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SheBelieves Cup: DFB-Team unterliegt dem Weltmeister

Von am 10. März 2016 – 8.53 Uhr 16 Kommentare

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat den Gesamtsieg beim SheBelieves Cup in den Vereinigten Staaten verpasst. In Boca Raton unterlag die DFB-Elf dem Team der Gastgeber mit 1:2 (1:2) und beendet das Turnier damit auf dem zweiten Rang.

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Bereits über 13 Jahre liegt der letzte Erfolg (nach regulärer Spielzeit) gegen die US-Amerikanerinnen zurück, und auch diesmal behielt der dreifache Weltmeister die Oberhand. Dabei hatte Anja Mittag zunächst für die Führung gesorgt.

Der Treffer von Anja Mittag hat nicht gereicht. (Archivbild) © Mirko Kappes, footograph.net

Ein Treffer von Anja Mittag hat nicht gereicht. (Archivbild) © Mirko Kappes, footograph.net

USA überlegen
In der 29. Minute traf Mittag mit einem Flachschuss aus über zwanzig Metern zum 1:0. Die deutsche Mannschaft versuchte in der Folge, Druck zu machen. Doch nach einem Ballverlust von Anna Blaesse ging es für die US-Amerikanerinnen schnell. Und nach einem Zuspiel auf Alex Morgan behielt diese im Strafraum gegen Babett Peter und Saskia Bartusiak die Oberhand und traf sehenswert zum Ausgleich (35.).

Sechs Minuten später nahm Samantha Mewis Melanie Behringer den Ball ab, machte sich selbst auf den Weg nach vorn und traf mit einem von Peter abgefälschten Schuss zum 2:1. Auch nach dem Seitenwechsel waren die US-Amerikanerinnen das bessere Team; die deutsche Auswahl, die sich zu viele Fehler erlaubte, fand kaum Mittel gegen den Gastgeber.

Solo und Morgan ausgezeichnet
Auch bei den individuellen Auszeichnungen sahnte das US-Team ab. Hope Solo wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. Alex Morgan war nicht nur beste Torschützin, sondern wurde auch als beste Spielerin ausgezeichnet.

England auf Rang drei
Im zweiten Spiel des Tages trennten sich England und Frankreich 0:0, wodurch die Engländerinnen das Turnier auf dem dritten Rang beenden.

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16 Kommentare »

  • Hannis sagt:

    Quo vadis Deutscher Frauenfussball?

    – mein Eindruck ist, dass wir uns immer mehr von der Weltspitze entfernen (auch wenn die Ergebnisse das noch nicht zeigen)

    – sowohl physisch als auch technisch werden unsere Defizite immer größer (und mental scheinen wir zumindest ein schwerwiegendes USA Trauma zu haben)

    – wir sind seit Jahren nur in der Anzahl der Verletzten Weltspitze (trainieren wir falsch?)

    – Die Stützen dieser Mannschaft werden älter und werden in absehbarer Zeit auch nicht mehr da sein (Laudehr, Goessling, ect)

    – Wir haben akute Nachwuchsprobleme
    – viele der früheren Nationalspielerinnen waren schon im Alter unter 20 Stützen der Nationalmannschaft – ich sehe da zur Zeit keine auf einem Niveau, welches sie unbedingt in die erste Elf gehören lassen würden
    – Meiner Meinung nach haben wir zur Zeit die schlechteste U-20 seit Jahren (ich sehe uns in der Gruppenphase bei der U20 WM ausscheiden)

    – Die U17 Bundesliga (in drei Gruppen) ist für mich ein Riesen-Eigentor in Bezug auf die Entwicklung von potentiellen Nationalspielerinnen (das Niveau ist dort einfach zu schlecht – Ballbehandlung unter Druck, sauberes Passspiel wird dort nicht ausreichend geschult, da nicht nötig – es geht auch ohne..)

    (24)
  • Fritz W. sagt:

    Was sollte dann die Alternative zur U17 Bundesliga sein?

    Wie sollen die Juniorinnen weiter gefördert werden?

    (1)
  • Hannis sagt:

    Fritz W., die Turbine U17 zum Beispiel hat bevor es die U17 Bundesliga gab in der Brandenburg-Liga der C-Junioren gespielt. Schröder war bei der Einführung der U17 Bundesliga damals schon sauer, dass die U17 diese Möglichkeit nicht mehr hatte.

    In beinahe jedem Interview mit einer Nationalspielerin kann man die Einschätzung lesen, dass es ungemein wertvoll ist, solange wie möglich mit oder gegen Jungs zu spielen.

    Wenn eine U17 Juniorinnen Bundesliga hochklassig wäre, wäre das sicherlich auch eine Alternative. Aber zur Zeit spielen dort 30 Mannschaften (ich gebe zu, dass eine Liga mit den besten 10-12 Mannschaften wohl wegen der Reisekosten und des Zeitaufwands auch keine Lösung ist)

    Ich denke, die Einführung der U17 Bundesliga war sicherlich ein Versuch wert. Aber man sollte zumindest einmal analysieren, ob das im Hinblick auf die Förderung von potentiellen Nationalspielerinnen wirklich die optimale Lösung ist. Ich habe da zur Zeit meine Zweifel

    (16)
  • GG sagt:

    Ganz so pessimistisch wie @Hennes sehe ich die Zukunft nicht.
    Allerdings, Handlungsbedarf, und zwar in erster Linie mit mehr Spielpraxis auf hohem Niveau, mag ich doch zu erkennen. Hier verweise ich auf das Beispiel Lina Magull, die in Freiburg förmlich auflebt. Diesen Ortswechsel hätte es aber überhaupt nicht bedurft, wenn ihr in WOB häufiger – und wie auch von uns Fans gefordert – das Vertrauen geschenkt worden wäre.

    Zur Niederlage heute Nacht:
    Seit wann diskutieren wir darüber, dass Maro keine Spielerin für die 6er-Position ist ? Und seit wann moniere ich, dass Mel hier grundsätzlich ihre Schwierigkeiten hat ? Aktuell, und unabdingbar bei Gegnern aus den ca. ersten 10 der FIFA-Weltrangliste, ist allein Lena in der Lage für Stabilität zu sorgen und insbesondere offensive Akzente zu setzen. Als weitere defensive Option sehe ich hier Tabbi, die vorhin als LV aber mal so richtig unter die Räder gekommen ist.
    Hätte SN den Pokal gewinnen wollen, wäre n.m.M. folgende Umstellung zur Halbzeit erfolgsversprechend gewesen: Mel vs. Lena, Isy als LV, Tabbi auf die 6/8, Maro zur 10, Poppi LA. Oder auch: Mel vs. Lena, Tabbi auf die 6/8, Leo LV, Anna RV und Maro RA.
    Sehr geärgert habe ich mich über die beiden Böcke von Almuth; beim 1. Treffer hätte sie frühzeitig entgegengehen können – der Abschluß von Alex Morgan selbst war allerdings große Klasse – den 2. Treffer muss sie haben, ohne Wenn und Aber. Letzteres gilt aber auch für Hope Solo.
    Positiv die Tendenz in Bezug auf Annike. Babs ist ein Fortschritt, aber nach meiner Überzeugung sicherer als linke IV. Da jedoch spielt SN-Liebling Sassi …. Diese rechte IV-Position ist zur Zeit jene, die mir auf längere Sicht noch am meisten Sorgen bereitet. Lulle Wensing könnte sie besetzen … aber da bin ich wieder beim Thema WOB und Spielpraxis (mit einer derzeitigen RV Lara Dickenmann und im offensiven Mittelfeld Ramona Bachmann oder Sici … brrrr).

    (-4)
  • enthusio sagt:

    Das Spiel gegen die USA zeigte seitens unserer Mannschaft eine deutliche Steigerung gegenüber den beiden vorangegangenen Spielen. Allerdings erwiesen sich die Amerikanerinnen als einen Tick ballsicherer und passgenauer als unsere Mannschaft. Auch mit den schnellen, wendigen Stürmerinnen hatte unsere Abwehr ihre liebe Not.
    Nach Torchancen gerechnet war das Spiel eigentlich relativ ausgeglichen, spielentscheidend waren die Fehler von Behringer und Schult, die zum Siegtor führten.
    Klingenberg, Lloyd und Morgan ragten in einer starken amerikanischen Mannschaft heraus, auch Solo spielte fehlerlos.
    Die Amerikanerinnen sind offensichtlich in der Lage, in entscheidenden Spielen immer noch einen Zahn zuzulegen. In dieser Hinsicht ging vor allem ihre Kapitänin Carli Lloyd mit gutem Beispiel voran.

    Zum Vergleich: Die Französinnen wirkten im Spiel gegen England seltsam lustlos und ohne den erkennbaren Willen, ihre Torflaute zu beenden. Außer Lavogez´ spektakulärem Seitfallzieher an die Latte gab es wenig Aufregendes zu sehen.

    (7)
  • Fritz W. sagt:

    @Hannis

    An eine jüngere Juniorenklasse hatte ich noch nicht gedacht. In meinem Verband dürfen die Mädels nur gegen gleichaltrige Jungs kicken und kommen dann nicht über die niedrigen Klassen hinaus.
    Und ab der B muss man dann fast ganz auf ein Team aus Leichtathletik-Sprinterinnen zurückgreifen…

    Sollte man vielleicht nicht doch mal wieder eine A-Juniorinnen Bundesliga ins Auge fassen oder ist das vollkommen abwegig. Im Moment scheint mir der Weg von der U17 bis an die Spitze doch arg lang!?

    Bei den Eliteschulen tut sich ja auch nicht mehr viel: Bad-Neuenahr wurde z.B. nach kurzer Zeit wieder geschlossen.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nach dem verlorenen finalen SB Cup-Spiel ist mir endlich bewußt geworden, weshalb auch hier immer wieder vom Testspielcharakter dieses Cup geschrieben wird, es betrifft nämlich nicht die N11 bzw. die Spielerinnen, sondern uns Zuschauer! Man will nämlich testen, wie belastbar und leidensfähig der geschätzte FF-Betrachter inzwischen ist, wenn er diese Grütze von Gekicke zu sehen bekommt!
    Überwiegend unterste Schublade war das, was da auf einem unmöglichen Spielfeld geboten wurde. Das Wort „Spiel“ wäre dafür eine deutliche Fehlinterpretation, da es bestenfalls Gestückwerke war, wo kaum eine Spielerin Normalform zu bieten hatte. Ecke- und Freistoßausführungen absolut lächerlich ausgeführt, Zusammenspiel mit Ballstafetten und Passgenaugkeit waren Fehlanzeige, da kaum ein Zuspiel die Mitspielerin erreichte. Mittag’s Krönung ein Zufallstreffer aus reiner Verzweiflung, entstanden aus lauter Idee- und Chancenlosigkeit, stellte den Spielverlauf für 6 min. auf den Kopf.
    Ludwig’s angesprochene Grundlagen, die die Spielerinnen mitbringen, scheinen in den bereits abflugbereit gepackten Koffern mit drin gewesen zu sein, denn zu sehen waren sie sehr, sehr selten in notwendiger Qualität.
    Und ausgerechnet gegen unsere Mädels schiessen dann auch noch die USA die selbe Anzahl von Toren wie in der Summe der beiden Spiele zuvor! Nur hätten es eigentlich noch ein paar mehr sein müssen und das noch zwingend, wenn die Amis nicht selbst auch schludrig gewesen wären.
    Kurz geschrieben:Ich verstehe Hannis‘ Kommentierung, befürchte ich doch seit geraumer Zeit das Gleiche, nur das meine Ängste hier nicht ausreichend Gehör fanden bzw. finden!

    (0)
  • Gerd karl sagt:

    Die leistung der deutschen mannschaft war gut, wenn mann bedenkt das alle drei tage gespielt wurde und die langen anreisen dazwischen lagen, sollte man auch bedenken.
    Mich hat die leistung der englischen und der französischen mannschaft sehr geschockt.
    England kann nur mit haerte spielen andere Möglichkeiten haben sie nicht, auch der e englische nachwuchs kommt nicht nach.
    Frankreich, dieses vo n einigen usern zum besten Team der Welt hochgejubelt , spielte schlecht und wenn sie bis zur 70 minute nicht führen dann gaben sie auf.

    Silvia neid kann mann vorwerfen das nicht magull, dallmann, gidion, schueller oder petermann fuer die spiele in den usa nominiert hat und sie dann auch spielen laesst, das waere testen auf hohem Niveau.

    (-14)
  • Tedesco68 sagt:

    @GG
    Auf dem Niveau sollte rechte oder linke IV kein Kriterium sein.

    Entscheidend sind doch heute gute Technik und Spieleröffnung. Deswegen spielt bei den Bayern Herren dort z.B. ein J. Kimmich.
    Vollkommen unverständlich ist daher auch die Nichtberücksichtigung von Kristin Demann, die in diesem Bereich für mich die beste IV der Liga ist.

    Bei Turbine, wo sie eher im MF gespielt hat, hat man ihr Potenzial leider nicht erkannt. Zusammen mit der kampfstarken B. Peter wäre das ein Test bei diesem Turnier wert gewesen.

    (22)
  • never-rest sagt:

    Kein Fortschritt bei der N11, nirgends. Leider. SN hat personell eine Menge ausprobiert, aber ich konnte dahinter keinen Plan erkennen. Immerhin kamen fast alle Spielerinnen wenigstens einmal zum Einsatz. So richtig neue Erkenntnisse gab es aber nicht, keine Spielerin konnte nachhaltig überzeugen. Für mich immer wieder erschreckend die einfachen Ballverluste durch krasse Fehlpässe oder Mängel bei der Ballannahme bzw. Verarbeitung.

    Magull würde ich gerne öfter sehen, bei ihren letzten Kurzeinsätzen konnte sie das einfallslose Spiel der N11 immerhin beleben. Bei Krahn scheint SN allmählich ein Einsehen zu haben, so dass verschiedene Varianten ohne sie getestet wurden. Popp würde ich eine Pause gönnen, bis sie wieder zur alten Form gefunden hat. Derzeit machten ihre Starteinsätze einfach keinen Sinn.

    Taktisch war alles wie immer. Einzig im Spiel gegen Frankreich fand ich die Variante gelungen, dass Goeßling bei Angriffen die 4-Abwehrreihe zu einer 5-Reihe verstärkt. Auch wenn Maroszan auf der Doppel-6 bzw. 8 recht ordentlich gespielt hat, halte ich sie auf dieser Position nach wie vor verschenkt. Weiter vorn auf der 10 kann sie ihre Stärken viel besser ausspielen.

    Mal sehen, ob es nach Olympia einen echten Neuanfang gibt, oder der der alte Trott unter Jones einfach weiter geht.

    (25)
  • holly sagt:

    @Hannis, das Argument greift doch nicht. Gute B-Mädchen Mannschaften gewinnen auch gegen C-Junioren. Wenn dann müssten sie schon gegen B-Junioren spielen. Gegen C-Jungs sind sie auch nicht gefordert. Es wird ja auch kein Mädchen gezwungen B-Mädchen BL zu spielen. Die Mädchen sind in den Altersgruppen was Technik und Passspiel angeht den Jungs klar überlegen. Sicher haben sie da enorme Nachteile bei Laufduellen und dem Kopfballspiel.Fast alle Trainer der Jungsmannschaften loben immer die gute Technik der Mädchen und ihr gutes Passspiel.

    (-4)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Manchmal gewannen die B-Mädchen gegen die C-Jungs, aber oft genug auch nicht!!!
    Es gibt viele Beobachter die klar sagen, daß es damals viel schwieriger war sich durchzusetzen!!!
    Darum reagierte zB auch TURBINE mit der Gründung des Perspektivteams, um die Besten noch mehr zu fördern und vor allem zu fordern!!!

    Die Idee der U17-Buli ist grundsätzlich nicht schlecht, berücksichtigt aber die unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Vereine nicht!!!
    TURBINE hat in dieser Leistungsklasse immer davon profitiert, ausschließlich gegen männliche Teams antreten zu müssen!!!
    So haben sie Ausdauer und Durchsetzungsvermögen frühzeitig geschult!!!

    Andererseits, und da gebe ich Dir auch zT recht, fehlte es bei den Jungs an technisch starken Mannschaften, sodaß diese Seite der Ausbildung in Potsdam oft vernachlässigt wurde!!!
    Allerdings ist das technische Niveau heute in der Nordost-Staffel wohl auch nicht wesentlich besser!!!

    Deshalb sollte der DFB dieses Konzept noch einmal überdenken!!!
    Am Geld darf es doch nicht scheitern, denn es geht ja schließlich um die Zukunft seines „Flaggschiffes“!!!
    Optimal wäre es also, wenn die besten Mannschaften in einer Gruppe aufeinandertreffen würden!!!
    Wie dies alles mit Schulausbildung usw unter einen Hut zu bekommen ist, sollte doch mal überlegt und diskutiert werden!!!

    Mein Vorschlag wären Miniturniere in den Sportschulen des DFB!!!
    Entweder man legt eine relativ zentral gelegene fest, oder man rotiert, damit jeder mal in den Genuß von kurzen Anfahrtswegen kommt!!!

    (6)
  • holly sagt:

    @Detlef, meiner Meinung und Erfahrung nach reicht es wenn die Mädchen bis zu den C-Mädchen gegen Jungs spielen. Dann haben sie im besten Fall schon mehrere Jahre gegen Jungs gespielt und haben das Durchsetzungsvermögen. Die Ausdauer dafür ist der Vereinstrainer zuständig nicht das Spiel gegen Jungs. Ausdauer grundlagen muss ich in der Vorbereitung schaffen. Wenn ich das in der Vorbereitung nicht gemacht habe ist es egal gegen wenn und wo ich spiele. Dann geht es immer schief wenn man deine Ausdauer hat.

    Ich finde den jetzigen Modus schon gut. Bloß müssen die Vereine mehr unterstützt werden, nicht mit Geld. Sondern das man es attraktiver macht den Trainerschein für die Juniorinnen BL zu machen. „Die schwächeren Mannschaften“ mit Seminaren unter die Arme greifen, sprich Scouting Trainingsarbeit usw

    (-4)
  • Frenchi sagt:

    Holly, dass kommt auf die Junioren Liga an. Sehr, sehr gute C Junioren können selbst gegen Bundesliga Frauen mithalten.

    Es gibt sicherlich ausreichend viele gute C Junioren Mannschaften, gegen welche die U17 Juniorinnen sowohl technisch, als auch körperlich und in Bezug auf Tempo wesentlich mehr gefordert werden würden als in etlichen Juniorinnen Bundesliga Spielen.

    Dein Argument, dass keine gezwungen wird, U17 Bundesliga zu spielen kann ich leider nicht ernst nehmen. Niemand wird im Fußball zu irgendwas gezwungen. Wenn die Mädels gegen Jungs spielen würden und das jemand nicht gefallen würde, würde diejenige auch nicht gezwungen werden, das zu tun.

    (10)
  • holly sagt:

    @frenchi, es ist aber wirklich so. Der DFB gibt da ja nix vor. Eine Gwinn und Minge z.B. haben bevor sie zu Freiburg gewechselt sind nie B-Mädchen BL gespielt. Und waren und sind trotzdem N11 Spielerinnen. Ebenso sind Spielerinnen die B-Mädchen BL spielen nicht besser oder schlechter wie die beiden genannten und spielen auch N11.
    Woran erkennen wir nun das der deutsche Nachwuchs schlechter ist wie früher. das gab es schon immer das man mal einen schwächeren Jahrgang hat. Das passiert auch bei Vereinen die immer oben mitspielen um die Meisterschaft das sie mal einen schwächeren Jahrgang haben.
    Ich denke das kann man nach drei oder 4 Jahren B-Mädchen BL noch nicht beurteilen ob es gut oder schlecht ist. Dafür sind von den B-Mädchen die BL gespielt haben noch gar keine in der N11 angekommen um das zu beurteilen zu können sollte das meiner Meinung nach erstmal gschehen.

    (-4)
  • Jan sagt:

    Insgesamt hat sich die dt. Elf im Turnier sehr wacker geschlagen. Allein die Körpersprache war überzeugender als zur WM 2015 (etwa ähnlich wie damals beim Schweden-Spiel).

    Da die USA taktisch immer überlegen sind, kann man sie wohl nur strategisch schlagen. Denn die simple Taktik der USA lautet: POWER-FUSSBALL!

    Die 3 Tore waren meisterlich! (Jemand nannte Alex Morgan hier mal Sonntags- od. Schönwetter-Fußballerin o.s.ä. Dem ist natürlich mitnichten so!)

    Wer meint, der dt. FF würde nun den Bach runtergehen, dem sei die Frage gestattet: Ja was ist denn besser für den Frauenfußball: eine dt. Dominanz? – oder ein höheres internationales FF-Niveau?!

    Es gibt aber auch ein dt. Sprichwort: Totgesagte leben länger. Und vllt. berappelt sich die dt. FF-Mannschaft ja zu Olympia in Rio. 🙂

    (-4)

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