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Bayern siegt, Wolfsburg und Frankfurt patzen

Von am 18. Oktober 2015 – 16.38 Uhr 49 Kommentare

Der FC Bayern München hat am sechsten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga die Tabellenführung ausgebaut. Dabei profitierten die Münchnerinnen von der überraschenden Heimniederlage des VfL Wolfsburg genauso, wie vom Remis des 1. FFC Frankfurt. Auch der 1. FFC Turbine Potsdam blieb erneut ohne Sieg.

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Der FC Bayern München kam gegen den SC Freiburg dank eines Blitztreffers von Nicole Rolser (1.) nach gelungener Vorarbeit von Lisa Evans zu einem 1:0 (1:0)-Erfolg. Dabei haben die Münchnerinnen in der Tabelle nun drei Punkte Vorsprung vor dem schärfsten Verfolger 1. FFC Frankfurt, der bei Aufsteiger Werder Bremen überraschend nicht über ein 1:1 (1:0) hinauskam.

Bartusiak und Goddard treffen
Die Frankfurterinnen machten von Beginn an Druck, doch Werders bestens aufgelegte Torhüterin Jennifer Martens hielt die Bremerinnen im Spiel. In der 29. Minute ging Frankfurt mit einem verwandelten Foul-Elfmeter von Saskia Bartusiak in Führung. Werder steckte nicht auf, belohnte sich in der 62. Minute mit einem Treffer von Stephanie Goddard und verteidigte den Punkt.

Verdienter Punktgewinn
Torschützin Goddard meinte: „Wir sind einfach gut in die Saison gestartet, haben einen Mega-Teamgeist und kämpfen um jeden Punkt. Letztendlich ist das Ergebnis eines, das wir uns verdient haben: Wir können froh sein, dass wir diesen einen Punkt geholt haben, der kann am Ende noch ganz wichtig sein.“

Spielszene Werder Bremen gegen 1. FFC Frankfurt

Bremens Stephanie Goddard erzielte gegen Frankfurt den Ausgleichstreffer © foto2press / Dennis Gloth

Ballbesitz holt keine Punkte
FFC-Trainer Colin Bell vermisste bei seiner Mannschaft Entschlossenheit in den Aktionen: „Du kannst 80 Prozent Ballbesitz haben, aber das nützt nichts, wenn du keine drei Punkte holst.“ Werder-Trainer Steffen Rau erklärte: „Wir hatten schon ein bisschen gehofft, dass wir mit unserer Einsatzbereitschaft und unserer Moral den Frankfurterinnen heute vielleicht etwas abringen können nach ihren englischen Wochen, die vielleicht doch etwas in den Knochen stecken. Den Punkt haben sich die Mädels verdient.“

Heimniederlage für Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg verlor erstmals seit 2011 wieder ein Heimspiel. Gegen den SC Sand gab es eine unerwartete 0:1 (0:1)-Niederlage. Ausgerechnet die Ex-Wolfsburgerin Jovana Damnjanovic erzielte kurz vor der Pause den Treffer des Tages (44.). Ramona Bachmann (30.), Caroline Hansen (47./70.), Lena Gößling (53./62.), Elise Bussaglia (73.) und Nilla Fischer (84.) ließen für die Gastgeberinnen gute Torchancen aus, den Rest vereitelte Sands Torhüterin Kristina Kober.

Potsdam tritt auf der Stelle, Hoffenheim auf Platz 3
Der 1. FFC Turbine Potsdam kam gegen die SGS Essen nur zu einem 0:0 und verbleibt somit weiter auf einem Abstiegsplatz. Potsdam hatte zwar mehr Spielanteile, konnte sich aber kaum zwingende Chancen erarbeiten. Die TSG 1899 Hoffenheim und der FF USV Jena trennten sich 1:1 (1:1). Claudia van den Heiligenberg brachte die Gäste früh in Führung (1.), doch Theresa Betz gelang kurz vor der Pause der Ausgleich (42.). Hoffenheim sprang dank der Wolfsburger Niederlage durch den Punktgewinn auf Platz 3. Bereits am Samstag gewann Bayer 04 Leverkusen das rheinische Derby beim 1. FC Köln mit 2:1.



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

49 Kommentare »

  • S.D. sagt:

    …ich kann nur hoffen dass der derzeitige Tabellenelfte auch absteigt, auch wenn ich ihm dankbar bin dass er durch seine jüngst gezeigten Leistungen dazu beigetragen hat, dass ich mich vom Frauenfussball abwenden konnte und ihn als das betrachte, was er ist – unterirdischer Alibisport um den Anschein der Gleichberechtigung zu wahren. Da kann man als echter Fussballfan wohl echt nur drüber lachen…

    (-86)
  • Lucy sagt:

    Die aktuelle Tabelle birgt viele Überraschungen – Wahnsinn dieses Jahr 🙂

    (16)
  • Andi sagt:

    @S.D.

    Dann ist es doch gut, das Dich keiner zwingt Frauenfussball anzuschauen, noch hier zu kommentieren.

    So nun zum Spieltag!

    Erstmal ich finde es toll, das es nicht mehr so einfach ist die Ergebnisse zu tippen. Ein bisschen Spannung tut der Liga in allen Bereichen gut. Zu den Leistungen kann ich nichts sagen, da ich leider keine Chance hatte eines der Spiele zu sehen.

    (31)
  • balea sagt:

    @S.D.

    Was ist denn nun drängender bei Ihnen? Die Verachtung für Potsdam oder gegen Frauen im allgemeinen?

    Schade, dass der Knoten von Turbine im Strafraum auch heute nicht geplatzt ist, aber das war nach den beiden letzten beiden Spielen eindeutig ein Schritt nach vorn. Vorher hatte ich ein sehr ungutes Gefühl – aber bin nach dem Spiel optimistisch, dass die Turbinen noch die Kurve kriegen.

    Mal abgesehen von der katastrophalen Abschlussschwäche hatte Schmidt einen komplett gebrauchten Tag und Kellond-Knight und Hanbeck sind immer noch zu schwach im Zweikampf. Aber die meisten anderen haben deutlich besser gearbeitet und versucht mit halbwegs klarem Kopf die Sache spielerisch zu lösen. Die taktische Aufstellung fand ich auch nicht optimal, aber solche Betrachtungen schenke ich mir jetzt.

    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass das, was Essen da abgeliefert hat schon grenzwertig im Sinne von Unsportlichkeit war. Hartmann hätte ganz klar spätestens nach 30 Minuten mit einer gelb-roten Karte vom Platz gehen müssen, wenn nicht schon vorher glatt rot. Sie kam mit einer gelben davon, hätte sich aber auch 2 Platzverweise verdient gehabt. Trainer Högener lief nach dem Spiel auf sie zu und herzte sie innig – das ganze war also bewusste Strategie und dafür bekommen sie beide bei mir einen Ehrenplatz…

    Entsprechend schlecht die Leistung der Schiri: Viel zu lasches Pfeifen, zwei sehr aussichtsreiche Vorteilssituationen unterbunden und in HZ 1 einen klaren Handelfmeter übersehen. Soll alles nicht heissen, dass Turbine daraus dann mal ein Tor gemacht hätte – aber diese Häufung von „Anti -Dusel“ ist dann schon ärgerlich.

    Nach dem Spiel wurde eigentlich noch ganz ordentlich von den Rängen geklatscht und ich hatte den Eindruck, dass die Spielerinnen am Ende selbst mehr verärgert waren als die meisten Zuschauer.
    my 5Cent.

    (9)
  • never-rest sagt:

    Die AFBL spielt verrückt. Für mich ist eine der positiven Überraschungen auf jeden Fall Werder Bremen. Respekt wie die Mannschaft sich auch gegen vermeintlich übermächtige Gegner zu wehren weiß. Spicht für eine tolle Moral und ein gefestigtes Mannschaftsgefüge .

    (25)
  • balea sagt:

    Sind eigentlich nach 6 Spieltagen überhaupt schonmal so wenig Tore erzielt worden, wie in dieser Saison? WOB hat zwar 14 auf dem Konto – aber davon 8 aus dem Jenaspiel. Essen mit 11, knapp die Hälfte aus einem Spiel, nur München hat seine 10 halbwegs gleichmässig erzielt. Insgesamt schon sehr erstaunlich.

    (10)
  • never-rest sagt:

    Turbine Potsdam muss sich bei der rasanten Entwicklung der anderen Teams (bis auf Köln) und der Ausgeglichenheit der Liga ernsthafte Sorgen machen. Wenn TP sich nicht gehörig steigert und auch mal wieder Tore schießt, läuft es tatsächlich auf einen Abstiegskampf mit Leverkusen, Jena und Werder Bremen hinaus. Besser TP richtet sich schon jetzt darauf ein, denn sonst könnte es am Ende ganz bitter werden. Was für ein Absturz für den Traditionsverein.

    (10)
  • sam2009 sagt:

    Glückwunsch an den SC Sand! Da wird feiner Fußball
    gespielt und jetzt auch mal richtig belohnt.

    (17)
  • labersack sagt:

    Die gelbe Karte ist die Waffe der Kleinen.
    Da es in dieser Saison bisher mehr gelbe Karten als Tore gegeben hat (Info framba) eine sehr erfolgreiche Waffe.

    (-1)
  • jochen-or sagt:

    Schön, dass endlich auch die Spitzenmannschaften gegen fast alle anderen Mannschaften nicht sicher sein können, die Punkte zu holen
    – und nicht eine Mannschaft nach 8 Spieltagen mit 40 : 0 Toren a la Lyon die Tabelle anführt.

    Schade, dass Potsdam nicht mehr das Team vom Vorjahr hat – dann wäre es oben noch spannender.

    Potsdam weiß sicherlich seit heute, dass es für das Team nur um den Klassenerhalt geht.
    Der Sturm ist und bleibt zahnlos und mit den vorhandenen Spielerinnen wird man nur wenige Tore erzielen.

    Auch spielerisch sind andere Teams wie vormals Sand und heute Essen offensichtlich gewachsen. Turbine ist nicht in einer Krise. Turbine ist einfach allenfalls eine mittelmäßige Mannschaft ohne Durchschlagskraft, belegt durch nur 3 Tore in 6 Spielen, und wird mit Rücksicht auf die Vergangenheit womöglich überschätzt.
    Angst hatte Essen nicht mehr und dadurch war es ein offenes, interessantes Spiel mit besseren Chancen für Turbine, aber der besten durch Doorsun für Essen,

    Es kann durchaus eng werden für Turbine, selbst wenn man mit Kemme, Wältli, ggf. auch Kellond-Knight, Huth noch überdurchschnittlich gute Spielerinnen hat.
    Erkennbar fallen jedoch andere ab, ohne dass große Hoffnung besteht, dass sich dies ändert.

    Nur nebenher: Andonova hat heute mit 3 Toren gegen Linköpings Rosengaard mit 1 Punkt Vorsprung die Meisterschaft gesichert.
    Mit 12 Toren in der Rückrunde (11 Spiele) hat sie hieran großen Anteil.

    (27)
  • Detlef sagt:

    Ich kann balea nur in allem beipflichten!!!
    Ein Schritt in die richtige Richtung, der aber leider unbelohnt blieb!!! 🙁

    Das TURBINE-Spiel bleibt aber weiterhin zu kompliziert und umständlich!!!
    Da will man immer noch den Ball ins Tor reintragen, anstatt sofort den Abschluss zu suchen!!!
    Anstatt härter zu trainieren, hätte man lieber Genauigkeit üben sollen!!!
    Der Großteil der Flanken und Pässe kam wieder nicht an!!!
    Hier ist noch viel Potential für Verbesserungen!!!

    Aber der Einsatz und der Kampfgeist waren vorbildlich, sogar bei den von balea kritisierten!!!
    Aber das zentrale Mittelfeld bleibt weiter Baustelle Nummer Eins!!!

    Zur Schiedsrichterin wurde alles geschrieben, ein Armutszeugnis für die „beste Liga der Welt“!!! 🙁

    Jetzt geht’s zum Tabellendritten nach Hoffenheim, wo man erneut alles wagen muß!!!

    Allein es fehlt eine Vollstreckerin!!!
    Wenn der Einsatz und der Kampf aber so stark sind wie heute, kann es vielleicht im Kraichgau mit einem Dreier klappen!!!

    (2)
  • football-women.com sagt:

    Urps. Was ist denn los. Keine Wolfsburger? Das ist doch das schöne, an den Berichten, dass man die – egal wie „bebrillt“ – immer brauchen kann, um sich ein Bild zu machen. Man muss eben entsprechend viel % abziehen.
    Dass man, was das Offensivspiel anbelangt, durch einen Dreier in Frankfurt nicht alles bereinigt hatte, was im Argen lag, war doch des öfteren geschrieben worden. Grundsatzprobleme lassen sich nicht mit 2 Trainings lösen. Aber das merken Turbine, München und Frankfurt doch auch.

    (-6)
  • enthusio sagt:

    Na, das war ja mal ein recht erfolgreicher Spieltag für die zwei Ruhrgebietsvereine im Duell mit den beiden Potsdamer Mannschaften.
    Essen nahm nach einer gefühlten Ewigkeit wieder mal was Zählbares aus dem „Karli“ mit, der MSV Duisburg besiegte das Zweitligateam Turbines mit 2:0 und ist punktverlustfreier Tabellenführer der Nordstaffel.

    (9)
  • Altwolf sagt:

    @football-woman.com
    Es dauert halt mal, bis man sich zu den Ereignissen äußern kann.

    Nein, diesmal war es nicht die überragende Leistung des SC Sand- die haben das ordentlich u.sehr engagiert gemacht und sich auch körperlich bedingungslos eingesetzt – es war die wohl schlechteste 1.Halbzeit der Wölfinnen,die sie bisher im eigenen Stadion abgeliefert hatten.

    Technische Fehler bei der Ballannahme, Fehlpässe noch u. nöcher, mangelnde Konzentration beim Abschluß und, das, was sie in der 1.Hz gegen den 1.FFC noch auszeichnete, fehlte gänzlich.

    Schon wieder fehlt das konsequente Klären der Situation, bei der zum Gegentor führenden Stocherei und wieder ( wie beim Spiel in München) senkt sich ein zufälliger Kopfball über A.Schult ins Tor.

    Da auch noch die Schiri bei einer 100%igen Torchance L.Gößling den Vorteil, allein frei vor dem Tor, abpfiff und zudem auch hier wieder e. gut agierende Torfrau beim FC Sand im Tor stand, sollte es wohl so sein, das der sicherlich verdiente Ausgleich nicht zustande kam.

    Das ganze Team funktionierte an diesem Nachmittag nicht, zumindest was die Ideen u.vor allem die Spielintelligenz betraf.

    Erkennbar auch hier, das eine strategisch bestimmende Spielerin im MF, nicht nur bei der N11, fehlt.

    (10)
  • enthusio sagt:

    Zum Spiel München-Freiburg hier wieder eine informative Spielanalyse:

    http://miasanrot.de/fcb-frauen-sc-freiburg/

    (2)
  • FFFan sagt:

    In dieser Liga ist auf nichts mehr Verlass, nicht mal auf die Heimstärke des VfL Wolfsburg! So ‚verkommt‘ das Tippspiel zur reinen Lotterie…

    Aber die Entwicklung hin zu völliger Unberechenbarkeit der Ergebnisse hat auch in sportlicher Hinsicht eine bisher wenig beachtete Folge: die Bedeutung der sog. Spitzenspiele sinkt! Waren diese Duelle früher oft meisterschaftsvorentscheidend, sind es jetzt Spiele wie andere auch, in denen es lediglich um drei Punkte geht. Das gilt bspw. auch für die Begegnung Frankfurt-München am nächsten Spieltag!

    @ labersack:

    Es sind doch nicht nur die „Kleinen“, die gelbe Karten sammeln!

    @ enthusio:

    Soll man sich als Essener Fan über den „Punktgewinn“ in Potsdam freuen oder muss man angesichts der Turbine-Krise sich nicht eher über zwei verlorene Punkte ärgern?

    (4)
  • OrbisJack sagt:

    Die Ergebnisse sind für mich verbluffend, kann die ‚kleine‘ mannschaften nur loben, im gegensatz zu Frankreich sind die alle hungrig, bissig und trauen sich gegen jeder gegner. Toll!

    War gestern bei die Krisen-Verein Potsdam. Und da ist wirklich (meine ansicht), ein ganz klares Problem…da fehlt einfach vorne. Gestern mit Schwalm (17 jahre alt, eine für die Zukunft) und Huth (umgebaute Mittelfeldspielerin), da war einfach kein Chance entstanden.

    Das übt dann enorme Druck an die Mannschaft. Gestern stand die hinten ordentlich und sah nicht so aus als ob SGS da ein Tor schiesst, aber ab Mittelfeld nach vorne gibt es nur noch Sackgassen. Ich hab das gefühl dass wenn es Potsdam gelingt in Führung zu gehen, wird dass sehr viel in die Mannschaft tun, aber so lange dise Durre belibt, ist die Druck behemmend. Ein fehler (wie gegen Leverkusen)….und dann ist wieder kritisch!

    Da…vor allem, muss die Verein im Winter handeln. Wenn es gelingt ein/zwei neue Angreiferinnen zu verpflichten werden die die mittelfeld das Tabelle erreichen. Sonst wird es ein hatre kämpf für jeder punkt um zu überleben.

    Eines ist mir aber nicht klar…wer führt die Mannschaft diese Saison? Schröder…oder Rudolph schon?

    (9)
  • Towatei77 sagt:

    Die Bundesliga ist meines Erachtens nach derzeit Spiegelbild der internationalen Situation. Genau so sehr, wie der DFB die Entwicklung verschlafen hat, haben dies auch in Teilen die etablierten Vereinsmannschaften. Und genau so sehr, wie die internationale Konkurrenz haben die nachkommenden Vereine viel getan, um den Anschluss an Mittelfeld oder gar Spitze herzustellen. Respekt an die Vereine aus Sand, Bremen und Hoffenheim. Ich persönlich bin dankbar für diesen Trend. Kaum mehr zweistellige Ergebnisse. Fast jedes Spiel ist spannend und im Ausgang kaum vorhersehbar.

    (13)
  • Jan sagt:

    Selten so einen Spieltag erlebt, mit max. 1 Tor Unterschied + Überraschungen.
    Sowas müsste doch gut sein im Sinne einer ausgeglicheneren Liga, oder?

    * *

    Bernd Schröder sollte schleunigst Erfolge vorweisen – nicht dass noch der Verdacht aufkeimt, er würde absichtlich so viele Punkte liegenlassen, nur um zu zeigen, welchen Verlust Turbine an ihm hat.

    😉

    (3)
  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    Es wäre schlimm, wenn Essen jetzt „abheben“ würde. Ein Punktgewinn in Potsdam ist auch jetzt für jede kleinere Mannschaft immer noch ein Erfolg. Das sehe ich genau so wie Essens Trainer Högner.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/punkt-in-potsdam-ist-ein-erfolg-fuer-die-sgs-aimp-id11198405.html

    (1)
  • holly sagt:

    hat sich Hoffenheims Torhüterin beim 0:1 verletzt?

    (-1)
  • Chris sagt:

    Mal etwas neben dem Platz. Die Gemütslage einiger Fans in POtsdam überspannt wohl gerade ein wenig das gesunde Maß.

    http://frauengeschichten.net/an-alle-die-wirklich-ahnung-haben/

    (8)
  • tpfn sagt:

    Diese Saison ist mir schlagartig bewußt geworden, dass nicht zwingend das große Geld den Unterschied macht, sondern ein geschicktes Scouting bzw. effiziente Einkaufspolitik. Wenn so ein kleiner Verein wie Sand durch intelligente Neuverpflichtungen, solch eine Mannschaft zusammenstellen kann, die scheinbar alles schlagen kann, dann frage ich mich ob hier nicht eventuell die eigentliche Schwachstelle bei TP zu finden ist. Auch der FCB hatte seinen Kader zur letzten Saison komplett runderneuert und da waren zunächst kaum großen Namen dabei. Wenn man sich aber Turbines Einkaufspolitik der letzten Jahre so anschaut, dann war das doch sehr ernüchternd. Ob diese Baustelle mit dem im FF noch völlig unefahrenen Matthias Rudolph geschlossen werden kann, muss ich stark bezweifeln. Bei Sand war es der im FF schon sehr erfahrene Kahlert, dito mit München`s Wörle und auch Bell hat seine ganze FF-Erfahrung in seiner Kaderplanung bestätigen können. Da ich hier die eigentliche Baustelle von TP erahne, habe ich so meine Zweifel ob hier Rudolph eine Wende herbeiführen kann.

    (6)
  • wisser sagt:

    Die Niederländerin in Jenas Diensten heißt:
    CLAUDIA VAN DEN HEILIGENBERG !!!!!!
    Bitte nichts unterschlagen.

    (4)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @tpfn
    > … dann frage ich mich ob hier nicht eventuell die eigentliche Schwachstelle bei TP zu finden ist.

    Darüber habe ich mir hier schon meine Finger wund geschrieben und damit hast Du leider kein Copyright darauf! 😉
    SC Sand (meinen herzlichen GW zum Sieg in WOB!) hat 3 „faule Eier“ abgegeben, die genau diese Argumentation stützen!
    Spielerinnen wie Andonova und Evans sind Stammkräfte in ihren neuen Teams, wobei Erstere massgeblichen Anteil an der Kompensation der Abgänge Mittag und Bachmann und damit am erneuten schwed. Meistertitel hat usw. usf.

    (6)
  • Cujo31 sagt:

    So jetzt kommt mein Beitrag zum Potsdamspiel
    Also mit etwas glück hätten beide Teams das Spiel gewinnen können.
    Das gejammer mit dem Schiedsrichter kann ich bald nicht mehr verstehen.
    Wenn die Leute mal ihre ganze Emotion in Unterstüzung des Teams legen würden dann könnten die selbsternannten besten Fans der Liga sicherlich mehr helfen.
    Für mich als Essener kann ich mit dem Punkt gut leben zumal leider die ein oder andere Konterchance leider nicht genutzt werden konnte.
    Offensiv von Potsdam für ein Heimspiel viel viel zu wenig.Das kenn ich schon anders.
    Essen für ein Auswärtsspiel gut gestanden und auch Konter gefahren.
    In diesem Sinne eine schöne Wochen. Sollten jetzt viele -Daumen kommen weiß ich ja diekt von wem.

    (15)
  • tpfn sagt:

    @Schenschtschina Futbolista
    Ich weiß, dass du das seit Langem kritisierst, aber bisher hatte ich noch keinen echten Beweis, dass man auch mit einem kleinen Budget und ohne eine Topadresse zu sein, nur anhand von geschicktem Scouting, solch eine Truppe zusammenstellen kann. Scheinbar gibt der Markt doch viel mehr her als gedacht, man muss nur einen Blick für diese Talente haben und schauen dass sie in einer Mannschaft zueinander passen.
    Andonova empfand ich damals bei TP auch als Schwachstelle, aber als Joker hätte man sie durchaus halten können, man war wohl nicht gewillt für einen Joker im Gehalt etwas nachzuverhandeln, im Nachhinein stellt sich das nun aber doch als Fehler dar. Solch eine filigrane Technikerin hätte bei den unzähligen Standards in dieser Saison vielleicht was reißen können. Evans wollte zu den Bayern, da kann man TP keinen Vorwurf machen, die konnte man leider nicht halten. Anonma hätte man wahrscheinlich halten können, wenn man sich mehr bemüht hätte, aber das ist nur reine Spekulation von mir. Bei Pauli hatte TP keine Chance, die ist intelligent und selbstbewusst und hatte durch die U20 WM blutgeleckt, ihren Willen was zu reißen in ihren jungen Jahren konnte man in jedem Spiel sehen, sie hat ja auch Desöfteren gesagt dass ihr nichts schnell genug gehen kann, sie will nicht warten, da kam das Angebot von Lyon gerade recht, machen wir uns nix vor es ist schließlich der beste Verein Europas, wer da nein sagt ist in seiner Region irgendwie verwurzelt, so wie zB. Tabbi die das Angebot von Lyon dankend ablehnte.

    (2)
  • jochen-or sagt:

    Realistisch muss man sehen, dass Bremer bei Lyon keine Goalgetterin ist. So wie ich dies sehe, ist es wohl nur 1 Tor, was sie erzielt hat?? Also kann man sie auch nicht als entscheidenden Verlust heran ziehen.

    Hegerberg hat übrigens inkl. einer Pokalrunde in 9 Spielen 17 Tore geschossen.

    Andonova habe ich auch nicht als so großen Verlust empfunden.
    In der jetzigen Situation könnte ich sie mir aber gut als Mittelstürmerin vorstellen.
    Sie ist zwar nicht schnell, aber dribbelstark und hat einen mächtigen Bums. Gegen Mannschaften, gegen die Turbine zumindest drängt wie gestern auch gegen Essen, wäre sie sicherlich hilfreich.
    Bei Turbine hat man das Gefühl, dass man nur aus kürzester Entfernung ein Tor machen kann.
    Auch gestern hielt Weiß einige Schüsse aus dem 10 m-Bereich recht locker. Es ist ja bei Frauen ein grundsätzliches Problem, dass die Schusskraft selbst bei guten Spielerinnen recht gering ist. Bei Turbine hat aus dem Mittelfeld heraus und im Sturm wohl nur Kemme einen echten Bums. Das Tor von Kellond-Knight gegen Bayern war ja wohl eher ein Versehen der Torfrau als ein zwingender Fernschuss.
    Eine Mauro habe ich noch nie aufs Tor schießen sehen – und dies bei einer gelernten Mittelstürmerin.

    Ich denke, dass die Verantwortlichen dies sehen und sich im Winter um Verstärkung im Sturm bemühen ?? ( Irgendwo habe ich was von Abwehr gelesen.)
    Ich sehe da aber große Probleme, denn Stürmerinnen sind teuer.
    Schön wäre ja, wenn Anonma für die ersten Monate bis zum Saisonbeginn in den USA geholt würde.
    Sie ist ja nicht in Unfrieden gegangen.

    (2)
  • OrbisJack sagt:

    @jochen

    Ja, Schröder hat neulich etwas über ein Verteidiger und Torwart gesprochen, aber gleich nach dem Essen spiel wurde er gefragt ob eine Stürmerin kommt…und sein antwort gab mir das gefühl dass die schon wissen das dass nicht geht. Ich glaub aber dass das nicht in ersten linie eine reine Geld frage, aber. Das Potsdam nicht in Champions League ist, das ist die erste problem. Viel nachfrage für solche Spielerinnen die nicht in Hülle und Fülle gibt. Das wird schwer.

    Über die gegangene Spielerinnen wie Evans, Andanova und Bremer muss die Fans von Potsdam vergessen aber. Die sind weg, und die Verein muss sich neue holen, und nach vorne blicken wenn es geht.

    (4)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Unverständlich allemale ist, dass unmittelbar nach Spielende Schröder gestern die Frage nach Verstärkungen in der Winterpause eher bejahend ins Mikro beantwortete, allerdings auf der wenig später stattfinden PK dies eigentlich kategorisch ausschloss.
    Was stört mich mein Geschwätz vor einer Viertelstunde…
    In Turbine-TV kann sich das jeder selbst anschauen, -hören!

    (3)
  • Render sagt:

    Also, ich fand das Spiel der Turbinen gegen Essen besser als gegen Sand. Da war schon ein Fortschritt zu sehen, mehr Willen, allein eine Torschützin fehlt, so eine Vollstreckerin. Schwalm ist einfach noch zu schüchtern. Ich hoffe sie wächst da rein oder Mauro oder Hütchen treffen mal, Asano wird schnell gesund oder …

    Prima fand ich jetzt die Variante mit Schmiddi hinten, das ist ihre Position die sie gut kann und früher auch mal gespielt hat, und davor dann Jolanta, die vorne ihre Quirligkeit besser ausspielen kann! Die Auswechselungen brachten nochmal Wind rein, waren aber etwas spät.

    @Chris: Weiß ja nicht wie Dein Kommentar zu dem lesenswerten Artikel gemeint ist, aber ich habe eine positive Unterstützung der Mannschaft auf den Stehrängen auch vermisst. Irgendwo fehlt einem Teil der Fans gerade das positive Grundvertrauen, genau wie vielleicht auch Teilen der Mannschaft.

    (2)
  • enthusio sagt:

    Interessant fand ich, dass bei der anschließenden Pressekonferenz Fragen ausschließlich an Essens Trainer Högner gestellt wurden. Er hatte so ausreichend Gelegenheit, den interessierten Journalisten sein Konzept zu erläutern. Hab ich in dieser Form auch noch nicht erlebt.

    (4)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf:
    Ich teile deine Einschätzung, dass das die schlechteste erste Halbzeit der bisherigen Saison war. Das ironische daran ist, dass sie gerade von denjenige Spielerinnen in derselben taktischen Formation gespielt wurde, die eine Woche zuvor noch die beste erste Halbzeit der Saison absolvierte.
    Sicher, es ist fragwürdig, ob man gegen eine Mannschaft wie den SC Sand unbedingt mit Bernauer und Bussaglia zwei ultradefinsive 6er auflaufen lassen muss. Hier hat Kellermann dann auch richtig reagiert, indem er zur Halbzeit Beranauer gegen Hansen ausgetauscht hat und Gößling leicht zurückzog. Insgesamt waren es aber – im Gegensatz zu den anderen Punktverlusten – nicht die falschen Spielerinnen, die auf dem Platz standen und die falsche taktische Formation. Es war einfach eine unkonzentrierte und fehlerhafte Vorstellung. Ich bin deshalb nicht der Meinung, dass eine spielbestimmende Mittelfeldspielerin fehlt. Gößling, Jakabfi, Hansen, Bachmann – das sollte genug sein, um den SC Sand zu schlagen. Auch in der letzten Saison hatte man da nicht mehr, man war nur deutlich konstanter. Und das scheint ja gerade das Hauptproblem aller drei deutschen Mannschaften zu sein. Vielleicht liegt es tatsächlich an der WM und der mangelnden Eingespieltheit – samt der Tatsache, dass alle drei Teams (notwendigerweise oder nicht) recht viele Personalveränderungen vorgenommen haben.

    (1)
  • Chris sagt:

    @Render Der Kommentar war so gemeint, dass die „besten“ Fans der Liga gerade ein wenig durchdrehen. Nicht alle, aber einige kommen wohl nicht so gut mit der Situation zu Recht.

    Mich stört eben auch, dass man gerade in dieser Situation nicht eben mehr macht, sondern noch weniger und anfängt die Spielerinnen teilweise noch blöd anzumachen.

    Wenn man diese Energie zum Anfeuern nutzen würde, wäre die Krise vielleicht schon vorbei. 😉

    Mir gefällt das so gar nicht, und das hab ich in der Form in 10 Jahren Turbine noch nicht erlebt.

    Da der Artikel von mir ist sag ich mal Danke.

    (5)
  • waiiy sagt:

    Ich will mal etwas Positives über Potsdam schreiben: Nachdem die Saison so katastrophal läuft, hat man sich auf das besonnen, womit man immer anfängt, eine Krise zu bewältigen: hinten sicher stehen. Das war der 1. Punkt, der abgestellt werden musste. In den Spielen gegen Sand und Leverkusen hat man ein Übergewicht im Spiel, fängt sich aber hinten Tore. Das ist ärgerlich, weil man dann punktelos aus dem Spiel geht. Und wenn es in der gesamten Mannschaft nicht stimmt, arbeitet man zuerst daran, hinten wieder sicher zu stehen. Das zeigt, dass erkannt wurde, dass man in der Krise steckt und dass es nicht nur „unglückliche Umstände“ sind. Das sollte man ausbauen und vielleicht über die Verlängerung und im Elfmeterschießen im Pokal weiterkommen. Das könnte dann einen Schub geben. Bis dahin ist die Null hinten einfach wichtig, egal was vorn passiert.

    Das soll nicht heißen, dass ich nicht bemerke, dass vorn gar nichts geht. Aber da muss man probieren, was am besten ist. In meinen Augen spielte die Mannschaft offensiv diese Saison am besten, wenn Huth zentral hinter den Spitzen gespielt hat. Vielleicht sollte man Hanebeck dahinter einsortieren, dass sie das Spiel vor sich hat.

    (8)
  • waiiy sagt:

    Ich finde es nervig, dass immer wieder von Potsdamer Fans über Spielerinnen lamentiert wird, die weggegangen sind. Das ist Geschichte und in vielen Fällen auch müssig. Fakt ist, dass die meisten dieser Spielerinnen jetzt bessere sportliche Alternativen haben UND mehr verdienen. Das sind 2 Gründe, die Spielerinnen in der jetzigen Zeit zwingend dazu bringen müssen zu wechseln. Von daher hat da Potsdam keine Chance, wenn man nicht mehr zahlen kann UND die Teilnahme an der CL (oder gar Titel) bieten kann. Also waren alle solchen Abgänge quasi vorprogrammiert und zumindest von Spielerinnen-Seite notwendig. So kann man Potsdam auch nicht nachsagen, dass man sie hätte halten sollen, wenn man dazu keine Chance hat. Potsdam war ein „Sprungbrett“. Das muss man akzeptieren. Und ich hoffe inständig, dass es das noch bleibt, was derzeit durch die Krise in Gefahr ist.

    (7)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Chris
    Apropos „blöde anmachen“! Das sind eine recht verklärte Blickweise und Formulierung, und Deine konstruktive Haltung beinhaltet auch keine Lösungen, nicht einmal ansatzweise. Eher ist das eine Art Glucken-Menatlität, die wohl für Profifussballerinnen eher beschämend ist. Unterm Strich machst Du kritikfähige Fans aus dem eigenen Lager blöd an und erhoffst Dir Zuspruch und Bestätigung aus dem Lager der Gemäßigten und FF-Konsumenten – nichts anderes ist das in meinen Augen. Und damit meine ich ausschliesslich Deine Stellungnahme für die Du mit obiger Verlinkung Eigenwerbung betreibst. Du bist sowas von einem Gegenteil eines Ultras, dass Du schon bald wieder auf der Gegenseite bei den Hooligans reinkommst… 😀
    Übrigens, ich kenne da noch jemanden, der Probleme mit Widerworten hat und damit öffentlich Wasser predigt und heimlich Wein trinkt.
    Ich stehe also eher auf der Seite von Morgner von der MAZ und Könnicke/Gutsche von den PNN als auf der Deinigen! Frauengeschichten sind nicht unbedingt auch was für Männer und ob diese den wahren Adressaten weiterhelfen, da habe ich so meine Zweifel.

    > Wenn man diese Energie zum Anfeuern nutzen würde, wäre die Krise vielleicht schon vorbei. 😉
    Wenn wie zuletzt 1820 Zuschauer kommen, brüllen die auch keinen Ball ins Tor, wie geschehen! Also ist so eine Aussage eigentlich bereits ad absurdum geführt!

    (-1)
  • Chris sagt:

    @Schenschtschina Futbolista

    Mit Kritik hat das was man zu hören bekommt wenig zu tun. Eine Spielerin, die als Hure oder Schlampe bezeichnet wird rennt auch nicht mehr. Und das hat nix mit Gluckenmentalität zu tun sondern mit einem gewissen Anstand.

    Und es geht um ein gewisses Niveau bei der Kritik, gegen Kritik ansich hab ich ja nix. Aber gut.

    Was du damit meinst:
    „Du bist sowas von einem Gegenteil eines Ultras, dass Du schon bald wieder auf der Gegenseite bei den Hooligans reinkommst…“

    weiß ich nicht und was der Name des Blogs mit der Zielgruppe zu tun hat, auch nicht.

    Zu guter Letzt die Sache mit den Zuschauer. Die kommen zwar aber feuern nicht an, sondern meckern nur und beleidigen die Spielerinnen.

    Ich weiß nicht, ob du regelmäßig im KarLi bist, aber nur von der Ferne beobachtet wird man die Situation in Potsdam nicht allein beurteilen können.

    Und mit dem Wasser predigen und Wein trinken – ich weiß wo die Grenzen des guten Geschmackes liegen.

    (6)
  • balea sagt:

    @Schenschtschina Futbolista

    Ich hab mir beide Videos angeschaut und wenn man genau hinhört ist das überhaupt kein Widerspruch in den Äusserungen von Schröder zum Thema mögliche Verpflichtungen im Winter. Was aber durchgängig ist, ist von Dir eine ständige destruktive Nerverei, die als Kritik verbrämt wird. In dem Sinne solltest Du auch die Kommentare von Schröder zum Thema: „Was alles so geschrieben wird“ zur Kenntnis nehmen, obwohl das wohl an Dir abperlen wird.

    Seis drum. Ganz so krass wie Chris sehe ich das zwar nicht, kann aber die Tendenz teilen. Den Interviews mit Huth und Kemme nach zu urteilen wissen die Spielerinnen ihre Leistung und die Situation ganz gut selbst einzuschätzen, und das ist schon mal eine wichtige Voraussetzung.

    @enthusio
    Das Schröder nichts gefragt wurde und Högener nach seiner tollen Nachwuchsarbeit obwohl es keinen Olympiastützpunkt gibt zeigt ja wohl, wie vergiftet die Situation zZ ist. Ich nehme an, dass die gleichen Journalisten in früherern Jahren Jubelartikel über die Situation in Potsdam geschrieben haben.

    (4)
  • OrbisJack sagt:

    Das PK nach dem Essen Spiel hab ich nicht gesehen, aber wenn Schröder ein neuverpflicgtung im Sturm ‚katagorisch ausschliesst‘ dann verstehe ich das gar nicht.

    Wenn er sagt dass das nicht MÖGLICH ist (Geld oder sonstiges) ist das schwer aber naja was kann man tun? Wenn er aber meint das sei unnötig/überflüssig ist…das kann keiner nachvollziehen.

    Ohne Torgefahr wird nur ein paar punktchen bei ein paar 0-0 holen und fürs Klassenerhalt reicht das nicht. Mal sehen wer noch da ist im Februar.

    (4)
  • Detlef sagt:

    Ich muß mich wirklich sehr wundern, wie einige Ex-TURBINEN jetzt von genau den selben Leuten auf einen hohen Sockel gehoben werden, die damals kaum ein gutes Haar an ihnen gelassen haben!!!

    Wie oft wurde AYO als selbstsüchtig und eigensinnig beschimpft, wie oft eine NATASCHA als Fehleinkauf tituliert???
    Wie viele Chancen haben denn gerade diese 5 Abgänge oft liegenlassen, wo wir uns letzte Saison oft die Haare gerauft haben???

    Ich bin da völlig bei waiiy, daß das ganze Wehklagen jetzt keinen Sinn mehr macht!!!

    Wer die Testspiele in der Vorbereitung gesehen hat, wie viele schöne Spielzüge und vor allem schöne Tore wir dort bewundern durften, der versteht jetzt natürlich die Welt nicht mehr, daß ILARIA, SVENJA und alle anderen TURBINEN nun nicht einmal mehr das leere Tor treffen!!! 🙁

    Oh nein, diese Mannschaft ist ganz sicher nicht mittelmäßig!!!
    Wie man gegen PSG und lange auch gegen Bayern München gesehen hat, kann dieses Team mit den Spitzenklubs sehr wohl mithalten, wenn……., ja wenn das Wörtchen wenn nicht wäre!!!

    Das Problem ist der Kopf und nicht die Beine!!!
    Alle Spielerinnen sind sehr gute Fußballerinnen, die sehr oft und intensiv trainiert haben!!!

    Unsere Aufgabe als Fans ist es nun, der Mannschaft den Rücken zu stärken, und nicht den Ehemaligen hinterher zu heulen!!!

    Übrigens, nur so nebenbei, der Manager von AYO läuft wieder im KARLI herum!!! 😉
    Man munkelt hinter vorgehaltener Hand, daß sich sein Schützling in Portland nicht wohlfühlt!!!

    Also schauen wir mal, und pushen unser Team weiter nach vorn wie am letzten Sonntag!!! 🙂

    (5)
  • balea sagt:

    @OrbisJack

    Du hast zu allem und jedem eine Meinung, aber schaust Dir die Quellen, auf die sich bezogen wird nicht an?
    Also: Erst informieren, dann nachdenken, dann Beiträge veröffentlichen.

    @Detlef

    Sehr treffend.

    (-2)
  • holly sagt:

    Turbine braucht erstmal keine Stürmerin. Erstmal brauchen sie jemand der die Stürmerinnen mit finalen guten Pässen versorgt. Das ist mit Hanebeck total falsch, zum zweiten Mal besetzt.

    (6)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Chris
    > Eine Spielerin, die als Hure oder Schlampe bezeichnet wird rennt auch nicht mehr.
    Ist das jetzt konkret eine im Karli vernommene verbale Entgleisung oder „nur“ ein fiktives Beispiel?
    Ich kann nämlich beim besten Willen nicht glauben, dass derartige Beschimpfungen weit unterhalb der Grasnarbe im Karli überhaupt denkbar sind!
    Auch mag ich nicht glauben, dass die Choreografie aus dem Essen-Spiel die einzige Anfeuerung des Teams dargestellt haben soll und nur ein kleines Häufchen Unverdrossener war das auch nicht gerade.
    > Die kommen zwar aber feuern nicht an, sondern meckern nur und beleidigen die Spielerinnen.
    Allein, mir fehlt der Glaube, dass das echt so zutrifft! Allerdings soll es schon laute „Schröder raus!“-Rufe gegeben haben.
    Achso, wieviel lokale Distanz schwebt Dir denn so vor, um jemanden die Möglichkeit einzuräumen, die Situation bei den Turbinen beurteilen zu können? Nicht dass Du Dich hier auf Glatteis begibst, wenn Du damit sagen willst, dass nur Ortsansässige Recht dazu haben, denn dann müßte ich demnächst einen Umzug planen und realisieren. Der aber ein Wagnis insofern darstellt, dass mir die momentane Motivation fehlt und die Reue dann zu spät käme.
    Ich mache jedenfalls die nicht unbedeutende Entfernung dadurch wett, dass ich alle in den Medien verwertbaren Infos, also auch die hier im Portal, aufsauge und Spreu vom Weizen trenne und das seit bereits weit über 10 Jahren. Eine Vielzahl dieser gesammelten Fakten besagen, dass Turbine die vergangenen 3 Saisons stetig an Qualität eingebüßt hat, das Potenzial der hochgelobten Neuverpflichtungen, die immer lt. Traineraussage besser waren als das Team zuvor, nicht auf dem Platz sichtbar wurde. Wohlgleich abgegebene Spielerinnen in den Folgeteams durchaus bessere Leistungen abrufen konnten.
    Nervig die heimlichen oder auch unmotivierten Abgänge einer Reihe von Spielerinnen, die zuvor in den FF-Himmel gelobt worden waren, aber dies in Potsdam nie zeigten oder zeigen konnten. Auch dieses merkwürdige Verhalten, potente Spielerinnen aus ihren laufenden Verträgen an Olympique Lyon abzugeben und das in dieser Zahl, ist nicht nur auffällig, sondern geht mir gegen den Strich. Vom Simic Weggang zum Konkurrenten WOB mal zu schweigen.
    Ich halte unverändert an meiner Aussage fest, dass die aktuellen Geschehnisse vielleicht mehrjährig, aber zumindest mehrmonatig vorprogrammiert waren/sind! Jetzt war lediglich der Punkt erreicht, wo das Fass zum Überlaufen kam. Frau Neid, der von BS vorgeworfen wurde, keinen Plan B zu haben, wird sich jetzt sagen, dass sie da nicht die Einzige ist!
    Anja Mittag, eine der TOP FIVE-Turbinen, hat z.B. eine Rolle rückwärts nach Potsdam daran festgemacht, dass es ohne Trainerstabänderung nicht passieren wird…

    (7)
  • holly sagt:

    @ SF, dann darf Turbine Julia Simic kein Vertrag mit Ausstiegsklausel geben. Wenn man sowas im Vertrag einbaut dann muss man auch damit rechnen das die Spielerin das nutzt.

    (5)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @holly
    Solche fehlerhaften Zugeständnisse sind in meiner Gesamtauffassung inklusive! Dasselbe ist ja bei Pauline Bremer auch der Fall gewesen. Sowas fällt einem eben doch wieder auf die Füsse und ist kontraproduktiv für das Erreichen der Ziele.
    Hinterher jammern und Unverständnis über die Entscheidung der Spielerin äußern, vielleicht sogar als Grund für etwaige Probleme angeben, grenzt an Heuchelei.

    (6)
  • holly sagt:

    @SF bei Pauline glaub ich war der Vertrag ausgelaufen. Das Problem ist dann natürlich das die Spielerin nicht kommt wenn man ihr die Ausstiegsklausel nicht gibt. Obwohl ich ne Ausstiegsklausel im Winter schon komisch finde. Im Sommer wäre ja noch nachvollziehbar. Aber mitten in der Saison 🙁

    (-1)
  • tpfn sagt:

    @holly

    Pauli hatte ne Vertragsklausel fürs Ausland!

    „Pauline Bremer verlängerte ihren …Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2016“

    http://www.turbine-potsdam.de/spielerinnenportraet1415.php?id=31

    (3)
  • football-women.com sagt:

    @enthusio
    Die miasanrot-Berichte sind taktisch absolut super und verlässlich. Gibt da ja noch andere Seiten die das taktisch auch meist gut machen, aber die ist wirklich top.
    Gefällt mir natürlich, wenn fähige Leute sich damit beschäftigen. Frage mich allerdings, warum ich die Einzelkritiken nicht so doll finde. Korpela findet sie makellos. Das verstehe ich nicht so ganz. Die hat erst einen Schuss nach vorne weg prallen lassen. Kein Superfehler aber schon zuviel für makellos. Aber die zweite Szene hat sie einen Ball über die Hände rutschen lassen. grober Fehler. Und schöne Story vom aber sonst besser werdenden dfb.tv. Aber den mit einer Hand war auch schlecht. Zu riskant. Muss man beide nehmen. Da waren so viele Fehler, da würde ich sogar mal nach Schulterverletzung fragen. Sicher nicht makellos. Und das verstehe ich nicht. Würde mich aber interessieren.
    Aber nochmal: Taktisch absolut super Verlass drauf. Brauche ich immer bloss abschreiben 😉

    (-1)

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