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SC Freiburg holt Jenista Clark zurück

Von am 2. Februar 2016 – 10.24 Uhr 12 Kommentare

Frauenfußball Bundesligist SC Freiburg hat Jenista Clark vom 1. FFC Frankfurt verpflichtet, die bereits von 2012 bis 2015 im Breisgau spielte.

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Die 28-jährige US-Amerikanerin hat ihren Vertrag beim 1. FFC Frankfurt aufgelöst und wechselt mit sofortiger Wirkung nach Freiburg. In der laufenden Saison absolvierte Clark für den FFC acht Pflichtspiele, für den Sport-Club stand sie bereits in 67 Pflichtspielen auf dem Platz.

Zurück nach Hause

Clark, die die Trikotnummer 4 erhalten wird, erklärt: „Ich habe das Gefühl, nach Hause zu kommen. Ich bin wirklich froh darüber, wieder in Freiburg zu sein und will versuchen, mich so schnell wie möglich ins Team zu integrieren. Ich werde versuchen, der Mannschaft dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen und freue mich auf die Arbeit mit meinen Mitspielerinnen und dem Trainerteam.“

Jenista Clark im Duell mit Vanessa Bürki

Zurück nach Hause: Jenista Clark (li.) wechselt zum SC Freiburg © Karsten Lauer / girlsplay.de

Sportlich und menschlich ein Gewinn

Freiburgs Managerin Birgit Bauer meint: „Wir freuen uns sehr, Jenista Clark wieder bei uns in Freiburg begrüßen zu dürfen. Eigentlich hatten wir in der laufenden Transferperiode nichts mehr geplant. Als sich aber die Möglichkeit ergab, Jenista unter Vertrag zu nehmen, war für uns sofort klar, dass wir das machen wollen. Wir haben sie sowohl als tollen Menschen als auch sportlich in bester Erinnerung. Wir sind uns sicher, dass Jenista unserem jungen Team viel geben kann und uns verstärken wird. Der Transfer ist auch ein Vorgriff auf den Sommer“, äußerte sich SC-Managerin Birgit Bauer zu dem Wechsel.

Schnell integrieren

SC-Trainer Jens Scheuer bestätigt Bauer in ihrer Einschätzung. „Jenista Clark wird uns mit ihren sportlichen und menschlichen Eigenschaften verstärken. Ich freue mich, dass sie wieder hier ist. Es gilt nun, sie möglichst schnell zu integrieren, dieser Prozess wird jedoch Zeit brauchen, den wir Jenista und uns geben wollen und werden.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    „Ich habe das Gefühl, nach Hause zu kommen.“ (J.Clark)

    Na dann, willkommen zuhause! 🙂

    Mal sehen, ob ‚Jen‘ in Freiburg wieder wie früher in der Innenverteidigung spielen wird (evtl. gemeinsam mit C.Schiewe) oder eher auf der Außenbahn. Dort war sie ja in Frankfurt eingeplant, kam aber kaum zum Zug.

    Im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Wolfsburg ist Clark trotz ihres Platzverweises aus der letzten Saison spielberechtigt. Ihre Sperre hat sie bereits in Frankfurt ‚abgesessen‘.

    (3)
  • Digger Dunn sagt:

    War vermutlich nicht so dolle in Rödelheim. Und das nicht nur bezüglich der äußerst überschaubaren Spielzeit für Jenista. Ohnehin scheint Colin Bell im Sommer etwas planlos seinen Kader gestaltet zu haben. Da wurden Spielerinnen für Frankfurt verpflichtet, die dann selten bis überhaupt nicht zum Einsatz kamen. Einzig Ogimi und Jackie Groenen bekamen regelmäßig Spielzeit. Aber vielleicht hat da auch Papa Groenen im Hintergrund die Fäden gezogen, so wie damals beim FCR Duisburg. Clark, van Egmond, Schmidt, Linden, Panfil hab ich dagegen recht wenig auf dem Spielfeld gesehen. Okay, Theresa Panfil hatte sich verletzt, wäre aber in gesundem Zustand auch nicht öfter eingesetzt worden. Wenigstens wurde dann van Egmond unter ihrem Landsmann Ross öfters auf’s Spielfeld geschickt. Aber Colin Bell ist ja nun weg vom Schuß und so hat sich auch seine angekündigte Einkaufstour zur Winterpause in Luft aufgelöst.

    (-1)
  • bale sagt:

    und die Sophie Schmidt?,die extra aus Kanada!!!!!geholt wurde.auch nicht gerade um dir ecke spielt nicht oft?

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  • Elin sagt:

    Jetzt stellt sich die Frage wohin es Josephine Henning treibt. Laut Instagram (Strand und Training) kommen nur 3 Vereine in Frage : Arsenal,Bayern oder zurück zu WOB??

    (-1)
  • holly sagt:

    vielleicht warten die Vereine auch noch wie es gesundheitlich um Josi steht. In Paris ist sie leider nicht so richtig in Fahrt gekommen auf Grund ihrer vielen Verletzungen. Als jetzt vertragslose Spielerin kann sie jederzeit bei einem Verein unterschreiben.
    Wolfsburg halte ich für unwahrscheinlich. Ich würde mich aber sehr freuen wenn sie bei einem Verein unterschreiben würde der nicht so tief im Süden von Deutschland liegt.

    (-1)
  • OrbisJack sagt:

    @holly

    Die gerüchte sagen Arsenal. Macht Sinn, bei Wolfsburg war sie schon, und Bayern hat ein sehr erfolgreich und eingespieltes Abwehr, und eigentlich sind keine die Anderen wirklich realistisch mehr.

    (3)
  • holly sagt:

    @Orbis Jack, ob Arsenal ne gute Adresse ist um ihren Platz in der N11 zurück zu erkämpfen möchte ich bezweifeln.
    Halte die englische Liga für zu schwach um und zu kurz(die Saison) um sich da eindrucksvoll zu empfehlen.

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  • OrbisJack sagt:

    @holly

    ist auf jeden fall eine bessere Chance als die rest der Sison auf den Bayern/Wolfsbyrg Bank zu sitzen, oder? Oder sind wir wirllich da wo es ist egal ob du spuelst Hauptsache alle bei dei 2 Vereine?!?

    Und diese echt Peinliche Einstellung die Deutsche (und auch Französe) haben gegenüber die Englische Liga ist echt ätzend. Als ob diese neue Bundesliga immer noch dass Non Plus Ultra ist, statt einzusehen dass die Liga schon seine Hohepunkt überschreitet hat und bald (wenn nicht schon) von die NWSL überholt wird.

    Mindesten hat die WSL DREI (oder doch 4) Vereine die Spielerinnen attraktiv sind, und alle sind Teil Premier League Clubs, die Bald auch ein Teil diese enorme TV deals haben wird.

    Wart mal ab, dan siehst du wie schnell es ändert.

    (-6)
  • holly sagt:

    @Orbis Jack, ich denke das sie weder von Bayern noch von Wob ein angebot hatte. Ich denke ihr können ist weiter unbestritten. Die meiste Zeit in Frankreich war sie verletzt und kam dort nicht so wirklich in Tritt. Denke das die beiden von dir angesprochenen Vereine auch nicht wirklich Handlungsbedarf auf Josi Postion haben.
    Wie gesagt die Qualität der engl. Liga halte ich nicht für gut, um es nett aus zu drücken.
    Natürlich kannst du gerne anderer Meinung sein. Ich kann mich an keine Spielerin erinnern die von der englischen Liga nach Deutschland kam und hier überzeugen konnte.
    Da sieht es bei Spielerinnen die aus der schwedischen oder norgwegischen Liga kommen besser aus.
    Irgendwo muss sie sich ja fit halten. Wenn ich die Chance hatte sowas in London zu machen. Würde ich keine Sekunde zögern.
    London ist schon was anderes wie Wolfsburg(also die Stadt)

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  • Anna sagt:

    @orbisjack : bevor wir darüber reden „wann die nwsl die Bundesliga“ überholt sollten wir vlt. erstmal abwarten bis sich diese etabliert hat und mehr als 4 Jahre hält(!) ( und vielleicht auch etwas bessere Bedingungen für die Spielerinnen anbietet die nicht für eine Nationalmannschaft spielen)
    Zudem solltest du nicht vergessen das es in Deutschland etwas anders läuft, hier gibt es mehrere Liga, da kann man auf und absteigen und nicht einfach denken „nächste Saison halt“ wenn man letzter ist ..;-)

    (1)
  • holly sagt:

    @ Anna, in der US Liga gibt es ober und untergrenzen beim Verdienst der Spielerinnen. Viele deutsche Vereinsspielerinnen wären froh wenn sie so gut verdienen würden. Das würde vor allem den Spielerinnen helfen die hier neben dem Fussball noch studieren.

    (0)

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