Home » Bundesliga Frauen

Bayern und Frankfurt souverän, Sand schockt Potsdam

Von am 4. Oktober 2015 – 16.53 Uhr 42 Kommentare

Meister FC Bayern München und der 1. FFC Frankfurt haben am vierten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga ihren jeweils vierten Saisonsieg gelandet. Der 1. FFC Turbine Potsdam unterlag auf eigenem Platz überraschend dem SC Sand und kassierte bereits die dritte Saisonniederlage.

Anzeige

Bayern trifft in Halbzeit zwei

Die Münchnerinnen kamen bei Aufsteiger SV Werder Bremen vor 1 470 Zuschauern zu einem 2:0 (0:0)-Sieg und verteidigten damit die Tabellenspitze. Lisa Evans (61.) und Melanie Leupolz (81.) erzielten für die Gäste die Treffer.

Frankfurt lässt nichts anbrennen

Ebenfalls mit 2:0 (1:0) gewann der 1. FFC Frankfurt vor 625 Zuschauern bei Aufsteiger 1. FC Köln, der nach vier Spielen weiterhin ohne Punkte ist. Mandy Islacker (41.) und Marith Prießen (54.) erzielten die Treffer für die Frankfurterinnen, die weiterhin Zweiter in der Tabelle sind.

Dritte Saisonniederlage für Turbine Potsdam

Im einzigen Vormittagsspiel musste der 1. FFC Turbine Potsdam vor 1 969 Zuschauern eine bittere 0:2 (0:0)-Niederlage gegen den SC Sand einstecken. Chioma Igwe (47.) und Isabelle Meyer (65.) sorgten für einen überraschenden Auswärtssieg der Elf aus der Ortenau. Potsdam liegt mit nur drei von zwölf möglichen Punkten nur auf Tabellenplatz 10.

Melanie Leupolz im Zweikampf mit Steffi Goddard

Bayerns Torschützin Melanie Leupolz (li.) im Zweikampf mit Bremens Steffi Goddard © foto2press / Dennis Gloth

SGS Essen nun Tabellendritter

Neuer Tabellendritter ist überraschend die SGS Essen, die im Heimspiel gegen den FF USV Jena vor 1 013 Zuschauern einen souveränen 4:0 (3:0)-Sieg feierte. Lea Schüller (6.), Charline Hartmann (23.) und Sara Doorsoun-Khajeh (36.) stellten bereits vor der Pause die Weichen für den Sieg, den Schlusspunkt setzte Hartmann mit ihrem zweiten Treffer (53.).

Martina Moser trifft doppelt

Die TSG 1899 Hoffenheim landete vor 520 Zuschauern durch einen 3:1 (1:0)-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen den ersten Heimsieg der Saison. Martina Moser ließ die Gastgeberinnen früh jubeln (6.), Isabella Hartig erhöhte rund eine Viertelstunde vor Schluss zum 2:0 (74.). Zwar kam Leverkusen durch Jessica Wich noch einmal heran (79.), doch Moser machte in der Nachspielzeit mit ihrem zweiten Treffer alles klar (90.).

Freiburg schockt Wolfsburg

Bereits am Freitag musste der VfL Wolfsburg sich vor 1 268 Zuschauern mit einem 2:2 (1:0) gegen den SC Freiburg zufrieden geben. Zwar hatten Julia Simic (45.+1) und Ramona Bachmann (81.) für eine dem Anschein nach beruhigende Führung gesorgt, doch Lena Petermann (90.+1) und Clara Schöne (90.+3) versetzten den Gastgeberinnen einen Schock und ergatterten somit einen unerwarteten Punkt.



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

Tags: , , , , , , , , , , ,

Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

42 Kommentare »

  • BluePoint sagt:

    Wer wohl diesmal Schuld an Potsdams
    Krise ist?!
    Letzte Saison klang unterschwellig durch, Achim Feifel. Vielleicht sollte sich Herr Schröder so langsam auch mal selbst hinterfragen?!

    (27)
  • RW sagt:

    Oje, TP…Bereits jetzt wird es fast unmöglich sein, das selbst gesetzte Saisonziel zu erreichen. Mit 9 Punkten Rückstand nach nur 4 Spielen. Aber was noch viel schlimmer ist : wer kaum Tore schiesst, kann nicht oben mit dabei sein. Ich glaube, Potsdam kann froh sein, dieses Jahr unter die ersten 4 zu kommen. Es muss dringend die Professionalisierung vorangetrieben werden, sonst sieht es mittelfristig sehr düster aus. Hoffentlich kein zweites Duisburg…

    (13)
  • balea sagt:

    Schröder hat wohl nach dem Spiel von einem „blutleeren“ Auftritt gesprochen. Das könnte man so sagen, allerdings wird dadurch auch die sehr couragierte, agressive und effektive Spielweise von Sand ausgeblendet. Das muss man zuerst mal loben. Sie haben sehr konzentriert im MF gepresst und haben ihre 4 bis 5 Chancen eiskalt genutzt. Vor allem waren sie im Zweikampfverhalten wesentlich präsenter. Und das muss man den Turbinen absolut ankreiden.
    Viel zu wenig Agressivität, kein „Ärmel hochkrempeln“, viel zu nett…
    Vor dem 2:0 wurde Draws heftig per Ellenbogencheck zu Boden gestreckt. Es gab weder einen Foulpfiff und dusseliger Weise erwarten die Spielerinnen einen Ball ins Aus zur Behandlung – aber die Freundlichkeit wurde nicht erwiesen. Es gab auch noch andere mehr als seltsame Entscheidungen, bzw Nicht – Entscheidungen, aber spielentscheidend war das alles nicht. Eher die seltsam „verschüchterte“ Reaktion von Potsdam, wo allein Kemme einmal der Kragen platzte und sich bei der Schiri über die Fouls beschwerte, was dann mit einer gelben Karte geahndet wurde.
    Aber wenn man sich gegen den Gegner nicht zurück ins Spiel kämpft, kommt sowas dabei raus. 6 bis 7 nahezu 100%ige Chancen gehen per Unvermögen oder Pech haarscharf am Tor vorbei und die Nerven flattern so sehr im Strafraum, dass man sich nicht mehr traut, einfach mal draufzuhalten.
    Ich fand zumindest Mauro, Schmidt, Huth und Kemme sehr bemüht und mit halbwegs Biss, aber über den Rest sollte man besser schweigen. Negativ fiel mir Siwinska auf, die allein in HZ 1 mindestens 12 Fehlpässe beim Spiel aus der Abwher nach vorn produzierte – absolut destruktiv für den Spielaufbau und ein Totalausfall. Viel zu spät ausgewechselt. Auch klappt das Zusammenspiel von Hanebeck mit Mauro und Huth überhaupt noch nicht. Man merkt, dass sie gute Ideen hat, aber die muss man den mit den Kolleginnen auch teilen…
    Von den Saisonzielen kann man sich getrost verabschieden. Schade, schade.

    (15)
  • OrbisJack sagt:

    Also, ich bin auch überrascht wie schnell es bei Potsdam auseinander fällt. Hätte die wirklicha Krise nach die Winterpause erwartet. Die ‚Saisonziel‘ von 2.Platz war nie realistisch aber jetzt ist auch die ersten vier auch nicht realistisch. Mit kein Sturm gefahr, und kein Hoffnung eine im Winter zu verpflichten…ich glaub es wird jetzt gegen die Abstieg gespielt. Ob diese Mannschaft dafür geeignet sind…?

    Traurige Ende.

    (6)
  • DAWIDenko sagt:

    Ich kann balea in allen seinen Punkten nur zustimmen.
    Ich habe seit längerer Zeit mal wieder die Gelegenheit gehabt ein Spiel der Turbinen im Karli live zu besuchen.
    Über die Mutlosigkeit war ich sehr überrascht.
    Sand machte es clever, stand hinten sehr kompakt und konnte sich immer wieder befreien durch gute Spielverlagerung.

    Bei den Turbinen war kaum Zusammenspiel, hektische Querpässe, eingeleitet durch lange Bälle aus der eigenen Hälfte.
    Zu den von balea genannten Spielerinnen möchte ich noch Feli Rauch hervorheben, die über links nach ihrer Einwechslung ein ums andere mal gut durchlief und die beste Chance in der 2. Halbzeit hatte.

    Ganz schwach Hannebeck und Wälti.

    (13)
  • balea sagt:

    @DawiDenko

    „Mutlosigkeit“ ist ein sehr guter Begriff. Das ist klar überwiegend ein Kopfproblem.
    Mit Rauch hast Du auch recht. An Hanebeck hat Schröder aus irgendeinem Grund einen Narren gefressen, aber sie zahlt es nicht zurück. Wälti gehört nicht auf die Aussenbahn wie in HZ 1. Nachdem sie mit Kemme getauscht hatte, war es zumindest ein wenig besser.

    (5)
  • bale sagt:

    oh weh turbine.warum klebt schröder so am Stuhl immer anderen die schuld geben,das ist wohl das einzigste was er mit frau neid gemeinsam hat.

    (8)
  • balea sagt:

    @OrbisJack

    „Traurige Ende.“
    Meinst Du vielleicht „Traurige Ente“?

    Im Ernst – über Deine prophetischen Fähigkeiten bin ich erstaunt und man muss die natürlich sehr ernst nehmen. Wie auch Deine letzte Voraussage zum Wolfsburg – Spiel. Ooops.

    (-1)
  • unsinkbar2 sagt:

    Ich war heute in Bremen zu Gast.
    Vor einer tollen Kulisse (knapp 1500 Zuschauer) habe ich ein gutes Bundesligaspiel gesehen.
    Wörle hat die Rotationsmühle vor dem ersten CL-Spiel angeschmissen, sodass u.a. Maier,Däbritz und Miedema zunächst auf der Bank saßen. Neuzugang Mewis hingegen spielte von Beginn an und machte einen positiven Eindruck.
    Auch Bremen wusste zu gefallen. Vor allem defensiv stand man sehr kompakt, aber auch ab und an wurden Nadelstiche, vor allem über Wallenhorst, Goddard und Wolter, nach vorn gesetzt. Insgesamt geht der Sieg der Münchnerinnen in Ordnung, aber Bremen wusste zu gefallen. Wenn sie diese Leistung gegen Mannschaften aus der „unteren Tabellenregion“ abrufen, dann gelingt ihnen noch der ein oder andere Punktgewinn und der damit verbundene Nichtabstieg!

    (13)
  • never-rest sagt:

    Turbine geht schweren Zeiten entgegen. Die Saison ist zwar noch lang, aber wenn es so weiter geht, bleibt selbst Platz 4 ein Wunschtraum.

    (13)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Man sollte mal jede einzelne Turbine fragen, wie sie gedenken, Ihrem Noch-Trainer sein letztes Jahr an der Seitenlinie zu „versüßen“! Was hier nämlich abgeht, ist eine einzige Katastrophe! Es droht die erbärmlichste, jemals gespielte Saison zu werden und das hat sich Bernd Schröder nicht verdient, allerdings aber selbst so eingebrockt. Kann mir kaum vorstellen, dass hier ein eingeschworenes Team an- und auftritt. Unter der Woche war viel Ablenkung durch das Fotoshooting zum nächsten Jahreskalender unter dem Motto „45 Jahre Turbine“. Auweia, auch das noch…
    Wenn ich das KayKay-Foto so sehe, wo sie nach ihrer Auswechslung weit abseits der Trainer- und Auswechselbank am Spielfeldrand Frust schiebt, fängt bei mir das 1 und 1-Zusammenzählen an.
    Ich hoffe, BS macht den Favre! Allerdings gibt es keine Garantieerklärung, dass das Kurvekriegen danach genauso verläuft wie in MGB…

    (8)
  • enthusio sagt:

    Es war das beste Spiel, das ich seit langer Zeit von der SGS Essen gesehen habe. Der Ball zirkulierte perfekt durch die Reihen, insbesondere Hartmann bereitete Jena massive Probleme. Die Passwege stimmten und es war ein erfrischendes Offensivspiel zu erleben. Jena hatte durch Landeka in der 1. Halbzeit nur eine einzige nennenswerte Torchance. Essen hätte gegen den einstigen „Angstgegner“ schon vor der Pause das Dutzend vollmachen können, scheiterte aber entweder am Innenpfosten oder an Stenia Michel.

    Als Charline Hartmann nach der Pause aus kurzer Distanz einen Lattenschlenzer von Brüggemann zum 4:0 über die Linie drückte, war das Spiel endgültig gelaufen und Essen schaltete zwei Gänge zurück. So konnte Lisa Weiß sich in kurzer Zeit dreimal mit guten Paraden auszeichnen.

    Insgesamt hat Markus Högner heute auf seinem Trainerstuhl in der Coachingzone einen entspannten Nachmittag verlebt – kein Vergleich zum 5:4-Sieg in Leverkusen.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/sgs-essen-bricht-in-die-phalanx-der-top-drei-ein-id11155329.html

    (12)
  • Tiberias sagt:

    „Zynismus ein“:
    Adios, Turbine. Nächste Saison gibt es schöne Lokalderbys gegen Lübars, so rum oder so rum.
    „Zynismus aus“.

    Obwohl…. wieso Zynismus…

    (0)
  • FFFan sagt:

    Die beiden Aufsteiger haben sich gegen die Meisterschaftsfavoriten ganz gut aus der Affäre gezogen. Bei Werder Bremen kam noch erschwerend hinzu, dass sie wegen des Länderpokals auf Stürmerin S.Sanders verzichten mussten. (Die Abstellungspflicht wird von den Landesverbänden offenbar unterschiedlich gehandhabt: so konnte z.B. Köln auf A.Gerhardt zurückgreifen!)

    Die Mannschaft der Stunde ist zur Zeit wohl die SGS Essen, die den früheren ‚Angstgegner‘ aus Jena im Stile einer Spitzenmannschaft besiegten. Ich hoffe, M.Högner war so schlau, vor der Saison eine Champions-League-Prämie auszuhandeln! 😉

    Aber der Essener Erfolgscoach ist ja nicht der einzige Trainer der Frauen-Bundesliga, der jetzt mit der beliebten Journalistenfrage ‚genervt‘ wird, ob nun die Saisonziele korrigiert werden müssen. Sein Potsdamer Amtskollege dürfte daran noch deutlich weniger Freude haben…

    @ Tiberias:
    „Obwohl… wieso Zynismus…“

    Stimmt, „Sarkasmus“ trifft es wohl eher! 🙂

    (5)
  • OrbisJack sagt:

    @balea

    Natürlich kann man bei EINEM Spiel Ergebnis überrascht sein, besonders wenn zwei Tore in der Nachspieltzeit fällt.

    Aber was bei Potsdam abgeht ist was anders. Nur schneller als ich dachte. Von der Massenabgang und die Total ausfall am Sommer Transfer Markt, man könnte schon vermuten dass da was wirklich nicht Stimmt. Jetzt ist es wirklich kritisch, weil die nächste 5 gegner bevor den Wolfsburg Spiel wird KEINERLEI Angst um Potsdam haben, und werden alle ihre Chancen als sehr Gut einstufen. Ob die Potsdam die Gestern so schwach waren diese Spiele doch noch für sich entschieden ist doch noch fraglich.

    Glaubst du dass im Winter verstärkt wird?!? Eher anders.

    Also wenn nicht aufgepasst wird könnte das doch noch mit ein Abstieg endem!

    (-4)
  • Aldur sagt:

    Ich kann mich enthusio nur anschließen. Ein so überzeugendes Heimspiel der SGS habe ich lange nicht mehr gesehen. Spielfreude, sehenswerte Kombinationen, gute Chancenverwertung – das war zuletzt nicht immer so. Zu erwähnen seien aber auch die Nachlässigkeiten in der 2.Halbzeit, die Lisa Weiß dann doch noch ein paar Arbeitsnachweise abverlangten, und Högner trotz der klaren Führung augenscheinlich auf die Palme brachten. Jena war über weite Strecken im Offensivspiel harmlos, wobei ich glaube, dass die Mannschaft auch noch mehr Potential hat, zumindest wenn die gestern fehlenden Percival, Rudelic und Silva wieder dabei sind.

    Außerdem denke ich, dass die derzeitige Tabellensituation nur eine Momentaufnahme ist. Ich bin überzeugt davon, dass Wolfsburg und auch Potsdam sich im Laufe der Saison berappeln, und ihre angestammte Position unter den Top 4 einnehmen werden. Dahinter deutet momentan aber einiges auf ein spannendes Duell zwischen Freiburg, Essen, wahrscheinlich Hoffenheim und möglicherweise sogar Sand um den imaginären Titel „Best of the Rest“ hin. Bin gespannt auf das direkte Duell zwischen Essen und Hoffenheim nächste Woche.

    (7)
  • Aldur sagt:

    OrbisJack sagt:
    „Natürlich kann man bei EINEM Spiel Ergebnis überrascht sein, besonders wenn zwei Tore in der Nachspieltzeit fällt.“

    Aha – und warum sollte das für Potsdam nicht gelten? Außer der überraschenden Heimniederlage gestern, gab es auch dort keine sensationellen Ergebnisse. Die Niederlagen gegen Bayern und Frankfurt sind für mich jedenfalls keine, zumal Turbine ja in keinem der beiden genannten Spiele deutlich schlechter war, als der jeweilige Gegner. Natürlich sieht das in der Häufung erst einmal doof aus in der Tabelle, aber ich bin überzeugt davon, dass auch Potsdam aus der Talsohle heraus findet. Dafür ist, selbst im Vergleich zu den Teams, die gewöhnlich das Tabellenmittelfeld bilden, doch zu viel Qualität im Turbine-Kader.

    (7)
  • annanass sagt:

    @ Aldur
    Ja , auch aus meiner Sicht sind durchaus positive Tendenzen aus Essen zu vermelden : Die Offensive agiert jetzt druckvoller und das Mittelfeldspiel mit Zug zum Tor wurde reanimiert 😉
    Das Abwehrverhalten im Ganzen kann noch besser werden und Lisa Weiß hält so ziemlich alles an.Aber die von Dir genannten Teams schlafen sicher nicht und wollen unter die ersten Sechs.Verspricht doch eine spannende Saison zu werden.

    (4)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Übrigens, die bei den Turbine ausgesonderte Natasha Andonova hat am WE beim 2:0-Sieg des FCR über Umea beide Tore erzielt, davon das 1. ein direkt verwandelter Freistoß!
    Soviel als Erinnerung an die Schrödersche Aussage, dass das aktuelle Team (ich lach‘ mich tot) besser sei als das aus dem letzten Jahr.
    Bremer und Mittag machen je eine Bude.

    (13)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Hier noch der Link zu Natashas Freistoßtor => https://www.youtube.com/watch?v=mFM1W8JQxWM

    (1)
  • OrbisJack sagt:

    @SF

    Lisa Evans auch getroffen. Sehr Bitter für Turbine fans, die weggegangene richtung Spitze überall, die alte Verein Richtung…?

    (3)
  • Ellis sagt:

    Viele Maßnahmen bei Turbine sollten doch der Professionalisierung dienen, es sieht aber so aus, als hätten sie eher dazu beigetragen, dass der Zusammenhalt und die familiäre Atmosphäre im Team und Verein gelitten hätten. Die gute Pressefrau weg, Afro weg, die ein guter Puffer zwischen Trainer und Team war und wichtig war, mit ihr Jenny Zietz offensichtlich im Unfrieden weg (ist sie überhaupt verabschiedet worden? Ich war beim ersten Heimspiel nicht da). Und sie sind ja, wie wir leider wissen, nicht die einzigen, die im Unfrieden gegangen sind oder noch nach verdienstvollen Jahren einen Arschtritt mitbekommen haben. Wie lange machen die treuen Fans das noch mit? Diese Art und Weise und der Ton insgesamt, das geht doch einfach nicht. Das ist unangemessen, und das zu erleben schmerzt. Und natürlich ist gerade eine große Verletztenmisere da, aber deswegen muss es nicht so aussehen wie gestern. Für das Auftreten und die Atmosphäre ist m M nach zum größten Teil ein Trainer verantwortlich. Ich glaube, es muss sich etwas Grundlegendes ändern, damit sich Spielerinnen und Fans bei Turbine dauerhaft Zuhause fühlen können.

    (27)
  • enthusio sagt:

    @Schenschtschina Futbolista:
    „Bremer und Mittag machen je eine Bude.“

    Doorsoun auch. 🙂

    (12)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ja, enthusio, das sagt uns ganz deutlich, dass die Falschen gegangen sind o. wurden bzw. auch die Falschen geholt wurden, nämlich die, die woanders auch keine Bäume ausrissen, so wie jetzt auch! 🙁

    (5)
  • Ralf sagt:

    Wo bleibt denn unser ‚Master of the Ausrufezeichen‘???

    🙂

    Wer war schuld; warum, wieso, weshalb????

    Gibt’s irgendwelche Erklärungen zu der Heimniederlage?

    Spannende Fragen allenthalben, ….

    (7)
  • Ralligen sagt:

    Doorsoun,Hegerberg,Bremer,Andonova ,Demann,Super-Starke,Frausing-Pedersen,Berger,Evans,Sarholz usw. alles Spieler welche Persönlichkeiten in ihren neuen Vereinen sind nachdem sie mehr oder minder aussortiert wurden.
    Nadine Keßler wurde ja auch erst nach ihrem Abgang die gigantische Persönlichkeit die sie heute ist.
    UNGLAUBLICH….usw.
    Nächste werden folgen bin mir so sicher wie das nach der Nacht der Tag folgt.

    (9)
  • waiiy sagt:

    Für mich war das Spiel gestern gegen Sand wiederholt ein eindeutiger Fehler in der taktischen Grundausrichtung. Das war schon gegen Freiburg so, wo es allerdings nicht zum Tragen kam, weil Freiburg nicht nach vorn spielte. Aber Sand freute sich auf Potsdams Taktik, stellte sich toll darauf ein und konnte daraus den Nutzen ziehen. Glückwunsch zum verdienten Sieg!

    Solange man in Potsdam nicht lernt, dass die Zeiten vorbei sind, da man gegen Teams wie Essen, Freiburg, Sand usw. dominieren kann, ohne dass sich Chancen für den Gegner ergeben, solange werden in solchen Spiele auch immer wieder Punkte verloren gehen. Aber ich denke, dass Schröder zu einer solchen taktischen Änderung der Grundausrichtung nicht mehr fähig ist. Das heißt, wir werden diese Saison noch damit leben müssen, dass das Spiel immer ein Krampf ist. Auf jeden Fall konnte man gestern mehrfach den Spruch, „dass man sich das nicht mehr antun will“ auf der Tribüne vernehmen. Das ist ein Alarmzeichen, wo doch die Anhänger in Potsdam sehr treu sind und auch viele Fehler verzeihen.

    Das Spiel als „blutleer“ zu bezeichnen und keine eigenen Fehler zu sehen, ist in meinen Augen schlechter Stil und fast Niveau von Kahlert (zu Zeiten von Frankfurt) und Bell.

    Einzelkritik ist eigentlich unangebracht. Aber Siwinska fiel gestern im Spiel nach vorn extrem negativ auf. Die Bälle gingen entweder sofort zum Gegner, in den Rücken der Mitspielerin (zumeist Schmidt) oder so zur Mitspielerin, dass sie nicht verwertet werden konnten.

    Das nicht geahndete Foul von Burger an Draws war in meinen Absicht und mit Rot zu ahnden (ist aber meine persönliche Meinung). Da Draws sogar sichtbar eine Verletzung davontrug, wäre so eine Entscheidung auch noch nach Abschluss der gesamten Aktion möglich gewesen. Leider wurde die Chance vertan. Aber Sand hätte auch ohne das Tor und ohne eine herausgestellte Burger gewonnen gestern.

    (9)
  • balea sagt:

    Ja, man kann sich das sehr einfach machen…

    Andonova war immer sehr gut in einer Jokerrolle – sie war nie eine Fighterin.
    Doorsun hat in Potsdam nie einen Baum ausgerissen.
    Bremers Verlust ist sehr schmerzlich, aber sie wurde sicher nicht rausgeschmissen. usw usf

    Andererseits halte ich es für eine absolute Frechheit den Spielerinnen gegenüber, wenn sämtliche Verpflichtungen als Falsche Verpflichtungen tituliert werden.

    Sowohl Huth, als auch Mauro, Schmidt, Schmitz, Kellond-Knight sind alles andere als „Totalausfälle“.
    Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, ob der Spruch im Stadion vor den Heimspielen immer noch gebracht werden sollte: „…die besten Fans der Liga…“. Mancher Verein wäre vermtl ganz froh, in so einer Situation wie dieser besser keine Fans zu haben, als solche.

    (3)
  • enthusio sagt:

    @balea:
    „Doorsun hat in Potsdam nie einen Baum ausgerissen.“

    Das halte ich für ein Gerücht. Bekanntlich hatte Schröder große Stücke auf sie gehalten und in der Hinrunde 2012/13 war sie unangefochten Stammspielerin. Erst nach ihrem Wechselwunsch in der Winterpause wurde sie von Schröder nicht mehr berücksichtigt. Aber das drang erst später an die Öffentlichkeit.

    (11)
  • dummkopf / football-women.com sagt:

    Ich weiss nicht inwieweit die Info hier in der Seitenleiste international/Zürich generell, oder nur bei mir angezeigt wird. Dann könnte man sie mal rausnehmen 😉 Zum Ergebnis gibt es nämlich auch etwas hier:

    (2)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nach dem super Eindruck, den Ariane Hingst im Kommentar der HZ-Pause im WOB-SCF-Spiel machte, inkl. dem Einblick in ihre (Weiter-)Entwicklung entdeckte ich mich bei dem spontanem Wunsch, dass sie als langjährige und erfolgreiche Ex-Turbine den Nachfolgejob für Schröder sicher gut lösen könnte.
    Das sie einen verantwortungsvollen Trainerjob übernehmen wöllte, wissen wir ja seit ihrer Bewerbung beim FC Rosengard.

    (11)
  • Katerli sagt:

    @ari:
    das ist schon lange mein Gedanke, ob jemand auf uns hört?

    (0)
  • holly sagt:

    @SF, dazu muss sie erstmal den A-Schein haben. Denke aber das TP einen gestandenen Trainer/in braucht bei dem Chaos das zur Zeit in Potsdam zumindest sportlich herrscht.

    (2)
  • OrbisJack sagt:

    Schröders Nachfolger steht schon fest! Matthias Rudolph wird übernehmen.

    (0)
  • holly sagt:

    naja das hat man am anfang der letzten Saison auch von Feifel gedacht. Potsdam ist immer für eine Überraschung gut.

    (7)
  • jochen-or sagt:

    Andonava schießt bei Rosengaard laufend wichtige Tore – am Wochenende wiederum beide, davon eins (wieder mal) per Freistoß.

    Ich persönlich habe sie nicht für so einen großen Verlust gehalten.
    Man könnte aber bei Turbine gerade jetzt so eine , die einen vernünftigen Schuss hat, für all die Standardsituationen gut gebrauchen.

    Die Niederlage kommt für mich nicht überraschend. Man wird auch noch gegen weitere Mannschaften dieser Qualität Punkte lassen, weil man selbst nicht mehr Qualität als eine mittelmäßige Mannschaft hat.
    Da ist man eben nur treuer Anhänger, der auch in diesen Zeiten zu den Seinen hält.

    (10)
  • Katerli sagt:

    auch wenn M. Rudolph das Jahr bei Trainer Schröder übersteht und dann bleibt, die Frage eines guten Co-Trainers ist doch offen, denn auch da müsste schnellstens eine Erneuerung geschaffen werden, dann könnte Ari doch zunächst diese Rolle übernehmen!

    (6)
  • Speedy sagt:

    Ein gute Idee wie ich finde Katerli, allerdings hast du diese Rechnung ohne Dirk Heinrichs gemacht, wenn mich meine Informationen nicht täuschen, hat er wohl nicht die Absicht den Job bei TP an den Nagel zu hängen wenn Bernd Schröder aufhört? Was ich davon halte, ist eine andere Frage….

    (3)
  • Katerli sagt:

    dass Schröder bleiben darf bis er allein den Hut nimmt, ist nun mal so und seinen Riesenverdiensten geschuldet. aber das ist bei dem Schreihals Heinrich doch nicht gegeben. Wenn ein neuer Trainer neu beginnen will, geht das nur auch mit Wechsel des Co-Trainers! Jeder neue Trainer sollte dies deshalb zur Bedingung machen. s

    (11)
  • Fuxi sagt:

    Achim Feifel hat übrigens gerade die U16-Junioren des HSV übernommen. Wenn die jetzt anfangen sollten zu gewinnen…

    (3)
  • bale sagt:

    stimme dir zu,wenn auf räumen,dannrichtig ja schreihälse wie Heinrichs nein danke.
    es gibt andere pädagogische trainingsmethoden ,wenn ich mir Wolfsburg ,Jena oder Freiburg Trainer ansehe sehr angenehm.ist doch in der schule auch so ich konnte nie mit schreihälsen sie blockieren einen sollen mal eine ganz ander Mentalität herholen.

    (10)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar