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Freiburg verliert gegen Jena

Von am 27. April 2016 – 19.36 Uhr 4 Kommentare

Der SC Freiburg hat das Nachholspiel vom 18. Spieltag der Frauen-Bundesliga auf eigenem Platz gegen den FF USV Jena verloren.

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Lena Petermann brachte die Gastgeberinnen zwar früh mit einem platzierten Schuss in Führung (4.), doch Tore von Amber Hearn (36.) und Lina Hausicke (48.) drehten die Partie zugunsten der Gäste.

Spielszene Freiburg gegen Jena

Torschützin Lina Hausicke bejubelt ihren Siegtreffer in Freiburg © foto2press / Oliver Zimmermann

Schneid abkaufen lassen

Freiburgs Trainer Jens Scheuer meinte nach der Partie: „Wir haben sehr gut angefangen und sind verdient in Führung gegangen. Danach haben wir uns den Schneid abkaufen lassen, hatten Angst, etwas zu verlieren. Der Glaube an uns war nicht wirklich da, die Aggressivität hat ein wenig gefehlt. Insgesamt haben wir heute nicht gut genug Fußball gespielt, um etwas mitzunehmen.“

Leidenschaft gewinnt

Gäste-Trainer Daniel Kraus erklärte: „Wir haben am Anfang ein wenig gebraucht, um uns Spiel reinzukommen. Freiburg geht verdient in Führung und wir haben Glück, dass wir nicht das zweite Gegentor fangen. Dann haben wir aber zu unserem Spiel gefunden, sind besser in die Zweikämpfe gekommen, haben einfacher Fußball gespielt und waren insgesamt präsenter. Ich denke, dass am Ende mit meiner Mannschaft das Team gewinnt, das einen Tick mehr Leidenschaft ins Spiel reingelegt hat.“



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Bin schwer beeindruckt von den Leistungen des USV. Spricht für eine intakte Mannschaft und einen guten Trainer, wo die finanzielle Situation des Vereins ja nicht gerade rosig sein soll. Habe Jena vor der Saison eigentlich als Abstiegskandidat getippt. Gut, dass in der AFBL nicht alles vorhersehbar und das Tabellenmittelfeld zwischen Platz 4 und 10 so ausgeglichen ist.

    (12)
  • be sagt:

    Durch diesen Sieg kann diese Saison für Jena die bisher erfolgreichste in der Bundesliga werden und Sand noch von Platz 4 stoßen: Beide spielen noch gegen Frankfurt (Jena allerdings auswärts), und so könnte es am letzten Spieltag beim Spiel gegeneinander zum Showdown um Platz 4 kommen. Jena hat insofern noch den kleinen Vorteil, dass sie noch zu Absteiger Köln fahren, während Sand gleich am Sonntag bei den nun frustrierten Freiburgerinnen antritt.

    Auf jeden Fall Glückwunsch ins Paradies! Ungeachtet der finanziell weiterhin angespannten Situation mit ungewisser Zukunft (über die nächste Saison hinaus) und des Trainerwechsels zum Saisonende spielen die Mädels anscheinend mit freien Köpfen auf – das, was bei Turbine eben überhaupt nicht der Fall ist und mitverantwortlich für die auch in der Höhe absolut verdiente Niederlage am Sonntag war.

    (13)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Stimmt! Diese Saison hat was für den USV Jena, obgleich eine wichtige Personalie am Ende steht! Diese aber spricht wiederum auch eine klare Sprache und das im mehrfachen Sinne.
    Dieses Team muss vieles besser und richtiger gemacht haben als z.B. der andere Ostverein, vielleicht auch in-team, dass trotz der nicht gerade rosigen Zukunft eine derart unbeeinbedruckte, beeindruckende Leistung abgerufen wird. Auch so kann sich jede Einzelne in den Fokus rücken und ggf. Begehrlichkeiten erwecken, wenn das denkbar schlechteste Ereignis eintreten sollte, was wohl kein FF-Fan will – die Insolvenz oder Lizenzverweigerung. Da ist wohl noch einige Wochen Daumendrücken angesagt! 🙂

    (11)
  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an den USV!!!
    Tja, da scheint der Sieg am Sonntag noch mal so richtig Rückenwind gegeben zu haben!!!

    @bei,
    Ich kann Dir da absolut zustimmen, bei Jena sieht man den Unterschied zu TURBINE!!!
    Die wissen, sie können nicht mehr absteigen, und somit befreit aufspielen!!!
    Im Paradies sind die Köpfe frei, während im Luftschiffhafen Angst und Selbstzweifel den Spielerinnen ihre Fähigkeiten rauben!!! 🙁

    In Jena haben die Verantwortlichen wohl sehr viel richtig gemacht, zumindest im sportlichen Bereich!!!
    Man konnte die finanziellen Probleme von der Mannschaft fernhalten!!!
    In Potsdam scheint der Druck der Sponsoren dagegen bis ins Team durchgedrungen zu sein, und bei einigen TURBINEN zu Verunsicherung und Lähmung zu führen!!!

    An der Saale wird das Abschiedsgeschenk für den scheidenden Cheftrainer viel prächtiger ausfallen als an der Havel!!!

    (0)

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