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Essen klettert auf Platz 2

Von am 31. Oktober 2015 – 18.18 Uhr 8 Kommentare

Zum Auftakt des 7. Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga hat die SGS Essen gegen Aufsteiger 1. FC Köln erst dank eines Treffers in der Nachspielzeit die Oberhand behalten und sich somit vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz verbessert.

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In der 91. Minute erlöste die eingewechselte Madeline Gier mit ihrem Kopfballtreffer die Gastgeberinnen und sorgte vor 931 Zuschauern für einen 3:2 (2:1)-Sieg.

sgs-essen-logo

Das Logo der SGS. © SGS Essen

Führung durch Dallmann

Linda Dallmann hatte die Essenerinnen früh in Führung gebracht (10.), Claudia Kalin gelang aber rasch der Ausgleich. Doch Lea Schüller sorgte mit einem Drehschuss aus zwölf Metern für die neuerliche Essener Führung (35.).

Gier erlöst Essen

Doch Köln ließ sich nicht unterkriegen und kam durch Yvonne Zielinski erneut zum Ausgleich (50.). Als vieles schon auf eine Punkteteilung hindeutete, gelang Essen doch noch der Siegtreffer, als die erst in der 84. Minute eingewechselte Gier traf und somit die Nöte der Kölnerinnen vergrößerte.



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

8 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Essen scheint sich langsam zum Spezialisten für Siegtreffer in der Nachspielzeit zu entwickeln. Durch die beiden späten Tore von Charline Hartmann in Leverkusen zum 4:5 und heute durch Madeline Gier gegen Köln zum 3:2 wurde in letzter Sekunde noch die volle Punktzahl eingesackt. Somit liegt die Mannschaft weit vorne und dümpelt nicht im Mittelfeld herum. Auffällig ist auch, dass drei der vier Siege mit nur einem Tor Unterschied errungen wurden. Die Strategie von Markus Högner ist richtig: erst die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln und dann befreit aufspielen und mitnehmen, was möglich ist. Wenn am Ende der 4. Tabellenplatz herausspringen würde, wäre das ein sehr großer Erfolg und eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

    Neuzugang Kozue Ando kam übrigens heute schon nach nur einer Trainingswoche mit der Mannschaft in der 2. Halbzeit als Einwechselspielerin zum Zuge.

    http://www.reviersport.de/316982—sgs-essen-joker-gier-sticht.html

    (3)
  • vikkybummsy sagt:

    Wenn ich Essener Fan wäre würde ich jetzt die Tabelle ausschneiden und einrahmen. Schöne Momentaufnahme. Glückwunsch

    (2)
  • annanass sagt:

    Das ist doch keine Strategie konfus zu spielen und kurz vor Ende dann den Siegtreffer zu erhoffen (kopfschüttel).Die Essenerinnen konnten nie ihr Potential abrufen,einige Spielerinnen weit unter ihren Möglichkeiten.wieder wenig bis keine Ordnung auf dem Platz.das ist keine Strategie,wenn Glück mit den Tüchtigen ist gewinnt Köln das Spiel.strategie kann nur sein Spiele so zu bestimmen dass man eben nicht auf den Papst in der Tasche hoffen muss

    (5)
  • Königin sagt:

    Die Tabelle sollte die SGS einrahmen … das ist schon ein wenig „verrückt“ = Köln hat wirklich ein gutes Spiel gezeigt und hätte doch mindestens ein Unentschieden verdient gehabt… Aber als SGS Fan freue ich mich immer wieder über „aufregende“ Spiele (nichts für schwache Herzen… ) Auch bei einer Führung können wir Fans nie sicher sein, was dann in den nächsten Minuten passiert – mal Klasse – dann wieder „Hühnerhaufen“ = aber sehr sehr unterhaltsam = was willste mehr … Köln wünsche ich wirklich, dass sie den Klassenerhalt schaffen – stehen zu Unrecht da unten …

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  • xyz sagt:

    Ich hoffe nur,dass der Trainer mal eine Gier eher spielen lässt.Ich kann absolut nicht verstehen,dass sie nur die letzten fünf bis zehn Minuten (wenn überhaupt)zum Einsatz kommt.Aber solange es mit viel Dusel läuft,wird man sich als EssenAnhänger nicht diese Frage stellen.So kann man eine U NationalSpielerin auch vergraulen.

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  • Aldur sagt:

    Der gestrige Sieg war in der Tat – völlig unabhaängig vom Siegtreffer in letzter Sekunde – ein eher glücklicher. Essen hatte insgesamt etwas mehr vom Spiel, Köln dafür die klareren Chancen. So gab es alleine in der 1.Halbzeit zwei Situationen, in denen eine Kölnerin frei durch war, am Ende aber im Abschluß scheiterte, dazu noch einen Kopfball, der zwischen beiden Pfosten hin und her flipperte, bevor er geklärt werden konnte. Die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild, allerdings leistete sich die SGS jetzt zusätzlich noch eine Reihe haarsträubender Unkonzentriertheiten. Selbst Lisa Weiß ließ sich anstecken. In einer Situation rutschte ihr bei einem Abwurfversuch der Ball aus der Hand, und landete noch im eigenen Sechzehner bei einer Kölnerin, die daraus allerdings kein Kapital schlagen konnte. Ungeachtet dessen steckte die SGS aber nicht auf und drängte bis zum Schluss auf den Siegtreffer. Als sich auf den Rängen alles schon auf ein leistungsgerechtes Unentschieden eingestellt hatte, wurde das dann durch eine feine Einzelleistung von Klasen belohnt. Die Rechtsverteidigerin tankte sich bis zur Grundlinie durch und brachte den Ball präzise in die Mitte, so dass selbst die nicht gerade mit Gardemaß gesegnete Gier keine Mühe hatte, den Ball per Kopf zu platzieren.

    Köln hat durchaus beeindruckt, spielte abgesehen von der ausbaufähigen Chancenverwertung keineswegs wie ein Absteiger. Schön zu sehen, dass in dieser Saison keiner der Aufsteiger völlig chancenlos ist, wie zuweilen in vergangenen Jahren. Auch wenn bei Köln natürlich die Ergebnisse noch fehlen, ist das Potential der Mannschaft durchaus erkennbar.

    Auf Essener Seite konnte Ando bei ihrem ersten Kurzauftritt natürlich noch nicht viel zeigen, hat aber in ein paar Situationen schon angedeutet, dass sie mit ihrer Übersicht in der Zukunft durchaus ein stabilisierendes Element im Spiel der SGS werden kann.

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  • annanass sagt:

    plädiere dafür Klasen offensiv einzusetzen,dort sind ihre eigentlichen Stärken.In der Abwehr rechts hat die SGS Alternativen

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  • xyz sagt:

    Klassen wird leider nicht offensiv eingesetzt,weil sonst einer der grundsätzlich vom Trainer bevorzugten Spielerinnen weichen müsste.Die würde auch manch ein Tor schießen! Bin sowieso mal gespannt wer für Ando weichen muss.Ando wird sich nach der Eingewöhnung nicht mit einer Reservistenrolle zufrieden geben.

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