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Womensoccer setzt auf LaterPay

Von am 9. September 2015 – 13.19 Uhr 11 Kommentare

Seit Start von Womensoccer.de im Jahr 2007 haben wir alle unsere Inhalte kostenlos zur Verfügung gestellt. Zukünftig wird sich das teilweise ändern. Warum und in welcher Form erklären wir in diesem Beitrag.

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Die große Mehrheit unserer Inhalte wird auch zukünftig kostenfrei bleiben und rund um die Uhr verfügbar sein. So werden etwa klassische News-Artikel, Vorberichte oder Spielberichte weiterhin wie gewohnt ohne Bezahlung gelesen werden können.

Richtiger Schritt zum richtigen Zeitpunkt
Doch exklusive Inhalte, wie beispielsweise exklusive Interviews, längere Hintergrund-Geschichten, Turnier-Specials oder auch Videos werden zukünftig nicht mehr kostenfrei angeboten werden.

Wir halten es für den richtigen Schritt zum richtigen Zeitpunkt zu verdeutlichen, dass Inhalte oftmals unter hohem zeitlichen wie persönlichem Aufwand erstellt werden, und deswegen nicht mehr gratis angeboten werden können.

Screenshot LaterPay

Womensoccer kooperiert ab sofort mit LaterPay © Screenshot LaterPay

Erweitertes Angebot
Dabei setzen wir auf eine Kooperation mit dem Münchner Anbieter LaterPay, dessen Prinzip es ist, möglichst einfach Zugriff auf einzelne kostenpflichtige Inhalte zu bieten, ohne sofort bezahlen bzw. sich registrieren zu müssen.

Einbindung namhafter Gast-Autoren geplant
Darüber hinaus wird uns LaterPay in die Lage versetzen, zukünftig auch Beiträge von namhaften Gast-Autoren anbieten zu können, so dass das inhaltliche Angebot von Womensoccer sogar noch erweitert wird. Mehr Details zu LaterPay und seiner Funktionsweise werden wir zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

Bekannte Mitstreiter
Auch andere Anbieter wie etwa die Hamburger Morgenpost, Der Journalist oder auch einige Blogs wie http://www.blog-trifft-ball.de/ setzen bereits auf LaterPay, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Bei Fragen, Kritik und Anregungen können Sie sich gerne an unsere Redaktion wenden.

Wir wünschen weiterhin viel Spaß mit Womensoccer!

Ihre Womensoccer-Redaktion

Tags:

Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

11 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Ein faires Angebot.

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  • vikkybummsy sagt:

    Faires Angebot, ja.

    Aber wieder ein Versuch auf einer zuerst kostenfreien Plattform zahlreiche User mit einem bestimmten Interesse zu kostenpflichtigen Spielchen animieren. Typisch Deutsch halt. Bin dagegen und werde es nicht nutzen.

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  • brko sagt:

    Als stille, aber interessierte Mitleserin würde ich Womensoccer finanziell unterstützen. Allerdings gibt es dafür keinen Button. Es wäre gut, wenn man mit einer Zahlung alles abdecken könnte und nicht ständig hier ein paar Cents und dort ein paar Cents überweisen muss. Ihr macht gute Arbeit und essen müsst Ihr ja auch mal was! 🙂

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  • FFFan sagt:

    „Doch exklusive Inhalte, wie beispielsweise exklusive Interviews, längere Hintergrund-Geschichten, Turnier-Specials oder auch Videos werden zukünftig nicht mehr kostenfrei angeboten werden.“

    An allzuviele dieser „exklusiven“ Inhalte kann ich mich bei ‚Womensoccer‘ in der jüngeren Vergangenheit nicht erinnern. Meist ist es der übliche ‚Einheitsbrei‘ aus Agenturmeldungen und Pressemitteilungen der Vereine und Verbände, den man überall lesen kann.

    Aber vielleicht ändert sich das ja in Zukunft?!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich glaube, dass einige der User absolut keine Kenntnisse darüber haben, welche Einkünfte Portale dieser Art mit sich bringen, denken einfach nur an eine ehrenamtliche Tätigkeit o.ä.!
    Vielleicht wäre dieser Versuch, der eine zusätzliche Einnahmequelle bedeutet, Anlass für die Offenlegung dieser.
    Klar wird das nicht geschehen, genausowenig wie die Spielerinnengehälter bekannt sind oder öffentlich gemacht werden.
    Aber Transparenz und Ehrlichkeit haben noch niemanden geschadet.
    Übrigens mal so zum Vergleich:Google erzielt Millionengewinne und ist börsennotiert!

    Ich werde diese Ankündigung gleichfalls ignorieren! Zumal ich mir recht sicher bin, diese Infos kostenfrei aus anderen Quellen beziehen zu können, wenn auch etwas zeitversetzt.

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  • Detlef sagt:

    Ich sehe es wie Frau Fußball!!!
    Das Zahlungsmittel der modernen Medien ist Werbung!!!
    Und zwar nicht nur der „angeblich kostenlosen“, wie private Radio-, TV-, oder eben auch Internetseiten, sondern auch der kostenpflichtigen!!!

    Auch bei den Pay-TV-Sendern wird man ständig mit Verbraucherinformationen bombardiert, und die gebührenpflichtigen ÖR- Sendeanstalten stehen dem in nichts nach!!!
    Und selbst Zeitungen und Zeitschriften, die zT richtig viel Geld kosten, sind übersät mit Werbeanzeigen!!!

    Ich stehe dieser Ankündigung also sehr kritisch gegenüber, und werde wohl diese „exklusiven Beiträge“ nicht nutzen!!!

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  • be sagt:

    Einige hier scheinen bizarre Vorstellungen davon zu haben, was Webinhalte so abzuwerfen vermögen.
    Zunächst einmal schauen wir uns die Kosten an. Das Geringste sind dabei noch die Mieten(!) für die Domain und den Server sowie den Traffic. Nun sind Frauenfußballthemen eher keine für ein Massenpublikum, sodass man nicht unbedingt Einzelnutzer eines Servers sein muss. Daher ist man für 20 Euro pro Monat(!) durchaus dabei, eine Gratislösung oder etwas für einen Euro pro Monat tut es hier aber eher nicht mehr.
    Um regelmäßige Besucher zu haben, braucht es ebenso regelmäßigen Ausstoß an neuen Beiträgen. Das Schreiben von vielleicht einem Beitrag pro Woche mag noch in der Freizeit möglich sein, wäre aber zu wenig. Ihr erwartet doch zeitkritischen Themen wie Fußball, über Spielergebnisse möglichst wenige Stunden nah Spielabpfiff informiert zu werden. Man muss daher die eigene Tagesgestaltung so gut es geht an die Spielzeiten anpassen, möglichst auch regelmäßig zu verschiedenen Spielen fahren. Das erfordert nicht nur Einschränkungen im persönlichen Leben, sondern auch finanzielle Mittel. Oder gibt es An- und Abreisen geschenkt?
    Außerdem muss man seine Fühler in alle Richtungen ausstrecken, um zeitnah auch über Ereignisse wie Verletzungen oder Wechsel berichten zu können. Das kostet alles enorm viel Zeit, und man muss teilweise auch auf Zulieferdienste wie den SID oder der DPA zurück greifen, die ihre Dienste aber keinesfalls kostenlos zur Verfügung stellen. Ferner kosten auch Bilder in Artikeln, so man sie nicht selbst geschossen hat (Anreise…), Nutzungsgebühren. Sportfotografen machen das alles auch nicht von Luft und Liebe allein, und auch Gastautoren sind nicht unbedingt ehrenamtlich tätig.
    Somit können also pro Monat zusätzlich zum Zeitaufwand durchaus dreistellige Kosten fällig werden. Dazu kommt, dass Womensoccer – wie auch Framba – doch eher Ein-Personen-Projekte sind. Die Kosten und die Arbeit lassen sich also auch nicht auf 20 oder mehr Personen verteilen.

    Schaut man sich nun die Werbeeinnahmen an, gestaltet sich das so:
    Klassischerweise wurden Werbeanzeigen nach Zahl der Einblendungen bezahlt. Mal so in der Größenordnung 20 DM für 1000 Einblendungen, Tendenz fallend. Zum Beispiel, weil der Browser die Werbung zwar lädt, aber letztlich doch gar nicht erst eingeblendet wird. Gibt es Techniken.
    Später hat man nicht die Zahl der Webeeinblendungen gezählt, sondern die Klicks. Das funktioniert auch nur mehr oder weniger zuverlässig.
    Amazon beispielsweise bietet seit geraumer Zeit eine Werbeform an, dass Leute, die deren Werbung einblenden, am anschließend verkauften Warenwert umsatzbeteiligst werden. Das ist artikelabhängig und liegt irgendwo zwischen 1 % (Fernseher und Handys) und 10 % (Klamotten). Ob das wirklich zuverlässig funktioniereen kann, da habe ich selbst meine Zweifel, zumal ein Websitebetreiber das nicht nachvollziehen kann. In jedem Fall muss man davon ausgehen, dass nur jeder fünfzigste Klick auf so einen Banner überhaupt zu einem Kauf führt. Und wieviele auf so einen Banner überhaupt klicken, da könnt ihr selbst mal in euch gehen.

    Weil Leute kaum auf Werbung klicken, wurde die immer blinkender, aufdringlicher und ist inzwischen auch schon mal mit Geräusch. Führt dazu, dass Leute davon genervt sind, und sich Adblocker zulegen. Ergebnis: Noch aufdringlichere Werbung, noch geringere Vergütung. Teufelskreis.

    Ja, Google beteiligt Youtube-Nutzer, die regelmäßig mindestens fünfstellige Videoaufrufe haben, am Werbeumsatz. Frauenfußballthemen generieren aber keine fünfstelligen Besucherzahlen! Und auch die Leute, die von den Videoaufrufen leben können, mussten zuvor erst einmal kräftig die Werbetrommel rühren, um Besucher zu generieren. Oder glaubt jemand, sich gut schminken können und regelmäßige Videobeiträge allein reichen aus, um fünfstellige Videoaufrufe zu haben und von Unternehmen regelmäßig „Ansichtsexemplare“ zugeschickt zu bekommen?

    Von Leuten, die mit ihren Inhalten Geld verdienen wollen oder müssen, ist das Internet in der jetzigen Form schon lange als Fehlgeburt bezeichnet worden. Eben weil zu Beginn Inhalte kostenlos zur Verfügung gestellt wurden und diese Erwartungshaltung bei den Benutzern geblieben ist (anders als zum Beipsiel bei Handy-Software, genannt „Apps“). Auch gibt es bislang kein etabliertes Vergütungssystem, Paywall-Versuche waren soweit ich weiß in Deutschland bisher nicht erfolgreich. Gehe ich in einen Zeitschriftenladen, kann ich vor dem Kauf mal ein wenig darin lesen, um zu evaluieren, ob mir das das Geld wert ist. Bei Bezahl-Onlineinhalten weiß man das immer erst danach, außerdem ist das Bezahlen von Kleinstbeiträgen immer personalisiert und mit mehr Aufwand verbunden, als sich eben einfach nur mal des Hartgeldes zu entledigen. Daher haben auch irgendwelche „Gefällt mir, ich spende mal“-Buttons eine große Hürde, die nur wenige erklimmen wollen.

    Von daher ist die Idee von Laterpay erst einmal gar nicht so schlecht, allerdings ist die Umsetzung seltsam, und auch deren Versprechen, dass keine Daten weitergegeben würden…man vertraut ja auch nicht jedem Straßenverkäufer, der einem „du kannst mir vertrauen“ ins Ohr säuselt. Denn bei dem Dienst fallen hinreichend sensible Daten an, die man sicher mal irgendwann zu Gewinn machen wird. Außerdem führt die Einbindung von Laterpay hier dazu, dass man zum Beispiel beim Aufruf der Womensoccer-Startseite kurzzeitig zu Laterpay zwangsumgeleitet und zum Cookie setzen genötigt wird. Macht man Letzteres nicht, wird man mit englischsprachigem Text von Laterpay vollgeka**t und kommt nicht mehr weiter.

    Übrigens, Detlef und SF: Wenn ihr eucht doch Bezahlinhalten verwehrt, warum ruft ihr die dann auf und kommentiert sie? (das Interview mit Svenja Huth gehört zum Beispiel zu diesen)

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  • O. Christ sagt:

    Kostenpflichtige Zusatzangebote schön und gut, aber was ist mit der Daumen-Bewertung der Kommentare? Scheint seit einigen Tagen verschwunden zu sein. Mindert den Informationsgehalt der Kommentarspalten und die Interaktion, daher bitte wieder einführen!

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  • shane sagt:

    stimme da o.christ voll zu. vermisse die daumen auch, dachte aber bisher es laege an meinem browser… (ihr wollt nicht wirklich 10 beitrage zu jedem wortbeitrag die einfach nur sagen: ja, seh ich aehnlich/nein, seh ich anders. oder???). und finde die kuerzung auf nur noch 3 beitraege in ’neueste kommentare‘ doof, weil einschraenkend und das so unnoetigerweise.

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  • shane sagt:

    in sachen neueste kommentare war das ja mal ne superschnelle reaktion. danke!

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  • shane sagt:

    und tendenzdaumen gibt’s auch wieder 🙂 *daumen hoch*

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