höchstens Vizemeister werden.:-)

    (8)
  • shane sagt:

    @digger: kann mir vorstellen, dass muenchen damit leben kann, die meisterschaft im dritten jahr hintereinander nicht zu holen, dafuer aber die CL zu gewinnen. da lief’s bei simon ja durchaus besser 😉

    (2)
  • jochen-or sagt:

    Mit dem Kader kann man 2 Mannschaften zusammen stellen, die meisterlich sind.
    Bei den Frauen also wie bei den Männern?

    Da muss man jetzt froh sein, dass es noch Wolfsburg gibt.

    Dahinter die große Langeweile und man wird noch lange der Saison 2014/2015 nachweinen.

    (10)
  • bayernbazi sagt:

    Eine tolle Verpflichtung. Darüber kann ich mich als Bayern-Fan nur riesig freuen. Einfach nur fantastisch!

    (-8)
  • wisser sagt:

    Wo bleibt eigentlich die
    Meldung, dass die niederländische Rekordnationalspielerin A. Kiesel Mama geworden ist???

    (2)
  • Königin sagt:

    Auch wenn ich Simone verstehen kann, dass sie den Erfolg in München sucht, befürchte ich doch, dass diese deutsche Bundesliga ein wenig einseitig wird… Bayern u. Wolfsburg sind in „Einkaufslaune“ und was passiert dahinter…? Als Frauen-Fußball-Fan wünsche ich mir spannende Spiele – aber ich befürchte, es gibt einen langweiligen Zweikampf um die Spitze und dahinter streiten sich alle darum, nicht abzusteigen… Ich sehe diese Entwicklung sehr kritisch … 🙁

    (11)
  • F.B. sagt:

    Bisher hat Thomas Wöhrle gezeigt, dass er keine Rücksicht auf große Namen nimmt und z.B. auch eine Vero Boquete auf die Bank setzt und eine Nicole Rolser dafür spielen lässt. Man darf gespannt sein, ob er sich seiner Linie treu bleibt oder aber die Fehler des 1.FFC Frankfurt aus den Saisons 2011/12 und 2012/13 und von Kellermann aus dieser Saison wiederholt, wobei einige „Stareinkäufe“ Einsatzgarantien erhielten, ohne in die Mannschaft integriert zu sein. Falls das der Fall sein wird, dürften sich auch die Frankfurter wieder Hoffnungen auf die CL-Qualifikation machen. Auch stehen für mich die Bayern vor einem ähnlichen Problem, wie vor einiger Zeit Wolfsburg: Man kennt ihre Spielweise und die gegnerischen Trainer können sich darauf einstellen. Die jüngsten Verpflichtungen zeigen, dass sich an der defensiven Ausrichtung und der vorwiegend körperbetonten Spielweise nichts ändern wird.
    Was die Situation von Simone Laudehr betrifft, sehe ich es ähnlich wie Altwolf. Bayern hat auf jeder Position eine oder mehrere Spielerinnen, die dort besser sind als sie. Man wird sie sicher herumreichen, ob sie einen Stammplatz erhält, wage ich jedoch zu bezweifeln, wenn man ihre Leistung der diesjährigen Saison zugrunde liegt.

    (-1)
  • Sokrates sagt:

    @ vikky: Siggi war und ist ein guter Wirtschaftsmanager und Vermarkter, aber vom „FF versteht er so viel wie ein Eunuche von der Liebe” (Bernd Schröder, 2011). Sein sportliches Missmanagment ist spätestens seit der Saison 2008 /09 offensichtlich. Aber auch vorher hat Dietrich sportlich nur von dem glücklichen Umstand profitiert, dass Birgit, Steffi und Smi gebürtige Frankfurterinnen sind und Idgie schon in jungen Jahren zum FFC kam wegen fehlender attraktiver Alternativen. Dietrich hätte wegen seiner fehlenden FF-Kompetenz schon längst einen sportlichen Leiter, bessere und jüngere medizinische Betreuer, gute Scouts und einen wirklich guten Trainer mit einem klaren Bekenntnis zum technisch und spielerischen Offensivfußball sowie guter Jugendarbeit ins Amt setzen müssen. Zwar hätte er auch dann keine Chance mehr gegen das ganz große Geld der Lizenzvereine, aber er könnte den FFC-Fans einen schönen Fußball und vielleicht einen Platz im oberen Mittelfeld anbieten. Stattdessen wird die Mannschaft vielleicht nächste Saison einen sportlichen Niedergang erleben wie Turbine schon diese Saison. Beide Mannschaften könnten zum erweiterten Kreis der Abstiegskandidaten gehören.

    Für Simon ist es die richtige Entscheidung. Sie wird Bayern stärker machen, endlich den Meistertitel gewinnen und vielleicht zum dritten Mal jeweils mit einem anderen Verein ins CL-Finale einziehen.

    @ Altwolf: Manu Iwabuchi ist ebenfalls eine technisch und spielerisch starke MF-Spielerin beim FCB.

    (4)
  • FFFan sagt:

    @ never-rest:
    „Daür wird wohl auch in München die ein oder andere Spielerin den glorreichen FCB verlassen (müsssen).“

    Definitiv. Die ersten Abgänge stehen bereits fest:

    R.Walkling –> Studium in den USA
    E.Beckmann –> Boston Breakers (NWSL)

    Weitere werden folgen, z.B. kann ich mir nicht vorstellen, dass R.Manieri noch eine Zukunft beim FCB hat. Bei U20-Nationalspielerin J.Gaugigl, die derzeit in der 1.Mannschaft überhaupt nicht zum Zug kommt, könnte eine Ausleihe sinnvoll sein, wie es zuletzt bei I.Hartig gemacht wurde (ob sie jetzt von Hoffenheim fest verpflichtet wird?). Fraglich ist auch, ob die seit 2 Jahren verletzte S.Romert noch mal ‚zurückkommt’…

    In dieser Saison umfasst der Kader 27 Spielerinnen, mehr sollten es auf keinen Fall werden, finde ich.

    (5)
  • FFFan sagt:

    P.S.:
    Der Bayern-Fan-Blog ‚miasanrot‘ unternimmt den Versuch einer Bewertung dieses Transfers. Dabei wird neben der technischen Qualität und Spielintelligenz auch Laudehrs Eigenschaft als ‚Mentalitätsmonster‘ besonders hervorgehoben:

    http://miasanrot.de/simone-laudehr-fc-bayern/

    (2)
  • netflyer sagt:

    @socrates: Hat Schröder das wirklich gesagt? Aber wo er Recht hat, hat er Recht 🙂

    Jahrelang hatte Frankfurt nominell die beste Mannschaft, aber sei 2008 keinen Trainer mehr, der das nutzen konnte bzw. durfte. Nun sind Woflsburg und Bayern vorbeigezogen. Keine Spielerin mit Ambitionen wir mehr zu Frankfurt wechseln. Frankfurt hätte aufgrund der Sponsorenbasis immer noch die Chance aufzuholen. Wenn ja wenn Sidi endlich mal einen Trainer vom Format Wöhrle/kellermann verpflichten würde und diesem die volle Verantwortung im sportlichen Bereich überlassen würde.
    Aber davon reden wir ja schon seit Jahren…

    (12)
  • waiiy sagt:

    Ich bin mir sicher, dass Bayern durch diesen Wechsel nicht verstärkt hat. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob Frankfurt letztendlich durch diesen Wechsel Qualität verloren hat. Von daher sehe ich den Wechsel nicht als dramatisch an. Ich denke, mittelfristig wird Laudehr selbst die Verliererin sein.

    (1)
  • Altwolf sagt:

    Insgesamt sehe ich die Entwicklung der Liga nicht so „schwarz“, wie Viele hier im Forum.
    Sicher haben Bayern u.WOB inzwischen in ihren Vereinen die Unterstützung, die man sich eigentlich von allen MF-Lizenz-Clubs erwarten würde, da ihr Etat in keinem Verhältnis zu den Aus- u. Einnahmen der Männer-Sparte steht. Warum dies bei Bayer, Werder, Köln, Freiburg u.1899 nicht erfolgt, erschließt sich uns nicht.

    Der 1.FFC, wie auch Turbine haben weiterhin einen guten Ruf und auch immer noch ein hervorragendes Umfeld für den FF, jedoch werden sie nur dann attraktiv bleiben bzw. auch wieder werden, wenn sie einen Trainer/Trainerin finden, der/die längerfristig planen und mit einem kompeteten sportlichen Leiter mit Kontinuität über mehrere Jahre arbeiten kann.

    Nicht von ungefähr sind die derzeit erfolgreichsten FF-Teams, die,die mit schon länger dort arbeitenden Trainern ausgestattet sind, so wie es schon in den Jahren zuvor ein B.Schröder gezeigt hat.

    Die Dreifachbelastung der sog. Spitzenteams wird auch in Zukunft für Überraschungen sorgen, so wie es dieses Jahr auch der SC Freibung,der SC Sand u. auch d. USV Jena gezeigt haben. Nur wenn die Teams , gerade in den „englischen“ Wochen, jedes Spiel in der AFBL konzentriert u.mit vollem Einsatz angehen, werden sie “ unliebsame“ Überraschungen vermeiden können, von Verletzungen evtl.er „Schlüsselspielerinnen“ einmal abgesehen, die ebenfalls immer noch Unwägbarkeiten zulassen.

    Was die Zahl der Verpflichtungen betrifft, sollte doch ein Kader bei der 3-fach-Belastung u. zusätzlichen N-11 Abstellungen, von 25-27 Spielerinnen mit möglichst doppelter Positionsbesetzung unabdingbar sein.

    @Sokrates.
    Das mit M.Iwabuchi mag so richtig sein, jedoch habe ich den Eindruck, das sie,wenn denn eingesetzt, hinter den Spitzen spielt, jedoch nicht für den spielerischen Aufbau aus der Defensive heraus als Verbindung zur Offensive agiert.
    Da steht das Duo M.Behringer u.M.Leupolz als “ Bollwerk“ für den Defensivbereich mit jedoch „limitierten“ spieltechnischen Fähigkeiten für den Offensivbereich.
    Diese Konstellation erscheint mir auch als größtes „Manko“ bei Bayern, da sie gegen Teams mit ähnlicher Ausrichtung, das Spiel machen müssen und dabei nicht in Rückstand geraten dürfen, denn dann haben sie das Problem spielerische Lösungen zu finden.

    (3)
  • Da ist der miasanrot-blog ja wirklich interessant. Sonst immer super gut beobachtet. Selbst bei Elfmeterentscheidungen nicht Bayern-verliebt. Aber in Simone Laudehr? Gerade das Gegenteil des geschriebenen ist leider teilweise richtig.
    Einen kurzen Kommentar gibt es bei football-women auch immer zu jedem Wechsel.

    (-8)
  • Altwolf sagt:

    @FFFan. @Dummkopf.
    Ein wirklich guter Blog über den FF des Vereins.

    Aber bezüglich S.Laudehr muß ich verpasst haben, das sie zuletzt zur Weltfußballerin gekührt worden ist und somit die Super-Verpflichtung der Bayern ist. Da habe ich sie ja völlig falsch eingeschätzt und gesehen. S.Neid sollte, ob ihrer überrageden Fähigkeiten, auch unbedingt an ihr festhalten.

    Da hätte man sich besser weniger „euphorisch“ und „verklärt“ äußern sollen.

    (3)
  • Mexchen sagt:

    Süß wie ausgerechnet FFC Frankfurt-Fans jammern und sich beklagen dass der FC Bayern Top-Spielerinnen von anderen Bundesligavereinen verpflichten.
    Gerade das war doch jahrelang das Steckenpferd von SiDi und dem FFC. Da wurde nicht gejammert und gesagt dass man die Konkurrenz schwächt und die BuLi kaputt macht. Im Gegenteil da wurden die starken Transfers gefeiert und dass es völlig normal ist, das Meister- und CL-Teams die Topspieler der „kleineren“ Clubs abwirbt. Nach dem Motto „wer kann, der kann“ wurde es gerechtfertigt.

    Jetzt ist der FFC ein vermeintlich „kleinerer“ Verein im Vergleich zu Bayern und Wolfsburg. Und der FCB und WOB werben jetzt die Topspieler aus eben bspw. Frankfurt ab. Es ist schon sehr heuchlerisch, dass sich jetzt ausgerechnet die FFC Fans darüber beklagen und sich in die arme Opferrolle stellen.
    Denkt einfach mal an 5-10 Jahre zurück und überlegt noch einmal ob gerade aus Frankfurt solche Unterstellungen gerechtfertigt sind.

    (4)
  • Aldur sagt:

    Digger Dunn sagt:
    „…Simone Laudehr ist sowas, wie der personifizierte Meisterschaftsfluch. Bis auf die Deutsche Meisterschaft, hat sie ja schon alles abgeräumt.“

    Wenn mich nicht alles täuscht, galt das auch für Melanie Behringer, als sie zurück nach München wechselte. So gesehen, könnte die Verpflichtung von Laudehr also auch bewirken, dass Bayern seinen Titelanspruch zwei weitere Jahre zementiert. 😉

    (3)
  • Andreas sagt:

    denkt auch jemand mal an den mensch simone laudehr würdet ihr auch ein angebot ablehnen das euch wieder näher nach hause bringt? sie war jetzt 12 jahre in duisburg bzw frankfurt und von dort kann man nicht mal so einfach die familie besuchen. und wer weis schon was die nächste saison bringt es bringt doch nicht zu spekulieren lassen wir die neue saison erstmal auf uns zukommen und erfreuen uns an den olympischen spielen in rio

    (4)
  • Altwolf sagt:

    @Andreas.
    Warum sagt man nicht klar und deutlich, das gilt sinngemäß natürlich für alle wechselnden Spielerinnen,ich habe ein gutes Angebot, kann weiterhin auf hohem Niveau und insbes. auch international spielen.

    Alles Andere ist doch nur Floskel und nichtssagendes Beiwerk.

    So ist doch S.Laudehr mit 29 Jahren eine gestandene Persönlichkeit, die auch weiß, wie sie ihr Leben zu gestalten hat und auch wenn für viele die Nähe zur Familie eine gewisse Bedeutung hat, so ist sie sicherlich in den seltendsten Fällen ein entscheidender Faktor.
    Wie viele junge Menschen leben in unserer Gesellschaft aufgrund von Ausbildung, Studium oder Arbeitsstelle vom Elternhaus entfernt ohne dies nun als Priorität für ihre Wohnortwahl zu setzen, sondern fast immer ist es die Perspektive in der beruflichen Entwicklung.Bei sehr jungen Spielerinnen zwischen 16- und etwa 21-Jahren spielt die Nähe zur Familie sicherlich noch eine andere Rolle, da es die ersten Schritte einer gewissen Selbstständigkeit sind.

    Die Formulierungen wie diese oder „eine neue Kultur kennenzulernen“, „neue Herausforderungen einzugehen“, „aus privaten Gründen, um näher an der Heimat zu sein“ werden immer wieder als Umrahmung der Wechselentscheidungen aus dem Phrasenpool geholt, warum auch immer.
    Als ob man sich einer solchen Entscheidung „schämen“ müßte, was eigentlich zu den normalen Vorgängen in unserer Gesellschaft zählt.

    (12)
  • F.B. sagt:

    Was auf der „misanrot“-Seite geschrieben wird, ist wirklich abenteuerlich. Da scheinen manche Leute seit Jahren kein Spiel mehr von ihr gesehen zu haben. Wenn Simone Laudehr eines ganz gewiss nicht ist, dann eine Ballverteilerin und Dirigentin im Mittelfeld. Auch der Drang zum Tor und die Übersicht sind ihr in der letzten Saison bei Frankfurt ziemlich abhanden gekommen. Ihre besten Spiele machte sie in der letzten und vorletzten Saison in der Innenverteidigung und als Linksverteidigerin. Aber auf diesen Positionen haben die Bayern gewiss keine Sorgen.

    (4)
  • holly sagt:

    @F.B. bei einer Behringer und Däbritz hat man auch gesagt was wollen die mit ihrer Leistung in München und siehe da sie sind beides ganz wichtige Spielerinnen in dieser Saison gewesen. Denk Simon wird nächste Saison ihren ersten DM Titel gewinnen.

    (-3)
  • Altwolf sagt:

    @holly.
    Eine Hypothese, die genauso viel Erfolgsausichten hat, wie die erneute Meisterschaft nicht zu gewinnen.

    @Aldur.
    Sehr mutige Prognose, das mit Hilfe von S.Laudehr gleich die beiden nächsten Meisterschaftsansprüche schon für Bayern zementiert werden. Die stellen sie auch ohne diese Verpflichtung.

    (4)
  • F.B. sagt:

    @holly: Wer hat denn so etwas gesagt? Da hast du anscheinend auf die falsche Meinung gehört. Melanie Behringer war in der Saison 2013/14 eine der konstantesten Spielerinnen bei Frankfurt, defensiv enorm wichtig. Bei Bayern hat sie dann eine wichtige Lücke geschlossen, indem sie die Rolle der Ballverteilerin eingenommen hat. Sara Däbritz hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich immer besser entwickelt, auch ihre Verpflichtung war eine gute Entscheidung, um für mehr Dynamik und Kreativität auf der linken Seite zu sorgen. Beides waren absolut nachvollziehbare Verpflichtungen. Bei beiden Spielerinnen schien man sehr genau zu wissen, welche Rolle sie einnehmen sollen und genau das ist mir bei Simone Laudehr nicht klar.

    (7)
  • Detlef sagt:

    Früher gab es die Vorherrschaft von Frankfurt und Potsdam!!!
    Diese wurde nun ersetzt von Bayern und Wolfsburg!!!

    Früher mischte noch Duisburg etwas mit!!!
    Jetzt muß man abwarten, wer diese Rolle eventuell übernehmen kann!!!

    Es gibt also keine wirkliche „stärkste Liga“ mehr, weder in Deutschland noch in Schweden, England oder in Frankreich!!! 🙁

    Ob Simon sich mit diesem Wechsel einen Gefallen getan hat, darf sicher bezweifelt werden!!!
    Auch ich erwarte eine „Flucht“ aus München, wie wir es zT schon bei WOB gesehen haben!!!

    Hoffentlich führt das dann dazu, daß der „Rest“ der Liga ab und zu mal für eine Überraschung sorgen kann!!! 😉

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Es wird wohl eher die Zahl der Teams, die gegen den Abstieg spielen, größer als die Zahl derer, die Titelambitionen stellen!

    (1)
  • Wolle sagt:

    Ich finde es witzig, wie sich einige darüber freuen, dass beim FFC scheinbar die Lichter aus gehen. Ich war nie ein Freund von SiDi und habe mich auch darüber aufgeregt, wie er eine N11-Spielerin nach der anderen gekauft hat, oft ohne Sinn und Verstand. Eines muss man Ihm aber lassen, er hat nur das Geld ausgegeben, was er selber erarbeitet hat. Ich würde mir gerne mehr dieser Manager für die Frauenvereine wie in Essen, Jena, Duisburg, TP oder sonst wo wünschen, um endlich selber einmal die Ernte einfahren zu können.
    Ullis Girls in München müssen weiterhin hoffen, dass Sie der Ulli trotz des miserablen Zuschauerzuspruch auch in Zukunft bezuschusst. Und beim Werksclub in Wob beten Sie, dass durch den Abgasskandal auch zukünftig das Geld locker in der Tasche liegt. Mit dem Geld anderer lässt sich es jedenfalls gut und bequem wirtschaften.

    (8)
  • Aldur sagt:

    @Altwolf:

    Das war natürlich keine ernst gemeinte Prognose, wie ich durch den Smiley deutlich zu machen hoffte. Lediglich der augenzwinkernde Hinweis darauf, dass Bayern schon einmal eine gestandene Spielerin verpflichtet hat, der die deutsche Meisterschaft noch in der Titelsammlung fehlte, und anschließend zweimal in Folge Meister wurde.

    (1)
  • FFFan sagt:

    @ F.B.:
    „Sara Däbritz hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich immer besser entwickelt, auch ihre Verpflichtung war eine gute Entscheidung, um für mehr Dynamik und Kreativität auf der linken Seite zu sorgen.“

    Im Rückblick ist das sicher richtig. Vor einem Jahr gab es jedoch nicht wenige (auch hier im Kommentarbereich von ‚Womensoccer‘), die bezweifelten, dass S.Däbritz eine Verstärkung für den FC Bayern sein kann.

    Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen von Bayern München sehr genaue Vorstellungen haben, welche Rolle S.Laudehr im Team einnehmen soll. Sie verraten sie uns nur noch nicht! 😉

    (1)
  • Herr Schulze sagt:

    Laudehr ist eine Spielerin mit großen Fähigkeiten, die in Frankfurt leider nur sehr selten voll zur Wirkung kamen.
    Thomas Wörle scheint mir jedenfalls das Format zu haben, die Neigung zur Selbstüberschätzung, die in Laudehrs sehr eigenwilligem und oft wenig mannschaftsdienlichen Stil zum Ausdruck kommt, trotz ihres fortgeschrittenen Alters therapieren zu können. Er ist einer, auf den auch eine Simone Laudehr hören wird. Also Glückwunsch München aus Frankfurt mit einer Treäne im Auge.

    (1)

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