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Souveräne Siege für Bayern, Frankfurt und Wolfsburg

Von am 28. Februar 2016 – 16.40 Uhr 26 Kommentare

Die Topteams der Allianz Frauen-Bundesliga FC Bayern München, 1. FFC Frankfurt und der VfL Wolfsburg haben am 15. Spieltag allesamt souveräne Siege eingefahren. Der SC Sand blieb zum fünften Mal in Folge ohne Niederlage.

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Tabellenführer FC Bayern München gab sich beim 2:0 (1:0)-Sieg gegen Aufsteiger SV Werder Bremen keine Blöße. Kapitänin Melanie Behringer brachte ihr Team kurz vor der Pause in Führung (43.), Verónica Boquete stellte anfangs der zweiten Halbzeit den Endstand her (47.). Für die Münchnerinnen war es der 13. Saisonsieg.

Frankfurt souverän

Der 1. FFC Frankfurt hatte im Duell mit Aufsteiger 1. FC Köln beim 4:0 (3:0) ebenfalls keine Mühe. Dzsenifer Marozsán (1.), Mandy Islacker (32., 33.) und Kerstin Garefrekes (58.) sorgten für einen deutlichen Erfolg der Elf von Trainer Matt Ross.

Wolfsburg mit Effizienz

Bereits am Vormittag gewann der VfL Wolfsburg beim SC Freiburg mit 2:0 (1:0). Lena Goeßling brachte die Wolfsburgerinnen mit einer direkt verwandelten Ecke in Führung (18.), Lara Dickenmann sorgte mit einem Flachschuss aus 20 Metern für die Entscheidung (78.). Freiburgs Trainer Jens Scheuer meinte: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Ich denke, es war ein ausgeglichenes Spiel, auch was die Chancen angeht. Leider haben wir es nicht verstanden, unsere Chancen zu nutzen, Wolfsburg war da einfach ein bisschen effizienter und auch glücklicher.“

Jubel des 1. FFC Frankfurt

Der 1. FFC Frankfurt bejubelt einen Treffer gegen den 1. FC Köln © foto2press / Markus Römer

Punkteteilung in Sand

Der SC Sand und der 1. FFC Turbine Potsdam teilten sich beim 1:1 (1:1) die Punkte. Ex-Sand-Spielerin Ilaria Mauro sorgte für die Gästeführung (10.), doch noch vor der Pause gelang Nina Burger der Ausgleich (40.), so dass die Elf aus der Ortenau zum fünften Mal in Folge ohne Niederlage blieb. „Es war von beiden Seiten kein schlechtes Spiel, aber wir haben zwei Punkte verschenkt“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder. Sand-Trainer Alexander Fischinger war mit dem Punktgewinn zufrieden. „Potsdam hatte die bessere Passqualität und hat im Spiel nach vorne mehr gemacht.“

Siege für Essen und Leverkusen

Zu einem deutlichen 4:1 (2:0)-Auswärtssieg kam die SGS Essen beim FF USV Jena. Isabel Hochstein (5.) und Sara Doorsoun-Khajeh (18.) stellten früh die Weichen für den Sieg, Die Nationalspielerin war dann ein zweites Mal erfolgreich (63.), ehe Nina Brüggemann die Essener Führung gar weiter in die Höhe schraubte (73.). Lucie Voncova gelang in der Schlussminute der Ehrentreffer (90.). Den zweiten Sieg in Folge feierte Bayer 04 Leverkusen beim 2:1 (2:0)-Heimsieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Merle Barth (25.) und Francesca Weber (35.) sorgten für eine komfortable Halbzeitführung, Silvana Chojnowski traf für die Gäste (74.).



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • GG sagt:

    @F.B.
    Das Spiel heute in Freiburg war – so meine ich – aufschlußreich.

    Zunächst zu Lena:
    Die taktische Ausrichtung mit ihr auf der IV-Position (in einer 4er-Kette !!) war wohl in erster Linie der Erwartung geschuldet, dass Freiburg hoch pressen würde. Zu Lena´s besonderen Qualitäten zählen die Ballannahme und -kontrolle sowie der Blick für freie Räume gepaart mit präzisen und gut-getimten Anspielen. Diese konnten heute in weiten Teilen zum Tragen kommen.

    […]

    Und zu Lara:
    Auch ihre Aktion zum heutigen 2:0 belegt einmal mehr, dass sie die 10er-Position sehr erfolgreich besetzen kann. Wenn ich nichts verpasst habe, dann war dieses der einzige Fernschuß, den die Wölfinnen heute auf den Kasten von Laura Benkarth abgegeben haben … Und das als erneut aufgebotene RV´in !!
    Zu Ende gedacht, spielt Lulle auf RV und Ramona Bachmann nimmt auf der Bank Platz. Meine Stamm-Elf würde sich demnach wie folgt darstellen:
    Almuth – Noelle (Isy), Babs, Nilla, Lulle – Lena, Vanne (Elise) – Lara – Jay (Anna), Poppi, Caro (Anna).

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (-8)
  • Altwolf sagt:

    Unter der Einschränkung das Spiel in Freiburg nur bei DFB-TV gesehen zu haben, war die Gesamtleistung der Wölfinnen ordentlich, wobei die Umstellung L.Dickenmann u.L.Gößling in die hintere 4er-Kette zu beordern im Wesentlichen beim Spielaufbau und auch beim Verhindern schnell gespielter Freiburger Konter aufging.

    Das eine Mal, wo es fast „schief“ ging, hätte es einen Abseitspfiff geben müssen, denn beim vorangegangenen blockierten Schuß, kam der Ball aus freiburger Richtung zu der im Abseits stehenden Stürmerin. Glücklicherweise hat sie diese „Chance“ nicht erfolgreich abschließen können.

    Bis zum 16er und auch im Spiel um den 16er und einige Male auch in den 16er war das gegen sehr diszipliniert agierende Freiburgerinnen gut, aber desolat die Abschlüsse.
    Wenn man die schwache Punktausbeute dieser Saison erklären will,dan hat man auch heute wieder das Auslassen gut herausgespielter Chancen als Ursache erkennen können.

    Allein Poppi hätte sich da auszeichnen können, aber sie hadert zu sehr mit sich selbst, will zuviel, spielt dabei zu umständlich und hat dadurch die nötige Lockerheit verloren.

    Bei dieser Qualität der einzelnen Spielerinnen sollten technische Fehler bei der Ballannahme und beim Abspiel eigentlich nicht in solch einem Umfang vorkommen.

    Da hat der SC insbes. zu Beginn der 2.HZ das Spiel ruhiger und sicherer im Paßspiel aufgebaut, während die Wölfinnen in dieser Phase irgendwie daneben standen ohne Zugriff auf den Ball und zu fahrig bei Ballgewinn den Ball sicher weiterzuleiten.

    L.Gößling verfällt leider immer wieder zu Dribblings beim Aufbau und hat ein ums andere Mal dabei den Ball verloren, was zum Glück zu keinem Gegentor geführt hat.

    Für mich im positiven Sinne heute bei d.Wolfinnen auffällig, Z.Jakabfi, C.Hansen u. L.Dickenmann, auch hatte R.Bachmann einige gute Aktionen, jedoch fehlt ihr in vielen Situationen die Übersicht oder das Verständnis mit den Mitspielerinnen.
    Alle anderen mit einer durchschnittlichen Leistung.

    (7)
  • Kayleigh sagt:

    Ich war bei Sand – Potsdam vorort und muss Schröder recht geben. Die haben definitiv 2 Punkte verschenkt. Bei der Fülle von Chancen muss mehr als nur ein Treffer raus springen. Bei Sand war ein Kräfteverschleiß bemerkbar und das Spiel in die Spitze war zu ungenau. Trotzdem kann Sand mit dem Punktgewinn wohl besser leben als Turbine. Schröder habe ich im Übrigen noch nie so ruhig erlebt wie heute!

    (13)
  • F.B. sagt:

    Ich hatte bei Wolfsburg heute mehr denn je das Gefühl, dass in Mittelfeld und Sturm nur noch Einzelpersonen auf dem Platz stehen, die nicht miteinander interagieren können. Die einzige Ausnahme war hier Zsanett Jakabfi, die versuchte „Fußball zu spielen“ und ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen. Bezeichnend die beiden Tore durch eine Ecke und einen Distanzschuss. Und dass, obwohl der SC Freiburg heute keinen wirklich guten Tag erwischte und mit etwas mehr Durchschlagskraft in der Offensive auch deutlich mehr hätte holen können. Bezeichnend mal wieder der Auftritt von Ramona Bachmann, die immer wieder ein oder zwei Gegenspielerinnen aussteigen lässt, aber nicht ein einziges Zuspiel oder Abschluss hinbekommt.
    Aber das sind alles Probleme, die man in ähnlicher Form schon aus der Hinrunde kannte. Wer gedacht hat, dass sich über die Winterpause etwas geändert hat, wurde heute eines besseren belehrt. Gegen Frankfurt wird es in dieser Form enorm schwer um den 2. Platz. Dort wurde der fällige Trainerwechsel durchgeführt, was der Mannschaft sichtlich gut zu tun scheint. Beim Vfl wurde das leider versäumt. Die Mannschaft wirkt gehemmt, unsicher, esfehlt an Esprit und Inspiration. Auch ein Blick in die Gesichter nach dem Spiel war da bezeichnend: Große Freude war da nicht zu spüren, eher Erleichterung, dass man es über die Zeit gebracht hat.

    @GG:
    Du hast zwar recht, dass man mit dem Einsatz von Lena Gößling in der IV defensiv gut stand, sie hinterlässt dann aber im Mittelfeld eine Lücke, die zurzeit von niemandem geschlossen werden kann. Elise Bussaglia scheint ja mit ihrem Engagement in Wolfsburg schon abgeschlossen zu haben und Vanessa Bernauer hat man auch angesehen, dass sie einige Tage nicht trainieren konnte. Insbesondere in der ersten Halbzeit hat das zentrale Mittelfeld ja überhaupt nicht statt gefunden, es wurde fast nur über die Flügel und mit langen Bällen operiert.
    Für deine Aufstellung habe ich durchaus Sympathie. Lara Dickenmann hat heute wirklich ein überzeugendes Spiel gemacht und mich in letzter Zeit positiv überrascht. Sie ist ja die einzige von den Neuzugängen, die im Gegensatz zur Hinrunde wirklich einen Sprung gemacht hat. Ob sie auf der 10 optimal aufgehoben ist, weiß ich dennoch nicht. Vor allem glaube ich nicht, dass wir eine solche Formation demnächst sehen werden, da Kellermann wohl nie und nimmer auf Bachmann verzichten wird. Auch bei Luisa Wending ist unklar, ob sie überhaupt noch mal auf dem Platz steht. So wie es zurzeit aussieht, spielt sie wohl in den Planungen des Trainerteams keine Rolle mehr. Der FFC soll jedenfalls schon Interesse angemeldet haben.

    (3)
  • never-rest sagt:

    Habe das Spiel in etwa wie Altwolf gesehen. Für mich besonders erschütternd, was aus A. Popp geworden ist: Wo sind ihre Explosivität und der Torriecher bloss geblieben? Selbst größte Torchancen verballert sie zuverlässig, ansonsten nimmt sie am Angriffsspiel kaum mehr konstruktiv teil. Was mir auffällt ist, dass sie sich stattdessen immer wieder in unnützen Zweikämpfen außerhalb des Straufraums aufreibt, dabei auch noch ständig lamentiert oder mit den Entscheidungen der Schiedrichterin hadert. Was für eine Kraftverschwendung. Mich wundert nur, dass Kellermann sie trotz anhaltender Wirkungslosigkeit immer wieder in die Startelf stellt, statt gleich z.B Wullaert zu bringen. Die scheint mir im Moment einfach spielstärker und vor allem torgefährlicher.

    Immerhin hat heute der andere Problemfall bei WOB nämlich R. Bachmann mal ein halbwegs ordentliches Spiel gemacht.

    (11)
  • Kayleigh sagt:

    @never-rest: Zu A. Popp sprichst du mir aus der Seele! War sie vor Jahren ein absoluter Sympathieträger, weil sie Eisatzfreudigkeit, Dynamik und Torgefahr fast perfekt vereint hat, so wird sie heute mehr und mehr zum „Feindbild“, auch beim neutralen Zuschauer, weil sie teilweise überhart und unmotiviert in die Zweikämpfe geht, aber wehe sie wird einmal selbst gefoult. Dann führt die einen Terz auf dem Spielfeld auf der seinesgleichen sucht. „Poppi“ wie sie einst liebevoll genannt wurde, offenbart Starallüren ohne Ende und ohne Leistung zu bringen. Ich weiß das klingt jetzt hart, aber so empfinde ich dies als außenstehender Beobachter, der A. Popp pro Saison nur 2x live in der BuLi sieht, ansonsten aber die Spiele in der Nati und auch Wolfsburg im Fernseher verfolgt, wenn es der Spielplan „meines SC Sand“ zulässt.

    (18)
  • Altwolf sagt:

    @F.B. @GG
    Das ist mir doch zu einfach und zu spekulativ in der Beurteilung, zumal auch die Bewertung aus meiner Sicht der heutigen Leistung nicht gerecht wird..

    Wenn heute die Chancenauswertung anders lauten würde, nämlich ein 4:0 oder 4:1, dann hätte man möglicherweise von einem überlegen geführtem Spiel gesprochen.

    Die Leistung des SC war nicht so,wie es von einigen erwartet worden war, was jedoch in erster Linie dem Spiel der Wölfinnen geschuldet war.

    Ich habe das Zusammenwirken zwischenh MF u. Offensive nicht so mannschafts“un“dienlich gesehen, jedoch stimmen die Laufwege vorn nicht beim letzten Zuspiel. Auch die Entscheidung bei entsprechender Gelegenheit sofort den Abschluß zu suchen findet zu selten statt.

    Die Spekulation, eine E.Bussaglia hätte sich schon von ihrem Engagement in WOB verabschiedet, erscheint mir genauso „hergeholt“ wie die zukünftige Rolle von L.Wensing.
    Wie kann man solch ein Statement aus der Entfernung äußern ohne wirkliche Anhaltspunkte dafür zu haben.
    @F.B. Sicher kann man kritisieren und auch Sympathien o. Gegenteiliges zum Ausdruck bringen, aber die erneute Wiederholung der Forderung nach einem Trainerwechsel wird auch jetzt nicht viel origineller und bisher bis Du auch den Vorschlag einer Alternative mit Erfolgsgarantie für R.Kellermann schuldig geblieben.

    (8)
  • enthusio sagt:

    Jena scheint den Essenerinnen in dieser Saison zu liegen. Nach dem souveränen 4:0 im Hinspiel jetzt ein 4:1 in der Rückrunde.
    Wichtig auch, dass endlich mal andere Essener Spielerinnen als Hartmann oder Schüller Tore erzielen.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/sgs-kombiniert-und-dominiert-id11606371.html

    (5)
  • Detlef sagt:

    Als Augenzeuge des Spiels in Sand kann ich Kayleigh durchaus zustimmen!!!
    TURBINE hat es leider nicht geschafft, die guten Leistungen vom Frankfurtspiel zu wiederholen!!! 🙁
    Das Aufbauspiel blieb zumeist Stückwerk, von vielen Fehlpässen und teils schlampigen Zuspielen immer wieder unterbrochen!!!
    Das Potsdamer Mittelfeld war quasi nicht existent!!!
    Von LIA WÄLTI, die kurz vor der Abwehr eine recht defensive Sechs spielte, bis zur Mittelstürmerin SVENJA HUTH klaffte ein Riesenloch!!!
    PATTI HANEBECK versteckte sich oft auf den Flügeln, und blieb dort zumeist wirkungslos!!!
    Achso, Flügelspiel,….das fand bei TURBINE kaum statt, weder von links, noch von rechts!!!

    Unsere Abwehr stand oft nicht gut, obwohl der SC SAnd mit einer simplen Taktik agierte!!!
    Irgendwie den Ball auf Burger bringen!!!
    Doch selbst diese einfache Strategie klappte immer wieder, da wir hinten oft große Lücken aufmachten, wo entweder Burger oder die pfeilschnelle Skorvankova himeinstießen, und immer wieder für Gefahr sorgten!!!

    Es hat also nicht nur Potsdam 2 Punkte verschenkt, sondern auch die Gastgeberinnen hatten bis zum Schluß gute bis sehr gute Möglichkeiten!!!
    Aber es fehlte auf beiden Seiten die nötige Entschlossenheit und vor allem die richtige Präzision!!!

    Insgesamt war es ein sehr zerfahrenes Spiel, auf eher mäßigem bis schlechtem Niveau!!!
    Schlechte Ballbehandlung, sehr viele Abspielfehler, und fehlende Kreativität zeichnete heute beide Teams aus!!!
    Es war keine Werbung für den FF, was die 635 frierenden Zuschauer heute zu sehen bekamen!!!

    TURBINE war verletzungsbedingt gehandicapt, und mußte mit LAURA LINDNER wieder eine Zweitligaakteurin mitnehmen, da ansonsten nur 2 Abwehrspielerinnen plus Torfrau auf der Bank gesessen hätten!!!
    Aber auch damit haben wir schon besser gespielt als heute!!!
    Bei Sand haben wir uns gefragt, wie es eine Mannschaft ohne Kreativität, mit dieser simplen Kontertaktik bis zu Platz 4 schaffen konnte???

    Das Pokalspiel gegen München wird taktisch sicher interessant!!!
    Da belauern sich dann zwei Teams aus einer stabilen Abwehr heraus, und warten solange, bis der Andere einen Fehler begeht!!!

    (5)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf:
    Von einem „überlegen geführten Spiel“ kann in meinen Augen keine Rede sein. Um überlegen zu sein, reicht Ballbesitz allein nicht aus. Fast sämtliche Chancen beruhten auf Standards, die Ausnahme war jene von Caro Hansen und das war eine Einzelaktion. Keine einzige Chance wurde wirklich herausgespielt. Das Spiel hätte heute auch gut und gerne so ausgehen können wie die Heimspiele gegen Sand und Jena, von daher war das Glück heute auf der Seite des Vfl.
    Bezüglich Luisa Wensing ist es eine Tatsache, dass sie seit etwa fünf Monaten wieder fit ist und bisher nicht ein einziges Mal im Kader gestanden hat. Da braucht man nicht viel spekulieren, um festzustellen, dass da wenig Wertschätzung herrscht. Andere Spielerinnen, wie etwa Caro Hansen, sind bei ähnlich langer Verletzungszeit sehr viel schneller wieder in den Kader gerückt.

    Kein Trainerwechsel bringt eine „Erfolgsgarantie“ mit sich. Das ist aber auch kein Grund, nicht darüber nachzudenken. Kellermann hat es auch in zwei Monaten, in denen man intensiv am Zusammenspiel arbeiten konnte, nicht geschafft, die Mannschaft auch nur ein Stückchen voranzubringen. Wenn man zurzeit den Vfl mit dem 1.FFC Frankfurt vergleicht, dann kommt man nicht umhin festzustellen, dass sich Letzterer nach dem Trainerwechsel deutlich verbessert hat. Man bringt bezüglich Kellermann dieselben Argumente, wie im Falle von Sylvia Neid. Auch hier wurden die Erfolge in der Vergangeinheit und das vermeintliche Ausbleiben von Alternativen als Gründe gegen einen Trainerwechsel angeführt. Und wie es auch bei der Nationalmannschaft seit einiger Zeit der Fall ist, hat man auch beim Vfl das Gefühl, dass der Cheftrainer müde ist, keine Ideen mehr hat und aus einer Fülle von individuell herausragenden Spielerinnen keine homogene Mannschaft mehr zu formen vermag.
    Ich habe darüber hinaus auch schon Alternativen ins Spiel gebracht, z.B. Marcus Höger und es hat sich in der Vergangenheit auch schon oft gezeigt, dass eine Lösung aus dem eigenen Verein eine gute Idee sein kann. Es muss ja kein Star-Trainer sein.

    (1)
  • OrbisJack sagt:

    Amtierende Meister, nur 3 Siege von eine erneute Titel, ungeschlagen seit fast 2 Jahren, viel media unterstützung, Prestige (und luctrative) Testspiele…aber nicht mal 600 zuschauer beim Heimspiel.

    Das ist nicht gut.

    (25)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Danke für Deine schonungslose kritische Spieleinschätzung, die mir einen Großteil meiner Vermutungen leider mal erneut bestätigt! Man braucht derzeit kein FF-Prophet zu sein, um bei den Turbinen als die einzige Konstanz, die Inkonstanz, auszumachen. Na ja, eigentlich ist die dauerhaft instabile Defensive auch eine Konstante, wo ich mich frage, in welches Mäuseloch sich die Routine von Ulla und Inka verkrochen hat. Spielpraxis sollte Erstere mittlerweile wieder haben, aber der Rest…
    Hanebeck war eine gute Ex-Sanderin und hat sie ja auch zuvor mit Lob bedacht, was aber ihre schwache Vorstellung nicht erklärt. Hat eigentlich die erneute Gelbe für Svenja, die gleiche Ursache wie im Ff-Spiel? Meckerns wegen vermeintlich falscher Abseitsentscheidung? Und wie kam die von Waldus zustand? Hat sie eine eigene Unzulänglichkeit damit wettmachen müssen, um Schlimmeres zu verhüten?
    Nun, mal abwarten, was in den kommenden 2 Wochen so abgeht. Sicher jede Menge Rekonvaleszenz bei unseren Turbinen. Wie der Heilungsprozeß bei JoJo verläuft, wird auch nicht kommuniziert, leider!

    (2)
  • never-rest sagt:

    @Orbis-Jack: Ja, Ja die Zuschauer-Resonanz in München lässt doch regelmäßig zu wünschen übrig, und das wo sich der FCB anschickt, die Meisterschaft souverän zu verteidigen. Die leider fehlende Spannung, im Gegensatz zur vergangenen Saison ist vielleicht das kleinere Problem. Aber das defensiv ausgerichtete Spiel der Bayern, ist nicht gerade spektakulär, um es mal vorsichtig auszudrücken. Eine identifikation für Fans ist da nicht so einfach. Da bieten andere Mannschaften wie z.B. der 1FFC Frankfurt und WOB erheblich bessere Unterhaltung für die Zuschauer, auch wenn deren Angriffslust öfter mal nach hinten los geht.

    Damit ich nicht falsch verstanden werde: Nur 5 Gegentore in 15 Spielen spricht für die überragende Qualität der Abwehrarbeit in München. Davor habe ich höchsten Respekt, schließlich gibt der Erfolg Wörle und den Bayern Ladies ja auch recht, aber attraktiven FF stelle ich mir anders vor. Der kommt vielleicht noch, wenn der FCB die AFBL schon ein paar Jahre mit 10 Punkten Abstand oder mehr dominiert.

    (10)
  • OrbisJack sagt:

    @never-rest

    Ich finde es einfach Schade dass die Liga sich so entwickelt. Wo einst ein schwellende FF kultur am entwickeln war geht die Lichter aus, ind die fans wandern weg…dort wo die Geld, Die Stars und die Zukunft steht gibt es sehr viel arbeit zu erledigen…

    Aber naja, ob die das so nötig sehen. Von der Geld der zuschauer sind die gar nicht abhängig…es gibt amdere möglichkeiten ihre Super-Kader zu finanzieren.

    Die Kluft zwischen fans und Erfolg…schade.

    (4)
  • shane sagt:

    ich glaube die (fehlende) zuschauerresonanzn hat bei muenchen andere gruende als existenter oder ausbleibender erfolg, schoenheit oder attraktivitaet der spielweise etc.
    ich denke es ist einfach, dass in muenchen die nische frauenfussball nicht existiert – der fcb ist zum einen halt kein traditioneller FF-verein mit langjaehrig gewachsener auf dieses spezielle produkt fokussierter basis wie in frankfurt oder potsdam, zum anderen gibt muenchen an sich eine vielzahl weiterer betaetigungs- (zuschau-/fan-sei-) moeglichkeiten im vergleich zu z.b wolfsburg. oder auch freiburg/hoffenheim/…, die ihre zahlen vermutlich aehnlich puschen koennten wie wolfburg, wenn der entsprechende erfolg mal da ist. das heisst einerseits, dass eben aus dieser nische kaum weitere zuschauer zu mobilisieren sind. das kann andererseits heissen, dass ein ausbrechen aus der nische dort evtl. moeglich ist. das erfordert aufwand. und das geht nicht von jetzt auf gleich, sondern ist eher ne zaehe, langwierige angelegenheit. kann aber die etablierung von frauenfussball im „mainstream“, als ernstzunehmende sportart mit sich bringen (trotz aller fortschritte und aller schoenen worte sehe ich das bisher ganz und gar nicht gegeben. als frauenfussballfan ist emsnch weiterhin ein/e exot/in.).
    ich finde weiterhin, dass mensch da dem verein fcb nicht viel vorwerfen kann. die arbeiten durchaus daran (recht gute – regelmaessige und professionelle – medienarbeit, ehrung der frauen zumsammen mit den maennern, umzug ins zentralere und professionellere stadion, …).

    (0)
  • Oskar Walter sagt:

    @Detlef
    Die meisten Zuschauer in Sand und auch B.S.hatten kein schlechtes eher spannendes Spiel gesehen.Wer dem Gegner eine simple Taktik vorwirft, schmälert die Leistung der eigenen Mannschaft. Diese wurde auch von Sander Seite einhellig gut beurteilt. Vielleicht war es positiv für Sand, dass Ilario Mauro in der 2. Halbzeit nicht mehr auf dem Platz war, da Potsdam seine Chancen sonst vielleicht besser genutzt hätte. Allerdings hatte die Torhüterin von Sand einige Chancen clever entschärft. Auch Patrcia Hanebeck zeigte besonders in der 2. Halbzeit eine gute Leistung. Flügelspiel? Es wurde von Sander Seite neutralisiert, umgekehrt wurden die Außenbahnen auf Sander Seite von Potsdam blockiert. Und eine gute Stürmerin von Sand konnte wegen Verletzung auch nur einige Minuten spielen. Trotzdem – so ihre Aussage – hatte Sand durchaus Chancen. Ein etwas glücklicher aber nicht unverdienter Punkt für Sand, wobei ein Aufwärtstrend bei Potsdam ganz deutlich zu erkennen war. Vielleicht hätte man besser die freundliche Aufnahme der Ex-Sander Spielerinnen erwähnt.

    (5)
  • Kayleigh sagt:

    Ich habe die Taktik von Sand als Übungseinheit für das Spiel gegen Bayern gesehen. Sand agierte nur mit einer „halben“ Spitze, was abwechselnd Nina Burger und Dmominica Skorvancova darstellten, genau so wird es auch gegen den Halbfinalgegner aussehen. Um eine echte Chance gegen die Münchnerinnen zu haben, werden die Ortenauerinnen mit Sicherheit versuchen in der Defensive sich zu stehen und über schnelle Konter Nadelstiche zu setzen. Ich finde es hat am Sonntag, ebenso wie in der 2. Halbzeit in Hoffenheim, schon ganz gut funktioniert. So schlecht wie Detlef habe ich Potsdam am Sonntag in Sand auch nicht gesehen, was auffällig war, man agierte aus dem Mittelfeld heraus fast ausschließlich mit langen Bällen. Das hatte etwas von Eifallslosigkeit, aber gerade wenn Patti Hanebek vom Flügel solche Bälle schlug, wurde es für Sand gefährlich.

    (2)
  • enthusio sagt:

    Die SGS Essen ist zum 01.07.2016 auf Trainer(innen)suche.
    Sieht also ganz danach aus, dass Markus Högner das Stellenangebot des DFB (Assistenztrainer von Steffi Jones) angenommen hat. Nach sechs Jahren erfolgreicher Tätigkeit in Essen ist es verständlich, dass Högner einen neuen Weg in seiner Trainerkarriere einschlagen möchte.

    http://framba.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=6881:sgs-essen-sucht-zum-1-juli-einen-fussballlehrer&catid=118&Itemid=885

    (3)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Diesmal war es tatsächlich Abseits, und SVENJA hat vor Wut anschließend noch den Ball wrggekickt!!!
    Allein dafür mußte es schon Gelb geben!!!
    Ob sie noch was gesagt hatte hab ich nicht mitbekommen!!!

    Schließlich heißt SVENJA ja nicht Laudehr, die letzte Woche nur eine Ermahnung für selbiges Vergehen + meckern bekam!!!
    Aber das sind ja nur Verschwörungstheorien!!! 😉

    Die Gelbe für MARUSCHKA war ein klares taktisches Foul, also korrekt!!!
    Kurz vorher gab es genau die selbe Situation auf der anderen Seite, aber da blieb der Karton stecken, naja!!!

    (-2)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Ja, ja, dieses zweierlei Maß bzw. unterschiedliche Regelauslegung. 🙁 Allerdings waren die Schiris jeweils andere, also vorige Woche und gestern! Soll jetzt aber keine Entschuldigung darstellen, sondern eben den gen. Umstand der abweichenden individuellen Regelauslegung belegen.
    Jedenfalls muss ich auch hier feststellen, dass meine Gedanken bzgl. der Ursache der Gelben eine Punktlandung waren, denn Waldus wäre wohl sonst der Gegenspielerin nicht mehr hinterhergekommen o.s.

    (2)
  • Goal sagt:

    Zum Wolfsburg-Spiel
    Aus meiner Sicht hat Wolfsburg das Spiel klar bestimmt.
    War in der 1hz der SC noch in der Lage das Spielgeschehen neutral zu gestalten,
    so war die 2hz eindeutig für Wolfsburg.
    Ungenau Pässe habe ich auf beiden Seiten gesehen, deutlich mehr aber beim SC und bei einigen SC Spielerinnen waren deutlich technische Defizite auffällig (Petermann, Zehnder und auch Clark)
    Die Verwertung der Chancen war bei beiden sehr bescheiden ….die Tore kamen eher glücklich zustande, aber alleine Popp(erschreckend schwach) hätte zwei mehr rein setzen müssen.
    -Wolfsburg war im Mittelfeld überlegen hatte aber durch die angeblich starke und durchschlagkräftige Offensive (Popp) keine grossen herausgespielten Möglichkeiten
    -Freiburg ein lahmendes Mittelfeld ohne erkennbares System, teilweise zu verspielt (Magull) oder ungenaues hektisches Passspiel (Zehnder), so dass es erst gar nicht zu sehenswerten (gültigen) Offensivmöglichkeiten kam.
    Bestnoten würde ich auf Wolfsburger Seite Jakabfi und Dickenmann und auf Freiburger Seite Karl und Schöne geben.
    Ein Spiel, das die Aussage von Kellermann bestätigt und die von Scheuer eher wiederlegt, aber die Leistungsstärke beider Mannschaften deutlich in der Tabelle wiederspiegelt.

    (7)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Ich würde es mal etwas positiver ausdrücken als Du!!! 😉
    MARUSCHKA wußte natürlich um ihren Fehler im Freiburgspiel, als sie Hasret Kajici nicht energisch genug angriff!!!
    Diesmal wollte sie es unbedingt besser machen, und schoß in ihrem ersten Zweikampf gleich mal übers Ziel hinaus!!!
    Typischer Fall von Übermotivation!!!

    Ob es wirklich ein absichtliches Foul war, um taktisch den Spielfluß von Sand unterbrechen zu wollen, kann ich nicht mal sagen!!!
    Zumindest sah es von außen so aus!!!
    Das Foul war in Höhe der Mittellinie, noch in der Hälfte von Sand!!!
    Hinter der Holländerin standen also noch ein paar TURBINE-Abwehrspielerinnen, die notfalls hätten eingreifen können!!!
    Ein taktisches Foul war eigentlich unnötig an dieser Position!!!

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @F.B.
    Ich nehme zur Kenntnis, das Du eine andere Sichtweise als ich bezüglich des VFL hast und offenbar R.Kellermann für alles „Negative“ der Entwicklung bei den Wölfinnen für dich steht.

    Doch in einigen Punkten möchte ich Dir widersprechen, da sie faktisch nicht stimmen.

    Ich habe das Spiel nicht als „überlegen geführtes Spiel“ der Wölfinnen bewertet, sondern es an der Chancenverwertung festgemacht, da es bei einer höheren Torausbeute ( z.B. 4:0 o. 4:1) für manche User enen möglichen anderen Eindruck vermittelt hätte.

    Na und „Keine einzige Chance wurde wirklich herausgespielt.“ da mußt Du zwischenzeitlich wohl häufiger die Augen geschlossen oder woanders hingeschaut haben.
    Allein die Chance von Poppi, wo sie den Ball nicht vernünftig annimmt, sich nochmals dreht und dann über das Tor schießt, war eine solche. Auch andere Möglichkeiten wurden durchaus herausgespielt, jedoch desolat abgeschlossen oder im letzten Zuspiel vernichtet.

    Es gibt nach meiner Einschätzung in dieser Saison kein Team der ABL, das mehr herausgespielte Chancen kreiert als WOB und hierdurch „spielerisch“ zu mehr Toren kommt.

    Deine Argumentation bezüglich der Wertschätzung v. L.Wensing kann ich schon garnicht nachvollziehen.
    Luisa mußte sich einer OP unterziehen, hatte eine lange Reha-Zeit zu absolvieren, ist erst Ende des Jahres wieder in ein Mannschaftstraining eingestiegen, konnte zumindest an der Wintervorbereitung in Portugal teilnehmen und sucht in der 2.des VFL wieder Spielpraxis und Wettkampfhärte zu gewinnen.
    Wie kommst Du zu der Behauptung, sie ist seit 5 Monaten fit ?

    Der Vergleich mit C.Hansen hinkt, da sie an einer Überlastung d. Patellasehne litt und deshalb nur dosiertes Training absolvierte, jedoch nie wie Luisa bei Null anfangen mußte. Caro wurde anfangs aus diesem Grunde auch nur 1 HZ eingesetzt und erst seit der Wintervorbereitung kann sie wieder auch die volle Spielzeit leisten.

    Das die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen noch nicht gut harmoniert, das steht außer Frage, jedoch ist das Team ja nicht erfolglos und spielt nun auch nicht einen so schlechten Fußball, das man nun diesen Trainer in die Wüste schicken müßte. Es wird Dir ja nicht entgangen sein, daß es einen Umbruch gab und dabei auch Spielerinnen zu uns kamen, die mit anderen Spielsystemen vertraut waren.
    Natürlich muß R.Kellermann wieder ein Team daraus formen und das wird er auch und für neue „Impulse“ , die Du vermißt, hat man ja auch Co-Trainer u. Co-Trainerinnen verpflichtet.

    (8)
  • Detlef sagt:

    Oskar Walter schrieb;
    „Wer dem Gegner eine simple Taktik vorwirft, schmälert die Leistung der eigenen Mannschaft.“

    Genau das war auch meine Absicht!!!
    Sand glänzte nicht wie Frankfurt eine Woche zuvor mit raffinierten Spielzügen und guter Ballbehandlung!!!
    Es war eine einfache simple Kontertaktik, denn es gab immer nur eine Spitze die bedient wurde!!!
    Darauf hätte man sich einstellen können, was bis zum Abpfiff leider nie richtig gelang!!!
    Und das trotz so erfahrener Spielerinnen wie ULLA DRAWS, TABBI KEMME, LIA WÄLTI und INKA WESELY!!!

    Den Satz kann man übrigens auch umdrehen!!! 😉
    „Wer die Spielweise des Gegners schönredet, der hebt damit gleichzeitig die eigene Mittelmäßigkeit mit hinauf“!!!
    Aber das hilft keinem Team sich wirklich weiterzuentwickeln!!!
    Und Schröder tritt jetzt wohl endgültig in die Phase der Altersmilde ein!!!
    Früher hätte er solch eine lasche Spielweise scharf kritisiert!!!

    Oskar Walter schrieb;
    „Vielleicht war es positiv für Sand, dass Ilario Mauro in der 2. Halbzeit nicht mehr auf dem Platz war, da Potsdam seine Chancen sonst vielleicht besser genutzt hätte“

    ILARIA war noch nicht richtig fit, daß hat man deutlich gesehen!!!
    Von ihrem schönen Tor mal abgesehen, gelang ihr ansonsten garnichts!!!
    Ich war echt froh, als sie zur Pause ausgewechselt wurde, bevor sie sich wieder ernsthaft verletzt!!!

    Das Flügelspiel war auf beiden Seiten schlecht!!!
    Warum konnte es vom Gegner so leicht unterbunden werden???
    Weil die Paßgenauigkeit auf beiden Seiten sehr zu wünschen übrig ließ!!!
    Kam dann doch mal einer an, wurden die Flanken meistens schlecht und unpräzise hereingegeben, vor allem von PATTI!!!
    Sie hat eigentlich die Fähigkeit, geniale Pässe aus dem Fußgelenk zu spielen!!!
    Aber im Moment klappt auch bei ihr fast nix!!! 🙁

    Am Ende gab es lange Gesichter bei Potsdam, sowohl bei den Spielerinnen, als auch bei den Fans!!!
    Zum Glück haben wir nicht wieder verloren, war dann das etwas zerknirschte Fazit!!!

    @Kayleigh,
    Ich bezweifle doch etwas, daß diese Taktik gegen die Bayern-Ladies aufgehen wird!!!
    Die werden solche Lücken wie TURBINE sie anbot nicht zulassen, dafür ist ihre Disziplin viel zu groß!!!
    Gegen die Wölfinnen konnte man das sehr gut beobachten, wie sie wie auf einer Perlenschnur aufgereiht standen!!!
    Mit einer einzigen Spitze kommt man dagegen nicht an!!!

    (-2)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf:
    Es ist falsch, dass ich Kellermann für alle Probleme verantwortlich. Wir hatten in der Rückrunde einige Verletzungssorgen und auch für die Formschwäche z.B. einer Alex Popp kann man ihn nicht verantwortlich machen. Dennoch sind viele Probleme hausgemacht und auf das Verschulden des Trainerteams zurückzuführen. Es wurden die falschen Spielerinnen verpflichtet, das Leistungsprinzip z.T. ausgesetzt und auch nach Monaten passt das Zusammenspiel bei einigen Spielerinnen überhaupt noch nicht. Das sind alles Dinge, die in die Verantwortlichkeit des Cheftrainers fallen. Es ist doch ein Märchen, dass es im Sommer einen Umbruch gegeben hat. Das Karriereende von Martina Müller ist natürlich ein Verlust, aber ansonsten hat keine Stammspielerin aus der vorherigen Saison den Verein verlassen. Dass einige andere Spielerinnen keine Rolle mehr spielen, liegt daran, dass sie von Kellermann aussortiert wurden, die Probleme sind also hausgemacht.

    „Luisa mußte sich einer OP unterziehen, hatte eine lange Reha-Zeit zu absolvieren, ist erst Ende des Jahres wieder in ein Mannschaftstraining eingestiegen, konnte zumindest an der Wintervorbereitung in Portugal teilnehmen und sucht in der 2.des VFL wieder Spielpraxis und Wettkampfhärte zu gewinnen.
    Wie kommst Du zu der Behauptung, sie ist seit 5 Monaten fit ?“

    Was du über Luisa und Caro schreibst, entspricht nicht den Tatsachen. Luisa spielt schon seit Monaten in der 2. Mannschaft, erstmalig am 12.10. und zwar über die volle Spielzeit. Ich weiß nicht, wann sie genau wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, aber um 90 Minuten spielen zu können, müsstet das mindestens Ende September gewesen sein.

    „Der Vergleich mit C.Hansen hinkt, da sie an einer Überlastung d. Patellasehne litt und deshalb nur dosiertes Training absolvierte, jedoch nie wie Luisa bei Null anfangen mußte. Caro wurde anfangs aus diesem Grunde auch nur 1 HZ eingesetzt und erst seit der Wintervorbereitung kann sie wieder auch die volle Spielzeit leisten.“

    Auch hier sind deine Angaben falsch. Caro hatte eine Entzündung der Patellasehne und musste knapp fünf Monate mit dem Training aussetzen, was sie auch die WM gekostet hat. Von „dosiertem Training“ kann also keine Rede sein. Wenn man fünf Monate ausfällt, ist das für mich schon ein Start von null. Es ist ebenfalls falsch, dass sie erst seit der Wintervorbereitung über die volle Zeit gehen kann, denn sie hat bereits am 18.11. in der CL 90 Minuten gespielt.
    Auch wenn man die beiden Fälle nicht 100% miteinander vergleichen kann, bleibt festzuhalten, dass die eine Spielerin (Caro) nach Aufnahme des Trainings wieder sehr schnell im Kader stand und Spielzeit erhielt, während die andere (Luisa) seit Monaten in der zweiten Mannschaft spielt. Welche Schlüsse man jetzt bezüglich Wertschätzung daraus zieht, überlasse ich jedem Einzelnen selbst.

    (2)
  • holly sagt:

    @F.B., naja eine Spielerin die nach der 2ten OP fast drei Monate nicht auftreten durfte, braucht nunmal Zeit um wieder die Sicherheit und das richtige Gefühl zu bekommen. Hoffe aber auch das Luisa bald wieder in der ersten spielt. Zwischen erster und zweiter Mannschaft besteht ein sehr großer Unterschied. Es wäre sehr schade wenn es anders wäre.

    (-3)

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