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DFB-Pokal: Wolfsburg gelingt Revanche, Bayern mit Mühe

Von am 9. Dezember 2015 – 20.43 Uhr 48 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat sich mit einem klaren Sieg beim 1. FFC Turbine Potsdam für das Halbfinale im DFB-Pokal qualifiziert. Mehr Mühe hatte hingegen der FC Bayern München. Auch der SC Sand und der SC Freiburg stehen im Halbfinale.

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Die Wolfsburgerinnen setzten sich drei Tage nach der 2:5-Niederlage in der Liga im vor 1 580 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion souverän mit 3:0 (1:0) durch. Caroline Hansen avancierte mit zwei Treffern jeweils nach Vorarbeit von Lara Dickenmann (34., 57.) zur Matchwinnerin, Nilla Fischer setzte den Schlusspunkt (76.) in einer Partie, in der die Wolfsburgerinnen schnell das Kommando übernahmen und nicht wieder hergaben.

Bayern siegt erst nach Verlängerung
Wesentlich mehr Mühe hatte der FC Bayern München bei Aufsteiger SV Werder Bremen, seine Überlegenheit in Tore umzumünzen. Die Münchnerinnen benötigten die Verlängerung, um am Ende noch klar mit 3:0 die Oberhand zu behalten. Gina Lewandowski brach nach einer Ecke der eingewechselten Kristie Mewis unbedrängt mit einem platzierten Schuss den Bann (96.), Vivianne Miedema sorgte mit zwei Treffern für die Entscheidung (102, 115.).

Caroline Hansen jubelt

Caroline Hansen (li.) bejubelt einen ihrer beiden Treffer © foto2press / Michael Täger

Starke schießt Freiburg ins Halbfinale
Der SC Freiburg machte sich das Leben durch die frühe Gelb-Rote Karte gegen Cinzia Zehnder (13.) beim 1. FC Lübars selbst schwer, am Ende gelang dennoch ein 1:0 (0:0) beim Zweitligisten. Hasret Kayikci erzielte in der Schlussphase den Treffer des Tages (80.).

Sand siegt dank Burger-Toren
Bereits am frühen Nachmittag gewann der SC Sand souverän mit 4:1 (1:0) beim FF USV Jena. Nina Burger wurde mit drei Treffern (13., 59., 68.) zur Spiel entscheidenden Figur, den vierten Sander Treffer erzielte Anne van Bonn (72.). Ivana Rudelic gelang der Ehrentreffer für die Gastgeberinnen (62.), die in der ersten Halbzeit Pech bei zwei Aluminiumtreffern durch claudia van den Heiligenberg (23.) und Rudelic (30.) hatten.

Halbfinale am 3. April
Die Halbfinalpartien werden am Sonntag, 3. April 2016, ausgetragen, das Finale findet am Samstag, 21. Mai im RheinEnergieStadion in Köln statt.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

48 Kommentare »

  • balea sagt:

    Tja, schade für Potsdam – am Ende gegen bessere Wolfsburgeinnen ausgeschieden. Aber ich denke, kein Grund frustriert zu sein.

    2 Partien in 3 Tagen sind mit diesem Kader nicht zu stemmen, schon gar nicht, wenn seit Sonntag schon wieder 2 Spielerinnen ausgefallen sind (Makanza und Siwinska). Die beiden letzten Einwechselungen besassen ja nicht mal eigene Trikots – die spielten in geliehenen mit abgeklebten Namen. Ich kann mich nicht erinnern, schon mal so einen „Notstand“ erlebt zu haben. Irgendwie war das Ergebnis schon vor Anpfiff klar – das Schröder Fischer ins Tor gestellt hat, kam mir wie eine Belohnung in einem schon „abgehakten“ Spiel vor, ohne der guten Vanessa Fischer zu nahe treten zu wollen. Aber es fehlt ihr noch immer einiges an Erfahrung.

    Schade auch, dass die sonst schon oft positiv aufgefallene Schiri Illing heute den klarsten Handelfmeter der jüngeren Fussballgeschichte nicht gesehen hat. Ihr Assistentin an der Seitenlinie hat leider auch ein Halten einer Wolfsburgerin nicht gesehen, so kam es Ende zu einem Einwurf für WOB an dessen Ende das 1:0 fiel.
    Nicht, dass das vermutlich spielentscheidend gewesen wäre, aber spannender wäre die Partie sicher verlaufen. Nilla Fischer – keine rote Karte am Sonntag und am Mittwoch keinen Handelfmeter. Hoffentlich ist ihr Glück damit aufgebraucht für diese Saison.

    5:5 nach zwei Spielen. Mir sind die 3 Punkte wichtiger als der Pokal. Ich hoffe darauf, dass wenigstens die eine oder andere Spielerin noch für die beiden letzten Partien dieses Jahr zurückkommt.

    (17)
  • never-rest sagt:

    Im heutigen Pokalspiel hat WOB die daktuellen Kräfteverhältnisse wieder zurecht gerückt, weil diesmal auch der körperliche Einsatz, die Laufbereitschaft auch ohne Ball und die Leidenschaft stimmte. Nur so geht es gegen die Turbinen. Dazu rollte auch der Ball nach einer nervösen Anfangsphase bei den Wölfinnen gut. In der 2. Hälfte hatten die Turbinen dem schnellen Kombinationsfußball der Wölfinnen nichts mehr entgegen zu setzen. Da hat Kellermann wohl nach dem Heimdesaster am Sonntag die richtigen Worte gefunden. Auch die überraschende Maßnahme Goeßling anstelle von Peter in die Innenverteidigung zurück zu ziehen, hat gut funktioniert. Insgesamt waren alle Wölfinnen eine Klasse besser als im Ligaheimspiel.

    TP hat heute noch nicht einmal richtig entäuscht. Die stark ersatzgeschwächte und junge Mannschaft kann nicht immer so einen Sahne-Tag gegen völlig verpeilte Wölfinnen wie am Sonntag haben. Insbesondere hate heute Huth gegen eine wieder erstarkte, hellwache Fischer zusammen mit L. Geoßling keine Chance. Bei TP für mich am auffälligsten T. Kemme.

    Spielerin des Spiels aber Hansen, zweimal perfekt bedient von Diekenmann. Was Hansen am Ball kann ist schon großartig. Im Dribbling ist sie kaum zu stoppen. Dazu eine ungeheure Explosivität im Strafraum und eine fast perfekte Schusstechnik beim Abschluss. Was für ein Megatalent im FF.

    (14)
  • enthusio sagt:

    Das goldene Tor für Freiburg scheint wohl eher Hasret Kayikci erzielt zu haben.

    http://www.scfreiburg.com/node/15655

    (4)
  • F.B. sagt:

    Hätte jemand bei Potsdam-Wolfsburg am Samstag ein solches Ergebnis vorausgesagt, so wäre es wohl kaum als Überraschung zu bezeichnen gewesen. Nach dem Liga-Spiel vom Sonntag wahrscheinlich schon eher. Man muss allerdings anmerken, dass es auch heute keine überragende Wolfsburger Mannschaft war, die ein sehr eindeutiges Ergebnis eingefahren hat, sondern eher die Potsdamerinnen, die an ihre tolle Leistung nicht anzuknüpfen vermochten. Da reichen dann mit Gößling, Fischer und Hansen drei überragende Spielerinnen aus und die anderen schwimmen halt mit.
    Überraschenderweise saß Babett Peter von Beginn an auf der Bank – wobei einen bei Kellermann in dieser Saison eigentlich nichts mehr wundert. Dazu Lena Gößling in der Innenverteidigung, womit dann auch die Marschroute ausgegben war, das Mittelfeld zu überspielen. Die erste Halbzeit war recht chancenarm, weil Potsdam längst nicht so drückte wie noch am Sonntag und Nilla Fischer unbedingt ihren letzten Auftritt vergessen machen wollte. Svenja Huth hatte kaum Unterstützung und kam gegen die Innenverteidigung mit Fischer und Gößling nicht durch. Wolfsburg mit deutlich mehr Ballbesitz, aber ohne wirklich zwingend zu sein. In der Mitte der ersten Halbzeit hatte man dann großes Glück, als ein gegen Fischers Ellenbogen gesprungener Ball im Strafraum nicht als Handspiel ausgelegt wurde. Zwar kein klarer Elfmeter, in der Vergangenheit wurden solche Szenen aber auch schon öfters gepfiffen. Es war dann einmal mehr Caro Hansen, die gegen Ende der Halbzeit für den Unterschied sorgte. In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild, ehe Hansen mit ihrem zweiten Tor für die Entscheidung sorgte. Erst danach griffen dann auch Bussaglia und Simic ins Spielgeschehen ein, man hatte das Gefühl, das bis Mitte der zweiten Halbzeit bei Wolfsburg lediglich acht Spielerinnen auf dem Platz standen. Bachmann erneut ein Totalausfall, ohne jedes Durchsetzungsvermögen und Teilnahme am Spiel.
    Natürlich sieht es vom Ergebnis her so aus, als wäre jetzt wieder alles okay, was mir aber zurzeit einfach fehlt, ist eine geschlossene Mannschaftsleistung. Man hängt am Tropf einiger weniger Spielerinnen und wenn von denen eine oder mehrere mal angeschlagen ist oder einen schelchten Tag erwischt (wie am Sonntag) funktioniert gar nichts mehr. Ich bin mir auch mehr denn je unsicher, ob das derzeitige Trainerteam in der Lage ist, diese Probleme wirklich zu erkennen und darauf zu reagieren.

    (7)
  • Tiberias sagt:

    Habe mir das Spiel Lübars – Freiburg angeschaut, da ich ein Ausscheiden Potsdams schon vermutet habe. Jaja, an alle „Daumen runter“ hier, Potsdam hatte am Sonntag alles auf seiner Seite gehabt und Wolfsburg nichts, gestern war nur wieder die Normalität in 2015/16 hergestellt! – Lübars hat über weite Strecken sehr gut mitgehalten und vor allem in der 2. Hälfte viele gute Spielzüge zu bieten. Freiburg kann sich in 2, 3 Momenten bei Laura Benkarth bedanken – und bei der Lübarser Torfrau, die beim 0:1 ziemlich danebengriff bzw. -sprang. Was ich unbegreiflich finde, dass in Berlin kaum Zuschauer zu mobilisieren sind! 158 laut offizieller Ansage, armselig!

    (14)
  • enthusio sagt:

    @F.B.
    „Ich bin mir auch mehr denn je unsicher, ob das derzeitige Trainerteam in der Lage ist, diese Probleme wirklich zu erkennen und darauf zu reagieren.“

    Hast Du konkrete Vorschläge, was das Trainerteam verändern sollte ?

    Mir fällt vor allem auf, dass nach Müllers Karriereende bei Wolfsburg eine echte Torjägerin fehlt. Hansen hat in der Bundesliga in dieser Saison erst zwei Tore erzielt, Popp nur ein einziges. Tessa Wullaert dagegen war trotz Popps Verletzung gestern noch nicht einmal im Kader.
    Auch Verena Faißt, die über den linken Flügel immer sehr viele Torchancen kreierte, scheint langsam in der Versenkung zu verschwinden. Oder ist sie verletzt ?

    (13)
  • dummkopf/football-women.com sagt:

    Die Frage sowohl an das fachkundige als auch weniger als auch sehr fachkundige Publikum scheint doch zu sein: Peter oder warum nicht Peter. Das ist hier die Frage.
    Hat jemand da irgendetwas zur Begründung oder eine Verletzung gehört?

    (-3)
  • cosinus sagt:

    Glückwunsch an TP mit einer so jungen Truppe gut gegengehalten zu haben.Gestern trat das normalste im Fußball auf, denn eine so gut bestückte und erfahrene Mannschaft hat sich durchgesetzt.
    Man sieht, daß TP eine hervorragene Nachwuchsarbeit leistet.
    Viel Erfolg weiterhin an TP in der laufenden Saison 2015/2016.

    (18)
  • OrbisJack sagt:

    @balea

    Jetzt muss ich nix schreiben…du hast alles schon gesagt was ich schreiben wollte.

    (3)
  • balea sagt:

    Rauch ist in der HZ wohl verletzungsbedingt ausgewechselt worden und scheint auch am Sonntag nicht spielen zu können.

    (4)
  • Aldur sagt:

    Zwei Spitzenteams und zwei „Kleine“ im Halbfinale. Da stellt sich für die Auslosung wieder die Frage, ob man das vermeintliche „Top-Duell“ Bayern vs. Wolfsburg lieber im Endspiel haben will, ob der Attraktivität desselben. Nach dem Gesetz der Serie müsste bei gerader Jahreszahl ja eigentlich wieder ein Underdog das Finale erreichen. Andererseits zeigt der bisherige Saisonverlauf, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass ein Großer schon im Halbfinale scheitert, auch wenn Wolfsburg und Bayern noch nicht gegeneinander gelost werden.

    (9)
  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an Wolfsburg, sie haben gestern verdient gewonnen!!!
    Sie waren diesmal viel aggressiver in den Zweikämpfen, und konnten die angebotenen Räume für Ihre schnellen Vorstöße gut nutzen!!!

    TURBINE wirkte müde, sowohl in den Köpfen als auch in den Beinen!!!
    Der Substanzverlust war wohl doch zu hoch, sodaß wir gestern fast immer die berühmte Zehntelsekunde zu spät am Ball waren!!!
    Das gute Pressing vom Sonntag wurde nur phasenweise in Hälfte Eins gezeigt, und auch das Doppeln der Ballführenden gelang nur selten!!!

    So bekamen die Wölfinnen den Raum, den sie für Ihr Spiel brauchen!!!
    Vor allem über ihre rechte starke Seite lief der Ball sehr gut!!!
    FELI RAUCH, LIDIJA KULIŠ und WIBKE MEISTER,die am Sonntag noch Geschwindigkeitsvorteile hatten, liefen gestern meistens nur hinterher!!!

    Gegen einen starken Gegner wie Wolfsburg zu spielen ist für so eine junge, unerfahrene Mannschaft schon schwer genug!!!
    Aber wenn man dann auch noch gegen die Schiedsrichterin ankämpfen muß, dann wird es aussichtslos!!!
    Ein klareres Handspiel konnte es nicht geben, und wer weiß wie das Spiel weitergegangen wäre, wenn es nach 12 Minuten 1:0 für Potsdam gestanden hätte??? 😉
    Außerdem ließ sie den Wölfinnen sehr viel durchgehen, festhalten, stoßen (gern auch mit dem Ellenbogen), aggressive Zweikampfführung schön und gut, wenn das fair und regelgerecht war, müssen die TURBINEN noch sehr viel lernen!!!

    Zumindest hat Wolfsburg sehr viel schneller regeneriert als Potsdam!!!
    Entweder sie haben irgendwo einen altkeltischen Druiden ausgebuttelt, der ihnen einen magischen Trank eingeflößt hat, oder aber Kellermann hat ihnen so viel Dampf unter den Hintern gemacht, daß sie quasi den Rückstoß noch im KARLI spürten!!! 😉

    Für TURBINE ist das Abenteuer Pokal damit beendet, was bei so einer Seuchensaison nicht wundert!!! 🙁
    Jetzt gilt es volle Konzentration auf die Liga, denn schon am Sonntag kommt Werder, die gestern gezeigt haben, daß sie durchaus giftig und gleichwertig sein können!!!

    (1)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Es bringt meiner Meinung nach absolut nichts, in die Fehleranalyse die Schiri einzubeziehen und Spekulationen über das Was-wäre-wenn loszutreten! Ich meine, dass unerwartet das Sonntagsspiel gewonnen wurde und das erwartungsgemäß die Revanche voll aufging, denn gestern spielte Ausgebufftheit gegen Naivität, und das konnte ein 2. Mal, so wie gespielt wurde, leider nicht funktionieren.
    Anders als balea sehe ich allerdings die Situation genau umgekehrt, denn mit wäre es deutlich lieber gewesen, Turbine hätte den HF-Einzug geschafft und sich die Chancen auf ein Finale inkl. dem möglichen Titel mit der CL-Berechtigung erspielt! 3 Punkte mehr oder weniger auf dem Konto im sowieso aussichtlosen BL-Titelkampf werden kaum Zünglein an der Waage sein. Die Dominanz von FCB und VfL sollte unverändert bleiben! Und dann gibt es ja noch Frankfurt und die SGS…
    Der kürzeste Weg zu einem Titel ist und bleibt nunmal der DFB-Pokal, also hier hätte der Schwerpunkt liegen sollen!
    Einige Kritiken zu gestern: Mir ist mehrfach aufgefallen, dass kaum eine Turbine ihre Gegenspielerinnen studiert, analysiert, um sich im 1:1 besser drauf einzustellen. Hansen macht ja nun recht häufig dieselben Tricks beim Umspielen einer Gegnerin und das bereits bei der Ballannahme, aber auch in der Folge. Schwalm hatte dadurch mehrfach auf identische Art das Nachsehen. Sie war aber nicht die Einzige!
    Traurig ansehen zu müssen, wie eine Mauro, zwar ohne Spielpraxis, aber erfahrene Spielerin, nahezu ohne eine gelungene Ballaktion blieb. Kein Zu- bzw. Abspiel auf eine Mitspielerin kam dort an, landete in Gegnerfüßen oder sogar Nirvana.
    Die heutige Stärke des SC Sand, immerhin Halbfinalist nach Auswärtssieg in Jena, hat in erster Linie mit der Abgabe von 2 Spielerinnen in Richtung Potsdam und durch gute Neuverpflichtungen, ja auch 3 Punkte im Karli erspielt.
    Potsdam ist immer dann seiner Stärken beraubt, wenn man sie beginnend bei deren Ballannahme in Zweikämpfe verwickelt, dann macht sich recht schnell Konfusität und Hektik breit, infolgedessen Paßgenauigkeit und Spielübersicht generell auf der Strecke bleiben.
    Für mich dienten übrigens die Einwechslungen von Greulich und Lindner eher als vorsorgliches Alibi auf die kommenden Kommentatorenfragen! Wer denkt ernsthaft daran, dass solche No-Names bei dem Spielstand weder in die eine noch die andere Richtung echt was bewirken können? Selbst die eingewechselte Cramer war an keiner Aktion beteiligt…
    Und ehe ich es vergesse, Glückwunsch an den VfL, dass war wiedermal eine annehmbare Leistung.

    (1)
  • ivke sagt:

    Seit wann spielt der pokalfinalist in der championsleague????ein möglicher titel für turbine und geld für den verein hätten ein weiterkommen reizvoll gemacht…so sind es 6 punkte Rückstand auf platz 2 und man könnte rein rechnerisch diesen aus eigener kraft erreichen. …mit den verletzten wird das allerdings auch eher schwierig!

    (5)
  • OrbisJack sagt:

    @SF

    ‚Vorsorgliches alibi’….? Das kannst du nicht ernst meinen, oder? Hat er auch Makanza zu Hause gelassen und Rauch ausgewechselt aus laute Angst was die Bekloppten (bin auch eine) hier schreibt? Wohl kaum.

    In eine artikel in der Focus magazin, bangt Schröder über’s Sonntag spiel gegen Bremen ob er überhaupt 11 spielerinnen hat (wenn nicht muss man uns erkĺären was dann passiert). Und auch wenn die es durchschaffen bis zum Qinterpause (ich meine dass die Spuele stattfinden, nicht dass die gewinnen), dann ahne ich was böses im Winter. Weil die ‚Verstärkungen‘ wovon BS redet werden nicht kommen…ich furchte eher dass Wolfsburg usw ein ordentliches WSV geneissen wird.

    Ich hoffe nicht (weil dass einfach die Verein endgultig enden wird), aber ehrlich gesagt die Trend ist seit 2 Jahren so…und bald wird diese Trend ernshafte Konsequnzen fordern.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Aus der Lektion am Sonntag wurden die richtigen Schlüsse gezogen.
    Die gesamte Einstellung war schon mal erkennbar besser, da sich alle Spielerinnen deutlich präsenter, engagierter u. auch spritziger zeigten insbes. die Distanz zu den Turbinespielerinnen deutlich geringer ausfiel, als es noch am Sonntag der Fall war.
    Die Schnelligkeitsvorteile von S.Huth,V.Schwalm u.F.Rausch, leider sehr früh ausgewechselt,vom Sonntag, wurden durch die Umstellung auf e.Art 3-er Kette m. L.Gößling in d.IV, der erheblichen besseren Verfassung N.Fischers, so wie man sie eigentlich kennt, u. dazu die viel nach hinten agierenden A.Blässe vollständig kompensiert.

    Dazu defensiv eher ein 5-er Mittelfeld mit e. besseren Paßsicherheit von E.Bussaglia als die der Balleroberin V.Bernauer, was dazu führte,das das MF beherrscht wurde, was am Sonntag fehlte und meiner Meinung nach mit spielentscheidend war.

    In der Offensive wieder C.Hansen überragend, wobei sich auch L.Dickenmann in ihrem Spiel deutlich gesteigert zeigte, während R.Bachmann nur wenige gute Szenen hatte zumal sie auch zu oft den Ball durch langes Führen u. b. Driblings verliert, wie auch die Zuspiele oft bei den Turbinen landeten.Sie spielt einfach noch viel zu hektisch.

    Für mich völlig „ineffektiv“ J.Simic, sie spielt nicht die Pässe,die man von ihr erwarten müßte und Balleroberungen sind für sie eine unbekannte Größe.

    Mag sein, das die Schiri ein Handspiel von N.Fischer nicht als ein solches wahrgenommen hat – ich hab es von meinem Platz nicht erkennen können – , aber im Großen und Ganzen waren da nicht wirklich spielentscheidende Fehler dabei.

    Und das nur die Wölfinnen sich der Foulspielerei bedienten und die Turbinen sich da völlig herausgehalten haben ist wohl mehr einer besonderen Sichtweise geschuldet.

    Gerade in Hz1 hatte auch Turbine ordenlich gespielt und ist auch mit der nötigen Aggressivität in die Zweikämpfe gegangen, nur sie haben diesmal nicht zu spielerischen Aktionen finden können und auch hat WOB sich durch das übliche kampfbetonte Spiel gegen TP diesmal nicht von spielerischen Lösungen im MF u.in d. Offensive abbringen lassen.

    Ich denke für WOB war der Sonntag ein wirksamer und wohl auch notwendiger „Denkzettel“ um aus einer gewissen Lethargie wieder geweckt zu werden.Kein überragendes Spiel von WOB aber wieder mehr mannschaftliche Geschlossenheit.

    @Detlef.
    Ich glaube Turbine hat noch genügend erfahrene Spielerinnen, die das Führen von Zweikämpfen oder was man dafür hält nicht nur beherrschen, sondern auch sicher an die nicht so Erfahrenen weitergeben können und sicherlich auch schon haben.

    (12)
  • F.B. sagt:

    @dummkopf/football-women.com: Der einzige von Kellermann zu vernehmende Kommentar, warum Peter auf der Bank saß, lautete „taktische Überlegungen“. In der Praxis sah das dann so aus, dass Gößling und Fischer von hinten den Spielaufbau organisierten und in der ersten Halbzeit mit langen Bällen (natürlich meistens von Gößling) das Mittelfeld überspielten. So wollte man dem Pressing der Potsdamerinnen im Mittelfeld entgehen, was in dieser Hinsicht auch gelungen ist.

    @enthusio: Natürlich hat Martina Müller eine große Lücke hinterlassen, in meinen Augen ist das aber nicht der ausschlaggebende Grund für die vielen Höhen und Tiefen in dieser Saison. Sicher war der Tormangel in der ersten Hälfte der Hinrunde ein Problem, seit einigen Spielen schießt man allerdings wieder genug Tore und hat auch eine gute Chancenverwertung. Caro Hansen war lange verletzt und hatte erst am 5. Spieltag ihren ersten Einsatz, in den letzten Spielen hat sie dann aber beständig getroffen. Ich finde auch, dass eine zusätzliche Stoßstürmerin gut tun würde, aber da scheint der Markt zurzeit nicht viel herzugeben.

    Was für mich in dieser Saison hauptsächlich für die Probleme verantwortlich ist, sind das Aufstellen von Spielerinnen, die nicht richtig ins Team integriert sind und zu viel Aktionismus. Neue Spielerinnen, die (noch) nicht in die Mannschaft integriert sind, sollten in meinen Augen erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Sie sollten sich ihren Einsatz erst erarbeiten und nicht gesetzt sein, weil sie einen bestimmten Ruf haben. Es ist mir auch völlig unklar, warum Verena Faißt so auf’s Abstellgleis geraten ist, von einer Verletzung ist jedenfalls nirgends die Rede. Bei ihren wenigen Einsätzen hat sie ja keineswegs schlechter gespielt als Dickenmann und erst recht nicht wie Bachmann. Die Neueinkäufe bekommen massenhaft Kredit, es reicht für andere Spielerinnen nicht aus, einfach nur besser zu sein. Von Ewa Pajor heißt es ständig, dass sie sich sehr gut im Training präsentiert, warum lässt man sie dann nicht mal von Anfang an spielen? Sie hat gestern in 15 Minuten für deutlich mehr Wirbel gesorgt als Bachmann im gesamten Spiel und ist auch bereits wesentlich besser im Team integriert.
    In den Spielen vor der Länderspielpause hat man auch darauf zugesteuert, im Spiel gegen Hoffenheim standen – mit Ausnahme von Simic – 10 fest integrierte Spielerinnen auf dem Platz, da hat man auch gesehen, wie es funktionieren kann. Zu Beginn des Spiels gegen Potsdam sah das auch noch gut aus, dann verfällt man aber wieder in Aktionismus, schmeißt alles über den Haufen, fängt an mit Dreierkette zu spielen, Gößling in die Abwehr zurückzuziehen, etc. Alles Dinge, wo man im Saisonverlauf schon gesehen hat, dass sie nicht funktionieren. Ich würde mir da einfach etwas mehr Ruhe seitens des Trainerteams wünschen. Natürlich muss man was verändern, wenn wichtige Stützen ausfallen (Popp) oder angeschlagen ins Spiel gehen (Fischer), man sollte in meinen Augen jedoch nicht zu viel an der Gesamtkonstruktion ändern und lieber punktuell austauschen. Für größere Veränderungen ist die Mannschaft zurzeit einfach nicht stabil genug. Popp hat z.B. zuletzt gut vor Gößling und Bernauer gespielt, die drei haben wunderbar harmoniert (wie bereits letzte Saison). Nach dem Ausfall von Popp wäre dann eine Spielerin gut, die das vom Prinzip her ähnlich spielen kann, nämlich Jakabfi. Wenn man Bachmann und Simic aufstellt, hat man hingegen wieder einen Bruch im Spiel.

    (8)
  • tpfn sagt:

    Wolfsburg musste so auftreten, auch wenn der Pokal für die Wölfinnen nur ein Nebenschauplatz (Bonus) ist. Das mit der Revanche war sicherlich nicht der Hauptgrund. Mit einem Sieg über Potsdam haben sie TP die einzige Titelhoffnung genommen. Jetzt bleibt TP, um das Gesicht zu wahren, nur ein Sieg gegen Bayern, die seit ewigen Zeiten ungeschlagen sind und dann hätte Wolfsburg wieder ne Chance in der BuLi.

    (-7)
  • never-rest sagt:

    F.B. hat vollkommen Recht: WOB ist nicht so homogen, wie in den Spielzeiten zuvor. Insbesondere Bachmann fremdelt immer noch im Mannschaftsgefüge. Diekenmann ist da schon weiter. Auch Bussalia hat Anpassungsprobleme. In Zukunft wünsche ich mir, dass Kellermann verdienten und keineswegs schlechteren Spielerinnen wie Faißt, Jakabfi und Bunte wieder eine echte Chance und mehr Spielzeit gibt.

    (10)
  • waiiy sagt:

    Ich bin auch bei Balea, was die Einschätzung von Potsdam angeht. Bei der Einschätzung von Wolfsburg bin ich bei Altwolf, Kellermann hat natürlich reagiert nach dem Sonntag. Und für mich war das ein Fingerzeig, Goeßling nach hinten zu nehmen und dafür Bernauer und Bussaglia das defensive Mittelfeld zu geben. Dadurch spielte man hinten sehr viel mehr auf Sicherheit und vermied durch mehr Ballbesitz und das tiefere Stehen die schnellen Angriffe der schnellen Außen von Potsdam. Verliererin bei Wolfsburg war gestern eindeutig Peter, die zuschauen musste, wie alles besser lief ohne sie.

    Nach meiner Kritik von Sonntag nun auch Kritik gestern an der Zuschauerzahl. Klar, es war mitten in der Woche. Aber 3 Tage zuvor in Wolfsburg gewonnen und die einzige Chance auf ein Flutlichtspiel. Da hatte ich auf mehr Zuschauer gehofft.

    Blamabel die Leistung des Stadionsprechers und der Presseabteilung von Turbine, da die Einwechslungen falsch angesagt wurden. Es wurde als Zweites Lindner für Meister und dann als drittes Greulich für Mauro eingewechselt. Das wurde genau falsch herum gesagt und die Masse des Publikums, die die beiden Spielerinnen aus der Jugend / zweiten Reihe nicht persönlich kennt, ging die ganze Zeit von den falschen Tatsachen aus. Und selbst beim DFB wurde es offiziell so übernommen.

    (12)
  • FFFan sagt:

    Alle Tore des DFB-Pokal-Viertelfinales gibt’s bei DFB-TV:

    http://tv.dfb.de/video/das-viertelfinale-alle-spiele-alle-tore/12800/

    Da kann man auch sehen, dass es Kayikci war, die den Siegtreffer für Freiburg erzielt hat – mit einem direkt verwandelten Eckstoß!

    Überhaupt sind diesmal ungewöhnlich viele Tore nach Ecken gefallen, u.a. alle vier (!) des SC Sand.

    (7)
  • Eric sagt:

    „waiiy“ deine Kritik an der Zuschauerzahl kann ich nicht nachvollziehen, da Mittwoch um 18.00 Uhr gerade für die vielen Turbine Fans von weiter weg ein unsäglicher Termin ist. In allen drei anderen Spielen waren übrigens zusammen 1.104 Zuschauer und in Potsdam allein 1.580!!!

    Zum Spiel kann man nur sagen, dass Wob verdient gewonnen hat, was vor allem dem Ausfall von 10 Spielerinnen bei Turbine und ein wenig der sehr schwachen Schiedsrichterleistung geschuldet ist. Wenn man auf 5 Meter ein klares Handspiel von N. Fischer nicht sieht, dann hat man seinen „Beruf“ verfehlt!

    Ein Scheitern von Wob gegen die Rumpftruppe von Turbine mit 3 Mädels unter 18 Jahren und zwei Spielerinnen aus der 2. Mannschaft, wäre eine Blamage gewesen.

    (2)
  • enthusio sagt:

    Hier ein Spielbericht aus Bayern-Sicht zum Spiel in Bremen:

    http://miasanrot.de/svw-bremen-fcb-frauen-pokal/

    (1)
  • waiiy sagt:

    @Eric: Da hat man auch zu solch einem Termin schon andere Zuschauerzahlen in Potsdam gesehen und Wolfsburg ist ja auch ein hochkarätiger Gegner. Ich will mich da auch nicht mit anderen Vereinen vergleichen lassen, weil die Fans von Turbine und Frankfurt da eben noch ein Alleinstellungsmerkmal haben.

    Von diesem Standpunkt aus gesehen wird es sicher auch sehr interessant, wie gut besucht das Finale in Köln sein wird, wenn keines der beiden genannten Teams dabei ist.

    (6)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Ich bin entsetzt über Deinen Beitrag hier!!!
    Ich hatte Dir eigentlich mehr Sachverstand zugestanden!!!
    Der DFB-Pokal-Gewinner hat 0-Ansprüche auf einen CL-Startplatz!!!
    Das sollte jemand wie Du eigentlich wissen!!!
    Deshalb war der Sieg am Sonntag für TURBINE auch viel wichtiger als das Erreichen des Halbfinales!!!

    Und Deine Aussage zu Schröders angeblicher „Alibieinwechslungen“ kann doch nur ein schlechter Witz gewesen sein!!! 🙁

    HALLO!!!
    AUFWACHEN!!!
    TURBINE pfeift auf dem letzten Loch!!!
    Deshalb saßen neben JENNY CRAMER nur noch drei Zweitligaspielerinnen auf der Reservebank!!!
    Vielleicht sehen wir am Sonntag das Erstligadebüt von VANESSA FISCHER als Feldspielerin???
    Vielleicht muß man das Spiel der Zweiten am WE gegen WOB absagen, verschieben oder als verloren werten lassen, weil die Erste natürlich vorgeht!!!
    Wie kannst Du nur solche dummen Bemerkungen über diese Notlage machen??? 🙁

    Und Potsdam hat durchaus noch ein heißes Eisen im Feuer!!!
    Unsere U-17 ist Titelverteidiger, und geht auch diese Saison als Favorit ins Rennen!!! 🙂

    (-4)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ach, Detlef, „Entsetzen“ ist ein großes Wort, und Du brauchst Dich nicht gleich dermassen echauffieren, bloss weil mir dieser Lapsus unterlaufen ist! Klar weiß ich es eigentlich besser, aber ich bin auch nur ein eben nicht ganz fehlerfreier Mensch.
    Das andere Monierte brauchst Du, nur ohne gleich rot zu sehen, lesen, denn da steht „eher vorsorgliches Alibi“ und etwas aus dem Kontext reissen, kann ich nämlich auch. Oder bist Du anderer Auffassung bei den Gründen der Einwechslungen? Die Einsatzzeiten der 3 waren absolut marginal wie auch ihr Effekt, sprich die Spielbeteiligung, als das sie als Entschuldigung für die Teamgesamtleistung taugten. Das es aber eine konträre Erwartungshaltung dazu gab, glaube ich genauso wenig – ich hatte mir jedenfalls dadurch kein Kippen des Spieles versprochen, genausowenig wie vermutlich der Altmeister selbst.
    Kriege Dich also wieder ein und gehe zur Tagesordnung über!
    Du hast schon ganz andere Dinge zuletzt verzapft, wo die Resonanz bzgl. Daumen runter desolat ausfiel (und habe ich da auch so entsetzt reagiert?), also Kehren vor der eigenen Türe ist angesagt!

    (7)
  • Altwolf sagt:

    @Eric.

    Der Logik kann ich nicht so recht folgen.
    Die gleiche (geschwächte) „Rumpftruppe“ hatte am Sonntag ein richtig gutes Spiel hingelegt und die Wölfinnen ziemlich schlecht aussehen lassen.
    Das Rückspiel in Potsdam zeigte eine solide Turbine-Leistung, jedoch aber eine wesentlich bessere Leistung des VFL und das war der entscheidende Unterschied und auch der Grund für das Ergebnis.
    Es gab auch für S.Huth einige durchaus erfolgversprechende Spielsituationen, aber dieses Mal ließen N.Fischer, L.Gößling u. dazu A.Blässe ihr nicht die Möglichkeit sich durchzusetzen, wie das noch am Sonntag der Fall war.

    Man sollte die Leistung der Turbinen, insbes. auch die vom Sonntag, nun nicht dadurch herabwürdigen, das man sich auf Erklärungen bezügl.Schiedsrichterleistung u. sogg. Unerfahrenheit der eingesetzten Nachwuchstalente reduziert.

    @waiiy.
    Ich fand auch die Zuschauerzahl im Karli, wie schon die Zahl in WOB, durchaus für so eine Zeit ordentlich und ich sehe es positiv, das mit mir, prozentual gesehen, ähnlich viele WOB-Fans dabei waren, wie Turbine-Fans am Sonntag.

    Was haben denn die Frankfurt-Fans Besonderes,was Potsdam wohl hat, die anderen aber nicht haben ?
    Und bei meinen Besuchen der Pokal-Endspiele waren doch ähnlich viele WOB-Fans wie Turbine-Fans als solche erkennbar.

    B.Peter war nicht die „Schuldige“ für die 5 Gegentore, sondern auch aus meiner Sicht Folge der geänderten Taktik,denn um eine gleichschnelle Gegenspielerin für S.Huth zu finden, mußte L.in die IV und dafür E.Bussaglia ins MF. Sie wird Sonntag in Köln wieder spielen.

    (6)
  • OrbisJack sagt:

    @Altwolf

    Ja, fast die selber Mannschaft, aber ohne Makanza die am Sonntag viel gemacht hat, und für so eine junge Mannschaft zweimal binnen 4 Tagen die (für mich) zweit beste Kader Europas – ein gekränktes und wutendes auch- war dass einfach zu viel.

    Mitgehalten bis zum 0-1 einigermassen dann war’s nicht mehr zu retten.

    (2)
  • balea sagt:

    @Altwolf

    Siwinska und Makanza fehlten und in HZ 2 auch Rauch.
    Mauro ist zZ wirklich leider kein Ersatz, es wurde ja schon geschrieben, dass sie 90% der Zweikämpfe verloren hat. Und auch wenn Siwinska keine Filigrantechnikerin ist, hat sie genau das, was am Mittwoch fehlte: Verbissenheit, Kampfeswillen und Durchaltevermögen.
    Zusammen mit dem Fehlen von Rauch sind da schon mal 15 bis 20% „Power“ weg.
    Und dann ist mir auch aufgefallen, dass eine Viktoria Krug zwar immer zur Stelle war und gut verteidigt hat, aber sehr viele ihrer Bälle landeten dann anders als am Sonntag bei den Wolfsburgerinnen. Bei solch jungen Spielerinnen, die noch zwischendurch 3mal zur Schule mussten, macht sich dann schon mangelnde Erfahrung und Konstanz bemerkbar. Frau Kemme musste Mittwochvormittag wohl noch zu einer beruflichen Prüfung. Das sind – glaube ich – Umstände, die eine Frau Bachmann, Dickenmann, Bussaglia usw nicht wirklich beschäftigen. Denen war klar – oder wurde klar gemacht – dass eine ähnliche Vorstellung wie am Sonntag inakzeptabel wäre.
    Nicht nur dieser Saison ist ja schon mehrfach der „Kopf“ von Schröder gefordert worden. Ich frage mich, was mit Kellermann passiert wäre, wenn sie wieder verloren hätten? Ich glaube solche Konsequenzen dürften vor dem Spiel durchaus in den Köpfen gespukt haben.

    (-4)
  • balea sagt:

    Rauch hat übrigens einen Muselfaserriss, dürfte damit wohl auch gegen München ausfallen.
    Es besteht die Chance, dass Siwinska und Kellond-Knight fit werden, das wärs aber auch schon.

    http://brandenburg.sportbuzzer.de/frauen-1-bundesliga/artikel/felicitas-rauch-faellt-gegen-bremen-aus/30434/539

    Sonst sind mir weisse Weihnachten eher egal – aber wenn es im Lauf der Woche mal so einen richtigen Wintereinbruch mit Schnee und Eis geben würde, so dass das Spiel am 20. abgesagt werden muss, hätte ich nichts dagegen.

    (3)
  • F.B. sagt:

    @waiiy + Altwolf: Das mit Peter waren in der Tat taktische Überlegungen. Laut der Kommentatorin in RBB war das jedenfalls das Statement von Kellermann vor dem Spiel.
    Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Schnelligkeit der ausschlaggebende Grund für den Wechsel war, da Peter eigentlich eine recht hohe Grundschnelligkeit hat. Vielmehr glaube ich, dass die defensivere Grundordnung, von der waiiy sprach, ausschlaggebend war. Man stand in der Tat tiefer und war hinten kampakter. Gößling hatte so auch mehr Platz, um das Spiel aufzubauen. Dass Peter am Sonntag wieder auf dem Platz steht, wo wieder mit einer viel offensiveren Ordnung zu rechnen ist, steht für mich auch außer Frage.

    (6)
  • Altwolf sagt:

    @balea.
    Das Turbine in dieser bisherigen Saison große personelle Probleme zu lösen hat ist ja bekannt und deshalb auch Grund genug die Leistungen des Teams nicht übermäßig zu kritisieren. Nach so einer hervorragend geführten Partie gegen ein indisponiertes WOB ist es auch mental nicht einfach eine solch gute Leistung zu wiederholen.

    Ich glaube nicht,das ein Ausscheiden gegen Turbine im Pokal zu Konsequenzen für R.Kellermann führen würde, solange nicht auf allen Ebenen Konfusion herrscht.Da denke ich, schätzt Du die Reaktionen der Geschäftsführung falsch ein.

    Der VFL strebt in seiner Vereinsführung und insbes. in der Aussendarstellung neben Erfolgen insbes. eine Kontinuität bei Trainern und Managern an, um auch sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen eine durchgehende Spielphilosophie zu entwickeln.Denn R.Kellermann ist schließlich auch schon seit 2008 im Amt.

    @tpfn.
    Also, sich damit zu motivieren einem anderen Club eine Titelchance zu nehmen, ist sicherlich die „ärmste“ aller Motivationen im Sport und sicherlich nicht bei den Wölfinnen zu finden. Die wollten sich nicht noch einmal so vorführen lassen.

    Für WOB zählt jeder Titel und ein Finalspiel um den DFB-Pokal in Köln ist auch für die Spielerinnen ein Erlebnis, was man auch unbedingt miterleben und entsprechend auch die Spiele gewinnen will.
    Zweifellos hat die Meisterschaft sportlich den höchsten Wert, zumal ja damit auch der CL-Startplatz verbunden ist.

    Wichtig ist dabei für WOB unbedingt die CL-Quali, wenn schon die Meisterschaft verwehrt ist.Aber da ist trotz des großen Punktevorsprungs noch nichts Endgültiges entschieden.

    Für die CL ist ja ebenfalls noch Alles offen.

    (6)
  • tpfn sagt:

    @Altwolf
    Du hast nicht verstanden was ich geschrieben habe, deshalb nochmal etwas ausführlicher: Kellermann hatte vor dem Ligaspiel gegen Potsdam verlauten lassen, dass das Hauptaugenmerk der Wölfinnen auf der BuLi bzw. CL liegt und der Pokal nur als Bonus angesehen wird. Das verlorene Ligaspiel gegen Potsdam war somit ein herber Rückschlag für die Wölfinnen, die wären lieber im Pokal gegen Potsdam rausgeflogen, ich glaube bei TP war es genau andersherum. Das angefressene, weit überdurchschnittlich motivierte Auftreten der Wölfinnen im Pokalspiel, selbst für Wolfsburger Verhältnisse unverhältnismäßig stark motiviert, (hab sie noch nie so entschlossen erlebt, Goeßling ist ja gefühlt persönliche Bestzeiten gerannt, lach), ist nicht mit Revanche zu erklären, sie hätten auch mit weniger Aufwand gewonnen. Fakt ist, um Chancen auf die Meisterschaft zu wahren braucht Wolfsburg nun mehr denn je Mannschaften die den Bayern ein Bein stellen können und da ist TP, an einem guten Tag, die wahrscheinlich Einzige neben Wolfsburg der das zuzutrauen wäre. Wenn TP jedoch im Pokal weiter gekommen wäre, weiß man wo Turbines Priorität gelegen hätte. Insofern sind die Wölfinnen über sich hinaus gewachsen und haben sich mit dem Pokalsieg selbst ne Chance in der BuLi gewahrt, denn TP muss nun gegen Bayern gewinnen um der Öffentlichkeit/ Sponsoren zu zeigen dass sie unter normalen Umständen oben locker mitgespielt hätten. Um es mal vereinfacht auszudrücken für Wolfsburg war es wichtiger TP aus dem Pokal zu kicken als selber im Pokal zu überwintern, denn Wolfsburgs Hauptaugenmerk liegt auf der Meisterschaft und deren Chance erhöht sich schlagartig wenn TP gegen Bayern so auftritt wie gegen Wolfsburg und diese Motivation wäre wohl geringer gewesen wenn TP sein Hauptaugenmerk auf den einzig machbaren Titel dem Pokal gelegt hätte. Also sorry Altwolf , aber noch einfacher kann ich es nicht erklären ich hoffe du kannst die Gedankengänge etwas nachvollziehen und du weißt ja mittlerweile aus Erfahrung: ich liege mit meinen Analysen eigentlich immer richtig.(für den letzten Satz darf es ruhig Daumen runter hageln, kein Problem, viel wichtiger ist die Kernaussage)

    (-5)
  • bale sagt:

    was mich ärgert ist das vorher !!!!es wurde ja direkt nach dem sieg in Wolfsburg von Turbine seite gesagt das wird ein ganz anderes spiel und das hatten dann alle Turbinen vorher im kopf.schlechte ängstliche Einstellung .ist fussball so einfach???

    (1)
  • Detlef sagt:

    Altwolf schrieb:
    „Man sollte die Leistung der Turbinen, insbes. auch die vom Sonntag, nun nicht dadurch herabwürdigen, das man sich auf Erklärungen bezügl.Schiedsrichterleistung u. sogg. Unerfahrenheit der eingesetzten Nachwuchstalente reduziert.“

    Niemand hat die Leistung der TURBINEN vom Mittwoch „herabgewürdigt“!!!
    Ich habe unsere Defizite mM nach sehr anschaulich dargelegt, und damit konnten die Wölfinnen ihr Spiel erst richtig aufziehen!!!
    Dazu sind sie Sonntag gar nicht gekommen, weil ihnen immer eine-, oder meist sogar zwei TURBINEN auf den Socken standen!!!
    Diese Laufarbeit fehlte in Hälfte Eins oft, und in Hälfte Zwei komplett!!!
    Als Ursache habe ich eben den Substanzverlust für mich festgelegt, denn Sonntag machten sie es ja absolut perfekt!!!
    Und wir konnten eben diesmal nicht eine MARINA MAKANZA aufbieten, die nocheinmal viel Schwung in den Angriff brachte!!!

    Ich will gar nicht verschweigen, daß das Wolfsrudel im KARLI weniger Fehler gemacht hat, vor allem beim Paßspiel, und daß vor allem ihre langen Bälle diesmal wesentlich genauer kamen als 3 Tage zuvor!!!
    Und um das was die TURBINEN langsamer wurden, beschleunigten sich die Wolfsburgerinnen!!!
    Beispielhaft hierfür war das Laufduell von Anna Blässe mit SVENJA HUTH!!!

    Eine Mannschaft spielt eben immer nur so gut, wie es der Gegner zuläßt!!!
    Sonntag spielte WOB schlecht, und machte viele Fehler, eben auch weil TURBINE sie dazu zwang!!!
    Mittwoch spielte TURBINE nicht mehr so druckvoll, weil sie viele Fehler machten, und die Wölfinnen ihrerseits aggressiver zu Werke gingen!!!

    Die Gegentore konnte man eigentlich schon nach 15-20 Minuten vorhersagen, da wir viel zu weit von den Gegenspielerinnen weg waren, und nicht energisch und konsequent genug auf die Ballführenden gegangen sind!!!
    In der Halbzeit hoffte ich noch, daß die Trainer dies in der Kabine ansprechen würden, und in Hälfte Zwei das Team wieder zum stärkeren Pressing, und Doppeln zurückfinden würde!!!
    Aber es wurde sogar noch schlimmer, und mit fortschreitender Zeit die Abstände immer größer!!!
    Und dann ist ein cleveres Team wie WOB eben nicht mehr zu halten!!!

    Die Schirileistung von Frau Illing war nicht gut, und damit meine ich nicht nur den nicht gegebenen Handelfmeter!!!
    Eine Schiri nur dadurch zu beurteilen, wie viele spielentscheidende Fehler sie gemacht hat greift hier eindeutig zu kurz!!!
    Sie war zu inkonsequent in ihren Entscheidungen!!!
    Denn als in Hälfte Zwei bereits alle Messen gesungen waren, pfiff sie plötzlich total kleinlich, übrigens auch gegen Wolfsburg!!!
    Da habe ich mir oft gedacht; „hättest Du so mal im ersten Durchgang gepfiffen“!!!

    Und diesmal hätte es eigentlich JULIA SIMIC treffen müssen, die nach Gelb wegen Ball wegschlagen, später auch Gelb wegen grobem Foul hätte sehen müssen!!!
    Auch hier drückte Frau Illing beide Augen fest zu!!!
    Auch einige Abseitsentscheidungen würde ich mir sehr gern noch einmal ansehen!!!
    Und junge-, unerfahrene Spielerinnen werden davon natürlich wesentlich mehr verunsichert, als „alte Hasen“, die damit viel besser umgehen können!!!
    Fußball ist eben auch sehr viel Psychologie!!!

    Und so wäre es sicher nicht undenkbar, daß den Wölfinnen bei einem sehr frühen Rückstand ab Minute 12 gleich wieder der Angstschweiß über den Rücken gelaufen wär!!!
    „Bloß nicht wieder verlieren und sich erneut blamieren“!!!
    Solche Gedanken können lähmen und verkrampfen, wie wir es am Sonntag nach dem schnellen Doppelschlag nach Wiederanpfiff erlebt haben!!! 😉

    (-5)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Was soll „eher vorsorgliches Alibi“ denn anderes heißen, als daß Schröder jetzt absichtlich Zweitligapersonal einsetzt, um sich nachher besser rechtfertigen zu können???
    Die Gründe für die Auswechslungen kennen wir jetzt!!!
    FELI RAUCH zog sich einen Muskelfaserriß zu, und fällt damit bis zum Februar aus!!!

    JENNY CRAMER spielte gegen Köln eine Halbzeit wohl recht ansprechend, aber das ist natürlich auch ein anderes Kaliber als WOB!!!
    Am Mittwoch konnte JENNY nicht viel ausrichten!!!
    Das darf und kann man ihr auch kaum ankreiden, denn auch ihre Mitspielerinnen bekamen in Hälfte Zwei leider nix gebacken!!! 🙁

    Ich hätte mir gewünscht, daß Schröder zur Pause auch ILA MAURO erlößt, denn man tat ihr keinen Gefallen mehr damit, ihre Defizite waren zu offensichtlich, und fit ist sie auch noch nicht!!!
    Aber Schröder schien irgendwie noch Hoffnung zu haben!!!

    Die Mannschaft war müde, an diesem Tag dem übermächtigen Gegner nicht gewachsen!!!
    Stellvertretend für alle durfte dann WIBKE MEISTER frühzeitig duschen gehen, und es blieben nur noch Zweitligaspielerinnen als Reserve übrig!!!
    Wer hätte sich bitte davon eine Kehrtwende versprechen sollen, keiner natürlich, nicht einmal Schröder???
    Es war eine Auszeichnung für DORO und LAURA, einmal im Erstligakader aktiv werden zu können, und dann auch gleich gegen Wolfsburg!!!

    Frau Fußball schrieb;
    „Die Einsatzzeiten der 3 waren absolut marginal wie auch ihr Effekt, sprich die Spielbeteiligung, als das sie als Entschuldigung für die Teamgesamtleistung taugten.“

    Was soll das denn bitte heißen???
    Eine Langzeitverletzte, die noch nicht einmal 90 Minuten Spielpraxis sammeln konnte, und zwei Debütantinnen, die zum ersten Mal überhaupt Erstligaluft schnuppern durften, welchen „Effekt“ sollten sie denn bitteschön erzielen???
    Sie mit einer „Entschuldigung für die Teamgesamtleistung“ auch nur in Verbindung zu bringen ist eine Frechheit!!!

    Eine plausible Entschuldigung sind die vielen Stammkräfte, die eben nicht auf dieser Reservebank Platz nehmen konnten!!!
    Anders als WOB, die ihre Verletzten relativ problemlos ersetzen konnten, fehlte uns eine gleichwertige Alternative!!!
    Wir konnten keine aktuelle Nationalspielerin auf der Bank lassen, und durch eine andere ersetzen!!!

    (-5)
  • hollly sagt:

    @tpnf, die Bayern Girls lassen aber auch gerne mal Punkte gegen sogenannte kleine liegen. Also sind nicht nur der Wob und Turbine gefordert das zu schaffen. Dem FFC trau ich es nach dem Trainerwechsel übrigends auch zu.

    (3)
  • Altwolf sagt:

    @tpfn.
    Da hast Du schon Recht, das ich Dich bei Deiner Erstaussage nicht verstanden habe. Deiner erweiterten Aussage kann ich da schon gedanklich besser folgen und ich gestehe Dir auch zu, das man so denken kann und dies auch eine gewisse Logik enthält.

    Doch ich denke so kompliziert und strategisch um „drei“ Ecken gedacht ist das Ganze nicht.
    Natürlich schmerzt die Niederlage in der Meisterschaft sehr und nun muß unbedingt der 2.Platz erreicht werden.
    Da aber grundsätzlich die Philosophie im Fußball gilt, „gewinne alle Spiele,die du spielst“ ist ein solches „Planspiel“ nicht als Grundlage für ein anderes Auftreten der Wölfinnen notwendig.

    Somit kann man Deine Gedankengänge durchaus im „Hinterkopf“ eines Trainers/Managers haben, jedoch die Motivation für den unbedingten Siegeswillen der Spielerinnen wird so etwas nicht enthalten. Die sind über ihre eigene Unfähigkeit eher „sauer“ und ärgern sich darüber, was sie da „verbockt“ haben.

    @Detlef.
    Es ist, wie bei der bekannten Sinnfrage „Was war zuerst vorhanden, Henne oder Ei ?“
    Am Sonntag war die Verfassung der Wölfinnen, die, mit der man dann evtl. am Mittwoch die der Turbinen charakterisieren kann.

    Du konstatierst einen Substanzverlust bei den Turbinen aufgrund der raschen Spielfolge, was sich mir nur aus der Tatsache erklären läßt, das Turbine am Sonntag eindeutig über seine Verhältnisse gespielt hat.
    Die physische Verfassung der Turbinen-Spielerinnen war bisher unter B.Schröder immer das herrausragende Element, so daß sowohl auf Seiten von WOB, als auch von Turbine, zumindest die an beiden Tagen spielenden Akteurinnen gleiche Vorraussetzungen haben müßten.
    Dem Argument, mit dem Fehlen von M.Makanza, einen deutlichen Leistungsnachteil hinnehmen zu müssen, kann ich nur bedingt folgen.
    Sie wurde in WOB erst in der 2.HZ eingewechselt und war dann als schnelle Konterspielerin neben S.Huth die ideale Ergänzung insbes. nach dem frühen Ausgleich und der 3:2 Führung für Turbine. An den entscheidenden Schlüsselpositionen des MF bzw. des Defensivverbundes ist sie, nach meiner Wahrnehmung nicht beteiligt gewesen, hätte also auch am Mittwochspiel nicht sehr viel mehr als die stattdessen eingesetzte Spielerin beitragen können.
    Eher schon J.Siwinska, insbes. allerdings der Ausfall von F.Rauch, von der ich persönlich auch viel halte.

    Die Schiri-Leistungen sind in der Regel immer von „inkonsequenten“ Entscheidungen geprägt und werden immer das ein oder andere Team bevor- o. benachteiligen, aber auch am Mittwoch war dies nicht für die Leistungen d. Teams entscheidend.
    Sicherlich kann man bei einem erfolgreich abgeschlossenen Handelfmeter (muß auch erst einmal erfolgreich abgeschlossen sein) darüber spekulieren, „was wäre wenn ?“ Aber hilft uns das weiter.
    Du führst einige Beispiele an, die sich gegen die Spielerinnen des VFL richten und Konsequenzen von der Schiri hätten erfordern sollen. Auf Turbineseite hast Du offenbar, wie ich auch bei den Turbine-Fans um mich herum wahrnehmen mußte, keine solche „Aktionen“ gesehen. Die „Aufschreie“ nach empfundenem Foulspiel oder Körpereinsatz der Wölfinnen waren heftig, jedoch Stillschweigen im umgekehrten Fall, aber das ist die übliche Fan-Reaktion in allen Stadien.
    Für mich war die Turbine-Leistung am Mittwoch ordentlich und da stimme ich mit Dir überein „Eine Mannschaft spielt eben immer nur so gut, wie es der Gegner zuläßt!!!“
    Und genau deshalb habe ich in meiner Aussage zur Leistung der Turbinen am Sonntag darauf hingewiesen nicht durch die „überzogene“ Kritik bezüglich des Mittwochs, den guten Eindruck vom Sonntag abzuschwächen bzw. herabzuwürdigen.

    Um es auf einen Nenner zu bringen und es auch positiv auszudrücken: Turbine hat am Sonntag eine gute Leistung u. WOB am Mittwoch eine gute Leistung gezeigt.

    Und völlig „uneigennützig“ wünsche ich Turbine wieder eine gute Leistung in den kommenden Spielen.
    P.S. Die Frage, was ist eigentlich mit V.Faißt los, scheint eine Erklärung gefunden zu haben, wie heute in der lokalen Presse zu lesen ist.
    Es gibt offenbar Differenzen zwischen ihr u.R.Kellermann, da sie seinen Angaben zufolge nicht mehr bereit ist auf der linken AV-Position spielen zu wollen, kommt sie auch kaum mehr zum Einsatz.
    Da ihr Vertrag zum Sommer 2016 ausläuft,sieht es nach Trennung aus,was ich persönlich sehr bedauere,denn sie ist für mich eine d.Besten auf dieser Position.

    (6)
  • OrbisJack sagt:

    @Altwolf

    Naja, wenn Faisst Wolfsburg verlässt, kommen wir auf die selber Frage wie Asllani und vielleicht Henry. Wohin?

    Wenn wir annehmen dass sie persönlich nicht jetzt fertig ist mit Titel gewinnen und bei die besten zu spielen sind die möglichkeiten in Europa jetzt begrenzt für ein Top Spielerin. Wolfsbur, Bayern, PSG oder Lyon (vvlt auch in die Nächsten Jahren Man City.) Sogar Rosengard sehe ich nicht mehr in deise ‚Liga‘.

    Bayern und Faisst? PSG? Lyon sehe ich nicht so für sie, also vielleicht doch über’s Atlantic zur NWSL?

    (-1)
  • hollly sagt:

    @Orbis Jack, mal abgesehen vom auslaufenden Vertrag von Verena Faißt. Warum sollte sie wechseln? Nur weil sie im Moment nicht in der Startelf steht? Wenn das jede machen würde dann dürfte man die Transferfenster garnicht mehr schliessen.
    Ich halte Verena Faißt für eine Spielerin die sich durch beisst und nicht weg läuft.

    (1)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf: Danke dir für die Info, das erklärt natürlich einiges.
    Auf der einen Seite ist es nicht okay, wenn eine Spielerin sich weigert, auf einer bestimmten Person zu spielen. Verena Faißt hat sicher im direkten Vergleich zu Noelle Maritz Vorteile auf der Linksverteidigerposition und hätte sich über diese Position auch wieder für die Nationalmannschaft empfehlen können, da es dort ja nicht so viel Konkurrenz gibt, wie im Mittelfeld. Anna Blässe hat ja gerade den Sprung geschafft, seit sie hinten rechts spielt.
    Auf der anderen hat Faißt im linken Mittelfeld in den letzten Jahren starke Spiele gemacht, insbesondere in den Finalspielen. Auch wenn die letzte Saison von Formschwankungen gezeichnet war, hat sie sich zum Ende hin wieder stabilisiert und u.a. ein starkes Pokalfinale gespielt. Da sie nicht bei der WM dabei war und dadurch die gesamte Vorbereitung mitmachte, hatte sie sicher große Hoffnungen, wieder Stammspielerin zu werden. Dann holt man eine Dickenmann und eine Bachmann und gibt ihnen, trotz wenig bzw. überhaupt keiner Vorbereitung, Ansatzgarantien im Mittelfeld. Dass so etwas frustriert, ist klar und sagt auch viel über den Umgang des Trainerteams mit verdienten und gut in der Mannschaft integrierten Spielerinnen. Das ist die Entwicklung, die mich beim VfL zurzeit am meisten beunruhigt.

    (13)
  • OrbisJack sagt:

    @holly

    Frag Altwolf, er hat das erwähnt, ich hab nur reagiert.

    (1)
  • never-rest sagt:

    Danke für die Info betr. V. Faißt Altwolf: Bei mir hätte Faißt nach meinen Eindrücken eindeutig den Vorzug gegenüber R. Bachmann oder Simic. Ihe Schnelligkeit und Dynamik fehlen. Außerdem besitzt sie einen strammen Schuß, den nicht viele in der Mannschaft aufweisen können. Verstehe allerdings auch Faißt nicht, warum sie partout nicht mehr auf der LV spielen will, wo sie eine gute Option ist und früher auch sehr erfolgreich gespielt hat. Falls Faißt am Ende der Saison gehen sollte, wäre es sehr schade. Es dürfte jedenfalls reichlich Interessenten für eine solch vielseitige Spielerin geben

    (6)
  • Altwolf sagt:

    @F.B.,@never-rest,@holly.
    Was dabei nun Ursache und Wirkung zum Verhalten von V.Faißt führt ist natürlich für uns rein spekulativ.
    Wenn sie sich im Training nicht entsprechend anbietet und dabei die für uns eigentlich ideal passende Position als LAV (hierbei sehe ich sie auch vor N.Maritz) nicht ausfüllen will,dann spielt es auch keine Rolle, ob wir glauben, R.Kellermann hätte irgendwem eine Einsatzgarantie gegeben, was ich persönlich auch nicht glaube, denn als Trainer sieht er die Spielerinnen auf bestimmten Positionen mit einer entsprechenden Spielvorstellung.

    Wenn sie sich nicht mehr mit ihrer ursprünglichen Spielposition arrangieren will, so halte ich dann ihr Verhalten doch für unprofessionel.
    Wir haben bei den Männern einen Vergleichsfall,wo sich C.Träsch eigentlich im DMF zu Hause fühlt,er jedoch nicht dort, sondern auf d. RAV-Position eingesetzt wird, was er zweifellos recht gut macht.Er schließt diese Position nicht aus,sondern gibt auf der rechten Außenbahn Alles, weshalb er dann auch spielt.

    Sollte sie weiterhin darauf bestehen, ist die Trennung unabdingbar und ich denke, das sie nicht unbedingt zu einem Top-Club gehen wird, sondern eher dahin, wo sie die angestrebte Position vorne links, spielen kann und das könnte auch in ihrer Heimat beim SC Freiburg sein.

    (2)
  • Altwolf sagt:

    @F.B.
    Deine Gedanken zu V.Faißt in Verbindung mit den Verpflichtungen von L.Dickenmann,E.Bussaglia u. R.Bachmann,teile ich nicht, denn alle 3 wurden unter dem Aspekt des Ausscheidens v. V.Odebrecht, M.Müller und der anhaltenden Verletzung von N.Keßler getätigt. Für die Defensive bezüglich der 4er-Kette wurde ja niemand zusätzlich verpflichtet.
    Vergessen solltest Du auch nicht, das Verena nicht nur die WM durch ihre Erkrankung verpasst hatte, sondern auch noch lange Zeit danach nicht im Mannschaftstraining war und wenn ich mich richtig erinnere, hatte sie auch die Vorbereitung noch nicht vollständig mitmachen können. In der Partie gegen Tyresö war sie erst in d.2.Hz vorne links eingewechselt worden, als sie auch das Tor machte, jedoch war sie nicht als Stammspielerin im linken vorderen MF vorgesehen.
    Gerade auch bei der sehr offensiven Spielausrichtung von WOB hätte sie auch als AV reichlich Möglichkeiten sich offensiv einzubringen.
    Warum will sie das nun nicht mehr?

    Ich sehe dieses Problem völlig unabhängig von den Neuverpflichtungen und denke, das hier auch nicht der von Dir aufgeworfene „Umgang des Trainerteams“ mit verdienten Spielerinnen bzw. integrierten Spielerinnen einen Vorwurf verdient, es sei denn, Du weißt diesbezüglich Konkretes u. nicht nur Spekuliertes oder Hineininterpretiertes.

    Schau Dir das Verhalten von Z.Jakabfi an, die viel mehr Grund zur „Klage“ hätte, denn auf ihren Positionen sind Neuverpflichtungen getätigt worden, doch sie hat sich entsprechend präsentiert und spielt auch dort und ich kann nicht erkennen, das da Probleme mit dem Trainerteam bestehen.

    Wir müssen abwarten, bis wir von den Beteiligten Konkreteres erfahren.

    (-1)
  • FFFan sagt:

    @ holly:
    „… mal abgesehen vom auslaufenden Vertrag von Verena Faißt. Warum sollte sie wechseln? Nur weil sie im Moment nicht in der Startelf steht?“

    Verena Faißt ist seit 2010 beim VfL. Ihr Stellenwert im Team ist seit zwei Jahren kontinuierlich gesunken. Auch aus dem Nationalmannschaftskader ist sie herausgefallen, wurde für die WM 2015 nicht berücksichtigt.
    Aus rein sportlicher Sicht täte ihr eine ‚Luftveränderung‘ gut. Aber möglicherweise gibt es berufliche oder private Gründe, die gegen einen Vereinswechsel sprechen.

    @ F.B.:
    „Auf der einen Seite ist es nicht okay, wenn eine Spielerin sich weigert, auf einer bestimmten Person zu spielen.“

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass V.Faißt sich „weigert“ (das hätte sonst wohl auch arbeitsrechtliche Konsequenzen).
    Der Grund, warum sie nicht mehr so gern auf der Linksverteidigerposition spielen will, könnte wiederum mit der Nationalmannschaft zusammenhängen. Denn die Bundestrainerin sieht Faißts Position eindeutig im Mittelfeld, wie die Länderspiele der Jahre 2013 und 2014 gezeigt haben.
    In Wolfsburg hingegen sind ihre Chancen auf einen Platz in der ersten Elf als Außenverteidigerin (trotz Maritz und Bunte) größer als im linken Mittelfeld, wo sie mit L.Dickenmann, R.Bachmann oder A.Popp konkurrieren würde.

    Die beste Lösung für alle Beteiligten könnte daher tatsächlich in einem Wechsel von V.Faißt zu einem anderen Verein bestehen, und das vielleicht nicht erst im Sommer…

    (8)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Denn als in Hälfte Zwei bereits alle Messen gesungen waren, pfiff sie plötzlich total kleinlich, übrigens auch gegen Wolfsburg!!!“

    Kommt uns das nicht bekannt vor? Im Bundesligaspiel Leverkusen-Wolfsburg war genau dasselbe zu beobachten: sehr großzügig in HZ1, nach der Pause dann immer kleinlicher und gegen Ende mit vielen, teils lächerlichen, gelben Karten!

    Das scheint also typisch für Frau Illing zu sein.

    (2)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf: Ich kann deiner Argumentation dieses Mal leider nicht wirklich folgen.
    Könnte es sein, dass du die EM mit der WM verwechselst? Verena hatte kurz vor der EM Pfeiffersches Drüsenfieber bekommen, vor der WM wurde sie aber – wie es so schön heißt – aus sportlichen Gründen aussortiert. Die Vorbereitung hat sie meines Wissens komplett mitgemacht, sie hat jedenfalls in allen Spielen auf dem Platz gestanden und, bis die Nationalspielerinnen dazu gestoßen sind, auch immer von Anfang an. Ich habe ja auch geschrieben, dass es nicht okay, wenn sie die Linksverteidiger-Position nicht einnehmen möchte, dennoch verstehe ich auch nicht, warum Kellermann sie nicht mehr im Mittelfeld haben möchte. Natürlich wird er Dickenmann und Bachmann keine Einsatzgarantie ausgesprochen haben, aber er gibt sie ihnen „faktisch“, indem er sie trotz mehr als durchwachsener Leistungen immer wieder aufstellt. Jakabfi ist da in der Tat ein erfreulicher Ausnahmefall, aber auch sie wurde zunächst nach sehr starken und spielentscheidenden Leistungen immer wieder auf die Bank gesetzt.

    Viola Odebrecht hat in der gesamten letzten Saison nicht gespielt und auch in der Saison zuvor kaum Einsätze gehabt. Ihr Karriereende hat also nicht wirklich die Notwendigkeit zu einer Neuverpflichtung nach sich gezogen. Man hatte ja auch noch Selina Wagner und Lina Magull, beide mit wesentlich größeren Perspektiven und kreativen Möglichkeiten als Bussaglia, aber die wollte man ja lieber abschießen.
    Ramona Bachmann ist von der Spielweise her nicht annähernd mit Martina Müller zu vergleichen und Lara Dickenmann auch nicht mit Nadine Keßler. Beide Spielerinnen sind sicher nicht als Ersatz für Keßler und Müller geholt worden. Ich glaube viel eher, dass man diese Spielerinnen geholt hat, weil sie auf dem Markt waren und dass man erst danach geschaut hat wie man sie einsetzen kann. Das Ergebnis ist genauso wenig zufriedenstellend, wie es bei den Transfers von Ogimi und Simic der Fall war.

    Mir scheint es nicht so, dass Kellermann zurzeit so etwas wie einen Spielvorstellung hat. Dazu wurde einfach in der letzten Zeit viel zu viel durchgewechselt und ständig neue taktische Formationen ausprobiert. Heute spielte z.B. Babett Peter als Außenverteidigerin und Lena Gößling erneut in der IV. Ich war heute nicht der einzige in Köln, der bei der Aufstellung den Kopf geschüttelt hat und sich dann während des Spielverlaufs bestätigt fühlte. Ohne Gößling geht von der Kreativität her im MF absolut nichts, und Vanessa Bernauer kann sich neben Bussaglia auch längst nicht so gut entfalten, aber selbst diese so offensichtliche Einsicht dringt nicht bis zu Kellermann durch. Die Mannschaft braucht vor allem mehr Kontinuität auf den Positionen und der Trainer scheint nicht in der Lage zu sein, dieses Problem zu erkennen.
    Das einzige, was ich weiß, ist, dass er sich seit ein paar Monaten stark unter Druck gesetzt fühlt. Der Verein hat maßiv in neue Spielerinnen investiert und der Ertrag ist zurzeit recht gering. Die Meisterschaft ist weg, das hatte man sich so sicher nicht vorgestellt. Auch die Auszeichnung zum Welttrainer scheint eine Bürde zu sein. Irgendwie ist das natürlich nachvollziehbar. Kellermann ist jetzt auch schon seit 7,5 Jahren im Amt, was auch im Frauenfußball eine wahnsinnig lange Zeit ist. Da fällt es schwer, bestimmte Dinge mit einem distanzierten Blick zu betrachten. Man hat zusehends das Gefühl, dass ein anderes Gesicht auf der Bank der Mannschaft gut tun würde.

    (2)

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