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VfL Wolfsburg erobert Rang zwei

Von am 2. November 2015 – 20.01 Uhr 14 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat zum Abschluss des siebten Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga den zweiten Tabellenplatz erobert. Die Wolfsburgerinnen feierten am Montagabend einen 2:0 (1:0)-Sieg bei Bayer 04 Leverkusen.

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Durch den „Dreier“ bei der Werkself hat der VfL nun, genau wie der SC Sand, die SGS Essen und der 1. FFC Frankfurt, 13 Punkte auf dem Konto. Allerdings haben die Wolfsburgerinnen das bessere Torverhältnis.

Dickenmann und Jakabfi treffen
Vor 778 Zuschauern brachte Lara Dickenmann den VfL in der 36. Minute in Führung. In einer umkämpften Partie, in der Schiedsrichterin Daniela Illing insgesamt siebenmal zur Gelben Karte griff, erzielte Zsanett Jakabfi in der Nachspielzeit den 2:0-Endstand.

Umkämpfte Partie
Zwar war Wolfsburg die Spiel bestimmende Mannschaft, doch die Leverkusenerinnen standen kompakt und ließen nur wenig klare Torchancen zu, ohne allerdings auch selbst große Gefahr vor dem Wolfsburger Tor zu versprühen. Mit Ausnahme von Frauke Roenneke, deren Schuss nur knapp das Tor verfehlte (18.). Zuvor hatten Caroline Hansen (14.) und Alex Popp (16.) gute Chancen ausgelassen.

Spielszene Bayer 04 Leverkusen gegen VfL Wolfsburg

Die Partie zwischen Leverkusen und Wolfsburg war hart umkämpft © Mirko Kappes / girlsplay.de

Dickenmann: „Der Sieg tut uns gut“
Torschützin Lara Dickenmann meinte nach der Partie: „Der Sieg tut uns gut, es war ein harter Kampf und am Schluss auch ein bisschen hektisch. Da hatten wir noch das Freiburg-Spiel ein bisschen im Kopf, wo wir zwei späte Gegentreffer kassiert haben. Aber wir haben gezeigt, dass wir über 90 Minuten Fußball spielen können.“

Krahn: „Haben stark gekämpft“
Leverkusens Verteidigerin Annike Krahn meint: „Alles in allem hat Wolfsburg verdient gewonnen, aber wir haben stark gekämpft und hatten die eine oder andere Torchance. Wir müssen im Aufbauspiel noch ruhiger werden.“



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

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14 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    Das Ergebnis ist letztendlich zufriedenstellend, da sich Bayer als kämpferisch sehr starkes Team zeigte.

    Enttäuschend, daß das Team,was die meisten Kombinationen bis zum 16er zeigt und sich dadurch auch die meisten Torchancen erspielt, so schwach im Abschluß agiert.

    Allein die Verwertung der Hälfte dieser Chancen reichten aus, um so ein Spiel ohne „Zittern“ zu gewinnen.

    Viele gute Ansätze, aber auch viele Fehlpässe in unbedrängter Situation, wie auch die Abstimmung in den Laufwegen noch Bedarf an Qualitätszuwachs hat.

    (7)
  • F.B. sagt:

    Aus Wolfsburger Sicht sind die drei Punkte heute das wichtigste. Wirklich besser lief es in der Offensive aber auch nach einer Woche mit ausschließlichem Training nicht. Aus Leverkusener Sicht hat man im Grunde das maximale rausgeholt, man hat wenig zugelassen und sogar noch eine gute Chance zum Ausgleich gehabt. Um offensiv gefährlicher zu sein, hat der Kader natürlich nicht mehr hergegeben.

    Gut fand ich zunächst die Idee, Gößling alleine auf der Sechs spielen zu lassen und die sehr defensiven und offensiv kaum Impulse gebenden Bussaglia und Bernauer auf der Bank zu lassen. Simic hat sich allerdings erneut als Fremdkörper erwiesen und wurde – wenn sie sich mal hinten einen Ball abholen wollte – im Spielaufbau fast durchgehend ignoriert. Über das Tor von Jakabfi habe ich mich sehr gefreut, sie war aus meiner Sicht neben Gößling auch die einzige, die in der 2. Halbzeit, als dann Leverkusen stärker gedrückt hat, dagegen hielt. Hansen wird wohl noch eine Zeit brauchen, war heute aber auch wieder zu eigensinnig. Popp ist sicher auch noch nicht bei 100%, heute kaum im Spiel. Bachmann war in den ersten 30 Minuten ein Totalausfall, steigerte sich dann immerhin etwas und bereitete beide Tore vor. Insgesamt hat sie sich aber – wie Dickenmann und Bussaglia – noch nicht wirklich in der Mannschaft eingefunden. Die Offensive bleibt das Problem.
    Auffällig noch, dass in einem eigentlich nicht überharten Spiel sieben gelbe Karten vergeben wurden. Wenn ich da an Frankfurt-Bayern denke…

    (12)
  • balea sagt:

    Ich fand die Schiri konsequent und gut. Vielleicht wäre es unter ihrer Leitung nicht zu so vielen Fouls bei FRA vs BAY gekommen. Leider hat sie die Schwalbe von Popp nicht gesehen und Beck eine Gelbe gegeben. Die war zuRecht ziemlich sauer.
    Ansonsten aufgrund der Spielüberlegenheit zwar ein verdienter Sieg von WOB, aber LEV hatte doch ein sehr gutes Rezept, um im MF stets den Spielfluss zu unterbinden. Die Zweikampfquote dürfte leicht positiv für LEV ausgegangen sein.

    (4)
  • translate sagt:

    @balea:
    „Leider hat sie die Schwalbe von Popp …“
    @F.B.:
    „Auffällig noch …“

    Wieder mal „auffällig“, ist das unsportliche theatrale Verhalten leider schon lange als „gewohnt“ einzustufen.
    Da die Schiedsrichterin eine ihre Showeinlagen nicht zu schätzen wußte, hat sie gestern (wegen Meckern) wenigstens mal die gelbe Karte gesehen.
    Für ihre „Schwalbe“ hätte sie eigentlich gelb/rot sehen müssen.

    Wirkich schade, dass sie sich dies immer wieder antut und nicht davon lassen kann.
    Einsicht ist halt (oft) kein so einfacher Prozess …
    Doch könnte man von Wolfsburger Seite eine gewisse Hilfestellung erwarten.

    (27)
  • Ralligen sagt:

    Wieder eine desolate Vorstellung von Bachmann,eine Spielerin von dem Kaliber? sollte in der Lage sein, gegen diese B-Juniorinnen von LEV ohne jegliche Erfahrung, wenigstens ein paar Dinger im Kasten unterzubringen.

    (-1)
  • fidibus sagt:

    Respekt vor der Skrupellosigkeit von Alex Popp (Ironie). Sie stürmt mit grossen Schritten auf den Titel als unfairste Spielerin der Liga zu. Dabei hätte sie das absolut nicht nötig, denn sie hat alle Anlagen, eine Top-Fussballerin zu sein. Sehr schade.

    (23)
  • Ralligen sagt:

    „unfairste Spielerin der Liga“
    Mir würde da noch ein anderer Namen einfallen,und zwar Melanie Leupolz.
    Seit die Runde 15/16 begonnen hat ist Sie nur beteilig an fiesen Fouls,beim Meckern sowie Ihr Zweikampfverhalten völlig grenzwertig ist.Nur der Natio-Bonus scheint Sie vor einer schon lang verdienten Sperre zu schützen wie letzten Sonntag auch wieder.Hier hat eine Spielerin scheinbar Bodenhaftung verloren.

    (9)
  • labersack sagt:

    Wer war denn eigentlich die meistgefoulte Spielerin in der Partie?

    (2)
  • Manuel sagt:

    @fidibus, @Rallingen:

    Beide geben sich nicht viel.

    Letzendlich braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Schiedsrichterinnen immer mitmachen und die Kommentatoren schon anfangen zu sabbern, wenn die beiden sich die Schuhe zubinden.

    Die beiden zusammen mit den unglaublichen Kommentatoren, die alles toll finden, haben mir den Spaß an der Nationalmannschaft genommen.

    (-3)
  • balea sagt:

    @labersack

    Jessica Wich.

    (7)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Ralligen
    Wenn Du schreibst:
    > B-Juniorinnen von LEV ohne jegliche Erfahrung
    dann hätte ich zumindest einen deutlichen Aufschrei der LEV-Fans erwartet, und so muss ich eben als TP-Fan einspringen und Dich mal vehement in die Schranken weisen.
    Das ist eine deutliche Missachtung, ja Diskriminierung von Mädels, die sich den Allerwertesten aufreissen, um ein akzeptables Spiel zu machen und Ergebnis zu erzielen.
    Ich kann Obliers nur darum beneiden, so ein hoffnungsvolles Potenzial auf den Platz bringen zu können, bei zig Verletzten.
    Bis auf zu wenig kreierte Torchancen muss ich lediglich bemängeln, dass eine Krahn en masse Pässe zum Haareraufen gespielt hat. Sie kann von Glück reden, einige WOB-Chancen mit gutem Stellungsspiel zunichte gemacht zu haben. Letztlich geht sie mit ausgeglichenem Konto aus dem Spiel, aber das mit ganz viel Glück. Beck, Schwab und Simon und natürlich Wich sind ein Korsett mit großer Bedeutung für dieses Team.

    (17)
  • never-rest sagt:

    Die immer wieder kehrende Diskussion um Popp`s angeblich ständiges Foul- und Schauspiel kann ich nicht verstehen. Manchmal übertreibt sie es im Zweikampf, dafür muss sie umgekehrt aber auch selbst eine Menge einstecken. Aber ihr rustikales Spiel ist für mich ein Grund dafür, dass ihre Torjägerqualitäten verloren gegangen sind. Sie reibt sich viel zu oft in völlig unnützen Zweikämpfen weit vor dem Strafraum auf, riskiert dabei ihre Gesundheit und die der Gegenspielerinnen, anstatt ihre Kräfte zu schonen, um sich im wirklich entscheidenden Moment energisch vor dem Tor durchzusetzen und Chancen zu verwerten. Bei der Poppschen Kraftverschwendung leidet erkennbar ihre Konzentration beim Torabschluss. Ihr überragendes Kopfballspiel kann sie viel zu selten vor dem Tor zeigen. Das was sie im Moment spielt, so eine Art Halbstürmerin oder hängende Spitze, können m.E. andere Spielerinnen besser, sowohl bei WOB wie auch in der N11.

    (15)
  • Ludwig sagt:

    @never-rest:
    Ich gebe dir Recht. Dass Popp sich nicht scheut, dahin zu gehen, wo es auch schon mal weh tut, ist eine ihrer Qualitäten. Und dann tut es auch schon mal weh. Wie man da von außen beurteilen will, wie sehr und auf welche Weise sie das gefälligst zu äußern oder nicht zu äußern hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

    (2)
  • Detlef sagt:

    balea schrieb,
    „Ich fand die Schiri konsequent und gut.“

    Einspruch!!!
    Bis zur Pause kann ich Dir noch folgen, aber ab ca der 70. Minute entglitt ihr das Spiel immer mehr, und einige gelbe waren nicht nachvollziehbar!!!
    BABETT PETER weiß wohl heute noch nicht, wofür sie gelb sah!!!
    Marisa Ewers spielte ganz klar den Ball gegen Popp, und bekam auch Gelb!!!

    Dafür wurden andere gelbwürdige Fouls gar nicht, oder zumindest nicht mit gelb geahndet!!!

    Zumindest hat sie Popp mal für Ihr ständiges Gemecker den Karton gezeigt!!!
    Das ist leider sehr selten!!!
    Jemand, der wie ein Berserker in jeden Zweikampf geht, der muß halt auch viel einstecken können!!!

    Ansonsten sah man die Angriffsschwäche der Wölfinnen sehr deutlich!!!
    Martina Müller fehlt an allen Ecken und Enden!!!
    Das Tor von Dickenmann war aber toll gemacht!!!

    Das 0:2 war mM nach knapp Abseits!!!
    Leider wurde die Szene nur von hinten wiederholt, daß man dies nicht genau sehen konnte!!!

    (7)

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