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FC Bayern feiert Heimsieg gegen Wolfsburg

Von am 11. September 2015 – 20.12 Uhr 25 Kommentare

Der FC Bayern München hat zum Auftakt des dritten Spieltags der Allianz Frauen-Bundesliga das Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Die Münchenerinnen siegten knapp mit 1:0 (1:0).

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Schon in der vergangenen Saison waren die Spiele zwischen beiden Mannschaften heiß umkämpft, damals endeten beide Partien 0:0.

Standardsituation bringt Führung
Torreich würde auch dieses Aufeinandertreffen nicht werden, was schon schnell in der ersten Halbzeit klar wurde. Die Partie spielte sich in erster Linie im Mittelfeld ab, klare Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Unter den Augen von Bundestrainerin Silvia Neid, Assistenztrainerin Steffi Jones sowie Uli Hoeneß war es erst eine Standardsituation, die die Münchenerinnen in Führung brachte. Nach einem Freistoß von Melanie Behringer traf Caroline Abbé per Kopf zum 1:0.

Der FC Bayern und der VfL Wolfsburg boten sich eine umkämpfte Partie. © foto2press/Sven Leifer

Der FC Bayern und der VfL Wolfsburg boten sich eine umkämpfte Partie. © foto2press/Sven Leifer

Wolfsburg wird stärker
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die klaren Möglichkeiten rar, die besseren hatten allerdings die Gäste aus Wolfsburg. Pech hatte der VfL, als Alexandra Popp lediglich den Pfosten traf.

Die Wolfsburgerinnen taten mehr für das Spiel, in der Schlussphase hätte der FCB aber beinahe alles klar gemacht. Nach einem Konter traf Nationalspielerin Melanie Leupolz ebenfalls nur den Pfosten (84.).

„Glücklicher Sieger“
„Wir sind glückliche Sieger, denn wir waren nicht unbedingt die bessere Mannschaft“, bilanzierte Behringer nach der Partie. „Wir haben uns am Schluss hinten reindrängen lassen. Aber wir sind natürlich glücklich, dass wir die drei Punkte haben.“

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Kellermann enttäuscht
VfL-Trainer Ralf Kellermann sah eine „sehr unnötige Niederlage. Wir hatten Chancen, in Führung zu gehen. Und auch in der zweiten Halbzeit hatten wir ein, zwei gute Möglichkeiten. Es war eine unglückliche Niederlage, aber dennoch muss ich natürlich dem Bayern München graturlieren.“

Neid: „Bayern hat das gut gemacht“
Bundestrainerin Silvia Neid meinte: „Es war ein spannendes Spiel mit guten, wenn auch wenigen Torraumszenen. Die beiden Teams haben viel Qualität gezeigt und sich auch neutralisiert. Beide Mannschaften haben gut gegen den Ball gearbeitet und Wolfsburg musste nach dem 0:1-Rückstand etwas versuchen. Bayern hat das gut gemacht und dann auf Konter gespielt.“

Wichtige Punkte gegen Mitkonkurrenten
Für die Münchenerinnen ist es nach dem Heimsieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam am ersten Spieltag bereits der zweite Erfolg gegen einen Konkurrenten im Meisterschaftskampf.

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25 Kommentare »

  • balea sagt:

    Haben die Bayern in den letzten 13 Monaten eigentlich mal überzeugend und rundum verdient ein sog. „Spitzenspiel“ gewonnen? Ich glaube kaum. Und auch jetzt ein Start mit mindestens 4 erduselten Punkten.
    Aber bis auf die Nahkampfszenen im Strafraum auch ein erstaunlich blutleerer Vortrag von WOB. Habe mich lange nicht mehr so gelangweilt bei einem FFSpiel.

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  • Tom sagt:

    Bestes Spiel seit langen.
    Top Niveau und spannend.
    Super Pressing und Defensivarbeit der Bayern.

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  • Andi sagt:

    Jetzt müssen die Mädels auch schon mit dem Attribut Dusel leben. Ich könnte sogar mit der Begrifflichkeit umgehen, wenn es eine Szene oder Schiedsrichterentscheidung geben würde, auf die der Duselbegriff passen würde.

    Aber hier hat weniger Dusel eine Rolle gespielt, als die ganz einfache Tatsache, das die Bayern sehr gut defensiv standen und vorne ihre Chance genutzt haben im Gegensatz zu WOB. Tja… und da Fussball ein einfaches Spiel ist, gewinnen kann nur Tore schiesst. Basta!

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  • Altwolf sagt:

    Bei solch intensiven und engen Spielen benötigt man auch immer das gewisse „Etwas“ um siegreich zu sein.
    Gegen defensiv so gut stehende Teams wie die Bayern muß man aber auch bessere Lösungen finden, also ist da noch Einiges zu tun.

    Mitentscheidend, daß das MF von den Münchnerinnen in der Balleroberung robuster und stabiler wirkte,wie auch die Kopfballhoheit dort hatte. Wenn L.Gößling nicht einen guten Tag erwischt, hat man dort kein Übergewicht, so wie das noch in der Kombi mit Kessi gegeben war.

    Die Behringer-Aktion im 16er war ziemlich mies, denn beide Spielerinnen hätten sich doch erheblich schwerer verletzen können.

    Zumindest sind jedoch beide Pfostentreffer ausgeglichen.

    Ein Vorteil für die Bayern-Ladys, aber es ist noch Nichts entschieden.

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  • dummkopf / football-women.com sagt:

    Ich schreibe ja auch gerade an meinem Spielbericht und dachte, ich schaue zwischendurch mal hier vorbei.
    Und finde das witzig, dass meine headline, für die mir eigentlich so recht nichts einfiel, geworden ist: „von jedem etwas“, und dass sich das auch schon so super in den ersten kommentaren hier wiederspiegelt.
    und @altwolf: War das Behringer oder Lewandowski? Ich habe das nicht so genau geschaut. Und mies? Schon irgendwo nicht ungefährlich. So ein Schubser kommt aber öfter vor, nur rasseln dabei selten zwei so unglücklich zusammen.

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  • never-rest sagt:

    Über weite Strecken leider nicht das erhoffte Spitzenspiel. Der FCB mal wieder aus einer tief gestaffelten und hervoragend organisierten Defensive, ließ WOB das Spiel mit viel Ballbesitz machen, aber nur bis zur Höhe des Strafraums. Die Wolfsburger Anpiele in die Spitze waren kläglich. Über Außen gelang WOB auch so gut wie nichts. Wenn sich dann doch einmal eine Torchance für WOB ergab, wurde diese entweder fahrlässig vergeben oder den Bayern-Ladies halfen Glück und Geschick. So kam es wie es kommen musste, eine einzige Chance in Hz. 1 reichte dem FCB für die Führung und letzen Endes für den glücklichen Sieg. Fischer hat den weiten Freistoss von Behringer wie eine Anfängerin unterschätzt. Auch Schult sah bei der Kopfballbogenlampe von Abbe nicht gut aus.

    Die Bayern mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, ohne dass eine Spielerin groß heraus stach. Am ehesten Abbe und Holstaedt.

    Bei WOB war Bachmann für micht eine riesige Entäuschung. Warum die gute Simic in der Pause raus mussste, verstehe ich nicht. Die Einwechslungen von Kellermann waren insgesamt nicht besonders glücklich: Wullaert ist körperlich noch lange nicht so weit, um sich gegen starke Abwehrreihen durchzusetzen. Sie wirkte beinahe ängstlich und wich jeden Zweikampf aus. Auch Jensen und Kerschowski brachten keine Impulse. Wo bleibt eigentlich V Faißt ? Beste Wölfinnen für mich Bussaglia und Blässe.

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  • enthusio sagt:

    @Altwolf:

    Das elfmeterreife Foul an Popp wurde von Gina Lewandowski begangen, nicht von Behringer.

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  • balea sagt:

    @Andi
    Ob man das Dusel oder Glück nennt, ist mir recht egal. Behringer hat allerdings diesen, wie auch den voherigen Sieg gegen Potsdam mit ihren sehr zurückhaltenden Kommentaren schon eher passend eingeschätzt.

    Fest steht, dass Bayern seit geraumer Zeit knappe Siege einfährt, ohne dass die Mehrheit der geneigten Zuschauer dann sagen würde: Wow, tolle und überzeugende Leistung. Es sind eigentlich immer Partien mit dem Resümee: Spielerisch waren die anderen eigentlich besser, aber irgendwie standen sie hinten gut und vorne ist dann etwas reingegangen, was solls, Schwamm drüber. Zweifelsohne machen sie gerade wenig defensive Fehler – aber es ist ihnen ja sogar gegen äusserst durchschlagslose WOBs nicht gelungen, ein überzeugendes Spiel aufzuziehen. Und die Tore fallen überwiegend aus klaren Abwehrfehlern der Gegner (…um nicht zu sagen, halben Eigentoren). Dabei wird Goessling sicher nicht immer so schlecht spielen und die hochgelobten Neuzugänge Bachman, Dickenmann und Bussaglia werden sich vermutlich auch noch dazu entschliessen, aktiv ins Spielgeschehen eingreifen.

    So spielen die Bayern eben zZ. Aber ich vermute, der „Dusel“ ist dann irgendwann auch mal aufgebraucht.

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  • SF sagt:

    Noch ist die Verpflichtung von Hochkarätern keine Garantie für ausnahmslos Siege, und die noch in überzeugender Manier und mit spielerischer Souveränität. Gerade Dickenmanns Fehlpasszahl war deutlich zu hoch, die Bachmannsche Präsenz Fehlanzeige (gab’s unter dem Rasen noch eine 2. Ebene?) und Maritz wirkte häufig überfordert und griff dann schlussendlich mehrfach in die Kiste mit den unerlaubten Mitteln, war sogar noch von der Schiri gut bedient worden. Das galt aber auch für das gegnerische Team, vonwegen der ausgleichende Gegerechtigkeit o.s.
    Ich fand auch, dass in diesem Spiel nicht das drin war, was man erwarten konnte bzw. sich erhofft hat. Das werden u.U. erst die Rückspiele, wenn die Teams vermutlich dort angekommen sein werden, wo sie vom 1. Spieltag an hin wollten, aber gegenwärtig nicht konnten.
    Mir gibt persönlich die Spielweise von Lisa Evans zu denken, und ich komme aus der Verwunderung nicht raus, welche Hebel sie oder andere da gefunden und umgelegt haben. Ihr laufintensives Spiel passt so rein gar nicht zu den von ihr gen. Gründen zum sportl. Wechsel – die hohe Trainingsbelastung. Ohne diese würde sie ja vermutlich bei Wörle keinen Start11-Platz haben.
    Leupolz scheint sich langsam wieder einer trag- und ausbaufähigen Form zu nähern, die ihr anscheinend urplötzlich noch vor der WM abhandengekommen war.
    Bin gespannt, was das morgige Spitzenspiel offenbart!

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  • Altwolf sagt:

    @enthusio.@dummkopf.
    Richtig,da muß ich mich korrigieren, es war die 2 und nicht die 7,die dafür verantwortlich war.
    Ich entschuldige mich für den Vorwurf an M.Behringer.

    @never-rest.
    Es liegt mir fern bei diesem Spiel irgend jemanden in Schutz nehmen zu wollen, jedoch stand N.Fischer bei der Rückwärtsbewegung auf dem falschen Fuß, natürlich ihr Fehler, und mußte wie auch dann A.Schult, für mich kein Torwartfehler, in die tiefstehende Sonne schauen, was die Einschätzung sicherlich nicht leichter machte.
    Das Abbe den Ball so mit dem Kopf trifft, dass der sich in einer solchen Flugbahn noch an der Querlatte vorbei absenkt ist sicherlich nicht von ihr ein 2.Mal bewußt möglich. Diese „Fügung“ hatte ja auch B.Peter bei ihrem Tor gegen Werder schon erfreut.

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  • Detlef sagt:

    @balea,
    Ich würde nicht unbedingt den Begriff „Dusel“ verwenden, denn dafür haben die Bayern-Ladies zuviel nach vorn gearbeitet!!!

    Anders als noch gegen Potsdam gelang Ihnen diesmal mehr Offensivdruck aufzubauen!!!
    Das Meiste davon war zwar sichere Beute der WOB-Defensive, aber anders als im ersten Heimspiel, waren die Worle-Schützlinge diesmal kreativer und druckvoller!!!

    Das einzige Tor fiel dann typischerweise aus einem Standard, wo sowohl Fischer, als auch Schult ziemlich alt aussahen!!!
    Und das ausgerechnet durch eine Abwehrspielerin, die nicht zu den Schnellsten gehört!!!

    WOB machte den selben Fehler wie TURBINE, und versuchte es meist durch die Mitte!!!
    Nur selten ging mal was über außen, und somit hatte die Bayern-Deckung relativ leichtes Spiel!!!

    Für die Ansammlung von Starspielerinnen war diese Einfallslosigkeit der Wölfinnen schon erschreckend!!!

    WOB war für mich zwar spielbestimmend, aber nicht unbedingt die bessere Mannschaft!!!
    Dafür machten sie einfach zu viele Fehler!!!

    Und da auch den Bayern-Ladies dies oft passiert ist, sollte man mit dem Prädikat „Spitzenspiel“ sehr vorsichtig sein!!!

    Beide Teams sind noch lange nicht in Top-Form, daß wird sicher noch 5-6 Spiele brauchen!!!

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  • never-rest sagt:

    Der FCB macht einfach da weiter, wo Sie in der Meistersaison aufgehört haben. Das Schmuckstück ist die äußerst kompakte, gut organisiserte und spielerisch starke Defensive, inklusive des gesamten MF, welches bei Ballbesitz des Gegners schon früh presst. 1:0 auch für den Trainer Wörle gegen Kellermann.

    WOB muss sich die unglückliche Niederlage selbst zuschreiben. Es fehlt gegen einen solch starken Gegner schlicht an Effektivität und Ideen in der Offensive, um den Bayern-Riegel zu knacken. Als offenisve Spielmacherin war Bachmann gestern leider noch ein kompletter Ausfall. Es wird wohl noch dauern, bis sie in das Spiel der Wölfinnen integriert ist. Entscheidend war aber auch, dass über die Außen zu wenig kam. Vorne rechts war eine Leerstelle, weil Blässe als Verteidigerin nicht alles allein machen kann und genug mit Evans & Co. in der Abwehr zu tun hatte. Links-Außen erwarte ich von Dickenmann bzw. Popp einfach noch mehr. Der zweite Schwachpunkt bei WOB war für mich das fehlende Kreativzentrum (Bachmann s.o., Simic gut aber nicht gut genug für die Bayern-Abwehr). Leider präsentierte sich auch Goeßling nicht in Topform: Sie verschleppt manchmal das Spiel, anstatt es mal mit einem überraschenden und öffnenden Pass schnell zu machen. Wenn sie és mal versuchte, gingen die Bälle meist wie bei den anderen Wölfinnen in`s Nirgendwo.

    Beeindruckt bei den Wölfinnen hat mich aber Bussaglia. Eine tolle Verstärkung, wenn sie so weiter macht.

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  • Andi sagt:

    @balea

    Wahrscheinlich bin ich zu pragmatisch um bei einem solchen Spiel „Dusel“ zu erkennen. Aber das spielt auch keine Rolle. So sieht das halt jeder anders.

    Das Bayern nicht den schönsten Fußball spielt, will ich nicht bestreiten, wohl aber den aktuell effektivsten und ich finde das ist aller Ehren Wert. Denn für mich persönlich ist Effektivität im Fußball der Schlüssel zum Erfolg. Nicht schön, ist aber so.

    Zudem glaube ich, das der schöne Fußball vielleicht auch noch kommen könnte. Ich auf jeden Fall bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt, wenn Lotzen, Boquete etc. hier hoffentlich wirbeln. Dann könnte es nämlich verdammt schwer werden, die Bayern zu schlagen und dann nicht nur wegen ihrem aktuellen Glanzstück, der Abwehr.

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  • holly sagt:

    naja überraschend kam der Sieg der Bayern Mädels nun nicht. Sie sind nun mal deutscher Meister und für mich wieder der große Favorit auf den Titel.
    Das Wob ein Offensivproblem haben wird, hatte ich schon vor der Saison angedeutet und es scheint einzutreten.
    Mich würde mal interssieren ob Tom Wöhrle so früh auf Verteidigung des Vorsprungs und gelegentliche Konter gesetzt hat, oder ob die Mannschaft das so gemacht hat.
    Am Ende Saison fragt niemand mehr danach wie die Spiele gewonnen wurden wenn man die Meisterschale in der Hand hat.

    (-1)
  • Wolle sagt:

    Kennt einer die Zuschauerzahl?
    Vor dem Fernseher sah es für ein Spitzenspiel doch sehr dürftig aus.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Wolle: 1 815

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  • Dori sagt:

    Ja, da hatten die Bayern wieder mal Glück.
    Aber die Aussage, dass sie in den Spitzenspielen oft mit Glück und nur knapp gewinnen, ließ mich schon ein wenig schmunzeln. Sie werden ja nicht umsonst „Spitzenspiele“ genannt. Das heißt, dass die Gegner „Topgegner“ sind. Und gegen Topgegner wie Wolfsburg oder auch Potsdam vor zwei Wochen, die natürlich auch clever in der Verteidigung stehen, den Gegner unter Druck setzen und dadurch viele Pässe abfangen, ist halt auch keine Galavorstellung zu erwarten.
    Deshalb war mir klar, dass bei beiden Mannschaften, die ja sehr gut gegen den Ball arbeiten und defensiv sehr diszipliniert sind, im Angriff möglicherweise nicht viel passieren würde, vor allem, weil beide noch nicht ideal eingespielt zu sein scheinen.

    Und dass man einerseits immer Wörle kritisiert, wenn er sagt, dass die Mannschaft noch nicht topfit ist oder noch nicht das Niveau hat, das er anstrebt, aber sich andererseits beschwert, wenn sich genau diese Sätze bewahrheiten, verstehe ich nicht. Entweder, man bleibt dabei und sagt, dass die Mannschaft besser ist, als Wörle es sagt oder man stimmt ihm zu, aber darf dann auch keine hohen Erwartungen haben und meckern, wenn Bayern trotz eines Sieges nicht so gespielt hat, wie man es gerne gesehen hätte.
    Das musste ich jetzt mal loswerden.

    Ansonsten gibt es bei diesem Spiel die Defensivarbeit sowohl von Bayern als auch von Wolfsburg zu loben, die es beiden Mannschaften im Angriff schwer gemacht hat, Ideen zu finden oder zu besseren/mehreren Abschlüssen zu kommen. Andererseits hat über weite Strecken die Kreativität im Angriff gefehlt. Das Bayern-Tor war, wenn auch laut Behringer so gewollt, Glück und vielleicht auch ein individueller Fehler der Wolfsburger Abwehr und/oder Schult. Trotzdem würde ich aufgrund von Bayerns Kompaktheit, Disziplin und Engagement nicht sagen, dass der Sieg unverdient war. Allerdings wäre ein Wolfsburger Sieg oder ein Unentschieden bei so einem Spiel auch in Ordnung gegangen und wäre phasenweise vielleicht auch gerechter gewesen, wenn man beispielsweise den nichtgegebenen Elfmeter betrachtet.

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  • wolle sagt:

    Danke Herr Juchem.
    Da spielen die Spitzenmannschaften der Frauen-Buli in einer Millionenstadt Freitags Abend zur besten Zeit und kaum einer geht hin. Zieh noch die Ehren- und Freikarten ab, dann dürften kaum mehr als 1500 zahlende Zuschauer da gewesen sein.
    Beschämend!
    Da fragt sich der Ulli vielleicht auch, warum er noch so viel Geld zubuttern soll wenn es keinen interessiert. Aber so ist es halt, wenn man nur das Anhängsel eines Männervereins ist.
    Man mag ja über die US-Liga denken was man will, aber bei Natzes Abschiedsspiel waren 21000 im Stadion.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @wolle,
    Für Bayern ist diese Kulisse ziemlich gut!!!
    Man sollte nicht vergessen, daß es noch garnicht so lange her ist, daß sie in Aschheim meist keine 1000 Zuschauer hatten!!! 😉

    Über 1800, an einem Freitag Abend, sind da schon ein großer Schritt nach vorn!!! ☺

    Aber natürlich ist auch das noch ausbaufähig!!!

    (-1)
  • waiiy sagt:

    Glückwunsch nach München! Die Taktik hat mal wieder Erfolg gehabt, weil auch Wolfsburg sich nach den letzten gemeinsamen Vergleichen nicht darauf einstellen und etwas in der eigenen Taktik ändern konnte. Aber das hatte Altwolf schon vor der Saison gesagt, dass es nicht Wolfsburg Art ist, abwartend zu spielen. Und in München verfeinert man die Spielweise einfach, weil man gegen die spielstarken und vor allem spielstärkeren Gegner Gegner Erfolg damit hat.

    Das Foul gegen Popp war für mich eines der ganz bösen Sorte. Dabei geht es mir gar nicht darum, ob es im Strafraum war. Es war von hinten und zum Zeitpunkt, da sie voll im Sprung war. In der Luft kann sich eine Spielerin nicht wehren. Das heißt, dass man in einem solchen Fall die Verletzung der Gegnerin billigend in Kauf nimmt. Und gestern hätte es auch noch eine Münchnerin dazu treffen können. Das ist für mich eine klare rote Karte, die in der Bewertung beim Sportgericht mit einer Tätlichkeit gleich bewertet werden sollte, auch wenn ich diese Meinung exklusiv haben sollte.

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  • balea sagt:

    Heutige Schlagzeile: „Die Dusel – Bayern sind zurück“
    Sorry, sehe gerade, dass sich das auf die Männer und ihr Heimspiel bezieht.

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  • Chris sagt:

    Zu dem ganzen Duselgeschwafel sag ich jetzt besser nichts.

    @ Detlef

    Was die Zuschauerzahlen angeht hatte man in Aschheim bisweilen vor gerade mal 250 bis 500 Zuschauern gespielt. Um die 1000 war schon eine Ausnahme.

    Was die Zuschauerzahlen angeht habe ich mal nachgesehen.

    Saison 2011/2012 – Aschheim – Zuschauerschnitt Heimspiele Liga: 534
    Saison 2012/2013 – Aschheim – Zuschauerschnitt Heimspiele Liga: 340 (letzte Saison in Aschheim)

    Saison 2013/2014 – München – Zuschauerschnitt Heimspiele Liga: 832 (erste Saison in der HGK)
    Saison 2014/2015 – München – Zuschauerschnitt Heimspiele Liga: 1227

    Also die Zahlen sind auf jeden Fall am steigen.

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  • Andi sagt:

    @balea

    OT: Und bei den Männern ist der Begriff wirklich angebracht. Mein armer FCA.

    @Chris

    Definitiv sind die Zahlen am Steigen. Ich kenne inzwischen auch einige Dauerkarteninhaber der Männer, die regelmäßig ihren Weg zu Mädels finden, Anzahl steigend. Da läuft eine wirklich positive Entwicklung!

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  • enthusio sagt:

    Hier eine sehr gute Analyse zum Spitzenspiel München-Wolfsburg:

    http://miasanrot.de/fcb-frauen-vfl-wolfsburg/

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  • never-rest sagt:

    Danke enthusio für den link: Eine sehr sachliche und präzise Spielanalyse.

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