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DFB-Pokal: Chance zur Revanche

Von am 6. November 2015 – 11.40 Uhr 6 Kommentare

Acht Partien, darunter fünf Erstliga-Duelle, finden am Wochenende im Achtelfinale des DFB-Pokals statt. Dabei kommt es gleich zu zwei Neuauflagen von Bundesligabegegnungen der vergangenen Woche.

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Am vergangenen Sonntag empfing der 1. FFC Frankfurt den FC Bayern München, die TSG 1899 Hoffenheim empfing den 1. FFC Turbine Potsdam. Beide Male unterlag die Heimelf und hat jetzt die Chance zur Revanche – diesmal allerdings auf des Gegners Platz.

FF USV Jena reist nach Köln
Den Auftakt ins Pokalwochenende macht aber das Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FF USV Jena am Samstag um 11 Uhr. In der Bundesliga sind die Kölnerinnen noch sieglos, unterschätzen will der USV sie dennoch nicht. „Wir nehmen Köln sehr ernst und wissen, dass wir alles abrufen müssen, um bestehen zu können. Aber natürlich fahren wir nach Köln um eine Runde weiterzukommen“, so Co-Trainer Steffen Beck.

Hoffenheim übt Elfmeterschießen
Um 13 Uhr werden gleich drei Partien angepfiffen. Darunter zwei weitere Bundesligaduelle. Titelverteidiger VfL Wolfsburg empfängt die SGS Essen, der 1. FFC Turbine Potsdam spielt gegen die TSG 1899 Hoffenheim. „Potsdam hat durch den Sieg bei uns natürlich Selbstvertrauen bekommen. Ich erwarte, dass sie wieder von Beginn an dominant spielen, um die Partie schnell zu entscheiden. Sie wollen ihren Zuschauern sicherlich etwas bieten“, sagt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. 0:3 endete die Partie aus Sicht seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende. Diesmal soll es deutlich enger werden: „Ein Pokalspiel ist etwas ganz anderes als das Ligaspiel. Es muss einen Sieger geben, notfalls nach Verlängerung  oder Elfmeterschießen. Wir werden auf jeden Fall mal Elfmeterschießen üben“, sagt der Ehrmann weiter. Zeitgleich spielt außerdem der SV Hegnach 1947 gegen den 1. FC Lübars.

Herford nicht unterschätzen
Der Fußballsonntag wird eröffnet Zweitligist Herforder SV gegen den klassenhöheren SC Sand, der sich in der Allianz Frauen-Bundesliga auf einem Höhenflug befindet. „Meine Mannschaft und ich wissen aber auch, dass es ein böses Erwachen geben kann, wenn man es nicht erwartet“, warnt SC-Trainer Alexander Fischinger davor, den kommenden Pokalgegner zu unterschätzen und fügt ergänzend hinzu: „Wir müssen auch in Herford fixiert sein und das Spiel genauso ernst nehmen wie jedes Spiel bisher.“ Trotz zahlreicher Abgänge, darunter einige Leistungsträger, wisse der Erstligaabsteiger, wie er gegen den SC Sand aufzutreten hat. „Ich muss darauf achten, dass unseren Spielerinnen keine Flügel wachsen.“

Jubel des 1. FFC Frankfurt

Können die Frankfurterinnen diesmal gegen München jubeln? © Mirko Kappes / girlsplay.de

Topsspiel in München
Um 13.15 Uhr folgt das Top-Spiel zwischen dem FC Bayern münchen und dem 1. FFC Frankfurt. In der vergangenen Woche gewann der FCB in Frankfurt knapp mit 1:0, obwohl die Frankfurterinnen über weite Strecken die bessere Mannschaft waren. „Trotz des unter dem Strich enttäuschenden Resultats im Liga-Spiel gegen den FC Bayern München haben wir am letzten Sonntag vieles richtig gemacht, so dass wir im Hinblick auf die Pokal-Partie in München nur an einigen Stellschrauben drehen müssen. Es geht vor allem darum, mehr Entschlossenheit an den Tag zu legen – in beide Richtungen wohlgemerkt. Zum einen gilt es, unnötige Gegentore zu vermeiden, zum anderen wollen wir alles daransetzen, in der Offensive mehr Chancen zu kreieren und diese dann auch konsequenter zu nutzen“, sagt FFC-Trainer Colin Bell. „Wir freuen uns auf das erneute Kräftemessen mit dem amtierenden Champions League Sieger und wollen mit viel Leidenschaft, Einsatz und fußballerischen Mitteln um den Einzug ins Pokal-Viertelfinale kämpfen,” so Münchens Trainer Thomas Wörle.

Freiburg siegessicher
Um 14 Uhr wird in Meppen das Nordderby zwischen Zweitligist SV Meppen und Erstliga-Aufsteiger SV Werder Bremen angepfiffen, zeitgleich außerdem das Bundesligaduell zwischen dem SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen. „Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber wir wollen mit allen Mitteln ins Viertelfinale einziehen“, sagt Bayer 04-Trainer Thomas Obliers, der nach der jüngsten 0:2-Niederlage gegen DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg seine Mannschaft trotz arger personeller Probleme auf einem guten Weg sieht: „Wir haben dem Spitzenteam das Leben mächtig schwer gemacht und waren nah dran am Punktgewinn, darauf können wir aufbauen und wollen dieses Selbstvertrauen mit in das Freiburg-Spiel nehmen“, sagt Thomas Obliers, Trainer der Werkself. Sein Gegenüber, Jens Scheuer, gibt sich siegessicher: „Wir wollen und werden das Pokal-Viertelfinale erreichen.“ Jens Scheuer gibt sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem Bundesliga-Neunten siegessicher. Diese Sicherheit führt er auf die Tatsache zurück, dass er „weiß, was die Mannschaft kann, wozu sie in der Lage ist. Diese Leistung wollen wir auf den Platz bringen.“

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