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Champions League: Frankfurt und Wolfsburg gewinnen Hinspiele

Von am 11. November 2015 – 22.28 Uhr 15 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt haben ihre Achtelfinalhinspiele in der UEFA Women’s Champions League gewonnen. Beide Teams setzten sich auswärts durch, den Wolfsburgerinnen spielte dabei ein Eigentor in die Karten. Anja Mittag rettete Paris Saint-Germain einen Punkt.

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Der 1. FFC Frankfurt gewann bei Lillestrøm SK in Norwegen mit 2:0 (1:0), der VfL Wolfsburg setzte sich beim englischen Meister Chelsea LFC mit 2:1 (1:0) durch.

Islacker trifft erneut
Beim 1. FFC Frankfurt stellte Mandy Islacker erneut ihre gute Form unter Beweis. Die Neu-Nationalspielerin brachte ihre Mannschaft in der 37. Minute mit 1:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit erzielte Kerstin Garefrekes den 2:0-Endstand (56.). Insgesamt erspielten sich die Frankfurterinnen in Norwegen ein Chancenplus, ließen aber erneut zu viele Möglichkeiten liegen.

Claire Rafferty (l.) lässt Wolfsburg jubeln. © foto2press / Michael Täger

Claire Rafferty (l.) lässt Wolfsburg jubeln. © foto2press / Michael Täger

Zwei Eigentore in England
Der VfL Wolfsburg ging gegen Champions-League-Neuling Chelsea bereits in der dritten Minute in Führung. Ein Eigentor von Claire Rafferty brachte den zweifachen Titelträger früh auf die Siegerstraße. In der 54. Minute stellte Babett Peter alles wieder auf Null. Auch sie traf ins eigene Tor und sorgte somit für den Ausgleich der Londonerinnen. Den Endstand markierte Caroline Graham Hansen mit dem Treffer zum 2:1 in der 78. Minute.

Paris nur remis
Für eine kleine Überraschung sorgten die Schwedinnen von KIF Örebro, die gegen Paris Saint-Germain zu einem 1:1 (1:0)-Erfolg kamen. Sanna Talonen brachte Örebro bereits in der dritten Minute in Führung. Anja Mittag gelang in der 71. Minute der Ausgleich.

Lyon gewinnt
Besser machte es der französische Meister Olympique Lyonnais. Der zweifache Champions-League-Sieger gewann bei Atlético Madrid mit 3:1 (1:0). Louisa Nécib sorgte für die überlegen aufspielenden Französinnen in der 22. Minute für die 1:0-Führung. Die Ex-Potsdamerinnen Ada Hegerberg verdoppelte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Nach dem Seitewechsel kam Madrid durch Nagore Calderón zunächst zum Ausgleichstreffer, ehe Hegerberg in der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand traf.

Barcelona siegt beim Bayern-Bezwinger
Der FC Twente, der in der letzten Runde noch den FC Bayern München bezwingen konnte, unterlag auf eigenem Platz dem FC Barcelona mit 0:1 (0:0). Nach torloser erster Halbzeit gelang Olga García in der 76. Minute der einzige Treffer des Spiels.

Hjørring verliert
Die Däninnen von Fortuna Hjørring unterlagen bei Brescia mit 0:1 (0:0). Daniela Sabatino sorgte in der zweiten Minute für den einzigen Treffer der Partie.

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15 Kommentare »

  • adipreissler sagt:

    In der Nachspielzeit wurde die lange verletzte Dzsenifer Marozsán ausgewechselt.

    Auf der Ersatzbank saßen 91 Minuten die Frankfurter Top-Einkäufe Clark, van Egmond, Schmidt, Linden, Ogimi.

    (21)
  • enthusio sagt:

    @Nora Kruse:

    „In der Nachspielzeit wurde die lange verletzte Dzsenifer Marozsán eingewechselt.“

    Das Gegenteil ist der Fall, Marozsan stand fast das komplette Spiel auf dem Platz und wurde erst in der Nachspielzeit gegen Bella Linden ausgewechselt.

    Bemerkenswert ist übrigens, dass Lyon – anders als in den bisherigen Spielen der französischen Liga – ein Gegentor kassiert hat. Das ist aber nicht Fei Wang anzukreiden, denn die saß mal wieder nur auf der Bank. Pauline Bremer stand dagegen in der Startformation, wurde aber schon früh in der 1. Halbzeit ausgewechselt.

    Ebenfalls bemerkenswert ist, dass klare Siege (bzw. Niederlagen) in den heutigen sechs Achtelfinal-Hinspielen ausblieben.

    Das Siegtor von Graham Hansen hat mir besonders gut gefallen, ihm ging eine schöne Einzelleistung voraus.

    (13)
  • karl sagt:

    „In der Nachspielzeit wurde die lange verletzte Dzsenifer Marozsán eingewechselt.“
    Ich habe das eher so in Erinnerung dass Marozsan von Beginn an spielte und in der Nachspielzeit ausgewechselt wurde.

    (9)
  • F.B. sagt:

    Glückwunsch an Frankfurt, mit einem solchen Ergebnis konnte man nach den letzten Leistungen nicht unbedingt rechnen. Bisher hat man die besten Leistungen in der CL abgeliefert. Damit sollte man auch durch sein.

    Wolfsburg sollte eigentlich auch durch sein, denn ich denke ich nicht, dass Chelsea in Wolfsburg mit 2:0 gewinnen wird. In der ersten Halbzeit war es ein sehr taktisches Spiel, man hatte nach dem 1:0 zwar keine wirkliche Torchance mehr, hat aber auch nichts zugelassen. Das kompakte zentrale Mittelfeld mit Gößling, Bernauer und Bussaglia hat mir gut gefallen, auch wenn Letztere im Grunde wie in der gesamten Saison spielt: sehr unauffällig. Das Gegentor war natürlich mal wieder sehr unglücklich, die wie vielte Bogenlampe war das mittlerweile? Danach hatte Chelsea kurz Oberwasser und zwei Chancen zum Ausgleich, wie auch gegen Essen ist man dann aber zurückgekommen. Letzteres ist für mich die wichtigste Erkenntnis aus den letzten beiden Spielen.
    Bei Hansen ist es wirklich beeindruckend, dass sie – egal ob sie viel Spielpraxis hat oder nicht – immer in der Lage ist, den Unterschied zu machen. Und das mit 20 Jahren. Der Unterschied zwischen Hansen und Bachmann ist für mich exakt der, dass Erstere mit einer Einzelaktion ein Spiel entscheiden kann und Letztere nicht. Man kann Bachmann heute zwar Einsatz und Laufbereitschaft attestieren, es fehlt ihr aber an Durchschlagskraft im 1:1 und an Zug zum Tor, schlicht an individueller Qualität.

    (7)
  • never-rest sagt:

    Frankfurt hat ein richtig gutes Spiel gemacht, kein Vergleich mit dem Debakel im Pokal beim FCB. Stabile Defensive und gefälliges Pass- und Laufspiel, nur im Angriff hakt es manchmal.

    WOB konnte mich dagegen zum wiederholten Mal in dieser Saison nicht vollständig überzeugen. Der Sieg geht natürlich in Ordnung. Aber nach dem geschenkten frühen Eigentor von Chelsea haben sich die Wölfinnen selbst eingelullt, bis WOB das Geschenk mit dem Eigentor von Peters zurück gegeben hat. Danach war WOB wieder wach und zeigte starke 15 Minuten, zeigte endlich wie es gehen kann. Leider wurde Hansen mMn viel zu spät eingewechselt. Im eins gegen eins und in puncto Torgefährlichkeit steckt sie die prominenten Neuzugänge bei WOB locker in die Tasche. Auch Jakabfi bekommt m.E. viel zu wenig Spielzeit, wenn ich bedenke, dass z.B. Dickenmann nach einer halben Stunde fast komplett abgetaucht ist. Auch Popp war viel früher reif für eine Auswechslung, unabhängig von ihrer obligatorischen Kopfverletzung, die sie sich mal wieder bei einem Crash zugezogen hat.

    Die Nr. 7 von Chelsea („Dickensen“ ?) hat mir übrigens gut gefallen. Maritz hatte ihre liebe Mühe und Not. Konnte sich oft nur mit Fouls behelfen.

    (4)
  • FFFan sagt:

    @ adipreissler:
    „Auf der Ersatzbank saßen 91 Minuten die Frankfurter Top-Einkäufe Clark, van Egmond, Schmidt, Linden, Ogimi.“

    Dass er die Startelf quasi hat ‚durchspielen‘ lassen, ist gewissermaßen auch ein ‚Statement‘ von Colin Bell: von den Neuzugängen ist momentan nur J.Groenen gut genug für die erste Elf.

    Wenn nicht wieder Verletzungen einen Strich durch die Rechnung machen, wird es wohl vorerst bei dieser Aufstellung bleiben: mit Bartusiak auf der „6“, Marozsan auf der „10“ und Garefrekes im Sturm – und mit Ogimi & Co. eben auf der Ersatzbank!

    (6)
  • enthusio sagt:

    Das Fazit nach den ersten sechs Spielen lautet, dass die Titel-Favoriten sich mittlerweile bereits im Achtelfinale der Champions League gegen „kleinere“ Mannschaften schwer tun.

    Vorjahresfinalist Paris hat gerade mal ein mageres Unentschieden gegen Örebro, den abgeschlagenen Tabellenfünften der schwedischen Liga, erzielt. Nach diesem Spiel beendete übrigens deren Kapitänin Elin Magnusson aus gesundheitlichen Gründen ihre Karriere.
    https://ffschweden.wordpress.com/

    Dass Lyon gegen Atletico Madrid keinen Kantersieg erzielt, sondern stattdessen ein Gegentor kassiert, hätte ich auch nicht erwartet.

    Wolfsburgs Sieg bei Chelsea durch die schöne Einzelleistung von Graham Hansen war glücklich, denn in der 2. Halbzeit hätte Chelsea durchaus den Ausgleich erzielen können.

    Einzig Titelverteidiger Frankfurt ließ in Norwegen nichts anbrennen und gewann relativ überzeugend bei Lillestrøm.

    Barcelona schließlich hat den Bayern gezeigt, wie Twente Enschede zu knacken ist, aber auch hier war es ein knappes Ergebnis.

    Die Dänen (wenn auch kein Titelfavorit) blamieren sich total: nach dem Ausscheiden von Brøndby Kopenhagen in der letzten Runde verliert auch Fortuna Hjørring das Hinspiel in Brescia und muß um das Weiterkommen zittern.

    Mal sehen, wie sich heute Rosengård gegen Verona anstellt und ob Slavia Prag gegen Zvezda Perm ein Sieg gelingt.

    @never-rest:

    Chelseas Nr. 7 hieß Davison.

    (1)
  • translate sagt:

    @FFFan:
    „Wenn nicht wieder Verletzungen einen Strich durch die Rechnung machen, wird es wohl vorerst bei dieser Aufstellung bleiben.“

    Zusätzlich könnte der stete Unsicherheitsherd Schumann eventuell noch durch Kremer ersetzt werden …

    (0)
  • F.B. sagt:

    @never-rest: Hansen war zuvor angeschlagen und beim Spiel gegen Essen nicht im Kader. Es bleibt zu hoffen, dass sie mal dauerhaft verletzungsfrei bleibt, dann spielt sie sicher auch wieder regelmäßig von Beginn an.
    Zu Jakabfi: Volle Zustimmung! Sie hat ja auch die beiden vorherigen Spiele mit einem Tor und einer Vorlage entschieden, aber Bachmann und Dickenmann scheinen wohl eine Klausel in ihrem Vertrag zu haben, die ihnen Spielzeit garantiert.
    Bei Maritz hat man schon in der letzten Saison gesehen, dass sie gegen Topmannschaften in der Defensive überfordert ist. Warum man dann nicht Faißt oder Bunte spielen lässt, die das in der Vergangenheit sehr viel besser gemacht haben, ist mir rätselhaft – wie so viele Entscheidungen des Trainerteams in dieser Saison.

    (8)
  • Fidibus sagt:

    @never-rest: Popp hat bei einem Befreiungsschlag Lindahls aus kürzester Distanz den Ball an den Kopf bekommen, wonach sie recht benommen über den Platz taumelte. Deshalb wurde sie ausgewechselt. Ihre berüchtigten Aktionen wie Fallenlassen, Lange-Liegen-Bleiben hat sie heute erfreulicherweise unterlassen.

    (6)
  • Altwolf sagt:

    Ein intensives Spiel zwischen Chelsea und WOB,wobei alles geboten wurde, was man sich bei solch einem Spiel erhoffen kann.

    Rotwürdige Tätlichkeit von G.Flaherty, unsportliches Schauspiel von R.Bachmann, kämpferische u.körperliche Auseinandersetzungen en masse,kuriose Eigentore, der Fast-Knock out von A.Popp,Flutlicht mit zu wenig Licht u. zu geringer Mastenhöhe,“Kriegsbemalung“ als Blendschutz, überwässerte Spielfläche,offenes Spielergebnis und nur das Wichtigste, die fußballerische Klasse hat gefehlt.
    Wohl dem, der eine Caro Hansen hat, die aus diesem Hin- u. Hergebolze wie eine Lichtgestalt erschien und so wenigstens ein ordentliches Ergebnis für die Wölfinnen erzielte.

    (15)
  • Herr Schulze sagt:

    @never-rest: Ich habe mir das FFC-Spiel erst heute anschauen können und erst in der zweiten Halbzeit vor dem 2-0-Treffer ein paar gelungene Spielzüge erkennen können. Die erste HZ war schwach und ganz im Zufallsstil der vergangenen Wochen. Ein „richtig gutes Spiel“ war das eben nicht. Diesmal hat nur der Gegner gestimmt. Und dessen Unvermögen vor dem FFC-Tor. Gegen Freiburg reicht das wohl kaum.

    @adipreisler: Schön beobachtet.

    @FFF: Solange Crnogorcevic, Priessen oder gar eine Sförzel „gut genug“ sind, sagt die Bank nur etwas über Bell aus, nicht über die Qualität der Spielerinnen.

    (3)
  • dummkopf/football-women.com sagt:

    @Hr.Schulze
    Immer schön, wenn noch jemand das Spiel anschaut und es nicht anhand des Ergebnisses zu bewerten braucht. Ich musste leider auch in der Halbzeit raus, da Twente doch ein besseres Spiel versprach. Man will ja schliesslich die Dickinsens kennen, die dort Jensen heissen.
    War dann aber auch eher interessant als hochklassig da.
    Dem Kommentar entnehme ich allerdings, dass Kvinner sogar noch Torchancen verdaddeln konnte?

    (-2)
  • Herr Schulze sagt:

    @dummkopdf: So isses!

    (-1)
  • FFFan sagt:

    @ Herr Sch.:
    „Solange Crnogorcevic, Priessen oder gar eine Sförzel „gut genug“ sind, sagt die Bank nur etwas über Bell aus, nicht über die Qualität der Spielerinnen.“

    Mit „Statement“ war gemeint: es sagt etwas darüber aus, wie Bell die Qualität der Spielerinnen einschätzt!

    (6)

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