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FFC Frankfurt gewinnt Klassiker gegen Turbine Potsdam

Von am 13. September 2015 – 13.27 Uhr 26 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat am dritten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga den Klassiker gegen den 1. FFC Turbine Potsdam knapp gewonnen. Aufsteiger 1. FC Köln musste hingegen beim SC Freiburg weiter bitteres Lehrgeld bezahlen. Eine turbulente und torreiche Partie gab es in Leverkusen.

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Vor 2 230 Zuschauern im Stadion am Brentanbad gewannen die Frankfurterinnen verdient mit 1:0 (1:0) gegen den ehemaligen Erzrivalen. Kerstin Garefrekes erzielte in der 57. Minute den Treffer des Tages, als sie einen gelungenen Spielzug nach schöner Vorarbeit von Mandy Islacker überlegt abschloss.

Sehenswerte Partie, Lisa Schmitz beweist Klasse
Dabei boten beide Teams vor allem in der ersten Halbzeit eine sehenswerte Partie, Garefrekes (2.) und Islacker (13.) ließen in der Anfangsphase gute Chancen für die Gastgeberinnen aus. Nach einer Ecke von Patricia Hanebeck verpasste Tabea Kemme auf Seiten der Gäste nur knapp (15.). Dann schlug erstmals die Stunde von Turbine-Torhüterin Lisa Schmitz, die einen tollen Schuss von Simone Laudehr glänzend mit den Fingerspitzen über die Latte drehte (18.). Und auch bei der Aktion von Islacker nach Vorarbeit von Jackie Groenen bewies Schmitz ihre Extraklasse (34.).

Kerstin Garefrekes

FFC-Kapitänin Kerstin Garefrekes erzielte den Treffer des Tages © Herbert Hein, girlsplay.de

Frankfurt trifft zweimal Latte, Huth verpasst Ausgleich
Turbine hatte danach zweimal mächtiges Glück, als ein Heber von Islacker nach weitem Pass von Marith Prießen auf die Latte tropfte (36.) und kurz darauf ein Freistoß von Laudehr ebenfalls an die Latte krachte (38.). Doch auch die Gäste hatten weiterhin gute Chancen, die starke Svenja Huth umkurvte im Duell mit ihrem Ex-Verein Peggy Kuznik und verzog nur knapp (49.).

Kerstin Garefrekes erzielt Tor des Tages
Doch das Tor erzielten die Gastgeberinnen, als Islacker einen weiten Ball auf Garefrekes ablegte, und die FFC-Kapitänin sich die die Gelegenheit nicht entgehen ließ (57.). Bei den Frankfurterinnen ließen in der Schlussphase die Kräfte sichtlich nach, Potsdam setzte noch einmal alles auf eine Karte, doch ein Treffer gelang den Gästen nicht, da die Frankfurter Defensive sich keinen Patzer leistete. Die eingewechselte Potsdamerin Marina Makanza hatte die letzte Chance des Spiels (90.).

Die Trainerstimmen
Frankfurts Trainerin Colin Bell meinte: „Potsdam hat trotz der Abgänge wieder eine Topmannschaft und gegen diese Mannschaft hat man erst gewonnen, wenn die Schiedsrichterin abgepfiffen hat. Es war ein sehr intensives Spiel.“ Potsdams Trainer Bernd Schröder meinte: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Am Anfang hatte Frankfurt die klareren Chancen. Zum Schluss war es ganz eng, aber Frankfurt hat gut gestanden und sich somit die drei Punkte verdient.“

Köln kommt unter die Räder
Im zweiten Vormittagsspiel kam Aufsteiger 1. FC Köln in seinem zweiten Auswärtsspiel zum zweiten Mal unter die Räder Beim SC Freiburg setzte es eine 1:6 (0:1)-Klatsche. Dabei ging die Elf aus dem Breisgau erst kurz vor der Pause durch einen verwandelten Elfmeter von Hasret Kayikci in Führung (42.).

Lina Magull trifft doppelt
Nach der Pause schraubten Sandra Starke (61.) und Lina Magull (63.) das Ergebnis in die Höhe, ehe Lise Overgaard Munk verkürzen konnte (75.). Doch ein Eigentor von Overgaard Munk (80.) sowie weitere Treffer von Magull (86.) und Sarah Puntigam (90.) bescherten den Gastgeberinnen am Ende einen hohen Heimsieg.

Breuer: „Das war nicht bundesligatauglich“
Freiburgs Trainer Jens Scheuer meinte: „In der zweiten Halbzeit haben wir endlich gezeigt, wie stark wir Fußball spielen können und uns für den hohen Aufwand belohnt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie hat heute Charakter gezeigt.“ Kölns Trainer Willi Breuer erklärte: „Das war heute nicht bundesligatauglich. Mit den sechs Gegentoren sind wir noch gut bedient. Wir müssen jetzt analysieren, woran es lag und daraus lernen.“

Leverkusen verspielt Zwei-Tore-Führung
Bayer 04 Leverkusen musste gegen die SGS Essen eine 4:5 (3:2)-Niederlage einstecken und wartet somit weiter auf den ersten Dreier der Saison. Die Gäste gingen durch Margarita Gidion gleich in der Anfangsphase in Führung (4.), Lisa Schwab gelang für die Gastgeberinnen aber der schnelle Ausgleich (11.). Mit einem Doppelschlag schienen Rebecca Knaak (32.) und Turid Knaak (33.) die Weichen für den Sieg zu stellen, doch noch vor der Pause brachte Gidion mit ihrem zweiten Treffer die Essenerinnen wieder heran (40.).

Nach der Pause war erneut Schwab zur Stelle, doch auch diesmal hielt die Zwei-Tore-Führung nicht (53.). Denn Jacqueline Klasen (61.) und Lea Schüller (69.) sorgten für einen ausgeglichenen Spielstand, ehe Charline Hartmann kurz vor Abpfiff gar den 5:4-Auswärtserfolg perfekt macht.

Erster Saisonsieg für Hoffenheim
Die TSG Hoffenheim kam zu einem 2:0 (1:0)-Auswärtssieg beim SC Sand und feierte somit den ersten Saisonerfolg. Der österreichische Neuzugang Nicole Billa sorgte für die Führung (35.). Silvana Chojnowski machte dann in der zweiten Halbzeit den Erfolg perfekt (71.).

Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann bilanzierte: „Es war ein intensives, kämpferisches Derby, aber immer fair. Beide Abwehrreichen haben zunächst wenig zugelassen. Die Führung hat uns in die Karten gespielt. Es war eine komplette Mannschaftsleistung. Nach zwei Auswärtsspielen haben wir noch kein Gegentor kassiert.“

Bereits am Freitagabend hatte der FC Bayern München das Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg durch einen Treffer von Caroline Abbé mit 1:0 gewonnen. Mit dem gleichen Ergebnis und einem Last-Minute-Treffer von Amber Hearn behielt am Samstag der FF USV Jena die Oberhand beim 1:0-Sieg gegen Aufsteiger SV Werder Bremen.



Tabelle Frauen-Bundesliga
PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München22183147:8+3957
2VfL Wolfsburg22152556:22+3447
31. FFC Frankfurt22151649:25+2446
4SC Freiburg2295838:24+1432
5SGS Essen221021039:37+232
6FF USV Jena2294930:45-1531
71. FFC Turbine Potsdam22931042:28+1430
8TSG 1899 Hoffenheim22841033:33028
9SC Sand22841029:30-128
10Bayer 04 Leverkusen22631321:56-3521
11SV Werder Bremen22341517:53-3613
121. FC Köln22331620:60-4012

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • balea sagt:

    In HZ 1 war Frankfurt besser, aber aufgrund der starken HZ 2 wäre ein Unentschieden nicht unverdient gewesen, schade. Huth sehr stark und auch Rauch. Makanza und Schmidt haben mir in den paar Minuten auch gefallen. Die Abwehr wird einfach der Wackelkandidat bleiben und Lisa Schmitz jetzt hoffentlich die feste Nr 1 sein. Gar nicht gefallen hat mir bislang Hanebeck. Das ist in jeder Hinsicht zu wenig, was sie abliefert.

    Im Unterschied zum Freitagsgegicke war das aber ein attraktives Fussballspiel.

    (-2)
  • Dori sagt:

    Ich schließe mich balea an.
    Huth hat mir aus Potsdamer Sicht am besten gefallen und auch, wenn meiner Meinung nach der Frankfurter Sieg in Ordnung ging, hätte ich ihr ein Tor gegönnt. Die vielen Chancen in der ersten Halbzeit hat Frankfurt nicht genutzt, wodurch es dann zum Ende hin nochmal spannend wurde und Potsdam einige Male den Ausgleich auf dem Fuß hatte.
    In der Abwehr gab es auf beiden Seiten Fehler und das Defensivverhalten sah meiner Meinung nach in einigen Situationen nicht so souverän aus wie im Bayern-Wolfsburg Spiel. Aber genau deshalb kam es auch zu wesentlich mehr Torchancen und das Spiel wurde so auch unterhaltsamer und flüssiger, als es im Freitagsspiel der Fall war.
    Aufgrund der vielen Chancen in der ersten Halbzeit hat Frankfurt den Sieg verdient. Schade für Potsdam, die sich zum Schluss nochmal richtig bemüht haben und nah am Ausgleich dran waren, aber trotzdem auch Glück hatten, dass der FFC durch mangelhafte Chancenverwertung und Pech nicht schon vorher den Sack zugemacht hat.

    (4)
  • Herr Schulze sagt:

    Das war ein sehr ansehnliches Spiel nach dem Rasenschach am Freitag: mit tollen Szenen insbesondere durch den FFC Frankfurt in der erten Halbzeit, als es fünf, sechs satte Möglichkeiten gab, denen auf Potsdamer Seite bis auf das Abseitstor nichts Adäquates gegenüber stand. Potsdam fand ich in der Abwehr doch recht löchrig.
    Wie’s so passiert, hat Frankfurt aus der einzigen Chance der 2. Halbzeit ein Tor gemacht. Schwer zu sagen, ob sich Bells Truppe dann zurückfallen ließ oder zurückgedrängt wurde. Das war nicht mehr souverän, mit dem Glück des TÜchtigen, aber aufopferungsvoll zu Ende gespielt.
    Mandy Islacker hat sich nach der schönen Vorlage hoffentlich wieder erholt, sie zeigte sich trotz ihres Blackouts als eine starke Stürmerin. Sehr gefallen beim FFC haben mir Jacky Groenen, Peggy Kuznick und Saskis Bartusiak.

    (1)
  • shane sagt:

    ich sehe das ein klein wenig anders als balea und dori – die potsdamer abwehr ist sicher gut entfernt davon, ein bollwerk zu sein. aber auch im angriff laeuft’s bisher nicht rund. huth ist ohne frage schoen anzusehen. nur zaehlbares ist bisher wenig rausgekommen. ohne tore zu machen, gewinnt auch frau keine spiele. hoffe, gegen die mitteklasse-teams an den naechsten spieltage platzt dann der knoten mal. und potsdam kann sein durch das schwere auftaktprogramm doch beeintraechtigte selbstvertrauen wieder aufpolieren (in den beiden potsdamer spitzenspielen sahen wir deutlich, dass verbal ermeldetes selbstvertrauen ala patti nicht wirklich dem anwendbaren selbstvertauen auf dem platz entspricht und zutraegt).

    (0)
  • bale sagt:

    ja,ich fand das spiel auch gut und ja das interview mit maroszan und Martina voss.sie hat sich sehr diplomatisch geäussert(ich wurde nicht gefragt es wurde vorher schon entschieden)hoffe sie bleibt der Schweiz lange erhalten.das spiel war gut,unentschieden wäre ok,aber bei Potsdam sieht es gut aus ,wenn sie sich noch einspielen und Bayern und ffc kommen ja noch nach Potsdam wird eine spannende saison,hoffeköln wird nicht zur schiessbude.

    (-1)
  • never-rest sagt:

    Das Spiel war sicher unterhaltsamer als FCB-WOB, weil viel mehr Fehler und dementsprechend mehr Torchanchen auf beiden Seiten. Genau das ist auch das Problem, weshalb beide Teams am Ende wohl eher Platz 3 und 4 unter sich ausmachen werden. WOB und insbesondere der FCB stehen defensiv viel stabiler als der 1FFC und TP. Frt Unterschied zum Freitagspiel im MF war eklatant. Beide Mannschaften hatten viel mehr Platz zum kombinmieren.

    TP kann sich damti trösten, mit Abstand das schwerste Auftaktprogramm mit zwei Auswärtsspielen bei direkten Konkurrenten gehabt zu haben. Ich denke , dass TP am Ende der Saison in den Rückspielen die Meisterschaft entscheiden wird. TP ist immer noch absolut konkurrenzfähig.

    Der 1FFC hat vor in der 1. Hälfte versäumt, alles klar zu machen. Hochkarätige Chancen für Islacker & Co. gab es genug. In der 2. HZ war TP eindeutig am Drücker. Aber es fehlt im Stum einfach an Durchlagskraft. Huth war zwar gut, ist aber eben keine Torjägerin.

    (-1)
  • enthusio sagt:

    Ein bis zum Schlusspfiff hochspannendes Spiel konnten die leider nur 482 Zuschauer (darunter mehr als die Hälfte Essener Fans) in Leverkusen erleben.

    Essen ging nach Vorarbeit von Dallmann und Hartmann durch Margarita Gidion früh in Führung und kontrollierte die ersten Minuten des Spiels.
    Doch Leverkusen fing sich schnell und überzeugte durch schönes Kombinationsspiel. So konnte Lisa Schwab bereits wenige Minuten später aus kurzer Distanz den Ausgleich erzielen, und kurz darauf verhinderte Lisa Weiß mit einer Glanzparade den möglichen Leverkusener Führungstreffer durch Sharon Beck.
    Den erzielte nach einer wunderschönen Kombination über mehrere Stationen und einer Flanke von rechts Rebecca Knaak per Kopf.
    Wenig später nach einem Foul an Caro Simon scheiterte Annike Krahn mit dem fälligen Elfmeter an Lisa Weiß, doch Turid Knaak konnte im Nachschuss den Ball im Netz unterbringen.
    Die Essener Angriffsbemühungen blieben wirkungslos, bis es Gidion zu bunt wurde und sie den Ball zum Anschlusstreffer unter die Latte drosch.

    Markus Högner war offensichtlich mit der Leistung von Neuzugang Nina Brüggemann in der IV nicht zufrieden, obwohl sie in meinen Augen ganz solide spielte. Für sie kam die junge Lena Ostermeier nach der Halbzeitpause aufs Feld.
    Doch der Wechsel brachte zunächst keine zusätzliche Stabilität ins Abwehrverhalten, denn die dicksten Torchancen hatten zunächst erneut die Gastgeberinnen. Nach einer Ecke strich ein Kopfball nur knapp übers Tor und nach einer weiteren Ecke traf Beck per Kopf den Pfosten. Lisa Schwab war es dann, die nach einem Konter über mehrere Stationen das 4:2 aus Leverkusener Sicht erzielte.
    Doch Essen reagierte nicht geschockt auf diesen Rückstand, sondern antwortete mit wütenden Angriffen. Zunächst rettete Torhüterin Anna Klink nach einem Essener Konter vor Gidion, doch dann ging es ganz schnell, und jeweils war die überragende Gidion die Vorbereiterin. Ihren Freistoß von links verwertete zunächst Klasen per Kopf zum 3:4 und kurz darauf ihre Flanke von rechts Lea Schüller ebenfalls per Kopf zum vielumjubelten Ausgleich.
    Doch auch Leverkusen hatte sich noch nicht aufgegeben und so mußte Sara Doorsoun wenig später kurz vor der Linie einen hohen Ball artistisch klären.
    Essen hatte in der Schlussphase ein klares Übergewicht, auch wenn es weitere Torchancen auf beiden Seiten gab. Feldkamp traf nach einer Gidion-Ecke in ihrer besten Szene kurz vor Schluss nur den Pfosten.
    Zum Schluss wurde es noch einmal dramatisch, als Annike Krahn nach einem Zusammenprall liegen blieb, ein Pfiff der Unparteiischen aber ausblieb und Charline Hartmann über die linke Seite auf das Tor zustürmte, sich auch von zwei Leverkusenerinnen nicht abschütteln ließ und den Ball eiskalt an der machtlosen Anna Klink vorbei ins Tor schoss.

    Eigentlich hätte es in diesem Spiel zwei Sieger geben müssen, denn Leverkusen hat über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt, aber Essen hat erneut bewiesen, dass die Mannschaft immer bis zum Schluss kämpft.
    So war es die unermüdlich rackernde Charline Hartmann, die – wie schon gegen Sand – Essen die drei Punkte sicherte.

    (0)
  • Fussball-Versteher sagt:

    Gibt’s das Spiel noch zum anschauen?

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ enthusio:

    Danke für den ausführlichen Spielbericht aus Leverkusen! Ich bin schon auf den Video-Bericht von DFB-TV zu diesem denkwürdigen Spiel gespannt!

    „Wenig später nach einem Foul an Caro Simon scheiterte Annike Krahn mit dem fälligen Elfmeter…“

    –> Was ist da eigentlich bei Bayer Leverkusen los? Von ihren letzten 10 Elfmetern haben die ‚Werkselfen‘ (gefühlt) acht verschossen. Und fast jedesmal eine andere Schützin! Das wird ja zu einem regelrechten ‚Elfer-Fluch’…

    @ Fußball-Versteher:

    Falls du das Spiel Frankfurt-Potsdam meinst, wirst du hier fündig:

    (0)
  • annanass sagt:

    Die gesamte SGS Abwehr war gestern nicht präsent und dazu athletisch unterlegen.Immer wieder verloren sie ihre Gegenspielerinnen aus den Augen, Leverkusen trug schnörkellose Angriffe über alle Positionen vor und hebelte die sgs Abwehr leicht aus.Leverkusen spielte lange Zeit wie aus einem Guss.Und plötzlich kippt das Spiel zugunsten der Essenerinnen mit 2 Kopfballtoren.Und dann die coole und kämpferische C.Hartmann: Rente erst mit 63 meinte ein Zuschauer.Leverkusen hat unglücklich verloren aber toll gespielt!Die Punkte werden kommen

    (0)
  • Andi sagt:

    Frankfurt vs. Potsdam war für mich ein definitiv unterhaltsames Spiel. Nun mein alter Trainer sagte immer, wenn zwei Mannschaften ohne Abwehr spielen, wird es zumindest interessant. Hat sich hier mal wieder bewahrheitet. Es wurde zwar nicht ganz ohne Abwehr gespielt, aber hier gibt es für beide Mannschaften schon noch einiges an Arbeit. Hoffe sehr, das sich hier im Verlaufe der Saison besser eingespielt wird.

    Ein starkes Spiel hat für mich Laudehr abgeliefert, zudem gefiel mir bei Frankfurt Jackie Groenen. Bei Potsdam Lisa Schmitz und Svenja Huth.

    Bin schon gespannt auf die nächsten Spiele beider Mannschaften!

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mit diesem Spiel wurde erneut bewiesen, dass Schröders Aussagen bzgl. der Qualität des aktuellen zum Vorjahresteam nicht annähernd stimmen! Was war das doch für ein Spiel in Ff. mit dem meine Turbinen den Pokalfinaleinzug erreichten! Da war das gestrige maximal der 3. Aufguss, ein laues Lüftchen im Spätsommer.
    Ich bin jedenfalls erneut, und gerade von der Offensive, ziemlich enttäuscht. Ein gerechtes Unentschieden sah ich jedenfalls nicht, da hat der Trainer lediglich die Exklusivrechte dran. Ich vermisse Pauline Bremer total und natürlich JoJo Elsig, denn Siwinska läßt Garefrekes einfach laufen.
    Die Potsdamer Gelben Karten waren allesamt Ausdruck von Unzulänglichkeiten, Defiziten im Läuferischen und Stellungsspiel, also gedanklicher Art. Nichts, wo man sich mit Ruhm bekleckert!

    (2)
  • tpfn sagt:

    Hätten Hanebeck und Schmitz vorab nicht so auf die Kacke gehauen,wären meine Erwartungen an das Spiel deutlich geringer gewesen. So war es für mich aber ne echte Entäuschung, vorallem Hanebeck aber auch Kemme, Wälti, Wesely und Mauro überzeugten mich nicht. Positiv sind mir wieder einmal Rauch und Huth aufgefallen. Schmitz hat wahrscheinlich ein identisches Ergebnis von letzter Saison verhindert, hier bin ich froh, dass wenigstens sie meine Erwartungen bisher voll erfüllt.

    Aber man muss auch mal Colin Bell ein Kompliment machen, er scheint einen gelungenen Umbruch herbeigeführt zu haben, mit lediglich 2Stars im Aufgebot. Siggi kann/sollte Maroszan ziehen lassen und einfach weiterhin auf Bell setzen.

    (2)
  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    Vielen Dank für den Link zu Frankfurt-Potsdam !

    (0)
  • Detlef sagt:

    Mit etwas Abstand zum gestrigen Spiel in Frankfurt, bin ich immer noch ziemlich enttäuscht über den Auftritt meiner TURBINEN!!! 🙁

    Was für ein Chaos in der Defensive, und damit meine ich nicht nur die Abwehr!!!
    Kein Vergleich zum Spiel in München, wo man über eine Stunde eine echte Torchance des deutschen Meisters verhindern konnte!!!
    Überhaupt kein Pressing, viel zu große Räume, und viel zu viel Platz, so kann man in Frankfurt doch nicht spielen!!!

    Hatte man Mainhattan denn tatsächlich als „keine Rolle spielend“ eingestuft, und im Ernst gemeint, man könne sie wie Freiburg einfach überrennen???

    Es war zugegeben die schwächste Frankfurter Mannschaft seit ewigen Zeiten!!!
    Aber die Bell-Truppe ist trotz des großen Umbruchs immer noch ein anderes Kaliber als der Rest der Buli!!!

    Letzte Saison haben sie uns für so eine Leistung wie gestern noch gehörig in den Hintern getreten!!!
    Gestern kam nur ein mageres 1:0 dabei raus!!!
    Frankfurt ist sicher nicht mehr das was es mal war, aber so viel Platz und Zeit darf man ihnen niemals geben!!!

    „Player of the match“ war für mich gestern LISA SCHMITZ!!!
    Unglaublich was sie gestern alles gehalten-, und uns somit vor einem ähnlichen Debakel wie letzte Saison bewahrt hat!!!
    Auch SVENJA HUTH war sehr fleißig, und hat immer wieder versucht, ihre Kolleginnen aufzurütteln!!!

    Doch vor allem die Leistungsträgerinnen wie TABEA KEMME, LIA WÄLTI, ELISE-KELLOND-KNIGHT, ILARIA MAURO, PATTI HANEBECK und INKA WESELY waren gestern schwach, und so kann man in Frankfurt halt keinen Blumentopf gewinnen!!! 🙁

    War es die falsche Einstellung zur Aufgabe, oder ist die Mannschaft wirklich noch nicht wettbewerbsfähig???
    Darüber müssen sich jetzt die Trainer den Kopf zerbrechen!!!

    (1)
  • jochen-or sagt:

    Turbine hat keinerlei Punch mehr.

    Keine Anonma, keine Bremer und keine Andonova, die mal aus größerer Entfernung so schießen konnten, dass Torgefahr entstand.

    Der Sturm ist schlicht ein laues Lüftchen.
    Da muss der Ball ins Tor getragen werden.
    Ich sehe nicht, wie sich das ändern soll.

    Da kann man noch so gefällig im Mittelfeld kombinieren.
    Das wird eine ganz langweilige Saison für Turbine und man kann allenfalls mal hoffen, dass zu Hause einem Großen ein Bein gestellt wird.

    A propos Bremer:

    Am Wochenende durfte sie bei Lyon durchspielen.
    0 : 8 bei Guingamp.
    24 : 0 Tore für Lyon nach 3 Spielen.

    Das werden kaum die richtigen Aufbaugegner sein.

    Aber sicherlich wird sie eben ein ordentliches Schmerzensgeld erhalten – ebenso wie Fang Wei, die bisher nicht eingesetzt wurde.
    Aber da wird man wohl bisher mit einer Mülltonne im Tor ausgekommen sein.

    (0)
  • holly sagt:

    herzlichen Glückwunsch an Guilia Gwinn zu ihrem ersten Einsatz bei den SC Frauen.

    (0)
  • balea sagt:

    @jochen-or

    Fang Wei wurde noch immer nicht eingesetzt? Dann wird sie demnächst bestimmt wieder aus gekränkter Eitelkeit den Verein wechseln.

    (0)
  • OrbisJack sagt:

    Die Reaktion einige Turbine fans nachdem Spiel find ich unfair und scheisse. Diese blöde Zwangsoptimismus blendet viel zu viele zu Realität, und jetzt die Spielerinnen zu attackieren dass die nicht die unrealistische Ziele (die keinerlei bindung zu den Ereignisse den Sommer haben) erfüllen…unfair.

    Neben die Massenhafte Abgänge, hat niemend gemerkt dass Potsdam auf den Transfermarkt so Gut wie ausgeschlossen ist? Wenn man nicht mal ein Agent oder Berater am telefon kriegt…wie soll jetzt ein Spitzenmannschaft gebaut werden?

    Daher muss eine mehr Realistische Einstellung bei den Turbine fans kommen. Die zweite Platzt war nie eine erreichbares Ziel wenn man die neue Kadern von Bayern oder Wolfsburg sieht, also warum jetzt so wutend reagieren?

    Man fragt sich wie die drauf sind später in diese Saison, vor allem in der Rückrunde nach die nächsten Transfer Fenster, wo sicherlich noch ein paar sich neue Vereine aussuchen…

    (1)
  • translate sagt:

    @never-rest:
    „Das Spiel war sicher unterhaltsamer als FCB-WOB, weil viel mehr Fehler…“
    Ob tatsächlich „viel mehr Fehler“ gemacht wurden, ist wohl Ansichtssache.
    Man könnte genauso gut sagen, dass das München-Wolfsburg Spiel deswegen nicht so „unterhaltsam“ war, weil bei einem der beiden Teams so viel Mia-san-mia-Beton angerührt wurde (im schönen Sprachjargon natürlich: “tief gestanden”).
    Kann auch (nach dem 3.! Spieltag) nicht die Überzeugung teilen, dass es anscheinend völlig klar ist, dass Wolfsburg & Bayern unter sich Platz 1&2 und Frankfurt & Turbine Platz 3&4 ausmachen.
    Wo haben denn bisher z.B. die Bayern ihre Meisterklasse bewiesen? – auch fällt es schwer sich vorzustellen, dass es ihnen immer gelingt, wie gegen Potsdam aus 4 Chancen 3 Tore und (Wolfsburg) aus 2 Chancen 1 Tor zu machen.
    Nicht immer hat das nur mit Können zu tun, sondern auch (selbst, wenn es manche hier nicht hören mögen) mit VIEL Glück (“Bayern-Dusel”).
    Dass sich alles immer wieder ausgleicht, hat man ja schön am Wochenende gesehen – den nicht gegebenen 11-er bei der Aktion von Gina Lewandowski, darf dafür Thomas Müller verwandeln. 😉

    @balea
    Kennst du sie (Fang Wei), bzw – DICH – denn so gut?

    (2)
  • Dori sagt:

    @translate
    Da stimm ich dir zu. Für mich ist es auch noch nicht so klar, dass Bayern und Wolfsburg auf jeden Fall die ersten beiden Plätze belegen und Potsdam und Frankfurt sich um den dritten Platz streiten.
    Bayern hatte wirklich Glück, aber man muss auch bedenken, dass sie direkt zu Beginn der Saison schon zwei Spitzenspiele bestreiten mussten, obwohl sie noch lange nicht wieder bei hundert Prozent sind. Die „hinten-reinstell-Taktik“ war sicher nicht die am schönsten anzuschauende Taktik, aber darum geht es auch nicht. Es geht in diesen Topspielen nur darum, zu gewinnen. Da ist die Attraktivität (zumindest für die Trainer) erstmal zweitrangig. Die können sie dann gegen „kleinere“ Gegner zeigen. Fakt ist, dass im Angriff vieles noch nicht greift bei Bayern und da sie in der Abwehr schon mehr als solide stehen, war diese Taktik meiner Meinung nach genau die richtige.

    Dass die anderen drei Topteams auch noch nicht bei hundert Prozent sind, konnte man auch deutlich sehen.
    Bei Turbine gefällt mir Huth wirklich gut, aber eben eher im offensiven Mittelfeld. Ob sie auch wirklich für die Stürmerrolle gemacht ist, weiß ich nicht. Auch die Abwehr ist im Frankfurtspiel teilweise sehr löchrig gewesen.
    Bei Frankfurt war die Abwehr auch nicht immer solide, aber in der Offensive gibt es einige Spielerinnen, die immer mal wieder für ein Tor gut sind. So richtig konnten sie sich diese Saison aber noch nicht beweisen, weil Potsdams Abwehr so viele Fehler gemacht hat, dass ich dieses Spiel nicht wirklich als Härtetest ansehen kann.
    Wolfsburg hat einen Top-Kader und gleich im ersten Spiel schon gezeigt, dass sie Tore schießen können und ihre Abwehr ist sehr geordnet. Genügend Potential, um Meister zu werden, haben die Spielerinnen auf jeden Fall, das ist ja klar. Aber so richtig eingespielt sind sie auch noch nicht und vieles scheint noch nicht so zu greifen. So kam es mir zumindest im Bayernspiel vor.

    Also was ich eigentlich sagen will:
    Wir sind noch am Anfang der Saison und es ist erkennbar, dass die Teams noch nicht ihre Topform erreicht haben. Deshalb sollte man nicht schon voreilig Schlüsse ziehen und ihnen bereits irgendwelche Tabellenplätze zuweisen. Warten wir mal ab, wie es in ein paar Monaten aussieht.

    (1)
  • Karl sagt:

    @balea: Wenn das Schmerzensgeld hoch genug ist wird sie sich auch mit einem Platz auf der Bank anfreunden koennen vermute ich…

    (1)
  • cujo31 sagt:

    So Spieltag 3 ist vorbei und was kann man bisher sagen:
    Bayern und Frankfurt gewinnen ihre Spiele zwar nicht schön aber da redet bald keiner mehr drüber.
    Wolfsburg zu kompliziert in München.
    Potsdam nach schwerem Auftakt derzeit aus dem rennen.
    Köln : Enttäuschung bisher
    Leverkusen : Tja nicht das erste mal mit schlechtem Saisonstart
    Sand : hoch eingeschätzt aber das wars dann auch wieder bisher
    Bremen : wird die nächsten Spiele zeigen ob auch mehr punkte drin sind
    Jena : relativ ordentlich gestartet nicht mehr und nicht weniger
    Hoffenheim und Freiburg das gleiche wie Jena
    Essen : 6 Punkte aus 3 Spielen geholt und somit mehr als im Soll.

    Anmerkung dafür das die Essener Abwehr so schlecht in Lev war wie kann es sein das man nur 4 statt 5 bekommen hat ???
    @ananas

    (0)
  • annanass sagt:

    @cujo31 : Essen hätte wirklich mehr als 5 bekommen können.Lattentreffer nach Kopfball,Doorsoun kratzt einen Ball von der Linie,Freistoss von der Strafraum Grenze.Aber Essen hätte auch mehr Treffer machen können,es war eben ein offener Schlagabtausch und die Zuschauer haben neun Tore gesehen.Was die Zuschauer nicht gesehen haben waren gut organisierte Abwehr Reihen.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball & jochen-or,
    Wir können alle zusammen unsere Taschentücher triefend naß heulen, aber davon kommen PAULI, NATASCHA, ADA, TONI und AYO auch nicht wieder zurück, und JOJOs Genesung beschleunigt sich dadurch leider auch nicht!!! 🙁

    Wir müssen mit der Mannschaft auskommen die da ist!!!
    Und trotz der beiden vermeidbaren Niederlagen gegen Bayern und Frankfurt bleibe ich dabei, daß diese Mannschaft viel besser ist, als sie es bisher zeigen konnten!!!

    @OrbisJack,
    Deine These;
    >Wer die „besseren Transfers“ getätigt hat, wird alle Spiele gewinnen, und schließlich alle Titel holen<
    funktioniert so nicht!!! 😉

    Dann hätte WOB die Bayern-Ladies überrennen-, und hoch gewinnen müssen!!! 😉

    Potsdam hat in München lange gut mitgehalten, hatte in Hälfe Eins ein Chancenplus, und ging sogar in Führung!!!
    Da sah man keine Zweiklassengesellschaft!!!

    @translate,
    Ich stimme Dir absolut zu!!! 🙂

    (-1)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Bei mir sind es ganz klar keine Tränen, die mir aus dem Gesicht schiessen! Es ist das Ergebnis der umgekehrten Peristaltik und der einer dt. Eiche ähnlich dick angeschwollene Hals, die mich derzeit beschäftigen.
    Aber auch, wenn bei einem 9:0-Sieg von OL bei 90min. auf’m Platz eine Pauline Bremer keinen Treffer erzielt, läuft auch irgendwas gewaltig schief, mal abgesehen davon, dass eine Fei Wang, trotz überragender Fähigkeiten, keine Einsatzzeit bekam.
    Ich habe das Gefühl, dass die Auswärtsspiele eher zu einer Bernd-Schröder-Abschiedstournee verkommen, d.h. er eher im Reportermittelpunkt steht, als sein sieg-, kraft- und saftlos kickendes Team!
    Kann man als jahrzehntelanger, verwöhnter Erfolgscoach wirklich auf diese Art und Weise abtreten? Wie habt ihr denn den offensichtlichen Trainer-Spielerinnen-Disput unmittelbar nach Abpfiff erlebt, wo Hanebeck und Kemme als eher Kritik zurückweisend und trotzig per TV-Bilder rüberkamen.

    (3)

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