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Spitzentrio will auswärts punkten

Von am 11. Dezember 2015 – 18.04 Uhr 7 Kommentare

Zum Abschluss der Hinrunde in der Allianz Frauen-Bundesliga tritt das Spitzentrio der Liga auswärts an. Meister FC Bayern, der an der Tabellenspitze bereits neun Punkte Vorsprung hat, reist zur TSG 1899 Hoffenheim. Verfolger VfL Wolfsburg und 1. FFC Frankfurt sind in Köln und Leverkusen zu Gast.

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An der Tabellenspitze wird es nach diesem Spieltag keine Veränderungen geben. Spannend ist allerdings der Zweikampf dahinter. Momentan haben sowohl der VfL Wolfsburg als auch der 1. FFC Frankfurt 19 Punkte auf dem Konto. Beide treten bei vermeintlichen Außenseitern an, zu patzen ist daher verboten.

Frankfurt will die Chancen wahren
Am vergangenen Wochenende feierte Tabellenschlusslicht 1. FC Köln seinen ersten Saisonsieg, mit dem VfL Wolfsburg erwartet den FC zum Hinrundenabschluss eine Mammutaufgabe. Nur drei Punkte mehr als die Kölnerinnen hat Bayer 04 Leverkusen auf dem Konto, die Frankfurterinnen haben ihren Negativtrend gestoppt und wollen im Kampf um die Champions-League-Plätze im Rennen bleiben.

„Nach unserem Heimsieg gegen den SC Sand ist es für uns wichtig, die am letzten Sonntag gezeigten Tugenden auch in Leverkusen an den Tag zu legen. Mit der Qualität im Passspiel, einer hohen Laufbereitschaft sowie dem Willen, den Ball nach Fehlpässen schnell und aggressiv zurückzuerobern, haben wir gute Chancen, die nächsten drei Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze einzufahren – und nichts anderes ist unser Ziel“, sagt FFC-Interimstrainer Matt Ross.

Für die Münchenerinnen läuft es rund © Karsten Lauer, girlsplay.de

Für die Münchenerinnen läuft es rund © Karsten Lauer, girlsplay.de

Behält der FC Bayern die weiße Weste?
Ungeschlagen die Hinrunde zu beenden ist das Ziel des FC Bayern München. „Uns erwartet eine sehr anspruchsvolle Partie gegen eine formstarke Mannschaft“, sagt Trainer Thomas Wörle mit Blick auf das Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim. „Das Team hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und belegt derzeit einen starken 5. Tabellenplatz“, so Wörle.

TSG-Trainer Jürgen Ehrmann sieht den FCB als „das Maß aller Dinge in der Allianz Frauen-Bundesliga“. Gleichzeitig ist seine Mannschaft allerdings diejenige, die in den Münchenerinnen in der Saison 2013/14 zuletzt besiegen konnte. „Gegen einen Gegner wie die Bayern brauchen wir auf jeden Fall Selbstvertrauen in unsere eigenen Stärken sowie Mut und Wille, eigene Angriffe zu starten. Wir müssen darauf achten, wenige Fehler im Aufbauspiel zu machen und die Räume in der eigenen Defensive eng zu machen, um den Bayern so wenig Raum wie möglich für ihr Kombinationsspiel zu lassen“, sagt Ehrmann.

Potsdam empfängt Werder
Im DFB-Pokal tat sich der FC Bayern unter der Woche gegen den SV Werder Bremen schwer, jetzt sind die Bremerinnen beim 1. FFC Turbine Potsdam zu Gast. Die Potsdamerinnen haben in der Meisterschaft vor Wochenfrist den VfL Wolfsburg eindrucksvoll besiegt, um wenige Tage später im DFB-Pokal deutlich zu verlieren. Gegen Werder geht es um wichtige Punkte, um wieder in die erste Tabellenhälfte zu klettern, Bremen liegt hingegen momentan auf einem Abstiegsplatz. Nur mit einem Sieg könnten sie den verlassen, wenn gleichzeitig Leverkusen gegen Frankfurt verliert.

SC Freiburg zu Gast in Essen
Der SC Freiburg, der gerade erst ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen ist und bislang eine starke Saison zeigt, tritt bei der ebenfalls bislang überzeugenden SGS Essen an. Die Essenerinnen stehen momentan auf dem vierten Tabellenrang, der SCF auf Rang sechs. „Entscheidend wird sein, dass wir weiterhin auf dem Platz viele richtige Entscheidungen treffen, wie es uns in den letzten Wochen gelungen ist. Am Ende werden dann Kleinigkeiten den Ausschlag geben, ob es uns gelingt, etwas mitzunehmen. Drei Punkte wären natürlich ein Traum“, so Freiburgs Trainer Jens Scheuer.

Revanche für Jena?
Darüber hinaus empfängt der SC Sand den FF USV Jena. Beide Teams standen sich erst unter der Woche im DFB-Pokal gegenüber. Sand behielt mit 4:1 deutlich die Oberhand. „Wir wollen uns mit dem Erreichen des Halbfinales und einem Sieg im letzten Heimspiel des Jahres bei unseren Zuschauern bedanken“, erwartet Sands Trainer Alexander Fischinger von seiner Mannschaft eine ähnlich konzentrierte Leistung wie beim Pokalsieg, der schwerer zu gestalten war, als es das Endergebnis 4:1 vermuten lässt: „Jena hat kämpferisch alles gegeben, dagegen gehalten und uns alles abgefordert.“

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7 Kommentare »

  • OrbisJack sagt:

    Also Wolfsbrug und Bayern gewinnt, wurde auch mal Frankfurt und Sand als sieger sehen.

    Freiburg gg Essen ist sehr interessant, könnte unentschieden enden. Was mit Potsdam gg Bremen ist? Naja, keine Ahnung was Turbine für ein Mannschaft ausstellen wird, aber da hat Bremen riesen chancen auf punkte wenn sie es richtig machen.

    (3)
  • FFFan sagt:

    @ OrbisJack:

    Ich sehe Potsdam heute -trotz der Ausfälle- klar in der Favoritenrolle. Die Bremerinnen haben am Mittwoch viel Kraft gelassen, dazu kommt die Anreise nach Potsdam, wodurch die Regenerationszeit verkürzt wird.

    Eine Mannschaft wie die von Werder, die bestenfalls aus Halbprofis besteht, steckt das nicht so leicht weg.

    (2)
  • Detlef sagt:

    Ich hoffe natürlich, daß meine TURBINEN heute die drei Punkte in Potsdam behalten können!!! ☺
    Mal sehen wer heute spielen kann??? 😟

    (1)
  • OrbisJack sagt:

    @FFFan

    mal sehen wer spielt bei Turbine. Glaub Bremer wissen dass es immer jetzt dawas zu holen ist, mit kampf und ein bisschen glück. Und gegen (müde) teenagers und spielerinnen von der 2. Mannschaft…das ist einfach nicht das Turbine die ihr von der letzten 10 jahren kennen. Ausgang: ungewiss.

    (-1)
  • XYZ sagt:

    Da scheint Essen ja im eigenen Stadion eine Lehrstunden zu bekommen.Und schon findet man sich in der Mitte der Tabelle wieder. Also diese Saison auch nichts Neues zu vermelden.

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  • enthusio sagt:

    @xyz:

    Da sieht man mal, wie wertvoll eine Charline Hartmann für das Essener Angriffsspiel ist.
    Einmal nicht dabei – und schon ist „Tote Hose“ in der Offensive.

    (1)
  • XYZ sagt:

    Leider hat man wieder die torgefährlichen jungen Wilden nicht in der Startelf berücksichtigt. Immer auf die gewohnt torlosen gesetzten Spielerinnen vertrauen.Bin mal gespannt wie lange diese Talente es noch aushalten.Mit Ando kann man das ja nicht machen.

    (3)

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