Home » DFB-Pokal Frauen

DFB-Pokal: Erstligisten geben sich keine Blöße

Von am 27. September 2015 – 20.23 Uhr 14 Kommentare

Nachdem der 1. FFC Frankfurt und Titelverteidiger VfL Wolfsburg bereits am Samstag den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals perfekt gemacht hatten, folgten heute die anderen Erstligisten, die sich allesamt schadlos hielten.

Anzeige

Den höchsten Sieg des Tages feierte der 1. FFC Turbine Potsdam, der bei Holstein Kiel mit 11:0 (4:0) gewann.

Sechs Tore durch Svenja Huth
Mehr als die Hälfte der elf Treffer ging auf das Konto von Potsdams Neuzugang Svenja Huth. Bereits in der ersten Minute brachte sie die Potsdamerinnen in Führung. Fünf weitere Tore sollten folgen (25., 42., 52., 59., 89.). Die weiteren Treffer erzielten Ilaria Mauro (36., 50.), Bianca Schmidt (65.), Stefanie Draws (69.) und Felicitas Rauch (75.).

Kantersiege für Essen und Bremen
Auch die SGS Essen, der SV Werder Bremen und der SC Sand feierten Kantersiege. Die SGS Essen kam beim SV Union Meppen zu einem 9:0 (4:0)-Erfolg. Die Bremerinnen feierten ein 8:0 (4:0) bei TuRa Meldorf. Der SC Sand kam zu einem 9:0 (4:0) bei Zweitligist Alemannia Aachen.

Jubel des FC Bayern München

Der FC Bayern kann den Einzug ins Achtelfinale bejubeln. (Archivbild) © Karsten Lauer / girlsplay.de

FC Bayern trifft nach der Halbzeit
Weit weniger deutlich fiel der Sieg des FC Bayern München beim MSV Duisburg aus. Nach torloser erster Halbzeit kamen die Münchenerinnen am Ende zu einem 3:0-Sieg. Sara Däbritz brachte den FCB gleich nach dem Wiederanpfiff mit 1:0 in Führung. In der Folge schraubten Carina Wenninger (54.) und Eunice Beckmann (79.) das Ergebnis in die Höhe.

Erstligisten siegen in den Derbys
Auch in den Derbys behielten die Erstligisten die Oberhand. Der SC Freiburg siegte beim VfL Sindelfingen mit 6:0 (3:0). Zwei Tore erzielte Neuzugang Lina Magull. Im rheinischen Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln siegten die Kölnerinnen mit 4:1 (3:1). Lise Overgaard Munk brachte den FC in der 22. Minute in Führung, doch zunächst konnten die Gastgeberinnen durch einen Treffer von Nadja Pfeiffer (24.) noch ausgleich. Anna Gerhardt (30.) und Yvonne Zielinski (64.) brachten den FC jedoch noch vor der Pause wieder auf die Siegerstraße. Nina Ehegötz traf in der 64. Minute zum 4:1-Endstand.

Knappe Siege für Jena und Leverkusen
Darüber hinaus siegte der FF USV Jena beim BV Cloppenburg mit 2:1 (1:0), und die TSG 1899 Hoffenheim besiegte den 1. FC Saarbrücken mit 5:0 (2:0). TSG-Kapitänin Martina Moser steuerte zwei Treffer bei (20., 87.). Bayer 04 Leverkusen tat sich beim FSV Hessen Wetzlar schwer, siegte aber dank der Treffer von Ramona Petzelberger (36.) und Sharon Beck (85.) mit 2:0.

Die weiteren Ergebnisse
Magdeburger FFC – Herforder SV 1:4
FSV Gütersloh 2009 – SV Meppen 2:4
FSV Babelsberg 74 – 1. FC Lübars 0:4

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

14 Kommentare »

  • Sundermann sagt:

    FSV Hessen Kassel stimmt nicht, FSV Hessen Wetzlar wäre korrekt.

    (7)
  • karl sagt:

    Das muesste heissen „Leverkusen tat sich beim FSV Hessen Wetzlar schwer“ . Wetzlar ist kein Vorort oder Stadtteil von Kassel 🙂

    (8)
  • enthusio sagt:

    Die Überraschung in Duisburg ist ausgeblieben. Vor der enttäuschenden Kulisse von 753 Zuschauern gestaltete der Bundesligaabsteiger die Partie gegen den Deutschen Meister in der 1. Halbzeit sehr ausgeglichen, aber Stephanie Weichelt vergab zwei aussichtsreiche Chancen kläglich, als sie aus guter Position überhastet vorbeizielte bzw. an Korpela scheiterte. München dagegen hatte Probleme mit den gut gestaffelten Duisburgerinnen und Kämper im Tor bekam nichts zu tun, denn die wenigen Münchener Torschüsse verfehlten ihr Ziel.

    Das änderte sich in der 2. Halbzeit grundlegend. Wörle muß wohl in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben, denn die Münchnerinnen spielten nun zielstrebiger und gedankenschneller. Kurz nach dem Wechsel passte Miedema gut nach innen, Sarah Däbritz brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten.
    Im Gegenzug köpfte erneut Weichelt eine scharfe Flanke von rechts in Bedrängnis über das Tor, es sollte die letzte Duisburger Torchance in diesem Spiel gewesen sein.
    München dagegen erhöhte nach der Führung den Druck und kam zu mehreren guten Tormöglichkeiten, doch die starke Meike Kämper verhinderte einen größeren Rückstand. Gegen den wuchtigen Kopfball Wenningers nach einer Behringer-Ecke war sie jedoch machtlos. Die eingewechselte Eunice Beckmann stellte mit einem Flachschuss den Endstand her, wobei das Ergebnis aufgrund der guten Torchancen in der 2. Halbzeit noch deutlich höher hätte ausfallen müssen.

    Rückkehrerin Linda Bresonik überzeugte auf Duisburger Seite mit ihrer Ruhe am Ball, einem guten Auge und ihrer starken Technik.
    Ihre Mannschaft hat zumindest 45 Minuten eine gute Leistung gebracht, war dann aber dem Münchener Kombinationsspiel nicht mehr gewachsen.

    (19)
  • FFFan sagt:

    Überraschungen sind ausgeblieben. Der Unterschied zwischen der 1.Liga und der 2.Liga ist nach wie vor sehr groß. Nur Jena und Leverkusen hatten etwas Mühe.

    Der neue Modus, der frühe Duelle zwischen Erstligisten verhindert, hat also mit dafür gesorgt, dass erstmals seit 2003/04 alle Erstligisten das Achtelfinale erreicht haben. Wahrscheinlich werden auch erstmals seit 2004/05 die Bundesligavereine im Viertelfinale unter sich sein, denn Herford, Meppen, Lübars oder der krasse Außenseiter Hegnach müssten einen Erstligisten schlagen, um in die nächste Runde einzuziehen! Wenigstens ist all diesen Vereinen im Achtelfinale ein Heimspiel garantiert.

    @ enthusio:
    „Vor der enttäuschenden Kulisse von 753 Zuschauern…“

    Wieso enttäuschend? Im der Bundesliga hatte Duisburg letzte Saison im Heimspiel gegen Bayern München gerade mal 412 Zuschauer. Und abgesehen von Billerbeck (gegen Wolfsburg) gab es in dieser Pokalrunde auch nirgends mehr Zuschauer als im PCC-Stadion. In Kiel (gegen Potsdam) waren es 750, in Freiburg (gegen Frankfurt) lediglich 600.

    (11)
  • enthusio sagt:

    @ FFFan:

    Duisburg ist bekanntlich eine Stadt mit jahrzehntelanger Frauenfussball-Tradition. Wenn der MSV in dieser Saison nur Spiele gegen zweitklassige Mannschaften in der 2. Liga bestreitet, ist ein Spiel gegen den Deutschen Meister der absolute Höhepunkt der Saison. Anders als in der Kleinstadt Billerbeck ist es den Vereinsverantwortlichen aber nicht gelungen, die Menschen in einer Großstadt wie Duisburg durch gezielte Werbemaßnahmen zu diesem Spiel anzulocken. Für solch ein – für Duisburger Verhältnisse in dieser Saison – einmaliges Spiel ist daher diese Kulisse mehr als enttäuschend.

    Dein Vergleich mit Freiburg und Kiel hinkt. In Freiburg gibt es regelmäßig Erstligaspiele zu sehen, Kiel hat keine große Frauenfussballtradition.

    (2)
  • SC Fan sagt:

    Einseitiges Spiel SC Freiburg gegen Sindelfingen.
    Freiburg hatte alles im Griff und hätte deutlich mehr Tore schiessen müssen.
    Sindelfingen hielt zwar gut dagegen hatte aber letztlich gegen den gut organisierten SC keine Chance.
    Neben L.Magull fiel besonders die eingewechselte D.Streng, nicht nur wegen ihres fulminaten Tors, positiv im Freiburger Spiel auf.

    (8)
  • holly sagt:

    @FFFan, wenn einer der Zweitligisten Leverkusen bekommt könnten die schon weiter kommen. Bremen denke ich wäre von Lübars auch zu schlagen. Es gibt schon ein paar Konstelationen bei Losglück die ein oder mehrere Zweitligisten weiter kommen lassen könnten.
    Der Vorteil vom neuen Modus ist aber das die „kleinen“ Heimrecht haben und dann vor einer guten Kulisse spielen können. Möchte nicht wissen wieviel Leute gekommen wäre wenn Wob ein Heimspiel gehabt hätte.

    (8)
  • holly sagt:

    @ enthusio, ich war aber auch von der Kulisse in Kiel enttäuscht. Hatte schon mit über 1000 Zuschauern gerechnet. Aber wenn man auf der Waldwiese spielt, statt im Männerstadion ist sowas das Ergebnis. Der Komfort auf der Waldwiese ist nicht gerade gut. Eher könnte man sagen mangelhaft. Das schreckt natürlich viele ab. Sicher hat Kiel nicht die Tradition wie Duisburg. Beim Hallenmaster der Frauen war die Ostseehalle zuletzt immer sehr gut gefüllt.

    (5)
  • waiiy sagt:

    Ich würde mir Spiele wünschen, bei denen die Gegner möglichst dicht zusammen sind und etwas Derby-Charakter aufkommt. Das sorgt sicher für mehr Zuschauer und auch noch ein wenig mehr Motivation auf beiden Seiten. Lübars vs. Potsdam wäre so eine Begegnung…

    (5)
  • OrbisJack sagt:

    Habt ihr echt über 1,000 zuschauer *erwartet* für diese Spiele!?! Wenn man denkt dass das in der Erste Liga schon schwer genug ist…

    (5)
  • holly sagt:

    @ Orbis Jack, Kiel hatte mal gegen TeBe über 1000 Zuschauer das war aber im Männerstadion. Letztes Jahr gegen Wolfsburg waren glaub ich 1200 da. Zumindest über 1000.

    (5)
  • FFFan sagt:

    Sechzehntelfinale DFB-Pokal, alle Spiele, alle Tore:

    1.Teil: http://tv.dfb.de/video/highlights-der-2-runde-teil-1/12256/
    2.Teil: http://tv.dfb.de/video/highlights-der-2-runde-teil-2/12255/

    @ enthusio:
    „Duisburg ist bekanntlich eine Stadt mit jahrzehntelanger Frauenfussball-Tradition.“

    Das ist es ja gerade. Da sind Spiele gegen Bayern München jetzt nicht so der Wahnsinn. Das ist der Unterschied zu Billerbeck, wo es außerdem auch keinen hochklassigen Männerfussball gibt!
    Und dass es der „absolute Höhepunkt der Saison“ war, findet in der Zuschauerzahl ja trotzdem seinen ‚Niederschlag‘: immerhin mehr als doppelt so viele wie bei den Zweitligaspielen!
    Ich jedenfalls hatte für dieses Spiel keine vierstellige Besucherzahl erwartet und bin deshalb auch nicht enttäuscht.

    (7)
  • Detlef sagt:

    Ich fand die Kulisse in Kiel auch etwas dürftig!!!
    Immerhin ist Kiel ja kein Dorf, und Hamburg ist auch nich so weit weg!!!
    Der Norden ist ohnehin vom höherklassigen FF nicht verwöhnt, und so hätten Vereine im Umkreis die Chance wahrnehmen können \ sollen, taktische- und technische Feinheiten eines Erstligisten zu studieren!!!
    Selbst unterklassige Männerteams loben diesbezüglich in Testspielen immer wieder unsere Mädels!!!

    Laut Programmheft der Holstein-Women wurde dieses Spiel zur „Partie des Jahres“ stilisiert!!!
    Dafür hätten es dann aber ein paar Zuschauer mehr sein dürfen!!!
    Zumal der alljährliche Hallencup gezeigt hat, daß es in dieser Stadt ein Publikum für den FF gibt!!!

    Aber ansonsten war es gut organisiert, und die „Waldwiese“ war dann zum Glück doch mitten in der Stadt!!! 😉
    Für einen Zweitligisten ohne Ambition zu Höherem reicht dieses Stadion völlig aus!!!

    (-2)
  • holly sagt:

    @Detlef, es ist/war schon das Spiel des Jahres für die Frauen von Holstein. Sonst kann man ja nur gegen die zweite von Potsdam punkten.
    Den Hallencup der Frauen gibt es leider seit 2 oder sogar 3? Jahren nicht mehr 🙁
    Sicher war es für die Holstein Frauen/ Mädchen ein schönes Erlebnis mal vor so vielen Zuschauern zu spielen. Sonst kann man ja fast jeden Zuschauer per Handschlag begrüßen.
    Ob Holstein keine Ambitionen zu höherem hat möchte ich schon bezweifeln. Denke nicht das sie gerne jedes Jahr gegen Abstieg spielen. Vor allem ist es für den Verein sehr wichtig das die B-Mädchen weiter in der BL spielen. In dieser Saison wird es sehr schwer für die Mädchen die Klasse zu halten.

    (6)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar