Home » Bundesliga Frauen

Wolfsburg zieht Frankfurt davon

Von am 20. April 2016 – 21.50 Uhr 14 Kommentare

Am 19. Spieltag der Frauen-Bundesliga ist eine Vorentscheidung im Kampf um den zweiten Champions-League-Startplatz gefallen. Während der VfL Wolfsburg bei der SGS Essen souverän gewann, fing sich der 1. FFC Frankfurt überraschend eine Heimniederlage gegen den SC Freiburg ein.

Anzeige

Nur drei Tage nach dem 1:0-Überraschungserfolg beim FC Bayern München setzte es für den 1. FFC Frankfurt im heimischen Stadion am Brentanobad eine bittere 0:2 (0:1)-Niederlage gegen den SC Freiburg.

Magull und Starke schocken Frankfurt

Lina Magull (7.) und Sandra Starke (40.) sorgten dafür, dass sich die Frankfurterinnen wohl nur noch als Champions-League-Sieger einen Startplatz auf europäischer Bühne sichern können.

Jackie Groenen ist traurig

Frankfurts Jackie Groenen (re.) muss von Hasret Kayikci getröstet werden © foto2press / Oliver Zimmermann

Wolfsburg nun mit vier Punkten Vorsprung

Der der Tabellenzweite VfL Wolfsburg gewann seinerseits mit 3:1 (1:0) bei der SGS Essen und hat drei Spieltage vor Saisonende nun vier Punkte Vorsprung auf den 1. FFC Frankfurt.

Bachmann leitet Sieg ein

Die von einem grippalen Infekt wieder genesene Ramona Bachmann sorgte für die Gästeführung (35.). Isabel Kerschowski (71.) und Alex Popp (83.) sorgten für die Entscheidung, ehe Kirsten Nesse in der Nachspielzeit noch der Ehrentreffer gelang (90.+3).



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

Tags: , , ,

Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

14 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Ohne die verletzten Maroszan und Garefrekes geht beim 1FFC nicht viel. Der Sieg in München wurde teuer erkauft.

    Die Anfangsaufstellung bei WOB hat mich gewundert. Ich frage mich wie lange Kellermann noch auf die Notlösung L. Geoßling in der Innenverteidigung setzten will, wo er doch eine talentierte Spezialkraft auf dieser Position hat. Den „Fehler“ hat der Trainer immerhin zur 2. Hz. mit der Einwechslung von Wedemeyer korrigiert. Wie ich bei FB gelesen habe, lief das Spiel der Wölfinnen mit Goeßling auf ihrer angestammten Position im MF auch wesentlich besser.

    Trotz der Überraschung in Frankfurt, ist im UWCL Halbfinalspiel am Sonntag m.E. alles offen, zumal ich damit rechne, dass Maroszan wieder dabei ist.

    (8)
  • F.B. sagt:

    @never-rest: „Ich frage mich wie lange Kellermann noch auf die Notlösung L. Geoßling in der Innenverteidigung setzten will“.
    Das fragen sich wohl 99% aller Wölfinnen-Fans. Zu Beginn der Rückrunde hat das ja tatsächlich recht gut funktioniert, aber spätens seit dem Pokal-Spiel gegen Freiburg haben die Gegner erkannt, dass man einfach nur die Diagonalbälle von Lena verhindern muss, um bei Wolfsburg komplett die Offensivgefahr zum verschwinden zu bringen. Wenn man dann vor der Abwehr eine Doppel-Sechs mit Bernauer und Bussaglia spielen lässt, braucht man sich nicht wundern, wenn spielerisch nichts zusammenläuft. Da scheint man sich zurzeit stark an den Bayern zu orientieren, sprich sich auf die Defensive zu konzentrieren und dann auf gegnerische Fehler oder Standards hoffen. Der Erfolg in der Rückrunde gibt einem bisher recht, aber es geht leider zu Lasten des Offensivspektakels. Darüber hinaus hat man bei den letzten Auftritten das Glück auch stark strapaziert und irgendwann rächt sich so etwas.
    Interessant ist aber Kellermanns Statement nach dem Spiel, der das Vorziehen von Gößling mit der deutlich besseren Leistung in der 2. HZ in Verbindung setzt: „In der Pause haben wir dann umgestellt und ich bin stolz, wie die Mannschaft dann aufgetreten ist. Insgesamt haben wir verdient gewonnen, weil wir es in der zweiten Hälfte richtig gut gemacht haben.“ Rein rational betrachtet, sollte man davon ausgehen, dass am Wochenende direkt mit der „Umstellung“ begonnen wird, aber Kellermanns Entscheidungen sind ja in dieser Saison nicht immer rational. Bayern hat auch deshalb so viel Vorsprung, weil Thomas Wörle im Gegensatz zu Kellermann und Bell/Ross (fast) keine Blackouts mit der Aufstellung unterlaufen.

    Die Startaufstellung bei Frankfurt war mir heute auch ein großes Rätsel. Mir ist unerklärlich, warum man nach dem Ausfall von Kerstin Garefrekes und D. Marozsan mit Jackie Groenen auch noch die dritte wichtige Mittelfeldspielerin auf der Bank lässt und die beiden bisher völlig enttäuschenden Emilie van Egmond und Sophie Schmidt aufstellt. So hat man die Möglichkeit auf den 2.Platz fahrlässig weggeschenkt. Dennoch hat man am Sonntag gesehen, zu was der 1.FFC in der Lage ist, so dass ich am Wochenende von einem anderen Auftritt der Frankfurter ausgehe.

    (11)
  • enthusio sagt:

    In Essen konnte man heute in der 1. Halbzeit eine erstaunlich starke Essener Mannschaft erleben, die in jeder Hinsicht mit Wolfsburg ebenbürtig war und sogar die klareren Torchancen herausspielte.

    So hatte Lea Schüller die erste Torchance der Partie in der 14. Minute, als sie mit einem Flachschuss an Almuth Schult scheiterte und wenig später nach einem verlorenen Goeßling-Zweikampf einen schlecht vors Tor gespielten Pass Charline Hartmanns nicht erreichen konnte. Ein erneuter Ballverlust Goeßlings eröffnete dann Linda Dallmann nach schöner Vorlage von Hartmann eine weitere Tormöglichkeit, doch ihr zu lascher Schuss war kein Problem für Schult.

    Wolfsburg ging nach einem Einwurf Kerschowskis und Kopfballverlängerung Popps quasi mit der ersten nennenswerten Torchance durch Ramona Bachmann in Führung und hätte auf 0:2 erhöhen können, doch Popps Kopfball nach Bussaglia-Flanke wurde von Lisa Weiß entschärft.

    Die dickste Essener Chance vergab Lea Schüller kurz vor der Pause, als sie nach einem Dallmann-Pass knapp vorbeizielte.

    Wolfsburgs Mittelfeld agierte ziemlich ideenlos und konnte Essens gut eingestellte Mannschaft nicht in Verlegenheit bringen, so dass die Halbzeitführung mehr als unverdient war.

    Auch Ralf Kellermann hob in der Pressekonferenz nach dem Spiel hervor, in dieser Saison noch nie so viele Torchancen in einer Halbzeit gegen seine Mannschaft erlebt zu haben.

    Nach der Auswechselung der schwachen Vanessa Bernauer und der Verschiebung Goeßlings ins Mittelfeld in der 2. Halbzeit hatte Wolfsburg zwar das Spiel besser im Griff und deutlich mehr Spielanteile, konnte sich aber zunächst auch weiterhin keine guten Torchancen erarbeiten. Den beiden Toren von Kerschowski und Popp gingen jeweils Stellungsfehler in der Essener Viererkette voraus, die allerdings von Wolfsburg konsequent ausgenutzt wurden.
    Essen allerdings hatte nach der Pause auch sein Pulver verschossen und bekam keinen Zugriff mehr aufs Spiel.

    Kurz vor Schluß verstolperte die eingewechselte Sarah Freutel aus bester Position frei vor Schult kläglich den Ball, bevor die ebenfalls eingewchselte Kirsten Nesse in der Nachspielzeit den Ball zum Endstand über die Linie stochern konnte.

    Wolfsburg erwies sich insgesamt als abgezockter und nutzte seine wenigen Möglichkeiten konsequent.
    Ich schließe mich aber meinen Vorrednern an und würde auch befürworten, Lena Goeßling gegen Frankfurt von Anfang an auf ihrer Lieblingsposition im Mittelfeld einzusetzen, um dem Wolfsburger Offensivspiel mehr Impulse zu verleihen.

    (8)
  • Michele Bauer sagt:

    Danke, Freiburg!

    (-2)
  • Herr Schulze sagt:

    @ F.B.: Als „bisher völlig enttäuschend“ möchte oich weder Egmont noch Schmidt bezeichnen. Letztere hat in der CL als Maroszan-Ersatz sehr ordentlich gespielt. Allerdings trifft das auf nicht das gestrige Spiel zu, wobei Schmidt ohne jeden Funken Selbstvertrauen schien, ziemlich weit hinten agierte und auch dort einfachste Pässe verpatzend zum Gefahrenherd für die Mannschaft wurde. Aber es waren gewiss nicht die einzigen, die man nach der Fehlpassorgie der 1. Halbzeit insbesondere in der dafür ohnehin anfälligen Abwehr (Störzel, Prießen, Bartusiak, Kuznik, Crno)hätte auswechseln müssen.
    Freiburg war sowohl kämpderisch und spielerisch überlegen und hätte auch 3 oder 4-0 führen können. Der FFC hatte dagegen nicht eine ernsthafte Chance.
    Die einzige technisch beschlagene Spielerin des FFC neben Marozan, wurde endlich einmal eingewechselt und war dann trotz mancher Fahrigkeit die beste Spielerin des FFC (aber gewiss nicht auf dem Feld).
    Weshalb Ross Bella Linden „schont“ und dafür die Nachwuchsspielerin Matuschweski Bundesligaluft schnuppern lässt??? I don’t know.
    Großartig Freiburg als Mannschaft: or allem Magull und Kayikci, soweit ich das beurteilen konnte. Aber gewiss nicht die einzigen. Und was eine gute Torhüterin aismacht, hat Benkrath gezeigt.

    (13)
  • vikkybummsy sagt:

    Nunja, der FFC hat jetzt Klarheit.

    1. Ohne adäquaten Ersatz für KG und Maro (falls sie im Sommer geht) wird es nächste Saison nur Mittelmass geben.

    2. Jetzt gilt es alle Kräfte zu bündeln um die UWCL zu gewinnen sonst wird es sehr schnell sehr dunkel in Frankfurt. Die Titelverteigung ist die letzte Chance auf internationalen Fußball in Frankfurt.

    (14)
  • Volker sagt:

    Die Freiburgerinnen haben dem 4-0 aus dem Hinspiel nun ein 2-0 hinzugefügt. Eine stolze Leistung! Glückwunsch! Das Bayern-spiel hat den Frankfurterinnen nicht nur einiges an Kraft sondern auch den Ausfall von 2 Topspielerinnen gebracht. Kann man durchaus als Vorteil bezeichnen. Es kann aber noch viel schlimmer kommen als der Verlust auf den Tabellenplatz, das aus für die Teilnahme an der Champions League. Ich bin kein Fan des FFC, aber das wäre ein bitteres Ende für den Titelverteidiger.

    (1)
  • Beobachter sagt:

    War Frankfurt in den Köpfen schon zu sehr bei dem kommenden Champions-League Spiel gegen Wolfsburg, als dass sie ihre Aufgaben zu Hause erstmal erledigen konnten?
    Nun aber muss wirklich die ganze Aufmerksamkeit dem Spiel am Sonntag gelten, um die Chancen für einen europäischen Auftritt in der kommenden Saison zu wahren. Vielleicht wird Maroszan spielen können, aber auch mit Jackie Groenen hat Frankfurt eine wirklich gute und leidenschaftliche Mittelfeldspielerin. Man muss sie aber auch einsetzen.

    (6)
  • Volker sagt:

    Leider habe ich das Spiel Wolfsburg- Essen nicht sehen können, die Berichte darüber sind etwas widersprüchlich die einen sprechen von einem Souveränen Sieg der Wölfinnen die Anderen sagen das Essen gut dagegen gehalten hat. Sicher hat Wolfsburg individuell eine höhere Klasse als Essen aber in der Vergangenheit hat die jüngste Mannschaft der Liga bewiesen das Sie wenig Probleme damit haben. (Siehe Potsdam und Frankfurt) Verzeiht mir dieses Pathos aber ich bin nun mal verliebt in diese Truppe. Also wer hat das Spiel gesehen und kann mir genauere Informationen geben? Danke.

    (4)
  • Volker sagt:

    Upps, ich habe den Kommentar von enthusio wohl übersehen, was dort steht ist genau das was ich hören wollte! Danke enthusio!

    (2)
  • Volker sagt:

    Zu Lena Gößling: Gerade in dieser Saison war Lena als „Ersatz“ für eine Nadine Keßler überfordert. Ich möchte ihre Qualitäten nicht in Zweifel zeihen aber als treibende Kraft im Mittelfeld habe ich Sie nicht gesehen. Ihre hohe Fehlpass Quote spricht für sich. Im Gegensatz dazu hat Sie in der Verteidigung eine souveräne Leistung gezeigt.
    F.B. „Die Startaufstellung bei Frankfurt war mir heute auch ein großes Rätsel“ Die Antwort auf dieses „Rätsel hast du dir im folgendem Satz selbst beantwortet. Natürlich muss Frankfurt Prioritäten setzten und zwischen Platz 2 in der Liga und Champions League sollte klar sein welche.

    (1)
  • F.B. sagt:

    @enthusio: Danke für den ausführlichen Bericht. Bei Vanessa Bernauer muss man natürlich anfügen, dass sie fast zwei Monate lang mit den Nachwirkungen einer Zahnoperation zu kämpfen hatte und einige Wochen lang überhaupt nicht trainieren konnte. Dennoch ist mir nicht klar, warum Kellermann sie gestern gleich wieder in die Startformation gestellt hat. Wenn sie nicht in Topform ist bzw. keine Spielpraxis hat, fehlt ihr die Passsicherheit.
    Die Frage ist jetzt, ob das Trainerteam Joelle Wedemeyer eine zentrale Rolle in der Dreierkette in den nächsten wichtigen Spielen zutraut. Ich bin da ganz bei never-rest und finde, dass sie sich diese Chance verdient hat, aber Kellermann hat in der letzten Zeit Defensiv meistens auf die sicherste Variante gesetzt. Eine andere Option wäre die Rückkehr zur Viererkette mit Nilla Fischer und Babett Peter in der Mitte. Da wäre allerdings das Problem, dass man zurzeit keine gelernte Linksverteidigerin zur Verfügung hat. Man könnte Isabel Kerschowski zurückziehen, aber die spielt zurzeit links vorne derart stark, dass sie hinten eine Verschwendung wäre. Eine dritte Option wäre der Einsatz von Lara Dickenmann links und Anna Blässe rechts, aber das wurde bisher noch nicht einstudiert. Schwierig.

    @Herr Schulze: Ich habe zwar längst nicht alle Spiele der Frankfurter gesehen, aber könntest du mir eine Partie nennen, in der van Egmont ein halbwegs überzeugendes Spiel gemacht hat? Mir scheint, dass sie mit dem Tempo in der Bundesliga völlig überfordert ist. Bei Schmidt ist das ähnlich, obwohl sie zugegebenermaßen gegen Rosengard solide gespielt hat. Was mir aber auch hier fehlt, sind offensive Impulse. Da ist eine Jackie Groenen schon deutlich weiter, die hat trotz ihres jungen Alters bereits ein sehr gutes Spielverständnis und große Passsicherheit. Für mich klar der beste Transfer, den Frankfurt im Sommer gemacht hat. Sie muss natürlich noch an Zweikampfstärke zulegen, aber ihre Fähigkeiten als Ballverteilerin sind schon jetzt sehr stark ausgebildet.

    (4)
  • F.B. sagt:

    @Volker: „Zu Lena Gößling: Gerade in dieser Saison war Lena als „Ersatz“ für eine Nadine Keßler überfordert.“
    Wenn du erwartet hast, dass Lena Gößling die Lücke schließt, die Nadine Kessler hinterlassen hat, dann hast du die Rolle der beiden Spielerinnen, die sie in den letzten Jahren in der Mannschaft eingenommen haben, nicht verstanden. Beide Spielerinnen sind völlig unterschiedlich, sowohl vom Charakter als auch von der Spielweise her. Die große Stärke von Lena ist es, das Spiel zu lesen und die Bälle aus der Tiefe zu verteilen. Dafür benötigt sie Spielerinnen, die ihre Zuspiele aufnehmen und weiter verwerten. Mit Nadine Kessler hatte sie die perfekte „Abnehmerin“ für ihre Zuspiele. Wenn Lena Gößling ausgefallen wäre und Nadine Kessler weiter gespielt hätte, stünde man vor dem selben Problem, denn dann hätte die Ballverteilerin gefehlt und Nadine hätte keine Bälle bekommen. Du erwartest, dass Lena zwei Positionen besetzt, nämlich ihre (die Sechs)und die von Nadine (die Zehn). Die Tatsache, dass Lena in dieser Saison ständig von einer Position auf die andere geschoben wird, ist ja das Resultat davon, dass sich das Trainerteam nicht sicher ist, wo sie ihre Fähigkeiten für die Mannschaft am besten einsetzen kann. Die Gegner haben erkannt, dass man das Offensivspiel von Wolfsburg zum erlahmen bringt, wenn man sich ganz auf Lena konzentriert. Als Nadine noch dabei war, ging das nicht so einfach. Die überzeugenste Lösung für dieses Problem war die Kombination mit Vanessa Bernauer, da Vanessa ein paar Fähigkeiten von Nadine (Zweikampfstärke, körperliche Robustheit, Kopfballstärke, Torgefahr) mitbringt und somit eine gute Ergänzung zu Lena darstellt. Allerdings ist Vanessa bisher praktisch die gesamte Rückrunde ausgefallen und man muss schauen, wie schnell sie wieder in Schwung kommt.

    Zur Startaufstellung von Frankfurt: Wenn man sich tatsächlich ganz auf die CL konzentriert hat, dann hat man in meinen Augen definitiv aufs falsche Pferd gesetzt. Mit einem Sieg gegen Freiburg hätte man noch gute Chancen auf den zweiten Platz gehabt, da Wolfsburg dann in Potsdam hätte gewinnen müssen und da hatte man in den letzten Jahren immer große Probleme. Und warum sollte man sich dermaßen in das Spiel gegen Bayern reinhauen, wenn man die Liga schon abgeschenkt hätte? Auf der anderen Seite sind die Chancen, die CL zu gewinnen, extrem gering. Selbst wenn man gegen Wolfsburg gewinnen sollte, was ich mir bei der aktuellen Heimschwäche des 1.FFC nicht vorstellen kann, hätte man im Finale gegen Lyon keine Chance. Da wäre der 2.Platz deutlich realistischer gewesen.

    (7)
  • jochen-or sagt:

    Schade!

    Hätte gerne in Potsdam zum Saisonschluss noch ein wichtiges Spiel für Wolfsburg gesehen.

    So ist es nur das Abschiedsspiel für B. Schröder und nicht die Entscheidung über den 2. CL-Platz.

    Immerhin ist der Abschied von altertümlichen Trainerverhalten ein Grund zum Feiern, auch wenn die Zukunft wohl dahin geht, dass Potsdam mangels Geldes und Frankfurt mangels genügend guter Spielerinnen ( und des besseren Geldes bei München und Wolfsburg )in den nächsten Jahren keine bedeutende Rolle mehr spielen dürften.

    (6)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar