Home » DFB-Frauen, Frauen-EM 2017

EM-Quali: DFB-Elf gewinnt gegen Russland

Von am 22. Oktober 2015 – 18.34 Uhr 16 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat mit einem ungefährdeten Sieg gegen Russland den dritten Sieg im der EM-Qualifikation gefeiert.

Anzeige

In der Brita-Arena Wiesbaden kam die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid vor der schwachen Kulisse von nur 4 516 Zuschauern zu einem 2:0 (1:0)-Erfolg.

Debütantin Mandy Islacker (8.) und Leonie Maier (48.) erzielten die Tore für die überlegene deutsche Mannschaft, die allerdings zu wenig aus ihren zahlreichen Torchancen machte.

Debütantin Islacker trifft
Gleich in der Anfangsphase baute die DFB-Elf Überlegenheit auf und es dauerte nur wenige Minute, bis zum ersten Mal gejubelt werden durfte. Nach einem Islacker-Kopfball an die Latte setzte Sara Däbritz den Rebound an den Pfosten, von dort kam der Ball erneut zu Islacker, die mit ihrem ersten Treffer im Nationaldress zum 1:0 abstaubte (8.). „Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich von Beginn an ran darf. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben, umso schöner, dass es mit einem Tor belohnt wurde“, so Islacker.

DFB-Elf überlegen
Auch in der Folge war die deutsche Mannschaft in der physisch hart geführten Partie klar überlegen, konnte aber weitere Chancen durch Däbritz (13.) und Anja Mittag (21.) nicht verwerten. Ab Mitte der ersten Halbzeit verlor Deutschland ein wenig den Faden, Russland konnte nun etwas besser dagegen halten, ohne jedoch eigene Akzente zu setzen.

Mandy Islacker

Mandy Islacker (re.) feierte ein gelungenes Debüt im DFB-Dress © foto2press / Oliver Baumgart

Sehenswerter Treffer von Maier
Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit zielstrebigem deutschem Spiel, das erneut schnell belohnt wurde. Nach Vorarbeit von Mittag zirkelte Leonie Maier den Ball sehenswert an Russlands Torhüterin Elvira Todua vorbei zum 2:0 ins Netz (48.). Es folgten weitere Chancen durch Goeßling (67.) und vor allem die eingewechselte Debütantin Lina Magull (78.), doch der DFB-Elf war kein weiterer Treffer vergönnt.

Es hapert an der Chancenverwertung
Bundestrainerin Silvia Neid meinte: „Bis vor dem Tor haben wir gegen robuste, zweikampfstarke Russinnen recht gut gespielt. Wenn wir unsere Chancen verwerten, steht es zur Pause 4:0. Und dann lässt sich das natürlich alles besser an. Wir sind aber froh, dass wir drei Punkte geholt haben. Wir werden auch gegen die Türkei wieder über die Flügel kommen müssen.“

Tags: ,

Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • Doc sagt:

    Tja, ist die Fähigkeit zur kreativen Lösung von Spielsituationen nun am Tiefpunkt angekommen? …oder geht es noch schlechter?
    Wie gut, dass nur zweit- bis drittklassige Natios in der Qualigruppe sind, sonst wäre die Teilnahme an der Endrunde definitiv in Gefahr. Aber vielleicht ist das doch nicht gut, denn dann kann wieder auf gaaaanz viele Punkte und ein sagenhaftes Torverhältnis verwiesen werden…was die Beratungsresistenz der BT nicht verkleinern wird.
    SN übernahm einst einen Weltmeister und wird nächstes Jahr einen spieltechnischen Sanierungsfall übergeben. Well done.
    Oh Mann, wäre nur dieses verschenkte Jahr nicht.
    Meine Prognose für die OS: Aus im Viertelfinale…weil’s kein Achtelfinale gibt.

    Habe mich soeben entschlossen, bis zum Abschied Frau Neids bei FF-Natio-Angelegenheiten in den Humor- und Ironiemodus zu schalten…um keine gesundheitlichen Schäden an Nerven- und Kreislaufsystem zu riskieren.

    Wenn das die Creme de la Creme der Bundesligaspielerinnen und die Elite von ca. 1 Mio. dt. Spielerinnen ist, kann ich kaum glauben, was ich da seit geraumer Zeit von der Neidschen Truppe zu sehen kriege.

    Lena G. wird zu Schwester Leichtfuss und zum Sicherheitsrisiko, wenn das so weitergeht. A. Krahn ist es bereits. Behringers Standards sind das Gegenteil von gefährlich und überhaupt bedeutet ihr Hausname im Indianischen „Die Probleme mit runden Dingen hat“.

    Ein oder zwei Pennies für die Gedanken von SJ, wenn ich sie da so inmitten der neidschen Clique sitzen sehe. Das kann ihr unmöglich gefallen. Ob sie in ihren Gedanken schon Akteurinnen ausmustert? I hope so!

    *****Nicht von meinem Smartphone geschrieben. Hab‘ nämlich keins.*****

    (14)
  • Tiberias sagt:

    M.M.n. sah es etwas besser aus als gegen Kroatien – vor allem deshalb, weil Russland zumindest den Ansatz des Mitspielens wagte. Ansonsten lief in punkto Chancenauswertung und Kreativität nur wenig mehr zusammen. Doc hat schon recht – in dieser Quali-Gruppe sind wir die größten, außerhalb derselben ist D. nur noch besseres Mittelmaß. Man braucht schon ein sehr dehnbares Toleranz-Gummiband bei dem, was die Natio und Turbine als mein (Ex-?) Lieblingsverein derzeit abliefern. Schade, dass Hoffenheim und Sand so weit weg sind von Berlin!

    (4)
  • never-rest sagt:

    Die Spiele in der Liga sind auf jeden Fall spannender als die EM-Quali der N11. Auch das Gekicke der N11 war nicht viel besser als zuletzt. Immerhin hat SN mal drei Neue getestet, aber irgendwelche spielerischen oder taktischen Neurerungen habe ich nicht gesehen. Immer derselbe einfallslose Trott unter SN.

    (14)
  • balea sagt:

    Aber immerhin toll, wie Herr Galeske die N11 lobt. Recht hat er damit, dass die Russinen nicht wirklich viel zustandegebracht haben – aber mit dem Lob für Goeßling wäre ich vorsichtiger gewesen. Gut gefallen haben mir Maier und Leupolz, auf der anderen Seite Kemme, bei der Däbritz im Anschluss leider ziemlich viel verstolpert hat.
    Islacker war sehr gut und es freut mich für die Fraktion der kritischen Turbine Fans, die uns nur allzu gern von den Heldentaten der „Ehemaligen“ berichten, dass Anja Mittag zZ bei Potsdam wohl nicht mal einen Stammplatz hätte. Zu Recht, wie ich meine.
    Auch wenn es nicht wirklich gefährlich wurde, bin ich bei den „Fusseinlagen“ von Almuth Schult immer ziemlich nervös. Hat mich sehr gefreut, dass Demann noch auflaufen durfte.

    (18)
  • FFFan sagt:

    Mein Fazit zum Spiel: Drei gewonnene Punkte, danke! 🙂

    (12)
  • F.B. sagt:

    Freilich wird sich unter Neid nicht mehr viel änderen. Aber warum sollte man sich denn wundern, dass die Nationalmannschaft zurzeit dieselben Probleme in der Offensive hat wie die drei dominierenden deutschen Vereinsmannschaften? Insgesamt hat man einen sehr ähnlichen Spielverlauf gesehen wie gegen Kroatien: Ein sehr frühes Tor, weitere gut herausgespielte Chancen, die aber nicht genutzt werden und in der zweiten Halbzeit nachlassende Chancenkreation und Laufbereitschaft. Da hat nur die schöne Einzelaktion von Meier eine Ausnahme gemacht.
    Galeske hat zwar mit seinem Lob zum Schluss übertrieben, die Doppel-Sechs mit Behringer und Gößling hat mir aber ebenfalls gut gefallen. Da sollte man sich auch nicht von Gößlings Fehlpass in 90+4 blenden lassen, der so natürlich nicht passieren darf, an den sich aber keiner mehr erinnert, wenn er in der 51. Minute passiert wäre.
    Leupolz gefällt mir auf dem Flügel deutlich besser als auf der sechs, das Zusammenspiel mit Meier hat in der ersten Halbzeit gepasst. Als sie in der zweiten Halbzeit – auch durch die Verletzung bedingt – dann nachließ, hätte man sie allerdings deutlich früher gegen Blässe austauschen müssen. Bei Däbritz läuft hingegen im Moment nicht viel zusammen, nach dem vielversprechenden Debüt bei Bayern mit gleich zwei Toren gegen Potsdam läuft es zurzeit sowohl in Verein als auch in der Nationalmannschaft nicht. So war die linke Seite leider kaum existent. Man hätte sie eigentlich schon zur Halbzeit rausnehmen müssen. Für Islacker natürlich ein sehr erfolgreiches Debüt, auch wenn man berücksichtigen muss, dass sie eine reine Abschlussspielerin ist und im Kombinationsspiel ihre Probleme bekommt. Gut gefallen hat mir auch Magull, die ebenfalls noch die Möglichkeit zum ersten Tor im ersten Spiel hatte und schon früher für Mittag hätte spielen können. Es häuft sich mal wieder das „hätte“.
    So, genug geschrieben für so ein Spiel;-)

    (8)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @balea
    Wenn Du mit „Leupolz hat mir gefallen“ ihr äußeres Erscheinungsbild meinst, teile ich Deine Auffassung!
    Was aber ihre Joberledigung anbelangt, halte ich dagegen, denn da kam, wie zuletzt allgemein auch, nicht das rüber, was sie schonmal gezeigt hat – das aber auch bereits vor und leider nicht während der WM und erst recht nicht danach.

    (8)
  • Wolle sagt:

    Ein Spiel gegen drittklassige Russinnen zu bewerten ist m.M.n. nicht möglich. Auch wenn das Bemühen von Islacker offenkundig war, fand ich das Debüt von Islacker nicht so berauschend, auch wenn Sie das 1. Tor geschossen hat. Auch Demand und Blässe fand ich eher unauffällig. Mut für die Zukunft macht mir dann schon eher Magul. Wurde für die letzten 20 Min eingewechselt und war direkt präsent. Sehr ballsicher und dribbelstark, bitte mehr davon Fr Neid. Dabei passt Sie gar nicht in das Neidsche Bild einer Spielerin. Sie ist klein und auch sicher nicht körperlich robust. Ich denke da nur mal an Simic oder Petzelberger, die alle kein Gardemaß haben.
    Mich enttäuscht nach wie vor die Spielweise und zeigt nur wieder , das Deutschland den Anschluss zur Weltspitze verloren hat.
    Und dann die tolle Analyse von Frau Neid. Dass der dt. Mannschaft die Präzision im Zusammenspiel fehlt , ist ja nicht so neu. Aber wenn man wie bisher auf eher körperlich robuste und technisch minder bemittelte Spielerinnen setzt ist das ja auch kein Wunder. Unsere IV können immer noch kein Spiel eröffnen, Behringer auf der VI muss ständig ganz zurück, damit überhaupt eine Spieleröffnung möglich ist, dabei hat Sie auch schon den Zenit Ihrer Leistung überschritten. Unser MF hat auch nur begrenzte spielerische Möglichkeiten. Und vorne fehlt eine Vollstreckerin.

    (19)
  • jochen-or sagt:

    Ich verstehe die Kritik an der Mannschaft nur bedingt.

    Es gilt das, was auch für Turbine gilt.

    Es gibt keine Krise. Vielmehr fehlen schlicht Spielerinnen mit Weltklasseformat oder auch nur internationalem Format.

    Dies ist so wie mit den Holländern bei den Männern.
    Wenn man keine überragenden Spielerpersönlichkeiten (mehr) besitzt, spielt man eben schlechter.
    Der bundesdeutsche Frauenfußball ist in dieser Situation, zumal sich mit Angerer und Sasic weiter Persönlichkeiten verabschiedet haben. Die Mannschaft kann diese nicht adäquat ersetzen und sollte zu Olympia und mutmaßlich auch noch der EM 2017 noch schwächer sein als in den letzten beiden Jahren.

    Man muss da eben hoffen, dass mal wieder überragende Spielerinnen nachkommen oder bei ewigen Talenten ( Marozsan) doch noch der Knoten platzt.

    (9)
  • Maskal69 sagt:

    Ich hoffe nur das sich unter Jones, endlich was am Spielsystem ändert. Wenn die Russinen genau so diszipliniert wie die Kroatinnen agierten hätten, wäre es sicherlich ein Nullnummer geworden.
    Die beiden außen im Mittelfeld habe nicht einmal die Seiten gewechselt, fand beide auch eher schwach. Am besten hat mir Goeßling und Mittag gefallen, bei der letzteren hätte ich mir gewünscht das sie Kapitänin wird.
    Der Auftritt von Islacker fand ich trotz ihrem Tor nicht gut, zu viele Fehlpässe.
    Bleibt für mich nur der Glaube, das sich nach Olympia etwas ändert.

    (-12)
  • holly sagt:

    naja ob eine Spielsystemveränderung was bringt ist die Frage. Egal welches Spielsystem man spielt, es muss jemand da sein der die pässe flanken usw verarbeitet und diese Spielerin fehlt einfach im moment. Vor allem muss man weck von diesem ballsicherheitspiel. Man könnte das umschaltspiel schon schneller gestalten.

    (4)
  • Andi sagt:

    Manchmal würde mich echt interessieren, was Leupolz verbrochen hat, das sie gar nichts richtig machen kann. Sicherlich ist sie momentan nicht Form die sie schon hatte, aber in der gestrigen Elf waren Leupolz, Maier und Kemme sicherlich die Lichtblicke. Aber das Bashing gegen Leupolz hier und in diversen anderen Foren ist schon seltsam. Eigentlich kann ich es mir nur erklären, damit das es vielen sauer aufstösst das Leupolz zum aktuellen DFB Covergirl während der WM avanciert ist.

    Nun zum Spiel gestern… ich war weder enttäuscht noch geflasht, aber fand es eine Steigerung zum vorherigen Spiel. Es fehlt definitiv die Kreativität im Mittelfeld. Hoffe wirklich das Maroszan, Lotzen und auch Kessler Ihren Weg bald zurückfinden.

    (15)
  • F.B. sagt:

    @Andi: Es ist doch ein Märchen, dass die mangelnde Kreativität in der Offensive schlicht auf das Fehlen einiger Spielerinnen zurückzuführen ist. Maroszan, Lotzen und Kessler waren bei der letzten EM alle Stammkräfte und hat man damals besser gespielt?
    Was Leupolz betrifft, fand ich sie gestern auch deutlich besser als in den Spielen zuvor. Ich denke, die Kritik gründet darin, dass man sich von ihr nach der sehr starken Rückrunde bei Bayern deutlich mehr versprochen hat. An diese Form konnte sie bei der WM leider überhaupt nicht anknüpfen. Man muss sie aber auch in Schutz nehmen, da sie in der Nationalmannschaft auf einer Position spielte, wo sie sich nicht richtig entfalten konnte. Ihre Position bei Bayern, die es in der Form in der Nationalmannschaft nicht gibt, ist deutlich offensiver, das kommt ihr mehr entgegen als auf der Sechs in der NM. Daher sehe ich sie auf den Flügeln auch besser aufgehoben, rechts wie gestern oder auch links, wie sie es ja z.B. bei der EM gespielt hat.

    (6)
  • Altwolf sagt:

    Nach meiner Einschätzung ist das eine Debatte mit einem viel zu hohen Anspruch an die N-11, so wie sie sich derzeit zusammenstellen läßt.

    Was haben wir denn ?
    Wir haben überdurchschnittliche Spielrinnen, aber keine überragenden Spielerinnen.

    Wir haben ein Team mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten, sowohl als Team zu funktionieren, als auch gegen bestimmte Gegnerinnen mal an guten Tagen ein recht gutes Ergebnis zu erzielen,
    aber wir haben kein überragendes Team.

    Wir haben eine N-11 Trainerin, die ihren Job ordentlich macht u. auch respektable Ergebnisse vorzuweisen hat,
    aber wir haben keine überragende Trainerin, die vor Ideen sprüht, ihre Schützlinge hochmotivieren, sie zu einer Einheit zusammenschwören kann und insbes. von der Seitenlinie keine neuen Impulse setzen oder gar die Spielführung verändern kann.

    Also was erwarten wir da eigentlich so Großartiges ?

    (17)
  • Dori sagt:

    @Andi:
    Ich denke auch, wie F.B., dass diese drei von dir genannten Spielerinnen wahrscheinlich nicht plötzlich dafür sorgen könnten, dass die Mannschaft mühelos alle Spiele zweistellig gewinnt. Es liegt meiner Meinung nach nicht nur daran, dass einige Spielerinnen fehlen, auch, wenn das sicherlich einer der Gründe ist.

    Außerdem, wenn wir mal ehrlich sind, ist Keßler jetzt schon so lange verletzt, dass es einige Zeit dauern würde, bis sie wieder zu einer guten Form findet, wenn sie es überhaupt jemals wieder schaffen sollte (was ich sehr hoffe).
    Lotzen hat zwar auch die Fähigkeiten, die eine kreative Mittelfeldspielerin benötigt, aber sie plagt auch eine Verletzung nach der anderen und selbst, wenn sie wieder richtig fit wird, weiß ich nicht, ob Neid überhaupt in Betracht zieht, sie auf dieser Position einzusetzen (vielleicht ja Jones).
    Marozsan hat natürlich überragende Fähigkeiten, die sie aber m.E. noch zu selten zeigt. Aber das kann sich ja noch ändern. Auch, wenn viele sie als „ewiges Talent“ bezeichnen, denke ich schon, dass sie es in den nächsten Jahren schaffen kann, konstantere Leistungen abzurufen und dann wirklich die überragende Spielerin sein kann, die sie immer mal wieder aufblitzen lässt.

    Was Leupolz angeht, schließe ich mich Andi und F.B. an. Sie zeigt in letzter Zeit keinen überragenden Fußball, obwohl sie im letzten Spiel auf dem Flügel einen besseren Eindruck gemacht hat. Aber man muss auch dazu sagen, dass sie längst nicht die einzige Spielerin ist, deren Leistung momentan schwankt. Bei ihr wird es wohl nur umso auffälliger, weil sie von den Medien so hochgelobt wird und praktisch das neue Gesicht des Frauenfußballs darstellen soll.
    Wenn man eine Spielerin als zukünftige Stütze der Nationalmannschaft bezeichnet, fragt man sich als Zuschauer natürlich, was an ihr so besonders ist und wenn sie dann in einem oder mehreren Spielen nicht überzeugt, fällt das eben mehr auf, als bei einer anderen Spielerin.
    Ich denke einfach, dass sie noch nicht so weit ist, um wirklich eine dieser Stützen darzustellen, aber dass sie das in Zukunft sicherlich sein kann. Sie steckt ja noch, wie alle jungen Spielerinnen, mitten in der Entwicklung und deshalb halte ich eine so starke Kritik, wie sie teilweise über sie geäußert wird, für zu heftig.

    (7)
  • never-rest sagt:

    Alles richtig Dori: Bei der Kritik an den jungen Spielerinnen sollte man tatsächlich auf dem Teppich bleiben. Starke Leistungssschwankungen sind in diesem Alter normal. Ich denke Leupolz, Däbritz, Maier und Co werden schon bald auf Jahre das Gesicht der N11 prägen.

    Meine Kritik bezieht sich hinsichtlich der N11 vor allem auf die Dirigentin neben der Seitenlinie. Hier kann ich seit längem keine Fortentwicklung im taktischen und spielreischen Bereich beobachten. Mir fehlen Ideen und Mut der aktuellen Bundestrainerin öfter etwas Neues auszuprobieren. So mangelt es der N11 erkennbar an geeigneten Mitteln, sehr tief und kompakt stehende Teams zu knacken.

    Besonders ärgerlich für mich ist, dass der Spielaufbau von hinten heraus anscheinend nicht als Problem wahrgenommen wird. Hier denke ich in erste Linie an die von SN etablierte Innenverteidigung mit Krahn und Bartusiak. Beide sind für das moderne Spiel viel zu langsam und können auch kein Spiel nach vorne eröffnen. Ein schlechter Witz, dass eine B. Peter gegen Russland 90 Minmuten auf der Bank sitzt (wenn sie nicht verletzt war) und eine Nachwuchshoffnung wie Demann erst 5 Minuten vor Schluss eingewechselt wird.

    So wird vorerst eben immer weiter in der N11 gewurschtelt.

    (4)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar