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UEFA stellt Verfahren gegen FFC Frankfurt ein

Von am 7. April 2016 – 13.07 Uhr 6 Kommentare

Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA hat mit Entscheidung vom 7. April 2016 das Verfahren gegen den 1. FFC Frankfurt im Zusammenhang mit dem Champions-League- Spiel gegen den FC Rosengård vom 30. März 2016 eingestellt.

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Diese unter dem Vorsitz von Herrn Thomas Partl aus Österreich getroffene Entscheidung, die keine weitere Begründung enthält, wurde dem 1. FFC Frankfurt heute Vormittag mitgeteilt.

Der 1. FFC Frankfurt hatte in diesem in der letzten Woche eingeleiteten Verfahren ausführlich in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Rechtsanwalt Prof. Christoph Schickhardt (Ludwigsburg) gegenüber der Kammer der UEFA vorgetragen und die Vorwürfe entkräftet.

Logo des 1. FFC Frankfurt. © 1. FFC Frankfurt

Logo des 1. FFC Frankfurt. © 1. FFC Frankfurt

Zufrieden mit der Entscheidung

FFC-Manager Siegfried Dietrich erklärt: „Der 1. FFC Frankfurt begrüßt es, dass die Disziplinarkammer der UEFA die Beurteilung der Vorkommnisse im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel vom 30. März 2016 endgültig zugunsten unseres Vereins abgeschlossen hat, nachdem die UEFA ein Verfahren gegen unseren Verein wegen angeblich rassistischer Verfehlungen einer Zuschauergruppe eingeleitet hatte. Wir danken den Gremien der UEFA für die gute Zusammenarbeit und Kooperation bei der Aufklärung der genauen Umstände der Angelegenheit und die schnelle Entscheidung, das Verfahren einzustellen und die Akte zu schließen. Gleichzeitig sind wir froh darüber, dass wir uns nun wieder den nächsten Herausforderungen in der Allianz Frauen-Bundesliga sowie den Halbfinal-Partien in der Champions League widmen können!“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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6 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Was sonst!

    (6)
  • enthusio sagt:

    1) Damit sind die fairen und sachkundigen Zuschauer rehabilitiert, die das Spiel im Stadion verfolgt haben.
    2) Damit ist auch klar, dass ich nicht zum Ohrenarzt gehen muss, denn ich habe im Stadion auch keine rassistischen Äußerungen vernommen.

    (8)
  • Vidi sagt:

    „The CEDB has decided to close the proceedings.“
    So verkündet uefa.org/disciplinary.
    Akte geschlossen.
    Was heißt das?
    Die Schiedsrichterin Frau Carina Vitulano hat sich verhört? Oder sie hat das Gehörte falsch interpretiert? (Dann würde ihre Objektivität in Frage gestellt…)
    Was haben andere Zeugen ausgesagt? Wurden überhaupt welche gehört? Der FFC Frankfurt wurde ja zu einer Stellungnahme aufgefordert.
    Oder das, was bezeugt worden ist, reicht nicht aus, um es weiter zu verfolgen? Quasi eine Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit?
    Die Öffentlichkeit wird es wohl nie erfahren, obwohl sie, wie ich finde, ein Recht darauf hat.
    Die Schlagzeilen über die Eröffnung des Verfahrens waren selbst in Medien, die sonst nicht über Frauenfussball berichten.
    Die Einstellung des Verfahrens wird nicht dieselben Schlagzeilen generieren. Und schon gar niemand wird von zu Unrecht erhobenen Vorwürfen schreiben können, weil dies der Öffentlichkeit vorenthalten wird.
    Was bleibt, ist deshalb ein Imageschaden für den 1.FFC Frankfurt.

    Die Urteile der Uefa Disziplinarkommission sind weit davon entfernt, transparent zu sein.
    Den Vereinen bleibt aber nichts anderes übrig, als sich den UEFA-Gremien zu unterwerfen, sonst können sie die Wettbewerbe nicht spielen.

    (7)
  • Detlef sagt:

    @enthusio,
    Die Frage lautet jetzt aber, was ist mit der italienischen Schiedsrichterin???
    Muß sie jetzt etwa zum Hörtest??? 😉
    Oder kann man ihr sogar nachweisen, daß sie dem kritischen Frankfurter Publikum, welches mit ihren fragwürdigen Entscheidungen nicht wirklich glücklich wurde, einen „Denkzettel“ verpassen wollte???
    Ist wahrscheinlich schwierig!!! 🙁

    (6)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Die Art und Weise wie die UEFA ihre Entscheidung kommentiert, ist sehr unglücklich wie gleichzeitig neutral, niemanden verurteilend, auf die Füße treten wollend! Dennoch bleibt irgendwie ein schlecht zu beschreibendes Gefühl, vonwegen es könnte dennoch so gewesen sei, denn die eigentlich erwartete und gerechte Entscheidung pro Frankfurt gab es nicht.
    Genauso als wenn man einen Ladendieb auf frischer Tat ertappt, er aber keines Diebstahls bezichtigt werden kann, weil bei ihm nichts gefunden wurde, er einen unbeobachteten Moment zur Entsorgung des Diebesgutes genutzt hatte und Kameras nichts Verwertbares lieferten.
    Irgendwas ist damit leider dennoch hängengeblieben…

    (7)
  • Sundermann sagt:

    @SF

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

    (5)

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