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FC Bayern vor der Titelverteidigung, Werder vor dem Abstieg

Von am 30. April 2016 – 11.47 Uhr

Die Titelverteidigung ist seit Wochen für den FC Bayern München nur noch Formsache, doch am 20. Spieltag kann sie nun tatsächlich ohne Schützenhilfe anderer Mannschaften unter Dach und Fach gebracht werden. Notwendig dafür ist mindestens ein Remis gegen Bayer 04 Leverkusen. Ebenso klar ist, dass der SV Werder Bremen absteigen wird, sollte gegen die SGS Essen keinen Sieg einfahren.

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Acht Punkte besträgt der Rückstand des SV Werder Bremen auf das rettende Ufer, wo derzeit Bayer 04 Leverkusen liegt. Bei noch neun zu vergebenen Punkten ist der Klassenerhalt also mehr als unwahrscheinlich. Um sich aber die Minimalchance zu erhalten, müsste Werder gewinnen und Leverkusen verlieren.

Vor eigenem Publikum feiern
Dass Bayer in München die klare Außenseiterrolle einnimmt, steht außer Frage. Münchens Nationalspielerin Melanie Leupolz gibt sich kämpferisch: „Leverkusen wird gegen uns alles reinwerfen, aber das werden auch wir tun. Uns allen ist bewusst, dass wir am Sonntag vor eigenem Publikum erneut Deutscher Meister werden können. Eine bessere Motivation gibt’s doch gar nicht. Wir alle wollen Sonntag Meister werden und mit unseren Fans feiern. Wir werden uns das nicht nehmen lassen.“ Die Partie wird am Sonntag ab 14 Uhr im BR-Livestream übertragen.

Melanie Leupolz jubelt

Melanie Leupolz will am Sonntag feiern. © Karsten Lauer / girlsplay.de

Turbine zu Gast in Köln
Der bereits als Absteiger feststehende 1. FC Köln empfängt zeitgleich den 1. FFC Turbine Potsdam, der derzeit auf dem achten Rang liegt. Mit einem Sieg könnten sich die Potsdamerinnen im Idealfall auf Rang sechs verbessern. Die derzeit mit Potsdam punktgleiche TSG 1899 Hoffenheim spielt erst am Mittwoch beim VfL Wolfsburg. Wegen der Champions League findet auch die Partie zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FF USV Jena erst am Mittwoch statt.

Derby in Sand
Im südbadischen Derby stehen sich am Sonntag der SC Freiburg und der SC Sand gegenüber. Für beide Mannschaften geht es um den vierten Tabellenrang. Das Hinspiel zwischen beiden Teams endete torlos. „Wir sind damals nicht an unsere 100% Leistungsstärke herangekommen“, sagt SC Trainer Jens Scheuer. „Die Mannschaft weiß, was sie besser machen muss.“ Der Sieger der Partie klettert auf den vierten Rang – ein Ziel, das man in Sand fest vor Augen hat, schließlich ist das der Platz, den die Mannschaft nach einer starken Saison derzeit belegt. „Rang vier haben sie [die Spielerinnen] sich verdient und es wäre schade, wenn wir am Ende noch durchgereicht werden“, sagt Trainer Alexander Fischinger.

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