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Steffi Jones wird Assistentin von Silvia Neid

Von am 24. August 2015 – 16.06 Uhr 11 Kommentare

Die zukünftige Bundestrainerin Steffi Jones wird ab sofort Assistenztrainerin der deutschen Frauenfußball-Nationalelf unter der aktuellen Trainerin Silvia Neid.

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Jones wird neben Ulrike Ballweg bis zur ihrer Amtsübernahme im September 2016 als Assistenztrainerin der DFB-Frauen arbeiten. „Das war die logische Schlussfolgerung. So kann ich praktische Erfahrungen sammeln. Ich will aber auch meine eigenen Impulse setzen“, so Jones.

Steffi Jones (re.) löst 2015 Silvia Neid als Bundestrainerin ab © Nora Kruse / ff-archiv.de

Steffi Jones (re.) wird zunächst als Assistenztrainerin der DFB-Frauen arbeiten © Nora Kruse / ff-archiv.de

Neue Aufgabe
Neid hatte vor einigen Monaten angekündigt, ihr Amt nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro zur Verfügung zu stellen, um Leiterin der neuen DFB-Scoutingabteilung für Frauen- und Mädchenfußball zu werden.

Spezifischer arbeiten
„Mit Steffi gewinnen wir eine zusätzliche Co-Trainerin hinzu, um noch spezifischer und stärker in Gruppen trainieren zu können“, erklärt Neid. „So kann sie Erfahrung sammeln und kennt dann die Stärken und Schwächen der Mannschaft. Und dann kann sie ihr Ding weiterführen.“

 

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

11 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    Macht Sinn!!!

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  • GG sagt:

    Sicher, angesichts der bereits geschaffenen Strukturen, sinnvoll.
    Aber:
    1) Steffi Jones will auch ihre eigenen Impulse setzen ? Ich frage mich ernsthaft – WIE denn das ? Hat nicht die Bundesgöttin noch vor der jüngsten WM in einem Interview zum Besten gegeben, sie würde sich die Meinung ihres Trainerkollegiums anhören, letztlich aber alleine entscheiden ? Und Steffi Jones gelingt es, sich gegen sie durchzusetzen ? Habe größte Zweifel. Einzige Nutznießerin könnte die Bundesgöttin sein, denn, wenn es z.B. im EM-Quali-Spiel gegen Rußland nicht wie allgemein erwartet läuft, kann sie mit dem Finger auf die „Unerfahrenheit der Co-Trainerin“ zeigen.
    2) Was heißt eigentlich „gewinnen wir eine zusätzliche Co-Trainerin hinzu, um noch spezifischer und stärker in Gruppen trainieren zu können“ ? Bis dato verfügte die Bundesgöttin nicht über ausreichend Personalkapazitäten ? Deshalb eben auch kein WM-Titel, sondern ein letztlich eher beschämender 4. Platz ??
    3) Steffi Jones will „Spiele der AFBL besuchen, um Spielerinnen zu sichten“ (vgl. DFB-Pressemitteilung). Aha. Da werde ich also jetzt häufiger mal Ausschau nach ihr halten, besonders -natürlich- bei den Partien „meiner Wölfinnen“.

    So sehr ich eine Veränderung herbeisehne, der eingeschlagene Weg scheint mir nicht erfolgsversprechend. Überspitzt ausgedrückt „Wer von Silvia Neid lernt, lernt die letztendliche Erfolgslosigkeit.“
    Mein Hauptvorwurf jedoch richtet sich an die DFB-Verantwortlichen, deren Motto offenbar lautet „Es lebe die Clique“.

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  • FFFan sagt:

    Der DFB ist doch immer wieder für Überraschungen gut! Hieß es nicht vor kurzem noch, Steffi Jones wolle sich bis zur Amtsübernahme aus den Belangen der Frauen-Nationalmannschaft heraus halten? Man wüsste gern, wie es nun zu diesem ‚Sinneswandel‘ kam – und wie Silvia Neid davon ‚überzeugt‘ werden konnte…

    Letztlich ist die jetzt gefundene Lösung aber sinnvoll, um 2016 für einen ‚glatten‘ Übergang zu sorgen.

    @ GG:
    „Steffi Jones will auch ihre eigenen Impulse setzen? Ich frage mich ernsthaft – WIE denn das? Hat nicht die Bundesgöttin noch vor der jüngsten WM in einem Interview zum Besten gegeben, sie würde sich die Meinung ihres Trainerkollegiums anhören, letztlich aber alleine entscheiden? Und Steffi Jones gelingt es, sich gegen sie durchzusetzen?“

    Es ist in einem Führungsteam doch völlig normal, dass der ‚Chef‘ am Ende die Entscheidung trifft und dafür auch die Verantwortung trägt, während die Mitarbeiter ihm zuarbeiten und ggf. auch eigene Ideen und Vorschläge in den Entscheidungsprozess einbringen. Silvia Neid hat also im Grunde nur eine Selbstverständlichkeit „zum Besten gegeben“! Steffi Jones wird sich nicht „gegen sie durchsetzen“ und dies auch gar nicht versuchen. Ich bin überzeugt, dass das Gespann Neid/Jones erfolgreicher arbeiten und die Zusammenarbeit reibungsloser funktionieren wird als dies in Potsdam bei Schröder/Feifel der Fall war. Merke: ‚Zickenkrieg‘ gibt’s nur bei Männern! 😉

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  • Tiberias sagt:

    Mal ein bisschen ätzen:

    Steffi Jones geht bei Silvia Neid nicht in die Lehre, sondern eher in die Leere.

    Neue Impulse, bei dieser verkapselten und vermauschelten Sippschaft? Hahaha, hat jemand am Ende der DDR ernsthaft neue Impulse von Egon Krenz erwartet?

    Steffi Jones künftig häufiger auf BuLi-Plätzen? Und wo ist sie jetzt, als DFB-Direktorin für sich selbst?

    Silvia Neid künftig Nachwuchs-Koordinatorin? Wie, was? Sie ist jetzt schon blind für das Bundesliga-Geschehen, von Interessen und Wünsche der Bundesligisten ganz zu schweigen, und jetzt soll sie einem noch größeren Bereich vorstehen? Macht man Blinde zu Chefs von Foto-Auswertungen?

    Wie gesagt, mal ein bisschen ätzen.

    Es bleibt aber – auch neutral betrachtet und formuliert – das Schmoren im eigenen Saft, und das hat noch nie Frische gebracht.

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  • Detlef sagt:

    Steffi Jones braucht von der Bundesgöttin nix lernen, nicht einmal, wie man es nicht macht!!!
    Sie kennt ihre Methoden ja noch als Spielerin!!!
    Und sie weiß eigentlich auch, wie es besser gehen könnte, denn sie hat ja auch noch TTM gekannt!!! 😉

    Für mich macht diese Assistenz deshalb Sinn, damit sie die vielen jungen Spielerinnen besser kennenlernen kann!!! 🙂

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  • mops sagt:

    Abwarten, vielleicht werden wir überrascht

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  • holly sagt:

    ich sehe das ganz anders. Für mich ist das ein klarer Fingerzeig das man beim DFB endlich aufgewacht ist und nicht mehr das Gegurke unter Silvia Neid hinnehmen will. Das nach Rio, Frau Neid dann die DFB Akademie übernimmt ist doch nicht schlimm. Das ist nunmal ein Posten auf dem sie nix mehr verkehrt machen kann. Das ist genauso ein Präsentationposten wie Steffi ihr DFB Direktorinnen Job.
    Lassen wir uns überraschen wie die Kader für das nächste Quali Spiel aussieht. Mein Tipp ist Batusiak und Krahn werden dann nicht mehr dabei sein.
    @ GG in Wob ist fast bei jedem Heimspiel jemand vom DFB. Meist ist es Frau Ballweg die dort vor Ort ist.

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  • never-rest sagt:

    Geschickter Schachzug von SN ihre Nachfolgerin frühzeitig einzubinden, ohne dass sie wirklich etwas zu melden hat. Ich befürchte, dass so eher die unselige Fortsetzung bisheriger konzeptioneller Fehler, als ein echter Neuanfang eingeleitet wird.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @holly
    Häh, der DFB und aufgewacht? Ich glaube, das solltest Du tun oder den Zeitpunkt Deines Beitrages auf den 1. April datieren!

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  • Andi sagt:

    Auch wenn diese Meldung nicht unbedingt ein positives Gefühl in mir hervorruft, so hoffe ich dennoch, das Steffi Jones nach Silvia Neid frischen Wind in diese Angelegenheit bringen wird. Gehen wir doch mal davon aus, das Steffi Jones aufmerksam beobachten wird, ihre eigenen Schlüsse zieht und nach Amtsantritt entsprechende Veränderungen anstößt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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  • enthusio sagt:

    Heute feiern sowohl Martina Voss-Tecklenburg als auch Steffi Jones ihren Geburtstag, auch wenn sie keine Zwillinge sind. 🙂
    Herzlichen Glückwunsch Euch beiden und viel Erfolg im kommenden Jahr !

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