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DFB-Pokal: Favoriten halten sich schadlos

Von am 23. August 2015 – 19.33 Uhr 27 Kommentare

In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals haben nach den Erfolgen des SV Werder Bremen und des 1. FC Köln am Samstag auch die Erstligisten Bayer 04 Leverkusen, SC Sand und FF USV Jena am Sonntag mühelos die nächste Runde erreicht. Auch Erstliga-Absteiger MSV Duisburg steht in Runde zwei.

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Nur Bayer 04 Leverkusen tat sich beim 3:1 (1:0)-Auswärtssieg gegen 1. FFC Niederkirchen ein wenig schwer. Nach den Toren von Kristina Sundov (12.) und Lisa Schwab (46.) schöpfte der Regionalligist nach dem Anschlusstor von Silvana Arcangioli (55.) noch einmal Hoffnung, doch Turid Knaak sorgte für die Entscheidung zugunsten des Bundesligisten (84.).

Jena locker weiter
Der FF USV Jena hatte keine Mühe, sich beim aufgestiegenen Zweitligisten SV Henstedt-Ulzburg mit 6:0 (3:0) durchzusetzen. Rachel Melhado (2.), Ivana Rudelic (7.) und Lucie Vonkova (16.) sorgten schnell für klare Verhältnisse, nach der Pause schraubten Iva Landeka (53.), Julia Arnold (59.) und Amber Hearn (61.) den Erfolg in die Höhe.

Drei Tore durch Burger
Besonders schwer tat sich auch der SC Sand nicht, der bei Zweitligist TSV Crailsheim 5:2 (3:0) gewann. Claire Savin (7.), Nina Burger (12.) und Isabelle Meyer (22.) sorgten bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung. Zwar trafen auch die Gastgeberinnen durch Lisa Wich (49.) und Claudia Nußelt (70.), doch Burger (58., 71.) ließ für das Team aus der Ortenau nichts anbrennen.

Rosalind Kunst (l.) im Zweikampf mit Rahel Kiwic. © Nora Kruse

Rosalind Kunst (l.) im Zweikampf mit Rahel Kiwic. © Nora Kruse

Duisburg dreht Partie in Mainz
Erstliga-Absteiger MSV Duisburg gewann beim TSV SCHOTT Mainz auch ohne die kurzfristig erkrankte Linda Bresonik mit 3:1 (3:1). U19-Nationalspielerin Laura Freigang ließ die Gastgeberinnen mit ihrem frühen Führungstreffer (14.) von der Pokal-Überraschung träumen, doch Laura Luís (32.) und zwei Treffer von Sofia Nati (35., 45.+1) drehten die Partie noch vor der Pause zugunsten der Duisburgerinnen.

Hegnach gelingt Überraschung
Eine Überraschung gelang Verbandsligist SV Hegnach, der gegen Regionalligist 1. FC Nürnberg mit 4:1 (2:0) gewann. Sara Reichel (11., 63.), Natalie Baumann (27.) und Lena-Marie Waldenmeyer (90.+1) machten mit ihren Treffern den unerwarteten Erfolg perfekt, für die Gäste traf Marina Büttel (81.).

Die 2. Hauptrunde im DFB-Pokal wird am Wochenende 26./27. September ausgetragen. Dann werden auch Titelverteidiger VfL Wolfsburg sowie sechs weitere Erstligisten in den Wettbewerb einsteigen.

DFB-Pokal, 1. Hauptrunde, Ergebnisse (Teams fett gedruckt eine Runde weiter)

Samstag

VfL Bochum – SV Werder Bremen 0:3
Hallescher FC – Herforder SV 0:6
DJK VfL Billerbeck – FFV Leipzig 3:2
Karlsruher SC – 1. FC Köln 1:4

Sonntag

SV BW Hohen-Neudorf – SV Meppen 1:5 n. V.
FFC Gera – FSV Gütersloh 2009 0:12
Magdeburger FFC – GSV Moers 2:1
SV Union Meppen – SFC Stern 1900 6:0
SV Hegnach 1947 – 1. FC Nürnberg 4:1
SV Henstedt-Ulzburg – FF USV Jena 0:6
TuRa Meldorf – 1. FFC Neubrandenburg 1:0
ATS Buntentor – Holstein Kiel 2:6
Bramfelder SV – BV Cloppenburg 2:3
1. FC Union Berlin – 1. FC Lübars 1:4
FSV Lokomotive Dresden – FSV Babelsberg 74 0:5
1. FFC Niederkirchen – Bayer 04 Leverkusen 1:3
TSV Crailsheim – SC Sand 2:5
Fortuna Köln – 1. FC Saarbrücken 1:6
SC Siegelbach – Borussia Mönchengladbach 2:4
SV Dirmingen – TuS Issel 2:4 i. E.
TSG Neu-Isenburg – PSV Freiburg 0:5
TSV SCHOTT Mainz – MSV Duisburg 1:3
FSV Hessen Wetzlar – SV 67 Weinberg 3:0
VfL Sindelfingen – ETSV Würzburg 3:0
1. FFC Montabaur – Alemannia Aachen 1:6

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

27 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Herr Juchem der SV Henstedt-Ulzburg ist kein Regionalligist (mehr), sondern gerade aufgestiegen und spielt jetzt 2. Liga Nord. Leider hat der SV H.-U. aber heute gegen Jena wie ein Regionalligist gespielt. Der USV Jena hatte überhaupt keine Mühe und konnte seine Tore teilweise ohne ernsthafte Gegenwehr machen. Ein sehr souveräner Auftritt des USV.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich war beim Spiel der Zweitliga-Aufsteigerinnen aus meinem hessischen Städtchen gegen das Zweitliga-Inventar aus dem fränkischen Weinberg. Vor dem Spiel dachte ich, dass es ja noch einen Niveau-Unterschied gäbe zwischen Regionalliga und 2. Liga. Doch die FSV-Frauen haben mit den Fränkinnen gut mit- und gegen gehalten. Das Spiel spielte sich meist im Mittelfeld ab und war halt wie ein Pokalspiel – umkämpft. Wenn denn dann mal ein Angriff bis zum gegnerischen Sechzehner durchkam, war in der jeweiligen gut gestaffelten Abwehr Endstation. In der 28. Minute jedoch konnte Rebecca Konhäuser die Torhüterin aus Franken zum ersten mal überwinden und so stand es 1:0. In der Folgezeit sah es danach aus, dass die Frauen von der Lahn (zumindest) bis zur Pause das Spiel verwalten wollten. Das sollte sich rächen, denn bei einem Angriff des SV kurz vor der Halbzeit blockte Alicia Kanbach einen Schuss im Strafraum mit unnatürlicher Handbewegung ab, was einen Elfmeter zur Folge hatte. Anne Hopfengärtner, die sich den Ball zurecht legte, schoss dann aber zu unplatziert, Janina Beffart konnte den Ball abwehren und den nachfolgenden Schuss auch parieren. Dann waren die ersten 45 Minuten zu Ende.
    Die zweite Hälfte sah zu Beginn fränkische Gäste, die das Spiel in die Hand nehmen wollten, aber immer wieder an der vielbeinigen mittelhessischen Abwehr scheiterten. Da muss ich anmerken, dass der Neuzugang vom 1.FFC Frankfurt, Jeanine Stöfhas, die mir schon in der ersten Hälfte mit ihrem Spielverständis auffiel, ein gutes Stellungsspiel bewies und wenn nötig, auch das Spiel beruhigte oder ankurbelte.
    Mit der Zeit legte sich aber auch der Eifer der Fränkinnen wieder. Die Einheimischen kamen wieder zu Möglichkeiten, weil die gegnerische Abwehr hoch stand, und diese desöfteren überspielt wurden, was zu der ein oder anderen falschen Abseitsentscheidung der leitenden Frau Stadler führte. Die hat im Prinzip nicht schlecht gepfiffen und etwas falsches zur Spielentscheidung hat sie auch nicht beigetragen. In der 85. Minute konnte ein langer Ball auf Frau Konhäuser, die sich durchtankte, von ihr auch an der herauseilenden Torhüterin ins Tor gelenkt werden. Es stand 2:0 und das Spiel war eigentlich durch. Drei Minuten später eine ähnliche Situation und Rebecca Konhäuser hatte ihren Hattrick. Danach war es für mehrere Augenblicke ganz still auf der Tribüne, weil sowas wohl niemand in Betracht zog. 😉 Der FSV hatte aber noch eine Möglichkeit, aber ein 4:0 wäre wohl des guten zuviel gewesen, denn wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Hopfengärtner vor der Halbzeit den Elfmeter verwandelt. Anschließend pfiff Frau Stadler das Spiel ab. Alles in allem war es ein gutes und kämpferisches Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Und jetzt wünsche ich mir in der zweiten Runde einen Bundesligisten hier in Wetzlar. 😉

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  • HansFranz sagt:

    SV Henstedt-Uhzburg spielt übrigens in der 2.Bundesliga Nord!😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @never-rest: Danke, korrigiert.

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  • Markus Juchem sagt:

    @HansFranz: Danke, schon korrigiert.

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  • FFFan sagt:

    In der 2.Runde des DFB-Pokals, dem Sechzehntelfinale, stehen somit neben allen 12 Erstligisten und (nur noch) 12 Zweitligisten nicht weniger als acht ‚Amateurvereine‘, so viele wie noch nie! Dies ist dem neuen Modus geschuldet, denn von den sieben ausgeschiedenen Zweitligisten ist nur der FFV Leipzig an einem unterklassigen Club gescheitert, die übrigen mussten sich anderen Zweitligisten oder gar Erstligisten geschlagen geben.

    Interessant: unter den acht ‚Amateurvereinen‘, die die nächste Runde erreicht haben, befinden sich lediglich zwei Regionalligisten, aber gleich fünf Vertreter der vierthöchsten Spielklassenebene und sogar ein Fünftligist (das 4-1 des SV Hegnach 1947 gegen Regionalligist 1.FC Nürnberg ist neben dem erwähnten Coup des DJK-VfL Billerbeck gegen Leipzig die große Überraschung der ersten Pokalrunde)!
    Diese Vereine können nun von einem Duell mit Titelverteidiger VfL Wolfsburg, Meister Bayern München oder Champions-League-Sieger 1.FFC Frankfurt träumen! Ferner könnte es zu echten Lokalderbies wie FSV Babelsberg vs. Turbine Potsdam, Union Meppen vs. SV Meppen oder PSV Freiburg vs. SC Freiburg kommen.

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  • wisser sagt:

    Einfach nur toll! Sarah Gruenheid schoss beim 12:0 von Gütersloh allein SIEBEN TORE. Die muss man erst mal machen.

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  • enthusio sagt:

    Tja, ihr Fehlen macht sich beim VfL Bochum im Angriff deutlich bemerkbar.

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  • gerd karl sagt:

    da herr juchem immer werbung für andere ligen macht aber nie für die allianz frauen bundesliga, werde ich das jetzt machen.

    http://tv.dfb.de/video/vorfreude-auf-die-allianz-frauen-bundesliga/11590/

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  • holly sagt:

    @gerd karl, du hast vergessen das die Eröffnungspartie auf ES gezeigt wird. Wenn dann schon richtig.

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  • balea sagt:

    @gerd karl
    Wie kannst du nur Reklame für ein Spiel mit Turbine Potsdam machen? Es wird sicher auch mal der Antichrist des Frauenfussballs B.S. zu sehen sein. Das könnte dich sehr schwer traumatisieren…

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  • Fuxi sagt:

    Ja, der Pokal hat seine eigenen Gesetze…

    Da gewinnt der SV Henstedt-Ulzburg vor 12 Tagen das nachgeholte Pokalfinale mit 9:0 und fliegt gegen Jena mit 0:6 raus, bei 1 eigenem Torschuss und 1 eigenen Ecke im ganzen Spiel, während TuRa Meldorf besagtes Finale 0:9 auf eigenem Platz verliert und dann mit 1:0 gegen Neubrandenburg weiterkommt.

    @never-rest
    Ehrlich gesagt: Ich hatte gestern das Gefühl, mit der Leistung hätte HU auch in der Schleswig-Holstein-Liga Schwierigkeiten gehabt, wenngleich man konstatieren muss, dass die Welt, die zwischen 2. Bundesliga Nord und 1. Bundesliga liegt, größer ist als die zwischen 2. Bundesliga Nord und Regionalliga, sieht man sich mal an, dass seit Einführung der 2. Liga nur der VfL Wolfsburg nach dem Aufstieg nicht wieder direkt runtergegangen ist.

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  • FFFan sagt:

    Die Tore der 1.Runde:

    Teil 1: http://tv.dfb.de/video/highlights-der-1-runde-teil-1/11935/
    Teil 2: http://tv.dfb.de/video/highlights-der-1-runde-teil-2/11936/

    @ Fuxi:
    „…dass seit Einführung der 2. Liga nur der VfL Wolfsburg nach dem Aufstieg nicht wieder direkt runtergegangen ist.“

    Stimmt nicht ganz, denn der FFC Brauweiler Pulheim ist erst im zweiten Jahr nach dem Aufstieg wieder abgestiegen. Die Brauweilerinnen, später im 1.FC Köln aufgegangen, waren auch der einzige Nord-Aufsteiger, der im ersten Jahr vor dem Süd-Aufsteiger landete (das schaffte nicht mal Wolfsburg!).

    @ enthusio:

    Stimmt es, dass Bundesligaschiedsrichterin Sina Diekmann nebenbei beim VfL Bochum als Spielerin aktiv ist? (ich hoffe, du als Bochum-Experte kannst diese Frage beantworten)

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  • enthusio sagt:

    @FFFan:

    Das weiß ich leider nicht. Die Spielerin, die gegen Bremen in der 1. Pokalrunde zum Einsatz kam, heißt Deborah Diekmann.
    Ich würde mich an Deiner Stelle mit dieser Frage an Timo Saviano (saviano@vfl-bochum.de) wenden, der wird Dir sicherlich Auskunft geben können.

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  • xyz sagt:

    Finde es nur komisch,dass die SGS Essen nicht versucht hat Grünheit zu verpflichten.Der Kader in Essen ist ja nicht nur jung,sondern auch noch sehr klein.

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  • enthusio sagt:

    @xyz:

    Das stimmt, auch ich habe mich gewundert, dass keine einzige Bochumer Spielerin bei Essen gelandet ist. Grünheid wäre doch mehr als ein super Ersatz für Isabelle Wolf gewesen, die jetzt auch in Gütersloh spielt.

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  • holly sagt:

    @xyz, weisst du denn das die SG Essen sich nicht um sie bemüht hat?

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  • xyz sagt:

    Ich weiß nur,dass Essen einer Bochumer Spielerin ein unverschämt schlechtes Angebot gemacht hat.Diese Spielerin ist dann auch woanders hin gewechselt. Man kann den Eindruck haben,dass Essen keinen Wert auf Spielerinnen legt,die schon zu selbstbewusten Persönlichkeiten gereift sind.Da holt man lieber sehr junge Talente,die sich den vorhandenen Platzhirschen unterordnen werden.Es haben sechs Spielerinnen die Mannschaft verlassen und nur zwei sind von außen neu dazugekommen.Davon ist keine eine gereifte Persönlichkeit,die die Qualität der Mannschaft steigern wird.Ich bin echt gespannt,wie die Saison in Essen verlaufen wird.Gütersloh und Cloppenburg hat einige Bochumer Spielerinnen verpflichtet. Ex Essenerinnen Wolf und Morena und A.Jäger sind auch nach Gütersloh gegangen.Das könnten die Aufsteiger 2016 werden.

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  • enthusio sagt:

    @xyz:

    „Man kann den Eindruck haben,dass Essen keinen Wert auf Spielerinnen legt,die schon zu selbstbewusten Persönlichkeiten gereift sind.“

    Den Eindruck habe ich überhaupt nicht, warum hat man sonst vor einiger Zeit mit Kußhand Sara Doorsoun geholt ?

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  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Die Spielerin, die gegen Bremen in der 1. Pokalrunde zum Einsatz kam, heißt Deborah Diekmann.“

    –> Das ist ja interessant! Dann hat der DFB offenbar ein falsches Spielerinnenprofil erstellt:

    http://www.dfb.de/dfb-pokal-der-frauen/spieltag/?spieledb_path=%2Fleague_player%2F227366

    „Grünheid wäre doch mehr als ein super Ersatz für Isabelle Wolf gewesen, die jetzt auch in Gütersloh spielt.“

    –> Dafür hat die SGS ja dann Kirsten Nesse geholt, die im Gegensatz zu S.Grünheid bereits Bundesligaerfahrung gesammelt hat.

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  • pit sagt:

    Es stimmt schon,dass in den letztemn Jahren nur sehr junge Talente nach Essen geholt wurden.Doorsoun hatte sich vor zwei Jahren selber angeboten,da sie ja Heimweh hatte.Also ist es jetzt zwei Jahre her,dass Doorsoun verpflichtet wurde! Und welche Persönlichleit kam sonst noch?Es sind eher Spielerinnen,die zu Persönlichkeitenund die dazu gereift sind gegeangen.Hoffmann,Tarr,Costa.Leithe,Dörpinghaus,Hamann sind einige Beispiele,die durch U17 Spielerinnen ersetzt wurden.Man kann wirklich gespannt sein,wie die Saison verläuft.Kleiner Kader,sehr junge Spielerinnen,bei den man mit schwankenden Leistungen rechnen muss(was ja normal ist)Hartmann,die in der letzten Saison mehr gelbe Karten kassiert hat,alsTtore geschosssen.Dallmann die in letzte Saison ganz abgetaucht ist.Man wird ja sehen,wie es in den nächsten Spielen läuft.

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  • xyz sagt:

    Nesse ist 19 Jahre alt.Also auch eine junge Spielerin !

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  • holly sagt:

    lieber mit Talenten spielen und Schuldenfrei sein, wie gestandene BL Spielerinnen holen und Pleite sein.

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  • enthusio sagt:

    Der kleine Essener Kader bereitet mir auch etwas Sorgen, insbesondere im Angriff hätte ich – wie oben geschrieben – gerne eine weitere Stürmerin (Grünheid z.B.) gesehen. Die Torgefährlichkeit hat mir bei Essen doch zuletzt gefehlt.

    Aber eines muß man ja auch sagen: trotz der durchwachsenen Leistungen von Dallmann und Hartmann in der letzten Saison wurde Essens junge Mannschaft Fünfter, und an Stammspielerinnen hat man nur Janssen abgegeben und sich mit Brüggemann und Nesse ganz gut verstärkt. Mit Weiß, Lehmann und Hartmann hat Essen drei erfahrene Führungsspielerinnen in seinen Reihen. Insofern kann ich die Kritik an Essens bislang erfolgreichem Nachwuchskonzept nicht verstehen. Bislang ist man mit diesem Konzept nicht auf die Schnauze gefallen. Für große Sprünge fehlt bekanntlich einfach das Geld.
    Trotzdem möchte ich bei einem der nächsten Heimspiele Högner oder Wißing gerne fragen, ob man sich ernsthaft um Bochumer Spielerinnen wie Grünheid bemüht hat. Die Tatsache allerdings, dass man sich nur marginal verstärkt hat, zeigt doch, dass Management und Trainerteam von der Qualität des jungen Kaders überzeugt sind.

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  • Cujo31 sagt:

    Wie einige schon schrieben.
    Lieber nur das Geld ausgeben was man hat als andersrum.
    Es gibt allerdings im Unterbau der SGS noch Spielerrinnen die mit auf der liste stehen für die 1. Mannschaft.
    Es sind auch Spieler im 2.Mannschaftskader die evtl aufrücken könnten.
    Vielleicht wird ja noch jemand verpflichtet wenn man bei Verletzung bedarf sieht.

    Mal Abgesehen von der Tatsache das Gülo doch so wenig Geld hat ist dort einiges Verpflichtet worden.

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  • xyz sagt:

    Ich denke, dass das schicke Stadion von Essen auch bedeutend mehr Kosten verursacht als das Stadion Am Hallo.Durch die Allianz und 2014 durch die Teilnahme am Dfb Pokalendspiel hatte man mehr Geld als sonst zu Verfügung.Das hat sich aber nicht auf die Kaderplanung ausgewirkt.

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  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Mit Weiß, Lehmann und Hartmann hat Essen drei erfahrene Führungsspielerinnen in seinen Reihen.“

    Du hast die Kapitänin vergessen: V.Martini ist eine weitere erfahrene Führungsspielerin! Auch S.Doorsoun, I.Ioannidou und (trotz ihrer erst knapp 21 Jahre) L.Dallmann verfügen schon über beträchtliche Erfahrung.
    Essen hat also eine gute Mischung aus ‚gestandenen‘ Bundesligaspielerinnen und jungen Talenten (z.B. Meißner, Gidion, Nesse, Gier, Schüller, Pauels, Feldkamp…), außerdem ist die Mannschaft sehr eingespielt, da nur wenige Neuzugänge integriert werden mussten. Und trotzdem dürfte es nicht leicht werden, 2015/16 den 5.Platz aus der letzten Saison zu wiederholen!

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