VfL Wolfsburg verpflichtet Sara Björk Gunnarsdóttir

Von am 2. Mai 2016 – 15.44 Uhr 23 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat die isländische Nationalspielerin Sara Björk Gunnarsdottir verpflichtet. Die 25 Jahre alte Mittelfeldspielerin kommt vom schwedischen Meister FC Rosengård.

Ihr Vertrag beim FC läuft am 30. Juni 2016 aus, so dass Gunnarsdottir zur Saison 2016/2017 ablösefrei zum VfL Wolfsburg wechseln kann. Zum 1. Juli 2016 hat die Isländerin bei den Grün-Weißen unterschrieben, derKontrakt ist bis 2018 datiert.

Sara Björk Gunnarsdóttir

Sara Björk Gunnarsdóttir verstärkt ab der kommenden Saison das Mittelfeld des VfL Wolfsburg © UEFA.com

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Echte Bereicherung

Ralf Kellermann, Cheftrainer und sportlicher Leiter der VfL-Frauen, freut sich über den Neuzugang: „Sara Gunnarsdottir ist trotz ihres noch jungen Alters eine sehr erfahrene Spielerin und konnte sich sowohl in der Champions League als auch in der Nationalmannschaft bei Europameisterschaften im internationalen Frauenfußball beweisen. Sie ist eine Bereicherung für unserer Team.“

Sara Björk Gunnarsdottir wurde am 29. September 1990 in Island geboren und begann ihre Karriere in ihrem Heimatland bei Haukar. Mit Zwischenstation in UBK Kopavogur wechselte sie mit 21 Jahren nach Schweden, wo sie seither in Malmö ihre Fußballschuhe schnürt.

Eine bessere Fußballerin werden

„Ich freue mich sehr, zukünftig für einen der besten Vereine Europas zu spielen. Der VfL ist ein großer Verein mit großen Ambitionen. Das Ziel ist, Titel zu gewinnen und davon möchte ich ein Teil sein und mein Bestes geben, dies auch zu erreichen. Mit Wolfsburg in der Bundesliga zu spielen wird mich persönlich voranbringen und mich zu einer besseren Spielerin machen. Als Fußballerin suche ich stets die Herausforderung und arbeite hart, um immer besser zu werden, daher ist der Wechsel nach Wolfsburg der perfekte Schritt für mich“, so Gunnarsdottir.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

23 Kommentare »

  • OrbisJack sagt:

    @ralligen

    Necib verlässt OL?!? Das ist mir neu…geht sie auch in den USA…oder zur Wolfsburg?

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  • never-rest sagt:

    Also ich verstehe diese Verpflichtung nicht ganz ? Soll Gunnars Tochter Lena Goeßling den Rücken frei halten bzw. ihre defensive Absicherung verstärken ? Genügen Bernauer und Bussaglia dafür nicht mehr oder hat die Neue etwa mehr Qualität? Verläässt noch eine MF-Spielerin WOB und wir wissen es nur noch nicht?

    WOB hätte sich eigentlich mit dem vorhandenen Kader in dieser Saison ein Kopf-an-Kopf Rennen mit den Bayern Ladies liefern können, wenn die Mannschaft vor Saisonbeginn besser eingespielt gewesen wäre. Die notwendige Qualität ist schon da, sie muss nur zu einer funktionierenden Einheit geformt werden. Zuletzt klappte es immer besser. Für die Meisterschaft aber zu spät.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Viele Jahre dt. FF wurden immer wieder begleitet von der vielfachen Aussage und Feststellung, dass deren Spiel von der Athletik lebte, weil eben techn. Versierte (wie Smisek und Lingor) Mangelerscheinung waren!
    Da frage ich mich doch glatt, waren die seinerzeit wirklich gewandt und hatten eine 1a Körperbeherrschung? Zu Birgit Prinz‘ Zeiten und davor wohl eher kaum!
    Aber wir müssen das jetzt nicht weiter ausrollen.

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  • sonic sagt:

    „Die stärkste Mannschaft Europas, OL …? Mit viel Geld bekommt man vielleicht die stärksten Spielerinnen zusammen, aber ein Team hat man deshalb noch lange nicht.“

    Grundsätzlich richtig, aber bei OL kommt eben noch hinzu, daß sie auch als Mannschaft funktionieren.

    Ich habe mir gestern das Spiel gegen Paris teilweise angesehen. OL ist extrem gut eingespielt, viele der Spielerinnen spielen seit Jahren zusammen. Man kann klare taktische Vorgaben erkennen, die auch umgesetzt werden. Jede Spielerin weiß in jeder Spielsituation was sie tun soll und macht es auch. Die Dominanz und Souveränität von Lyon ergibt sich nicht nur aus dem Spielerinnenmaterial, sondern dort wird auch richtig gut gearbeitet.

    Der Trainerstab schafft es die Divenschaft unter Kontrolle zu halten und zu einer funktionierenden Einheit zu formen. Es gibt ein klares Spielsystem und gut zu erkennende Automatismen.

    Es wird sich sehr gezielt verstärkt und nicht einfach alles verpflichtet was nicht bei drei auf den Bäumen ist oder gar auf die „Empfehlungen“ irgendwelcher Leute gehört.

    Die medizinische Abteilung scheint ihren Job zu machen (von Verletztenkatalogen potsdamschen Ausmaßes habe ich noch nichts mitbekommen).

    Man hat es geschafft ansprechende Zuschauerzahlen zu generieren. Ob man 20000 oder 3000 Zuschauer zu einem Spiel bekommt, macht halt auch einen erheblichen Unterschied bei den Finanzen aus.

    OL hat nicht nur Geld, sie setzen es auch effektiv ein.

    Das Musterbeispiel für gute Spielerinnen und schlechte Mannschaft war jahrelang Frankfurt, auf OL trifft das denke ich nicht zu.

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  • bale sagt:

    manno man weiss jemand wo madame necib hingeht?england usa oder Deutschland

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  • Altwolf sagt:

    Na, zumindest passt der Wechsel von Maro besser zu OL, als zu PSG und da OL bis auf PSG kaum Konkurenz hat, kann sich Maro technisch austoben ohne wirklich viel laufen zu müssen.

    Ich würde in Anbetracht der Defensive bei WOB mit N.Fischer, B.Peter, J.Wedemeyer u. auch L.Wensing bzw. alternativ von Fall zu Fall noch L.Gößling auch erwarten,daß noch eine gute IV-erin mit Qualität verpflichtet wird, zumal ich glaube,das Nilla wohl nur noch 1 weitere Saison hier spielen wird.

    Andererseits könnte auch e. defensive MF-Spielerin zur IV umfunktioniert werden, denn auch N.Fischer ist eigentlich e. DM-Spielerin und damit insbes. die Spieleröffnung nicht allein L.Gößling überlassen wird.

    Für mich ist die Qualität des MF entscheidend für die Ausrichtung des Spieles eines Teams und nur hier kann man die erforderliche Dominanz erreichen. Wenn man sich vor Augen hält, das es kaum ein Team in Europa gibt, das wie WOB in dieser Saison 38 Spiele bestreitet, von zusätzlichen Spielen in der N-11 einmal abgesehen, dann machen die bisherigen Verpflichtungen durchaus Sinn, zumal das MF die Hauptlast im Spiel trägt, auch dadurch verletzungsanfällig ist und gerade auch V.Bernauer wenig spielerische Momente einbringt.Ob SBG das im Laufe der Zeit dann besser kann, bleibt abzuwarten.

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  • adipreissler sagt:

    @FrankE Leicester hat einen Jahresetat von 137 Mio. EUR, da kann man wohl kaum von „kein Geld“ reden.

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