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EM-Quali: Bewährungsprobe für DFB-Elf

Von am 22. Oktober 2015 – 10.54 Uhr 7 Kommentare

Nach dem durchwachsenen Auftritt in Kroatien empfängt die deutsche Frauenfußball Nationalelf heute in Wiesbaden (16 Uhr, live im ZDF) im Rahmen der Qualifikation zur EURO 2017 in den Niederlanden den vermeintlich stärksten Gegner Russland.

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„Wir wissen, dass wir, wenn wir nur mit 99 Prozent ins Spiel gehen, das Spiel vielleicht auch nicht gewinnen“, warnt Bundestrainerin Silvia Neid vor dem Duell mit den Russinnen. Ähnlich wie Kroatien könnte Russland mit Kompaktheit, Zweikampfstärke und destruktiver Spielweise der DFB-Elf das Leben schwer machen könnten. Doch mit laut Neid „Lauffreude, Spielintelligenz und dem Willen, Tore zu erzielen“ soll am Ende ein positives Ergebnis erzielt werden.

Krahn gelobt Besserung

So deutliche Erfolge wie in der vergangenen WM-Qualifikation, wo es 9:0- und 4:1-Siege gab, wird es wohl nicht wieder werden. Abwehrspielerin Annike Krahn verspricht eine Steigerung gegenüber dem mageren 1:0-Erfolg in Kroatien. „Das haben wir aufgearbeitet, jede Spielerin hat sich selbst noch einmal hinterfragt. Daraus werden wir lernen und es in den nächsten beiden Spielen besser machen.“

Annike Krahn in Aktion

Annike Krahn verspricht eine Leistungssteigerung der DFB-Elf © Karsten Lauer / girlsplay.de

Ausfälle im Mittelfeld

Dabei darf man gespannt sein, wie die zahlreichen Ausfälle im offensiven Mittelfeld von Pauline Bremer über Simone Laudehr hinzu Dzsenifer Marozsán aufgefangen werden können. Zwar bescheinigte Neid den nachgerückten Debütantinnen Mandy Islacker, Turid Knaak und Lina Magull im Training einen guten Job gemacht zu haben, doch es wäre überraschend, wenn sich eine von ihnen in der Startformation wiederfinden würde.

Richtungsweisende Partie

Die DFB-Elf hat ihre ersten beiden Spiele gegen Ungarn (12:0) und in Kroatien 1:0 gewonnen und könnte in Gruppe 5 mit einem Erfolg gegen Russland einen Schritt in Richtung direkte Qualifikation für das Turnier in den Niederlanden 2017 machen.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Ich tippe mal auf folgende Aufstellung:

    Schult – Maier, Krahn, Bartusiak, Kemme – Leupolz, Behringer – Däbritz, Goeßling, Islacker – Mittag.

    (4)
  • Altwolf sagt:

    @enthusio.

    Bei einer solchen Aufstellung, und die ist recht wahrscheinlich, wird sich nicht viel an der Spielart ändern.
    Da kann man nur hoffen, das L.Gößling hinter den Spitzen einige gute Ideen produziert und die Offensivkräfte darauf eingehen können u. insbes. auch wollen.

    Dazu müssen aber auch ihre Pässe bzw. Zuspiele exakter sein als in der Vergangenheit, sowohl im Verein, als auch bei der N-11.
    Zudem muß das Spiel sehr breit angelegt werden u.da ist wohl S.Däbritz für Außen, wie auch in der Mitte (kann auch Kopfball) geeignet, aber nicht M.Islacker ( zu ähnlich zu A.Mittag).
    Da P.Brehmer nicht einsetzbar ist, sollte doch zumindest e. richtige Außenbahnspielerin auf d. re. Seite spielen. Da würden L.Maier u. A.Blässe eine gute Kombination ergeben können.

    Lassen wir uns also mal „nicht“ überraschen.

    (3)
  • labersack sagt:

    Islacker? Ich habe nicht den Eindruck, daß Frau Neid schon so verzweifelt ist.

    (-7)
  • shane sagt:

    ich halte mittag auf aussen, islacker in der mitte fuer erfolgversprechender. mittag hat zuletzt in paris auch eher dort agiert, keine tore mehr geschossen dafuer aber einige gute vorlagen geliefert. vobei im idealfall ja sowieso rotiert werden sollte…

    aber um islacker ueberhaupt zu bringen muesste neid schon ueber ihren ganz schoen langen spaetnachmittagsschatten springen. seh ich noch nicht. eher spielt petermann, denke ich.

    (2)
  • Lucy sagt:

    Die heutige Anfangsformation:

    Almuth Schult – Leonie Maier, Annike Krahn, Saskia Bartusiak(K), Tabea Kemme – Lena Goeßling, Melanie Behringer – Melanie Leupolz, Mandy Islacker, Sara Däbritz – Anja Mittag

    Da lag doch enthusio gar nicht so verkehrt 😉

    (7)
  • Lucy sagt:

    und Mandy haut gleich das 1:0 rein – besser kann ein Debut fast nicht starten 🙂

    (8)
  • shane sagt:

    ich bin positiv ueberrascht, dass islacker von beginn spielen darf. und sie dankt’s auch gleich. sehr schoen.

    (6)

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