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Wolfsburg kassiert erneute Heimniederlage

Von am 19. Dezember 2015 – 18.37 Uhr 29 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat am 12. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga überraschend auf eigenem Platz gegen den FF USV Jena verloren. Für die „Wölfinnen“ war es bereits die dritte Heimniederlage der Saison.

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Beim 1:2 (0:1) brachte Lucie Vonkova die Gäste in Führung (11.), Amber Hearn baute die Führung sogar aus (57.), Lena Goeßling gelang nur noch der Anschlusstreffer (66.). Für Jena war es der erste Erfolg nach drei Niederlagen in Serie.

Jena jubelt

Überraschung perfekt: Jena jubelt in Wolfsburg © foto2press / Michael Täger


Bayern hat alle Trümpfe in der Hand

In der Tabelle bleibt Wolfsburg trotz der Niederlage dank des besseren Torverhältnisses gegen über dem 1. FFC Frankfurt mit 22 Punkten auf Platz zwei. Tabellenführer FC Bayern München könnte mit einem Sieg beim 1. FFC Turbine Potsdam am Sonntag seinen Vorsprung auf komfortable zwölf Punkte ausbauen.



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

29 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    GW Jena, nie war es in den letzten Jahren so leicht, WOB gerade auf eigenen Platz zu schlagen.

    Was ist bloß in Wolfsburg los? Mir scheint, in der Mannschaft stimmt etwas grundsätzlich nicht mehr. Aus einbem eingeschworenen und funktionierenden Team hat Kellermann diese Saison eine launische Truppe mit seinen zusammen geholten Stars gemacht, die regelmäßig gerade gegen die „underdogs“ versagt. Das Modell SD -1FFC Frankfurt sollte eigentlich ein warnendes Beispiel sein, das so ein Weg nicht unbedingt funktioniert: Zu viele Stars (Häuptlinge), zu wenige Teamplayer ( Indianer).

    Gute und verdiente Spielerinnen wie Bunte, Faißt und Jakabfi werden stattdessen ausgemustert oder an den Rand gedrängt. Verstehe ich nicht. Kein Wunder, das der Spirit bzw. Teamgeist flöten geht. Das Paradebeispiel ist Bachmann, die nach Abschluss der Hinrunde immer noch wie ein Fremdkörper in der Mannschaft wirkt und trotzdem immer wieder in der Startelf steht.

    Herr Kellermann, was nun ? Der Lack als Welttainer ist langsam ab. Auch taktisch, fällt ihm nichts Neues mehr ein, erst recht nicht während des Spiels, wenn es nicht läuft. Das erinnert mich fatal an SN.

    (34)
  • Detlef sagt:

    Frankfurt verloren und Wolfsburg verloren!!! 🙂
    Das schreit förmlich nach dem Ende der Siegesserie der Bayern-Ladies!!! 😉

    Meinen Glückwunsch nach Jena!!!

    (6)
  • OrbisJack sagt:

    Boah, weiss nicht was man dazu sagen kann. Also die Ergebnisse von Wolfsburg sind einfach meilen weit davon was die eigentlich sein sollten.

    @detlef

    Berühig dich mal! So funktioneirt Fussball nicht. Das wird Morgen sehr sehr sehr schwer.

    (5)
  • Jennifer sagt:

    @never-rest: In Wolfsburg scheint tatsächlich z. Z. gar nichts mehr zu stimmen. Gerüchten zu folge wird Verena Faißt den Verein verlassen. Weiss da jemand Genaueres? Schade, ich fand eigentlich auch immer, dass Wolfsburg durch den Teamgeist überzeugte und nicht durch die Gelder der Sponsoren, das scheint sich aber zu ändern. Kellermann versagt meiner Meinung nach völlig, diese ehemals sehr gute Truppe zu führen.

    Glückwunsch an Jena! Chance genutzt!

    (23)
  • waiiy sagt:

    Jetzt muss wohl morgen Turbine die Liga retten, obwohl das eigentlich nicht gelingen kann. Aber Jena dachte ja auch bis heute, dass man nicht in Wolfsburg gewinnen kann.

    (1)
  • FFFan sagt:

    Die Heimschwäche der ‚Wölfinnen‘ in dieser Saison ist eklatant: nur zwei von sechs Heimspielen wurden gewonnen! Anders als die frühere Spielstätte am Elsterweg ist das AOK-Stadion alles andere als eine uneinnehmbare Festung.

    Die Niederlagen von Wolfsburg und Frankfurt sind natürlich eine ‚Steilvorlage‘: entweder für die ‚Turbinen‘ aus Potsdam, die mit einem Sieg gegen Bayern München plötzlich und unverhofft wieder in Reichweite eines Champions-League-Platzes kommen würden; oder aber für die Münchnerinnen, die im Falle eines Sieges in Sachen Titelverteidigung endgültig alles klar machen können.

    @ Jennifer:
    „Gerüchten zu folge wird Verena Faißt den Verein verlassen. Weiss da jemand Genaueres?“

    Nicht wirklich Genaueres, aber Medienspekulationen zufolge soll Bayern München stark an einer Verpflichtung interessiert sein…

    (7)
  • Detlef sagt:

    @OrbisJack,
    Niemand hat behauptet, daß es heute ein Kinderspiel wird!!!
    Wie ich schon im anderen Fred schrieb, wird es sicher ein absolutes Kampfspiel!!!

    Erst Potsdam, dann Frankfurt und jetzt auch die Wölfinnen, fast jedes der Top 4-Teams hat schon seine Krise gehabt!!!
    Nur die Bayern-Ladies scheinen bisher davon verschont!!!
    Im Moment sitzen sie noch fest im Sattel!!!
    Aber auch sie werden noch Federn lassen müssen, und dann wird es interessant sein zu beobachten, wie die Wörle-Truppe dies verkraften kann!!! 😉

    PS: Bin schon sehr auf Altwolfs Spielanalyse gespannt!!!

    (1)
  • Ole sagt:

    Hallo, weiß jemand ob das Spiel Turbine-Bayern irgendwo im TV / internet zu sehen ist, in den Programmvorschauen ist jeweils nichts zu finden.
    Danke

    (4)
  • bale sagt:

    oh ha und heute die turbine girls gleich richtung potsdam

    (-1)
  • F.B. sagt:

    @never-rest: Treffender kann man es kaum auf den Punkt bringen. Während man vor der Länderspielpause noch das Gefühl hatte, dass Wolfsburg auf einem guten Weg ist und vor allem der Trainer hat Einsicht walten lassen, waren die letzten Spiele wieder ein krasser Rückschlag. Da konnte auch der Sieg gegen in der Leistung stark schwankende Potsdamer nicht drüber hinweg täuschen. Mit Bussaglia, Bachmann, Dickenmann und Simic standen heute gleich vier der überschätzten und bisher völlig fehl am Platz wirkenden „Stareinkäufe“ in der Startelf – man sieht was dabei rauskommt. Bachmann und Dickenmann machen ihr eigenes Ding und interessieren sich nicht für den Rest der Mannschaft, Simic weiß überhaupt nicht, was sie auf dem Platz und mit dem Ball tun soll, und Bussaglia ist zwar bemüht, harmoniert aber leider überhaupt nicht mit Gößling. Alles keine neuen Erkenntnisse – außer für den um seine Entlassung bettelnden Trainer, der von seiner Aufgabe wohl auch bald erlöst wird.
    Die Aufgabe des neuen Trainers wird es sein, wieder eine Mannschaft aus Teamspielerinnen zu formen und alle, die nicht mitziehen oder sich nicht integrieren (wollen) auf die Bank zu setzen oder zu verkaufen. Man hat ja im Grunde dafür alle Spielerinnen im Kader, sie müssen nur (auf den richtigen Positionen) eingesetzt werden.

    (18)
  • Altwolf sagt:

    Wenn man die letzten ABL-Spiele hier im AOK-Stadion Revue passieren läßt, fallen doch einige wesentliche Unterschiede zu den letzten Jahren auf.
    Es ist ja nicht so, daß dieses Team das Fußballspielen verlernt hat und wie auch gegen den USV Jena gab es genügend Torchancen um ein positives Ergebnis zu erzielen, aber es scheint ein mentales Problem zu bestehen, gerade wenn es mal nicht so gut läuft und man evtl.sogar in Rückstand gerät.

    Auf dem Platz stehen neue Spielerinnen, die offenbar vom Charakter und der Einstellung her, nämlich unbedingt jedes Spiel gewinnen zu wollen, nicht den einer N.Keßler o. e. M.Müller haben, wie auch das Spielverständnis inzwischen ein anderes geworden ist. Während sich M.Müller immer bei Angriffen über die Flügel bzw. entsprechend von der Grundlinie aus, sich zwischen 5er u.16er tummelte, ist derzeit niemand bereit dorthin zu laufen, wenn die Angriffe mal erfolgreich vor das gegnerische Tor getragen werden. Statt sich dort oder zumindest im 16er zu platzieren, warten sie die Entwicklung ab und schauen den abgewehrten Bällen nach, um dann diese Abläufe erneut so zu gestalten.
    Alle spielenden Stürmerinnen u. offensive MF-Spielerinnen kreisen ständig um den verbarrikardierten 16er herum ohne irgendjemanden als Anspielstation im Strafraum zu sehen und wenn, kommt ein Pass, den jede Abwehr einfach abfangen kann oder dieser kommt erst garnicht an.

    Während zuvor eine N.Keßler die Vorgaben des Trainers auf dem Platz umsetzte, selbst die Initiative ergriff und auch das Teamgefüge zusammenhielt, fehlt derzeit eine führende Spielerin, erst recht,wenn die Einzige mit annähernd solchen Qualitäten, nämlich A.Popp, nicht spielt.
    Die jetzige Kapitänin, N.Fischer, ist sicherlich bemüht, aber hat nicht die Fähigkeit einer N.Keßler, die mit Unterstützung v. M.Müller u. A.Popp, die mentale u. kämpferische Stärke hatte die anderen bei wichtigen oder engen Spielen mitzureißen.
    Es wäre falsch dabei zu denken, dies müßte dann von e. L.Gößling kommen, die ist im Wesen ganz anders.
    Mein Eindruck derzeit ist, daß im Team zu viele Spielerinnen sich mit technisch-spielerischen Leistungen zufrieden geben, nicht den unbedingten Erfolg suchen und auf dem Platz zu oft die Ordnung verlieren, da die Einflüsse von außen insbes. vom Trainer nicht wahrgenommen und umgesetzt werden.

    Natürlich ist dabei auch das Trainerteam umso mehr gefordert wieder eine Führungsstruktur im Team zu entwickeln – aber dazu benötigt man auch geeignete Persönlichkeiten.Es findet nach den Superjahren ein Umbruch statt und erkennbar ist dies auch an der fehlenden Konstanz und darin liegt derzeit auch der Unterschied zu Bayern München, die z.Zt. absolut stabil sind, was sich natürlich auch mit neuen Spielerinnen in den nächsten Jahren wieder ändern kann.

    Das Geschehen um V.Faißt ist sicherlich nicht charakteristisch für das Problem und sollte auch nicht überbewertet werden. Gut möglich, das sie schon in der Winterpause wechseln kann.

    Einige Details zum Spiel gegen Jena, die, wie schon zuvor andere Clubs es hier zeigten,mit „Frau und Maus“ ihren kurios erzielten Vorsprung (M.Frohms führte einen Abschlag aus, der vom Rücken e. vorspringenden Jenaerin abprallte und von da ins Tor trudelte) erfolgreich verteidigten und noch mehr Kraft schöpften, als es A.Hearns gelang einen Ball vom 16er aus im Tor zu versenken.

    (8)
  • GG sagt:

    Großes Lob an @never-rest, @F.B. und @altwolf für die auch nach meiner Ansicht treffenden Darlegungen.
    Neben den bereits angesprochenen Defiziten/Fremdkörpern (die eigentlich unfassbare sportliche Situation hat nmM mit der Verpflichtung von R. Bachmann begonnen – augenscheinlich hat sie sich bei der Verpflichtung eine Einsatzgarantie ausbedingen können), meine ich einen weiteren gravierenden Malus in der Zusammenstellung des Funktionspersonals zu erkennen:
    Durch die „Beförderung“ von St. Lerch zum Co-Trainer rühren m.E. nunmehr 3 Personen im sportlichen „Leitungs-Brei“. Hier mangelt es mir an der klaren und nachhaltigen Richtung. Zudem konnte offenbar der Abgang von A. Koch im Physio-/Reha-Bereich durch die Neuverpflichtungen von A. Jura und A. Brexendorf nicht vollwertig kompensiert werden. Und -soweit erkennbar- wurde die Position des Mannschaftsarztes neu besetzt – zumindest trat häufiger Dr. Lehnert in Erscheinung, der allerdings zugleich auch Lebensgefährte einer bereits häufig und wiederholt kritisierten Spielerin ist.
    Für meinen Geschmack auf der einen Seite zu viele Abhängigkeitsverhältnisse, andererseits fehlende Kompetenz in der Betreuung und Führung eines ambitionierten Kaders.
    Im Nachgang der jüngsten Heimpleite wurde mir ein Zitat aus der sportlichen Leitung zugetragen, „einige Spielerinnen müssten von ihrem Ego herunter“. Diese Einschätzung lässt tief blicken und verdeutlicht zugleich die bestehende Führungsschwäche im Team. Es wird kolportiert, Verena Faißt hätte intern Beschwerde geführt; wer sie etwas näher kennt, kann nachvollziehen, dass sie das Wagnis eines solchen Schrittes eingeht. Dafür – offenkundig – mit Verbannung aus dem Kader gestraft zu werden, hat bereits der deutschen N11 den WM-Titel gekostet. Sie ist eine Spielerin, die den entscheidenden Unterschied ausmachen kann – wie sie in der Vergangenheit wiederholt unter Beweis gestellt hat, insbesondere in Partien auf internationaler Ebene, vgl. das UWCL-Finale in Lissabon oder zuletzt beim UWCL-Rückspiel gegen Subotica. Stellt man ihr – wie die Unken rufen – den Stuhl vor die Tür, wird das Team weiter auseinanderbrechen. Anderen Unken zufolge können sich weitere (deutsche) Spielerinnen ein Engagement fern von WOB vorstellen.

    Für die verbleibende Spielzeit wünsche ich mir ein klares Durchgreifen, gepaart mit einer eindeutigen Struktur in der Mannschaft und vor allem eine leistungsbezogene Aufstellung. In Fankreisen macht sich regelmäßig Fassungslosigkeit breit, wenn eine J. Simic immer und immer wieder in der Startaufstellung nominiert wird, und doch eigentlich genauso häufig unter Beweis stellt, das das Team besser von vornherein mit lediglich 10 Akteurinnen antritt. R. Bachmann wurde bereits angesprochen – auch das so wahrgenommene, schon fast sklavische Setzen auf ihr „schweizer Gefolge“ (L. Dickenmann, N. Maritz – V. Bernauer kommt wohl eher eine Sonderrolle zu) muss beendet werden.
    Klar, die Ausfälle von N. Keßler, L. Wensing, A. Popp und A. Schult waren und sind eine Hypothek. Eine L. Goeßling könnte hier kompensierend eingreifen, z.B. hat sie die Verantwortung bei Strafstößen übernommen – nur müsste man sie auch machen lassen (und nicht, gestern auf der 6er-Position, heute auf der 10er, morgen als RV und übermorgen in der IV einsetzen).

    Ich bin sehr gespannt wie sich die Dinge ab 09.01.2016 entwickeln werden.

    In diesem Sinne allen Lesern, Kommentierenden und Beteiligten dieser Seite ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins spannende Jahr 2016 !!

    (26)
  • OrbisJack sagt:

    @GG

    Als FF fan, sollte man hoffen dass das nicht stimmt was du schreibst, leider passt das für mich wenn ich vergleiche mit was ich höre von den Vereins verhalten auf dem transfer Markt, und wie sie sich mit dem (freundlichen) Beratern/Agenten mit Spielerinnen die sich im Kader von anderen Vereine im moment befinden umgehen.

    Seit Anfang 2014 scheint es mor dass Wolfsburg seine Finanzielle und auch andere Vorteile voll ausnutzen wollte um die Lyon der Bundesliga zu werden, und dass fast alle Maßnahmen gerecht war um dass zu erreichen. Dass diese Ansicht und Ethos solche auswirkung in eigene Kader hat…ist eigentlich kein Überraschung. Statt eine vernüfntige Kader für die Zukunft zu schaffen (ganz zu Schweigen von die Jungend in die iegne Reihe voranzubringen), war es alles nur noch Grossenwahn und die paranoide Versuch jeder vermeintliche ‚Rival‘ in der Liga zu Nichte zu machen.

    Teils ist es gelungen, zwei von der Drei Rivalen sind jetzt Kaputt und Weg, nur Bayern ist davon gekommen,aber dass Wolfsburg so da steht heute – meilen weit von der Titel – dass hat die sich nur selbst Schuld.

    Die zweite Platz ist aber sicher (oder sehr bald gesichert werden), und die methoden werden nur so weiter gehen, aber langfristig wird sowas einfach nicht mehr funktioneren, und es wird ncht Wolfsburg allein Kaputt machen sondern viele anderen mit sich ziehen.

    Die sollten zurück zur das Einfachen, dass was die Erste Grosse Mannschaft ausgemacht hat, und die Lyon-träume gleichmlassen. Keine will sowas sowieso.

    (-5)
  • Groggi sagt:

    @ orbisjack

    Zitat: „zwei von der Drei Rivalen sind jetzt Kaputt und Weg“

    Lastest Du das wirklich der Strategie von Wolfsburg an? Was kann Wolfsburg für die schwachen Hinrunden von Frankfurt und Potsdam?

    Inwiefern wird versucht, die Rivalität in der Liga „kaputt“ zu machen?

    Wie ich das als Nicht-Wolfsburg Fan sehe, hat man versucht, sich noch zu verbessern, was NICHT gelungen ist. Beim Verbessern des Kaders hat man aber keineswegs versucht die anderen zu schwächen (zumindest nicht in letzter Zeit)

    (8)
  • Altwolf sagt:

    @Orbis-Jack.

    Das Einiges im Team der Wölfinnen nicht zusammenpaßt und dadurch auch der sportliche Erfolg nicht so eingetreten ist, wie wir Fans uns das gewünscht und auch erhofft hatten, ist, wie einige Beiträge aufgezeigt haben, sicher unstrittig.

    Was Du da nun aber über das Verhalten des Clubs von dir gibst, ist mir doch zu sehr mir Polemik behaftet, denn Deine Äußerungen beziehen sich auf „Gehörtem“.
    Wenn Du schon behauptest: „war es alles nur noch Grossenwahn und die paranoide Versuch jeder vermeintliche ‚Rival‘ in der Liga zu Nichte zu machen“, dann doch bitte mit konkreten Beispielen. Welche Vereine in der ABL sind durch das Verhalten des VFL WOB „zwei von der Drei Rivalen sind jetzt Kaputt und Weg“ denn konkret beeinflußt worden ?
    Wo sind denn die Spielerinnen nach dem Weggang aus Potsdam oder Frankfurt hingegangen ? Lediglich J.Simic spielt in WOB,nachdem sie von B.Schröder kaum noch eingestzt worden ist und sie sich selbst über ihren Berater hier in WOB angeboten hatte.

    B.Peter war nach ihrer Verletzung ohne Spieleinsatz und hatte offenbar in C.Bell nicht gerade e. großen Fürsprecher; sonst sehe ich hier keine Spielerin, die als Leistungsträgerin von den beiden von Dir offenbar gemeinten Vereinen hier spielt.

    Die Leistungsträgerinnen Fishlock,Vero,Schmidt,Huth,Bremer,Mjelde,Evans u.andere spielen nicht beim VFL und haben da eher bei d. Bayern ihren Platz gefunden, wie sie ja auch insbes. in Freiburg fündig geworden sind.

    Die aus Lyon gekommenen Spielerinnen waren vertragslos und die Neuverpfllchtungen bei WOB waren aus Norwegen bzw. Schweden zu uns gekommen.

    Was also soll diese nicht begründete Aussage, das Verhalten von WOB würde andere Vereine in der ABL „kaputt machen“.

    Das sind überwiegend „selbstgemachte Probleme“,so wie wir unsere Probleme verstehen sollten das diese Clubs genauso erkennen und nicht den „Schuldigen“ bei den Anderen suchen.
    Eine sehr einfache und unkritische Sichtweise.

    @GG.
    Danke für Deine Wünsche und auch von mir an alle User u. Verantwortlichen dieser Seite ein gesundes Neues Jahr.

    (9)
  • Dori sagt:

    Wenn es bei einem Verein nicht gut läuft, sollte man grundsätzlich nicht anderen Vereinen dafür die Schuld geben, nur weil sie erfolgreicher sind oder zumindest so scheinen. Wolfsburg hat hohe Qualität im Kader und auch noch hohe Qualität dazugewonnen, aber damit hatten sie bestimmt nicht das Ziel, andere Vereine kaputt zu machen, sondern einfach sich selbst noch einmal zu verstärken.
    Man sollte ihnen wirklich nicht unterstellen, dass sie alle deutschen Clubs schwächen wollen. Das würde übrigens auch bedeuten, dass sie den Frauenfußball in Deutschland zerstören wollen und das hat, nachdem so lange und so hart an der Attraktivität des FFs gearbeitet wurde, ganz bestimmt keiner der Bundesligaclubs als Ziel.

    (12)
  • holly sagt:

    @Orbis Jack, warum sollte es das im FF nicht geben? Das gibt es schon lange. siehe früher in Duisburg.

    @GG, kann auch so manche Aufstellung von Herr kellermann nicht verstehen. Aber wenn außer Simic sollte er z.b. im letzten Spiel gegen Jena im Sturm einsetzen. Popp verletzt. Caro Hansen durfte auf anraten der Ärzte nur 45 Min spielen. Die anderen gekommenenen Stürmerinnen sind zu unerfahren und nicht konstant genung. Das hatte ich aber schon vor der Saison geäußert das ich mir eine erfahrrene Stürmerin gewünscht hätte.
    Zu Verena ob es so ist wie du beschrieben hast, weiss ich natürlich nicht, aber es ist ja wohl Verenas Sicht bzw einer ihr nahestehenden Person. Wenn man jemand anderes aus dem Team/Umfeld fragen würde, dann bekäme man sicher das ganze wieder noch anders geschildert. Das ist halt die Sicht einer unzufriedenen Spielerin. Bei allem Respekt vor Verenas Leistungen der letzten Jahre. Es gibt aber auch viele in Wob die sagen das sie ihre Leistung von der Zeit vorm pfeifferischen Drüsenfieber nicht mehr erreicht hat. Sie war letzte Saison auch schon oft nur Ersatz darum glaube ich kaum das es so ist wie du schilderst. Ich denke sie will einfach irgendwo hin wechseln wo sie wieder mehr spielt. Ob das in München der Fall ist möchte ich noch bezweifeln. Da ist die Konkurenz auch nicht kleiner wie in Wob.
    Für mich war Lena G. die einzige Feldspielerin die egal wo sie gespielt hat über die gesamte Hinrunde überzeugen konnte.
    Wenn die anderen nur ein Drittel von Lena ihrem Einsatz bringen würden dann wäre Wob schon viel geholfen.

    (10)
  • F.B. sagt:

    Ich wünsche euch allen zunächst ein schönes neues Jahr.
    Auch wenn die letzten Beiträge schon ein paar Tage her sind, würde ich gerne noch auf ein paar Punkte eingehen. Die aktuelle Diskussion zu Wolfsburg finde ich sehr spannend.

    @holly: Bei Verena Faißt würde ich auch sagen, dass sie in den letzten beiden Jahren etwas weniger konstant war als zuvor. Sie hat sich allerdings zum Ende einer Saison immer wieder durchgesetzt und gerade in den wichtigen Spielen ihren Beitrag geleistet.
    Was die Aufstellungen betrifft: Auch nach den Ausfällen von Popp und Hansen hätte man im letzten Spiel in der Offensive einige Änderungen vornehmen können. Jakabfi hätte man auf der 10 oder dem Flügel spielen lassen können und warum nicht mal Ewa Pajor und Synne Jensen von Beginn an bringen? Die beiden hatten ja sehr wenig Spiele in den Beinen und wären bei einem Einsatz gegen Jena sicher richtig heiß gewesen. Insbesondere Pajor hat in einigen Spielen zuvor, wo sie zwischen zehn und zwanzig Minuten Einsatzzeit bekommen hatte, schon gute Ansätze gezeigt, die einen Einsatz von Beginn an rechtfertigen. Auch in diesem Spiel hätte es genug Alternativen gegeben, um nicht auf Bachmann, Simic, etc. zurückgreifen zu müssen.
    Ansonsten ist es definitiv ziemlicher Unsinn, dass Wolfsburg irgendeinen Konkurrenten geschwächt. Was allerdings stimmt, ist, dass das üppige Budget dem Kader nicht gut getan hat. Mit weniger zur Verfügung stehendem Geld, hätte man sich wohl den ein oder anderen Transfer besser überlegt und nicht nach dem Gießkannenprinzip eingekauft.

    @GG: Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag und vor allem die Einblicke. Bei der Analyse bin ich voll und ganz bei dir. Vor allem das Statement „einige Spielerinnen müssten von ihrem Ego herunter“ finde ich sehr interessant. Da stellt sich natürlich die Frage, wie es sein kann, dass das Trainerteam vier Monate für eine solche Einsicht gebraucht hat. Man hätte auch einfach die WM verfolgen können, da hat Bachmann ja genauso gespielt, wie jetzt in Wolfsburg, die einzige Anbindung war im Grunde Dickenmann. Und bei Simic hätte man auch schon bei Potsdam erkennen können, dass sie eine Spielerin ist, die sich konsequent weigert, zu laufen und in Zweikämpfe zu gehen. Sie ist jetzt seit einem Jahr in Wolfsburg und sie hat sich im Vergleich zum ersten Spiel überhaupt nicht weiterentwickelt.
    Was wirklich zur Degradierung von Verena Faißt geführt hat, werden wir vermutlich nie erfahren. Es ist definitiv keine gute Idee, wenn eine Spielerin alleine zum Trainer geht und sich über etwas beschwert. Idealerweise gibt es einen Mannschaftsrat, der so etwas anspricht. Wenn dann Fischer, Gößling und Popp als die derzeitigen zentralen Stützen ein Anliegen an das Trainerteam herantragen, kann dieses nicht so einfach abgetan werden. Allerdings ist vor allem Gößling absolut keine Spielerin, die sich über einen Einsatz auf einer unbeliebten Position beschwert und Popp ist normalerweise auch jemand, der die Trainerentscheidungen so hinnimmt. Es sind dann halt die ins Hintertreffen gekommenen Spielerinnen, die sich beschweren und nicht verstehen, warum jemand für sie spielt, der nicht wirklich besser ist.
    Es ist wirklich schwierig zu prognostizieren, wie es jetzt weitergeht. Im Moment gibt es einfach viel zu viele offene Fragen und großes Rätselraten. Warum spielt z.B. Luisa Wensing seit fast drei Monaten in der zweiten Mannschaft? Sie war ja bisher noch nicht mal im Kader der 1. Mannschaft. Wenn sie wieder auf der Rechtsverteidigerposition spielen würde, könnte Anna Blässe wieder ins Mittelfeld gehen, womit ein Problem gelöst wäre.

    Die optimistische Prognose lautet, dass entweder vor Beginn der Rückrunde noch ein Trainerwechsel vollzogen wird oder bei Kellermann ein Reset auf 2014 vorgenommen wird. Eine Erfolg versprechende Formation, vorausgesetzt es kommen keine neuen Verletzten hinzu, könnte dann wie folgt lauten:

    Schulth – Wensing, Fischer, Peter, Maritz (Bunte) – Bernauer, Gößling – Blässe, Jakabfi, Hansen – Popp

    Die pessimistische Prognose lautet, dass es so weiter geht wie in der Hinrunde und man einfach darauf hofft, dass sich die Fremdkörper vielleicht doch besser in die Mannschaft integrieren. In diesem Fall wird es eine titellose Saison werden und höchstwahrscheinlich zieht ein Frankfurt, das nicht mehr mit der Hypothek „Bell“ belastet ist, in der Liga noch vorbei.

    (6)
  • Jeni sagt:

    Ich pack’s mal hier rein: Der FF USV Jena wird Mitte Januar einen „Nackt-Foto-Kalender“ veröffentlichen. Ich arbeite für die lokale Druckerei die dafür beauftragt wurde.
    Ist natürlich nichts extrem explizites, sondern eher Kategorie Playboy.

    (0)
  • F.B. sagt:

    Noch eine Kleinigkeit vergessen @holly: Deinen letzten beiden Sätzen kann ich bedingungslos zustimmen.

    (1)
  • holly sagt:

    @F.B. zu Luisa Wensing, auf nachfrage hat Herr Kellermann mal gesagt das sie sich in der zweiten Mannschaft erstmal wieder Sicherheit und Selbstvertrauen holen soll. Da sie nach der zweiten OP fast 3 Monate nicht auftreten und dann natürlich nicht den Fuss belasten durfte. Ich denke das ist der richtige Weg, sie langsam wieder aufzubauen. In der 2 Mannschaft kann sie das in Ruhe machen. Auch wenn es bei Wob in der Abwehr viele Probleme gab.
    Ich hoffe das sie bald wieder zur ersten Mannschaft gehört.
    Nun steht auch fest das Verena im Sommer wechseln wird und nicht im Winter. Martina Müller wird Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt. Glaube im April ist die Ehrung.
    Allen Happy New Year.

    (4)
  • enthusio sagt:

    @holly:

    Kannst Du Deine Aussage belegen, dass Verena Faißt nicht schon im Winter Wolfsburg verlassen wird ?
    Laut untenstehendem Artikel ist diese Option offensichtlich noch nicht vom Tisch.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.ortenau-verena-faisst-abschied-aus-wolfsburg.ce0efa70-ee57-4fe9-95b7-d5800b0a39da.html

    (2)
  • holly sagt:

    @enthusio, ich dachte das ich es auf der Newsseite vom DFB gelesen hatte. Entweder ist der Artikel weg oder es war irgendwo anders. Ich kann es also nicht belegen. Lege natürlich nicht für jeden Artikel den ich lese ein Lesezeichen an. Wenn es dich tröstet ich bin mir aber total sicher das ich es gelesen habe. bin ja auch schon alt aber nicht senil 😉

    (-1)
  • FFFan sagt:

    @ holly:

    Hier ist der Artikel: http://www.dfb.de/news/detail/martina-mueller-wird-ehrenbuergerin-in-kaufungen-136824/

    Über Verena Faißt steht dort allerdings nichts.

    (1)
  • holly sagt:

    @FFFan, danke den hatte ich noch wieder gefunden. Der Artikel über Verena war ein für sich eigener Artikel.

    (0)
  • F.B. sagt:

    Danke für den Artikel @enthusio. Bei dem Bild wird einem ja schon wehmütig, kaum zu glauben, dass das erst eineinhalb Jahre her ist. Was sich in dieser Zeit bei Wolfsburg so alles verändert hat…
    Ich glaube aber eher nicht, dass sie bei Bayern, Lyon oder Paris unterkommen wird. Alle drei Clubs sind in der Offensive schon sehr gut besetzt und Verena fehlt ja auch Spielpraxis. Auch wenn sie wirklich zu Bayern wechseln sollte, sehe ich von den Einsatzzeiten her nicht viel mehr Möglichkeiten als zuletzt in Wolfsburg. Z.B. Frankfurt wäre da in meinen Augen eine bessere Option.

    (2)
  • enthusio sagt:

    @F.B.:
    „Ich glaube aber eher nicht, dass sie bei Bayern, Lyon oder Paris unterkommen wird. Alle drei Clubs sind in der Offensive schon sehr gut besetzt und Verena fehlt ja auch Spielpraxis.“

    Paris verliert mit Lindsey Horan (nach Portland) und Kosovare Asllani aber zwei wichtige Spielerinnen. Nicht ausgeschlossen, dass unter diesen Umständen Verena Faisst eine Option wäre.

    http://www.psg.fr/en/News/003001/Article/73725/Horan-and-Asllani-leave-Paris

    (0)
  • adipreissler sagt:

    Verena Faißt darf immerhin beim Testspiel von Wolfsburg II gegen ein Kreisliga-B-Junioren-Team ein paar Minuten spielen.

    http://www.fussball.de/spiel/vfl-wolfsburg-ii-usi-lupo-martini/-/spiel/01QR3SS1UG000000VS54898DVTHB0JT6#!/section/course

    Klingt nicht so, als würde sie nochmal für Wolfsburg I auflaufen.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ adipreissler:
    „Klingt nicht so, als würde sie [V.Faißt] nochmal für Wolfsburg I auflaufen.

    Nicht nur das. Sie trainiert auch nicht mehr mit der 1.Mannschaft.

    (0)

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