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DFB-Elf mit Laura Benkarth gegen England

Von am 26. November 2015 – 7.48 Uhr 4 Kommentare

Heute Abend um 18 Uhr (live in der ARD) trifft die deutsche Frauenfußball-Nationalelf in Duisburg in einem Testspiel auf den WM-Dritten England. Ein besonderes Spiel nicht nur für Abwehrspielerin Annika Krahn, sondern auch für Torhüterin Laura Benkarth.

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Mehr als drei Jahre ist es her, dass die 23-jährige Torhüterin des SC Freiburg erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen wurde. Ein Länderspiel durfte sie bis zum heutigen Tag nicht bestreiten, doch gegen England wird sich das ändern.

Neid: „Laura wird spielen“
Da die deutsche Nummer Eins Almuth Schult verletzt ist wird Benkarth erstmals zwischen den Pfosten stehen. „Laura wird spielen. Sie hat bisher noch kein Länderspiel, jetzt soll es das erste sein“, bestätigte Bundestrainerin Silvia Neid auf der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel Benkarths Einsatz.

Besonderes Spiel für Krahn
Doch auch für Abwehrspielerin Annike Krahn ist die Partie eine besondere, holte sie dich 2009 in der MSV-Arena vor der Rekordkulisse von 28 112 Zuschauern mit ihrem ehemaligen Verein FCR 2001 Duisburg gegen Zvezda 2005 den UEFA Women´s Cup. „Für mich ist das hier ein Stück Heimat, ich habe acht Jahre in Duisburg gespielt und mit dem FCR hier in der Arena gespielt. Für mich ist das ein besonderes Spiel.“

Laura Benkarth

Laura Benkarth wird gegen England ihr erstes Länderspiel bestreiten © Karsten Lauer

Schlechte Erinnerungen
Der DFB-Elf kommt der Gegner gerade recht, denn bei der Frauenfußball-WM in Kanada gab es im Spiel um Platz 3 für die DFB-Frauen Anfang Juli eine bittere 0:1-Niederlage. „Wir wollen das erfolgreiche Jahr erfolgreich abschließen und mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen“, meint Krahn.

Spiel zum Testen nutzen
Und Neid ergänzt: „Wir möchten das Testspiel nutzen, um Spielerinnen zu sehen, die bisher noch gar nicht oder nur wenig zum Einsatz kamen, um zu sehen, wo wir stehen und ob wir die Richtigen dabei haben. Wir wollen den Engländerinnen zeigen, dass wir ihnen trotz vieler fehlender Spielerinnen Paroli bieten können.“

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • hannibal sagt:

    Neid: „Laura wird spielen“

    Das ist nur folgerichtig, immerhin war es ja eine Essener Spielerin die Almuth Schult außer Gefecht gesetzt hat.

    (-15)
  • wisser sagt:

    mich wundert, dass nicht zu mindest als “ geste“ M. Kämper in den kader berufen wurde, hat sie doch ein heimspiel!
    nun ja, ein händchen müßte man haben.

    (-9)
  • vikkybummsy sagt:

    Mein Fazit aus dem Spiel:
    Deutschland sucht die Superknipserin. Bis zum gegnerischen Strafraum alles ganz OK, aber dann…..

    (9)
  • Dori sagt:

    @vikkybummsy
    Ich finde nicht mal, dass bis zum gegnerischen Strafraum alles okay war… Wenn der Gegner das Pressing anfängt, sieht unsere Mannschaft oft nicht wirklich gut aus. Da fehlt nicht nur eine vernünftige Stürmerin, sondern auch die nötige Ruhe und richtige Ballbehandlung in Drucksituationen.
    Allerdings wurden auch viele Spielerinnen getestet, von denen mir Feli Rauch übrigens am besten gefallen hat.

    (7)

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