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DFB-Pokal: Potsdam will Wolfsburg wieder ärgern

Von am 9. Dezember 2015 – 9.46 Uhr 2 Kommentare

Drei Tage nach dem überraschenden 5:2-Erfolg des 1. FFC Turbine Potsdam beim VfL Wolfsburg in der Allianz Frauen-Bundesliga wollen die Potsdamerinnen beim Wiedersehen im DFB-Pokal-Viertelfinale das Kunststück noch einmal wiederholen.

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„Das Spiel war ein Rückschlag, ein Ausreißer, und wir müssen es wieder geradebiegen. Wir müssen im Pokal-Spiel anders auftreten, das wissen wir“, so Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann vor dem neuerlichen Duell beider Teams heute Abend um 18 Uhr (live im RBB-Stream und Liveschalten im RBB-Fernsehen) im Karl-Liebknecht-Stadion. „Das wird ein ganz anderes Spiel“, so Potsdams Trainer Bernd Schröder und die Französin Marina Makanza meint: „Es wird noch schwerer.“

Bayern will Bremen nicht unterschätzen
Zeitgleich tritt Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München bei Aufsteiger SV Werder Bremen an (live ab 17.55 Uhr auf Sport1). Bayern-Trainer Thomas Wörle warnt davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Schon das Spiel in der Bundesliga vor ein paar Wochen hat uns gezeigt, wie gut der Gegner ist. Von der Qualität her sind wir sicher besser, aber es sind nur 90 Minuten.“

Offizielles Logo des DFB-Pokal der Frauen

Offizielles Logo des DFB-Pokal der Frauen © DFB

Freiburg muss Magull ersetzen
Der SC Freiburg ist ebenfalls ab 18 Uhr beim 1. FC Lübars zu Gast und ist im Duell beim Zweitligisten klar favorisiert, auch wenn Freiburgs Trainer Jens Scheuer meint: „Lübars war in der letzten Saison Meister in der Zweiten Liga Nord, wir reden hier also eigentlich über einen Erstligisten. Wir wissen, was wir können und wollen das erneut auf den Platz bringen.“ Einen Wechsel in der Startaufstellung gegenüber dem 6:1-sieg gegen Bayer 04 Leverkusen wird es auf jeden Fall geben, denn Lina Magull wird nach ihrem diagnostizierten Bänderriss in der Schulter in diesem Jahr nicht mehr spielen können.

Sand will Jena erneut düpieren
Bereits ab 13 Uhr stehen sich der FF USV Jena und der SC Sand gegenüber. Vor zwei Jahren stellte Sand der Elf aus Thüringen schon einmal im Viertelfinale ein Bein. „Mir wäre es recht, wenn wir auch dieses Mal in Jena gewinnen können“, so Sands Sportlicher Leiter Dieter Wendling. Die Elf aus der Ortenau will in Jena wesentlich offensiver zu Werke gehen als zuletzt bei der 0:2-Niederlage in Frankfurt.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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