Bodo Adler erklärt Rücktritt beim FFC Frankfurt

Von am 16. März 2016 – 17.07 Uhr 34 Kommentare

Bodo Adler, 1. Vorsitzender bei Frauenfußball Bundesligist 1. FFC Frankfurt, wird zum 30. April 2016 den Verein verlassen.

Dies gab Adler in einer persönlichen Stellungnahme bekannt. Dabei führt er als Beweggrund Differenzen mit der Vereinsführung an.

„Keine uneingeschränkte Unterstützung“

„In den letzten Monaten habe ich innerhalb der Vereinsführung nicht uneingeschränkt die Unterstützung wahrgenommen, die ich für eine positive, erfolgreiche und professionelle Führung des 1. FFC als Grundlage meiner Tätigkeit erwarte und grundsätzlich auch voraussetze“, so Adler. Dennoch dankt Adler allen Spielerinnen, Trainern, Betreuern und ehrenamtlichen Helfern genauso, wie den Sponsoren, Sidi Sportmanagement und den „phantastischen Fans, die den Verein in all den Jahren so wunderbar unterstützt haben.“

Anzeige
Bodo Adler

Bodo Adler legt sein Amt zum 30. April nieder © Herbert Heid / girlsplay.de

Bedauern bei Dietrich

FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Der 1. FFC Frankfurt bedauert, dass Bodo Adler nach langjähriger Tätigkeit im Vorstand als Vorsitzender zurücktritt. Nicht zuletzt sein Engagement rund um das Bundesliga-Team hat dazu beigetragen, dass sich unser Verein in den letzten Jahren als reiner Frauenfußball-Club trotz ständig wachsender Konkurrenz auf hohem Niveau weiterentwickelt hat und erfolgreich war. Wir wünschen Bodo Adler persönlich alles Gute und würden uns freuen, wenn er unserem Verein weiterhin verbunden bleibt.“

Tags: ,

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

34 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Wenn ich über 50 Meter weit weg bin, kann ich natürlich gar nix erkennen!!!
    Ich kann bestenfalls raten, naja, kann draußen gewesen sein oder auch nicht!!!

    Die Schiris und Assis sind, oder besser sollten dagegen immer auf Ballhöhe sein!!!
    Dafür sind sie auch speziell geschult worden, ich dagegen nicht!!!
    Ich finde diese Äußerung ziemlich dumm; „mach es doch besser“!!!
    Ich habe früher zwar selber mal Fußball gespielt, aber Schiri war ich nie!!!
    Woher sollte ich also die Qualifikation dafür haben??? 😉

    Das der Ball deutlich hinter der Linie war hat (außer mir) zB auch der ES-Kommentator sofort gesagt!!!
    Und der saß sicher nicht auf Ballhöhe!!!
    Auch beim Foul hat er sofort gemeint, daß dies außerhalb war!!!
    Dafür habe ich zB die Zeitlupe gebraucht!!!
    Eine Schiri, die viel dichter dran sein sollte, muß so etwas sehen!!!
    Und auch ihre Assistentin, die die ominöse 16-er Linie im Blick haben sollte, hätte klar außerhalb geben müssen!!!

    Langfristig wird sich (wie im Eishockey) auch im Fußball der Videobeweis durchsetzen!!!
    Aber davon sind wir selbst im Milionärskicken der Herren noch ein Stück entfernt!!!
    Bis das bei den Frauen zum Standard wird, vergehen wohl mindestens noch zehn Jahre!!! (oder zwanzig)

    (0)
  • holly sagt:

    wie soll eine schiedsrichterin immer auf Ballhöhe sein. Das ist unmöglich. Es gibt schon Pässe, Zuspiele über 20 Meter und mehr. Also dürfen nur noch solche Leute wie Usain Bolt pfeifen oder?
    Wenn es die Möglichkeit gäben würde das Männer im FF pfeifen. Mal angenommen der männliche Schiri würde da mal ein Fehler machen, dann würde der nie wieder ein Männerspiel pfeifen können. Es würde glaich heissen“ Der hat schon beim FF Fehler gemacht“ wie soll es dann im MF Bereich sein.

    (-1)
  • Dori sagt:

    @holly
    Dafür gibt es Linienrichter und die MÜSSEN immer dort stehen, allein schon, weil sie Abseitsentscheidungen treffen müssen. Wenn sie das nicht tun oder solche klaren Situationen einfach nicht richtig einschätzen können, haben sie ihren Job nicht richtig gemacht. So einfach ist das.
    Bayerns Sieg geht trotzdem voll in Ordnung. Schlimmer wäre es gewesen, wenn Jena das Spiel klar dominiert hätte und nur aufgrund dieser Fehlentscheidungen verloren hätte. Aber trotzdem kann ich verstehen, dass man sich über solche klaren Fehlentscheidungen aufregt. Man weiß ja nie, was passiert wäre, wenn…

    (5)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Die Schiris und Assis sind, oder besser sollten dagegen immer auf Ballhöhe sein!!!“

    Die Schiedsrichterin konnte es in diesem Fall nicht sehen, weil ihr die Sicht versperrt war. Die Assistentin hingegen war durchaus auf ‚Ballhöhe‘, d.h. in der Nähe der Eckfahne. Das ist von der Stelle, an der der Ball ins Aus ging, aber trotzdem gut 50 Meter entfernt. Was hier evtl. geholfen hätte, wären Torrichter!

    (0)