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Champions League: Wolfsburg gegen Frankfurt im Halbfinale

Von am 31. März 2016 – 9.35 Uhr 24 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt und der VfL Wolfsburg haben das Halbfinale der UEFA Women´s Champions League erreicht, wo es zum direkten Duell der beiden deutschen Teams kommen wird.

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Die Frankfurterinnen setzten sich vor 3 200 Zuschauern im Stadion am Brentanobad mit 5:4 nach Elfmeterschießen gegen den FC Rosengård durch.

Prießen verwandelt entscheidenden Elfmeter

Die Isländerin Sara Björk Gunnarsdóttir hatte den 1:0-Hinspielvorsprung der Frankfurterinnen mit einem Kopfballtreffer egalisiert (28.), kurz vor Ende der Verlängerung ließ Natasa Andonova den Matchball für die Gäste liegen, doch auch Simone Laudehr kam kurz vor Schluss einem Treffer nah, ihr Schuss wurde auf der Linie geklärt. Im Elfmeterschießen verschoss dann ausgerechnet Gunnarsdóttir den einzigen Elfmeter, Marith Prießen sorgte für die Entscheidung.

Jubel des 1. FFC Frankfurt

Grenzenloser Jubel: Der 1. FFC Frankfurt steht im Halbfinale der Champions League © foto2press / Oliver Zimmermann

Jakabfi trifft doppelt

Deutlich weniger Mühe hatte der VfL Wolfsburg, der nach dem 3:0-Hinspielsieg gegen den ACF Brescia auch das Rückspiel in Italien mit 3:0 (2:0) gewann. Zsanett Jakabfi (7., 33.) und Ramona Bachmann erzielten die Treffer für die Wolfsburgerinnen. Somit kommt es im Halbfinale zum direkten Duell der beiden deutschen Teams, das Hinspiel findet in Wolfsburg statt.

Französisches Halbfinale

Im zweiten Halbfinale werden sich die beiden französischen Teams Olympique Lyon und Paris Saint-Germain gegenüberstehen, so dass bereits jetzt ein deutsch-französisches Finale garantiert ist. Nach dem 9:1-Hinspielsieg begnügte sich Lyon im Rückspiel bei Slavia Prag mit einem 0:0. Paris Saint-Germain musste gegen den FC Barcelona nach dem 0:0 im Hinspiel bis zur 86. Minute warten, ehe die Brasilianerin Cristiane den entscheidenden Treffer erzielte.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • Ludwig sagt:

    Für diejenigen, die es nicht sehen konnten, gibt es das ganze Spiel in 3 Teilen.

    https://www.youtube.com/watch?v=sVjTASdVYb0

    (3)
  • vikkybummsy sagt:

    Frankfurt gewinnt CL. WOB wird Tabellenzweiter. Bayern Meister. Ergo: 3 Mannschaften in Europa. Hatten wir doch schonmal.
    Wiederholung bitte…Im Namen des FF.

    (12)
  • Emma sagt:

    Könnte leben damit :). Von mir aus können Wolfsburg und Frankfurt auch tauschen. Jemand sollte aber noch kurz Lyon bescheid geben, damit die da mitspielen 😀

    (6)
  • never-rest sagt:

    Glückwunsch an Mainhattan: Das Spiel war zwar nicht hochklassig, aber jederzeit spannend, der Ausgang der Partie bis zur letzten Minute der Nachspielzeit offen. Elfmeterschießen ist auch immer ein bischen Glückssache. So ein Provo-Elfer wie von Schmidt geht nicht immer gut.

    @vikkybummsy: Dein Wunsch in allen Ehren, er wird aber nicht so eintreten. Der 1FFC erreicht m.E. nicht das Finale, auch in Bestbesetzung kann ich mir nach den Leistungen gegen Chelsea und Rosengard nicht vorstellen, dass der 1FFC gegen WOB das Halbfinale übersteht. Egal wer von beiden in das Finale kommt, dieses mal ist OL mit dem Cup dran, tippe ich mal.

    Aber dass der FCB in der Liga Meister wird und WOB am Ende den 2. Platz erreicht, halte ich auch für wahrscheinlich.

    Auf die Performance von Frankfurt in der nächsten Saison bin ich jetzt schon gespannt. Ich rechne fest damit, das Maroszan geht, wohin auch immer. KG hört auf und Laudehr wird nicht jünger. Gleichwertigen Ersatz für KG und Maroszan zu finden, dürfte schwer wenn nicht unmöglich werden.

    (16)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich schätze, es wird verständlicherweise eine der schwärzesten Stunden, wenn die gen. beiden Leistungsträger nicht mehr zur Verfügung stehen, wovon ich ausgehe. Schliesse aber nicht gänzlich aus, dass KG vielleicht noch umgestimmt wird, zumindest 1 Jahr dranzuhängen. Gestern war sie jedenfalls der wichtigste Zylinder im Frankfurter 11-Takter! Ich hätte mir mehr Offensivaktionen auf Frankfurter Seite gewünscht, denn dann wäre die Teamleistung insgesamt homogener rübergekommen.
    Das man 2x in Folge das Glück dermassen herausfordert und dann so souverän im nervenaufreibenden 11m-Schiessen auf coole, lässige Art das Weiterkommen rausholt, nötigt mir ziemlichen Respekt ab. Gerade Islackers Elfer, wenn er immer so gelingt, ein Augenschmaus. Schmidt sollte der Trainer mal den Hinweis geben, den Ball eher flach zu halten, denn ganz so euphorisch wie der TV-Kommentator sah ich deren 11er nämlich nicht. Freuen tut’s mich, dass Sophie anscheinend den Knoten platzen ließ und sich zu einer immer größer werden Teamstütze herauszukristallieren scheint, während z.B. Yuki Ogimi den gegenteiligen Weg geht. Ihre besten Zeiten hatte sie augenscheinlich bei meinen Turbinen, und ob sie an diese Leistungen wieder Anschluss findet, kann ich für sie nur hoffen.
    Die Chance, das innerdeutsche WCL-HF für sich zu entscheiden, traue ich aber eher den Wölfinnen zu, und es werden wohl beide Spiele eine Art 2. und 3. Aufguss der letzten BL-Begegnung werden. Ich freue mich jetzt schon auf dieses Highlight im dt. FF!

    (12)
  • enthusio sagt:

    Das Spiel Frankfurt-Rosengard habe ich im Stadion vor Ort als „Grottenkick“ empfunden. Kaum ein Pass kam an und Impulse aus dem Mittelfeld (Groenen, Schmidt) waren Mangelware. Marozsan und Bartusiak fehlten an allen Ecken und Enden. Auf der anderen Seite konnte auch Marta keine Impulse setzen.
    Das Führungstor durch Gunnarsdottir schien mir aus Abseitsposition erzielt worden zu sein.

    Am schlimmsten waren jedoch die Leistungen der Schiedsrichterin und der Linienrichterin auf der Haupttribünenseite.
    Die „Krönung“ war dann aber der Rassismusvorwurf gegen die Frankfurter Fans. Wenn die unfaire Spielweise einer dunkelhäutigen Spielerin nicht mehr mit Pfiffen und Buhrufen kommentiert werden darf, kann man den fachkundigen Zuschauer gleich draußen vorlassen und demnächst Geisterspiele veranstalten.

    (10)
  • enthusio sagt:

    Hier ist die Pressekonferenz nach dem Spiel:

    https://www.youtube.com/watch?v=T1Pzf84tbEs

    (2)
  • F.B. sagt:

    Die Leistung von Frankfurt habe ich auch als recht mau empfunden. Man hat jetzt in den letzten drei CL-Spielen während der Spielzeit ein einziges Tor erzielt und das war auch ein Elfmeter. Offensiv fehlt es deutlich an Durchschlagskraft, insbesondere von der Doppel-Sechs gehen zu wenige Impulse aus. Es fällt mir schwer vorzustellen, dass Frankfurt damit Wolfsburg ein Bein stellen kann, zumal die direkten Duelle in den letzten Jahren ja auch fast immer zugunsten Wolfsburgs ausgegangen sind. Dass man jetzt noch Probleme mit Heimspielen hat, wie auch Marith Prießen nach dem Spiel zugab, hilft auch nicht gerade.
    Dass in einem Viertelfinale der Champions League eine Schiedrichterin auf dem Platz steht, die mit der Schnelligkeit des Spiels und mit dem Regelwerk maßlos überfordert ist, zeigt leider erneut, in welch besorgniserregendem Zustand die Schiedsrichtersituation ist. Die Kamerunerin hätte schon nach ihrer Tätlichkeit gegen Jackie Groenen nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen und allerspätestens nach ihrem zweiten bösen Foul gegen Ann-Kathrin Kremer. Anosnten gab es insbesondere in der ersten Halbzeit massenhaft Fouls von Rosengard, die nicht geahndet wurden.
    Die „Spielweise“ von Rosengard ist mir schon im letzten Jahr gegen Wolfsburg sehr negativ aufgefallen, aber was gegen Frankfurt abgelaufen ist, toppt das bei weitem. Mit Abstand die unsympatischste Mannschaft, die mir beim Frauenfussball je begegnet ist und das zieht sich durch von den Spielerinnen über die Trainer zu den Vereinsverantwortlichen. Die Rassismus-Vorwürfe sind die Spitze, welche die (vorsichtig formuliert) Unsportlichkeit dieses Vereins sichtbar macht. Man darf hoffen, dass dem Verein vielleicht demnächst das Geld komplett ausgeht und er von der Landkarte des Frauenfussballs verschwindet.

    Noch kurz ein paar Sätze zur Partie Brescia-Wolfsburg. Ich habe erst nach rund 10 Minuten Empfang gehabt und daher das erste Tor verpasst, in der ersten Halbzeit war es aber ein recht munterer Schlagabtausch. Bei Wolfsburg wurde erstaunlicherweise nur Caro Hansen vom Stammpersonal geschont, ansonsten wurde die komplette erste Garde aufgeboten. Hinten eine Dreierkette mit Joelle Wedemeyer in der Mitte. In der ersten Halbzeit sah die Abwehr in einigen Szenen nicht gut aus, insbesondere die linke Seite, wo Babett Peter und Isabel Kerschowski spielten, ließ sich ein paar Mal überspielen. Babett darüber hinaus mit einigen ungewohnten Fehlpässen. Auch Joelle mit einer durchwachsenereren Leistung als noch im Hinspiel, vor allem mit einem dicken Stellungsfehler in der 80. Minute, der zur größten Chance von Brescia führte.
    Offensiv sah es in der ersten Halbzeit deutlich besser aus. Mit Lena Gößling auf der Sechs wurden auch mal wieder Chancen durch die Mitte herausgespielt, die nicht nur auf Einzelleistungen von Caro Hansen beruhten, wie es in den letzten Spielen der Fall war. Exemplarisch dafür das 2:0, das Lena mit einem schönen Steilpass auf Zsanett Jakabfi vorbereitete. Letztere war auch klar die herausragende Spielerin auf Wolfsburger Seite, nicht nur wegen der beiden Tore. Sie war beinahe an jeder Möglichkeit beteiligt.
    Sehr schön war, dass Luisa Wensing nach über einem Jahr Abwesenheit endlich ihr Comeback feiern durfte.
    Was zum Problem werden könnte: Mit Nilla Fischer hat man zurzeit nur eine einzige richtig starke Kopfballspielerin in der Mannschaft. Dieses Problem wurde ja bereits gegen Sand sichtbar und könnte sich in den richtig wichtigen Spielen der nächsten Wochen noch deutlicher bemerkbar machen.

    (6)
  • FFFan sagt:

    Bzgl. des Spiels Frankfurt-Rosengard kann ich mich dem Kommentar von ‚enthusio‘ weitgehend anschließen. Ein fußballerischer ‚Leckerbissen‘ war es nicht gerade; das Spiel lebte hauptsächlich von der Spannung und den Emotionen. Am Ende hat sich mit Frankfurt immerhin die etwas aktivere und bessere Mannschaft durchgesetzt.

    Zu den „Rassismusvorwürfen“: die Pfiffe und Buhrufe speziell gegen G.Enganamouit haben m.E. nichts mit der Hautfarbe, sondern ausschließlich etwas mit der unfairen Spielweise dieser Spielerin zu tun. So wird man nun mal nicht zum Publikumsliebling!
    Sog. „Affengeräusche“ habe ich zumindest im Fernsehen nicht vernommen. Vielleicht können diejenigen, die im Stadion waren, etwas dazu sagen?!

    (6)
  • enthusio sagt:

    Ich war im Stadion und hatte zunächst gar nicht verstanden, warum die Schiedsrichterin das Spiel unterbrochen hatte und minutenlang auf die beiden Frauen einredete. Erst nach der Durchsage des Stadionsprechers wurde mir das klar. „Affengeräusche“ oder andere rassistische Äußerungen habe ich nicht gehört, die Pfiffe und Buhrufe galten ausschließlich der unfairen Spielweise Enganamouits. Im übrigen waren diese Missfallensäußerungen in der 1. Halbzeit gegen diese Spielerin nur einmal (nach der Tätlichkeit an Groenen) zu hören gewesen. Erst nach dem „Hineinrauschen“ mit gestrecktem Bein in Kremer kippte die Stimmung auf den Rängen, denn danach wurde die Kamerunerin bei fast jedem Ballkontakt ausgepfiffen.
    Die schwache Schiedsrichterin hat das leider missverstanden.

    (9)
  • adipreissler sagt:

    „Man darf hoffen, dass dem Verein vielleicht demnächst das Geld komplett ausgeht und er von der Landkarte des Frauenfussballs verschwindet.“

    Das glaube ich eher nicht. Hier https://ffschweden.wordpress.com/
    wird berichtet, dass Rosengard zusätzlich zum bisherigen Etat 2,4 Mio EUR zusätzlicher Sponsorengelder über die nächsten 3 Jahre erhält.

    (0)
  • tavalisk sagt:

    @F.B.
    „Die Rassismus-Vorwürfe sind die Spitze, welche die (vorsichtig formuliert) Unsportlichkeit dieses Vereins sichtbar macht.“

    Der Rassismusvorwurf kommt doch gar nicht von Rosengard, sondern von der Schiedrichterin, die „Affenlaute“ vernommen haben will.

    (5)
  • FFFan sagt:

    @ adipreissler:
    „…wird berichtet, dass Rosengard zusätzlich zum bisherigen Etat 2,4 Mio EUR zusätzlicher Sponsorengelder über die nächsten 3 Jahre erhält.“

    Dann ist ja womöglich sogar zu befürchten, dass sie den deutschen und französischen Spitzenclubs die ein oder andere Spielerin abwerben?

    Vor allem aber dürfte die schwedische Liga dann noch langweiliger werden (zumindest was die Meisterschaftsfrage angeht)…

    (2)
  • Detlef sagt:

    Zitat FAZ;
    „Und das Frankfurter Frauenfußballpublikum gilt als fachkundig und nicht zur Überreaktionen neigend.“

    Dies kann ich nach beinahe 12 Jahren aktivem FF-Fan-Dasein absolut bestätigen!!!
    Selbst die langjährige „Erzfeindschaft“ mit Potsdam, ließ am Brentanobad die Zuschauer zwar emotional, aber nie unfair oder gar feindseelig werden!!! 🙂

    Ganz im Gegenteil zum leider oft sehr unfairen Publikum im KARLI, wo ich mich schon oft fremdschämen mußte!!! 🙁
    Auch in Bad Neuenahr oder Wolfsburg habe ich da schon schlimmere-, wahrscheinlich eher MF-Fangesänge hören müssen!!!

    Das sich hier viele über die „überharte Gangart“ der Südschwedinnen aufregen, zeigt mir deren Unerfahrenheit!!!
    Ich habe mit Potsdam viele Spiele im UEFA-Womens-Cup, und der UEFA Women´s Champions League gegen skandinavische Teams gesehen!!!
    Da gabs immer ordentlich was auf die Socken, das ist deren Spielweise!!!
    Auch die Schiedsrichterinnen aus diesen Ländern lassen sehr viel laufen, da sie es aus ihren Heimatligen so gewöhnt sind!!!

    Eine italienische Schiri sollte eigentlich eher sensibler pfeiffen, da die Azurimädels eher das körperlose Spiel bevorzugen!!!

    Im HF sehe auch ich die Wölfinnen klar im Vorteil!!!
    Allerdings hat man heute in Sand gesehen, daß auch der Außenseiter (und das ist Frankfurt für mich) mit Leidenschaft und Einsatzwillen viel individuelle Limitiertheit durchaus kompensieren kann!!!
    WOB ist zudem nicht so stark, wie sie es eigentlich sein müßten, wenn man ihren hochkarätigen Kader anschaut!!!
    In vielen Spielen der Liga zeigten sie selbst gegen wesentlich schwächere Teams oft eine Lethargie, die sie letztendlich die Meisterschaft gekostet hat!!!

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    Passt nicht ganz hierher, aber wohin sonst damit? Pauline Bremer, mögliche Gegnerin eines der beiden deutschen Klubs im CL-Finale, scheint wieder fit und hat bei ihrem zweiten Einsatz als Einwechselspielerin (64.) mit ihrem Goldenen Tor das Spiel der Lyonerinnen beim Tabellendritten Juvisy entschieden.

    (4)
  • spoonman sagt:

    Anstoßzeiten der Halbfinals:

    Sa. 23.04. 18:30 Lyon – Paris
    So. 24.04. 19:15 Wolfsburg – Frankfurt (live auf Eurosport 1)

    So. 01.05. 15:15 Frankfurt – Wolfsburg (live auf Eurosport 1)
    So. 01.05. 18:30 Paris – Lyon

    Da am 1. Mai auf Wunsch der Polizei keine Erst- und Zweitligaspiele im Männerfußball stattfinden, wird das Rückspiel zwischen FRA und WOB sicher mehr Aufmerksamkeit bekommen.

    (4)
  • enthusio sagt:

    Hier ein super Kommentar zum angeblichen „Rassismus“ im Frankfurter Stadion:

    http://www.novo-argumente.com/artikel/phantom_rassismus_im_frauenfussball

    (0)
  • shane sagt:

    nun, enthusio dieser „super kommentar“ disqualifiziert sich spaetestens dort, wo er hautcolorierung als einzigen validen rassismusgrund auffuehrt (bzw. eine moegliche rassistische diskriminierung martas ausschliesst, das sie ja vergleichweise hellhaeutig waere).

    (-9)
  • F.B. sagt:

    @Detlef:
    Man kann ja über die Auslegung des Wortes „überharte Gangart“ streiten, aber wenn eine Spielerin einer anderen ins Gesicht schlägt oder mit gestrecktem Bein in eine Torhüterin hineinrauscht, dann sind das Foulspiele, die in jeder Liga der Welt mit Rot geahndet werden müssen. Ebenso ist es ein eindeutiges Foul, wenn man dem Gegner von hinten in die Beine tritt und der Ball längst weg ist. Da gibt es keinen Spielraum mehr für Interpretationen. Wenn die Schiedsrichterinnen so etwas durchgehen lassen, so ist das eine Entwicklung, die ich so nicht sehen möchte. Dann geht es in Zukunft nur noch darum, wer wen am besten vom Platz treten kann. Wie etwas enden kann, wenn die Schiedsrichter alles laufen lassen, hat das furchtbare Viertelfinalspiel der letzten Männer-WM zwischen Brasilien und Kolumbien gezeigt.

    (11)
  • Detlef sagt:

    @F.B.
    Ich gebe Dir ja völlig Recht, daß die von Dir genannten Vergehen entsprechend geahndet werden sollten!!!

    Beim schlagen ins Gesicht muß man allerdings differenzieren, ob dies die Folge eines Luftkampfes war, wobei beim hochreißen der Arme (anders kommst Du gar nicht richtig hoch) ausversehen die Gegenspielerin getroffen wurde!!!
    Das ist dann auch Foul, und muß zwingemd abgepfiffen werden, aber es ist dann eben keine Verwarnung!!!
    Oder war es eine absichtlich gezielte Aktion, dann ist es eine grobe Unsportlichkeit und Rot!!!

    Für meinen Geschmack wird in letzter Zeit sowieso viel zu viel mit den Armen, Ellenbogen und Händen gearbeitet!!!
    Da wird geschoben, gestoßen und gehalten, und sehr oft bleibt dabei der Pfiff völlig aus!!!
    Beispielhaft dafür waren 2 Aktionen im Spiel TURBINE gegen Frankfurt, die beide nicht abgepfiffen wurden, und so zu regelwidrigen Toren führten!!!

    Beim Hineinrauschen in eine Torhüterin muß man auch nicht zwingend eine Absicht unterstellen!!!
    Allerdings geht die Angreiferin damit ein großes Risiko ein, und nimmt die Verletzung der Torhüterin billigend in Kauf, selbst wenn sie kurz vorher noch das Bein anwinkelt!!!
    Auch das sollten die Schiris abpfeifen, und zumindest mit Gelb bestrafen!!!

    Ein Tritt in die Beine ist immer ein Foul, egal von welcher Seite!!!
    Wenn dabei der Ball nicht berührt wurde ist es sogar Gelb!!!
    Und von hinten ist es mM laut Regelwerk zwingend Gelb!!!

    Es gibt Spielerinnen, die gehen sehr oft solche Risiken ein, wie die Kamerunerin von Rosengard!!!
    In Wolfsburg ist das vor allem Alex Popp, die oft ohne Rücksicht für sich und andere in die Zweikämpfe geht!!!
    In Potsdam war das lange GENOVEVA ANONMA!!!

    Bei allem Ehrgeiz, Einsatz und Kampf, sollte am Ende des Matches niemand im Krankenhaus landen!!! 🙁

    (3)
  • FFFan sagt:

    @ shane:
    „nun, enthusio dieser „super kommentar“ disqualifiziert sich spaetestens dort, wo er hautcolorierung als einzigen validen rassismusgrund auffuehrt …“

    Da interpretierst du aber sehr viel rein. Explizit steht in dem Text nur, dass die Pfiffe gegen Marta „nichts mit der Hautfarbe der Brasilianerin zu tun [haben]“.

    P.S.: wir haben inzwischen den 6.April. Was ist denn nun bei der Sache herausgekommen?

    (1)
  • shane sagt:

    @FFFan: das hast du dann wohl ueberlesen? „Das hat allerdings nichts mit der Hautfarbe der Brasilianerin zu tun, die der mancher Mitteleuropäerin nach dem Sonnenbankbesuch ähnelt,“

    (-1)
  • FFFan sagt:

    @ shane:

    Und wo steht, dass „Hautcolorierung der einzige valide Rassismusgrund“ sein soll?

    (2)

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