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Wang Fei wechselt von Potsdam nach Lyon

Von am 1. September 2015 – 8.22 Uhr 113 Kommentare

Die chinesische Torhüterin Wang Fei von Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam wird zukünftig das Trikot des französischen Meisters Olympique Lyon tragen.

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Der Bundesligist bestätigte am Montagabend via Facebook und Twitter, dass die 25-Jährige den Verein verlassen wird. Ein Bestätigung von Seiten Lyons steht noch aus.

Wang Fei war erst im vergangenen Winter verpflichtet und nicht ohne Stolz als erste Chinesin in der Bundesliga vorgestellt worden.

Wang Fei

Potsdams Torhüterin Wang Fei zieht es nach Frankreich © Karsten Lauer / girlsplay.de

Verpasstes DFB-Pokalfinale als Knackpunkt
Doch nun nimmt die hoch gewachsene Torhüterin nach nur neun Bundesligaspielen Reißaus, obwohl sie bei Turbine noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 hatte.

Dabei dürfte eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben, dass Wang Fei fürs DFB-Pokalfinale von Trainer Bernd Schröder kurzerhand zugunsten von Anna Sarholz auf die Bank verfrachtet wurde. In den chinesischen Medien präsentierte Wang Fei nun gar freudestrahlend ihren Auflösungsvertrag.

Sportliche Herausforderung
Sportlich einfach wird es bei Olympique Lyon sicher nicht, denn Wang Fei ist nun neben der derzeit verletzten Sarah Bouhaddi, Méline Gérard und Cindy Perrault nun die bereits vierte Torhüterin im Kader von Olympique Lyon.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

113 Kommentare »

  • Speedy sagt:

    Good luck Fei Wang,

    du wirst mir fehlen in Potsdam. Will denn niemand mal Bernd Schröder verpflichten zur Abwechslung?

    Ich habe es so satt im Moment, eine Hiobsbotschaft jagt die nächste….

    Mal sehen wer zur Winterpause noch „flüchtet“?

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  • One64 sagt:

    Lyon hat kein Stress mit bestätigen, da das Transferfenster in Frankreich bis 22.09. offen ist.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich gratuliere TP zum uneingeschränkten BL-Spitzenreiter!
    Leider sind es aber nicht Punkte, sondern erzielte Ablösen, die für diesen Spitzenplatz sorgen!
    Während andere, zugegeben finanziell potentere, Vereine diese zahlen, nimmt TP lieber ein, um seine „Stars“ entweder zurückzuholen (Schmidt, Hanebeck) oder andere neu zu verpflichten (Huth, K.-Knight, Mauro, Scurich).
    Man gibt auch gern Leistungsträger ab, wo man diese doch wohl eher hätte weiterverpflichten sollen (Evans, Ayoma, Andonova, Sarholz) bzw. holt(e) Spielerinnen, die dann in der 2. darben und ihre 2 Jahre runterreissen (Wells, Krso, Szaj, Fortsetzung garantiert!)
    Die Verpflichtungsfehlgriffe ziehen ihre Kreise und zu einer sinnvolle Reinvestition der Ablösen (Simic, Bremer, Wang Fei, Hegerberg) fehlen jegliche Nachweise – alles reiner Verpuffungseffekt!
    Schröder kennt aber jetzt bereits die Ursachen für das weite Verfehlen der Zielstellungen zur schlecht begonnenen Saison und seine zu erwartende Argumentation ist jetzt schon in Stein meißelbar.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Übrigens, großer Lacher soeben, weil ich auf der TP-Webseite den Knaller las, dass Wang Fei ein Abgang wegen Karriereendes ist! Ist aber auch bis dato der einzige Hinweis auf das was seit gestern durch alle Medien geht.
    Schaut doch selbst mal vorbei, denn wer weiss, wielange dieser Lapsus noch so zu sehen sein wird.
    => http://www.turbine-potsdam.de/mannschaften/mannschaften-2
    Habe sicherheitshalber einen Screenshot davon gemacht, weiss allerdings nicht, wie ich den hier einbinden könnte.
    Auch habe ich vergangene Woche per Mail darum gebeten, doch die Falschaussge bzgl. des Abgangs Nina Frausing Pedersen zu korrigieren und als neuen Klub Fortuna Hjörring zu nennen, was ich per Link nachwies – wurde aber großzügig ignoriert!

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  • Markus Juchem sagt:

    @One64: Die Schnellsten waren sie eh noch nie. Sie haben es auch noch nicht mal geschafft, auf ihrer Website rechtzeitig zur neuen Saison im Header das alte Teamfoto durch das neue zu ersetzen. Ein wenig peinlich für einen so großen Verein, der sich rühmt, so viel Wert auf seine Frauenabteilung zu legen. http://www.olweb.fr/fr/feminines/sommaire-10-164.html

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  • horst sagt:

    sehr schade, dass sie bereits wieder weg ist. wir werden dich in potsdam schmerzlich vermissen! 🙁

    aber viel erfolg in lyon!

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  • holly sagt:

    Ich finde ihren Abgang nun nicht wirklich tragisch. Das erhöht die Chancen von Vanessa dauerhaft im Tor zu stehen.
    Meiner Meinung nach hat sie das Zeug dazu eine ganz große Turbine zu werden.

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  • Hallo123 sagt:

    Gerade auf der Torwartposition braucht man Kontinuität. Was Bernd Schröder da in den letzten Jahren rotiert ist mir ein Rätsel. Jetzt scheint Lisa Schmitz (ich denke sie kann in der Nationalmannschaft spielen) nur die Nummer zwei zu sein. Also ständige Rotation im Tor ist nicht verständlich.

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  • jochen-or sagt:

    Es ist schlicht zum K….., was bei Turbine da immer passiert.
    Die Kritik vieler Spielerinnen ist doch deutlich.
    Das riecht einmal mehr nach mangelnder Menschenführung (s. Pokalendspiel ohne Wang Fei)
    Ja, bei der der Menschenführung lebt Bernd Schröder eben noch im Jahre 1970.
    Ich bin die Spielerinnenwanderung wirklich leid.
    3 Kreuze, wenn er am Ende der Saison endlich weg ist!

    Wie gut könnte man jetzt eine schnelle Toni, die er vergrault hat, gebrauchen.

    Da mag BS gerne auf die vielen Erfolge in der Vergangenheit hinweisen.

    Diese werden sich sowieso nicht mehr wiederholen, weil der Verein einfach finanziell nicht mehr mithalten kann.
    Ich möchte einmal erleben, dass der Kern der Truppe für längere Zeit erhalten bleibt.
    Teamgeist und Freude mit dem Trainer kann auch was bewegen.

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  • OrbisJack sagt:

    @Speedy

    Ja, es wird nochmal mehrere Abgänge im Winter geben sicherlich.

    Makanza und viellicht Kellond-Knight würde ich tippen, und dann auch ein paar von die Verpflichtungen die zur Zeit in die zweite Mannschaft sind.

    Am Ende der Saison geht Schröder, ja…aber da ist die Schaden um diese Verein jetzt schon zu Tief, und die Abstand zu Bayern und Wolfsburg zu gross. Dass wissen die Spielerinnen (und Berater) auch.

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  • waiiy sagt:

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Das war doch eine klare Angelegenheit: Fei wird von Potsdam als einzigem Verein vom Potential her richtig eingeschätzt, dann wird sie innerhalb von 5 Monaten verbessert und geht wegen besserer sportlicher Perspektive und besserer Bezahlung nach Lyon. Da Potsdam nur Vierter der Liga ist und die Aussicht besteht, dass das auch diese Saison so ein wird (oder eben Platz 3). Und Potsdam bekommt für solch eine Spielerin eine Ablösesumme, wenn der Vertrag mit entsprechender Laufzeit versehen ist.

    Und Vereine wie Lyon, Paris, Wolfsburg und München können gern auf Potsdam zurückgreifen, weil sie wissen, dass dort immer mal wieder ein Juwel gefunden und entwickelt wird.

    Ich denke, das Problem bei den Fans ist, dass sie sich immer noch nicht wahr haben wollen, dass Potsdam nicht mehr der führende Verein ist, was die sportliche Leistungsfähigkeit und das finanzielle Gefüge angeht. Potsdam ist genau auf solche Vorgänge angewiesen und kann sich weder fertige hochklassige Spielerinnen leisten (weder Gehalt noch Ablöse) noch kann man gut entwickelte Spielerinnen halten, was Perspektive und Gehalt angeht.

    Von daher kann man stolz darauf sein, dass man Bremer, Fei und Co. zu Top-Vereinen hat delegieren können, zeigt es doch die gute Arbeit.

    Und jeder, der gerade auf die Vereinsführung draufhaut, sollte überlegen, warum diese Menschen dort freiwillig Spielerinnen mit Format ziehen lassen sollten, wenn sie denn nicht als dämlich hingestellt werden sollen.

    PS: Ich ärgere mich auch, dass jedes Jahr eine neue Mannschaft auf dem Platz steht. Aber ich freue mich auch immer wieder, was daraus erwächst, auch wenn die Besten am Saisonende gehen. Viel schlimmer finde ich die Anzahl der Flops, die dann dazwischen sind und solche Vorgänge wie bei Sarholz oder Spielerinnen wie Pedersen, die glauben, auch ohne eine Vorbereitung immer top spielen zu können und dann gehen, wenn es mal schwer wird.

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  • waiiy sagt:

    @OrbisJack: Zu glauben, dass die Spielerinnen wegen Schröder abhauen, ist Quatsch. Vielmehr kommen sie zu diesem Verein, um ein Sprungbrett zu haben. Das wollen auch Knight und Makanza. Wobei Makanza entweder tief enttäuscht geht, weil sie es nicht in die Startaufstellung schafft (derzeit sind Mauro und Huth davor) oder sich durchboxen muss, um dann bei Paris und Lyon eine Chance zu haben. Ich schätze, genau das ist ihr Ziel. Bei Knight denke ich, dass sie den Sprung über den großen Teich schaffen wird.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ach, waiiy, hast Du überhaupt 1x z.K. genommen, welche Saisonzielstellung von BS rausgehauen wurde? Und wie will man die verwirklichen, etwa durch Ablösen (s.o.)? Waiiy, Du bist nicht mehr derselbe, Du kannst nichtmal mehr die einfachsten Probleme selbst erkennen! 🙁 Dein obiges PS ist doch ein ganz schlechter Aprilscherz!
    Sportliche Schwächungen gefährden nicht nur die Zielstellung, sondern machen diese unmöglich!
    Übrigens, was die PNN zu dem Abgang schreibt, ist dermassen Pro-Schröder, dass einem das Taschenmesser in der Hose aufgeht!

    Inzwischen hat man spitzgekriegt, dass man mit der Nennung von „Karriereende“ einen Fehler gemacht hat und hat diesen, aber nur diesen, korrigiert. D.h. Nina Frausing Pedersen bei Fortuna Hjörring ist eine Phantomspielerin, die zufällig gleichen Namens ist und identisch aussieht – Doppelgängerin halt! Denen ist aber auch nichts bescheuert genug…

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  • Nee muddi sagt:

    Nee muddi sagt:
    Mansplaining nennt man die Kommentare von Männern, die alles über Frauenfußball wissen. Es ist wie ein diskursives Rauschen, dass die einen amüsiert und die anderen zornig macht, wenn Weltwissen in herblassender Arroganz für sich allein in Anspruch genommen wird.
    Ich lese die Kommentare immer, wenn ich mal wieder richtig Lachen will- oder muß.

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  • balea sagt:

    @Schenschtschina Futbolista

    Schreib doch mal eine mail an Pedersen, damit sie endlich ihren twitter – account auf den neuesten Stand bringt. Demnach spielt sie nämlich immer noch für Potsdam…

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  • waiiy sagt:

    @SF: Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zielstellung völliger Mist ist und an der Realität vorbeigeht. Von daher passt die Einschätzung der restlichen Aktivitäten wieder.

    Schon in der letzten Saison haben Viele hier realistisch Potsdam im Kampf und Platz 3 und 4 gesehen und wurden darin bestätigt. Ich denke, das sehen die Spielerinnen, die gegangen sind, ähnlich und so haben sie sich Vereinen angeschlossen, wo die Perspektiven andere sind.

    Also sollte man sich vom Saisonziel „Platz 2“ nicht blenden lassen. Wer daran festhält, würdigt auch weder die Arbeit noch den Kader von Wolfsburg und München.

    Das ist reine Träumerei, die nur Wirklichkeit werden kann, wenn einer dieser beiden Vereine solche Probleme bekommt wie Dortmund in der letzten Saison bei den Männern.

    Ich kann auch gar nicht nachvollziehen, dass Du alle Kaderentscheidungen von Potsdam eher als „falsch“ einstufst aber im Gegenzug das Ziel „Platz 2“ als „realistisch“. Da fehlt mir die Stringenz… 😉

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  • OrbisJack sagt:

    @waiiy

    Ich hab nicht gesagt WEGEN Schröder. Nur dami gemeint dass sein eigene Abgang kein neue Zeitalter bei Potsdam bringt.

    Aber die ansicht einige Potsdam fans ist doch nur Wahnvorstellung…die sind kein 2.Platz Mannschaft, und Wolfsburg und Bayern sehen die gar nicht als Rival oder gefahr. Muss aber vorsicht haben dass das nicht plötzlich in eine Freifall endet. (Sehe, Brian Cloughs letzte Saison bei Nottingham Forest.)

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @balea
    Nichts dergleichen werde ich tun, ist schliesslich ihre Angelegenheit! Meine dbzgl. Äußerungen gingen ja auch nicht in ihre Richtung, sondern in die des abgebenden Vereins! Dieser bekam von mir eine Mail mit dem freundlichen Hinweis inkl. Fortuna Hjörring-Link zur Neuverpflichtung von Nina. Nur ist da totale Ignoranz angesagt!

    @waiiy
    Kein Deut davon zu lesen, dass ich alle Kaderentscheidungen negativ sehe, und das ich den Platz 2 als realistisch einstufe, ist gleichfalls weit gefehlt. Wieso schreibe ich sonst fortwährend über die große Schere zwischen Anspruch und Realität?
    Ich weiß aber, dass auch Du schon mal kritischer die Vorgänge bei TP insgesamt beäugt hast. Was Du jetzt ablieferst, ist mir zu linientreu.

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  • balea sagt:

    Könnte mir bitte jemand erklären, was genau falsch daran ist, sich Ziele zu setzen?

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  • OrbisJack sagt:

    @balea

    Gar nichts falsch…solange die realistisch sind.

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  • balea sagt:

    Wenn schon vor Beginn der Saison feststeht, was alles realistisch ist und was nicht, sollte man das Spielen gleich sein lassen, strengt bloss an und kostet Zeit.

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  • Detlef sagt:

    balea schrieb;
    „Könnte mir bitte jemand erklären, was genau falsch daran ist, sich Ziele zu setzen?“

    Das sehe ich auch so!!! 🙂
    Das Platz Zwei für TURBINE natürlich sehr ambitioniert ist, darüber dürfte hier wohl Konsens herschen!!!
    Aber so völlig aus der Luft gegriffen sehe ich dieses Ziel in dieser Saison nicht!!!
    Letzte Saison hatte ich ja so meine Zweifel angemeldet, gerade weil der Kader viel zu unerfahren schien!!!
    Doch jetzt sind mit SCHMIDI und PATTI zwei sehr erfahrene Spielerinnen zurückgekehrt, die ganz genau wissen wie der Hase in Potsdam läuft!!!
    Zudem kam mit SVENJA eine gestandene-, langjährige Bundesligaspielerin aus Frankfurt, die auch schon Natio-Erfahrung sammelte!!!
    Und mit ULLA wurde jetzt wieder eine der großen Stützen der Mannschaft rechtzeitig fit, sodaß in dieser Saison viel mehr Erfahrung auf dem Platz steht!!! 🙂
    Auch ELISE, JOLANTA und ILARIA sind ja keine Yongster mehr, und können ihrerseits auf genügend Erfahrungen zurückgreifen!!!

    Natürlich wiegen die Ausfälle von JOJO und JENNY schwer, und mit dem Weggang von FEI, fehlt ein sicherer Rückhalt, der sich bereits bewährt hat!!!
    Dadurch wird das Erreichen des Saisonzieles natürlich nicht leichter, höchstens interessanter!!! 😉

    Frau Fußball schrieb;
    „Man gibt auch gern Leistungsträger ab, wo man diese doch wohl eher hätte weiterverpflichten sollen (Evans, Ayoma, Andonova, Sarholz) bzw. holt(e) Spielerinnen, die dann in der 2. darben und ihre 2 Jahre runterreissen (Wells, Krso, Szaj, Fortsetzung garantiert!)“

    Ich begreife Dein Weltbild nicht!!!
    Wenn Vereine wie WOB, Bayern, OL und PSG mit ihren „großen Gesamtpaketen“ winken, wie soll Potsdam da soviel Packpapier und Paketschnur zusammenbekommen??? 🙁
    Das ist völlig weltfremd!!!

    AYO würde ich zB zutrauen, nach Ligaschluß in USA wieder zu TURBINE zurückzukommen!!!
    Sie hatte ja sowas angedeutet!!! 😉

    Bei Spielerinnen wie NATASCHA und TONI, vielleicht auch MAREN, da gebe ich Dir Recht!!!
    Die hätte man sicher halten können, da gings nicht ums Geld!!!
    Auch bei ANNA wäre sicher eine andere Vorgehensweise möglich gewesen!!!
    Hier hat Schröder wohl seinen Sturkopf durchsetzen müssen!!! 🙁

    MAGDA als Zweitligaspielerin abzustempeln halte ich noch für zu früh!!!
    Der Polin würde ich durchaus zutrauen, daß sie sich wieder in die Erste hineinkämpft!!!
    Ihre Kreuzbandverletzung ist wohl immer noch nicht zu 100% ausgeheilt, und in Liga Zwei hat sie sozusagen noch „Schonplatz“!!!
    Und solange unsere linke Offensivseite so schwächelt wie in München, sehe ich gute Chancen für MAGDA!!!

    Bei AMELA dürftest Du allerdings Recht behalten!!!
    Als Ersatz für JULIA geholt, hat sie mich bisher nur in der Halle einigermaßen überzeugen können!!!
    Draußen auf dem Großfeld sind ihre Leistungen eher Mittelmaß und mM nicht erstligatauglich!!!

    Was mich bei FEI so maßlos ärgert ist der Zeitpunkt ihres Wechsels!!! 🙁
    So kurz vor Toreschluß blieb keine Möglichkeit mehr zum reagieren, um auch nur annähernd gleichwertigen Ersatz zu finden!!!
    TURBINE hat ganz sicher damit gerechnet, daß die Chinesin ihren Vertrag erfüllen wird, sonst hätten sie nicht nur eine Keeperin verpflichtet, bzw die „Entlassung“ von ANNA ausgesetzt!!!
    Jetzt haben wir zwar das Geld, aber können wahrscheinlich erst im Winter eine dritte Torhüterin verpflichten!!!

    In Lyon dagegen sind jetzt vier Torhüterinnen im Kader!!!
    Bei der schwachen Liga macht das für mich keinen Sinn, auch wenn Bouhaddi immer noch verletzt ist!!!
    Für mich ist das kaufen um des kaufens willen!!!
    Man hat viel Kohle, und gibt sie halt irgendwie aus!!!

    Ich sehe die Saisonzielsetzung von Schröder zwar als sehr optimistisch, aber nicht als völlig unrealistisch an!!!
    Wir kennen das von Frankfurt, wo jahrelang viele Stars und Supertalente gespielt haben, aber keine richtige Mannschaft auf dem Platz stand!!!
    WOB hat letzte Saison gezeigt, wie anfällig sie auf den Ausfall von Schlüsselspielerinnen reagiert haben!!!
    Auch Bayern startet bereits jetzt mit vielen Verletzten!!!
    Da haben sie noch gar keine CL-Auswärtspartien, Topspiele nach Natioauftritten, incl. mehrerer englischer Wochen hinter sich!!!

    Die Saison hat gerade erst begonnen, und hier werden schon die Medailien im Vorraus verteilt!!!
    Ich sehe meine TURBINEN ganz sicher nicht als Favoriten auf die Meisterschaft, traue ihnen aber trotzdem Platz Zwei zu!!!
    Sie sind besser als sie es in München gezeigt haben!!!
    Das Testspiel gegen PSG sollte man da eher als Meßlatte sehen!!!
    Zwei Topmannschaften in vier Tagen war halt noch zu viel fürs Erste!!!

    TURBINE hat die wahrscheinlich brutalste Vorbereitung aller Bulivereine, vielleicht sogar europaweit!!!
    Das wird sich auszahlen, hoffe ich!!! 😉

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  • waiiy sagt:

    @SF: Nein, es ist nicht linientreu. Aber in meinen Augen gibt es seit 4-5 Jahren eine neue Realität in Potsdam, die man gut heißen kann oder nicht, die aber da ist. Ich frage mich manchmal, was Potsdam in den Augen der Spielerinnen attraktiv macht. Und wenn man die Antwort auf die Frage findet, dann weiß man auch, warum es welche Spielerin nach Potsdam zieht. Das Beispiel Fei ist dabei ein sehr gutes:

    Fei spielte irgendwo im Niemandsland, war aber bei Verpflichtung bereits in der N11 Chinas. Wenn sie weiterkommen wollte, brauchte sie einen Verein in Europa, in dem sie sich mit den Besten messen kann, der aber nicht so gut besetzt ist, dass sie auf der Bank sitzt. Außerdem muss es ein Verein sein, der das Risiko eines Flops bei der Verpflichtung eingeht / eingehen muss. Und der Verein sollte immerhin noch so im Fokus stehen, dass man von dort aus zu einem großen Klub durchstarten kann. Da war Potsdam perfekt. Und wenn das Durchstarten dann innerhalb von 6 Monaten möglich ist, dann ist es für Fei umso besser. Bei Hegerberg hat es durch Verletzungen 18 Monate gedauert. Bei Bremer war noch mehr Ausbildung notwendig – 2 Jahre.

    Warum einen dieser Wandel so aufregt (ich nehme mich da übrigens nicht aus), ist, weil Potsdam noch vorletzte Saison um den Titel mitgespielt hat, weil der CL-Titel erst 5 Jahre her ist.

    Aber Realität ist, dass man in der Nahrungskette eben eine Stufe runtergerutscht ist, hinter die 4 Topclubs (die anwachsen werden, wenn ich nach England schaue).

    Und man darf nicht vergessen, dass Potsdam eben auf solche qualitativ gute Spielerinnen angewiesen ist und eben auch auf Ablösen, falls es die Verträge überhaupt hergeben. Also verpflichtet man solche Spielerinnen, die den Verein als Durchgangsstation sehen. Und die Gehälter kann man halt auch nicht zahlen, dass sie da bleiben. Ansonsten wird man ein zweites Duisburg.

    Wenn hier ein Fan von Freiburg mitliest, dann schüttelt er den Kopf. Für ihn ist es ganz klar, dass Spielerinnen wie Leupolz und Däbritz weggehen werden, wenn sie gut geworden sind und dass der Verein weiter immer erst einmal gegen den Abstieg spielt. So ist es jetzt auch in Potsdam, nur bisher noch eine Stufe höher als in Freiburg.

    PS: Was würde es mir bringen, linientreu für den Verein Turbine Potsdam zu schreiben? Ich hätte mehr Ruhe, wenn ich hier im Forum linientreu schreiben würde.

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy:
    „Fei (…) geht wegen besserer sportlicher Perspektive und besserer Bezahlung nach Lyon.“

    Bessere sportliche Perspektive? – Vielleicht.
    Bessere Bezahlung? – Naja, das auch.
    Viel wichtiger aber: ein Trainer, der nach Leistung aufstellt – und nicht nach „Bauchgefühl“!

    Ansonsten pflichte ich deiner Einschätzung bei, dass Turbine für internationale Top-Spielerinnen nur noch ‚Durchgangsstation‘ ist.

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  • OrbisJack sagt:

    @balea

    Eben das ist das Problem, oder? Es wird genauso in Deutschland jetzt wie es in die letzten Jahre in Frankreich war (und auch diese Saison). Woche für Woche wird Wolfsburg ähnliche Ergebnisse wie am Samstag in Jena kriegen, während Bayern auch locker jeder Spiel gewinnt. Nur wenn die beide auf sich treffen wird was bedeutendes passieren.

    Also die anderen 130 von 132 spiele werden doch ausgetragen…aber werden auch die Zuschauer da noch interessiert sein? Bock haben? Ziel der DFB war diese Liga mehr Zuschauer, Interesse und Respekt zu schaffen. Neue Zuschauer und Interesse bekommt man nicht wenn die Ausgang jeder Woche schon vor dem Anfang klar sind…neue Respekt bekommt man nicht mit 8-0 Ergebnisse jeder Woche (egal was in der Männer Bundesliga passiert – dass ist kein Vergleich).

    Ich glaube dass Wolfsburg und Bayern es schwer haben wird genug neue Fans für ihre Mega-Kaders zu gewinnen dass es die verlorene Fans woanders kompensiert. Besonders in die Rückrunde wird die Zuschauer Schwund in Potsdam sehr bemerkbar sein…und Frankfurt wird es auch Schwer haben wenn die 2. Platz im Ferne rückt. Man muss sich fragen ob die DFB auf die richtige Pferden gesetzt haben.

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  • balea sagt:

    @OrbisJack

    Da wir nun also im Grunde schon wissen, wie die Saison ausgeht, und dank Dir ebenfalls, wie sich die Fans verhalten werden, sollten wir konsequenterweise auch Webseiten wie diese schliessen, da eh schon klar ist, was man da in den nächsten Monaten zu lesen bekommt.
    Insbesondere in den Kommentaren der hellsichtigen User.

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  • Detlef sagt:

    Mag sein, daß TURBINE im Moment als Sprungbrett gesehen wird!!!
    Falls es aber gelingt, nächstes Jahr wieder international dabei zu sein, wäre dies ein gutes Argument, um auch wieder als Topziel wahrgenommen zu werden!!!

    Sicher wird man auch in Zukunft nicht mit solch hohen Gehältern wie in WOB oder Bayern, und erst Recht nicht wie in Lyon oder Paris, mithalten können!!!
    Aber wer sagt denn, daß diese Honorare dort auch in Zukunft gezahlt werden???

    Ohne eine entsprechende TV-Präsenz, mit wenigen Zuschauern und lächerlichen Prämien von DFB und UEFA, wird in den Vorstanden dort eventuell mal eine Kosten-Nutzen-Rechnung gemacht, und man beurteilt seine Zuwendungen neu!!! 😉

    Die Zukunft ist für mich eher ungewiß!!!
    Was hoch gehypt wurde, kann auch schnell wieder verschwinden!!!

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  • holly sagt:

    @Detlef, wozu braucht Turbine noch eine dritte Torhüterin für die erste Mannschaft. Sicher Vanessa fehlt die Erfahrung aber wo soll sie die sonst kriegen? sie auf die Bank setzen bis sie auch wechselt? Lisa ist auch erfahren, also wozu eine dritte?. Dann hätte man noch als Notnagel die von den B-Mädchen oder 2 ten Mannschaft.
    Turbine war schon immer ein Ausbildungsverein. Früher hat halt nur der FFC Spielerinnen geholt aus Potsdam nun sind noch ein zwei Vereine dazu gekommen, aber sonst ist es wie schon lange.
    Mit Preisgeldern holen Wob und Bayern das Geld nicht rein was sie investieren. Aber sicher über Marketing und Werbung. Das muss man nicht nur Deutschland weit sehen, eher weltweit gerade bei einem Konzern wie VW.
    Die machen das ja nicht weil sie den FF so toll finden.
    Ist im MF ja das gleiche da machen die Sponsoren es auch weil sie damit sich ernorme Werbeeffekte erhoffen und auch bekommen.

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  • Speedy sagt:

    @Holly, bist du schon einmal auf die Idee gekommen, das Turbine II ebenfalls 2 Torhüterinnen braucht, schließlich spielt auch dieses Team in der Bundesliga! Eine dieser Torhüterinnen war Vanessa Fischer, die andere ist Inga Schuldt. Vanessa ist durch den Wechsel von Fei Wang weg, das hat nun zur Folge, das bei TP II eine Feldspielerin als Ersatz Torhüterin fungiert. Professionel sieht anders aus. Und komme jetzt bitte nicht mit einer U17 Torhüterin, die spielen ebenfalls BL und sind der aktuelle Titelverteidiger! Ganz so unwichtig ist die Zahl der Torhüterinnen also nicht. Egal wie man es dreht oder wendet, der aktuelle Zustand ist äußerst unbefriedigend.

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  • waiiy sagt:

    Wenn ich alles so lese und auch die letzten beiden Spiele letzte Woche noch einmal Revue passieren lassen, ist auf jeden Fall zu erkennen, dass sowohl bei Fans als auch im Team wieder jede Menge Herzblut ist. Ich freue mich, am Sonntag endlich wieder auf der Tribüne zu stehen und ich denke, es geht Vielen so, egal ob sie positiv oder eher negativ auf die Saison schauen. Potsdam hat wohl immer noch die größte Anhängerschar und polarisiert bei den anderen Clubs am meisten (wenn man auch langsam einen Schulterschluss zu Frankfurt merkt). 🙂

    Ich bin auf jeden Fall dabei, den Titel, den die Fans beeinflussen können, wieder nach Potsdam zu holen – die Zuschauerzahl. 🙂

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  • holly sagt:

    @ Speedy, dann muss man halt mal zur Not nur mit einer Torhüterin anreisen. Zur Not kann wirklich die Torhüterin der B-Mädchen bei der zweiten im Tor stehen. Die B-Mädels spielen meist Samstag. Die zweite Sontag. Nun komm mir nicht mit zuviel spiele für Person.
    Ich denke das Geld für eine neue Torhüterin sollte man lieber wenn dann in eine neue Feldspielerin investieren.

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  • OrbisJack sagt:

    @balea

    Lustige antwort. Ich erwarte jetzt diese unvorhersehbare Saison und alle die überraschende punkte verluste für Wolfsburg bei Freiburg, Leverkusen und Sand…nicht.

    @detlef

    Wieder international dabei sein? Nur wenn UEFA die format schnell ändert und Deutschland sein (leistung)entsprechende zuteilung gibt (mindestens Drei Ligaplätze, eigentlich Vier).

    Das die VW und Bayern interesse verlieren? Naja, vielliecht aber ist echt verzweifelt daran zu kleben.

    @waiily

    Herzblut ist da bei Potsdam fans, keine Frage. Sollte aber manchmal ein bisschen mehr kritisch über das was in ihrer Verein passiert, denke ich. Nicht während ein Spiel natürlich aber wenn man diesen katastrophale Sommer in Betracht nimmt…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @OrbisJack
    Ich möchte Dich eigentlich nur wissen lassen, dass ich als jahrzehntelanger Turbinefan ganz auf Deiner Seite stehe!
    Meinen zuletzt durchweg kritischen Anmerkungen solltest Du das aber auch so bereits entnommen haben. Es sind hier durchaus bei uns Beiden gewisse parallele Auffassungen erkennbar. Ich kann einfach nicht mein Interesse an den Turbinen auf ca. 2 Stunden am Spieltag beschränken und nur das Event als solches konsumieren. Ich versuche Zusammenhänge zwischen Leistung, -bereitschaft, Umfeld, Teamsgeist und Qualität der Spielerinnen u.v.m. herauszuarbeiten, zu erkennen, aber auch Lösungsansätze zu entwickeln. Und da ist mir das letzte Vierteljahr bei den Turbinen deutlich zuviel, was an Komödiantenstadl und Karl Moik erinnert, zugange!
    Feifel-Ende, die Vielzahl an Pseudo-Karrierenden, die zuletzt indiskutablen Abgänge mit Evans, Sarholz, Anonma, Andonova, Wang, Pedersen u.a. sowie die Koste-es-was-es-wolle-Verpflichtungen von Ex-Turbinen, die u.G. nicht weniger Salär erhalten als zuvor bei ihrem abgebenden Verein bzw. bei ihrer TP-Erstverpflichtung. Bloss um die elendigen und nervigen Fragen, weshalb keine potenten Spielerinnen bei Turbine anheuern wollen und auch keine zurückkommt, endlich mal ad acta legen zu können. Da kommen doch die Ablösesummen für Bremer und Fei Wang gerade goldrichtig!

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  • Altwolf sagt:

    Was die hier angesprochenen Zuschauerzahlen betrifft, möchte ich doch einige differenziertere Anmerkungen machen.

    Nicht die Meisterschaftsentscheidung evtl.auch nur zwischen 2 Clubs entscheidet über die Anzahl interessierter Zuschauer, sondern die Identifikation mit „seinem/ihrem“ Club, der entweder der eigene im Ort bzw. in der Region ist oder der einem vom Spielstil oder Einsatz als Team am sympathischten ist, vielleicht auch weil man von einer bestimmten Spielerin fasziniert ist. So wie Turbine-Fans immer auch Turbine-Fans bleiben, egal, was der Verein da auf Verwaltungsebene auch anstellt.

    Die, die den Frauenfußball als solchen lieben, denen ist es auch eigentlich egal, wer da, wie Meister wird, Hauptsache es kommen gute u. spannende Fußballspiele zustande, das eigene Team hat auch mal Erfolg und da ist es nicht wichtig, ob es um Platz 1 u. 2 oder um die anderen Plätze geht.

    Eine andere Art von Zuschauern sind die, die immer mal wieder über einen Besuch eines Spieles nachdenken, jedoch oft durch den mehr oder weniger vorhandenen „Komfort“ über ihren Besuch entscheiden, zumal gerade junge Eltern, wie auch Senioren insbes. die Möglichkeit geschützt und weniger dem Wind u. Temperaturen ausgesetzt zu sein, schätzen.

    Um die 3. Gruppe, die sich kaum mit dem FF befasst haben, zu interessieren,das ist die eigentlich größte potentielle Zuschauermenge, müssen sich die Vereine viel intensiver bemühen und sich z.B. durch Saisoneröffnungsfeste, Familientage u.Ähnliches über die lokalen Medien in das Bewußtsein der Bevölkerung bringen. So wie es auch durch Mädchentage mit Trainings u. Kontakten zu den Spielerinnen teils schon gemacht wird.
    Natürlich helfen dabei auch die Spielübertragungen in den TV-Medien u.Berichterstattungen in den regionalen u. überregionalen Printmedien.
    Nur darauf zu warten, das sich da etwas irgendwie von selbst entwickelt, ist einfach unprofessionel. Da gibt es Parallelen zu der Suche nach Sponsoren, auch die kommen nicht von selbst.

    Dazu braucht es natürlich auch entsprechend engagierte Leute, denen man auch von der Vereinsführung her dazu entsprechende Unterstützung geben muß.

    Die „Befürchtung“ bei den sogg. „großen“ Clubs könne man irgendwann mal die Lust an Investitionen in den FF vrlieren, sehe ich hier vor Ort langfristig nicht, denn dafür wurde auch zusehr in die Infrastruktur der Frauenabteilung eingegriffen und mit der Durchorganisation des Mädchenfußballs von der E/D-Jugend bis zum U23-Team mit entsprechendem Trainings- u. Betreuungspersonal unter Einbindung des NLZ u. Internates auch hier eine dem MF angeglichene Nachhaltigkeit vorgegeben.

    Da es keine vergleichbare Sportart weltweit gibt, die die Menschen so in den Bann zieht, ist auch der Fußball die ideale Plattfom für das Marketing, um sich über dieses Vehikel in die Köpfe der Konsumenten zu bringen.
    Dies hat sich VW bisher wohl am konsequentesten im Fußball zu nutze gemacht und wird an dieser Möglichkeit nicht nur weiter festhalten, sondern wohl eher noch ausbauen bzw. intensivieren.

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  • deutsch-russische Freundschaft sagt:

    Potsdam wird langsam zum Ausbildungsverein für Lyon

    (0)
  • OrbisJack sagt:

    @Altwolf

    Stimm dir zu in vieles…aber ein Schlüsselsatz von dir: „gut und spannede Spiele“.

    8-0 jeder Woche passt da nicht.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    „zur Not“ kann man das sicher mal machen!!!
    Aber aus der Not sollte kein Dauerzustand werden!!! 😡

    @OrbisJack,
    Abwarten, abgerechnet wird erst nach dem 22. Spieltag!!! 😃

    @Altwolf,
    Ich stimme Dir zu, daß für mehr Zuschauer noch viel mehr getan werden muß!!!
    Und zwar nicht nur von Vereinsseite aus, sondern auch die Fanklubs könnten da noch mehr tun!!! 😉

    Und auch der DFB muß endlich begreifen, daß durch seine oft unsinnigen Terminvorgaben, viele Zuschauer nicht ins Stadion kommen können oder wollen!!!

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  • RW sagt:

    @waiiy und @FFFan :
    Nun komme ich, nachdem Fei in Lyon gut angekommen ist, endlich mal zum Schreiben :
    der Abgang von Wang Fei hat mitnichten mit Geld oder Karriere zu tun, sie hatte nie vor, Potsdam als Sprungbrett zu nutzen. FFFan, du hast recht : der Auslöser war der 2 Stunden vor dem Spiel kommentarlos mitgeteilte Nichteinsatz beim Pokalfinale in Köln. Dann gab es noch ein paar unschöne Erlebnisse in der Vorbereitungsphase zur Saison und dann (und zwar erst ein paar Tage vor Saisonstart)kam unvermittelt das Angebot von Lyon. Wer würde da nein sagen?
    Wer seine neue Torhüterin ab Beginn jede Minute spielen läßt, sie in Interviews in einem Satz mit Nadine Angerer und Hope Solo erwähnt, wer sagt, dass er endlich die neue Nadine Angerer gefunden hat, sollte im wichtigsten Spiel des Jahres auf die Zukunft (Fei) und nicht die Vergangenheit setzen (Anna Sarholz). Es war ja zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt, dass Anna den Verein nach der Saison verläßt.
    Ein Bauchgefühl hat im Fußball nichts zu suchen und kann alles kaputtmachen. Wie in diesem Fall.
    Ich wünsche Turbine trotzdem alles Gute für die neue Saison, hoffentlich wird das Ziel errreicht.
    Übrigens : Fei fühlt sich sehr wohl bei OL. Lyon ist ja auch eine schöne Stadt 🙂

    (0)
  • translate sagt:

    Irgendwie mutet die (neue) Beziehung B.Schröder/L.Schmitz auch schon wieder etwas ‚komisch‘ an.
    http://www.youtube.com/watch?v=wrvOOanV95k

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  • waiiy sagt:

    @RW: Woher hast Du Deine fundierten Erkenntnisse?

    PS: Immerhin ist die Verletzungsgefahr in Lyon geringer (außer für das Hinterteil)… 😉

    (0)
  • RW sagt:

    @waiiy
    weil ich sie persönlich kenne. 🙂
    Dann schauen wir mal, ob sie nun zeigen kann, dass sie besser ist als die Nr.1 Frankreichs. Eine echte Herausforderung, sie hat nun ca bis nach der Winterpause Zeit, dies zu zeigen, da Sarah Bouhaddi bis dahin ausfällt.

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  • shane sagt:

    @RW: na im moment hat ja gerard immer noch gespielt. war wang noch nicht einsatzberechtigt?

    (0)
  • waiiy sagt:

    @RW: Dann sieht sie naturgemäß nur ihre Sicht. Aber es ist interessant, weil ich da einige Fragen habe:

    1. Wie tickt eine Leistungssportlerin, die sich aus der Bahn werfen lässt, weil der Trainer mal eine Entscheidung getätigt hat, die ihr nicht gefällt oder die sie nicht versteht? Lässt sie sich dermaßen aus der Bahn werfen, dass sie einen neuen Arbeitgeber sucht? Für mich als normal denkenden Angestellten klingt das sehr abwegig.

    2. Wieso geht eine Leistungssportlerin, nachdem sie einmal unverständlicherweise auf der Bank gesessen hat, zu einem Verein, bei dem sie länger nicht eingesetzt wird und deshalb keine Leistung zeigen kann? Am Geld liegt es ja gemäß Deinen / ihren Aussagen nicht. Aber ist es nicht in einem jeden Leistungssportler verwurzelt, diese sportlichen Leistungen auch allen zu zeigen?

    3. Wie ist es, wenn man zu einem Verein kommt, in dem auf der eigenen Position der Fanliebling und die Identifikationsfigur Vieler (Sarholz) spielt und dass man sich dort mit Leistungen durchsetzen kann?

    4. Wie ist es, wenn man von diesem Verein weggeht, nur um beim nachfolgenden Verein wieder mit einer Vereinsikone (Bouhaddi) gemessen zu werden?

    Vielleicht kannst Du ja antworten bzw. sie danach fragen und so zur Aufklärung beitragen, denn ich würde gern meine Vorurteile, die ich sie betreffend habe, über Bord werfen. Vielen Dank im Voraus!

    (3)
  • RW sagt:

    @waiiy : du verstehst sicher, dass ich hier nicht alles schrieben kann und will. Trotzdem versuche ich dir zu antworten, natürlich aus Sicht von Fei. Klar doch kann man auch immer anderer Meinung sein, eine andere Sicht auf die Dinge haben :

    1. Das war für sie nicht irgendeine Entscheidung, sondern eine Entscheidung gegen sie im wichtigsten Spiel des Jahres. Und dann noch für eine Mitspielerin, die den Verein verläßt 10 Tage später. In jedem anderen Spiel wäre das sicher nicht so tragisch gewesen. Und sie hat ja nicht einfach das Handtuch geworfen, sondern ist 3 Monate später auf ein „last Minute“ Angebot eines attraktiven Vereins eingegangen, insofern auch keine Kurzschlussreaktion.
    2. Bisher hat sie nicht gespielt, weil sie noch nicht spielberechtigt war, sie war in Frankreich noch nicht angemeldet, das ist seit gestern erledigt. Dann schauen wir mal, wann sie das erste Mal spielt…
    3. Eine Herausforderung und ein gutes Gefühl, wenn man sich durchsetzt. Um so mehr trifft einen dann die Nichtnominierung beim Nr.1 Spiel des Jahres, siehe oben.
    4. Sie geht dieselbe Herausforderung wieder ein, schliesslich hat sie nun ein knappes halbes Jahr Zeit, sich ein zweites Mal zu beweisen.

    Außerdem : Lyon ist sehr professionell aufgestellt, alle, wirklich alle, sind unheimlich nett und hilfsbereit, aber das waren die meisten in Potsdam auch. Ich möchte Turbine nicht schmälern, aber ich glaube, dass es kein Geheimnis ist, dass Lyon doch eine andere Nummer ist.

    Ich hoffe, ich konnte deine Vorurteile ein bisschen verkleinern.

    (4)
  • waiiy sagt:

    @RW: Das kommt mir vor, als wenn man sich etwas schön redet. Da Du ja „nicht alles erzählst“, weiß ich auch nicht, ob sie oder Du so denkst. Für mich erhärtet sich der Eindruck, dass Fei eine Mimose ist, die in ihrer verletzten Eitelkeit davongelaufen ist und bei der das Geld auch dazu beiträgt, dass es sie beruhigt auf der Bank und dass sie nicht verstanden hat, wer die Verantwortung in einem Verein trägt. Von daher bin ich nun wirklich froh, dass es so gekommen ist. Vielen Dank! Das hat mir sehr geholfen und die Augen geöffnet! 🙂

    (-8)
  • RW sagt:

    @waiiy :
    1. Um das mit dem Geld ein für alle mal aus dem Weg zu räumen : sie hätte aufgehört zu spielen, zumindest bis zum 30.06.2016, wenn sie keine Freigabe von Potsdam bekommen hätte. Das hat sie auch geäußert. Geld war also wirklich kein Argument.
    2. wie lange sie noch auf der Bank sitzt, werden wir ja sehen.
    3. Die Meinung von Fei über die Bauchgefühlentscheidung am 01.05. hatten auch viele andere, in Potsdam, bei anderen Vereinen und auch hier.

    Aber wie ich schon gesagt habe, jeder kann denken, was er will. Auch du. Ich wünsche dir mit Turbine trotzdem von Herzen alles Gute. Mir hat’s bei euch in Potsdam gefallen.

    (5)
  • waiiy sagt:

    @RW: Dass sie freiwillig bis 30.06.2016 aufgehört hätte, Fußball zu spielen, sagt mir über den Menschen und den Sportler alles aus. Tut mir leid, dadurch wird das Bild keineswegs besser.

    Schade, dass die Vereine es sich nicht leisten können, eine Spielerin bei vollen Gehalt (denn dass hätte die nicht geldgierige Fei ja doch mitgenommen) auf die Bank zu setzen.

    Ich denke, dass viele Sportler mittlerweile Mimosen geworden sind, die psychisch nichts mehr aushalten und sich selbst oft über die Mannschaft stellen. Das macht Mannschaftssportarten kaputt und schade, dass man dagegen so wenig tun kann und als Verein quasi noch in Geiselhaft genommen wird („entweder ich sitze den Vertrag aus oder ich darf sofort gehen“).

    Aber nochmals danke, da es sehr erhellend war.

    (-6)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @RW
    Ich bin fast 100% bei Dir, verstehe aber nicht den Pkt. 1 mit dem „hätte aufgehört zu spielen“!
    Wie habe ich das zu verstehen? Als Schmollen mit Arbeitsverweigerung doch hoffentlich nicht, denn dass ist auch nicht professionell, ähnlich wie der Umgang des Trainers mit ihr!

    @waiiy
    Ich kann Deine Empfindungen, Fei als Mimose hinzustellen, nicht nachvollziehen, weil ich dafür keinerlei Anhaltspunkte sehe. In meinen Augen hat sie in ihrer sehr kurzen Verweildauer bei den Turbinen einen starken Rückhalt für das Team abgegeben. Das hätte man als Trainer erkennen und mit Nachhaltigkeit versehen müssen! So sehr mir Felix ans Herz gewachsen war/ist, für diese Handlungsweise hat BS die Exklusivrechte.

    (11)
  • waiiy sagt:

    @SF: Der Trainer hat entschieden, sie in einem Spiel nicht aufzustellen. Er hat eine Erklärung gegeben, was er nicht hätte machen müssen. Daraufhin schmollt die Spielerin und will ein gutes Jahr nicht mehr spielen oder sich aus dem Vertrag pressen… besser kann man eine Mimose nicht beschreiben.

    (-6)
  • RW sagt:

    @Schenschtschina Futbolista :
    „aufgehört zu spielen“ heißt nicht :
    -schmollend auf der Bank sitzen
    -weiter Gehalt kassieren.

    Sie hat Potsdam (den Verein und die Stadt) bereits vor Unterschrift des Aufhebungsvertrages und erst recht vor Unterschrift des Lyon-Vertrages verlassen. Natürlich hätte sie auch kein Geld mehr angenommen, ich denke, Potsdam hätte auch nichts mehr bezahlt. Es ging halt einfach nicht mehr.

    Und noch was : schon aufgefallen, wieviele der ausländischen Spielerinnen Potsdam diesen Sommer verlassen haben? Unterschiedliche Mentalitäten sollte man auch unterschiedlich behandeln… Die letzten 5% der Leistung von Profisportlern lassen sich im Kopf abrufen, da spielt der Umgang eine große Rolle. Ebenso entscheiden dieselben 5% über „gut“ und „meisterschaftsreif“. Da könnte man in Potsdam auch mal dran arbeiten, 3 Mal am Tag Training ist gut aber nicht ausreichend.

    (10)
  • RW sagt:

    @waiiy :
    ein letzter Kommentar zu dir : du willst es wohl einfach nicht verstehen, dass es nicht irgendein Spiel war. Ich glaube, du bist mit BS verwandt 🙂

    (8)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Falsch, waiiy, es gab eben keine Erklärung, sondern lediglich die Bekanntgabe/Mitteilung, dass nicht sie in der Start11 steht!
    Du machst den Fehler, Dich nicht in die konkrete Situation der Spielerin versetzen zu können und hast auch keine Ahnung, wie ehrgeizig manche Sportler sein können bzw. wieviel es ihnen bedeutet, mit dem Vertrauen des Trainers („Du bist meine Nr.1!“) bei dem Spiel des Jahres dabeisein zu wollen. Wie oft wird gerade dieses Thema medienträchtig (z.B. welcher Roman beim BVB) rauf und runter geschrieben bzw. am Kommentatorenmikro eine Traineraussage dazu eingeholt!
    Ich weiß aus meiner aktiven Zeit noch sehr genau, wie die Gefühlslage und -welt ist, wie man tickt und fiebert vor gerade so einem Event wie dem Pokalfinale, dass auch dadurch erreicht wurde, das Fei im HF in Ff. ein ausgezeichneter Rückhalt war. Und wie sah dann die Belohnung aus? Einfach unterirdisch und zum Kopfschütteln! Das andere K-Wort gänge auch…

    (9)
  • holly sagt:

    @ RW, danke für deinen Mut, das hier so zu posten. Ich hätte das nicht gemacht. Da manche sich schlecht in andere Menschen hinversetzen können. Gerade Menschen aus dem asiatischen Raum sind sehr stolze Menschen. Ich kann mir schon gut vorstellen wie ihr die Nichtberücksichtigung von B.S. zugesetzt hat.

    (12)
  • naryl sagt:

    Das persönliche Nachtreten sollten wir unterlassen.

    Mich würde jedoch interessieren ob da noch mehr gelaufen ist, sowohl Negatives als auch Versuche das hinzubiegen.

    Denn so wie es hier jetzt in verkürzter Form steht, liest es sich, als ob Fei wegen dem Nichteinsatz beim Finale beschlossen hat (unabhängig von dem Lyon Angebot) nicht mehr für Potsdam zu spielen.

    (3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @RW
    Ich fände es super, wenn Du Deine persönliche Bekanntschaft mit Fei dazu benutzen könntest, Ihr zu berichten, dass es trotz der Aufregung und den vielen Pros und Kontras um die Beendigung ihres Kontraktes mit Turbine, Fans gibt, die zu ihr stehen und ihre FF-Karriere weiterhin verfolgen werden! Auch wenn das Bedauern um diese Situation groß ist, es zählt unverändert der Mensch, der engagierte Sportler und da braucht sich Fei nichts vorwerfen zu lassen. Ein antiquierter Trainer kann nunmal, auch wenn’s auf Letzte geht, nicht mehr über seinen Schatten springen, ist zu sehr gefangen in seinen eigenen Stilmitteln, jahrzehntelang gepflegten Umgangsformen u.v.m.

    (12)
  • balea sagt:

    @waiiy
    Ich bin fast ganz bei Dir. Eine Spielerin, noch relativ neu in einem Verein und einem Kulturkreis beschliesst sofortige Arbeitsverweigerung, weil der Arbeitgeber nicht nach ihrer Pfeife tanzt.
    Ein absoluter Witz!
    Ich würde das aber nicht unter Mimose buchen, sondern als speziellen Sonderfall von Superdiva. Die hatten in Potsdam schon immer Probleme, und dass hätte ihr Berater ihr auch intelligenterweise vorher sagen sollen. Aber gleichzeitig ist es eben auch ein gutes Sprungbrett – und das nutzen dann einige Spielerinnen gerne aus. Würde mich nicht wundern, wenn das am Ende sogar kalkuliert war.
    Zum Diven – Topos passt übrigens auch die Eröffnung ihres Instagramm Accounts
    https://instagram.com/feifei900322/
    – mit fast ausschliesslich Selfie – Aufnahmen. Wang Fei interessiert sich eben in erster Linie für Wang Fei. Kann man mögen, muss man aber nicht.
    Wenn der Arbeitgeber, eine Mannschaftssportart, andere Schwerpunkte setzt, hat er jedes Recht aus vielen guten Gründen dazu. Wang Fei arbeitet aber offenbar an ihrem Model – Image daheim in China,das sei ihr auch gegönnt. Aber etwas frech ist es schon, hier dann mitteilen zu lassen, sie hätte längst mit Potsdam und dem Verein gebrochen, nicht mehr gearbeitet und auch kein Geld mehr genommen – aber noch nach Oberhof zum TEAMBUILDING mitzureisen (sicher nicht auf eigene Rechnung) und Selfies mit BS zu machen, der eher gequält in die Kamera lächelt. Wenn ich die Story von RW lese kann ich nur die Berliner Schnauze zitieren: Verarschen kann ick mir alleene…

    (-7)
  • Stahlratte sagt:

    Immer wieder toll wie hier einige über Menschen urteilen die sie persönlich überhaupt nicht kennen.

    Aber nachtreten finden ja einige sogenannte „Fans“ schick. Ich persönlich kann auf solche „Fans“, die alles nur durch die eigene Vereinsbrille sehen, beim FF verzichten.

    (9)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @balea
    Falls Du weiblichen Geschlechts sein solltest, kann ich Deine Intensionen zu Fei verstehen, nämlich als Neid, Neid und nochmal Neid!
    Ich sehe nur eine bildschöne Frau, die sich allemale sehen lassen und fotografieren kann und mag. Alles sehr ästhetische Fotos, die auch zig andere Leistungssportler von sich tagtäglich posten und sehr viele Likes dafür erhalten.

    Diven bei Turbine? Aus welchem Bett bist Du denn heute entstiegen? Nenne mal welche, ich kenne nämlich keine. Selbst Lira würde ich niemals in diese Schublade tun!

    Ich glaube fast, das hier jemand Deinen Nick benutzt hat, einzig um Dich und Fei öffentlich zu diffamieren, denn soviel Unfug am laufenden Stück habe ich von Dir noch nie lesen brauchen, was sich hoffentlich auch nicht wiederholen wird.

    (3)
  • tpfn sagt:

    Moment mal! Ich hab von Anfang an fast täglich Wang Fei`s Blog verfolgt und Fei erwähnte dort ständig wie sehr sie von Schröder für dies und das gelobt wurde, das ging bei ihr scheinbar runter wie Öl und muss sie unsagbar Stolz gemacht haben. Dass Schröder zum Pokalfinale ne dritte Torfrau mitnahm, da er um Wang Fei`s Psyche wusste wenn er Sahrholz den würdigen Abgang ermöglicht, den sie mMn auch verdient hatte nach all den Jahren, zeigt auch wie gut Schröder Wang Fei bereits kannte. Die Kommunikationsprobleme sehe ich als Hauptursache für die Entzweiung, denn hätte Schröder Wang Fei die spezielle Situation mit Sarholz erläutern können, wäre es mit Sicherheit nicht zum Zerwürfnis gekommen. Wobei ich mir eigentlich sicher bin dass sie es im nachhinein schon verstanden hatte und dieses Pokalfinale nicht der Grund für ihren Wechsel war. Eigentlich muss man sich ja nur fragen welcher Typ Mensch wohl als erster den Sprung in ein kapitalistisches System wagt und somit schlagartig im Mittelpunkt eines Milliardenvolkes steht und dies ja auch sichtlich genießt, jedenfalls bestimmt kein Mäuschen.

    (0)
  • O. Christ sagt:

    Schade, dass sie nicht mehr Bundesliga spielt, und hoffe, sie kann ihre Chance in Lyon nutzen.
    Danke für den Link zu ihrem Insta. Da hat sie offenbar von Potsdam Abstand gebraucht und vor dem Lyon-Vertrag eine ganze Zeit lang im Raum Aachen verbracht (mit Abstecher an die – wohl niederländische – Küste). Schön, dass sie dort jemanden kennt. (Ob es sich dabei um User „RW“ handelt, soll ruhig Privatsache bleiben.)

    (2)
  • balea sagt:

    @tpfn

    Wang Fei wagt als erste den Sprung in ein kapitalistisches System? Sorry, wie naiv ist das denn? Für was hälst die China heutzutage?
    Du hast Wang Feis Blog gelesen? Ich hab Dich Dich schon mal um die Adresse gebeten. Scheint wohl eine geheime Verschlusssache zu sein, oder?

    @sf

    deine Ergebensheitsadressen an die Kritikerfraktion von BS werden langsam immer peinlicher, sorry. Die Diven – Diskussion bei Turbine ist lang: zuletzt Hegerberg und Simic, und auf eine gewisse Art, allerdings mit einem anderen Ton auch Sarholz. Dazu habe ich meine Meinung ausführlich geschrieben, wiederhole ich nicht nochmal.

    Du meinst ich könnte nur neidisch sein, wenn ich weiblichen Geschlechts wäre? Interessant. Aber sei versichert: Ich kann selbstständig denken, sogar wenn ich männlich wäre.

    Küsschen.

    (-2)
  • waiiy sagt:

    Ich möchte eine Mannschaft sehen und keine Ansammlung von Einzelspielerinnen. Da sind wir jetzt einen Schritt weiter. Und Fei hat auch ihr Glück gefunden in Lyon. Es ist also eine Win-Win-Situation. Gut dass das alles so gut mit ihr geklappt hat. Sie hat ein halbes Jahr Aufmerksamkeit bekommen, hat diesen Schritt erzwungen und im Gegenzug hat sie Potsdam vor dem Abstieg gerettet. Was will man mehr? 🙂

    (0)
  • RW sagt:

    @ balea und @ tpfn uns @SF :

    das ganze wird nun doch eher unsachlich.
    1. was jemand in seiner Freizeit macht, bleibt doch ihm überlassen, Werbeverträge, Fotosessions mit Zeitschriften usw. was ist schlimm dran, solange es erstens nicht gegen den Arbeitsvertrag verstößt und zweitens das Training nicht zu kurz kommt. Also : Hier weglassen als Argumentation.
    2. Ob eine Fußballerin hübsch oder häßlich ist, hat bei der Beurteilung der Leistung und/oder des Verhaltens nun mal gar nichts zu suchen (wobei ich mir natürlich auch lieber hübsche anschaue :-))
    2. @balea : dass sie den Verein l ä n g s t verlassen hatte, sagst du. Ich habe geschrieben „vorher verlassen“, das ist ein kleiner aber sehr wichtiger Unterschied. Sie hat Potsdam am 28.08. verlassen, das war ca 2 Wochen nach der oberhofschen Teambildungsmaßnahme. Auch danach hat sie noch zu 100% am Training teilgenommen. Außerdem war sie bei den Vorbereitungsspielen immer anwesend, leider nur am Spielfeldrand. Keine Minute durfte sie spielen, selbst im „großen Abschlusstest“ gegen PSG am 25.08. nicht, (klar hatte sie eine Knöchelverletzung, zu diesem Zeitpunkt aber doch einsatzfähig und auch -willig, sie hatte sich so sehr zumindest den Einsatz in einer Halbzeit gewünscht. Was würdest du an Fei’s Stelle denken?). Warum spielt sie keine Minute? Und einen Tag vorher kam das Lyon-Angebot. Was würdest du weiter denken?
    3. @tpfn : was hat ein Einsatz im Pokalfinale mit gönnerhaftem, würdigem Abgang für Anna zu tun? Nichts, denn da geht es um was. Den würdigen Abgang bekam Anna im nachfolgenden letzten Spiel der Saison gegen Jena. Und hat da Fei Arbeitsverweigerung betrieben? Sie spielte die erste Halbzeit, hat natürlich das Tor für Anna geräumt und war darüber auch keineswegs böse. Das war doch selbstverständlich.
    4. @SF : Danke für deine netten Worte und dein Bedauern über Ihren Abgang in Potsdam. Ich habe ihr das heute morgen erzählt, sie hat sich sehr gefreut und läßt dich aus China grüßen, morgen Länderspiel gegen Spanien, dann am Samstag zurück nach Lyon. Sie weiss, dass nicht jeder mit ihrem Handeln einverstanden ist, deshalb freut sie dein Zuspruch umso mehr!

    (5)
  • waiiy sagt:

    @RW: Ich stimme mit Dir überein: es ist unsachlich. Wir sollten uns alle nur noch an die Fakten halten.

    (1)
  • tpfn sagt:

    @balea
    ich hatte ganz bewusst die Blogaddi hier nicht gepostet denn dann wäre der Blog früher oder später eingestellt worden oder man hätte interessante Hintergrundinfos nicht mehr erfahren und genau wie bei den anderen Mädels wären nur noch die Standard-Floskeln gepostet worden. Schlussendlich wäre dann alles wie immer wenn man nicht direkt an der Quelle ist reine Spekulation, nämlich derart wie man sie hier ständig lesen muss. Privat hätte ich sie dir gern verraten, denn ich hatte den Eindruck dass wir ähnlich ticken. Wenn ich schreibe dass sie die erste sei die als Profi in ein kapitalistisches System wechselte, dann möge man mir verzeihen dass ich nicht detailierter drauf eingegangen bin, sicherlich war/ist sie nicht die Einzige, aber der Medienhype in China, den ihr Wechsel auslöste sagt ja Einiges aus. Und wir reden hier von China und nicht von „Werneuchen“, will sagen: Man muss schon über ein gehöriges Selbstbewusstsein verfügen bzw ne richtige Type sein und diesen Medienrummel mögen, wenn man solch einen Schritt und das auch noch völlig ohne Druck macht. Familär zählt sie ja mit Sicherheit zur gehobenen Mittelschicht in China, somit waren finanzielle Gründe wohl kaum ausschlaggebend.

    Womit wir beim Pokalfinale wären. Für uns ist dieser Titel lediglich Platz 3 von den möglich Erreichbaren. Aber die Medienpräsenz und Zuschauerzahl ist jedoch hier am Höchsten. Ich meine mich zu erinnern dass Fei mächtig die Werbetrommel auf ihrem China-Blog rührte. Vielleicht gabs auch ne entsprechende Erwartungshaltung in China und wenn sie dann nicht spielt wirft das Fragen auf, dass war mit Sicherheit sehr unangenehm für Wang Fei, selbst wenn sie es schlussendlich verstanden hätte warum Sarholz den Vorrang erhielt, so war es dennoch bestimmt äußerst unangenehm, das kann ich total nachvollziehen.

    Der Spaß ist ja noch, dass Schröder von den Sarholz Fans immer noch verteufelt wird, dabei hat er gerade dort den Unterschied zu anderen Vereinen verdeutlicht und seiner Sarholz einen würdigen Abgang ermöglicht.

    Übrigens, ich staune dass hier niemand von den cleveren TP-Fans Schröders klare Linie erkennt. Seit letzter Saison bereitet Schröder seinen Abgang vor. Und damit auch alles nahtlos vonstatten geht, reicht es eben nicht aus, dass nur er geht, die ganzen auf seine Person zugeschnittenden Strukturen und Personalien müssen aufgebrochen und übergabetauglich gemacht werden. Schröder hatte mit Sicherheit seine Lieblinge im Verein die zu seinem aber evtl nicht in andere Funktionsteams passen. Dasselbe bemängelt er ja auch in der Natio, es ist nicht nur Frau Neid sondern das gesamte Umfeld was hinterfragt bzw einem Verbesserungsprozess unterzogen werden muss, sonst ändert sich nichts oder im schlimmsten Fall bricht das Kartenhaus zusammen, wenn der Kopf fehlt.

    Und so musste ein Großteil von Schröders persönlichem Team den Hut nehmen, ich sage nur Bieneck, Pedrova etc. Das war/ist mit Sicherheit ein schwieriger Prozess den viele Fans nicht verstehen, für mich ist das aber nachvollziehbar, ich ziehe den Hut vor Schröder, dem dadurch viele Sympathien verloren gingen. Sollte es TP gelingen diese Saison trotz derart struktureller Veränderungen einen vorderen Platz zu erreichen ist das ne Glanzleistung, ich würde es TP natürlich wünschen.

    (-2)
  • tpfn sagt:

    @RW
    Dass das Spiel gegen Jena wohl kaum den selben Stellenwert hat wie ein Pokalfinale muss ich ja wohl nicht mit Fakten untermauern. Sarholz war eine TP-Ikone, der es TP zu verdanken hatte den ersten größten Titel der Vereinsgeschichte einzufahren. Sie hatte daraufhin mit Sicherheit zahlreiche besser dotierte Verträge ausgeschlagen und ist immer dem Verein treu geblieben, das zollt Anerkennung das über den Standard mit Sicherheit hinausgehen sollte.

    (4)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Podvorica nicht Pedrova, tpfn, soviel Zeit muss sein!
    Der Stellenwert eines Pokalfinales, wie Du ihn anführst, war nach dem letzten Erreichen desselben keine Argumentation seitens der TP-Verantwortlichen. In diesem Fall hat selbst Schröder seine vorherige Position dazu revidiert, weil er erkennen mußte, es ist der kürzeste Weg zu einem Titel!
    @balea
    > deine Ergebensheitsadressen an die Kritikerfraktion von BS werden langsam immer peinlicher
    Hast Du sie noch alle? Selbst Schröder prangert doch von Zeit zu Zeit die fehlende Streitkultur an, und genau das tue ich und freue mich über jeden FF-Fan, der über die eigene Stadionbande hinauszudenken in der Lage ist! Wo Du allerdings seit geraumer Zeit scheinbar ein Problem damit hast…

    (0)
  • RW sagt:

    @tpfn
    ich stimme dir zu, der Stellenwert des Jena-Spiels war ganz anders. Aber Fußball ist Geschäft, wenn es um einen Titel (Pokalfinale) geht, haben Emotionen nichts zu suchen. Deshalb hat BS ja auch keinesfalls gesagt, dass er Anna in Köln ein Abschiedsspiel gönnt. Es war keine Entscheidung für Anna, sondern gegen Fei. Wegen eines Bauchgefühls… (Aussage BS, allgemein bekannt). Seltsame Begründung. Aber es war ja auch nicht (nur) das „was“, sondern auch, w i e Fei es mitgeteilt bekommen hat : 2 Stunden vor dem Spiel im Hotel im Trainerkreis. Ohne Kommentar und Erklärung, keine guten Worte.

    Wie ich schon sagte : die letzten 5% der Leistung spielen sich im Kopf ab, da sind andere Teams besser, dies auch noch abzurufen. Z.B. OL : welcher Club läßt ihre neue Spielerin schon vom Präsidenten persönlich das erste mal vom Hotel abholen? Sicher nicht soooo wichtig, aber das war der erste Eindruck für Fei. Und der bleibt im Kopf.

    Ach so, @SF (und alle anderen, die sich noch für Fei interessieren) :
    http://www.olweb.fr/en/women/news-120.html

    Und die Homepage gibts in 4 Sprachen, auch in chinesisch. Auch das spricht von hoher Professionalität.

    (3)
  • waiiy sagt:

    Vorsicht Satire:

    „Liebe Trainer und Trainerinnen: Bite nehmt Euch ein wenig mehr Zeit für die Spielerinnen, die aus dem Kader gestrichen werden. Sie können sonst nicht die letzten 5% auf der Bank abrufen, weil ihnen emotional die Professionalität fehlt, wo doch Fußball Geschäft ist! Ich denke, dass man sich etwa eine Stunde Zeit mit einer guten Tasse Tee ohne die törenden anderen 20 Spielerinnen nehmen sollte, damit man auch ausführlich erklären kann, woran es liegt. Außerdem sollte schon ein Mitspracherecht eingeräumt werden, weil es bei besonderen Spielerinnen nicht zuträglich zur Karrieregestaltung ist, wenn sie auf die Bank gesetzt werden. Unter diesen Umständen, ist unbedingt von einem Wechsel Abstand zu nehmen. Darüber hinaus sind auch kulturelle Eigenheiten zu berücksichtigen, dass beispielsweise in manchen Kulturkreisen eine Verbannung auf die Bank durchaus mit dem Verlust der Ehre einhergeht und dass das drastische Folgen für den Menschen hat.

    Um dies alles ein wenig weiter zu vertiefen, lade ich Sie und die amtierenden Manager hiermit gern zu einer Gesprächsrunde in unserer Hauptquartier ein. Dort können auch entsprechende Textpassagen herausgearbeitet werden, welche direkt in die Verträge importiert werden können, sodass man sich nicht in Schwierigkeiten begibt. Es ist auch vorgesehen, dass man Kenner aus verschiedenen Kulturkreisen moderieren lässt, die Anleitungen geben, wie zu verfahren ist.

    Liebe Grüße Eure Silvia und Steffi“

    (-7)
  • tpfn sagt:

    @RW
    danke, im Grunde untermauerst du einige meiner Gedanken.
    1. Lyon wird der Medienhype um Wang Fei, der auch während der WM gemacht wurde, nicht verborgen geblieben sein.

    2. Ein Verein wie Lyon der beträchtliche Werbeeinnahmen durch Vermarktung seiner Spielerinnen verbucht, wird sich dem chinesischen Markt, vorallem dem inländischen, schon bewußt sein. Da wird Wang Fei`s optisches Erscheinungsbild inkl. privater „Modelkarriere“ mit Sicherheit die Kassen klingeln lassen, aber dafür müsste sie spielen dürfen. Was mich zwangsläufig vermuten lässt dass es bald geschehen wird.

    Ob sich Wang Fei in einem solchem System wohl fühlen wird, bleibt abzuwarten, das familäre Umfeld wie es in Potsdam herrscht, wirds in Lyon mit Sicherheit nicht geben. Aber im Rampenlicht steht sie dann allemal.

    (-3)
  • RW sagt:

    @waiiy :
    hahaha. Du bist echt phantasievoll. Wirklich gut geschrieben.
    Ich versuche zusammen zu fassen : „Wenn ich mich um meine Spieler kümmere und sie ernst nehme, steigt ihre Leistung“.

    Wenn ich das Wort „Spieler“ durch „Mitarbeiter“ ersetze, wird jedes Industrieunternehmen zustimmen, die Mitarbeiter übrigens auch… Nur hat das nix mit Satire zu tun, sondern entspricht der Realität!
    Übrigens : der (chinesische) Trainer der chinesischen Frauenfussballnationalmannschaft wurde nach einem verlorenen Spiel mal gefragt, was er gedenkt zu ändern. Seine Antwort : „noch härter trainieren“. Das war vor 2 Jahren, und die krebsen immer noch unverändert zwischen Platz 12…16 in der Weltrangliste hin und her, es fehlen die letzten 5%. Und dann noch was : vor ein paar Tagen wurde nun ein Franzose als Nationaltrainer verpflichtet, soeben dem Team vorgestellt. Uebrigens war auch ein Deutscher unter den letzten 3 Kandidaten. Na, klingelt’s bei dir endlich?

    (3)
  • tpfn sagt:

    @RW
    die Art und Weise wie es Fei mitgeteilt wurde, fand ich ja auch unter aller Sau, falls du dich erinnerst war ich hier neben dir der Einzige der das damals wehement kritisierte.

    Nichtsdestotrotz habe ich so meine Zweifel aufgrund des Wechsels, denn sie hatte ja mehr als nur ein Stein im Brett bei Schröder, da muss schon noch was vorgefallen sein, wenn Schröder sie wirklich nicht mehr berücksichtigte. Bei der oberhofschen Teambildungsmaßnahme sprach sie jedenfalls noch in den höchsten Tönen vom „legendären deutschen Trainer“ und machte Selfies mit ihm, auf dem beide sehr vertraut und glücklich wirkten. Nix deutete seitens Schröder daraufhin dass Fei Wang bei ihm Sympathiepunkte eingebüst hatte, ganz im Gegenteil. Und dass sie mit einer Knöchelverletzung in Testspielen nicht gesetzt ist, möchte ja wohl sein, auch wenn es gegen PSG geht, da sollte man der Erfahrung einer Trainerlegende schon vertrauen.

    (-3)
  • holly sagt:

    es wird immer vom familiären Umfeld in Potsdam geschrieben. Kann mich bitte mal jemand aufklären was in Potsdam anders ist wie in Hoffenheim oder Freiburg? Das es angeblich so einen riesen unteschied macht?

    (6)
  • RW sagt:

    @tpfn :
    Ja, du hast recht. Fußball ist Geschäft. Schau dir bei den Männern Bayern München an. Warum fahren die in der Sommerpause nach China? So wie andere europäischen Clubs auch. Um die Vermarktung voranzutreiben, Merchandising zu pushen. Und wer ist nun bei den Frauen erstmals dt. Meister? Und Wolfsburg? Ähnlich. Der Frauenfußball hat die Startlöcher der Professionalisierung bereits verlassen, einige Vereine sind schon im Sprint. Wenn die „Familie Turbine Potsdam“ sich nicht ganz schnell was einfallen lässt, wird dieser Verein in den nächsten Jahren den Heldentod sterben. Fußball ist Geschäft, mit dem sich Geld verdienen lässt. Durch Verein und Spieler. Das hat man in München und Wolfsburg begriffen, in Lyon und Paris und anderswo auch. Das kann einem gefallen oder nicht, ändert aber nichts an der Tatsache. Die Vereine sind Firmen, die Spieler Arbeitnehmer, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, Spaß an der Arbeit haben. Sich vermarkten, (Eigen)Werbung betreiben. Und auch viel aufgeben von ihrem Privatleben.
    Was meinst du wie es sich für Fei anfühlt, wenn sie in Aachen, weit weg von Potsdam oder gar China, „beim Chinesen“ keine Ruhe findet, weil die Leute sie nun erkennen und unbedingt ein Autogramm von Fei haben wollen. Anfangs ist das toll, dieses Gefühl lässt aber ganz schnell nach. Auch das ist ein Opfer für den Job.

    Und du hast nochmal recht : Lyon und Fei passen gut zusammen, beide geschäftstüchtig, erfolgreich mit hohen Zielen. Aber dazu gehört natürlich ein großer Einsatz mit viel Arbeit und Schweiß, und auch ein bisschen Glück. Ich wünsche und gönne ihr den Erfolg. Sie hat ganz hart dafür gearbeitet und tut das immer noch.

    (6)
  • waiiy sagt:

    @holly: Es gibt keinen Unterschied zu den anderen Teams. Der Teamgeist wird überall groß geschrieben. Es gibt halt ab und an Situationen, in denen einzelne Spielerinnen unzufrieden sind, wie es halt im Mannschaftssport ist. Und je nachdem, wie sich diese Persönlichkeiten sehen, gibt es entsprechende Reaktionen. Diese prallen dann auf einen Trainer und Manager, der darauf schroffer reagiert als modern ausgebildete Pädagogen. Und es gibt in Potsdam immer wieder Spielerinnen, die höhere Ambitionen haben und den Verein verlassen. Das ist vielleicht ein wenig besonders, hatte Freiburg mit Leupolz und Däbritz aber auch.

    Von daher gilt die „Familie“ nicht so sehr als besonderes Merkmal in meinen Augen.

    (-5)
  • waiiy sagt:

    @holly: Was vielleicht ein wenig in diese Richtung geht, dass Potsdam eine größere Anhängerschaft hat (obwohl man ja bei weitem nicht mehr die Nr.1 im Fußball ist) und dass sich einige andere Fans darauf spezialisiert haben, gegen den Verein Meinung zu machen. Dadurch rückt man auf den Tribünen und auch in der Mannschaft mehr zusammen. Der Verein steht halt mehr im Fokus als Freiburg oder Hoffenheim.

    Aber die Familie ist halt auch gespalten, weil sich viele (in meinen Augen zu Recht) einen Umbruch wünschen, der ihnen aber zu langsam geht. Außerdem missfällt es vielen, dass die besten Spielerinnen immer wieder weggehen. Es ist aber noch zu sehr verankert, dass man kürzlich noch große Erfolge feiern durfte. Aber jetzt ist man halt nicht mehr in dieser Position. Und da wird halt viel von den Notwendigkeiten, die passieren, auf Trainer und Management geschoben, weil man es ja eh schnell auswechselt haben möchte.

    Ich denke, in 2 -3 Jahren ist der Übergang dann geschafft. Dann sieht man die Realitäten und es beruhigt sich alles. Ob es dann auf dem Niveau von vor 5 Jahren sein wird, bezweifel ich. Viel eher denke ich, dass dann Hoffenheim und Freiburg die Adressen für die Hegerbergs und Feis seind wird, um zu einem großen Club zu gelangen.

    (-4)
  • holly sagt:

    @ waiiy, danke für deine Antwort. Aber das was du geschrieben hast, ob das den Anspruch erhebt das es bei Turbine familärer zugeht wie bei anderen glaube ich nicht.
    Nach meiner Meinung muss da schon entschieden mehr kommen. Auch die Aussage das viele ausländische EX Turbinen den Verein nur als Sprungbrett nutzen wollten, halte ich gerade in dem Zusammenhang nicht für angebracht. Wenn es so schön familär ist/wäre würde jede Spielerin der Welt lieber auf ein paar Euro verzichten wie irgendwo hinzugehen wo es zwar mehr Geld gibt es aber nicht so familär ist.
    Frauen sind in solchen Sachen sehr fein fühlig und würden das familäre vorziehen.

    (1)
  • enthusio sagt:

    Wang Fei muß sich in Lyon offensichtlich weiterhin mit der Reservistenrolle anfreunden, denn beim Spitzenspiel gegen Paris stand erneut Gerard für die verletzte Bouhaddi im Tor.

    Lyon (mit Bremer in der Startelf, dafür Schelin ebenso auf der Bank wie auf der anderen Seite Anja Mittag) hat Paris mit 5:0 zerlegt.

    http://www.olweb.fr/fr/article/ol-feminin-psg-5-0-68975.html

    http://www.psg.fr/fr/Actus/101001/Breve/72349/Pas-d-exploit-pour-l-equipe-feminine

    Weiß jemand einen Link, wo man das Spiel nachträglich ansehen kann ?

    (2)
  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    Vielen Dank für den Hinweis !
    Ich freue mich sehr, dieses Spiel noch in voller Länge sehen zu können. 🙂

    (1)
  • balea sagt:

    Na, hoffentlich hat der Lyoner Trainer die Entscheidung nicht erst 2 Stunden vorher an die hochsensible Torfrau bekanntgegeben. Schließlich ist das das mit Abstand bedeutenste Ligaheimspiel der ganzen Saison.

    (3)
  • dummkopf / football-women.com sagt:

    Bericht zu OL-PSG ist online. Allerdings in englisch.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Sehr starke Vorstellung von Lyon mit einigen guten Szenen von Pauline Bremer. Paris war im wahrsten Sinne des Wortes „chancenlos“, denn es hatte keine einzige echte Torchance im ganzen Spiel. Ich freue mich unter dem Eindruck dieses Spiels auf die Champions League-Spiele von Lyon. Bin gespannt, wer sie diesmal ausschalten kann.

    (7)
  • RW sagt:

    @enthusio : Fei muss sich nicht „weiterhin“ mit der Reservistenrolle abfinden, es war das erste Spiel auf der Bank bei Lyon. Vorher war sie gar nicht spielberechtigt, da noch nicht (bei der Stadt) angemeldet in Lyon. Besser langsam hinführen, nicht wie in Potsdam sofort das Nr.1 Gefühl serviert zu bekommen und dann beim wichtigsten Spiel des Jahres den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen. Sie akzeptiert ihre Rolle, dass sie langsam herangeführt wird.

    @balea : ja, es gab ein intensives Gespräch vor dem PSG-Spiel. Psychologie kann so einfach sein. Resultat : am Montag war trainingsfrei und sie hat freiwillg ein Extratraining absolviert 🙂

    (1)
  • enthusio sagt:

    @RW:

    Du weißt genau, was ich meine: trotz Verletzung von Lyons Nr. 1 Bouhaddi wird ihr Gerard im wichtigsten Spiel der französischen Liga vorgezogen. Es haben doch alle erwartet, dass Fei Wang in dieser Situation sofort Stammtorhüterin wird. Ist sie aber nicht geworden. Für eine chinesische Nationaltorhüterin muß das schwer zu verdauen sein, momentan nur die Nr. 3 zu sein. Selbst wenn sie Gerard bis zum Jahresende verdrängen sollte: kommt sie auch an Bouhaddi als Nr. 1 vorbei ?
    Wir werden sehen …

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …gerade das von Dir gen. „Nr.1-Gefühl“ soll bei Torhüter(Innen) eminent wichtig sein! Da teile ich Deine Auffassung mal nicht.
    Und eigenzlich bräuchte OL gar keine weitere Torhüterin, aber der Koop.-vertrag mit TP mind. 1 Spielerin/Saison zu kaufen, musste nunmal erfüllt werden.

    (1)
  • dummkopf / football-women.com sagt:

    @enthusio
    „Es haben doch alle erwartet, dass Fei Wang in dieser Situation sofort Stammtorhüterin wird. Ist sie aber nicht geworden“
    Sorry mein Freund, aber da bin ich mir sicher, dass der Meister der Informationsbeschaffung noch eine andere Meinung dazu hört.

    1. Gerard ist sehr gut. Fast immer, wenn ich sie sehe, auch besser als Bouhaddi.
    2. Wenn man ein wenig Erfahrung hat – und einen klaren Blick – dann wird man auf gar keinen Fall ohne ziemlich grosse Not eine TH ins Tor stellen, die sich mit der Verteidigung noch nicht richtig verständigen kann. Das ist die wichtigste Kommunikationsschnittstelle in einem Fusballteam.
    Tut man das nämlich, so weiss man als erfahrener Frauenfussballzuschauer: Es kann nicht nur zu Situationen kommen wie zum Beispiel einem Freistoss. Wo die Mauer nicht richtig steht. Und die TH die Mauer nicht kurz richtig stellen kann, weil man sich nicht richtig versteht. Und das endet dann auch mal mit entscheidenden Gegentoren. Soll zumindest schon vorgekommen sein. Manchmal bestraft das Schicksal kleine Sünden eben schnell.
    Ich weiss nicht sicher, wie stark man Lyons Trainer einschätzen kann, aber so leichtsinnig zu sein, ohne Not so etwas zu riskieren, traut man ihm eigentlich nicht unbedingt zu.

    Vor diesem Hintergrund war es vielleicht auch interessant, Diskussionen zu folgen, ob das nun die Schuld der TH war, dass die Mauer falsch stand, und ob sie gerufen hat.
    Allerdings sollte man vielleicht, weil damals wie so oft mit viel Rücksicht auf die Anhänger des Herrn nicht darauf hingewiesen wurde, wo der Fehler eigentlich zu suchen ist, nun von Lyon den gleichen Fehler erwarten?

    (0)
  • enthusio sagt:

    @dummkopf:

    Dann frage ich mich aber, warum Lyon Fei Wang geholt hat. Etwa um während der Verletzungspause Bouhaddis eine brauchbare Nr. 2 hinter Gerard in der Hinterhand zu haben ?
    Schröder hat Fei Wang doch auch trotz fehlender Sprachkenntnisse sofort ins Tor gestellt, weil er von ihrer Klasse überzeugt war.

    (4)
  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Selbst wenn sie [F.Wang] Gerard bis zum Jahresende verdrängen sollte: kommt sie auch an Bouhaddi als Nr. 1 vorbei ?“

    Die Frage ist aber auch, ob Bouhaddi noch mal an Gerard vorbeikommt. Die ist nämlich auch keine ganz schlechte und momentan sogar die Nr.1 im frz. Nationalteam! Das kann also noch spannend werden…

    OL hat somit gleich DREI Weltklassetorhüterinnen unter Vertrag. Muss man sich auch erstmal leisten können!

    (4)
  • dummkopf / football-women.com sagt:

    @enthusio
    Zu OL: Genau. Warum nicht? Wenn du eine gute Torhüterin bekommen kannst, die auf dem Markt ist, weil sie unbedingt von ihrem alten Verein weg will? Schaden kann sie nicht, und vielleicht stellt sie sich ja im Lauf der Zeit sogar als Verstärkung heraus? Wie die Story einzuordnen ist, dass OL hier für eine Menge Ablöse bei Potsdam eine Torhüterin „eingekauft“ haben soll, wurde bereits angedeutet.

    zu Schröder: Was Schröder im Tor veranstaltet, ist wohl das beste Beispiel, das mir einfällt, seit ich Fussball verfolge, um zu sagen: Man sollte genau das, was so ein Trainer macht, nicht machen.
    Oder umgekehrt. Wenn ein Trainer 6 Mal in 1,5 Jahren solch eine eigene Festlegung wieder verwirft, räumt er damit nicht vielleicht ein Stück weit jedesmal selber die eigene Unfähigkeit ein, eine zukunftsweisend tragfähige Entscheidung richtig treffen zu können?
    Aber es sind ja nicht nur die Torhüterinnen, wo der Mann so trefflich sicher daneben greift. Hatte er nicht letzte Saison 4 Talente aus der eigenen Jugendarbeit herausgepickt? Da hat er gleich 2 Fehler mit einer Klappe geschlagen. Nicht nur, dass er da fachlich erstaunlich oft daneben lag. Sondern auch die überschwängliche öffentliche Ankündigung, nun verstärkt wieder auf diese zu setzen.
    Hatte er nicht Spielerinnen wie Demann und Starke in der zweiten, und deren Fähigkeiten nie richtig eingeschätzt.
    Von detaillierteren Fehleinschätzungen wie bei Hegerberg, die sich bei Potsdam oftmals auf der Bank wiederfand, und nun die gefeierte Spielerin bei Olympique Lyon ist, darf man bei Schröder gar nicht erst anfangen nachzudenken, sonst sitzt man womöglich heute abend noch da.

    Bevor du denkst, ich hätte etwas gegen Hrn. Schröder: Mitnichten. Ich finde es sehr interessant, seine Aktionen beobachten zu dürfen. Und die hier geäusserte Kritik ist sehr vorsichtig und zurückhaltend. Unverblümt ausgedrückt würde sich das ganz anders anhören.
    Schade für die Bundesliga ist lediglich, dass eine der besten Mannschaften zerlegt wurde. Aber auch da ist doch Hr. Schröder nicht die Ursache. Der hat das doch sicher nicht absichtlich gemacht.

    Man sollte vielleicht nicht den Fehler machen, hier einen falschen Eindruck zu bekommen, weil eine handvoll Ultras, die übrigens die vernünftigen TP Fans hier auch fast alle bereits rausgedrängt haben, ihren Fantasien freien Lauf lassen.

    (6)
  • balea sagt:

    @enthusio

    Was Schröder getan hat, ist ja der Fehler, egal, was er getan hat. Und Du hast übersehen, dass der Herr Dummkopf der Meinung ist, dass die ignoranten, um nicht zu sagen dummen Fans von Turbine aus lauter Heldenverehrung für BS es einfach nicht wahrhaben wollen, dass Schröder es in Schuld ist, dass Wang Fei im Tor stand und nach einem Kommunikationsfehler der Ball im Tor landete. Der Kommunikationsfehler wurde übrigens auch gleich hier diskutiert – aber was schert das einen Dummkopf.

    In Lyon ist alles besser. Das wissen wir jetzt. Und wenn Wang Fei in Potsdam vielleicht 2 Monate gebraucht hat, um ausreichend mit der Abwehr zu kommunizieren, wird ihr das in Frankreich schon nach 1 Monat gelungen sein. Einfach, weil es da soviel besser ist. Und der Präsident so nett mit ihr redet. Damit muss der dumme Potsdamer Fan sich nun mal langsam abfinden. Und ob sie da im Tor steht oder nicht, ist dann im Grunde auch egal. Man fühlt sich da eben wohl.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wang Fei hat am Wochenende beim 6:0-Sieg über La Roche nicht nur in der Start11 gestanden, sondern auch über 90 Minuten das Tor gehütet!

    (4)
  • RW sagt:

    @SF : Sie war in 2 gefährlichen Situationen hellwach und hat hervorragend geklärt. Dieses Jahr bis jetzt für Lyon aussergewöhnlich, dass es mal vorm Tor brennt. Aber Fei ist ja nicht die schlechteste 🙂
    …und spielt gleich auch das Championsleague Rückspiel gegen den polnischen Vertreter Konin. Na siehst du, hab ich doch vorher schon gesagt. Gut Ding will Weile haben.

    (0)
  • shane sagt:

    nach dem juengsten ligaspiel hat lyon’s trainer seine spielerinnen harsch und oeffentlich kritisiert, insbesondere fei wang (http://www.footdelles.com/article/Actus-Chronos_Gerard-Precheur-charge-ses-joueuses-et-sen-prend-a-Wang-Fei_122073.html). zu ihr sagt er, dass sie keine gute verpflichtung war, man das im grunde von anfang an wusste aber OL eine 3. torhueterin brauchte, und das sich das dann im training bestaetigt hat.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Ist doch egal, Hauptsache die Kohle stimmt!!! 😉

    (-2)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    So’n Quatsch, Detlef, dabei weißt Du es selbst besser als Du hier schreibst! Also weshalb dann diese Äußerung?
    Einfach mal nur stille- bzw. raushalten und vor der eigenen Haustüre fegen, wo z.Z. genug Arbeit anliegt!

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Ich weiß gar nichts!!!
    Ich halte den damals angegebenen Grund für Ihren überstürzen Wechsel nach Lyon nach wie vor für vorgeschoben!!!

    Denn sonst müßte man sich jetzt echte Sorgen um ihr Leben machen, wenn FEI wirklich so sensibel wäre, wie man es ihr damals unterstellte!!!

    So brutale Kritik an ihren sportlichen Leistungen, wie sie es jetzt von ihrem Trainer hören mußte, gab es nicht mal in Potsdam!!!

    Aber Chinesen sind zum Glück völlig anders sozialisiert als wir Europäer!!!
    Dort zählt immer nur das große Ganze, niemals das Einzelschicksal!!!
    Unterhalte Dich mal mit einem, da fällst Du echt vom Glauben ab!!! 😉

    „Schöne neue FF-Welt“!!!
    Da holen Sie in Lyon von einem Klub eine klare Nummer Eins weg, die sie selber aber nur für eine drittklassige Torhüterin halten!!! 🙁

    (-2)
  • RW sagt:

    Glaubt nicht alles, was im Internet steht. Heute morgen hat der Trainer Fei aktiv auf dieses angebliche Interview angesprochen, bevor sie es selbst im Internet gefunden hat. Laut ihm hat er das nicht über Fei gesagt. Natürlich gibt es was zu verbessern an ihr (wie an jedem anderen auch). Aber würde er sie spielen lassen (es war ja nicht das erste Spiel für Lyon), wenn sie „drittklassig“ wäre? Es gab auch „Interviews“ in der deutschen Presse mit Wang Fei, als sie noch in Potsdam war, die sie so nie gegeben hat. Sondern es wurden Interviews aus verschiedenen Quellen mit Einzelaussagen von Fei „zusammengeschnipselt“. Das ganze nennt man Pressefreiheit…

    (1)
  • balea sagt:

    Damit ist diese ganze Geschichte wohl endgültig zur absoluten Lachnummer des FF geworden:

    https://twitter.com/china_football/status/685371381370896384

    (-4)
  • Detlef sagt:

    Oha, da hat sich wohl jemand ordentlich verspekuliert!!! 😮
    Das werden wir jetzt leider auch immer öfter im FF sehen, wie der schnöde Mamon hoffnungsvolle Karrieren zerstört!!! 😟
    Sehr schade und traurig, wie eine so gute Sportlerin abstürzen kann!!! 😟

    (-1)
  • CK7 sagt:

    Was ist da los, RW?

    (1)
  • holly sagt:

    @Detlef, wieso ist sie abgestürzt? Jeder Mensch hat in seinem Leben mal gute und schlechte zeiten bzw hat mal gute oder schlechte Entscheidungen getroffen. Aus solchen Erlebnissen kann man viel lernen und noch stärker wieder kommen und wenn es bei einem Club ist der nicht in unserem täglichen Fokus liegt.
    Von zerstörter Karriere kann hier jedenfalls nun wirlich keine Rede sein. Dazu dürfte sie keinen neuen Verein finden.

    (3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Eine saublöde Äußerung, hier von einem Absturz zu schreiben!
    Und wenn es den wirklich gäbe, hätte er in Potsdam begonnen und Auslöser niemand anderes als Schröder höchstpersönlich.
    Ich habe geradezu damit gerechnet, dass dieser Schritt jetzt so erfolgt, wie er kommuniziert wird, denn als ehrgeizige Nationalspielerin und chinesische Sportlerberühmtheit kann man kein Verharren im 2. Glied dauerhaft hinnehmen, da sind Leistungsabfall inkl. dem Imageverlust zu deutlich.
    Sie mußte hier einfach erneut aktiv werden! Ich wünsche ihr, dass die Leidenszeit endlich vorbei ist und jetzt wieder deutlich bessere Zeiten für sie anbrechen. Mental wird sie sicher noch einige Zeit brauchen…

    (3)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    FEI war der gefeierte Star in den chinesischen Medien, als sie nach Potsdam wechselte!!!
    Egal wo TURBINE hinkam, immer war schon ein Journalist aus ihrer Heimat da, meistens sogar mehrere!!!

    Und auch in Deutschland wurde sie als erste Chinesin in der Bundesliga ständig von Reportern umlagert, auch weil ihre Leistungen mehr als ausreichend waren!!! ☺

    Dann kam der überstürzte Wechsel nach Lyon, buchstäblich in letzter Sekunde bevor das Zeitfenster sich dafür schloß!!!
    Die haarsträubende Geschichte dazu eignete sich besonders gut, um mal wieder auf Schröder draufzudreschen!!!

    Jetzt war sie am Ziel, bei einer der besten Vereinsmannschaften der Welt, wo auch finanziell ordentlich was geboten wurde!!!

    Das Interesse an FEI dauerte gerade mal 6 Monate, dann war sie dort überflüssig geworden!!!
    Der Wechsel zurück in die chinesische Liga ist ein Absturz um Lichtjahre!!!

    In Potsdam wär sie ziemlich sicher Nummer Eins geblieben, und wir wären mit weniger Gegentoren etwas dichter an unserem Saisonziel!!!
    FEI persönlich hätte ein Verbleib in der Bundesliga sicher auch sehr gut getan, weil einfach sehr viele gute Mannschaften hier spielen, wo sie immer gefordert worden wär!!!

    Selbst England oder Skandinavien wäre immer noch besser gewesen als der Rückgang nach Hause!!!
    Ohne Legionärinnen werden es die Mädels aus dem Reich der Mitte wohl nie wieder schaffen, an ihre glanzvollen Zeiten in der Vergangenheit anzuknüpfen!!!

    (5)
  • balea sagt:

    „Absturz“ finde ich als Begriff auch ein wenig hart gewählt – aber dass dieser „Ausflug“ von Fei in Europa inzwischen als kompletter Fehlschlag eingeschätzt werden muss ist doch wohl klar.

    Und zu @SF: Mit „Lachnummer“ habe ich genau das gemeint, was Du in Deinem Kommentar nochmal demonstriert hast: Egal, wo ein Sack Reis umfällt: Schröder ist Schuld. Hahaha. Fei Wang hat genau 1 Jahr gebraucht um bei zwei ambitionierten Proficlubs in EU absolut NICHT klar zu kommen – und natürlich liegt das NullkommaNull an ihr selbst. Alles ist ganz allein Schröder in Schuld.

    DAS nennt man eine riesige Lachnummer.

    (-3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @balea
    Warum schreibst Du sowas?
    Aus meiner Wortwahl mit „gäbe“ und „wäre“ machst Du aus reinem Selbstzweck reisserische Tatsachen gewürzt mit einem Sack Reis, nur den Curry hast Du vergessen.
    Wer ist also jetzt eher die riesige Lachnummer? 😀
    Bloss gut, dass bei der B**d-Zeitung keine Planstelle mehr für Dich frei ist.

    (1)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „In Potsdam wär sie ziemlich sicher Nummer Eins geblieben, und wir wären mit weniger Gegentoren etwas dichter an unserem Saisonziel!!!“

    Sicher, dass Turbine mit Fei Wang im Tor auch nur ein Gegentor weniger kassiert hätte? Hat L.Schmitz nicht alles gehalten, was zu halten war?

    Und was wissen wir schon über die Stärke der chinesischen Liga? Immerhin spielen dort fast alle Nationalspielerinnen eines WM-Viertelfinalisten. So schlecht kann diese Liga also gar nicht sein!

    (4)
  • vikkybummsy sagt:

    SiDi sucht doch ganz bestimmt noch was für Frankfurter Selbstverständniss einer guten Mannschaft. Desi ist ja wohl nicht gerade unersetzlich. Wäre auf jeden Fall eine gute Sache wenn ich an die Vorrunde denke. Ich würde das begrüßen.

    (9)
  • balea sagt:

    @sf
    Ich hab nochmal ein wenig den Thread hier überflogen. Der Tenor der Diskusssion umd den Wechsel von Fei ist von Beginn an klar: Es handelt sich um ein Versagen Turbine Potsdams im allgemeinen und Schröders im besonderen. Auch Deine Posts gehen genau in diese Richtung. Kritik an Fei wurde hier bestenfalls ins Lächerliche gezogen. Am Ende noch die Lobpreisung der menschlichen und tollen Vereinsführung von Lyon….

    Nichts davon ist wirklich haltbar. Und wenn Du jetzt mit „gäbe“ und „wäre“ kommst, versuchst Du nur zu verschleiern, dass Deine ständige Schröder – Bashings zu einem reinem Selbstzweck verkommen sind und in mancher Hinsicht die Sicht auf die Fakten vernebelt.

    (4)
  • holly sagt:

    @Detlef, sie wird auch jetzt noch immer ein Medienstar/Sportstar in China sein. Daran ändert dieser Wechsel nichts. Naja als ob das bei nur bei ihr so ist.
    Bei den Japanerinnen sind auch andaurnd irgendwelche Fernsehteams dabei. Das ist jetzt nicht ein Fingerzeig das jemand besonders ist. Das ist da nunmal gang und gebe.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    soso, Du findest meine Äußerung also „saublöd“!!!
    Welchen Stellenwert hat denn heute der chinesische FF noch???
    Die Natio liegt weit hinter den Topteams der Welt zurück, sogar hinter den asiatischen!!!
    Der Vereinsfußball ist sogar noch unbedeutender!!!

    OK, sie dürfte jetzt dort die uneingeschränkte Nummer Eins sein, aber auf welchem Niveau???
    Ohne echte Konkurrenz auf ihrer Position, und ohne starke Gegner, wird sie unweigerlich selbst schlechter werden!!!

    Dieser Absturz hat in der Tat in Potsdam begonnen!!!
    Wenn eine Sportlerin die Entscheidung (eine einzige) ihres Trainers nicht akzeptieren kann (oder will), noch dazu in einer Mannschaftsdisziplin, dann spricht das doch wohl eher gegen sie als gegen den Trainer!!!

    Ich will nicht andauernd Schröder verteidigen müssen, denn eigentlich bin ich einer seiner größten Kritiker!!!
    Und das nicht erst jetzt, wo der Erfolg ausbleibt!!!
    Aber wenn so „saublöde“ Äußerungen gegen ihn fallen, die jegliche Konstruktivität vermissen lassen, dann muß auch ich Partei für ihn ergreifen!!!

    Für mich war das auch kein Wechsel aus Trotz, sondern eine klare Entscheidung zugunsten eines finanziell potenteren Klubs, der außerdem ein Abo auf einen CL-Platz hat!!!
    Das wäre soweit auch OK gewesen, wenn es nicht mit dieser „saublöden“ Ausrede passiert wär!!!

    FEI hat nur eins nicht bedacht dabei!!!
    Sie wechselte ausgerechnet in den Verein, wo die französische Nationalkeeperin Nummer Eins beschäftigt ist!!!
    Frankreich ist der nächste Ausrichter der WM!!!
    Die „Grande Nation“ wird es natürlich nicht hinnehmen, daß ihre Nummer Eins im Verein nur noch Bankdrückerin ist!!!
    Da sind unsere Nachbarn seeeeehhhr eigen!!!

    Es ist gut möglich, daß FEI es noch einmal versuchen wird!!!
    Vielleicht probiert sie es dann mal auf der anderen Seite des Atlantiks, wo solche Dinge unweit professioneller angegangen werden???
    Aber dann sollte sie nicht so lange damit warten, bevor ihre Leistungen nur noch Mittelmaß sind!!!

    (1)
  • holly sagt:

    @ Detlef, wenn sie wegen dem Geld von Potsdam nach Lyon gegangen ist, warum bleibt sie dann nicht da? Was will sie dann mehr, schön auf der Bank sitzen viel Geld kassieren. In der N11 von china wäre sie ja deiner Meinung nach dann auch gesetzt. Da der Chinesische Fussball ja so schlecht sein soll.
    In China wird sie sicher nicht das Geld verdienen wie in Frankreich.
    Das ist doch nicht dein Ernst das du behauptest, das der französische Verband bestimmt wer im Verein spielt und wer nicht.
    Rede dir mal weiter deine Welt schön zurrecht. Das hat doch alles weder Hand noch Fuß

    (1)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Es ist wieder mal soweit, denn ich lach‘ mir gerade den Arsch ab, ob Deiner Äußerungen wie „größter Kritiker von Schröder“ und die Verwendung von „Konstruktivität“!
    Du bist genausowenig der größte Schröder-Kritiker, erst recht nicht in Anbetracht Deiner Kurzwüchsigkeit und-sichtigkeit, wie Du der Kaiser von China (Vergleich mit China war mir wichtig!) höchstpersönlich bist.
    Saublöd finde ich und dabei bleibe ich auch, nicht die Leistungen im FF Chinas, sondern einzig Deine abstruse Abgang-Inszenierung von Fei. Das allerdings auf ein Vorkommnis zu reduzieren, ist recht kurzatmig und alle Nebengeräusche blendest Du natürlich absolut schröderkritisch vollkommen aus.
    Aber o.k., ich ändere Dich nicht mehr (bleibe also in Dexyland) und Du mich genausowenig, d.h. wir werden uns zur allg. Belebung des Portals weiterhin aneinander reiben, und das ist auch gut so!

    @balea
    Was ist Deine Intention, wenn Du meine kritischen Darlegungen zu Schröder als Bashing abtust und was ist explizit unter dem „reinen Selbstzweck“ zu verstehen, den ich angeblich damit verfolge?
    Wenn Du schon von Nebel schreibst, bringe doch Klarheit in Deinen Dunst! Wovon will ich ablenken?
    Öffne uns die Abgründe, in die Du hineinblickst, wenn Du sowas hier äußerst!

    @alle
    Übrigens leistet sich Turbine gerade im Vorfeld des Hallencups eine Homage an Wang Fei, indem man ein Vorjahresfoto mit ihr zeigt => http://brandenburg.sportbuzzer.de/frauen-1-bundesliga/artikel/turbine-will-erneut-titel-holen/31773/539
    Ein Scherzkeks, wer jetzt von Absicht spricht!

    (-2)

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