SC Freiburg verpflichtet Carolin Simon

Von am 26. April 2016 – 10.27 Uhr 35 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg hat zur kommenden Saison 2016/17 Carolin Simon von Bayer 04 Leverkusen als ersten Neuzugang verpflichtet.

Simon erklärt: „Nach fast vier Jahren bei Bayer Leverkusen sehe ich für mich den Zeitpunkt gekommen, etwas zu verändern, um mich persönlich und sportlich weiterzuentwickeln. Ich hatte in Leverkusen eine schöne und lehrreiche Zeit, will aber jetzt etwas Neues kennen lernen.“

Erfahrene Bundesligaspielerin

Die 23-Jährige kann trotz ihres jungen Alters bereits die beachtliche Zahl von 114 Bundesligaspielen vorweisen. Dazu kommen weitere zwölf Einsätze im DFB-Pokal. Simon startete ihre Karriere bei Eintracht Baunatal und dem TSV Jahn Calden, bevor sie 2010 zum damaligen Bundesligisten Hamburger SV wechselte. Von dort ging es 2012 weiter zum VfL Wolfsburg, 2013 folgte der Schritt zu Bayer Leverkusen. Nach dreieinhalb Jahren beim Werksclub steht sie ab dem Sommer für den Sport-Club auf dem Platz.

Anzeige
Carolin Simon (re.) in Aktion

Carolin Simon (re.) wechselt von Leverkusen nach Freiburg © Marion Kehren / girlsplay.de

Begnadeter Linksfuß

SC-Trainer Jens Scheuer sieht in Carolin Simon eine „überragende Außenbahnspielerin mit einem begnadeten linken Fuß.“ Simon selbst sieht sich ebenfalls auf der linken Seite am besten aufgehoben, dort hat sie bei Bayer auch die meisten Spiele absolviert. „Ich habe aber auch schon auf der Sechs gespielt und bin flexibel“, deutet sie ihre Vielseitigkeit an. Wo auch immer sie zum Einsatz kommen wird, Jens Scheuer ist „einfach sehr froh, dass Caro sich für uns entschieden hat. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Aufstrebende Spielerin

SC-Managerin Birgit Bauer ergänzt: „Mit der Verpflichtung von Carolin Simon ist es uns erneut gelungen, eine junge, aufstrebende deutsche Spielerin von unserem sportlichen Konzept zu überzeugen. Das bestätigt mich in unserer Arbeit und zeigt, dass diese auch über den Verein hinaus anerkannt wird.“

Tags: ,

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

35 Kommentare »

  • holly sagt:

    @SF,das hat Potsdam selbst so damals kommuniziert das sie gegangen ist weil sie eine Ausstiegsklausel hatte. Sicher darfst du natürlich deine Meinung behalten ist ja auch ok.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @holly
    Willst Du mich nicht verstehen oder was ist los?
    1. Wenn ein Vertrag vorliegt, der eine Ausstiegsklausel beinhaltet, muss diese doch für beide Vertragsunterzeichner Vorteile beinhalten! Z.B. dann, wenn eine festgeschriebene Ablösesumme, die im Falle eines Wechsels zu zahlen ist, drin steht.
    2. Deine Klausel sähe aber so aus, dass Simic ungehindert hätte gehen können, wenn sie Lust und Laune dazu hatte und das ohne ein einziger EUR den Besitzer wechselt. Diese Einseitigkeit akzeptiert doch niemand!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Orbis-Jack,
    Hast Du eine Quelle, welche Ablösen für welche Spielerinnen gezahlt wurden???
    Ich habe nirgends irgendetwas gefunden!!!

    @holly,
    Eine Ausstiegsklausel aus einem laufenden Vertrag beinhaltet normalerweise eine Ablösesumme!!!
    Wieso sollte das bei JULIA SIMIC anders gewesen sein???
    Sie war immerhin Schröders Liebling, und unsere Spielmacherin!!!

    (0)
  • holly sagt:

    @sf und Detlef, weil sie ohne die Klausel den Vertrag garnicht unterschrieben hätte. Sie durfte nicht gehen wann sie will, sondern nur in der Winterpause.

    (0)
  • OrbisJack sagt:

    @detlef

    Ich kannte mal eine Typ der sehr gute Kontakte zur Beratern hatten (hat von viele Wechsel sehr früh gewusst, Simic und Evans z.B.) und er hat gesagt dass die ablöse wirklich minimal war. Leider war das ganze ein sehr schmerzhafte erfahrung für den Verein, die hilflos war.

    (0)