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DFB-Pokal-Finale der Frauen weiterhin in der ARD

Von am 11. März 2016 – 11.12 Uhr 14 Kommentare

Das DFB-Pokal-Finale der Frauen wird auch zukünftig live in der ARD zu sehen sein. Dies ist das Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens um die audiovisuellen Medienrechte des nationalen Cupwettbewerbs, das der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Ende August des vergangenen Jahres gestartet hatte.

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Somit wird die ARD neben dem DFB-Pokal der Männer in den Spielzeiten 2016/2017 bis einschließlich 2018/2019 weiterhin das DFB-Pokal-Finale der Frauen übertragen.

Zuverlässiger Partner

„Wir freuen uns, dass der DFB-Pokal auch in den kommenden Jahren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein wird. Die ARD ist seit Jahren ein zuverlässiger Partner, dem der besondere Reiz der Pokalwettbewerbe am Herzen liegt“, sagt der zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth.

Offizielles Logo des DFB-Pokal der Frauen

Offizielles Logo des DFB-Pokal der Frauen © DFB


Stillschweigen über finanzielle Details

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, erklärt: „Wir werden dem Zuschauer weiterhin den DFB-Pokal in all seinen Facetten im Ersten nahebringen sowie die hohe Qualität unserer Berichterstattung erhalten und weiterentwickeln.“

Die Verhandlungen für die ARD wurden von der SportA geführt. Über die finanzielle Ausgestaltung der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der bei den Rundfunkanstalten der ARD jeweils zuständigen Gremien.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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14 Kommentare »

  • vikkybummsy sagt:

    Versteh einer die ARD Sendeanstalten. Den Pokal und NM übertragen wollen, aber sonst lieber 3. und 4. Liga Herren bevorzugen.

    Es scheint für ARD sonst immer noch wichtiger zu sein in den 3. Programmen Hohlblock Bingen gg. Rückwärts Wiesbaden zu übertragen, statt sich dem wachsenden Markt Allianz Frauen Bundesliga zu widmen.

    (19)
  • spoonman sagt:

    Billigste Polemik 🙂

    Das Frauen-Pokalfinale wurde übrigens vom zusammen mit den Free-TV-Rechten für den Männer-Pokal ausgeschrieben. Rate mal, warum.

    Sicherlich wächst der (Fernseh-)Markt für den Frauenfußball insgesamt. Ob das auch für die Allianz-Bundesliga in ihrer jetzigen semiprofessionellen Form gilt, sei mal dahingestellt. Dass es nur dreieinhalb Teams gibt, die in ihrer Strahlkraft annähernd mit durchschnittlichen Dritt- und Viertligisten der Männer mithalten können, wird aber kaum jemand ernsthaft bestreiten.

    Die BL-Rechte von Eurosport laufen (soviel ich weiß) im Sommer aus. Wäre mal interessant, zu wissen, wie zufrieden DFB und Eurosport mit der dreijährigen Partnerschaft waren/sind. Die Quoten sind sicherlich nicht in den Himmel gewachsen.

    Klar, eine regelmäßige Live-Präsenz in den 3. Programmen wäre ganz nett, um die Liga aus der Nische rauszuholen. Aber bis auf die Duelle der „großen Drei“ sind die meisten Spiele für Durchschnitts-Gelegenheitsgucker einfach zu unattraktiv. Wem will man denn Sand gegen Freiburg als heißes Südwest-Derby verkaufen? Das funktioniert einfach nicht.

    Als Beobachter von außen hab ich den Eindruck, dass in der FF-Bundesliga momentan ein Vakuum herrscht: Traditionelle Hochburgen wie Duisburg und Potsdam verschwinden in der Versenkung, und namhafte (Männer-)Vereine wie Köln, Leverkusen und Bremen halten ihre Frauenabteilungen finanziell sehr kurz. Nur Bayern und Wolfsburg klotzen – weil sie es können. Wenn andere große Namen (Dortmund, Schalke, künftig evtl. RB Leipzig) nicht nachziehen, wird es wohl auf mittlere Sicht langweilig bleiben. Denn reine Frauenfußball-Vereine werden die drigendst nötige Professionalisierung kaum stemmen können.

    (-6)
  • Detlef sagt:

    spoonman schrieb;
    „Dass es nur dreieinhalb Teams gibt, die in ihrer Strahlkraft annähernd mit durchschnittlichen Dritt- und Viertligisten der Männer mithalten können, wird aber kaum jemand ernsthaft bestreiten.“

    Das kommt ganz darauf an, wen Du damit meinst!!!
    Welche „Strahlkraft“ haben denn zB die Bayern-Ladies, wenn dort gerade einmal 580 Zuschauer ins Stadion kommen???

    Das der Männerfußball selbst in den untersten Ligen heute noch mehr Anziehungskraft hat ist doch logisch!!!
    Das liegt vor allem an der wesentlich höheren Medienpräsenz, und natürlich auch an der wesentlich längeren Tradition!!!

    spoonman schrieb;
    „Aber bis auf die Duelle der „großen Drei“ sind die meisten Spiele für Durchschnitts-Gelegenheitsgucker einfach zu unattraktiv.“

    Achja, ist das wirklich so???
    Ich erinnere da an das langweilige Gekicke von Bayern gegen Wolfsburg!!! 🙁
    Das Spiel von Frankfurt in Potsdam war dagegen eine mitreißende, werbewirksame Partie, die aber nur die Besucher im KARLI genießen durften!!! 😉

    Und ob Eurosport jetzt glücklich über sein Engagement in der FF-Buli ist, ist wohl relativ egal!!!
    Es war eh nur ein Lückenfüller, zu ständig wechselnden Sendezeiten, und die Rechte waren für einen Spottpreis zu haben!!!
    Wenn sie mehr Zuschauer möchten, müssen sie dieses Produkt auch besser platzieren!!!
    Ist ja im Supermarkt auch so, daß die billigen Produkte meist gut versteckt sind!!! 😉

    spoonman schrieb;
    „Als Beobachter von außen hab ich den Eindruck, dass in der FF-Bundesliga momentan ein Vakuum herrscht: Traditionelle Hochburgen wie Duisburg und Potsdam verschwinden in der Versenkung,…!!!

    Was bitte verstehst Du unter Versenkung???
    Duisburg mußte zwar absteigen (so wie früher Wolfsburg und Freiburg auch schon), ist aber auf dem besten Weg wieder zurück in Liga Eins!!!

    Und TURBINE steht zwar vor seiner schlechtesten Platzierung seit Bestehen der eingleisigen Buli, aber unter einer „Versenkung“ stelle ich mir dann doch etwas völlig anderes vor!!! 😉

    Und vom Einsteigen von Dortmund, Schalke oder RB Leipzig würde ich mir nicht so viel versprechen!!!
    Der FSV Frankfurt, Hamburger SV, Lok Leipzig und zuletzt der VfL Bochum sind da eher abschreckende Beispiele!!!

    Schalke war früher mal bei Flaesheim/Hillen, und später auch mal bei Recklinghausen mit dem FF „leiert“, Hertha mit Lübars, Dynamo Dresden mit Fortuna Dresden, usw. usw.!!!
    Von solcher Art Professionalisierung sollte man besser die Finger lassen!!!

    (8)
  • spoonman sagt:

    @Detlef: Klemmt deine Ausrufezeichen-Taste?

    580 Zuschauer bei Bayern – in welchem Spiel? Letzte Saison lag der Schnitt bei 1200, und in dieser Saison gab es m.W. auch schon Spiele mit rund 2000 Zuschauern im Grünwalder. Aber diese Zahlen zeigen ja genau das, was ich meine (und was vikkybummsy anscheinend nicht wahrhaben will): Der Frauenfußball muss sich im Ligabetrieb irgendwo zwischen 3. und 5. Liga der Männer einsortieren – das gilt für Attraktivität, Zuschauerinteresse und Professionalität. Natürlich gibt es viele Gründe dafür (Tradition, finanzielle Ausstattung etc.), aber wenn ein Fernsehsender Verträge abschließt, dann interessiert er sich nicht für diese Gründe, sondern für die Zielgruppe, die er mit dem Produkt erreichen kann.

    Und insofern ist es sehr wohl von Bedeutung, ob Eurosport mit den Zuschauerzahlen der FF-Bundesliga zufrieden ist. Denn wenn Eurosport den Vertrag nicht verlängert, wer soll denn sonst regelmäßig übertragen? Sport 1 vielleicht… Aber die würden sich wohl noch mehr auf Bayern, Frankfurt und Wolfsburg konzentrieren.

    Mit Professionalisierung meine ich übrigens keine halbherzigen Kooperationen. Wo international die Reise hingeht, sieht man ja schon diese Saison in der Champions League: Da spielt im Viertelfinale z.B. Qatar Saint-Germain gegen den FC Barcelona. Und Vereine wie Chelsea, Liverpool oder Man City werden sich auf die Dauer wohl auch nicht mit einem frühen Ausscheiden zufrieden geben. Da muss der DFB aufpassen, dass er nicht den Anschluss verliert.

    (-1)
  • bale sagt:

    ja schade mit dem Frauen!!!!!!!!!fussball.kann alle Argumente bestehen,es muss mehr gezeigt werden im tv!!!!!!!!!!!und auch mehr Inder Zeitung!!!!!!!!!!!!!!damit die leute auch wissen!!!!!!!!!!das ein spiel stattfindet!!!!!!!!!!!!!!!
    schade freue mich wenigstens,wenn dann em und wm bei frauen für saugute Quoten sorgen und ja es muss in ard und zdf Sportsendungen Zusammenfassungen geben!!!!!!!!wenn man jede ander sportsch….. zeigt(mountain buken,curling)

    (2)
  • OrbisJack sagt:

    @spoonman

    580 Zuschauer = ihre letzte Heimspiel. (Aber 610 für das Spiel davor).

    (2)
  • Detlef sagt:

    @spoonman,
    Eurosport ist ein Privatsender, und muß daher mit der Zuschauerquote Geld verdienen!!!
    Daher wissen sie sehr genau, wie das mit Angebot und Nachfrage funktioniert!!!
    Stellen Sie ihr Produkt also ganz unten ins Regal, dürfen sie sich über mangelndes Interesse auch nicht beschweren!!! 😉
    Wird die FF-Buli auf ES eigentlich auch beworben???
    Ich habe noch kein Werbespot gesehen!!!

    Ich habe Freitag Abend und Samstag Mittag meistens auch andere Dinge zu tun!!!
    Und so habe ich bisher auch selten mal ein Spiel auf ES live sehen können, obwohl ich doch ganz klar zur Zielgruppe gehöre!!! 😠

    (2)
  • FrankE sagt:

    @spoonman
    Die Zuschauerzahlen in München sind zum weinen, es gab drei „Ausreisser“ in dieser Saison, erstens gegen Turbine, 1.720 (war dabei und ohne Turbine wär da gar nix los gewesen!), Wolfsburg 1.815, und Essen 2.825 alltime Zuschauerrecord. (hier bin ich nicht ganz sicher, war das nicht das Spiel mit gratis Grillen etc?) ansonsten waren es Zuschauerzahlen zwischen 800 und 580 (die im letzten Spiel gegen Bremen).
    Bei einer sportlich so erfolgreichen Saison ist es sehr traurig in der Zuschauergunst so erfolglos zu sein. In München scheinen starke Gegner oder ein Eventumfeld Zuschauer anzuziehen. Die Mannschafts alleine tut sich da leider schwer. Was sind für Zuschauerzahlen in der Rückrunde mit TP, WOB und Essen auswärts, dafür mit Heimspielen gegen Jena, Leverkusen und Hoffenheim zu erwarten?

    Das man nach Deiner Meinung RB Leipzig zu den „großen Namen“ zählen sollte lässt tief blicken. Ich hoffe sehr, ich bin nicht der einzige der den österreichischen Hersteller von Zuckerbrause nicht als Sponsor im Fussball, schon gar nicht im Frauenfussball sehen will!!!!!!!!!!

    (Ja, auch mein Ausrufezeichen klemmt wenn notwendig.)

    (2)
  • Detlef sagt:

    @FrankE,
    Ob ein Sponsor jetzt Autos, Versicherungen, Software, Tabletten, Geflügelfleisch oder eben Zuckerbrause verkauft, wäre mir persönlich egal!!! (solange es keine Waffen sind)
    Hauptsache er sponsort!!! 😉

    Ansonsten bin ich absolut bei Dir!!!

    (4)
  • spoonman sagt:

    Nicht falsch verstehen: Ich bin auch kein Freund der Leipziger Red-Bull-Franchise. Im Gegenteil. Aber dieses Konstrukt wird nun mal in die 1. Männer-Bundesliga aufsteigen, und erklärtes Ziel des Konzerns ist (mindestens) die Europacup-Teilnahme. Da liegt es nahe, dass man sich auch im Frauenfußball engagieren könnte. Siehe PSG, Chelsea etc.

    (2)
  • FrankE sagt:

    Hej Detlef, warum lehne ich RB so ab? Meine Vorstellung von Fussball besteht aus lebendigen Vereinen, in denen Fans als Mitglieder mitdiskutieren und so auch ein wenig mitgestalten. Ich denke an sehr spannende Mitgliederversammlungen in denen sich Vereinsobere erklären müssen. Bestes Beispiel war die Versammlung der Bayern wo UH die Luxuslogen im Stadion erklären durfte. Und trotz solcher Auswüchse sind alle Vereine darauf aus die Zahl ihrer Mitglieder zu erhöhen. Alle Vereine…? Nein, ein (kleiner gallischer) Verein trotzt dem Trend. RB Leipzig e.V. bringt es auf stolze neun Mitglieder. Das kann daran liegen dass der Mitgliedsbeitrag bei RB Leipzig e.V. 800,00 € per anno beträgt oder daran dass der Vorstand jeden Mitgliedsantrag ohne Begründung ablehnen kann. Zum Vergleich, Bayern bringt es derzeit auf 223.985 Mitglieder.

    Die Profifussballabteilung ist in die RB Leipzig GmbH ausgegliedert. Diese gehört zu 99% jenem Brausehersteller und zu 1% RB Leipzig e.V. Der Vorstandsvorsitzende von RB Leipzig e.V., Herr Mintzlaff ist derzeit auch der Geschäftsführer der RB Leipzig GmbH, diese Doppelbelastung scheint Ihm aber nicht genug zu sein, denn er ist seit Januar 2014 als Angestellter des Brauseherstellers in der Funktion „Head of Global Soccer“ tätig. Das mach die Kommunikation mit den neun Vereinsmitgliedern leicht, denn auch diese sind alle beim selben Arbeitgeber beschäftigt….wer will raten bei welchem?

    Was mich stört ist weniger die Einstellung „Geld schießt Tore“, ich bin nicht naiv, aber wohin es führt wenn die Fans aus allen Entscheidungen herausgehalten werden und der Sponsor nicht Sponsor sondern alleiniger unkontrollierter Besitzer ist, das erleben in England derzeit die Fans von ManU, den Reds, Chelsea etc. die sehen die Spiele nur noch im Pub, Eintrittskarten können die sich nicht mehr leisten und die Mannschaft ist Ihnen fremd, dafür aber erfolgreich. Der Fussball verliert meiner Meinung nach wenn Großinvestoren anfangen zu gewinnen.

    Das sind die Gründe warum RB Leipzig e.V. und RB Leipzig GmbH alles das im Fussball vertreten was ich immer ablehnen werde.

    (2)
  • holly sagt:

    @spoonman, es ist ja nicht so das RB Leipzig noch garnicht im FF tätig ist. Sie haben soweit ich weiss die nötigen Nachwuchsmannschaften im Mädchenbereich schon. In der Vergangenheit war von RB Leipzig immer zu hören das sie kein Intresse haben. Bei der letzten Nachfrage hat man es nicht kategorisch abgelehnt oder bejahrt was meiner Meinung nach schon viel sagt. Ich kann mir das vorstellen das sie in Naher Zukunft in den FF einsteigen. Zumal die letzte Fusion im FF in Leipzig nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

    (1)
  • FrankE sagt:

    Nachtrag:

    Zur Vorgehensweise bei der Nachwuchsarbeit (allerdings nur Jungsnachwuchs) gibt es bei Sport inside vom WDR 13.03.2016 unter „Geschacher um die Jüngsten“ einen, wie ich finde, guten Bericht.

    http://www1.wdr.de/fernsehen/sport-inside/indexsportinside100.html

    (0)
  • shane sagt:

    @franke: interessant hier, dass in besagtem beitrag rb leipzig am schlechtesten wegkommt, wo es am konkreten beispiel doch die hertha die urheberin der fragwuerdigen vertraege ist. ein schelm…

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