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Werder feiert zweiten Sieg, Wolfsburg bezwingt Frankfurt

Von am 20. März 2016 – 16.54 Uhr 28 Kommentare

Der Kampf um die Qualifikation zur Champions League bleibt weiter spannend. Der 1. FFC Frankfurt hat es am 16. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga verpasst, den Vorsprung auf Konkurrent VfL Wolfsburg auszubauen, stattdessen liegen die Wolfsburgerinnen wieder auf dem zweiten Rang. Der SV Werder Bremen feierte einen überraschenden Heimerfolg gegen Freiburg.

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Der SV Werder Bremen sei stärker, als es die Tabellensituation aussage, sagte Freiburgs Trainer Jens Scheuer vor der Partie in Bremen. Damit sollte er recht behalten, denn sein Team unterlag beim Tabellenvorletzten.

Werder hat wieder Hoffnung
1:0 (0:0) hieß es nach 90 Minuten für Bremen. Betsy Hassett erzielte in der 75. Minute den Treffer des Tages uns lässt ihr Team im Abstiegskampf damit wieder hoffen, denn der Rückstand auf den rettenden zehnten Tabellenrang wurde damit auf fünf Punkte verkleinert, denn Konkurrent Bayer 04 Leverkusen musste beim 1. FFC Turbine Potsdam eine herbe Klatsche einstecken. „Auf der Heimfahrt können wir uns jetzt selbst fragen, wieso wir dieses Spiel verlieren. Wir haben vor und auch nach dem Gegentreffer klare Chancen und nutzen sie nicht“, so Scheuer. „Aber dieses Spiel wird uns nicht umwerfen. Die Mannschaft selbst ist am meisten enttäuscht, aber so etwas passiert manchmal im Fußball. Wir haben es leider verpasst, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, das ist ärgerlich.“

Dreierpack von Huth
Durch eine 0:6 (0:2)-Schlappe beim 1. FFC Turbine Potsdam muss Bayer 04 Leverkusen im Abstiegskampf nun wieder etwas zittern. Bereits in der neunten Minute erzielte Lia Wälti das 1:0 für die Gastgeberinnen. Bis zur Pause verdoppelte Ilaria Mauro (32.) auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel schraubten Svenja Huth (60., 80., 91.) und Viktoria Schwalm (82.) das Ergebnis weiter in die Höhe.

Die Wolfsburgerinnen bejubeln einen wichtigen "Dreier" gegen Frankfurt. © foto2press / Michael Täger

Die Wolfsburgerinnen bejubeln einen wichtigen „Dreier“ gegen Frankfurt. © foto2press / Michael Täger

Wolfsburg gewinnt, Schumann sieht Rot
Der VfL Wolfsburg hat im Spitzenspiel gegen den 1. FFC Frankfurt mit 3:1 (1:1) die Oberhand behalten und sich somit wieder auf den zweiten Tabellenrang vorgeschoben. Dabei lief es zunächst gut für die Gäste aus Frankfurt. Dzsenifer Marozsán brachte den FFC in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Caroline Graham Hansen gelang allerdings noch vor der Halbzeit der Ausgleich (34.). Die Vorentscheidung fiel in der 79. Minute vom Elfmeterpunkt. FFC-Torhüterin Desirée Schumann hatte zuvor nach einem Foul an Ramona Bachmann die Rote Karte gesehen, Graham Hansen verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:1. Zsanett Jakabfi legte in der Nachspielzeit noch das 3:1 für den VfL nach.

Klarer Sieg für Sand
Der SC Sand hat mit einem klaren 5:1 (2:1)-Erfolg beim 1. FC Köln seinen vierten Tabellenrang gefestigt. Gleichzeitig ist der SC nun im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage. Mit einem schnellen 1:0 legten allerdings die Kölnerinnen vor. Marie Pyko traf bereits in der zweiten Minute zur Führung. „Wir waren da im Tiefschlaf und hatten auch in den folgenden 20 Minuten keine Tormöglichkeit“, so Sands Co-Trainerin Claudia von Lanken, deren Mannschaften zunächst nicht in die Partie fand. Der Bann brach aber noch vor der Halbzeitpause. Chioma Igwe traf in der 37. Minute zum Ausgleich, Jovana Damnjanovic legte nur zwei Minuten später die Führung für die Gäste nach. Jana Vojtekova hätte in der 45. Minute für das 3:1 sorgen können, vergab aber den Elfmeter. Nach dem Seitenwechsel machte Sand dann aber doch alles klar: Nina Burger (58.), Anne van Bonn (63.) und Dominika Škorvánková (87.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Mit einem 4:0 (2:0)-Sieg gegen die SGS Essen hat die TSG 1899 Hoffenheim ihre Niederlagenserie beendet. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann lag nach Treffern von Christine Schneider (9.) und Nicole Billa (28.) bereits zur Halbzeit mit 2:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit trafen Theresa Betz (87.) und Martina Moser (92./Elfmeter).



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

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28 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Schön, dass wenigstens das Rennen um Platz 2 spannend bleibt. Völlig verdienter Sieg der Wölfinnen gegen den 1FFC, der viel zu wenig versucht hat. Wäre traurig, wenn Frankfurt nicht mehr kann. Rote Karte für Schumann ein klarer Fall, über den Elfmeter kann man diskutieren. Hansen vor dem Tor eiskalt. Frischer Wind durch die Einwechslungen bei WOB, wobei mir insbesondere Wullaert gut gefallen hat.

    Glaube nicht, dass WB noch einmal an Bayer Leverkusen ran kommt. So wie Leverkusen sich derzeit präsentiert, sind die aber nächste Saison für den Abstieg fällig.

    (12)
  • Altwolf sagt:

    Ein Spiel zweier ABL-Top-Teams,das die Bezeichnung ein Spitzenspiel zu sein, auch verdient.
    Nach meinem Empfinden ist das Spiel des 1.FFC unter Trainer Ross besser geworden und seine Art am Spielfeldrand zu coachen unterscheidet sich von C.Bells doch deutlich.

    Gerade in der 1.HZ war das Pressing und auch der Spielaufbau des 1.FFC recht gut und machte es den Wölfinnen schwer in das Spiel hineinzukommen, da sie zu oft durch teils erzwungene Fehlpässe den Ball verloren und auch immer wieder den Weg über A.Schult wählten. Ich persönlich bewerte dies, bis auf wenige Spielsituationen beim Spielaufbau zwar als sinnvoll, aber Rückpässe, fast von der Mittellinie aus, oder Anspiele,die aus purer Not nur noch das „Wegdreschen“ des Balles von Almut zur Folge haben, als mangelnde Spielintelligenz und würde dies meinen Spielerinnen als Trainer strikt untersagen. Selbst ein M.Neuer riskiert bei solchen Aktionen oft Kopf und Kragen.

    Genauso sollte Lena dieses Dribbeln vor dem eigenen 16er bei gegnerischem Pressing vermeiden, wie auch durch N.Fischer viel zu oft die langen Pässe nach vorne sehr schlecht getimt waren.

    Unglücklich, als sich Nilla u.Lena bei der Kopfballabwehr gegenseitig behindern u. Maro das 1:0 erzielen konnte.

    Ein wirklicher fußballerischer Lichtblick ist Caro Hansen, so wie sie auch das 1:1 macht.Mit 20 Jahren so eine Präsenz u. Ballgewandtheit, sucht sie in der derzeitigen ABL ihresgleichen.

    In der 2.HZ dann auch mit mehr spielerischen Fähigkeiten T.Wullaert für A.Blässe, die wieder einmal ein schwaches Paßspiel zustande brachte, dabei zu oft den Ball verlor, wobei I.Kerschowski zwar etwas besser in der Vorwärtsbewegung war, aber auch sie vergibt gute Chancen durch zu schwache Zuspiele.

    J.Simic, kann zwar keine Bälle im Zweikampf erobern, jedoch hatte sie einige gute öffenende Pässe zustandegebracht und diesmal eine deutlich bessere Vorstellung als sonst abgegeben. Auch R.Bachmann zeigte sich nach dem Einwechseln mal mit einigen positiven Aktionen.

    Bitter, aufgrund der noch bestehenden Regel, das D.Schumann noch zusätzlich Rot bekam. Trotzdem suchte d. 1.FFC noch seine Chance für den Ausgleich, was früher auch nicht immer der Fall war. Dadurch immer noch spannend und eigentlich erst nach dem 3:1 konnte man als WOB-Fan durchatmen.

    (7)
  • translate sagt:

    @never-rest:
    „über den Elfmeter kann man diskutieren.“
    Die Notbremse war, wenn auch knapp, jedoch eindeutig VOR der 16-er Linie.
    Kellermann’s Schiri-Strategie ist aufgegangen und war letztendlich spielentscheidend.

    (0)
  • OrbisJack sagt:

    Ich war im Karli…wo es nur noch am Regen ist wenn Turbine spielt diese Saison. Aber schlimmer als das Wetter war das Spiel, besonders von Bayer. Man könnte vorstellen dass die schon vor Wochen abgestiegen sind, wie sie heute war. Und das mit Spielerinnen wie Krahn, Simon und Wich.

    Potsdam war klar besser, und ohne zweifel verdiente Sieger, aber hatten auch nur selten gute Szene, wo sehr viele Pässe und vorwärts bewgung unnötig abgefangen bzw. weggeschenkt wurden.

    Gott sei dank (Potsdams seite) dass es Svenja Huth gibt, eine die wirklich immer eine gute Figur abschnitt, und sich heute mit 3 Tore belohnt hat. Das war vielleicht die letzte Kracher-Verpflichtung der Schröder Ära.

    (-6)
  • Detlef sagt:

    Es war eine Demonstration der Spielfreude heute im KARLI!!!
    TURBINE war von der ersten bis zur letzten Minute an spielbestimmend, und ließ den Rheinländerinnen nur sehr selten mal Platz zum kontern!!!

    Die wenigen Chancen der Werkself waren meist harmlos, und leichte Beute von BRYAN!!!
    Zur Pause stand es nur 2:0, was einer noch etwas schwächeren Chancenverwertung der Schröder-Schützlinge geschuldet war!!!

    Erst in Hälfte Zwei spielten sich die TURBINEN in einen regelrechten Rausch, nachdem zu Beginn die Obliers-Truppe etwas offensiver aus der Kabine kamen!!!

    Ich kann Orbis-Jacks Einschätzung nicht zustimmen, daß Potsdam nur selten gute Szenen hatte!!!
    Es gab viele gute Spielzüge, die nicht immer gut abgeschlossen wurden, soweit gehe ich mit!!!

    Aber TURBINE war fast durchgehend am Drücker, wo sich gegen Ende dann auch ein paar Ermüdungserscheinungen zeigten!!!

    Für die 1300 Zuschauer, die bei miesem Regenwetter trotzdem den Weg ins Stadion fanden, war es mal wieder eine ware Freude, ihrer Mannschaft zuzuschauen!!!

    Jetzt heißt es nachlegen in Essen, und den positiven Schwung aus der heutigen Begegnung mitnehmen!!!

    (29)
  • Altwolf sagt:

    @translate.
    Da hast Du besondere Fähigkeiten nur aus den TV-Bildern heraus so eine Entscheidung treffen zu können, denn ich könnte es nicht,genausowenig wie die beiden Kommentatoren es nicht sicher zuordnen konnten, ob das Treffen des Körpers kurz vor,auf oder im 16er stattgefunden hat.

    Warum nun diese Polemik mit der Schiedsrichterin, die von dieser schwierigen Entscheidung einmal abgesehen, mit ihrem Team eine ordentliche Leistung gezeigt hat, trotz des „Geplänkels“ im Vorfeld des Spieles.

    (12)
  • F.B. sagt:

    Frankfurt hat sich auch dieses Mal wieder als willkommener Aufbaugegner der Wölfinnen erwiesen. Wer die letzten Spiele seit dem Trainerwechsel erlebt hat, musste mit mehr Gegenwehr rechnen. Dennoch war es insgesamt ein schön anzuschauendes Spiel, mit viel Spielfluss und wenig Fouls. Ansonsten droht die Gefahr, dass man zu viel über die Außenbahnen spielt und die Gegner sich darauf einstellen können.

    Auf Wolfsburger Seite ein deutlicher Aufwärtstrend und wesentlich mehr Offensivszenen, als das noch gegen Bayern und Freiburg der Fall ist. Und vor allem: Das Ende des Heimfluchs. Dieses Mal wurde auch eine Startaufstellung gewählt, die deutlich mehr leistungsbezogen war und auch die Rolle von Lena Gößling als zentraler Figur einer Dreier-/Fünferkette hat mir besser gefallen als in den Spielen zuvor. Dennoch muss diese taktische Ausrichtung noch fein justiert werden – in einigen Situationen hatte man das Gefühl, das Lena sich nicht richtig sicher war, ob sie etwas weiter nach vorne rücken sollte oder nicht und auch Nilla Fischer hatte erst einmal Mühe, sich an ihre Position auf der rechten Seite zu gewöhnen. In jedem Fall ist es wichtig, dass Lena nicht nur von hinten das Spiel steuert, sondern sich auch als Anspielstation im Mittelfeld anbietet und statt dessen jemand anderes (am besten Bussaglia) hinten absichert. Das gilt es für zukünftige Spiele (falls man denn bei dieser Variante bleiben möchte) einzustudieren.

    Ansonsten finde ich auch, dass mit Tessa Wullart sehr viel Schwung in der zweiten Halbzeit gekommen ist. Sie ist wirklich auf einem sehr guten Weg und hat sich für einen Einsatz in der Startelf am Mittwoch beworben. Von Anna Blässe war ich auch ein wenig enttäuscht. Da hätte ich gerade in Anbetracht ihrer starken Länderspiel-Einsätze mehr erwartet. Für Zsanett Jakabfi freut es mich sehr, dass sie mal wieder getroffen hat – sie ist wirklich immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Und zu Caro Hansen muss man eigentlich nichts mehr sagen. Sie ist einfach eine Spielerin, die zu jeder Zeit aus dem Nichts ein Tor zaubern kann.

    (7)
  • translate sagt:

    Lieber Altwolf, es steht außer Frage, dass der Sieg deiner Wölfinnen in Ordnung geht, als auch, dass das Schiedrichterteam „eine ordentliche Leistung gezeigt hat“.
    Mir ging es in meinem Kommentar um das, was du als „Geplänkel“ bezeichnest, ich hingegen als „Strategie“ (was du wiederum als „Polemik“ empfindest).

    Konkret: Wenn ein Trainer eine für eine anstehende (wichtige) Begegnung die für dieses Spiel zugewiesene Schiedrichterin öffentlich ablehnt und ‚Widerspruch einlegt‘ – dann – hat er sich bestimmt auch etwas dabei gedacht.
    Zwar weiß er, dass ein solches Anliegen (zu Recht!) keine Aussicht auf Erfolg hat – er weiß aber auch, dass mit einer solchen Aktion, der betreffenden Schiedsrichterin (in etwa) signalisiert wird:
    „Reiß dich gefälligst zusammen und pfeiff endlich besser!
    DENN, wenn du wieder nicht besser pfeiffst –
    DANN: weiß alle Welt, dass ich es ja schon gewußt/vorausgesagt habe! (… aber, auf mich hört ja keiner!).
    Er setzt die Schiedsrichterin(en) also unter einen immensen Druck, der gerade in solchen prekären Grenzsituationen, wie gestern bei Schumann’s Notbremse „entscheidend“ sein kann.

    Wie gesagt, du nennst es „Geplänkel“ – ich nenne es, eines seriösen Trainers unwürdig.

    (22)
  • Ludwig sagt:

    @translate: Dir ist aber schon klar, dass deine Sichtweise zum Elfmeter der Schiri unterstellt, sie hätte nicht so gepfiffen, wie sie die Situation gesehen hat, oder?

    (1)
  • Altwolf sagt:

    @translate.
    Nach meinem Kenntnisstand hat R.Kellermann sich erst dann dazu geäußert, nachdem der DFB die Schiedsrichteransetzungen der einzelnen Spiele bekannt gegeben hatte und er aufgrund seiner früheren Kritik davon ausgegangen war, der DFB würde sinnvollerweise nicht Fr. Baitinger für dieses Spiel vorsehen.

    Da stellt sich mir schon die Frage,warum die Personen beim DFB so entschieden haben. Warum setzen sie Fr. Baitinger solch einer Diskussion aus ?

    In einer Leistungsgesellschaft, wie auch in der ABL, sollten neben Spielerinnen, Trainer und Manager auch die Schiedsrichterinnen dem Leistungsdruck gewachsen sein und ihrem eigenen Anspruch, nämlich neutral und den Regeln entsprechend zu entscheiden, nachkommen.
    Problem dabei sind die „subjektiven“ Wahrnehmungen und da lassen sich einfach „menschliche“ Empfindungen nicht ganz ausblenden.

    Wenn wir, also auch im normalen Alltagsleben, wiederholt empfundene Ungerechtigkeiten, kritiklos hinnehmen, wird sich nichts daran ändern und damit sind wir im übertragenen Sinne auf dem Weg zur Obrigkeitshörigkeit und zum Duckmäusertum.
    Ich möchte das nicht und tue das auch nicht.
    Unterscheiden möchte ich dabei schon willkürliches und kaum fundiertes „Gemeckere“.

    Ich habe bisher R.Kellermann nicht als „psycho-taktisch“ agierenden Trainer und Manager wahrgenommen und halte ihn auch uneingeschränkt für einen seriösen Trainer/Manager.

    Warum kritisierst Du also ihn und nicht den DFB ?

    P.S.
    Trotz unserer Meinungsverschiedenheit finde ich es gut, hier mit Dir über ein solches Thema zu diskutieren.

    (0)
  • jochen-or sagt:

    Natürlich war die Ablehnung von Frau Baitinger durch Wolfsburg eine rein taktische Maßnahme. Die Verantwortlichen werden nicht so blöd gewesen sein, nicht zu wissen, dass diese darauf hin nicht als Schiedsrichterin abgesetzt wird.
    Die Aktion hat sich auch im Spiel bewährt.
    Die (klare) rote Karte wurde nicht ein „Gnadengelb“ wie gerade beim HSV und zuvor auch bei Hertha gegen Frankfurt gesehen.

    Zudem wurde das eher außerhalb des Strafraums ausgeübte (begonnene) Foulspiel mit einem Elfmeter bestraft und nicht mit einem Freistoß. – Also im Zweifel für Wolfsburg! Das war der Erfolg des großen Bohais um die Ansetzung dieser Schiedsrichterin.
    Damit war seitens Wolfsburgs das erreicht, was man wollte.
    Sportlich oder nicht sportlich; das mag offen bleiben.
    Im Übrigen pfiff sie ordentlich und war der Sieg von Wolfsburg verdient.

    (12)
  • holly sagt:

    hm vielleicht verliert der FFC die “ sogenannten großen Spiele“ aber auch weil man die sechs schlechtete Abwehr hat.
    Wenn ich den Anspruch auf den zweiten Champinons League Platz erheben möchte dann muss man in solchen Spielen punkten.

    (9)
  • Altwolf sagt:

    @jochen-or.@translate.
    Es ist doch erstaunlich,wie viele hier das Foul vor dem Strafraum gesehen haben wollen und die „offenbar“ richtige Entscheidung der Schiri nun dem „Einspruch“ von R.Kellermann zugutehalten.

    Was wäre denn im umgekehrten Fall, wenn die Entscheidung der Schiri, ohne den vorherigen Einspruch, nun zum 3. Mal in entscheidender Situation gegen den VFL entschieden worden wäre.

    Dann wären die Wölfinnen die „Deppen“ und alle Proteste im Nachhinein wären Schall und Rauch.Und beim DFB ? Keinen interessiert es.

    Bei Framba.de hat ein User den entscheidenden Moment im Bild festgehalten. Der Köperkontakt findet auf Höhe der 16er Linie statt, wobei D.Schumann sich selbst noch im 16er befindet.

    Die Entscheidung von Fr. Baitinger war absolut korrekt.

    (1)
  • never-rest sagt:

    Also eine spielentscheidene Fehlentscheidung des Schiri habe ich nicht gesehen. An der Roten Karte gegen die Frankfurter Torhüterin kann es keinen Zweifel geben, Notbremse als „letzte Frau“ zur Verhinderung einer eindeutigen Torchance nach den Regeln des DFB. Erst nach dem ab nächster Saison geplanten Wegfall der sog. „Doppelbestrafung“ entfiele die Rote Karte bei gleichzeitigem Elfmeter. Soweit ich es am TV-Bildschirm erkennen konnte, fand das Foul genau auf der 16m-Linie statt. Diese zählt aber bekanntlich zum Strafraum. Altwolf hat deshalb natürlich Recht. Aber zugegeben, es war knapp.

    (12)
  • enthusio sagt:

    Ich frage mich, was mit Essen los ist. Von den vier Spielen in diesem Jahr gegen keine einzige Mannschaft aus dem Spitzentrio haben sie drei verloren (zwei davon mit 1:4 und 0:4 sehr deutlich).
    Und ich frage mich, was es bringen soll, Charline Hartmann zum zweiten Mal in dieser Saison aus der Startelf herauszunehmen.
    Schon beim ersten Mal ist dieses Experiment in die Hose gegangen.
    Auch mit Kozue Ando scheint Högner nicht zufrieden zu sein, denn sie kam erneut erst im Verlauf der 2.Halbzeit zum Einsatz.

    Die Essener Abwehr spielte gegen Hoffenheim so desaströs, dass Högner im Laufe des Spiels seine Viererkette fast komplett ausgewechselt hat.
    Nicht auszudenken, wenn es eine O:6-Klatsche gegeben hätte.

    Jetzt ist Essen wieder im Mittelfeld der Tabelle versackt und hat Sand den Titel „best of the rest“ überlassen.
    Das Restprogamm ist schwierig mit u.a. Heimspielen gegen Potsdam, München und Wolfsburg.
    Nicht unmöglich, dass die Mannschaft sich am Ende der Saison auf Tabellenplatz 9 wiederfinden wird.

    (10)
  • holly sagt:

    @ enthusio, hm wenn du schon schlecht über Essen schreibst dann muss es wirklich schlimm gewesen sein. Aber vieleicht gelingt Essen in den Spielen gegen die von dir aufgeführten Mannschaften zu punkten. Hoffe auf einen würdigen Abschied für M. Högner aus Essen. Sprich einen guten Tabellenplatz.

    (5)
  • Detlef sagt:

    Ein großes Kompliment an Frau Baitinger!!!
    Das Foul war genau auf der Linie des 16-ers, also Elfmeter korrekt!!!
    Und das alles in Echtzeit richtig erkannt, Respekt!!!

    Und eine klare Notbremse muß ganz klar die rote Karte für DESI nach sich ziehen, da gibt es überhaupt keinen Spielraum für „Gnadengelb“!!!

    Wir kritisieren hier oft die Schiedsrichterinnen, leider oft zurecht!!!
    Aber man muß auch mal eine gute und sehr gute Leistung der Unparteiischen anerkennen, und das war in Wolfsburg zumindest bei dieser Entscheidung eindeutig der Fall!!! 😉

    Auch Kathrin Heimann hat in Potsdam einen guten Job gemacht!!!
    Es hätten nach meinem Geschmack ein paar Karten mehr sein dürfen, aber sie hat auf beiden Seiten konsequent viel durchgehen lassen!!!

    Eher unzufrieden waren wir mit der Assistentin auf der Gegenseite der Anzeigetafel!!!
    Die hob einige Male zu oft ihr Fähnlein, obwohl kein Abseits vorlag!!! 🙁
    Beim Paß von LIDIJA KULIS auf SVENJA HUTH vor dem 3:0 hätte sie dann Grund gehabt ihr Winkelement zum Spielfeld auszurichten!!!
    Aber gerade da blieb das gelbe Stück Stoff dann unten!!! 😉

    (8)
  • Herrs Schulze sagt:

    Die Elfmeterdebatte ist müßig. Schließlich hatte Wolsburg Großchancen in Serie und der Treffer war (trotz und wegen der gerade versiebten Killer-Chance von Groenen) überfällig.
    Colin Bells Erbe, die Bad-Neuenahr-Abwehr (Prießen, Stürzel, Kuznik), spielte in der zweiten Halbzeit als sei man wieder in Rheinland-Pfalz. Das ist einfach zu wenig. Und zu schlecht. Und nicht erst seit Wolfsburg das große Problem des FFC.

    (9)
  • O. Christ sagt:

    @Schulze:
    Prießen hat, im Gegensatz zu den beiden anderen genannten Damen, nie in Neuenahr gespielt. Sie war bei Duisburg und Leverkusen.

    (7)
  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „Da stellt sich mir schon die Frage,warum die Personen beim DFB so entschieden haben. Warum setzen sie Fr. Baitinger solch einer Diskussion aus?“

    Weil man auch Schiedsrichter nicht immer ‚in Watte packen‘ darf! Christine Baitinger ist die erfahrenste Schiedsrichterin der AFBL. Wenn sie diesem Druck nicht standhält – ja wer denn dann?!

    Und sie hat im Spiel dann ja auch gezeigt, dass sie der Aufgabe gewachsen ist. An ihrer Spielleitung gab es wenig auszusetzen. Auch die Elfmeterentscheidung und die Rote Karte waren in Ordnung. Dass diese Entscheidungen ohne die unerträgliche Stimmungsmache im Vorfeld der Partie anders ausgefallen wären, ist nicht anzunehmen.

    Also alles gut? Nicht ganz. Denn Kellermanns Vorgehensweise war in höchstem Maße unsportlich, was ihm der DFB-Vizepräsident auch deutlich zu verstehen gegeben hat. In Zukunft müssen in solchen Fällen Sanktionen erfolgen!

    (16)
  • Herr Schulze sagt:

    @O.Christ: Prießen nie in Bad Neuenahr? Das wäre ja ärgerlich. Ich meine, das mal gelesen und dann so gespeichert zu haben. Jetzt stimmt mein ganzes Verschwörungstheorem nicht mehr. Ich muss um Entschuldigung bitten.

    (6)
  • F.B. sagt:

    @FFFan: „Denn Kellermanns Vorgehensweise war in höchstem Maße unsportlich, was ihm der DFB-Vizepräsident auch deutlich zu verstehen gegeben hat. In Zukunft müssen in solchen Fällen Sanktionen erfolgen!“

    Unsportlich womöglich schon und auch einen Hintergedanken würde ich nicht ausschließen, aber ganz sicher war es nicht unrechtens. Das Recht, eine Beschwerde einzulegen, hat in diesem Zusammenhang jeder. Da gibt es keine Grundlage für Sanktionen. Es ist ja auch möglich, Beschwerde gegen die Wertung eines Spiels einzulegen – wobei jeder weiß, wie gering auch dort die Erfolgsaussichten sind.

    (6)
  • Altwolf sagt:

    @FFFan.

    „Kellermanns Vorgehensweise war in höchstem Maße unsportlich“ das ist aber schon starker „Tobak“ und in keinster Weise gerechtfertigt, denn man kann sich schon fragen, welche Absicht hatte der zur Neutralität verpflichtete DFB mit dieser im Vorfeld schon belasteten Schiriansetzung. Dort kannte man den Protest von WOB schon bevor die Ansetzung erfolgte.

    Unsportlichkeit findet normalerweise auf dem Platz statt und dann sollte man mal definieren, was bei geäußerter Kritik denn daran unsportlich ist. Auch der DFB-Vizepräsident darf sich fragen, ob die Verantwortlichen im eigenen Hause auch die entsprechende „Neutralität“ wahren.
    Der Gipfel ist dann auch noch Sanktionen zu fordern – so kann man auch in aller „Selbstherrlichkeit“ weitermachen, denn Kritik wird nicht zugelassen – insbes. wenn es einen nicht selbst betrifft.
    Aufgrund der fehlenden „Einfühlsamkeit“ des DFB hat R.K. dieses Thema sicherlich „bewußt“ angesprochen um zu „sensibilisieren“, was den DFB-Verantwortlichen offenbar in ihrem „Handeln und Denken“ fehlt und diese Problematik letztlich auf dem Rücken von Fr. Baitinger austragen läßt.

    Das Problem, so auch von @F.B. angesprochen, sind die fehlenden „Konsequenzen“ bei berechtigter Kritik nach den Ereignissen.
    Das allein war sicherlich Grund für die „öffentliche“ Beschwerde, um auch den DFB mal aufzurütteln.

    Für mich hat das auch ein gewisses Maß an „Zivilcourage“, die es offenbar – B.Schröder ausgenommen – bei kaum jemandem gegenüber dem DFB gibt.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @FFFan & F.B.,
    Eine Beschwerde gegen eine getroffene (Tatsachen)Entscheidung ist doch etwas völlig anderes, als quasi schon vorher den Verdachtsmoment auf die Schiri zu lenken!!!

    Hier hätte ich mir schon lange eine grundsätzliche Diskussion über die Qualität der aktiven Referees gewünscht!!!
    Und zwar sowohl von den Vereinsverantwortlichen, aber vor allem von den im FF aktiven Medien!!!
    Eine Aktion wie die von Kellermann ist doch nicht zielführend, dann bekommt in Zukunft jeder nur noch seine Lieblingsschiri!!! 😉

    Der Druck muß auf den DFB ausgeübt werden, und nicht auf die Schiris!!!
    Aber da verläßt leider viele der Mut!!! 😠

    (4)
  • waiiy sagt:

    @F.B: Du schriebst: „Unsportlich womöglich… Da gibt es keine Grundlage für Sanktionen.“

    Die Antwort liegt in §1 Grundregel 4 der Der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB. Und da Wolfsburg sicher im DFB sein und bleiben möchte, gibt es auch die Möglichkeit für Sanktionen bei Unsportlichkeit.

    (1)
  • shane sagt:

    @Detlef: „Der Druck muß auf den DFB ausgeübt werden, und nicht auf die Schiris!!!“

    das ist, was kellermann getan hat – er HAT den dfb fuer die ansetzung kritisiert (und damit versucht dort etwas anzustossen), nicht baitinger selbst.
    wie sonst soll mensch denn druck auf den dfb aufbauen? auf nichtoeffentlichen wegen klappt das ja offenbar nicht, denn da bin ich ueberzeugt, dass wob/kellermann das durchaus probiert haben.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @shane,
    Auf den ersten Blick hast Du recht!!!
    Aber wenn man genauer hinsieht, gilt die Kritik nicht dem DFB, sondern der Leistung von Frau Baitinger!!!

    Zitat MAZ-Sportbuzzer;
    „Das ist eine äußerst fragwürdige Ansetzung angesichts der Leistungen der Vergangenheit“, sagte VfL-Cheftrainer Ralf Kellermann

    Mit „Kritik am DFB“ meinte ich nicht, daß jetzt jeder Verein (oder gar nur speziell Bevorzugte) im Vorfeld seine Bedenken äußern darf, um so den ohnehin hohen Druck auf die Schiri bei solch brisanten Begegnungen noch weiter zu erhöhen!!!

    Der USV Jena dürfte nach ihren grottigen Leistungen in München nie wieder von Frau Derlin gepfiffen werden, oder??? 😉

    Der DFB hätte jetzt endlich die Möglichkeit, mit den Aufzeichnungen aller Bulispiele , die Fehler der Schiris und Assistentinnen konsequent zu analysieren!!!
    Das war bisher der große Vorteil des MF gewesen, wo zig Kamerapositionen jeden Schirifehler gnadenlos aufzeigten!!!
    Oder anders herum, wie jetzt im Fall Baitinger in Wolfsburg, wo die laufenden Bilder hinterher deutlich zeigten, daß der Schiri mit seiner Entscheidung goldrichtig gelegen hat!!! 🙂

    Und ich bleibe auch weiterhin dabei, daß sich für die Schiris ihr Engagement im FF in Zukunft auch finanziell mehr lohnen sollte als heute!!!
    Denn wir wissen ja, was nix kostet, das is auch nix!!! 😉

    (5)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.

    Ich sehe es genauso wie @shane, denn der „nichtöffentliche“ Protest beim DFB hatte nicht im Vorfeld schon zu einer Ansetzung einer der vielen anderen Schiri geführt, sondern genau die Schiri angesetzt, die zuvor wegen ihrer „unglücklichen“ Entscheidungen“ kritisiert worden war.
    Es ist sicherlich kein „Zufall“, warum die Verantwortlichen beim DFB diese Wahl getroffen haben.

    Wenn R.Kellermann sich dann dazu entschließt nun auch „öffentlich“ zu protestieren, dann muß er auch die Gründe dafür darlegen und das bedingt zwangsläufig die persönliche Kritik an Fr. Baitinger.

    Deine gedankliche „Erweiterung“ auf das Wünschen der Clubs ihre „Lieblingsschiri“ dadurch zu erhalten, teile ich nicht, da die Kritik an bestimmte Vorfälle gebunden ist und keinen „aktiven“ Wunsch, sondern einen Schutz sowohl der Vereinsinteressen, als auch der Schiri selbst bedeuten.

    Wie schon zuvor erwähnt, gab es auch schon beim MF in solchen Ausnahmefällen eine Zeitspanne, in der kritisierte Schiri Spiele dieses Clubs nicht leiteten.

    (0)

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