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Champions League: Frankfurt und Wolfsburg wollen vorlegen

Von am 23. März 2016 – 8.48 Uhr 2 Kommentare

Heute Abend sind in den Viertelfinal-Hinspielen der UEFA Women´s Champions League die beiden verbliebenen deutschen Teams VfL Wolfsburg und der 1. FFC Frankfurt im Einsatz.

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Im heimischen AOK-Stadion ist der VfL Wolfsburg ab 18 Uhr (live auf Eurosport) klarer Favorit gegen den ACF Brescia, Tabellenführer der italienischen Serie A. Dabei müssen die „Wölfinnen“ aber auf Noelle Maritz (Syndesmosebandriss), Vanessa Bernauer (Zahn-OP) und Stephanie Bunte (Infekt) verzichten.

Defensivstarker Gegner

Wolfsburgs Trainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann warnt davor, den Außenseiter auf die leichte Schulter zu nehmen. „Brescia hat immer knappe Ergebnisse erzielt. Zwar gab es nicht viele eigene Tore, dafür hat die Mannschaft aber umso weniger zugelassen. Das zeigt, dass Brescia zu Recht im Viertelfinale steht.“ Dennoch bleibt unstrittig: „Wir gehen als Favorit in die Begegnungen und haben das klare Ziel, weiterzukommen.“

Matt Ross, Trainer des 1. FFC Frankfurt

Frankfurts Trainer Matt Ross freut sich auf sein Debüt in der Champions League © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Frankfurt ohne Crnogorcevic

Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt tritt ab 20 Uhr (live auf Eurosport) beim schwedischen Meister FC Rosengård an. Nicht mit dabei ist die Schweizer Nationalspielerin Ana-Maria Crnogorcevic, die aufgrund ihrer im Bundesligaspiel beim VfL Wolfsburg erlittenen Kopfverletzung im Kader durch Nadine Anstatt ersetzt wird.

Nicht nur auf Marta schauen
FFC-Trainer Matt Ross meint vor seiner Champions-League-Premiere: „Unser Gegner verfügt über ein sehr erfahrenes und vor allem technisch äußerst versiertes Team, dessen Stil auf Grund der Internationalität der Spielerinnen kaum in eine Kategorie einzuordnen ist. Natürlich ragt Marta, die mit ihren Fähigkeiten immer in der Lage ist, ein Spiel allein zu entscheiden, heraus – allerdings wären wir schlecht beraten, wenn wir uns allein auf sie konzentrieren.“

Viertelfinale (23. und 30. März)
VfL Wolfsburg (GER) – ACF Brescia (ITA)
FC Rosengård (SWE) – 1. FFC Frankfurt (GER, Titelverteidiger)
Lyon (FRA) – Slavia Prag (CZE)
FC Barcelona (ESP) – Paris Saint-Germain (FRA)

Halbfinale (23./24. April und 30. April/1. Mai)
1 Lyon oder Prag – Barcelona oder Paris
2 Wolfsburg oder Brescia – Rosengård oder Frankfurt

Finale (26. Mai, Stadio Città del Tricolore, Reggio Emilia)
Gewinner Halbfinale 2 – Gewinner Halbfinale 1

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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